Melodie & Rhythmus

M&R Mai/Juni 2014


Ab dem 25. April am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel und im Abo.

Cover-3-14Die ganze Welt schaut auf die dramatischen Ereignisse in der Ukraine. Was als hoffnungsvolle Protestbewegung begann, droht mit einer Geisterfahrt in einen dunklen Tunnel zu enden: Ultranationalistische und faschistische Kräfte streben – leider mit Unterstützung der deutschen Regierung – an die Macht. Was hat das mit populärer Musik zu tun? Sehr viel. Denn Musiker begleiten diese »Revolution« von rechts mit einer schaurigen Rattenfängermelodie und einem strammen Rhythmus, in dem wieder der altbekannte Marschtritt des Imperialismus zu hören ist.
Ein schlechter Zeitpunkt für den mit diesem Heft vollzogenen Neustart der M&R? Ganz im Gegenteil. Denn jetzt gilt es für alle emanzipativen Kräfte, sich zu sammeln und kulturelle Hegemonie zu erringen, wie es einst Antonio Gramsci gefordert hatte. weiterlesen

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MAGAZIN

Rundfunkpolitik: Anhaltendes Rauschen
David-Bowie-Ausstellung in Berlin
M&R auf dem Rhythm Against Racism Festival
Gebäude 9 – Investor contra Kultur
Avantgarde Festival Schiphorst
Verfassungsschutz vs. Urheberrecht
In Memoriam De:Bug
R.I.P.

MUSIK & KÜNSTLER {#1}

Damon Albarn
Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen
Keimzeit
Kaiser Chiefs
Little Dragon
Lykke Li
Guano Apes

TITELTHEMA Popmusik & Klassenkampf

Konferenz: »Marx lesen hilft …«
Das Lied vom Klassenkampf – entstaubt
»Dead End America« Klassenkämpfe im US -Punk der 80er-Jahre
Oi!-Musik – mehr Selbstinszenierung als Klassenkampf
Deutscher Rap – bewusstloser Klassenkampf ohne Kampf
Revolutionshitparade – Das Ergebnis

MUSIK & KÜNSTLER {#2}

Laibach
Rea Garvey
Dolly Parton
Rainbirds
M&R-Fragebogen: Jan Delay
Newcomer: Marco Barotti
Newcomer: illute, Four Phonica, Manfred Groove, Junior
Album des Monats
Rezensionen

STANDPUNKTE

Kolumne: Prince & Gebrauchswert
Pro & Contra : Popkultur ohne Kapitalismus
Feature: Griechenlands Musiker in der Krise
Dissonanzen: Casting-Shows – 15 Minuten im Labor des Neoliberalismus

SPEZIAL

Gesamtkunstwerk Faschismus auf dem Maidan
Highlife in Ghana
Vitorino Salomé über die »Nelkenrevolution«
(Psycho)Analyse: Miley Cyrus »Wrecking Ball«
Legendäre Orte: Das Störtebeker

LITERATUR & FILM

Diedrich Diederichsen »Über Pop-Musik«
Rezensionen Literatur
Rezensionen Film

LIVE

Ministry Of Wolves
Tom Jones
Discharged
Straßenmusiker in Russland
Live-Hörspiel: »Alle Toten 1914«
Konzert-Präsentationen
Leserbriefe

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M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

Interview lesen
 
Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören