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	<title>Melodie &#38; Rhythmus</title>
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	<description>Magazin für Gegenkultur</description>
	<lastBuildDate>Thu, 07 May 2026 07:55:01 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Vorwärtsverteidigung von unten</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 06:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[aku]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[M&#38;R-Sondernewsletter, 5.6.2025 Die Pressefreiheit in Deutschland ist in Gefahr. Noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik wurden linke und andere kritische Medien so sehr in ihrer Arbeit eingeschränkt, wie <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/vorwaertsverteidigung-von-unten/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="mcntalign-right" style="text-align: right;"><em>M&amp;R</em>-Sondernewsletter, 5.6.2025</p>
<p>Die Pressefreiheit in Deutschland ist in Gefahr. Noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik wurden linke und andere kritische Medien so sehr in ihrer Arbeit eingeschränkt, wie es seit der sogenannten Zeitenwende geschieht.</p>
<p>Wenn deutsche Regierungen historisch »Großes« vorhaben, dann ist von jeher mit dem Schlimmsten zu rechnen. Kriegstüchtigkeit herzustellen, wie es gegenwärtig vorangetrieben wird, bedeutet unweigerlich, billigend in Kauf zu nehmen, dass Deutschland wieder zum »Bloodland« Westeuropas wird und damit die vitalen Interessen seiner Bevölkerung fundamental verletzt. Für derart infernale Vorhaben fungiert eine Koalition der willigen Medien als Megafon des Furor teutonicus, während die letzten Reste der vierten Gewalt als kritisches Regulativ liberaler Demokratien ausgeknipst werden sollen.</p>
<p>Die Tageszeitung<em> junge Welt </em>(<em>jW</em>) ist ein Organ der gesellschaftlichen Linken, das nicht nur Störgeräusche gegen deutsche Zustände sendet. Es leistet auch radikale Aufklärung über den militaristischen Umbau von Staat und Gesellschaft als eine deutsche Kontinuität samt seinen Hintergründen und hässlichen Begleiterscheinungen, wie Entdemokratisierung, Sozialabbau, Polizeiwillkür, Geschichtsklitterung und unheilige Allianzen mit Faschisten. Daher wird <em>jW</em> vom Staat und dessen Behörden mit wachsender Aggression bekämpft. Was mit Versuchen, sie vom Zeitungsmarkt zu verdrängen, etwa durch Nennung im Verfassungsschutzbericht, Werbeverbote im öffentlich-rechtlichen Rundfunk etc. begann, prasselt mittlerweile als Feuerwerk von Repressionsmaßnahmen auf die Redaktion und den Herausgeber, Verlag 8. Mai, nieder: <em>jW</em>-Journalisten wurden wiederholt von der Polizei an ihrer Arbeit gehindert, sogar vorübergehend weggesperrt. Im Februar verstießen Beamte gegen das Hausrecht des Verlags 8. Mai, drangen in seine Räume ein, um die Teilnehmer einer Veranstaltung mit UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese zum Massenmord in Gaza einzuschüchtern. Am 8. und 9. Mai haben Beamte das Verteilen der Zeitung beim Gedenken an den sowjetischen Ehrenmalen unterbunden. Das sind nur wenige der sich in den vergangenen Monaten häufenden Schikanen und Drangsalierungen durch die Staatsgewalt.</p>
<p>Auch die Zukunft des Kulturmagazins, das ebenfalls vom Verlag 8. Mai herausgegeben wird, hängt an der Existenz der <em>jungen Welt</em>. Unser fortgesetztes Bemühen, <em>M&amp;R</em> sobald wie möglich wieder als Printprodukt erscheinen zu lassen, wäre definitiv zum Scheitern verurteilt, wenn die Angriffe auf <em>jW </em>nicht erfolgreich abgewehrt und die Zeitung nicht auf eine solidere Basis mit deutlich erhöhter Reichweite gestellt werden kann. Aber es steht noch mehr auf dem Spiel: Der Versuch der Funktionseliten des deutschen Imperialismus und ihrer Meinungsindustrie, eine Gesellschaft ohne linke Opposition zu errichten, muss vereitelt werden, bevor es eines Tages zu spät und die Eindimensionalisierungsprozesse in der Medienlandschaft unumkehrbar sein könnten. Das geht nur mit einer breiten Front fortschrittlicher Kräfte im Rücken, mit der eine Vorwärtsverteidigung von unten organisiert werden kann. Daher abonnieren Sie <em>jW</em>. Falls Sie das schon getan haben sollten, steigen Sie auf ein höheres Preismodell um oder auf ein Soliabo. Spenden Sie Geld für unsere Arbeit und beteiligen Sie sich an der Werbung für die Zeitung, damit sie bekannter und wirkmächtiger werden kann (nähere Informationen über Unterstützung für <em>jW</em> finden Sie hier: <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/?email_id=71&amp;user_id=235&amp;urlpassed=aHR0cHM6Ly9qdW5nZXdlbHQuZGUvanctc3RhZXJrZW4v&amp;controller=stats&amp;action=analyse&amp;wysija-page=1&amp;wysijap=subscriptions" target="_blank">jungewelt.de/jw-staerken</a>).</p>
<p>Liebe Leser, für alle, die unter Pressefreiheit nicht die Freiheit der Herrschenden verstehen, die Medien zu bestechen und ihre Macht »zur Fabrikation und Verfälschung der sogenannten öffentlichen Meinung auszunutzen«, wie es Lenin bereits 1919 kritisierte, ist es jetzt Zeit zum Handeln. Unabhängiger Journalismus ist nicht alles, aber alles ist ohne ihn nichts für mündige Menschen, die sich nicht verblenden lassen und nicht zulassen wollen, dass unsere Gesellschaft eines Tages wieder Lust am eigenen Untergang empfindet.</p>
<p>Susann Witt-Stahl<br />
Chefredakteurin <em>Melodie &amp; Rhythmus</em></p>
<p>Kontakt: <a href="mailto:redaktion@melodieundrhythmus.com">redaktion@melodieundrhythmus.com</a></p>
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		<title>Stellenanzeige Redakteur (w/m/d)</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2025 10:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[aku]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verlag 8. Mai GmbH (in der auch die Tageszeitung junge Welt erscheint) sucht für die Wiedereinführung der Kulturzeitschrift M&#38;R einen Redakteur (w/m/d) Melodie &#38; Rhythmus (Arbeitsort Berlin, Tätigkeitsbeginn nach <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/stellenausschreibung-2/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verlag 8. Mai GmbH (in der auch die Tageszeitung <em>junge Welt</em> erscheint) sucht für die Wiedereinführung der Kulturzeitschrift <em>M&amp;R</em> einen<br />
<strong>Redakteur (w/m/d) <em>Melodie &amp; Rhythmus</em></strong><br />
(Arbeitsort Berlin, Tätigkeitsbeginn nach Absprache).</p>
<p><strong>Aufgabenschwerpunkt: </strong></p>
<p>Mitarbeit beim inhaltlichen Konzept und bei der redaktionellen Umsetzung einer vierteljährlich erscheinenden Kulturzeitschrift, redaktionelle Bearbeitung von Artikeln, Akquise und Betreuung von Autorinnen und Autoren</p>
<p><strong>Erwartet werden:</strong></p>
<p>– Erfahrung beim Verfassen redaktioneller Beiträge<br />
– Beherrschung der wesentlichen journalistischen Formen<br />
– Professionalität beim Lektorat und Korrektorat von Texten<br />
– Sicherheit in der Recherche<br />
– gute bis sehr gute Englischkenntnisse<br />
– Kenntnisse im Content Management</p>
<p><strong>Erwünscht sind:</strong></p>
<p>– solides Allgemeinwissen in den Bereichen Musik, Film, Literatur und Theater sowie bei aktuellen Entwicklungen und Trends auf dem Kunst- und Kulturmarkt<br />
– besondere Kompetenzen auf mindestens einem Spezialgebiet<br />
– politische und historische Bildung sowie Kenntnis aktueller linker Diskurse<br />
– Zuverlässigkeit, präziser Arbeitsstil, Organisationstalent, Teamfähigkeit und ­Flexibilität</p>
<p><strong>Geboten werden:</strong></p>
<p>– Mitwirkung an der Wiedereinführung eines spannenden Kulturprojektes<br />
– Teil- oder Vollzeit in Festanstellung<br />
– Bezahlung nach Haustarif<br />
<strong>Vollständige Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse etc.) bitte an:</strong></p>
<p><a href="mailto:ls@jungewelt.de">ls@jungewelt.de </a></p>
<p>oder</p>
<p>Verlag 8. Mai GmbH<br />
Bewerbung <em>M&amp;R</em>-Redaktion<br />
z. Hd. Lisa Krauss<br />
Torstr. 6, 10119 Berlin</p>
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		<title>Viva Cuba</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Oct 2023 17:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotos: Katja Klüßendorf, Jens Schulze Das diesjährige Festival für Weltmusik im thüringischen Rudolstadt vom 6. bis 9. Juli hat mehr als 90.000 Besucher angelockt. Damit seien rund 10.000 Musikfans mehr <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/viva-cuba/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><br />
<small>Fotos: Katja Klüßendorf, Jens Schulze</small></p>
<p>Das diesjährige Festival für Weltmusik im thüringischen Rudolstadt vom 6. bis 9. Juli hat mehr als 90.000 Besucher angelockt. Damit seien rund 10.000 Musikfans mehr angereist als im vorigen Jahr, teilte die Festivalleitung mit. Die 31. Auflage des Festivals für Roots, Folk und Weltmusik hatten den Angaben nach rund 1.000 Künstler aus mehr als 30 Ländern bestritten. Auf den zahlreichen Bühnen in der Kleinstadt gaben seit Donnerstag Bands, Solokünstler und Straßenmusiker rund 120 Konzerte. Der Länderschwerpunkt lag in diesem Jahr &#8211; passend zu den tropischen Temperaturen &#8211; auf Kuba. Eliades Ochoa &#038; und seine Band Patria, Los Muñequitos de Matanzas, Telmary y Habanasana, Tony Ávila und viele weitere kubanische Musikerinnen und Musiker begeisterten das Publikum.</p>
<p>Das nächste Rudolstadt-Festival wird vom 4. bis 7. Juli 2024 stattfinden, der Länderschwerpunkt wird Deutschland sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Rudolstadt-Festival 2023</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/rudolstadt-festival-2023/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jun 2023 15:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kirchner]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Jahr findet das größte Festival für Folk- und Weltmusik Deutschlands in Rudolstadt vom 6. bis 9. Juli 2023 statt. Der Andrang ist groß, auch der nachträglich eingerichtete Caravanplatz <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/rudolstadt-festival-2023/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2023/06/1024x683-Rudolstadt-Kuba.png"><img class="alignnone size-large wp-image-22494" src="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2023/06/1024x683-Rudolstadt-Kuba-1024x683.png" alt="1024x683-Rudolstadt Kuba" width="1024" height="683" /></a></p>
<p>In diesem Jahr findet das größte Festival für Folk- und Weltmusik Deutschlands in Rudolstadt vom 6. bis 9. Juli 2023 statt. Der Andrang ist groß, auch der nachträglich eingerichtete Caravanplatz Große Wiese ist bereits ausgebucht. Auch die<em> Melodie &amp; Rhythmus</em> ist mit einem Stand wieder dabei – dieser ist in der Mangelgasse zu finden. Die Besucherinnen und Besucher des Festivals erwarten 120 Konzerte z. B. mit Max Prosa (Deutschland), Albaluna (Portugal), Xavier Rudd (Australien) und Bia Ferreira (Brasilien). Der Länderschwerpunkt ist Kuba, das lange auf der Wunschliste des Veranstalters stand. So spielt der kubanische Musiker Eliades Ochoa zum Auftakt des Festivals. Er ist ein Gründungsmitglied des weltberühmten Buena Vista Social Club. Auch ein Songposium, Vorträge, Workshops, Mitmach- und Bühnentanz, ein Kinderfest warten auf Besucher, und es wird der Weltmusikpreises »RUTH« vergeben für Musikerinnen und Musiker, Initiativen oder spannende aktuelle Projekte. Wir erwarten ein aufregendes, musikalisches Wochenende.</p>
<p>Infos zum Festival: <a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.rudolstadt-festival.de/startseite.html">https://www.rudolstadt-festival.de/startseite.html</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Liederbestenliste Juli &#8211; Vorlage</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/liederbestenliste-april-vorlage/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 May 2023 09:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kirchner]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Verein deutschsprachige Musik e.V. präsentiert mit Unterstützung von Folker, Concerto – Magazin für Jazz, Blues und World Music und Melodie &#38; Rhythmus – Magazin für Gegenkultur DIE TOP TEN &#8211; <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/liederbestenliste-april-vorlage/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big><strong><big><big><big><img class="alignleft size-full wp-image-18876" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2019/07/lbl.jpg" alt="lbl" width="90" height="90" /></big></big></big>Verein deutschsprachige Musik e.V. präsentiert</strong><br />
mit Unterstützung von <em><a href="https://www.folker.de/" target="_blank" rel="noopener">Folker</a></em>,<br />
<em><a href="https://www.concerto.at/" target="_blank" rel="noopener">Concerto</a></em> – Magazin für Jazz,<br />
Blues und World Music und<br />
<em>Melodie &amp; Rhythmus</em> – Magazin für Gegenkultur</big></p>
<h2>DIE TOP TEN &#8211; Juni 2023</h2>
<p><span id="page42R_mcid5" class="markedContent"><span dir="ltr">1.</span></span><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page42R_mcid5" class="markedContent"> </span><span id="page41R_mcid7" class="markedContent"><span dir="ltr">Geben und nehmen</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid8" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid9" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Wolfgang Rieck</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid10" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid11" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Geben und Nehmen</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid12" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid13" class="markedContent"></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid14" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid15" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">➹</span></span></span> Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">4</span></span><span dir="ltr">.<br />
</span></span></p>
<p><span id="page42R_mcid17" class="markedContent"><span dir="ltr">2. </span></span><span id="page41R_mcid26" class="markedContent"><span id="page41R_mcid19" class="markedContent"><span dir="ltr">Alle reden durcheinander</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid20" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid21" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Danny</span> <span dir="ltr">Dziuk</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid22" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid23" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Unterm Radar</span></span><br />
</span><span id="page42R_mcid26" class="markedContent"><span id="page41R_mcid26" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid86" class="markedContent"><span id="page42R_mcid74" class="markedContent"><span id="page68R_mcid10" class="markedContent"><span id="page59R_mcid11" class="markedContent"><span id="page68R_mcid34" class="markedContent"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid37" class="markedContent"><span id="page38R_mcid62" class="markedContent">➷</span></span></span></span></span></span></span></span></span> Platzierung im Vormonat</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid23" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid24" class="markedContent"></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid25" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid26" class="markedContent">: 1.</span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid29" class="markedContent"><span dir="ltr">3. </span></span><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page41R_mcid38" class="markedContent"><span id="page41R_mcid31" class="markedContent"><span dir="ltr">Was war mit ihr</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid32" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid33" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Jan Degenhardt</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid34" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid35" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Inshallah</span></span><br />
</span><span id="page41R_mcid26" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">➹</span></span></span> </span>Platzierung im Vormonat</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid23" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid24" class="markedContent"></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid25" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid26" class="markedContent">: 6.</span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page41R_mcid42" class="markedContent"><span dir="ltr">4. </span></span><span id="page41R_mcid50" class="markedContent"><span id="page41R_mcid43" class="markedContent"><span dir="ltr">Wann seid ihr frei</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid44" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid45" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Manfred Maurenbrecher</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid46" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid47" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Menschen machen Fehler</span></span><br />
</span><span id="page42R_mcid86" class="markedContent"><span id="page42R_mcid74" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page68R_mcid10" class="markedContent"><span id="page59R_mcid11" class="markedContent"><span id="page68R_mcid34" class="markedContent"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid37" class="markedContent"><span id="page38R_mcid62" class="markedContent">➷</span></span></span></span></span></span> Platzierung im Vormonat:</span> 2.</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid54" class="markedContent"><span dir="ltr">5. </span></span><span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span id="page42R_mcid62" class="markedContent"><span id="page41R_mcid55" class="markedContent"><span dir="ltr">n</span><span dir="ltr">ormal</span> <span dir="ltr">ist das nicht</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid56" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid57" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Manfred Maurenbrecher</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid58" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid59" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">normal ist das nicht</span></span><br />
</span><span id="page42R_mcid74" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page42R_mcid62" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid50" class="markedContent"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">Neu in der Wertung</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid66" class="markedContent"><span dir="ltr">6. </span></span><span id="page42R_mcid74" class="markedContent"><span id="page41R_mcid67" class="markedContent"><span dir="ltr">Stadtlied (Wenn die Sonne aufgeht)</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid68" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid69" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Erwin Grosche und Gerhard Gemke</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid70" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid71" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Der dünne Mann /</span> <span dir="ltr">Lieder von Ankunft und</span> <span dir="ltr">Abschied</span></span><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span id="page42R_mcid62" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid50" class="markedContent"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent"><span id="page42R_mcid86" class="markedContent"><span id="page68R_mcid10" class="markedContent"><span id="page59R_mcid11" class="markedContent"><span id="page68R_mcid34" class="markedContent"><span id="page42R_mcid37" class="markedContent">➷</span></span></span></span> Platzierung im Vormonat:</span><br />
</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p>7. <span id="page68R_mcid10" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page59R_mcid11" class="markedContent"><span id="page41R_mcid79" class="markedContent">Tod eines Planeten</span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid80" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid81" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Waldzitherpunk</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid82" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid83" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Waldzitherpunk</span></span><br />
<span id="page42R_mcid74" class="markedContent"><span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span id="page42R_mcid62" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid50" class="markedContent"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent"><span id="page42R_mcid86" class="markedContent"><span id="page68R_mcid34" class="markedContent"><span id="page42R_mcid37" class="markedContent">➷</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span> <span dir="ltr">Platzierung im Vormonat: 5</span></span>.</span></span></p>
<p><span id="page38R_mcid78" class="markedContent"><span dir="ltr">8. </span></span><span id="page42R_mcid86" class="markedContent"><span id="page54R_mcid4" class="markedContent"><span dir="ltr">Leich</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid5" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid6" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Ernst Molden</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid7" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid8" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">MÖADANUMMAN</span></span><br />
<span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span id="page42R_mcid74" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page42R_mcid62" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid50" class="markedContent"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">Neu in der Wertung</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span id="page57R_mcid15" class="markedContent"><span dir="ltr">9. </span></span><span id="page59R_mcid23" class="markedContent"><span id="page54R_mcid16" class="markedContent"><span dir="ltr">Krone der Schöpfung (feat. Klaus der Geiger)</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid17" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid18" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Heiter bis Wolkig</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid19" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid20" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Stay Punk Stay Rebel Stay Rude</span></span><br />
<span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page41R_mcid26" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">➹</span></span></span> </span></span></span></span><span id="page68R_mcid10" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page59R_mcid11" class="markedContent">Platzierung im Vormonat: 11</span>.</span></span></span></p>
<p><span id="page57R_mcid27" class="markedContent"><span dir="ltr">10. </span></span><span id="page59R_mcid35" class="markedContent"><span id="page54R_mcid28" class="markedContent"><span dir="ltr">In mir wird es hell</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid29" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid30" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Paula Linke</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid31" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid32" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Single: In mir wird es hell</span></span><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page41R_mcid26" class="markedContent"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">➹</span></span></span> </span></span></span>Platzierung im Vormonat:</span> 14<span dir="ltr">.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Album des Monats: </strong><br />
<span id="page3R_mcid23" class="markedContent"><span dir="ltr">Waldzitherpunk</span></span><span id="page3R_mcid24" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Waldzitherpunk</span></span><span id="page3R_mcid25" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Galileo / Löwenzahn / Heideck</span></span></p>
<p><strong><br />
Persönliche Empfehlung – Lied:</strong><br />
<span id="page3R_mcid37" class="markedContent"><span dir="ltr">Martin Zingsheim</span></span><span id="page3R_mcid38" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Hör auf, mein Kind</span></span><span id="page3R_mcid39" class="markedContent"></span><span id="page3R_mcid40" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">normal ist das nicht</span></span><span id="page3R_mcid41" class="markedContent"></span><span id="page3R_mcid42" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">ROOF Music GmbH</span></span><span id="page3R_mcid43" class="markedContent"> <span dir="ltr">www.zingsheim.com</span></span><span id="page3R_mcid44" class="markedContent"></span><span id="page3R_mcid45" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Empfohlen von</span> <span dir="ltr">Michael Lohse / Köln</span></span></p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="https://www.liederbestenliste.de" target="_blank" rel="noopener">liederbestenliste.de</a></p>
<small>Anzeigen</small></ br>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/probeabo"  target="_blank"><img src="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2026/03/970x200-Probeabo-Luegen.png" title="" alt="" /></a></p>

<p><a href="https://www.jungewelt.de/rosa-luxemburg-preis"  target="_blank"><img src="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2026/03/RL-Preis.png" title="" alt="" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Liederbestenliste</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/liederbestenliste-2/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/liederbestenliste-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 11:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kirchner]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.melodieundrhythmus.com/?p=22336</guid>
		<description><![CDATA[Verein deutschsprachige Musik e.V. präsentiert mit Unterstützung von Folker, Concerto – Magazin für Jazz, Blues und World Music und Melodie &#38; Rhythmus – Magazin für Gegenkultur DIE TOP TEN &#8211; <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/liederbestenliste-2/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big><strong>Verein deutschsprachige Musik e.V. präsentiert</strong><br />
mit Unterstützung von <em><a href="https://www.folker.de/" target="_blank" rel="noopener">Folker</a></em>,<br />
<em><a href="https://www.concerto.at/" target="_blank" rel="noopener">Concerto</a></em> – Magazin für Jazz,<br />
Blues und World Music und<br />
<em>Melodie &amp; Rhythmus</em> – Magazin für Gegenkultur</big></p>
<h2>DIE TOP TEN &#8211; März 2023</h2>
<p><span id="page42R_mcid5" class="markedContent"><span dir="ltr">1. Frieden im Krieg</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid6" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid7" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Manfred Maurenbrecher</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid8" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid9" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Single</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">Veröffentlichung</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid10" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid11" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label: Reptiphon</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid12" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid13" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">➹ Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">3.</span></span></p>
<p><span id="page42R_mcid17" class="markedContent"><span dir="ltr">2. Nich‘ auf die hören</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid18" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid19" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Cynthia Nickschas &amp; Friends</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid20" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid21" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Is‘ halt so!</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid22" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid23" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Kick the Flame / Brokensilence</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid24" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid25" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid87" class="markedContent"><span id="page38R_mcid13" class="markedContent">➢</span></span> Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">2</span></span></p>
<p><span id="page38R_mcid29" class="markedContent"><span dir="ltr">3. </span></span><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid29" class="markedContent"><span dir="ltr">Deine Generation</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid30" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid31" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Dominik Plangger</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid32" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid33" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">ansichtshalber</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid34" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid35" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Showtime Artist Management / www.dominikplangger.at</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid36" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid37" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid62" class="markedContent">➷</span> Platzierung im Vormonat: 1.</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid42" class="markedContent"><span dir="ltr">4. </span></span><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid41" class="markedContent"><span dir="ltr">Blatt Papier</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid42" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid43" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Cynthia Nickschas &amp; Friends</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid44" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid45" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Is‘ halt so!</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid46" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid47" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Kick the Flame / Brokensilence</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid48" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">➹</span> Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">8.</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid54" class="markedContent"><span dir="ltr">5. </span></span><span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span id="page37R_mcid61" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page42R_mcid53" class="markedContent">Alle reden durcheinander</span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid54" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid55" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Danny Dziuk</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid56" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid57" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Unterm Radar</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid58" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid59" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label: Buschfunk Musikverlag /</span> <span dir="ltr">www.buschbunk.com</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid60" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid61" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Neu in der Wertung</span></span>.</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid66" class="markedContent"><span dir="ltr">6. </span></span><span id="page38R_mcid68" class="markedContent"><span id="page37R_mcid65" class="markedContent"><span dir="ltr">Alles für die Pänz</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid70" class="markedContent"><span id="page37R_mcid67" class="markedContent"><span dir="ltr">Tommy Engel</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid72" class="markedContent"><span id="page37R_mcid69" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">&#8230; fleje</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid74" class="markedContent"><span id="page37R_mcid71" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Unic Load /</span> <span dir="ltr">www.tommyengel.de</span></span><br />
<span id="page42R_mcid25" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page38R_mcid87" class="markedContent"><span id="page38R_mcid13" class="markedContent">➢</span></span> Platzierung im Vormonat:</span> 6.</span></span></p>
<p><span id="page38R_mcid78" class="markedContent"><span dir="ltr">7. </span></span><span id="page42R_mcid77" class="markedContent"><span dir="ltr">Menschenfresser</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid78" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid79" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Danny Dziuk</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid80" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid81" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Unterm Radar</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid82" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid83" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label: Buschfunk Musikverlag /</span> <span dir="ltr">www.buschbunk.com</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid84" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid85" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Neu in der Wertung</span></span></p>
<p>8. <span id="page68R_mcid2" class="markedContent"><span dir="ltr">Hinterm Horizont nochn Berg</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid3" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid4" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Maria</span> <span dir="ltr">Schüritz</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid5" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid6" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Im Zentrum des Kreisels</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid7" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid8" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Löwenzahn/RUM Records www.maria</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">schueritz.de</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid9" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid10" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid74" class="markedContent"><span id="page42R_mcid25" class="markedContent"><span id="page38R_mcid87" class="markedContent"><span id="page38R_mcid13" class="markedContent">➢</span></span></span></span> Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">8.</span></span></p>
<p><span id="page57R_mcid15" class="markedContent"><span dir="ltr">8. </span></span><span id="page68R_mcid14" class="markedContent"><span dir="ltr">Regen 2022</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid15" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid16" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Bodo Wartke und die SchönenGutenA</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">Band</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid17" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid18" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">In guter Begleitung: Live</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid19" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid20" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Reimkultur /</span> <span dir="ltr">www.bodowartke.de</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid21" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid22" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">➹</span> </span></span>Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">12.</span></span></p>
<p><span id="page57R_mcid27" class="markedContent"><span dir="ltr">10. </span></span><span id="page68R_mcid26" class="markedContent"><span dir="ltr">Pieros Feldzug</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid27" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid28" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Felix Meyer &amp; Projekt ile</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid29" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid30" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Später noch immer</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid31" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid32" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label: SPV / www.spv.de</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid33" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid34" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid37" class="markedContent"><span id="page38R_mcid62" class="markedContent">➷</span></span></span> Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">4.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Album des Monats: </strong><br />
<span id="page3R_mcid23" class="markedContent"><span dir="ltr">Danny Dziuk</span></span><span id="page3R_mcid24" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Unterm Radar</span></span><span id="page3R_mcid25" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Buschfunk Musikverlag</span></span><span id="page3R_mcid26" class="markedContent"> <span dir="ltr">www.buschfunk.com</span></span></p>
<p><strong><br />
Persönliche Empfehlung – Lied:</strong><br />
<span id="page3R_mcid39" class="markedContent"><span dir="ltr">Die Seilschaft</span></span><span id="page3R_mcid40" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Wenn man liebt</span></span><span id="page3R_mcid41" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Single: Wenn man liebt</span></span><span id="page3R_mcid42" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">hTMV</span></span><span id="page3R_mcid43" class="markedContent"> <span dir="ltr">www.dieseilschaft.de</span></span><span id="page3R_mcid44" class="markedContent"></span><span id="page3R_mcid45" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Empfohlen von</span> <span dir="ltr">Petra Schwarz / Berlin</span></span></p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="https://www.liederbestenliste.de" target="_blank" rel="noopener">liederbestenliste.de</a></p>
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<p><a href="https://www.jungewelt.de/probeabo"  target="_blank"><img src="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2026/03/970x200-Probeabo-Luegen.png" title="" alt="" /></a></p>

<p><a href="https://www.jungewelt.de/rosa-luxemburg-preis"  target="_blank"><img src="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2026/03/RL-Preis.png" title="" alt="" /></a></p>
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		<title>Liederbestenliste</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/liederbestenliste/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2023 09:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kirchner]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.melodieundrhythmus.com/?p=22305</guid>
		<description><![CDATA[Verein deutschsprachige Musik e.V. präsentiert mit Unterstützung von Folker, Concerto – Magazin für Jazz, Blues und World Music und Melodie &#38; Rhythmus – Magazin für Gegenkultur DIE TOP TEN &#8211; <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/liederbestenliste/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big><strong><big><big><img class="alignleft size-full wp-image-18876" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2019/07/lbl.jpg" alt="lbl" width="90" height="90" /></big></big>Verein deutschsprachige Musik e.V. präsentiert</strong><br />
mit Unterstützung von <em><a href="https://www.folker.de/" target="_blank" rel="noopener">Folker</a></em>,<br />
<em><a href="https://www.concerto.at/" target="_blank" rel="noopener">Concerto</a></em> – Magazin für Jazz,<br />
Blues und World Music und<br />
<em>Melodie &amp; Rhythmus</em> – Magazin für Gegenkultur</big></p>
<h2>DIE TOP TEN &#8211; Februar 2023</h2>
<p>1. Deine Generation<br />
Dominik Plangger<br />
Album: ansichtshalber<br />
Showtime Artist Management<br />
<span id="page38R_mcid13" class="markedContent"><span dir="ltr">➢ Platzierung im Vormonat: 1.</span></span></p>
<p>2. <span id="page37R_mcid17" class="markedContent"><span dir="ltr">Nich‘ auf die hören</span></span><br />
<span id="page37R_mcid19" class="markedContent"><span dir="ltr">Cynthia Nickschas &amp; Friends</span></span><br />
<span id="page37R_mcid21" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Is‘ halt so!</span></span><br />
<span id="page37R_mcid23" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Kick the Flame / Brokensilence</span></span><br />
➹ <span id="page37R_mcid25" class="markedContent"><span dir="ltr">Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">8</span></span></p>
<p><span id="page38R_mcid29" class="markedContent"><span dir="ltr">3. <span id="page37R_mcid29" class="markedContent">Frieden im Krieg</span></span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid30" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid31" class="markedContent"><br />
</span><span id="page38R_mcid33" class="markedContent"><span id="page37R_mcid31" class="markedContent"><span dir="ltr">Manfred Maurenbrecher</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid36" class="markedContent"><span id="page37R_mcid33" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Single</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">Veröffentlichung</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page37R_mcid35" class="markedContent"><span dir="ltr">Label: Reptiphon</span></span><br />
<span dir="ltr">➹ </span><span id="page37R_mcid37" class="markedContent"><span dir="ltr">Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">5</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid42" class="markedContent"><span dir="ltr">4. </span></span><span id="page38R_mcid44" class="markedContent"><span id="page37R_mcid41" class="markedContent"><span dir="ltr">Pieros Feldzug</span></span><br />
<span id="page37R_mcid43" class="markedContent"><span dir="ltr">Felix Meyer &amp; Projekt ile</span></span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid45" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid46" class="markedContent"><br />
</span><span id="page38R_mcid48" class="markedContent"><span id="page37R_mcid45" class="markedContent"><span dir="ltr">Album: Später noch immer</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page37R_mcid47" class="markedContent"><span dir="ltr">Label: SPV / www.spv.de</span></span><br />
<span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span dir="ltr">➹</span></span> <span id="page37R_mcid49" class="markedContent"><span dir="ltr">Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">11.</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid54" class="markedContent"><span dir="ltr">5. </span></span><span id="page38R_mcid56" class="markedContent"><span id="page37R_mcid53" class="markedContent"><span dir="ltr">Wann könnt ihr endlich friedlich sein</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid58" class="markedContent"><span id="page37R_mcid55" class="markedContent"><span dir="ltr">Max Prosa</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid60" class="markedContent"><span id="page37R_mcid57" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Single</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">Veröffentlichung</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span id="page37R_mcid59" class="markedContent"><span dir="ltr">Label: Prosa Records</span></span><br />
<span dir="ltr">➷ </span><span id="page37R_mcid61" class="markedContent"><span dir="ltr">Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">2.</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid66" class="markedContent"><span dir="ltr">6. </span></span><span id="page38R_mcid68" class="markedContent"><span id="page37R_mcid65" class="markedContent"><span dir="ltr">Alles für die Pänz</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid70" class="markedContent"><span id="page37R_mcid67" class="markedContent"><span dir="ltr">Tommy Engel</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid72" class="markedContent"><span id="page37R_mcid69" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">&#8230; fleje</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid74" class="markedContent"><span id="page37R_mcid71" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Unic Load /</span> <span dir="ltr">www.tommyengel.de</span></span><br />
<span id="page37R_mcid73" class="markedContent"><span dir="ltr">Neu in der Wertung</span></span></span></p>
<p><span id="page38R_mcid78" class="markedContent"><span dir="ltr">7. Netflix</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid79" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid80" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Mackefisch</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid81" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid82" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Harmoniedergang</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid83" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid84" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid85" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">L</span><span dir="ltr">abel: Peter Fischer</span> <span dir="ltr">www.mackefisch.de</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid86" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid87" class="markedContent"><br />
<span id="page38R_mcid13" class="markedContent"><span dir="ltr">➢</span></span><span dir="ltr">Platzierung im Vormonat:</span> 7<span dir="ltr">.</span></span></p>
<p>8. <span id="page65R_mcid2" class="markedContent"><span dir="ltr">Blatt Papier</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page57R_mcid4" class="markedContent"></span><span id="page57R_mcid5" class="markedContent"><br />
</span><span id="page57R_mcid7" class="markedContent"><span id="page65R_mcid4" class="markedContent"><span dir="ltr">Cynthia Nickschas &amp; Friends</span></span><br />
<span id="page65R_mcid6" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Is‘ halt so!</span></span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page57R_mcid8" class="markedContent"></span><span id="page57R_mcid9" class="markedContent"><br />
</span><span id="page57R_mcid11" class="markedContent"><span id="page65R_mcid8" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Kick the Flame / Brokensilence</span></span><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent">➹</span></span><span dir="ltr"><span id="page65R_mcid10" class="markedContent">Platzierung im Vormonat: 17.</span></span></span></p>
<p><span id="page57R_mcid15" class="markedContent"><span dir="ltr">8. </span></span><span id="page57R_mcid17" class="markedContent"><span id="page65R_mcid14" class="markedContent"><span dir="ltr">Hinterm Horizont nochn Berg</span></span><br />
</span><span id="page57R_mcid19" class="markedContent"><span id="page65R_mcid16" class="markedContent"><span dir="ltr">Maria Schüritz</span></span><br />
</span><span id="page57R_mcid21" class="markedContent"><span id="page65R_mcid18" class="markedContent"><span dir="ltr">Album: Im Zentrum des Kreisels</span></span><br />
</span><span id="page57R_mcid23" class="markedContent"><span id="page65R_mcid20" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Löwenzahn/RUM Records www.maria</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">schueritz.de</span></span><br />
<span id="page65R_mcid22" class="markedContent"><span dir="ltr">Neu in der Wertung</span> </span></span></p>
<p><span id="page57R_mcid27" class="markedContent"><span dir="ltr">10. </span></span><span id="page57R_mcid29" class="markedContent"><span id="page65R_mcid26" class="markedContent"><span dir="ltr">Du und ich</span></span><br />
</span><span id="page57R_mcid31" class="markedContent"><span id="page65R_mcid28" class="markedContent"><span dir="ltr">Johanna Zeul</span></span><br />
</span><span id="page57R_mcid33" class="markedContent"><span id="page65R_mcid30" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Single</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">Veröffentlichung</span></span><br />
</span><span id="page57R_mcid35" class="markedContent"><span id="page65R_mcid33" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Gold und Tier / www.johannazeul.de</span></span><br />
<span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span dir="ltr">➷</span></span><span id="page65R_mcid35" class="markedContent"><span dir="ltr">Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">3</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Album des Monats: </strong><br />
<span id="page3R_mcid23" class="markedContent"><span dir="ltr">Cynthia Nickschas &amp; Friends</span></span><br />
<span id="page3R_mcid24" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Is‘ halt so!</span></span><br />
<span id="page3R_mcid25" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Kick the Flame / Brokensilence</span></span></p>
<p><strong><br />
Persönliche Empfehlung – Lied:</strong><br />
<span id="page3R_mcid36" class="markedContent"><span dir="ltr">Wolfgang Buck</span></span><br />
<span id="page3R_mcid37" class="markedContent"><span dir="ltr">Hä?</span></span><br />
<span id="page3R_mcid38" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Visäwie</span></span><br />
<span id="page3R_mcid39" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Eigen</span><span dir="ltr">produktion</span> <span dir="ltr">https://wolfgang</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">buck.de</span></span><br />
<span id="page3R_mcid40" class="markedContent"><span dir="ltr">Empfohlen von</span> <span dir="ltr">Dieter Kindl / Kassel</span></span></p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="https://www.liederbestenliste.de" target="_blank" rel="noopener">liederbestenliste.de</a></p>
<small>Anzeigen</small></ br>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/probeabo"  target="_blank"><img src="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2026/03/970x200-Probeabo-Luegen.png" title="" alt="" /></a></p>

<p><a href="https://www.jungewelt.de/rosa-luxemburg-preis"  target="_blank"><img src="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2026/03/RL-Preis.png" title="" alt="" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>»Man hat sich im ›Grand Hotel Abgrund‹ eingerichtet«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/man-hat-sich-im-grand-hotel-abgrund-eingerichtet/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2022 07:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.melodieundrhythmus.com/?p=22239</guid>
		<description><![CDATA[Zum Niedergang des linken Kulturjournalismus – und was jetzt zu tun ist. Ein Gespräch mit Susann Witt-Stahl Interview: Stefan Huth Ausgerechnet vor einem heißen Herbst mit Antikriegs- und Sozialprotesten wird <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/man-hat-sich-im-grand-hotel-abgrund-eingerichtet/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Niedergang des linken Kulturjournalismus – und was jetzt zu tun ist. Ein Gespräch mit Susann Witt-Stahl</strong></p>
<p><em>Interview: Stefan Huth</em></p>
<p><strong>Ausgerechnet vor einem heißen Herbst mit Antikriegs- und Sozialprotesten wird <em>M&amp;R</em> auf Eis gelegt – ist das nicht ein besonders schlechter Zeitpunkt?</strong></p>
<p>Ja, natürlich. Denn dieser »schlechte Zeitpunkt« ist ja zugleich der Kulminationspunkt einer weltenbrandgefährlichen Entwicklung, von der sich leider ideologisch verwirrte Teile der Linken zum NATO-Patriotismus und Rechtsopportunismus treiben lassen. Da die sogenannte vierte Gewalt heute so aggressiv wie nie als Einpeitscherin einer Politik fungiert, die unsere Gesellschaft in den Abgrund stürzen kann, kommt jetzt den oppositionellen Medien eine exponierte Rolle zu. Vor allem als Aufklärer, aber auch als Megaphone aller vernünftigen Kräfte, die verstanden haben, was jetzt historisch fällig ist: der »Griff nach der Notbremse«, revolutionärer Widerstand, wie es Walter Benjamin in seinen »Geschichtsphilosophischen Thesen« angesichts des Faschismus und Zweiten Weltkriegs ausdrückte. Aber der allgegenwärtige Mangel an qualifizierten linken Kulturjournalisten, die unsere marxistische Blattline weiterführen können und sich dem kämpferischen Internationalismus verbunden fühlen, hat nun leider die <em>M&amp;R</em> in einen »Lock-in-Syndrom«-artigen Zustand versetzt: Der Geist ist hellwach, willig und angriffslustig, aber der Körper geschwächt und gelähmt.</p>
<p><strong>Wie ist diese Misere zu erklären?</strong></p>
<p>Sie ist untrennbar mit Zerfallstendenzen in der Linken verbunden. Der »Christopher Street Day 2022 Berlin« – nicht zuletzt, weil er eine Emanzipationsbewegung instrumentalisiert, vermarktet und damit unterminiert – liefert das Sinnbild dafür: Eine von hysterischem Hedonismus besoffene liberale Partylinke marschiert im Geld-Ware-Techno-Rhythmus »Vereint in Liebe!«, ebenso zum Kommerz wie zur »Panzerhaubitze 2000« und anderen von Deutschland für den Ukraine-Krieg gelieferten Mordwerkzeugen, ins Nichts. Ein anachronistischer Zug, der auch durch alle linken Kulturszenen und ihre Medien geht. Und das Gros des gehobenen linken Feuilletons hat sich gemütlich im »Grand Hotel Abgrund« eingerichtet: Es kommentiert lieber den grauslichen Weltlauf mit einem zuweilen unerträglichen Zynismus – der von verdinglichtem Bewusstsein, keineswegs aber von Intellekt zeugt –, statt den kämpfenden Linken beizustehen, die verzweifelt versuchen, ihn aufzuhalten.</p>
<p><strong>Warum ist das Elend in der Kunst- und Kultursphäre offenbar besonders groß?</strong></p>
<p>Peter Hacks hatte während der letzten großen Zeitenwende kritisiert, dass der Realsozialismus schon früh den Überbau kampflos geräumt und seine Kunstproduktion eingestellt hat. Damit war der Weg frei für eine von den USA ausgehende und von der Kulturindustrie gestützte Mediokratie, die nach der Ausschaltung des Systemkonkurrenten totalitär wurde. Mit fatalen Folgen für die Kunst: Da sie Erkenntnischarakter hat und immer wieder den alle Verhältnisse umhüllenden Ideologieschleier des Spätkapitalismus lüftet und zeigt, wie die Welt wirklich ist, wurde sie von den Medien weitgehend eliminiert. An ihre Stelle trat eine idealistische Unkunst, die die Menschen betrügt und Wahn produziert. Das Feuilleton ist schon lange vorwiegend damit beschäftigt, die dafür passende »Manipulationsästhetik« zu verbreiten.</p>
<p><strong>Wenn das stimmt – was müssen dann marxistische Kunst und Kultur und ihre Organe leisten?</strong></p>
<p>Sie müssen die Unkunst bloßstellen als das, was sie wirklich ist: Gaukelei, Träger der perfiden Lüge, dass alles richtig und nicht zu ändern ist: vom Mario-Barth-Jauche-TV über den imperialistischen Krieg bis zum globalen Ökozid, der schon in vollem Gange ist. Und sie müssen die Erinnerung daran wachhalten, was Kunst wirklich ist: »die höchste Weise, sich um die Menschheit zu kümmern«, wie Hacks es ausdrückte. Um die Kunst zu retten, muss der von ihm beklagte falsche »Verzichtfrieden« revidiert und die marxistische Linke wieder offensiv in den »ästhetischen Weltkrieg« eintreten, der gnadenlos weiterwütet. Wir haben es immer als unsere dringlichste Pflicht betrachtet, mit der M&amp;R der dafür nötigen Waffe der Ideologiekritik ein Magazin zu geben – deshalb müssen wir neue Kräfte sammeln und den Kampf wiederaufnehmen.</p>
<p><strong>Susann Witt-Stahl ist seit 2014 Chefredakteurin von <em>Melodie &amp; Rhythmus</em></strong></p>
<p>aus: Tageszeitung <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/432994.linkes-feuilleton-man-hat-sich-im-grand-hotel-abgrund-eingerichtet.html" target="_blank" rel="noopener"><em>junge Welt</em>, 20.08.2022</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn die Kraft fehlt</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/wenn-die-kraft-fehlt/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2022 07:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Weshalb der Verlag 8. Mai das Kulturmagazin Melodie &#38; Rhythmus einstellt Leider müssen wir heute eine schmerzliche Niederlage eingestehen: Das Magazin für Gegenkultur Melodie &#38; Rhythmus (M&#38;R) kann nicht weiter <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/wenn-die-kraft-fehlt/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weshalb der Verlag 8. Mai das Kulturmagazin <em>Melodie &amp; Rhythmus</em> einstellt</strong></p>
<p>Leider müssen wir heute eine schmerzliche Niederlage eingestehen: Das Magazin für Gegenkultur <em>Melodie &amp; Rhythmus</em> (<em>M&amp;R</em>) kann nicht weiter erscheinen. Das hat verschiedene Gründe, sie sind aber vor allem in unserer Schwäche und in der der Linken insgesamt zu sehen.</p>
<p>Mit <em>M&amp;R</em> will der Verlag 8. Mai ein journalistisches Produkt verfügbar machen, das andere (auch die eigene Tageszeitung) nicht oder nur schlecht machen können. Zeitung wie Zeitschrift fungieren dabei weder als Diener des politischen Personals der Herrschenden noch als Handlager der Kulturindus­trie, sondern sind der Aufklärung verpflichtet. Beide sollen ihre spezifischen Stärken ausspielen. Und das alles unter kapitalistischen Produktionsbedingungen, worüber wir uns nie Illusionen gemacht haben. Seit Jahren können wir unter diesen Bedingungen bestehen, aber im Moment reicht die verfügbare Kraft nicht mehr aus.</p>
<p>Das liegt nicht an fehlenden ökonomischen Mitteln: Abobestände bei <em>jW</em> wie <em>M&amp;R</em> entwickeln sich entgegen allen Trends gut, auch unsere Genossenschaft wächst. Aber die Redaktionen von Zeitung wie Zeitschrift können nur dann gute journalistische Arbeit leisten, wenn auch ausreichend handwerklich wie politisch erfahrene Kolleginnen und Kollegen dafür zur Verfügung stehen. Die <em>junge Welt</em> hat den Vorteil, dass bei 305 Ausgaben im Jahr auch unerfahrene Kräfte gut eingearbeitet und geschult werden können. <em>Melodie &amp; Rhythmus</em> hingegen erscheint viermal im Jahr – da muss im wesentlich kleineren Team vom ersten Moment an alles funktionieren, wenn wir bei der Qualität des Produktes keine relevanten Abstriche akzeptieren wollen. So hat in den letzten Jahren ein zu kleines, aber gutes <em>M&amp;R</em>-Team hervorragende Arbeit geleistet. Da diese Art von Produktion auf Verschleiß langfristig nicht durchzuhalten ist, haben wir zusätzliche Redaktionsstellen für <em>M&amp;R</em> ausgeschrieben. Trotz intensiver Suche konnten wir niemanden mit der notwendigen journalistischen wie politischen Qualifikation und Erfahrung finden. Deshalb sehen wir uns gezwungen, Melodie &amp; Rhythmus vorläufig auf Eis zu legen.</p>
<p>Die Entscheidung ist auch davon beeinflusst, dass die schon jetzt außerordentlich schwierigen Zeiten noch wesentlich problematischer werden: Tageszeitungen vernichten gerade die Grundlagen ihrer Existenz. Ihre Qualität wird schlechter, während Abo- und Einzelverkaufspreise dramatisch steigen. Viele flüchten sich in die Idee, dass mit einer rein digitalen Version das Geschäftsmodell Tageszeitung gerettet werden könnte. Die Folge ist ein Verfall der Infrastruktur für das Printprodukt, was für die <em>junge Welt</em> bedeutet, dass sie sich viel stärker als bisher um die Entwicklung ihrer Onlinepräsenz kümmern muss. Es kommt aber noch ein weiteres schwerwiegendes Problem hinzu: Wir müssen uns zur Zeit gegen massive Angriffe des Inlandsgeheimdienstes der Bundesrepublik Deutschland wehren! Der Verfassungsschutz versucht mit verschiedenen nachrichtendienstlichen Mitteln, dem Verlag »den Nährboden zu entziehen«, ihn also ökonomisch zu ruinieren, um seine politische »Wirkmächtigkeit« zu zerstören. So formulierte das die Bundesregierung in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Partei Die Linke ganz offen. Deshalb führt der Verlag einen Prozess gegen die Bundesrepublik Deutschland. Der kostet schon jetzt viel Kraft und wird noch durch mehrere Instanzen gehen.</p>
<p>Und trotzdem: Es liegt vor allem in unserer Verantwortung, dass wir eine progressive und gefragte Kulturzeitschrift vom Markt nehmen, weil wir nicht ausreichend qualifiziertes Personal finden. Aber dieses Problem muss nicht ewig unlösbar sein! Deshalb arbeiten wir weiter an den Voraussetzungen, um die Produktion wiederaufnehmen zu können. Denn an Ideen, Mut und Entschlossenheit unsererseits, aber vor allem an der Notwendigkeit eines Magazins für Gegenkultur fehlt es keineswegs. Allen, die uns auf dem bisherigen Weg an verschiedenen Stellen unterstützt haben, gilt unser herzlicher Dank.</p>
<blockquote><p><strong>Hintergrund: Eine kleine <em>M&amp;R</em>-Geschichte</strong></p>
<p><em>Melodie &amp; Rhythmus</em> erscheint seit 1957 in Berlin und war einer der beliebtesten Titel in der DDR. Das »Fachblatt für Tanz und Unterhaltungsmusik« erlebt nach dem Ende der DDR seinen eigenen Niedergang: Der Versuch, mit Pop und Trallala der Bravo Konkurrenz zu machen, führt 1991 zur Einstellung. 2004 wiederbelebt, sollen mit der Präsentation von Ostinterpreten Anzeigenkunden geworben werden. Der Versuch scheitert, auch nachdem der Berliner Heimatverlag (»Shop 24 Direct«) Titel und Geschäftsmodell übernommen hat. Seit Ende 2008 führt der Verlag 8. Mai GmbH die Zeitschrift.</p>
<p>Mit dem Heft 2/2010 erfolgt die erste starke Veränderung: Seither bietet jede Ausgabe einen inhaltlichen Schwerpunkt. Der prägt aber noch nicht die Titelseiten, weil dabei noch immer große Labels ein entscheidendes Wort mitreden. Mit Ausgabe 3/2014 folgt der Bruch: Den Heftschwerpunkt bestimmt seither die Titelseite, Susann Witt-Stahl leitet die Redaktion. Gemeinsam mit dem Verlag und dem <em>M&amp;R</em>-Team entwickelt sie die Zeitschrift konsequent zum »Magazin für Gegenkultur« weiter. Ein in der Ausgabe 1/2019 veröffentlichtes »Manifest für Gegenkultur« findet international Beachtung.</p>
<p>Auch die <em>M&amp;R</em>-Gestaltung fällt auf, etwa beim Branchenwettbewerb »Cover des Monats«. So erreichte der <em>M&amp;R</em>-Titel 1/2022 den sechsten Platz – noch vor Stern und Spiegel. Christian Anhut, Executive Creative Director bei Saatchi and Saatchi: »Eindringliches Cover.« Wie das ganze Magazin. Deshalb darf es nicht dauerhaft vom Markt verschwinden. (dk)</p></blockquote>
<p>aus: Tageszeitung <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/432993.in-eigener-sache-wenn-die-kraft-fehlt.html" target="_blank" rel="noopener"><em>junge Welt</em>, 20.08.2022</a></p>
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		<item>
		<title>The Red Nation</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/the-red-nation/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 14:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Indigene]]></category>
		<category><![CDATA[Native American]]></category>
		<category><![CDATA[The Red Nation]]></category>
		<category><![CDATA[TRN]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21589</guid>
		<description><![CDATA[Gegen die imperialistische Todesmaschine Interview: Matthias Rude Indigene Linke gründeten 2014 in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico die Organisation The Red Nation (TRN). Die derzeit rund 30 Mitglieder des Zusammenschlusses <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/the-red-nation/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21764" style="width: 6026px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/rednation.jpeg" alt="Red-Nation-Aktivisten demonstrieren gegen das jährliche Reenactment »Entrada«, die glorifizierte Niederschlagung des PuebloAufstands in Santa Fe von 1680 durch die spanischen Kolonialherren Foto: Imago / Zuma Press" width="6016" height="3966" class="size-full wp-image-21764" /><p class="wp-caption-text">Red-Nation-Aktivisten demonstrieren gegen das jährliche Reenactment »Entrada«, die glorifizierte Niederschlagung des Pueblo-Aufstands in Santa Fe von 1680 durch die spanischen Kolonialherren<br /><small>Foto: Imago / Zuma Press</small></p></div>
<h2>Gegen die imperialistische Todesmaschine</h2>
<p><em>Interview: Matthias Rude<br />
</em><br />
Indigene Linke gründeten 2014 in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico die Organisation The Red Nation (TRN). Die derzeit rund 30 Mitglieder des Zusammenschlusses wollen auf die Unterdrückung der Indigenen aufmerksam machen und der Marginalisierung ihrer Lebenswelt und Kultur in der amerikanischen Öffentlichkeit entgegenwirken. TRN unterhält zwei eigene Podcasts, unter anderem mit Sendungen gegen den militärisch-industriellen Komplex der USA, und mit Red Media Press neuerdings auch einen eigenen Verlag. Justine Teba, die den Stämmen Santa Clara Pueblo, Tesuque Pueblo und Acoma Pueblo angehört und in Acoma Pueblo lebt, ist TRN-Mitglied, Kommunikationsministerin in einem Rat für indigene Führungskräfte und arbeitet für Red Media Press. M&amp;R sprach mit ihr über die Situation der Indigenen in den USA, The Red Nation und ihre Medienprojekte sowie die marxistische Weltanschauung ihres Kollektivs.</p>
<p><strong>Was waren die entscheidenden Impulse für die Gründung von TRN?<br />
</strong><br />
TRN entstand auf dem Tiwa-Territorium im Zuge von Protesten nach brutalen Morden an Indigenen, zum Beispiel an Cowboy und Rabbit, die von drei jugendlichen Siedlern in Albuquerque umgebracht wurden, oder an Loreal Tsingine, auf die ein Polizist in Winslow im Nachbarstaat Arizona fünf Schüsse abgefeuert hat, und an den über 170 Menschen in Gallup. Das sind nur einige Beispiele für die Gewalt, die in allen von Siedlern besetzten Gebieten auf der ganzen Welt herrscht. Die Anfänge von TRN waren von direkten Aktionen geprägt, wie Kundgebungen und Demonstrationen. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Verschleiertes Tabu</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/verschleiertes-tabu/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 14:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ishay Landa]]></category>

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		<description><![CDATA[Gespräch mit Ishay Landa über die Irrwege der Faschismusforschung und des Antifaschismus Vor 90 Jahren bekannte sich Adolf Hitler in seiner historischen Rede vor dem Industrie-Club Düsseldorf zum Privateigentum, und <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/verschleiertes-tabu/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21621" style="width: 3553px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/95649639-1.jpg" alt="Auf dem Weg zum Treffen des Industrie-Clubs Düsseldorf, 27. Januar 1932: Walter Borbet, Ruhrstahl AG, Fritz Thyssen, Adolf Hitler, Albert Vögler, Vereinigte Stahlwerke (v.l.)Foto: Picture Alliance / Ullstein Bild / Archiv Gerstenberg" width="3543" height="2644" class="size-full wp-image-21621" /><p class="wp-caption-text">Auf dem Weg zum Treffen des Industrie-Clubs Düsseldorf, 27. Januar 1932: Walter Borbet, Ruhrstahl AG, Fritz Thyssen, Adolf Hitler, Albert Vögler, Vereinigte Stahlwerke (v.l.)<br /><small>Foto: Picture Alliance / Ullstein Bild / Archiv Gerstenberg</small></p></div>
<h2>Gespräch mit Ishay Landa über die Irrwege der Faschismusforschung und des Antifaschismus</h2>
<p>Vor 90 Jahren bekannte sich Adolf Hitler in seiner historischen Rede vor dem Industrie-Club Düsseldorf zum Privateigentum, und deutsche Konzernchefs übten mit ihm den Schulterschluss – beides nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal. Die Tatsache, dass schließlich auch der NS-Staat eine wirtschaftsliberale Agenda verfolgte, wird heute nicht zuletzt durch die idealistische Geschichtsschreibung vernebelt, die seit Ende der 90er-Jahre als »neuer Konsens« unter den Faschismustheoretikern gilt. So fordern etwa Roger Griffin und Zeev Sternhell, den Faschismus »beim Wort zu nehmen« und als dissidenten Sozialismus zu verstehen. Der israelische Historiker Ishay Landa, der zur intellektuellen Genealogie des Faschismus forscht, bürstet diese auch tief in die Linke hinein verbreitete Erzählung in seiner Abhandlung »The Apprentice’s Sorcerer« – die 2021 in deutscher Übersetzung unter dem Titel »Der Lehrling und sein Meister. Liberale Traditionen und Faschismus« erschienen ist – gegen den Strich und stellt die Faschismusforschung wieder auf historisch-materialistische Füße. Susann Witt-Stahl sprach mit Landa über die ideologisch verzerrte Rezeption des faschistischen Welt- und Menschenbilds, die Mystifizierungen des Nationalsozialismus und seine Bedeutung als Sonderweg des Westens sowie über notwendige Kurskorrekturen des Antifaschismus.</p>
<p><strong>Sie kritisieren eine Forschung, die die Ideologie des Faschismus in den Mittelpunkt stellt und ihn »immer weiter nach links verschiebt oder sogar ganz dem Sozialismus zuordnet«, wie Sie sagen. Das Phänomen ist nicht neu: Die Gründerväter und Propagandisten des Neoliberalismus, etwa Friedrich Hayek und Walter Lippmann, der den Faschismus als »Abart« des Kommunismus betrachtete, haben das schon in den 1940er-Jahren getan. Aber in den vergangenen Jahrzehnten werden derartige Faschismustheorien nicht nur von marktradikalen Rechten und Konservativen wie Peter Sloterdijk vertreten, sondern sind zum »zentralen Narrativ« geworden. Wie erklären Sie sich diese Entwicklung?<br />
</strong></p>
<p>Ich denke, das hängt mit der Alleinstellung des Faschismus unter den modernen Ideologien zusammen. Er ist wohl so ziemlich das einzige einvernehmliche politische Tabu, zumindest in der großen aufgeklärten Mehrheit der Gesellschaft und in der Wissenschaft. Über die Beschaffenheit des Wesens dieses Tabus herrscht jedoch eine erstaunliche Unklarheit. Wenn verschiedene Personen den Faschismus angreifen, scheinen sie oftmals über völlig unterschiedliche Dinge zu reden. Die heute gängige Verknüpfung des Faschismus mit dem Sozialismus und Kommunismus liegt auf der Hand: Im Zeitalter des Neoliberalismus ächten die bürgerliche Rechte und Mitte den Faschismus zwar weiterhin. Sie tun das aber auf eine Weise, die ihre eigene Agenda begünstigt, indem sie sagen: Der Faschismus und der Nationalsozialismus waren abscheulich, weil sie einen Angriff auf die Freiheit des Einzelnen und den freien Markt darstellten; sie waren der Höhepunkt populistischer Ressentiments gegen die freie und wettbewerbsorientierte Gesellschaft, die auf individueller Leistung basiert. Ihrer Auffassung nach hat sich der Faschismus ähnlich wie die Linke auf den »Weg zur Knechtschaft« begeben, wie Hayek es nannte. Das nährt die Idee, dass Kapitalismus und Freiheit nahezu identisch sind und jeder Ansatz, sie infrage zu stellen, illegitim ist und zwangsläufig in die Barbarei führen muss. …</p>
<p><em>Das komplette Gespräch erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Leserbriefe</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 14:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>

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		<description><![CDATA[Schicken Sie uns Ihre Meinung, Anregungen und Kritik: an redaktion@melodieundrhythmus.com oder Verlag 8. Mai GmbH, M&#38;R, Torstraße 6, 10119 Berlin Sehr geehrte Redaktion, vom Beitrag »Liebe literarisch produktiv machen« von <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/leserbriefe-1-2022/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6055" title="Leserbriefe" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2013/02/Leserbriefe.jpg" alt="Leserbriefe" width="585" height="225" /></p>
<p>Schicken Sie uns Ihre Meinung, Anregungen und Kritik: an redaktion@melodieundrhythmus.com<br />
oder Verlag 8. Mai GmbH, M&amp;R, Torstraße 6, 10119 Berlin</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Redaktion,</p>
<p>vom Beitrag »Liebe literarisch produktiv machen« von Enno Stahl bin ich unangenehm überrascht. Der Verfasser unternimmt einen [&#8230;] »Parforceritt durch die Weltliteraturgeschichte« und unterlässt es, Bücher der DDR-Literatur zum Thema Liebe auch nur zu erwähnen. [&#8230;] Unendlich viele DDR-Autoren widmeten sich diesem Thema: der Liebe unter gänzlich veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen. [&#8230;] Hier veränderten sich nicht nur die gleichberechtigt gewordenen Frauen, sondern durch ihr Anderswerden auch die Männer, also all ihre Beziehungen zueinander, auch die sexuellen. Ebenso wandelten sich die Liebe zu Menschen überhaupt, die Liebe zur Arbeit, die Liebe zur Natur, zur Wahrheit. [&#8230;] Wir befanden uns in einem Leseland, wo überall, sogar in den Arbeitsbrigaden, Bücher gelesen und diskutiert wurden. Literatur mischte sich ein, und ohne Liebe [&#8230;] hätte das nie funktioniert. [&#8230;] Aber der Autor gewährt lediglich einen kurzen Blick gen Westen. Das ist mir für eine sozialistische Zeitschrift zu dürftig.</p>
<p>Karla Dyck</p></blockquote>
<blockquote><p>Liebe Susann Witt-Stahl,</p>
<p>sehr gern lese ich immer wieder die Kolumnen von der lebenden Legende des politischen Kabaretts in Deutschland: Henning Venske. Besonders aktuell ist Venskes Polemik zur FDP. Dass Liberalismus gemäß »Freiburger Thesen« von 1971 [&#8230;] sich auch sozial engagieren soll, straft Christian Lindner Lügen. Neoliberalismus gehört keinesfalls zum Zeitgeist!<br />
Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Klaus Jürgen Lewin, Bremen</p></blockquote>
<blockquote><p>Liebe Redaktion,</p>
<p>die M&amp;R gefällt mir wieder gut, am gelungensten ist »Was muss sein?« von Dietmar Dath. Allerdings frage ich mich nach der coronabedingten Pleite vieler Künstler und Veranstalter, die noch nicht beendet ist, wer M&amp;R noch lesen wird und daraus auch Schlüsse zieht, die zum Ende der Stagnation und der besinnungslosen Gier nach noch mehr Waren führen.<br />
Bleibt stark.</p>
<p>Bernd Pittkunings, Cottbus/Chóśebu</p></blockquote>
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		<title>Deniz Yücel</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 14:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Deniz Yücel]]></category>
		<category><![CDATA[Julian Reichelt]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechtskriege]]></category>
		<category><![CDATA[PEN-Zentrum]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schlachtenbummler Ein Kommentar von Arnold Schölzel Seit dem 26. Oktober 2021 ist der Welt-Korrespondent Deniz Yücel Chef des PEN-Zentrums Deutschland. Damit ist er Nachfolger unter anderem von Erich Kästner, <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/deniz-yuecel/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Schlachtenbummler</h2>
<p><em>Ein Kommentar von Arnold Schölzel</em></p>
<p>Seit dem 26. Oktober 2021 ist der Welt-Korrespondent Deniz Yücel Chef des PEN-Zentrums Deutschland. Damit ist er Nachfolger unter anderem von Erich Kästner, Heinrich Böll, Walter Jens und Christoph Hein. Dass Julian Reichelt dieses Amt nicht übernahm, lag vermutlich nur daran, dass er vorher als Bild-Chef abgesetzt worden war.</p>
<p>Was die Begeisterung für westliche Menschenrechtskriege anbelangt, so unterscheiden sich Yücel und Reichelt nicht. Ihre Abneigung gegen alles Sozialistische eint sie ebenfalls. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Der Funke von Gdeim Izik</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 14:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Gdeim Izik]]></category>
		<category><![CDATA[Mariem Hassan]]></category>
		<category><![CDATA[Nubenegra]]></category>
		<category><![CDATA[Polisario]]></category>
		<category><![CDATA[Westsahara]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kampf für die Befreiung der Westsahara wird nicht nur mit Waffen, sondern auch mit Liedern geführt. Eine Erinnerung an Mariem Hassan Jörg Tiedjen Die 2015 verstorbene Sängerin Mariem Hassan <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/der-funke-von-gdeim-izik/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21586" style="width: 2458px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/westsahara-tinified.jpg" alt="Gdeim Izik wurde am 8. November 2010 von marokkanischen Einsatzkräften dem Erdboden gleichgemachtFotos (Collage): Reuters/handout/map, Heino Kalis" width="2448" height="1906" class="size-full wp-image-21586" /><p class="wp-caption-text">Gdeim Izik wurde am 8. November 2010 von marokkanischen Einsatzkräften dem Erdboden gleichgemacht<br /><small>Fotos (Collage): Reuters/handout/map, Heino Kalis</small></p></div>
<h2>Der Kampf für die Befreiung der Westsahara wird nicht nur mit Waffen, sondern auch mit Liedern geführt. Eine Erinnerung an Mariem Hassan</h2>
<p><em>Jörg Tiedjen<br />
</em></p>
<p>Die 2015 verstorbene Sängerin Mariem Hassan hat mit ihren Liedern in Konzerten und auf Festivals internationale Aufmerksamkeit für den Freiheitskampf der West sahara erreicht. Dabei spielte das Madrider Musiklabel Nubenegra eine wichtige Rolle. Sein Gründer, Manuel Domínguez, und Zazie Schuber-Wurr, die Nubenegra in Deutschland vertreten hat, ebneten Mariam Hassan den Weg zum Gipfel der Weltmusik. Die beiden produzierten die Alben der Sängerin, organisierten ihre Tourneen und brachten 2005 Mariem Hassans erste Solo-CD »Deseos« (Wünsche) heraus. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kein Stil, kein Problem, kein Anliegen?</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/kein-stil-kein-problem-kein-anliegen/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 14:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd Richter 1961/62]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Richter]]></category>
		<category><![CDATA[Kalter Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum der Mensch in Gerhard Richters Malerei nicht vorkommt Bastian Tebarth Im Dresdner Albertinum war im Herbst 2020 eine Ausstellung mit dem Titel »Gerd Richter 1961/62« zu sehen. Die Schwerpunktsetzung, <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/kein-stil-kein-problem-kein-anliegen/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21581" style="width: 4085px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/imago0064289844h-tinified.jpg" alt="Foto: Imago / Robert Michael" width="4075" height="2594" class="size-full wp-image-21581" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Imago / Robert Michael</small></p></div>
<h2>Warum der Mensch in Gerhard Richters Malerei nicht vorkommt</h2>
<p><em>Bastian Tebarth</em></p>
<p>Im Dresdner Albertinum war im Herbst 2020 eine Ausstellung mit dem Titel »Gerd Richter 1961/62« zu sehen. Die Schwerpunktsetzung, die die Kuratoren vornahmen, war überaus interessant. Ließ sich doch daraus ableiten, wie Biografie, Werk und Rezeption eines der wirtschaftlich erfolgreichsten bildenden Künstler der Gegenwart von einem der folgenreichsten Kulturkämpfe des Kalten Krieges geprägt wurden. Und sie provoziert die Frage, warum sich der Maler, der am 9. Februar 2022 seinen 90. Geburtstag feiert, von dieser Prägung bis heute nicht hat befreien können. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Dschungel muss gerodet werden</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/der-dschungel-muss-gerodet-werden/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 14:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Dritte Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Guevarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Historischer Materialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Imperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lenin]]></category>
		<category><![CDATA[Oswald Spengler]]></category>
		<category><![CDATA[Stefano G. Azzarà]]></category>
		<category><![CDATA[Zhao Tingyang]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Wiederkehr des westlichen Kolonialismus Stefano G. Azzarà Vom »Guevarismus« zur Rehabilitierung des Imperialismus Oswald Spengler bekämpfte die Weimarer Republik und wollte vor allem verhindern, dass deren Krise zu einer <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/der-dschungel-muss-gerodet-werden/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21598" style="width: 4334px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/unnamed-10-tinified.jpg" alt="Lumpensammler auf der Dandora-Mülldeponie in Nairobi, KeniaFoto: Reuters / Radu Sighet" width="4324" height="2908" class="size-full wp-image-21598" /><p class="wp-caption-text">Lumpensammler auf der Dandora-Mülldeponie in Nairobi, Kenia<br /><small>Foto: Reuters / Radu Sighet</small></p></div>
<h2>Zur Wiederkehr des westlichen Kolonialismus</h2>
<p><em>Stefano G. Azzarà</em></p>
<p><strong>Vom »Guevarismus« zur Rehabilitierung des Imperialismus<br />
</strong><br />
Oswald Spengler bekämpfte die Weimarer Republik und wollte vor allem verhindern, dass deren Krise zu einer Revolution führte. Deshalb trachtete er danach, die Kommunisten, die das Experiment Bolschewismus in Deutschland erneut auf die Tagesordnung setzen wollten, unglaubwürdig zu machen. In seinem Buch »Der Mensch und die Technik« von 1931 konstatierte er, dass entgegen den Reden vom Internationalismus der marxistischen Parteien (einschließlich der SPD) auch die unterdrückten Völker in Europa in Wirklichkeit ihrerseits von der Ausbeutung in anderen Teilen der Welt profitiert hätten. Auch die unteren Klassen hätten bei genauerer Betrachtung im Vergleich mit den außereuropäischen Völkern eine »luxuriöse Lebenshaltung« – dies dank des hohen »Lohns des weißen Arbeiters«, der »ausschließlich auf dem Monopol, das die Führer der Industrie um ihn herum aufgerichtet hatten, beruht«, also auf der Teilhabe an den in den Kolonien erwirtschaften Extraprofiten.</p>
<p>Natürlich war das ein rhetorisches Mittel, mit dem Spengler der marxistischen seine »nationale« Weltanschauung gegenüberstellte, die er bereits 1919 in seiner Schrift »Preußentum und Sozialismus« entwickelt hatte und in der er ein gemeinsames Interesse und eine gemeinsame Verantwortung von Arbeitern und Unternehmern unterstellte – im Dienst der (Volks-)Gemeinschaft. Er hatte seine Gründe – hatte doch auch Lenin seinerzeit jenes Phänomen in den Blick genommen und vor dem Sozialchauvinismus der Sozialdemokratie warnen müssen, die schon mit Bernstein einige Jahre früher darüber nachgedacht hatte, die soziale Frage mittels kolonialer Expansion zu lösen. Dabei beleuchtete Lenin die Rolle der Arbeiteraristokratien, die ihre eigenen Privilegien verteidigen. Dahinter verbirgt sich ein viel tiefgreifenderes strukturelles Problem, das sich nicht durch simple Schuldzuweisungen an den weniger vertrauenswürdigen »verbürgerlichten« Teil der Arbeiterklasse lösen lässt. Und es ist alt, sodass Zhao Tingyang, einer der wichtigsten zeitgenössischen Philosophen Chinas, sich heute, rund 100 Jahre später, veranlasst sieht, Überlegungen anzustellen, die in den Ohren westlicher Marxisten recht ähnlich klingen wie Spenglers Thesen und die nicht weniger provokant sind. …</p>
<p><em>Übersetzung: Christa Herterich / Susann Witt-Stahl</em></p>
<blockquote><p><strong>Stefano G. Azzarà</strong> (geb. 1970 in Messina) ist außerordentlicher Professor für Geschichte der Philosophie an der Universität Urbino. Er ist Sekretär des Vorstands der Internationalen Hegel-Marx-Gesellschaft und leitet die Zeitschrift Materialismo Storico (Historischer Materialismus). Sein Arbeitsschwerpunkt ist der Vergleich der großen philosophischen und politischen Traditionen in den letzten 200 Jahren: Konservativismus, Liberalismus, Marxismus. Er hat zahlreiche Aufsätze und Bücher veröffentlicht, darunter »Comunisti, fascisti e questione nazionale« (Kommunisten, Faschisten und die nationale Frage) 2018; »La comune umanità« (Allgemeine Menschlichkeit) 2019; »Il virus dell’Occidente« (Das westliche Virus) 2020.</p></blockquote>
<p><em>Der komplette Essay erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>The Republic</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 14:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr Freiheit für die Privatjetflieger! Eine Polemik von Henning Venske Dieser attraktive Schmutzgeier, liebe nationale Mitstreiter und Freunde, ist das Logo einer neuen völkischen Internetplattform: The Republic ist eine CDU-nahe <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/the-republic/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Mehr Freiheit für die Privatjetflieger!</h2>
<div id="attachment_20874" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-20874" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/06/Venske8.jpg" alt="Henning Venske Stahlpress Medienbüro Hamburg" width="680" height="357" /><p class="wp-caption-text">Henning Venske <br /><small>Stahlpress Medienbüro Hamburg</small></p></div>
<p><em>Eine Polemik von Henning Venske<br />
</em><br />
Dieser attraktive Schmutzgeier, liebe nationale Mitstreiter und Freunde, ist das Logo einer neuen völkischen Internetplattform: The Republic ist eine CDU-nahe Heimatseite gegen schulschwänzende Kinder, linksextreme Krakeeler, sozioökologische Aufwiegler, Mietendeckler, Regenbogenschänder und Silvesternächte in Köln. The Republic stoppt die politische Linksdrift: The Republic bestreitet die historische Notwendigkeit der doppelten Ausrufung der Republik in Deutschland 1918 und widerruft den Eintritt von BRD und DDR in die Geschichte 1949. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Das Ende der Solidarität</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 14:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cultural Appropriation]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum linksidentitäre Debatten um »kulturelle Aneignung« antiemanzipatorisch sind Matthias Rude Kulturelle Aneignung findet statt, sobald jemand Aspekte einer anderen Kultur aufgreift. Moralisch verurteilt wird sie in der Regel dann, wenn <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/das-ende-der-solidaritaet/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21570" style="width: 2214px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/linksident-tinified.jpg" alt="Fotos (Collage): Reuters / Rodrigo Garrido, Imago Images / Everett Collection" width="2204" height="2058" class="size-full wp-image-21570" /><p class="wp-caption-text"><small>Fotos (Collage): Reuters / Rodrigo Garrido, Imago Images / Everett Collection</small></p></div>
<h2>Warum linksidentitäre Debatten um »kulturelle Aneignung« antiemanzipatorisch sind</h2>
<p><em>Matthias Rude</em></p>
<p>Kulturelle Aneignung findet statt, sobald jemand Aspekte einer anderen Kultur aufgreift. Moralisch verurteilt wird sie in der Regel dann, wenn »Menschen aus einer dominanten Kultur sich, ohne die Haltung der Betroffenen dazu zu beachten, Kulturelemente aus einer diskriminierten oder unterdrückten Kultur aneignen« – so die Arbeitsdefinition des Begriffs, die Lars Distelhorst, Professor für Sozialwissenschaft in Potsdam, in seiner Schrift »Kulturelle Aneignung« liefert, der ersten deutschsprachigen Studie, die sich ausschließlich dieser Thematik widmet.</p>
<p>Was die Zugehörigkeit zur »Dominanzkultur« anbelangt, so wird nicht nach Stellung in der Klassenhierarchie der kapitalistischen Gesellschaft unterschieden: Ob ein Punker sich einen Irokesenschnitt »aneignet« oder ein Konzern aus dem überlieferten Wissen von Indigenen Profit schlägt – beides kann sich den Vorwurf der »Cultural Appropriation« einhandeln. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Hybride Kriegsführung</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 14:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gabrielius Landsbergis]]></category>
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		<category><![CDATA[Lukaschenko]]></category>

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		<description><![CDATA[Unfassbares Unfassbares Ein Kommentar von Olaf Matthes Für den litauischen Außenminister war die Sache schon Ende Juli klar. Dass plötzlich Flüchtlinge über Belarus in die EU kommen wollen, sei nur <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/hybride-kriegsfuehrung/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Unfassbares Unfassbares</h2>
<p><em>Ein Kommentar von Olaf Matthes</em></p>
<p>Für den litauischen Außenminister war die Sache schon Ende Juli klar. Dass plötzlich Flüchtlinge über Belarus in die EU kommen wollen, sei nur eine weitere Schurkerei der Putin-Lukaschenko-Bande: »Das hier ist keine Flüchtlingskrise, sondern eine hybride Kriegsführung gegen uns«, ließ sich Gabrielius Landsbergis von Springers Welt zitieren. Der geschäftsführende Innenminister Horst Seehofer, der künftige grüne Minister für was auch immer, Robert Habeck, und wer alles sonst noch meint, die Lebensart des privilegierten Westens gegen die Leute im polnisch-belarussischen Grenzgebiet verteidigen zu müssen, sehen das genauso: Was der Präsident, den sie »Diktator« nennen, da macht, ist hybride Kriegsführung. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>»›Rassestaat‹ und Völkermord sind nicht auf das Dritte Reich beschränkt«</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 14:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtsrevisionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Zimmerer]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Postkoloniale Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Jürgen Zimmerer zur Verdrängung der Verbrechen des deutschen Kolonialismus als Schlussstrichstrategie Interview: Susann Witt-Stahl In Deutschland ist ein neuer Historikerstreit entbrannt. Im Zentrum stehen die Thesen der postkolonialen Theorie über <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/rassestaat-und-voelkermord-sind-nicht-auf-das-dritte-reich-beschraenkt/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21564" style="width: 1921px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/kongo-tinified.jpg" alt="Im Freistaat Kongo des belgischen Königs Leopold II. wurden Sklaven gezwungen, Sklaven zu bestrafenFoto: Imago / United Archives International" width="1911" height="1769" class="size-full wp-image-21564" /><p class="wp-caption-text">Im Freistaat Kongo des belgischen Königs Leopold II. wurden Sklaven gezwungen, Sklaven zu bestrafen<br /><small>Foto: Imago / United Archives International</small></p></div>
<h2>Jürgen Zimmerer zur Verdrängung der Verbrechen des deutschen Kolonialismus als Schlussstrichstrategie</h2>
<p><em>Interview: Susann Witt-Stahl</em></p>
<p>In Deutschland ist ein neuer Historikerstreit entbrannt. Im Zentrum stehen die Thesen der postkolonialen Theorie über Kontinuitäten zwischen den Verbrechen des Kolonialismus und dem Völkermord an den Juden. Ihre Gegner fahren ideologische Sturmgeschütze wie den Vorwurf der Holocaustrelativierung auf. M&amp;R sprach mit dem Postkolonialismusforscher Jürgen Zimmerer über die politischen Beweggründe solcher großkalibrigen Angriffe, über verweigerte und verspätete Einsichten zu deutschen Kolonialverbrechen und über die Mythen der westlichen Zivilisation.</p>
<p><strong>Kritische Historiker beobachten einen »neuen Kolonialrevisionismus« in Deutschland. Gibt es so eine Tendenz?<br />
</strong></p>
<p>Ich glaube nicht, dass »Kolonialrevisionismus« der richtige Begriff dafür ist. Meines Wissens will niemand deutsche Kolonien zurückhaben. Das aber meint der Begriff historisch. Was wir dagegen beobachten können, ist eine zunehmend offensive Verteidigung der deutschen Kolonialgeschichte durch Parteien und Gruppierungen, die dem konservativen bis rechten Spektrum zuzuordnen sind. Kolonialismus wird als lohnendes Betätigungsfeld des Geschichtsrevisionismus entdeckt. Das ist zugleich ein Zeichen, dass die Debatte um Deutschlands koloniales Erbe in der Öffentlichkeit angekommen ist, aber auch, dass man glaubt, mit einer verklärenden Perspektive Politik machen zu können. …</p>
<p><em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Von der Leyens Leviathan</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 14:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Aufrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Hobbes]]></category>
		<category><![CDATA[Josep Borrell]]></category>
		<category><![CDATA[Kant]]></category>
		<category><![CDATA[Leviathan]]></category>
		<category><![CDATA[Von der Leyen]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Hobbes wird Vordenker der neuen EU-Großmachtpolitik – mit aktiver Unterstützung der frisch gewählten Ampel-Regierung Olaf Matthes In welcher Welt lebt eigentlich Josep Borrell? Mitte November hat es uns der <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/von-der-leyens-leviathan/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21558" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/fb_imago0063617141h-tinified.jpg" alt="Foto: Imago / Leemage" width="680" height="540" class="size-full wp-image-21558" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Imago / Leemage</small></p></div>
<h2>Thomas Hobbes wird Vordenker der neuen EU-Großmachtpolitik – mit aktiver Unterstützung der frisch gewählten Ampel-Regierung</h2>
<p><em>Olaf Matthes</em></p>
<p>In welcher Welt lebt eigentlich Josep Borrell? Mitte November hat es uns der EU-Außenbeauftragte verraten: »Uns gefällt die Welt von Kant, aber wir werden uns darauf einstellen, in der Welt von Hobbes zu leben.« So ist das also mit den Philosophen, der Aufklärung und mit den Aufrüstungsplänen der EU. Wenn die Wirklichkeit (oder was auch immer) dazwischenkommt, müssen die Europäer aus dem Theoriegebäude ihres Lieblingsdenkers aus- und in das eines weniger geschätzten anderen Philosophen einziehen? …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Das Mysterium der »Agency«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/das-mysterium-der-agency/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 14:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Agency]]></category>
		<category><![CDATA[Kimberly DeFazio]]></category>
		<category><![CDATA[New Materialism]]></category>
		<category><![CDATA[Spinoza]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Neue Materialismus liefert die passende Philosophie für eine zunehmend orientierungslose Linke Kimberly DeFazio Theorien des Seins sind immer Theorien des sozialen Lebens und seiner materiellen Beziehungen. Der Neue Materialismus <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/das-mysterium-der-agency/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21574" style="width: 4266px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21574" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/unnamed.jpg" alt="Lohnsklaverei in einer Zinnmine in der ostkongolesischen Provinz Nord-Kivu – solche Ausbeutungsverhältnisse werden vom Neuen Materialismus ideologisch verdecktFoto: Imago / Zuma Press" width="4256" height="2832" /><p class="wp-caption-text">Lohnsklaverei in einer Zinnmine in der ostkongolesischen Provinz Nord-Kivu – solche Ausbeutungsverhältnisse werden vom Neuen Materialismus ideologisch verdeckt<br /><small>Foto: Imago / Zuma Press</small></p></div>
<h2>Der Neue Materialismus liefert die passende Philosophie für eine zunehmend orientierungslose Linke</h2>
<p><em>Kimberly DeFazio</em></p>
<p>Theorien des Seins sind immer Theorien des sozialen Lebens und seiner materiellen Beziehungen. Der Neue Materialismus dreht Georg Lukács’ Erkenntnis »Das Sein ist ein historischer Prozess« um. Er betrachtet das Sein als Grundlage des Gesellschaftlichen und behauptet, diese sogenannte ontologische Wende sei die notwendige Antwort auf die ökologische Krise. Er stützt sich auf eine falsche Lesart des frühbürgerlichen Philosophen Baruch de Spinoza, um »anthropozentrische« Vorstellungen zu überwinden – mit dem Ergebnis: Die Materie erscheint als etwas Mystisches, von alles durchwirkender »Agency« (Handlungsmacht) Beseeltes, und für gesellschaftliche Widersprüche bleibt nur noch ein Plätzchen im vielfältigen Spektrum gleichwertiger Ursachen.</p>
<p>Für Neue Materialisten ist der Mensch im grundsätzlichsten Sinne Materie, wie alles andere auch. Damit wird das Gesellschaftliche entmaterialisiert, und die Widersprüche des Spätkapitalismus werden mithilfe von Spinozas Naturalismus in ein metaphysisches Jenseits verlegt, das aber in Wahrheit die Logik des Tauschs ist. …</p>
<p><em>Übersetzung: Olaf Matthes / Susann Witt-Stahl<br />
</em><br />
<em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Der Ausnahmezustand als Regel</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 13:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Debi Cornwall]]></category>
		<category><![CDATA[Gitmo]]></category>
		<category><![CDATA[Guantánamo Bay]]></category>
		<category><![CDATA[Welcome to Camp America]]></category>

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		<description><![CDATA[Debi Cornwall zeigt Guantánamo als Sinnbild der USA und des »freien Westens« Interview: Bastian Tebarth Debi Cornwall hat Einrichtungen und ehemalige Insassen des Gefangenenlagers der US-Marinebasis in Guantánamo Bay auf <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/der-ausnahmezustand-als-regel/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21554" style="width: 2727px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/Web_03_Prayer_Rug_with_Arrow_to_Mecca_Camp_5-copy-tinified.jpg" alt="Foto: Debi Cornwall" width="2717" height="2183" class="size-full wp-image-21554" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Debi Cornwall</small></p></div>
<h2>Debi Cornwall zeigt Guantánamo als Sinnbild der USA und des »freien Westens«</h2>
<p><em>Interview: Bastian Tebarth</em></p>
<p>Debi Cornwall hat Einrichtungen und ehemalige Insassen des Gefangenenlagers der US-Marinebasis in Guantánamo Bay auf Kuba fotografiert. Ihre Bilder aus dem Camp, das wegen der offiziellen Namensabkürzung GTMO »Gitmo« genannt wird, machen viele Wahrheiten sicht- und begreifbar, die die US-Regierung der Öffentlichkeit seit 20 Jahren systematisch vorenthält. Nun sind ihre Fotografien erstmals in Deutschland in einer Ausstellung im Stadthaus Ulm zu sehen. M&amp;R sprach mit der US-amerikanischen Künstlerin und ehemaligen Bürgerrechtsanwältin über ihre Annäherung an das Phänomen Guantánamo, die Schwierigkeiten bei ihrer Arbeit in dem Gefängnis und dessen erschütternde Symbolkraft.</p>
<p><strong>Frau Cornwall, Guantánamo ist in den Medien nicht gerade unterrepräsentiert. Dennoch haben Sie drei Jahre Arbeit in Ihr Projekt »Welcome to Camp America« investiert. Was hat Sie an diesem Thema interessiert?<br />
</strong></p>
<p>Nun, das Bild von Guantánamo wurde jahrelang durch Fotos von Menschen in orangefarbenen Overalls geprägt, die in Freiluftkäfigen sitzen müssen. Ich wollte einen Zugang zu dem Thema schaffen, der die Welt einlädt, wieder hinzusehen. …</p>
<p>[≡] <strong>Debi Cornwall</strong><br />
Welcome to Camp America<br />
Inside Guantánamo Bay<br />
<strong>Stadthaus Ulm<br />
</strong>Bis 13. März 2022</p>
<p><em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Mitten im Brennpunkt</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/mitten-im-brennpunkt/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 13:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[A Song Called Hate]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Hildur]]></category>
		<category><![CDATA[ESC]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision Song Contest]]></category>
		<category><![CDATA[Hass wird siegen]]></category>
		<category><![CDATA[Hatari]]></category>
		<category><![CDATA[Hatrið mun sigra]]></category>

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		<description><![CDATA[Dokumentarfilm über den Skandalauftritt der isländischen Band Hatari beim Eurovision Song Contest in Israel Interview: Dror Dayan Hatari sorgten für einen gewaltigen Eklat, als sie nach ihrem Auftritt mit dem <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/mitten-im-brennpunkt/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21547" style="width: 5230px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/ASCH_Still_2_credits_EggertJo╠ühannesson.jpg" alt="Hatari beim ESC in Tel Aviv, 2019Foto: Eggert Jóhannesson" width="5220" height="3030" class="size-full wp-image-21547" /><p class="wp-caption-text">Hatari beim ESC in Tel Aviv, 2019<br /><small>Foto: Eggert Jóhannesson</small></p></div>
<h2>Dokumentarfilm über den Skandalauftritt der isländischen Band Hatari beim Eurovision Song Contest in Israel</h2>
<p><em>Interview: Dror Dayan</em></p>
<p>Hatari sorgten für einen gewaltigen Eklat, als sie nach ihrem Auftritt mit dem Titel »Hatrið mun sigra« (Hass wird siegen) im Finale des Eurovision Song Contest (ESC) 2019 in Tel Aviv eine palästinensische Fahne in die Kameras hielten. Die isländische Regisseurin Anna Hildur dokumentierte in ihrem Film »A Song Called Hate« die Reise der Band nach Israel. M&amp;R sprach mit ihr über die Entstehung des Projekts und die Macht der Kunst in der Sphäre der Politik.</p>
<p><strong>In Ihrem Film wird mehr als deutlich, dass Sie und Ihr Team eine enge Beziehung zu Hatari aufgebaut haben. Wie kam es dazu?<br />
</strong></p>
<p>Ich kannte den Schlagzeuger der Band, Einar Stéfansson, durch seine andere Band Vök schon sehr gut. Nachdem sie als Beitrag Islands für den ESC nominiert worden waren, fiel es mir nicht schwer, mit ihnen über die Idee zu sprechen, einen Dokumentarfilm über ihren Aufenthalt zu drehen. Zu Beginn der Arbeit habe ich sehr deutlich gemacht, dass ich einen Film über sie und nicht mit ihnen machen wollte. Ich hatte aber einen Kameramann, der sie gut kennt und ihr Vertrauen genoss. So entstand die Intimität, die der Film vermittelt. Ich bin erstaunt, wie offen und kooperativ die Band war – das ist nicht selbstverständlich, wenn man unter enormem Druck steht und die Arbeitstage oft 16 bis 18 Stunden dauern. …</p>
<p>[≡] A Song Called Hate<br />
<strong>Regie: Anna Hildur<br />
Level K</strong></p>
<p><em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Nakam</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 13:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Doron Paz]]></category>
		<category><![CDATA[Nakam]]></category>
		<category><![CDATA[Plan A]]></category>
		<category><![CDATA[Yoav Paz]]></category>

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		<description><![CDATA[In »Plan A« wird die Dialektik von Vergeltung und Humanität nach Auschwitz kulturindustriell entfaltet und mündet unweigerlich in bürgerliche Ideologie Susann Witt-Stahl Leichen pflastern die Straßen in den großen Städten <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/nakam/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21542" style="width: 2488px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/PlanA_Plakat_HQ-tinified.jpg" alt="Foto: Camino Filmverleih 2021" width="2478" height="3508" class="size-full wp-image-21542" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Camino Filmverleih 2021</small></p></div>
<h2>In »Plan A« wird die Dialektik von Vergeltung und Humanität nach Auschwitz kulturindustriell entfaltet und mündet unweigerlich in bürgerliche Ideologie</h2>
<p><em>Susann Witt-Stahl</em></p>
<p>Leichen pflastern die Straßen in den großen Städten des Täterlands. Wo das Auge hinschaut, überall nur tote Deutsche – ein Rachetraum, aus dem der Protagonist Max (August Diehl), ein Holocaustüberlebender, aufwacht. Fast wäre er wahr geworden, auch in der Realität. 1945 hatte die jüdische Untergrund- organisation Nakam (Rache) »Plan A« geschmiedet: Das Trinkwasser der Bevölkerung von Hamburg, Frankfurt, München und Nürnberg sollte vergiftet werden – Vergeltung für das deutsche Menschheitsverbrechen an den Juden. »Sechs Millionen für sechs Millionen«, sagt Ana, eine Anführerin von Nakam, in dem Film der israelischen Regisseure Doron Paz und Yoav Paz. …</p>
<p>[≡] Plan A<br />
<strong>Regie: Doron Paz / Yoav Paz<br />
Camino Filmverleih</strong></p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Umsturz, Massaker und Amnesie</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 13:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Vijay Prashad]]></category>
		<category><![CDATA[Washington Bullets]]></category>

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		<description><![CDATA[Vijay Prashad über Verbrechen und Ideologie der Machtpolitik des US-Imperiums Interview: Olaf Matthes In seinem Buch »Washington Bullets« analysiert Vijay Prashad die auf Panzer, Banken und NGOs gestützte Expansionspolitik der <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/umsturz-massaker-und-amnesie/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21536" style="width: 1010px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/hybrid-tinified.jpg" alt="Foto: EZoupanos" width="1000" height="667" class="size-full wp-image-21536" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: EZoupanos</small></p></div>
<h2>Vijay Prashad über Verbrechen und Ideologie der Machtpolitik des US-Imperiums</h2>
<p><em>Interview: Olaf Matthes</em></p>
<p>In seinem Buch »Washington Bullets« analysiert Vijay Prashad die auf Panzer, Banken und NGOs gestützte Expansionspolitik der USA. Der indische Journalist und Autor ist Direktor des Tricontinental Institute for Social Research in Neu-Delhi. M&amp;R sprach mit ihm über die gegenwärtigen Strategien des US-Imperialismus, die historischen Lehren aus den Kämpfen der nationalen Befreiungsbewegungen und die schwierige Lage der antikapitalistischen Linken in der Schlacht der Ideen.</p>
<p><strong>Wie ist der Titel »Washington Bullets« Ihres neuen Buchs zu verstehen<br />
</strong></p>
<p>Ich habe mir angeschaut, wie das gesamte Ensemble der US-Institutionen und der Verbündeten der Vereinigten Staaten weltweit funktioniert, das deren Vormacht sichert. Der Anlass, aus dem ich das Buch geschrieben habe, war der Sturz der Regierung von Evo Morales in Bolivien. Ich habe viel darüber nachgedacht, warum so viele, auch fortschrittliche Leute, das, was im November 2019 geschah, nicht als Putsch erkannt haben. Mir ging es darum, solche Ereignisse in einem größeren Zusammenhang zu erklären – also nicht nur um die Verschwörungen der CIA.</p>
<p><strong>In seinem Vorwort schreibt Evo Morales, obwohl sich die Zeiten geändert haben, seien die Methoden des Imperialismus heute weitgehend dieselben wie früher. Teilen Sie diese Position?<br />
</strong></p>
<p>Es gibt viele Kontinuitäten, aber auch strukturelle Brüche. In gewisser Weise war es in den 1950er-Jahren einfacher als heute, eine Regierung zu stürzen. …</p>
<p>[≡] <strong>Vijay Prashad</strong><br />
Washington Bullets<br />
Geschichten über die CIA, Verschwörungen und Auftragsmorde<br />
<strong>Mangroven Verlag</strong><br />
200 Seiten</p>
<p><em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Perfider Flirt mit einem unsäglichen Krieg</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 13:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Songanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Zarah Leander]]></category>

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		<description><![CDATA[»Davon geht die Welt nicht unter« Zarah Leander Das bekannteste Lied in dem 1942 uraufgeführten NS-Unterhaltungsfilm »Die große Liebe« ist »Davon geht die Welt nicht unter«, das von Zarah Leander <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/perfider-flirt-mit-einem-unsaeglichen-krieg/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21530" style="width: 2378px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/ZarahLeander-NEU-tinified.jpg" alt="Foto: Screenshot »Die grosse Liebe« via Youtube" width="2368" height="1694" class="size-full wp-image-21530" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Screenshot »Die grosse Liebe« via Youtube</small></p></div>
<h2>»Davon geht die Welt nicht unter«<br />
Zarah Leander</h2>
<p>Das bekannteste Lied in dem 1942 uraufgeführten NS-Unterhaltungsfilm »Die große Liebe« ist »Davon geht die Welt nicht unter«, das von Zarah Leander gesungen wurde. Der Text stammt von Bruno Balz, vertont wurde er von Michael Jary. Der Song avancierte zum ganz großen Schlagererfolg. Fragt sich nur, warum. …</p>
<blockquote><p><strong>Moshe Zuckermann</strong> lehrte an der Universität Tel Aviv unter anderem Kritische Theorie. Er hat diverse kunsttheoretische Bücher und Aufsätze veröffentlicht, darunter »Kunst und Publikum. Das Kunstwerk im Zeitalter seiner gesellschaftlichen Hintergehbarkeit«. In den 1970er-Jahren war er als Komponist und Arrangeur tätig.</p></blockquote>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/LxvouLIlWv8" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles unter Kontrolle?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 13:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolai Okunew]]></category>
		<category><![CDATA[Red Metal]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Heavy-Metal-Szene in der DDR und ihre Rezeption in der SED-Kulturpolitik Christa W. Matter Wer seine Adoleszenz in der letzten Dekade des Bestehens der DDR verlebte und ein Herz für <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/alles-unter-kontrolle/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-21525" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/Red-Metal-tinified.jpg" alt="" width="2400" height="3429" /></p>
<h2>Die Heavy-Metal-Szene in der DDR und ihre Rezeption in der SED-Kulturpolitik</h2>
<p><em>Christa W. Matter</em></p>
<p>Wer seine Adoleszenz in der letzten Dekade des Bestehens der DDR verlebte und ein Herz für schwere Gitarren hatte, erinnert sich noch an Bands wie Formel I, Biest oder MCB. Alle anderen kennen sie eher nicht. Insofern muss man der DDR-Forschung, die sich Jahre nach ihrem Boom nun der Nischenthemen annimmt, fast dankbar sein, dass sie endlich ein Schlaglicht auf die Heavy-Metal-Jugendkultur im real existierenden Sozialismus wirft. …</p>
<p>[≡] <strong>Nikolai Okunew</strong><br />
Red Metal<br />
Die Heavy-Metal-Subkultur der DDR<br />
<strong>Ch. Links Verlag<br />
</strong>352 Seiten</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>»Sie hatten keine andere Wahl«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/sie-hatten-keine-andere-wahl/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 13:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoreportage]]></category>
		<category><![CDATA[Guam]]></category>
		<category><![CDATA[Nancy Borowick]]></category>

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		<description><![CDATA[Nancy Borowick hat die Auswirkungen des US-Kolonialismus auf den Lebensalltag und die Kultur der mikronesischen Insel Guam dokumentiert Interview: Bastian Tebarth Die Vereinigten Staaten von Amerika bezeichnen die Insel offiziell <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/sie-hatten-keine-andere-wahl/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21518" style="width: 2110px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/OPENER-tinified.jpg" alt="Foto: Nancy Borowick" width="2100" height="1400" class="size-full wp-image-21518" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Nancy Borowick</small></p></div>
<h2>Nancy Borowick hat die Auswirkungen des US-Kolonialismus auf den Lebensalltag und die Kultur der mikronesischen Insel Guam dokumentiert</h2>
<p><em>Interview: Bastian Tebarth</em></p>
<p>Die Vereinigten Staaten von Amerika bezeichnen die Insel offiziell als »nichtinkorporiertes Territorium mit innerer Autonomie«. Faktisch ist Guam aber seit Ende des Spanisch-Amerikanischen Krieges im Jahr 1898 eine Kolonie der USA. Entsprechend zählen es die Vereinten Nationen zu den weltweit insgesamt 17 »Hoheitsgebieten ohne Selbstregierung«. Bei ihrer Generalversammlung 2020 haben sie in einer Resolution die Dekolonisierung Guams gefordert und ihre Sorge über den fortschreitenden Ausbau des US-Militärapparats auf der Insel geäußert – eine Begleiterscheinung des Wirtschaftskriegs des Westens gegen China. Die US-amerikanische Fotografin Nancy Borowick, die 2016 für eine Bildreportage über den Kampf ihrer Eltern gegen eine Krebserkrankung den zweiten Preis der World Press Photo Awards erhalten hat und in Afrika für diverse Hilfsprojekte tätig ist, lebte und arbeitete auch mehrere Jahre auf Guam. M&amp;R sprach mit Borowick über die Verdrängung und Verformung der indigenen Chamorro-Kultur durch Kolonialismus und Tourismus, die Präsenz der US-Streitkräfte und den Protest der Bevölkerung gegen die Militarisierung ihrer Insel.</p>
<p><strong>Frau Borowick, zwischen Guam und dem Festland der USA liegen gut 10.000 Kilometer. Wie macht sich diese Entfernung bemerkbar?<br />
</strong></p>
<p>Als ich 2016 auf die Insel zog, war ich überrascht, wie vertraut mir dort alles vorkam. Ich erzählte meinen Freunden zu Hause in New York oft, dass ich das Gefühl hatte, in einer amerikanischen Kleinstadt mitten im Nordpazifik zu leben. Es gibt dort die in den USA bekannten Warenhaus- und Restaurantketten wie Macyʼs, Kmart und Hard Rock Cafe. Mit ihrer langen Geschichte der Kolonialherrschaft Spaniens, Japans und der USA und den Einflüssen aus anderen Ländern der Region wie den Philippinen ist diese wunderschöne tropische Insel aber auch ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen und Identitäten. …</p>
<p>[↗] <a href="http://nancyborowick.com">nancyborowick.com</a></p>
<blockquote><p><em><big>In der gedruckten Ausgabe:</big></em><br />
<img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/fotorepgal-tinified.jpg" alt="" width="6400" height="1398" class="alignnone size-full wp-image-21519" /><big>Fotoreportage von Nancy Borowick: <strong>Guam</strong></big><br />
Militärkolonie des US-Imperiums</p></blockquote>
<p><em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Custers letztes Gefecht</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/custers-letztes-gefecht/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 12:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Kolonialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schlacht am Little Bighorn als kultureller Triumph der besiegten Ureinwohner Amerikas Elmar Wigand Selten erleben Militärs der Kolonialmächte so eine deutliche Niederlage, wie sie Lieutenant Colonel George A. Custer <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/custers-letztes-gefecht/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21513" style="width: 910px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21513" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/Schlacht_am_Little_Bighorn_-_Bild_von_Kicking_Bear-tinified.jpg" alt="»Battle of the Little Bighorn« von Kicking Bear, Wasserfarben auf Musselin, 1898Foto: gemeinfrei Foto: gemeinfrei" width="900" height="457" /><p class="wp-caption-text">»Battle of the Little Bighorn« von Kicking Bear, Wasserfarben auf Musselin, 1898<br /><small>Foto: gemeinfrei</small><br /></p></div>
<h2>Die Schlacht am Little Bighorn als kultureller Triumph der besiegten Ureinwohner Amerikas</h2>
<p><em>Elmar Wigand</em></p>
<p>Selten erleben Militärs der Kolonialmächte so eine deutliche Niederlage, wie sie Lieutenant Colonel George A. Custer am 25. Juni 1876 am Fluss Little Bighorn im US-Bundesstaat Montana erlitt. Der Mythos einer angeblichen »Übermacht der Indianer«, der von der Kulturindustrie aus dieser Schlappe gestrickt wurde (und die Realität der Indianerpolitik verdeckte: Demütigung, Diskriminierung, Vertragsbruch, Genozid), hält sich hartnäckig. In Wahrheit konnte sich – nur an diesem einen Tag – die indianische Kriegsführung durchsetzen, die auf Ortskenntnissen, kluger Strategie und dem Mut der Verzweiflung beruhte. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>»Nur uns gehört das Land …«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/nur-uns-gehoert-das-land/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 12:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Kolonialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Kultur des zionistischen Siedlerkolonialismus Moshe Zuckermann Als Theodor Herzl nach dem ersten Zionistischen Weltkongress (1897) in sein Tagebuch schrieb, in Basel habe er den Judenstaat gegründet, enthielt sein Diktum <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/nur-uns-gehoert-das-land/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21508" style="width: 2660px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/imago0092552037h-tinified.jpg" alt="Jüdische Siedler in Palästina, 1920Foto: Imago Images / Photo12" width="2650" height="2367" class="size-full wp-image-21508" /><p class="wp-caption-text">Jüdische Siedler in Palästina, 1920<br /><small>Foto: Imago Images / Photo12</small></p></div>
<h2>Zur Kultur des zionistischen Siedlerkolonialismus</h2>
<p><em>Moshe Zuckermann<br />
</em><br />
Als Theodor Herzl nach dem ersten Zionistischen Weltkongress (1897) in sein Tagebuch schrieb, in Basel habe er den Judenstaat gegründet, enthielt sein Diktum bereits – wohl ohne dass er sich dessen bewusst gewesen wäre – die Verschwisterung von Zionismus und Kolonialismus. Denn seine Notiz besagte nichts anderes, als dass er in Europa die künftige Gründung eines Judenstaats auf einem Territorium im Nahen Osten initiiert habe, das noch gar nicht im Besitz seiner künftigen Bürger war, und dass das Kollektiv, das dieses avisierte Staatsterritorium als Bürger bevölkern sollte, noch gar nicht als eine homogene, zionistisch gesinnte soziale Gemeinschaft bestand, geschweige denn zu Herzls visionärem Vorhaben befragt worden wäre. Entsprechend fügte er hinzu: »Wenn ich das heute laut sagte, würde mir ein universelles Gelächter antworten«, aber in 50 Jahren werde es jeder einsehen.</p>
<p>Nun, nach 50 Jahren war der Staat Israel in der Tat errichtet worden, aber wahrhaft nicht jeder hat dies eingesehen oder goutiert. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Der Verzweiflung widerstehen</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 12:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Kolonialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie im Kampf gegen koloniale Unterdrückung die moderne chinesische Literatur entstand Olaf Matthes In einem Film wird ein gefesselter Chinese gezeigt, der angeblich Spion der Armee des russischen Zaren ist. <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/der-verzweiflung-widerstehen/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21674" style="width: 2311px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/imago0056158533h-tinified1.jpg" alt="Studentenproteste am 4. Mai 1919 in BeijingFoto: Imago Stock&amp;People" width="2301" height="1339" class="size-full wp-image-21674" /><p class="wp-caption-text">Studentenproteste am 4. Mai 1919 in Beijing<br /><small>Foto: Imago Stock&amp;People</small></p></div>
<h2>Wie im Kampf gegen koloniale Unterdrückung die moderne chinesische Literatur entstand</h2>
<p><em>Olaf Matthes</em></p>
<p>In einem Film wird ein gefesselter Chinese gezeigt, der angeblich Spion der Armee des russischen Zaren ist. Ein japanischer Soldat zieht sein Schwert, um ihm den Kopf abzuschlagen. »Um das Schauspiel zu genießen«, ist eine Gruppe Chinesen gekommen. »Sie alle waren kräftige Gesellen, schienen jedoch völlig apathisch zu sein«, beschreibt Lu Xun im Vorwort zu seinem Erzählungsband »Aufruf zum Kampf« jenen Film, den er als Student in Japan gesehen hat. Diese Szene war das Schlüsselerlebnis, das ihn davon überzeugte, dass er Schriftsteller werden muss, um seinem Land zu dienen. Seinen Text liest bisher jedes Schulkind in China. Er zeigt: Der antikoloniale Kampf ist einer der Ausgangspunkte der modernen chinesischen Literatur. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Big-Data-Imperialismus</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 12:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Kolonialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Kwet über westliche Tech-Konzerne, die afrikanische Märkte, Medien- und Kulturlandschaften ausplündern Interview: John Lütten Im Zeitalter des digitalisierten Kapitalismus verheißen die Ware Big Data und die Macht über Algorithmen, <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/big-data-imperialismus/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21494" style="width: 5194px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21494" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/2018-04-04T131752Z_1495883844_RC1C54759AE0_RTRMADP_3_FACEBOOK-AFRICA-tinified.jpg" alt="Datenkrake Facebookwirbt in Abuja, NigeriaFoto: Afolabi Sotunde / Reuters&lt;/small" width="5184" height="3456" /><p class="wp-caption-text">Datenkrake Facebook<br />wirbt in Abuja, Nigeria<br /><small>Foto: Afolabi Sotunde / Reuters</small></p></div>
<h2>Michael Kwet über westliche Tech-Konzerne, die afrikanische Märkte, Medien- und Kulturlandschaften ausplündern</h2>
<p><em>Interview: John Lütten </em></p>
<p>Im Zeitalter des digitalisierten Kapitalismus verheißen die Ware Big Data und die Macht über Algorithmen, Codes und Software fette Profite. Michael Kwet, Soziologe und Autor von »Digital Colonialism: US Empire and the New Imperialism in the Global South«, hat die Beutezüge von Big-Tech-Monopolisten wie Google, Amazon, Apple und Microsoft in der Digitalinfrastruktur afrikanischer Länder untersucht. M&amp;R sprach mit ihm über die Strategien und Ideologeme des digitalen Kolonialismus und die dramatischen Folgen in Medien und Kultur.</p>
<p><strong>Herr Kwet, gemeinhin gelten Tech-Giganten wie Facebook, Netflix und Spotify als Träger von Fortschritt und Innovation: Big Data vernetzt die Welt und erleichtert uns das Leben, die genannten Plattformen propagieren außerdem Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit. Was haben Sie zu beanstanden?<br />
</strong><br />
Nun ja, diese Sicht entspricht ziemlich genau der Propaganda, die diese Konzerne über sich selbst verbreiten. Dieses Narrativ stützt ihre Macht, weil es ihnen eine missionarische Rolle zuschreibt. Dabei wird ausgeblendet, dass wir es mit Großunternehmen zu tun haben, die Geld für ihre Chefs und Shareholder erwirtschaften sollen. Wenn sie sich ausbreiten und dem globalen Süden ihre Technologie anbieten – ich würde eher sagen: aufnötigen –, dann geschieht das in dem Rahmen globaler Ungleichheitsund Machtverhältnisse, in denen westliche Konzerne darum ringen, Märkte unterlegener Länder zu erobern. …</p>
<p><em>Der komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Ware, Fetisch, Mythos – oder doch Kunst?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 12:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Kolonialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Kolonialer Kunstraub zwischen Enteignung und Aneignung Andreas Wessel Die Eröffnung des Ethnologischen Museums am 22. September 2021 in der kreuzgekrönten Disneylandversion der Berliner Zwingburg – heute perfide »Humboldt Forum« benannt <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/ware-fetisch-mythos-oder-doch-kunst/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21487" style="width: 1110px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/plastik-einstein-tinified.jpg" alt="Kopfaufsatz aus Kamerun, 67×52 cm,aus »Afrikanische Plastik«, Bd. 7,von Carl Einstein, 1922Foto: gemeinfrei" width="1100" height="1900" class="size-full wp-image-21487" /><p class="wp-caption-text">Kopfaufsatz aus Kamerun, 67×52 cm,<br />aus »Afrikanische Plastik«, Bd. 7,<br />von Carl Einstein, 1922<br /><small>Foto: gemeinfrei</small></p></div>
<h2>Kolonialer Kunstraub zwischen Enteignung und Aneignung</h2>
<p><em>Andreas Wessel</em></p>
<p>Die Eröffnung des Ethnologischen Museums am 22. September 2021 in der kreuzgekrönten Disneylandversion der Berliner Zwingburg – heute perfide »Humboldt Forum« benannt – stand erwartungsgemäß im Schatten der seit einiger Zeit schwelenden Diskussionen um koloniale Raubkunst. Um ja nichts falsch zu machen, wurde in der Veranstaltung zu den alten bleichgesichtigen Hauptrednern, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kulturstaatsministerin Monika Grütters, ganz diversitätsbewusst eine junge afrikanische Intellektuelle gesellt, die auch den erwarteten Farbtupfer zwischen all dem gedeckten Blau und Grau lieferte. Die nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie sprach mit sanfter Stimme; wer aber einen Vortrag in bunten Metaphern und unverbindlichem Politsprech erwartete, wurde enttäuscht. Adichie ließ Steinmeier nicht mit seinem präsidialen Wertegeschwurbel davonkommen, sondern ging ans Eingemachte – das Eigentum: Europa habe sich selbst als Wertegemeinschaft definiert und sich Fortschritt, Freiheit und vor allem Rechtsstaatlichkeit auf die Fahnen geschrieben, erinnerte Adichie. »Ein Land, das an Rechtsstaatlichkeit glaubt, kann nicht darüber debattieren, ob es gestohlene Güter zurückgibt – es gibt sie einfach zurück!« …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Gegen die Legende vom »guten Kolonialisten«</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 12:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Kolonialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Der kolumbianische Filmregisseur Ciro Guerra unterminiert die Legitimationsideologie der Zerstörung indigener Lebenswelten Bastian Tebarth Ciro Guerra zeigt in »El abrazo de la serpiente« nicht vornehmlich das hässliche Gesicht des Kolonialismus. <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/gegen-die-legende-vom-guten-kolonialisten/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21482" style="width: 2307px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/serpiente_02-tinified.jpg" alt="Foto: Trigon Film" width="2297" height="1531" class="size-full wp-image-21482" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Trigon Film</small></p></div>
<h2>Der kolumbianische Filmregisseur Ciro Guerra unterminiert die Legitimationsideologie der Zerstörung indigener Lebenswelten</h2>
<p><em>Bastian Tebarth<br />
</em><br />
Ciro Guerra zeigt in »El abrazo de la serpiente« nicht vornehmlich das hässliche Gesicht des Kolonialismus. Es gibt in dem 2016 unter dem Titel »Der Schamane und die Schlange« in die deutschen Kinos gekommenen Film zwar auch verstümmelte Kautschukbauern, die darum betteln, dass man sie mit einem gezielten Schuss von ihrem Leid erlöst, und grausame Missionare, die Kinderrücken malträtieren. Aber im Vordergrund stehen zwei Figuren, die man als »gute Kolonialisten« bezeichnen könnte. Guerra ist damit ein kluger Schachzug im antikolonialen und antiimperialistischen Kulturkampf gelungen. Der 40-jährige kolumbianische Regisseur hat seine Filmprotagonisten nach dem Vorbild bekannter Wissenschaftler gestaltet: Theodor Koch-Grünberg (1872–1924) und Richard Evans Schultes (1915–2001) waren aufgeklärte, humanistisch geprägte Forscher, die ihr Tun hinterfragten, sogar als antikolonial empfanden und den endgültigen Verlust der kolonisierten Kultur abzuwenden versuchten. Sie waren Forschungsreisende, die einer vermeintlich objektiven Wissenschaft dienten und das, was sie untersuchten, bewahren wollten.</p>
<p>Guerra spießt in seinem Film ein zentrales Argument der Apologeten des Kolonialismus auf: die Behauptung, dieser habe einen zwar schmerzhaften, aber notwendigen Evolutionsschub ausgelöst. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>»Ich bewohne ein langes Schweigen«</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 12:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Kolonialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Aimé Césaires antikolonialistische Poesie Enno Stahl Aimé Césaire (1913–2008) war einer der bedeutendsten Vertreter der französischen Lyrik im 20. Jahrhundert. Doch stammte er aus Martinique, der französischen Überseeprovinz, wo er <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/ich-bewohne-ein-langes-schweigen/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21477" style="width: 4300px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/imago0072973143h-tinified.jpg" alt=" Foto: Imago / Leemage" width="4290" height="2839" class="size-full wp-image-21477" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Imago / Leemage</small></p></div>
<h2>Aimé Césaires antikolonialistische Poesie</h2>
<p><em>Enno Stahl</em></p>
<p>Aimé Césaire (1913–2008) war einer der bedeutendsten Vertreter der französischen Lyrik im 20. Jahrhundert. Doch stammte er aus Martinique, der französischen Überseeprovinz, wo er in einer schwarzen Familie mit vielen Kindern unter einfachen Bedingungen aufwuchs. Ab 1932 konnte er aufgrund glänzender schulischer Leistungen mithilfe eines Stipendiums ein Elitegymnasium in Paris besuchen. Dort traf er Léopold Sédar Senghor, später langjähriger Präsident des Senegals, mit dem er eine kolonialismuskritische Zeitschrift herausgab. Mit ihm entwickelte Césaire das Konzept der Négritude, die auf der Eigenständigkeit, Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung der schwarzen Kultur besteht. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<item>
		<title>Vom Menschenfressen</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 11:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Kolonialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[500 Jahre Kolonialismus und ideologische Verschleierung seiner Barbarei Arnold Schölzel Im 1580 erschienenen ersten Buch der »Essais« (Versuche) von Michel de Montaigne (1533–1592) findet sich als 30. Hauptstück »Von den <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/vom-menschenfressen/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21472" style="width: 3253px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/a-tinified.jpg" alt="Zuckerrohrernte auf einer Plantage der Compagnie des Antilles, 19. Jhd.Foto: Imago Images / Kharbine-Tapabor" width="3243" height="2152" class="size-full wp-image-21472" /><p class="wp-caption-text">Zuckerrohrernte auf einer Plantage der Compagnie des Antilles, 19. Jhd.<br /><small>Foto: Imago Images / Kharbine-Tapabor</small></p></div>
<h2>500 Jahre Kolonialismus und ideologische Verschleierung seiner Barbarei</h2>
<p><em>Arnold Schölzel </em></p>
<p>Im 1580 erschienenen ersten Buch der »Essais« (Versuche) von Michel de Montaigne (1533–1592) findet sich als 30. Hauptstück »Von den Cannibalen« (hier zitiert nach der Übersetzung von Johann Daniel Tietz 1753). Unter dem Eindruck von weniger als 100 Jahren Unterwerfung der Einwohner Süd- und Mittelamerikas, die in diesem Zeitraum zu etwa 90 Prozent durch Gewalt und eingeschleppte Krankheiten getötet worden waren, untersuchte der französische Jurist, Politiker und Philosoph die Frage, was diese erste große Massenvernichtung der Neuzeit bedeutet. Fest steht heute: Menschenmord und Genozid sind Bestandteile des Kolonialismus der Europäer, Nordamerikaner und Japaner bis hinein ins 21. Jahrhundert. Der Zweite Weltkrieg, der vom faschistischen Deutschland in Osteuropa als kolonialer Feldzug geführt wurde, war dort mit der bislang umfassendsten geplanten Tötung von Menschen verbunden.</p>
<p>Heute ist die Welt noch immer in kolonialer Verfassung – und erneut ist bewusst herbeigeführter massenhafter Tod deren zentrales Merkmal. Millionen Menschen sind in den vom Westen in den vergangenen 30 Jahren militärisch überfallenen Ländern im Zeichen des »Kriegs gegen den Terror« ums Leben gekommen. Die hemmungslose Naturzerstörung durch eine Handvoll Staaten hat vor allem für die Gesellschaften in den ärmeren Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas längst tödliche Konsequenzen. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>»Provinz ist kein geografischer Begriff«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/provinz-ist-kein-geografischer-begriff/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 11:14:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Fragebogen]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Hader]]></category>

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		<description><![CDATA[M&#38;R-Fragebogen: Josef Hader Einfach mal über andere Dinge reden als über das neueste Buch oder das jüngste Album. M&#38;R stellt Künstlern existenzielle Fragen, zielt auf Bekenntnisse und führt sie auf <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/provinz-ist-kein-geografischer-begriff/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21465" style="width: 5713px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/S019_Josef-Hader-©-www.lukasbeck.com-3.jpg" alt="Foto: www.lukasbeck.com" width="5703" height="3898" class="size-full wp-image-21465" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: www.lukasbeck.com</small></p></div>
<h2>M&amp;R-Fragebogen: Josef Hader</h2>
<p>Einfach mal über andere Dinge reden als über das neueste Buch oder das jüngste Album. M&amp;R stellt Künstlern existenzielle Fragen, zielt auf Bekenntnisse und führt sie auf politische und kulturelle Terrains, auf denen sie sich gewöhnlich nicht bewegen. Aber nicht nur das: Herum- und Herausreden gilt nicht. Wir nötigen zu knappen und klaren Statements. M&amp;R sprach mit dem Kabarettisten Josef Hader, der derzeit mit seinem Programm »Hader on Ice« auf Tournee ist.</p>
<p><strong>In der dunklen Jahreszeit neige ich zu …</strong> Nachtzugfahrten nach Rom.</p>
<p><strong>Trübe Gedanken vertreibe ich …</strong> realistischerweise durch zu viel Arbeit.</p>
<p><strong>Allein unter Leuten zu sein, bedeutet für mich …</strong> eigentlich den Normalzustand.</p>
<p><strong>Wer ungeimpft ins Fitnesscenter geht, der …<br />
</strong><br />
<strong>Dass eine kommunistische Partei in der Steiermark mit dem alles andere als marxistischen Slogan »Für Sozialismus in Rot-Weiß-Rot« mit Erfolg Wahlkampf gemacht hat, erscheint mir …<br />
</strong></p>
<p>[≡] <strong>Josef Hader</strong><br />
Hader on Ice<br />
<strong>Bis 19. Mai 2023<br />
</strong></p>
<p><em>Der komplette Fragebogen erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Verteidigung der Würde</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 11:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Otac]]></category>
		<category><![CDATA[Otac - Vater]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialdrama]]></category>
		<category><![CDATA[Srdan Golubovićs]]></category>
		<category><![CDATA[Vater - Otac]]></category>

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		<description><![CDATA[Srdan Golubovićs Sozialdrama über den einsamen Kampf eines Vaters um Gerechtigkeit Interview: Benjamin Trilling Der serbische Regisseur Srdan Golubović widmet sein Filmschaffen den Verwerfungen in der posttitoistischen Gesellschaft: Krieg, Profitgier <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/verteidigung-der-wuerde/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21450" style="width: 5194px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/IMG_1349.jpg" alt="Foto: mihajlosavic@yahoo.com" width="5184" height="3456" class="size-full wp-image-21450" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: mihajlosavic@yahoo.com</small></p></div>
<h2>Srdan Golubovićs Sozialdrama über den einsamen Kampf eines Vaters um Gerechtigkeit</h2>
<p><em>Interview: Benjamin Trilling<br />
</em><br />
Der serbische Regisseur Srdan Golubović widmet sein Filmschaffen den Verwerfungen in der posttitoistischen Gesellschaft: Krieg, Profitgier und die soziale Kälte des Neoliberalismus sind zentrale Themen seiner Arbeiten. In seinem neuen Film »Otac – Vater« erzählt er nach einer wahren Begebenheit die Geschichte von Nikola (Goran Bogdan), dem willkürlich das Sorgerecht für seine Kinder entzogen wird. M&amp;R sprach mit Golubović über die Zustände in Serbien, berühmte Werke, die ihn beeinflusst haben, und die Kraft der Hoffnung.</p>
<p><strong>In Ihrem Film nehmen korrupte Behörden einem fürsorglichen Vater die Kinder weg. Der Leiter des Jugendamts demütigt den Mann sogar und gibt ihm die Schuld für seine prekäre Situation. Gibt es solche Fälle häufiger?<br />
</strong><br />
Ja, denn das gesamte System ist korrupt. Die Vertreter der Behörden zermürben arme Menschen in dem Wissen, dass diese sich nicht wehren werden – beispielsweise, weil sie sich keinen Anwalt leisten können. Manchmal werden die Kinder der Armen in Pflegefamilien gesteckt, die weit entfernt von ihren Heimatdörfern liegen. …</p>
<p>[≡] Otac – Vater<br />
<strong>Regie: Srdan Golubović<br />
Barnsteiner Film<br />
</strong><br />
<em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Ruhraufstand 2.0</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 10:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[AufRuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Christine Lang]]></category>
		<category><![CDATA[Gentrifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhraufstand]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Ulf Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Lösch]]></category>

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		<description><![CDATA[Volker Lösch schlägt mit seinem neuen Stück den Bogen vom Kampf gegen Gentrifizierung zu einer historischen revolutionären Massenbewegung Benjamin Trilling Volker Lösch mischte sich unter die Demonstranten, die 2010 in <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/ruhraufstand-2-0/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/Plakat-zur-Uraufführung-AufRuhr-am-Schauspiel-Essen-c-Nicolai-Krahwinkel-sputnic-visual-arts.jpg" alt="" width="2126" height="2584" class="alignnone size-full wp-image-21445" /></p>
<h2>Volker Lösch schlägt mit seinem neuen Stück den Bogen vom Kampf gegen Gentrifizierung zu einer historischen revolutionären Massenbewegung</h2>
<p><em>Benjamin Trilling</em></p>
<p>Volker Lösch mischte sich unter die Demonstranten, die 2010 in Stuttgart gegen den teuren und umweltbelastenden Bau eines neuen Hauptbahnhofs protestierten. Der Regisseur initiierte damals einen Sprechchor, in dem Bürger ihren Unmut kreativ artikulierten – ein Aktionstheater, mit dem er die Bewegung unterstützte. Die Polizei reagierte auf den zivilgesellschaftlichen Widerstand mit einem rechtswidrigen Angriff: Bei einem Einsatz von Wasserwerfern, Schlagstöcken und Pfefferspray wurden mehr als 100 Menschen zum Teil schwer verletzt, schließlich wurde das Bauprojekt gewaltsam durchgesetzt.</p>
<p>Seitdem gilt »Stuttgart 21« als Schlagwort für eine autoritäre Kommunalpolitik, die skrupellos Wirtschaftsinteressen gegen die Bevölkerung durchprügelt. …</p>
<p>[≡] AufRuhr<br />
<strong>Regie: Volker Lösch / Christine Lang / Ulf Schmidt<br />
Grillo-Theater, Essen<br />
</strong>Ab 17. Dezember 2021</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Auf dem Poetenweg am Spätsommerabend</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 10:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Josef Degenhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Hannes Wader]]></category>
		<category><![CDATA[Liedermacher]]></category>
		<category><![CDATA[Poetenweg]]></category>

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		<description><![CDATA[Hannes Waders Werk wurde ein Denkmal gesetzt. Er bedankt sich mit einem besonderen Livealbum Gerd Schumann Wir brauchen neue Lieder, neu beschriebene Blätter, forderte einst Hannes Waders Bruder im Geiste: <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/auf-dem-poetenweg-am-spaetsommerabend/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21440" style="width: 3850px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/Hannes-Wader-Wassermühle-live-1-Photo-Credit-Günter-Pauler.jpg" alt="Foto: Günter Pauler" width="3840" height="2286" class="size-full wp-image-21440" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Günter Pauler</small></p></div>
<h2>Hannes Waders Werk wurde ein Denkmal gesetzt. Er bedankt sich mit einem besonderen Livealbum</h2>
<p><em>Gerd Schumann</em></p>
<p>Wir brauchen neue Lieder, neu beschriebene Blätter, forderte einst Hannes Waders Bruder im Geiste: Franz Josef Degenhardt oder »Karratsch«, wie der vor nun zehn Jahren verstorbene Liedermacher und Literat genannt wurde, hatte sicher recht – damals, 1972, als der Aufbruch zu neuen Ufern zu stocken begann. »Diese himbeerrote Reise ist jetzt auch vorbei«, wie es in seiner »Nostalgia« heißt. Neue Lieder gab es zwar im vergangenen halben Jahrhundert – auch viele gute –, aber die Gesellschaft hielt nicht Schritt mit ihnen. Kommerz und Berufsverbote besorgten den Rest.</p>
<p>Sich erinnern kann in trüben, lichtschwachen Zeiten wie diesen überlebenswichtig sein. Bei Hannes Wader, nach schweren Operationen im Krankenhaus liegend, wurden die Lieder von damals ein »lebensrettender Moment«, wie er im Nachhinein und sichtlich genesen erzählt. …</p>
<p>[≡] <strong>Hannes Wader</strong><br />
Poetenweg<br />
Geschichten und Lieder an einem Spätsommerabend<br />
<strong>Stockfish Records<br />
</strong></p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Hunger nach Brecht</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 10:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Brecht]]></category>
		<category><![CDATA[Fanon]]></category>
		<category><![CDATA[Identitätspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[John Steinbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Ramsès Alfa]]></category>
		<category><![CDATA[Von Mäusen und Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ramsès Alfa bereitet den Verdammten dieser Erde des 21. Jahrhunderts die Bühne Interview: Benjamin Trilling Der togolesische Theaterregisseur und Schauspieler Ramsès Alfa, der die Compagnie Louxor de Lomé leitet, gilt <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/hunger-nach-brecht/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21436" style="width: 2666px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/Ramses_Alfa-Foto_Silke_Winkler-tinified.jpg" alt="Foto: Silke Winkler" width="2656" height="1771" class="size-full wp-image-21436" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Silke Winkler</small></p></div>
<h2>Ramsès Alfa bereitet den Verdammten dieser Erde des 21. Jahrhunderts die Bühne</h2>
<p><em>Interview: Benjamin Trilling<br />
</em><br />
Der togolesische Theaterregisseur und Schauspieler Ramsès Alfa, der die Compagnie Louxor de Lomé leitet, gilt seit seinen Inszenierungen in Konstanz als künstlerischer Grenzgänger zwischen Mitteleuropa und Afrika. Derzeit wirkt er in Schwerin als Darsteller in einer Bühnenadaption von John Steinbecks »Von Mäusen und Menschen« mit. M&amp;R sprach mit Alfa über Identitätspolitik in der Theaterwelt und die Rezeption von Brechts Werken und Fanons antikolonialen Thesen im heutigen Afrika.</p>
<p><strong>Sie spielen in »Von Mäusen und Menschen« den Stallknecht Crooks, der als einziger Schwarzer auf einer Farm von den anderen Arbeitern isoliert ist und diskriminiert wird. Inwiefern ist der von Steinbeck 1937 beschriebene Rassismus immer noch gegenwärtig?<br />
</strong><br />
Immer wenn Crooks etwas sagt, ist er für die anderen nur der Schwarze. Dieses Problem ist immer noch aktuell. Auch ich bin als Afrikaner nicht überall willkommen. Ich habe in meinem Leben auch viele Figuren gespielt, denen es ähnlich geht, zum Beispiel Rafael Padilla, den ersten schwarzen Clown in Europa. Ich nehme das nicht persönlich, es sind ja nur Rollen. Man sollte das Thema Rassismus auch nicht im Namen der »politischen Korrektheit« anpacken, denn er muss ungeschminkt gezeigt werden. Viel wichtiger ist doch die Frage, wie es gesellschaftlich weitergeht, als sich darum zu sorgen, ob das Publikum schockiert ist. …</p>
<p>[≡] Von Mäusen und Menschen<br />
<strong>Regie: Martin Nimz<br />
Mecklenburgisches Staatstheater, Schwerin</strong><br />
Bis 31. März 2022</p>
<p><em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Bewältigungsmechanismen</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/bewaeltigungsmechanismen/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 10:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Decca]]></category>
		<category><![CDATA[Ocean to Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[Tori Amos]]></category>

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		<description><![CDATA[Tori Amos verarbeitet die Paralyse des Lockdowns mit einem sehr persönlichen Album Dagmar Leischow Natürlich hat die Pandemie auch den Musikern sehr zugesetzt. Sie konnten nicht mehr touren. Für Tori <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/bewaeltigungsmechanismen/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21430" style="width: 2842px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/CUT__tori-amos-native-invader-live-3-copy-Aiwas-Butt-tinified.jpg" alt="Foto: Aiwas Butt" width="2832" height="2000" class="size-full wp-image-21430" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Aiwas Butt</small></p></div>
<h2>Tori Amos verarbeitet die Paralyse des Lockdowns mit einem sehr persönlichen Album</h2>
<p><em>Dagmar Leischow<br />
</em><br />
Natürlich hat die Pandemie auch den Musikern sehr zugesetzt. Sie konnten nicht mehr touren. Für Tori Amos war das ein harter Schlag. Das Reisen ist schließlich ihr Lebenselixier, sie schreibt ihre Songs normalerweise unterwegs. Doch der Lockdown zwang sie, daheim in Cornwall zu bleiben. »Auf einmal fehlte mir mein Bewältigungsmechanismus«, grübelt sie, »ich saß da und versuchte, meine Gefühle irgendwie zu verarbeiten.« Obwohl ihr Mann, ihre Tochter und deren Freund ihr zur Seite standen, seien ihre Gedanken immer dunkler geworden. Nicht zuletzt wegen der US-Präsidentschaftswahl. Im Vorfeld, berichtet Tori Amos im Videointerview mit M&amp;R, habe sie befürchtet, Trump könnte wiedergewählt werden. Dass das letztlich nicht geschah, habe sie sehr erleichtert – bis der 6. Januar 2021 kam: Den Sturm der Trump-Anhänger auf das Kapitol verfolgte die Singer-Songwriterin mit Entsetzen. …</p>
<p>[≡] <strong>Tori Amos</strong><br />
Ocean to Ocean<br />
<strong>Decca Records</strong></p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<item>
		<title>Everlasting Love</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/everlasting-love/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 10:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Belfast]]></category>
		<category><![CDATA[Kenneth Branagh]]></category>
		<category><![CDATA[Nordirlandkonflikt]]></category>

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		<description><![CDATA[Kenneth Branagh bringt mit seinem neuen Spielfilm »Belfast« eine große Liebeserklärung auf die Leinwand – nicht nur an seine Heimatstadt. M&#38;R traf den Regisseur und Schauspieler in Hamburg Susann Witt-Stahl <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/everlasting-love/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21420" style="width: 6730px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21420" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/PEYE-041121KB2-0006-tinified.jpg" alt="Foto: Kelvin Boyes / Press Eye" width="6720" height="4480" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Kelvin Boyes / Press Eye</small></p></div>
<h2>Kenneth Branagh bringt mit seinem neuen Spielfilm »Belfast« eine große Liebeserklärung auf die Leinwand – nicht nur an seine Heimatstadt. M&amp;R traf den Regisseur und Schauspieler in Hamburg</h2>
<p><em>Susann Witt-Stahl<br />
</em><br />
Im Spätsommer 1969 hat die Eskalation des Nordirlandkonflikts Belfast erreicht. Aber der neunjährige Buddy, seine Eltern und sein Bruder Will genießen in der Arbeitersiedlung, in der sie wohnen – in Sandy Row oder sonstwo, der Ort ist nicht genau bestimmt –, noch ein recht unbeschwertes Leben. Hinter den Dächern der Häuserblocks sind die Kräne von großen Werften wie Harland &amp; Wolff zu sehen, wo 1911 die Titanic vom Stapel gelaufen war. Die Entbehrungen und die Enge in den kleinen dunklen Wohnungen und Hinterhöfen, wo sich vorwiegend die Väter vor den Toilettenhäusern zum gemeinsamen Heimwerken, Rauchen und Bereden von »Männersachen« treffen, haben die Menschen zu einer solidarischen Gemeinschaft zusammengeschweißt. In deren Schoß darf man Schwächen zeigen, etwa beim fröhlichen Beisammensein am Wochenende auf der Straße stockbesoffen furchtbar falsch »Danny Boy« zum Besten geben oder sogar der unterdrückten katholischen Minderheit angehören. »Es gibt keine ›unsere Seite‹ und ›ihre Seite‹ in unserer Straße«, lehrt sein Vater, ein Protestant, Buddy. Das Miteinander der Menschen dort darf nicht wegen der »Bloody Religion« zerstört werden.</p>
<p>In dieser beinahe idyllischen proletarischen Lebenswelt war Kenneth Branagh aufgewachsen. Der Bürgerkrieg hatte sie erschüttert, der Thatcherismus sie niedergewalzt und der Blairismus ihr schließlich den Rest gegeben. Mit seinem Spielfilm »Belfast« hat Branagh diese zutiefst menschliche Welt durch die Erlebnisse, Erfahrungen, Projektionen und Visionen von Buddy – seinem fiktionalisierten Alter Ego – nun wiederauferstehen lassen. Seine eigene Biografie liefert den Ausgangspunkt und Grundstock der Geschichte eines kleinen Jungen, der sich vor vitaler Freude und Energie strotzend in einem Abenteuerland mit Matchbox-Auto-Rennen und Fußball, vor allem aber Kinofilmen tummelt und alles, was ihn umgibt, im Schwarz-Weiß-Modus der von ihm so heiß geliebten Western betrachtet. »You are looking for trouble?«, imitiert Branagh James Stewart und erzählt, dass die Helden dieses Genres, in dem es nur Gut und Böse gab, immer der »Good Guy« überlebte und am Ende das Mädchen bekam, im »moralischen Universum« seiner Kindheit den Ton angegeben hatten. </p>
<p>Nur konsequent, dass »Belfast« fast ausschließlich in Schwarz-Weiß gedreht wurde. Dafür habe er sich auch entschieden, so Branagh, weil es den Film auf eine gewisse Art »authentischer, realer, der damaligen Zeit gemäßer« erscheinen lasse. »Es ist eben nicht so, wie wir die Welt sehen, und so hat das Ganze eine paradoxe poetische Wirkung.« Ohne diese Chiaroscuro-Poesie kann auch keine gelungene Liebeserklärung an einen Menschenschlag entfaltet werden, dessen Angehörige »am Sonntagmorgen noch halb im Schlaf fremden Besuchern ›Oh, kommt doch rein‹ sagen und einem noch in Unterwäsche Toast und Tee anbieten«, wie Branagh von seinen Vorrecherchen für den Film berichtet, die er 2020 in seiner Heimatstadt unternommen hat. Sein Bemühen um eine Form, die nicht den wirklichen Alltag der nordirischen Working Class in den 60er-Jahren naturalistisch abbildet, sondern, teilweise durch Stilisierung, herausarbeitet, dass er wirklich auch glückliche, heitere und anrührende Momente hatte, wird unterstrichen durch die coronabedingte Entscheidung, die Spielhandlungsszenen nicht an Originalschauplätzen zu drehen, sondern in einer klischeetypischen Arbeiterviertelkulisse, die man auf einer Freifläche des Farnborough Airports im englischen Hampshire aufgebaut hatte. </p>
<p>Die Eltern, »Ma« (Caitriona Balfe) und »Pa« (Jamie Dornan), geben Buddy (Jude Hill) und Will (Lewis McAskie) – mit tatkräftiger Unterstützung von »Granny« (Judi Dench) und Großvater »Pop« (Ciarán Hinds), einem ehemaligen Bergmann – ein liebevolles Zuhause. Dies trotz Existenzsorgen und obwohl der Vater, ein Tischler, der im reichen Nachbarland Großbritannien arbeiten muss, um die Familie über die Runden bringen zu können, nur am Wochenende für sie da sein kann. Als der Bürgerkrieg in ihre Straße schwappt, es zu Explosionen, Straßenschlachten und Krawallen kommt, als die britische Armee mit Panzern in Belfast einrückt und radikale Unionisten Hass säen, Katholiken vertreiben wollen, aber auch andere Bewohner bedrohen, die nicht kollaborieren wollen, ist es für Buddy vorbei mit der Unbeschwertheit. Spätestens nachdem er erfahren hat, dass Ma und Pa wegen der wachsenden Gewalt mit den Kindern nach Australien, Kanada oder England auswandern wollen, wie es Ende der 1960er tatsächlich so viele Arbeiterfamilien nach massiver Einschüchterung taten. »Wenn dir damals buchstäblich der Boden unter den Füßen weggezogen wurde, dann ist ›Belfast‹ auch ein Versuch, 50 Jahre später noch einmal mit den Augen eines neunjährigen Jungen zu sehen, was die Leute dort durchgemacht hatten.« </p>
<p>Buddy bedrückt die Aussicht auf den Verlust seiner vertrauten Umgebung, wo ihn jeder kennt, vor allem hat er Angst vor Verständigungsproblemen wegen seines »Norn Iron«-Akzents in einer neuen anglophonen Heimat. »Wenn sie dich nicht verstehen, dann hören sie dir nicht zu«, erwidert Großvater Pop und ermutigt den Jungen, niemals zu vergessen, wo er herkommt und wer er sei: »You know who you are. Don’t ya?« – wer sich nicht von sich selbst entfremdet, findet sich überall zurecht, und dem gelingt auch ein neuer Anfang. </p>
<p>»Ein Relikt meiner Belfaster Erfahrung ist die Liebe zur Sprache«, sagt Branagh. »Die Iren haben auch keine Scheu, blumige Worte zu benutzen. Irgendwie schaffen sie es dennoch immer, ihre Realität auszudrücken« – und die war vor allem für die Menschen im Norden ziemlich hart. Umso ausgeklügelter ist die Kulturtechnik, die Branagh in »Belfast« anwendet – Humor. Beispielsweise in einer Szene, in der Buddy seiner Mutter stolz eine Packung Omo-Waschmittel präsentiert, die er bei der Plünderung eines Geschäfts durch Randalierer abgestaubt hat: Als Ma ihn außer sich vor Wut und Scham über die Missetat ihres Sohnes zusammenstaucht, entgegnet Buddy zu seiner Verteidigung kleinlaut: »Es ist ökologisch.« Geradezu berüchtigt sei der »Galgenhumor der Iren«, so Branagh. »Der ist ein Bewältigungsmechanismus, eine nützliche Waffe in grimmigen Zeiten.« Charakteristisch sei eine Tragikomik, die sich auch in einem besonderen, bisweilen skurrilen Verhältnis zum Tod ausdrücke, das schon die Erlebniswelt seiner Kindheit geprägt hatte: Verstorbene wurden noch tagelang zu Hause im offenen Sarg aufgebahrt, damit Freunde und Bekannte Abschied nehmen konnten. Sein Vater habe nach dem Tod seines Opas bald feststellen müssen, dass einige Nachbarn mehrmals kamen und ungewöhnlich lange blieben – nicht nur weil ihre Trauer kein Ende nehmen wollte, sondern wegen des kostenlosen Alkoholausschanks, der für eine feuchtfröhliche Stimmung sorgte, erinnert Branagh. Sein Vater habe schließlich irgendwann die Leute mit den Worten »Ich weiß, du hast meinen Vater geliebt, aber du kannst kein Guinness mehr haben« vor die Tür gesetzt. </p>
<p>Der köstliche irische Humor in »Belfast« wird von einer Melancholie kontrastiert, die nur von einem tiefsitzenden Trennungsschmerz herrühren kann. Der Film erzählt von einer Reihe nicht nur für einen kleinen Jungen schwer verdaulicher Abschiede – von der Stadt, den Großeltern, der ersten Liebe (eine katholische Schulkameradin), dem Working-Class-Milieu, in dem niemand aufgegeben wurde und niemand »verloren gehen konnte«, wie Branagh es beschreibt, und von dem »Gefühl der Sicherheit« in einer behüteten Kindheit, in der es auch aus dem quälendsten Dilemma immer noch einen Ausweg gab: die Fantasie. Ihr geben sich Buddy und seine Familie regelmäßig beim gemeinsamen Kinobesuch mit schier grenzenloser Leidenschaft hin – am liebsten, wenn Märchen und Fantasy wie »Tschitti Tschitti Bäng Bäng« über ein flugtaugliches Wunderautomobil (der Musicalfilm war Ende der 1960er-Jahre ein Kassenknüller) laufen. </p>
<p>»Hearts go astray, leaving hurt when they go/ I went away just when you needed me so/ Filled with regret I come back begginʼ you/ Forgive, forget« (Herzen verirren sich und hinterlassen Schmerz, wenn sie gehen. Ich bin weg, gerade als du mich so gebraucht hast. Voller Bedauern komme ich zurück und bitte dich – vergib, vergiss). Diese Zeilen des Soulhits »Everlasting Love«, den Branagh als Titelsong für seinen Film ausgewählt hat, beschwören eine »ewig währende Liebe«. Und sie erzählen von Reue, ohne die womöglich auch die cineastische Rückreise des Schauspielers und Shakespeare-Interpreten, der mit »Henry V.« Weltruhm erlangt hatte, in die Kindheit nicht über die Bühne gegangen ist – sicher hat er sie nicht angetreten ohne die Sehnsucht nach einst Verlorenem: der so intensiven Beziehung zu seiner leidgeprüften Geburtsstadt, deren Bewohner »nach bitteren, schrecklichen Jahren einen sehr zarten, zerbrechlichen Frieden« erkämpft und »es verdient haben, dass man ihnen zuhört«, wie Branagh betont. Da schwingt aber auch ein Heimweh nach dem Arbeitermilieu mit, das ihn, wie er sagt, zu einem Menschen mit Instinkt für das Soziale und der »Liebe zum Teilen« gemacht hat, als der er sich als Kind »so wohlgefühlt« habe. »Ich wollte diese Person wiederfinden, denn sie ist ja immer noch da.« </p>
<p>Maßgeblich dabei geholfen hat Van Morrison, der 1945 in Belfast geboren ist und bis heute als einer der besten weißen Rhythm-and-Blues-Sänger weltweit gilt. Dass mit Morrison, der 1968 sein legendäres Album »Astral Weeks« veröffentlicht hatte, »einer von uns« ganz groß herausgekommen war, habe damals vielen Nordiren ein »starkes Gefühl« vermittelt. »Sein Verständnis für die Stadt ist so empathisch«, findet Branagh. Oft habe er beim Schreiben des Drehbuchs einfach Musik von Morrison angeschaltet. »Sie hört sich an, als hätte er sie direkt für den Film gemacht.« Schließlich hat Morrison acht Songs aus seinem Archiv, darunter »Madame George«, und einen neuen, extra für »Belfast« geschriebenen Titel zum Soundtrack beigesteuert: »Memory Music« ist voller manchmal gnadenlos rauer und ehrlicher Straßenpoesie, mit der ein »Corner Boy«, wie Morrison sich selbst nennt, nicht ohne ein gewisses Pathos sein Außenseiterdasein feiert. </p>
<p>Mit »Belfast« habe er sich auf die Suche nach einer »emotionalen Wahrheit« über eine Gemeinschaft – »wie unvollkommen sie auch immer gewesen sein mag« – und den Ort begeben, wo seine eigene Geschichte begann, so Branagh. Dass er mit den wachen Augen eines kleinen, fröhlichen Jungen, der er wohl selber war und offenbar irgendwie auch geblieben ist, danach Ausschau gehalten hat, lag nahe: Im Spiel und Kopfkino von Kindern verwirklicht sich, wovon Erwachsene nur noch träumen können (in einem Moment der Gefahr imaginiert Buddy seinen Vater als den Town Marshall in »High Noon«, der die Schurken zur Strecke bringt). In Branaghs Film macht das Ersehnte das Gros des Lebensalltags eines Arbeiterjungen aus, denn alles Schöne, was Buddy erfährt, sind die Dinge, die noch nicht (vollständig) in die Warentauschform gepresst sind: Liebe, Nähe, Geborgenheit, Aufmerksamkeit, Zuwendung – und vor allem (Klassen-)Zusammenhalt, der heute vom sich aus Konkurrenzverhältnissen speisenden falschen Individualismus der neoliberalen Gesellschaft und von ihrer bürgerlichen Kälte immer mehr verdrängt wird. Indem »Belfast« gar nicht erst versucht, als politisches oder sozialkritisches Kino à la Ken Loach daherzukommen, indem der Film lebensbejahenden Humor trotz alledem und nicht wegen alledem versprüht, indem er tröstet, aber nicht falsch versöhnt, bewahrt er das Publikum soweit wie möglich davor, in die Ideologiefallen der Kulturindustrie zu stolpern. Er liefert lieber Massenunterhaltungskunst mit hohem Gebrauchswert für alle, die dringend etwas Herzenswärme und Zuflucht vor der verdammten Einsamkeit brauchen, die den Menschen in dieser schweren Zeit so zu schaffen macht. »Wenn die Zuschauer aus diesem Film das Gefühl mitnehmen, dass wir alle nicht allein sind«, sagt Branagh, »dann wäre ich wirklich begeistert.«</p>
<p>[≡] Belfast<br />
<strong>Regie: Kenneth Branagh<br />
Universal Pictures </strong></p>
<p>Der Kinostart von »Belfast« in Deutschland ist am 24. Februar 2022</p>
<p><em>Das Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Marxistischen Bewegungen das Rückgrat stärken</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 10:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Instagram]]></category>
		<category><![CDATA[linke theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Social-Media-Portal Linke Theorie will kritische Gesellschaftsanalysen allgemeinverständlich aufbereiten und linke Politik inhaltlich unterfüttern »Ohne revolutionäre Theorie kann es auch keine revolutionäre Bewegung geben.« Dieses bekannte Lenin-Zitat ziert die Instagram-Seite <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/marxistischen-bewegungen-das-rueckgrat-staerken/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/linktetheorie_logo-tinified.png" alt="" width="1080" height="1080" class="alignnone size-full wp-image-21425" /></p>
<h2>Das Social-Media-Portal Linke Theorie will kritische Gesellschaftsanalysen allgemeinverständlich aufbereiten und linke Politik inhaltlich unterfüttern</h2>
<p>»Ohne revolutionäre Theorie kann es auch keine revolutionäre Bewegung geben.« Dieses bekannte Lenin-Zitat ziert die Instagram-Seite des Bildungsprojekts Linke Theorie, das sich seit Juni 2020 Grundbegriffen und -fragen linker Theoriebildung und Gesellschaftskritik widmet. In bislang mehr als 160 Beiträgen werden Kapitalismusanalyse, historisch-materialistischer Feminismus, Klassen-, Imperialismus- und Kolonialismustheorien sowie globalpolitische Fragen wie »Warum sind die USA so mächtig?« behandelt. Auf über 19.000 Follower haben es die als Themenreihen konzipierten Beiträge bisher gebracht, in denen zentrale Begriffe der marxistischen Weltanschauung mit kurzen Texten und Zitaten erläutert und auch Hinweise auf weiterführende Literatur gegeben werden.</p>
<p>Man wolle Menschen einen Zugang zu theoretischen Ansätzen geben, die »sich mit der Lektüre dicker Bücher schwertun oder keine Zeit dafür haben«, so die Macher, die sich als wissenschaftliche Sozialisten verstehen und das Projekt ehrenamtlich betreiben, gegenüber M&amp;R. Linken würden oftmals Verblendung, Naivität und Idealismus bescheinigt. Diesem Problem wolle man mit konzentriertem Wissen und Fakten begegnen: »Es gibt konkrete Zahlen, Analysen, logische Argumente, auf die wir uns stützen und womit wir auch das Rückgrat der linken Bewegung stärken können.« Man richte sich an Interessierte, die den Einstieg suchten, könne aber auch bereits Aktive für neue Fragestellungen sensibilisieren. Die Themen wähle man nach Relevanz, aber auch eigenen Interessen aus.</p>
<p>Dem Social-Media-Format sind allerdings auch Grenzen gesetzt – und zwar nicht nur, was die notwendigen inhaltlichen Vereinfachungen anbelangt: Immer häufiger werden Kanäle linker Akteure in den sozialen Medien gesperrt. Um unabhängiger zu werden, hat das Linke-Theorie-Kollektiv im Herbst zusätzlich einen eigenen Podcast gestartet. Das Ziel: Inhalte so kompakt und leicht verdaulich aufzubereiten, dass die Sendungen auch während der meist monotonen Lohnarbeit gehört werden können.</p>
<p><em>John Lütten<br />
</em><br />
[↗] <a href="https://www.instagram.com/linketheorie/">instagram.com/linketheorie</a></p>
<p><em>Der Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Mit Bodenhaftung</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 09:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Brecht]]></category>
		<category><![CDATA[Brecht-Tage]]></category>
		<category><![CDATA[Der gute Mensch von Sezuan]]></category>
		<category><![CDATA[Dreigroschenroman]]></category>
		<category><![CDATA[Falk Strehlow]]></category>
		<category><![CDATA[Klassengesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[Brecht-Tage 2022 mit Werkstattgespräch über das revolutionäre Potenzial des Träumens in der Klassengesellschaft Man darf angesichts des sich stetig verbreiternden Irrwegs des hegemonialen linksliberalen Diskurses rund um die »Diskriminierung aufgrund <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/mit-bodenhaftung/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Brecht-Tage 2022 mit Werkstattgespräch über das revolutionäre Potenzial des Träumens in der Klassengesellschaft</h2>
<p>Man darf angesichts des sich stetig verbreiternden Irrwegs des hegemonialen linksliberalen Diskurses rund um die »Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft« nicht müde werden zu fordern: Lest die Klassiker! Das hat sich offenbar auch Falk Strehlow gedacht. Der Berliner Literaturwissenschaftler und Dramaturg will zumindest Bert Brechts Klassenbegriff in die »heutige Antiklassismus-Debatte« einführen. Brechts Klarheit in Klassenfragen könnte hier durchaus hilfreich sein. Aber nicht nur der genannten Auseinandersetzung fehlt es an materialistischer Bodenhaftung. Letztere forderte Brecht auch für ein Phänomen ein, das zwar Erkenntnis produzieren kann, dessen Konturen aber meist sehr vage bleiben und das sich weniger mit einer konkreten verändernden Praxis – hier schließt sich der Kreis mit dem Klassismustheorem – als mit utopisch-idealistischem Denken verbindet: das Träumen. </p>
<p>Mit Träumen gerät man hier und da nicht nur in gesellschaftliche Sackgassen, aus denen auch keine juristische Antidiskriminierungsklage herauszuhelfen vermag, sondern es trägt oftmals sogar dazu dabei, die herrschenden Verhältnisse zu zementieren. Entsprechend lehnte Brecht am bürgerlichen Theater vor allem das ab, was mit der Produktion von Utopischem, Illusorischem und Realitätsfernem zu tun hat. Das Theater als »Stätte der Träume« und analog dazu die »Traumfabrik« Hollywoods waren für ihn Bollwerke gegen Einsicht und Veränderung. Brecht lässt dagegen nur ein Träumen gelten, das den Realitätssinn steigert. Welche Wirkkraft ein solches entfalten kann, hat er in seiner literarischen Arbeit eindrucksvoll demonstriert. Laut Strehlow findet man etwa im »Dreigroschenroman« in der Figur des Soldaten Fewkoombey Brecht’- sches Träumen. Auch die fünf Traumzwischenspiele des Parabelstücks »Der gute Mensch von Sezuan« vermögen »die Augen für gesellschaftliche Gegebenheiten zu öffnen«, so Strehlow im Gespräch mit M&#038;R. Diesem produktiven Träumen möchte er während der Brecht-Tage im Literaturforum im Brecht-Haus am 11. Februar 2022 unter dem Titel »Brecht und Klasse und Traum« mit Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen nachspüren: »Es gilt, Deutungen von Brecht-Träumen herauszuarbeiten, die dem Realismus verpflichtet sind – Traumdeutungen mit ›Bodenhaftung‹.«</p>
<p><em>red</em></p>
<p><em>Der Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>»Gegen Antisemitismus«?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 09:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[AAS]]></category>
		<category><![CDATA[Amadeu Antonio Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismusvorwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Arye Sharuz Shalicar]]></category>
		<category><![CDATA[Black Lives Matter]]></category>
		<category><![CDATA[Haetzni-Cohen]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Amadeu Antonio Stiftung Hand in Hand mit israelischen Rechten gegen internationale Emanzipationsbewegungen und jüdische Linke Im November 2021 luden lokale Organisatoren die israelische Siedleraktivistin Sara Haetzni-Cohen zu einem Vortrag <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/gegen-antisemitismus/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Amadeu Antonio Stiftung Hand in Hand mit israelischen Rechten gegen internationale Emanzipationsbewegungen und jüdische Linke<br />
</h2>
<p>Im November 2021 luden lokale Organisatoren die israelische Siedleraktivistin Sara Haetzni-Cohen zu einem Vortrag nach Kiel ein. Die Veranstaltung sollte im Rahmen der »Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus« der Amadeu Antonio Stiftung (AAS) stattfinden, die vorwiegend vom Bundesfamilienministerium finanziert wird. Haetzni-Cohen wollte Aufschluss darüber geben, »wie Deutschland Antisemitismus in Nahost fördert« (ihr Vortrag wurde dann wegen Krankheit abgesagt). </p>
<p>Haetzni-Cohen ist Vorsitzende der von den rechtsextremen Politikern Naftali Bennett und Ajelet Schaked 2010 mitgegründeten Organisation My Israel. Diese laut eigenen Angaben größte zionistische Bewegung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Aktionen für die völkerrechtswidrige »Besiedlung von Judäa und Samaria« – damit auch für die faktische Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung – durchzuführen und zivilgesellschaftliche Menschenrechts- und Friedensorganisationen, die »den Staat Israel bedrohen«, zu bekämpfen. </p>
<p>Ein weiterer rechter Hardliner, der anlässlich der »Bildungsund Aktionswochen gegen Antisemitismus« der ASS, die sich die »Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft« und die Bekämpfung des Rechtsextremismus zum Ziel gesetzt hat, zu einem Beitrag eingeladen wurde, ist Arye Sharuz Shalicar. Der Militärsprecher in Reserve der israelischen Armee, der in Berlin aufgewachsen ist, hat über die »Bedrohung« referiert, die in Deutschland angeblich von antisemitischen Muslimen ausgeht. Bereits 2017 hatte Shalicar mutmaßlich muslimischen Demonstranten, die bei Antikriegsprotesten eine Israel-Fahne verbrannt hatten, Rachejustiz angekündigt, was durchaus als Gewaltandrohung gelesen werden kann: »WIR wissen, WER ihr seid, WO ihr seid und Wie WIR EUCH zur Rechenschaft ziehen können. WIR bestimmen Zeitpunkt und Ort. Lebt mit der Angst!« </p>
<p>Die Amadeu Antonio Stiftung gerät wegen ihrer aggressiven Propaganda gegen antirassistische und andere emanzipative Bewegungen, beispielsweise Black Lives Matter, sowie wegen falscher Antisemitismusvorwürfe und »Hetze gegen linke Juden«, die die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost ihr vorhält, immer häufiger in die Kritik. </p>
<p><em>red</em></p>
<p><em>Der Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Raum für kritisches Denken und Poesie</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 09:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>

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		<description><![CDATA[Geglückter Start von Weckerswelt TV Für den Liedermacher Konstantin Wecker ist es ein »neues Herzensprojekt«. Am 23. Oktober feierte er mit Weckerswelt TV im Internet Premiere. Talkgäste der ersten Folge <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/raum-fuer-kritisches-denken-und-poesie/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/Weckerswelt_TV-_Logo_Wall-tinified.jpg" alt="" width="3840" height="2160" class="alignnone size-full wp-image-21398" /></p>
<h2>Geglückter Start von Weckerswelt TV</h2>
<p>Für den Liedermacher Konstantin Wecker ist es ein »neues Herzensprojekt«. Am 23. Oktober feierte er mit Weckerswelt TV im Internet Premiere. Talkgäste der ersten Folge mit dem Titel »Anarchie &amp; Utopien« waren die Schriftsteller Ilija Trojanow und Gunna Wendt, ein zweiter Teil wurde im November ausgestrahlt.</p>
<p>Sein zentrales Anliegen sei es, in »stürmischen Zeiten« einen Raum für »offenes kritisches Denken und Nachdenken, Gespräche mit Kollegen über den Zustand unserer Welt und einen Austausch zwischen kulturellen und politischen Praktiken in Musik, Kunst, Poesie, aber auch im Handeln« zu erschließen, so Konstantin Wecker im Gespräch mit M&amp;R. Durch sein musikalisches und poetisches Schaffen, das in Weckerswelt TV freilich auch nicht zu kurz kommen soll, sind die weltanschaulichen Koordinaten bekannt: gegen Faschismus und Kriegstreiberei, vor allem aber gegen die – nicht nur durch die Erderwärmung – rapide fortschreitende Zerstörung der Welt durch den Kapitalismus.</p>
<p>Wecker verrät auch schon Programmpunkte der drei bis vier Sendungen, die für 2022 geplant sind: In der nächsten Folge will er im April mit dem Kabarettisten Max Uthoff und dessen Frau Tina über die Initiative »Demokratische Schulen« sprechen. Und der marxistische Historiker und Arzt Karl Heinz Roth wird seine Forschungsarbeit zur globalen Coronakrise vorstellen.</p>
<p>Bisher haben bereits mehr als 20.000 Menschen seinen TV-Kanal abonniert, und er habe eine Menge ermutigendes Feedback von den Zuschauern bekommen. »Eine großartige Resonanz«, freut sich der Liedermacher, der nun das nächste Ziel ansteuern will: den Aufbau einer Weckerswelt-Community mit vielen aktiven Unterstützern.</p>
<p><em>red<br />
</em></p>
<p>[↗] <a href="https://www.youtube.com/c/Weckerswelt">youtube.com/c/Weckerswelt</a></p>
<p><em>Der Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>»Wir fürchten nicht die Tiefe«</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 09:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Arnold Maxwill]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbauliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Max von der Grün]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Köpping]]></category>

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		<description><![CDATA[Forschungsprojekt zur Bergbauliteratur im Ruhrgebiet Die Stilllegung des Bottroper Bergwerks Prosper-Haniel am 21. Dezember 2018 besiegelte das Ende der Steinkohleförderung im Ruhrgebiet. Die bereits lange zuvor feststehende Schließung der letzten <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/wir-fuerchten-nicht-die-tiefe/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21390" style="width: 5616px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/Prosper_III_Bottrop-tinified.jpg" alt=" Prosper III, Bottrop, 1. März 1951 und Bergarbeiter Foto: Gerhard Haubold / Creativecommons.org/Licenses/BY-SA/4.0/DEED.EN" width="5606" height="2475" class="size-full wp-image-21390" /> </a><p class="wp-caption-text">Prosper III, Bottrop, 1. März 1951 und Bergarbeiter <br /><small>Foto: Gerhard Haubold / Creativecommons.org/Licenses/BY-SA/4.0/DEED.EN</small></p></div>
<h2>Forschungsprojekt zur Bergbauliteratur im Ruhrgebiet</h2>
<p>Die Stilllegung des Bottroper Bergwerks Prosper-Haniel am 21. Dezember 2018 besiegelte das Ende der Steinkohleförderung im Ruhrgebiet. Die bereits lange zuvor feststehende Schließung der letzten Zeche in dieser Region gab auch den Anstoß für ein umfangreiches Forschungsprojekt, dem sich das Fritz-Hüser-Institut in Dortmund, benannt nach dem Bibliothekar und Mitbegründer des Literaturzirkels Gruppe 61, von 2017 bis Ende dieses Jahres widmete.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Projekts »Steinkohlebergbau in der Literatur« standen vor allem die Kumpel, die im Ruhrgebiet Lyrik und Prosa verfassten. Über Jahrzehnte setzten sich Autoren – fast ausschließlich Männer – an den Feierabenden nach der harten Maloche an ihre literarischen Werke. In den Texten dominierten dokumentarische Schilderungen ihres Alltags, aber auch engagierter Protest gegen Missstände. Denn vor allem bis in die 1920er-Jahre kam es unter Tage noch zu etlichen schweren Unfällen, und so beklagten die Autoren Verluste von verunglückten Kumpeln und prangerten die miserablen Sicherheitsvorkehrungen an.</p>
<p>Viele Texte schilderten auch Arbeitskämpfe der Bergarbeiter, berichtet Arnold Maxwill, Projektmitarbeiter und Herausgeber ausgewählter und zum Teil noch unveröffentlichter Schriften, im Gespräch mit M&amp;R: »Insbesondere in der Weimarer Republik waren die Streiks ein großes Thema.« Diese wurden damals auch von bildungsbürgerlichen Kreisen mit Interesse verfolgt, so Maxwill weiter: »In dieser Zeit war es ziemlich en vogue, sich mit dem Proletarier zu beschäftigen.«</p>
<p>Nach 1945 artikulierten die Bergarbeiterliteraten in ihren Texten linke, vorwiegend sozialdemokratische Positionen. Einige von ihnen, darunter der Schriftsteller Max von der Grün, gründeten schließlich die Gruppe 61, die sich mit der modernen Untertage Arbeitswelt auseinandersetzte. Eine deutlich differenziertere und kritischere Haltung nahmen dann die jüngeren Autoren ein, sie hinterfragen etwa das romantisierte Männlichkeitsbild der Bergleute oder analysieren die Verrohungstendenzen in ihren Wohnsiedlungen.</p>
<p>Einen ersten Einblick in das Genre eröffnet Maxwill zum Beispiel in dem Band »Wir fürchten nicht die Tiefe« mit einem bisher unveröffentlichten Text von Walter Köpping, einer Kulturgeschichte des Bergbaus am Beispiel literarischer Zeugnisse. red</p>
<p><em>red</em></p>
<p><em>Der Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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		<title>Weisse Haut, schwarze Masken</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 08:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 1/2022]]></category>

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		<description><![CDATA[Europa zeigt seit Jahrzehnten demonstrativ Reue für seine große Schande. Auf den Gipfeltreffen der Staatsoberhäupter werden die nicht selten genozidalen Gewaltexzesse, Sklaverei und andere rassistische Menschenschinderei der kolonialen Vergangenheit wortreich <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022/weisse-haut-schwarze-masken/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21384" style="width: 4144px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/12/03_unnamed-bearb.jpg" alt=" Foto: Jorge Duenes / ReutersFoto: Jorge Duenes / Reuters" width="4134" height="2154" class="size-full wp-image-21384" /> </a><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Jorge Duenes / Reuters</small>Foto: Jorge Duenes / Reuters</p></div>
<p>Europa zeigt seit Jahrzehnten demonstrativ Reue für seine große Schande. Auf den Gipfeltreffen der Staatsoberhäupter werden die nicht selten genozidalen Gewaltexzesse, Sklaverei und andere rassistische Menschenschinderei der kolonialen Vergangenheit wortreich bedauert und in wissenschaftlichen Publikationen aufgearbeitet. Aber während Politiker mit großer Büßergeste die Rückgabe geraubter Kunstschätze an deren rechtmäßige Besitzer in Afrika oder Asien im Blitzlichtgewitter der Pressefotografen zelebrieren, geht im Dunkeln der letzten Urwälder in Brasilien, der Coltanminen in Ruanda, der Textilfabrikhallen in Bangladesch die Ausplünderung der Verdammten dieser Erde und der Erde selbst unvermindert weiter. Meist kommt sie ideologisch verbrämt als »Handelsabkommen« und »Tourismus« daher und wird immer häufiger, militärisch durch Drohnen, zivil durch Big Data, von den Zentren des Imperiums aus digital gesteuert.</p>
<p>Es gibt sogar noch Regionen, deren Bevölkerung bis heute – entgegen dem geltenden Internationalen Recht – vergeblich auf ihre Entkolonisierung wartet: die Insel Guam im Westpazifik zum Beispiel mit der Andersen Air Force Base, dem US-Hauptluftwaffenstützpunkt in Ostasien. »Entschädigt« werden die enteigneten Indigenen mit KFC, Kmart, Edelshoppingmalls, an deren Fensterscheiben sie sich immerhin die Nasen plattdrücken können, und bei Laune gehalten mit Elvis-Imitatoren in den American Diners und »Hollywood Shooting« in Indoor-Schießständen mit Indianerfiguren (eine freundliche Warnung an alle, die noch nicht wissen, was Kolonisierten blüht, wenn sie sich widersetzen). Dieses bizarre Kitschkonsumghetto war ein Grund, die Fotoreportage dieser Ausgabe von M&amp;R der Militärkolonie zu widmen, ein noch wichtigerer aber: Die Existenz und der stetige Ausbau solcher von der Weltöffentlichkeit abgeschotteten »Flugzeugträger« fernab der Küsten der USA bezeugt das infernale Potenzial des westlichen Imperialismus. Leider auch das Versagen der kritischen Zivilgesellschaft: Als die deutsche Fregatte »Bayern« vergangenen Spätsommer entsandt wurde, um den neuen Hauptfeind Beijing zur »regelbasierten Ordnung« zu rufen, und in Diego Garcia – Startbahn mitten im Indischen Ozean für die US-Bomber im Irak und Afghanistan-Krieg und Standort für ein berüchtigtes Foltergefangenenlager – einen (Anlege-)Platz an der Sonne bekam, gab es so gut wie keinen Protest.</p>
<p>Das sind nicht nur ideale Bedingungen für die Rechten, die auf den Spuren von Oswald Spengler und Carl Peters Kolonialverbrechen verniedlichen oder gar leugnen (und bei dieser Gelegenheit auch gleich einen Schlussstrich unter Auschwitz ziehen wollen), sondern auch für die Entsorgung wesentlicher marxistischer Erkenntnisse über die Dialektik der westlichen Aufklärung. »Wiewohl man im Namen der Intelligenz und der Philosophie die Gleichheit der Menschen verkündet, beschließt man in ihrem Namen auch ihre Ausrottung« – was Frantz Fanon 1952 über die Kolonialisten in »Schwarze Haut, weiße Masken« schrieb, die inzwischen »westliche Wertegemeinschaft« heißen, praktizieren heute progressive Ideologen, die nach der Devise »weiße Haut, schwarze Masken« agieren: Radikal »woke« überführen sie den obdachlosen Dreadlockfreak »rassistischer Kulturaneignung« und der Ausnutzung »weißer Privilegien«, während sie, im Bewusstsein von genau deren Macht und Wonnen, jeden (militanten) antikolonialen Widerstand als Angriff auf die »westliche Moderne« geißeln und einen rücksichtslosen »Krieg gegen den Terror« propagieren – wofür sie von Domenico Losurdo völlig zu Recht als »imperiale Linke« geschmäht wurden.</p>
<p>Liebe Leser, der französische Historiker Ernest Renan, ein wirtschaftsliberaler Rassist, sagte einmal: »Eine Nation, die nicht kolonisiert, ist unwiderruflich zum Sozialismus verdammt.« Ist es diese Aussicht nicht allein schon wert, den revolutionären Kolonisierten, die Fanons Forderung einlösen wollen – endlich selber den »neuen Menschen auf die Beine zu stellen« –, in ihrem Kampf beizustehen?</p>
<p><em>Susann Witt-Stahl</em><br />
Chefredakteurin M&amp;R</p>
<p><em>Der Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. Dezember 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
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