Melodie & Rhythmus

In Memoriam: De:Bug

22.04.2014 15:05

debug155Überraschend ist es leider heutzutage nicht mehr: Ein weiteres Musikmagazin verschwindet vom Markt. Der Verlag hinter De:Bug meldete Insolvenz an. »Nein, kein Witz. Zeit, Abschied zu nehmen«, schrieb der Herausgeber Sascha Kösch dazu auf der Homepage. Nein, zum Lachen ist es nicht, dass das Magazin »für elektronische Lebensaspekte« wegen einbrechender Anzeigeneinnahmen mit der Ausgabe 181 nach 16 Jahren ein Ende findet. »Ein unabhängiges Magazin zu machen, ist immer schwieriger geworden, und die Beine, die man sich dafür ausreißen musste, wachsen auch nicht nach«, erklärte Kösch die Erschöpfung der Redaktion.
1997 lagen die ersten Ausgaben kostenlos in Berliner Clubs und Plattenläden aus, und was als einfaches Magazin für elektronische Musik begann, entwickelte sich schnell zum führenden Medium in Fragen digitaler Kultur und digitalen Lebens. Für das Design gewann De:Bug mehrere Preise.

Was bleibt, ist – wie so oft – der Onlineauftritt.

(red)

Der Artikel erscheint in der M&R 3/2014, erhältlich ab dem 25. April 2014 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

Anzeigen

Che: Die ersten Jahre

Anzeige Hommage an Daniel Viglietti
logo-373x100
Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss
flashback

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

Aktuelle Ausgabe bestellen*

1. per Mail: abo@melodieundrhythmus.com
2. per Telefon: 030/ 53 63 55 37
3. per Telefax: 030/ 53 63 55 51
4. per Post: Verlag 8. Mai GmbH, Torstr. 6, 10119 Berlin
5. im M&R-Shop

*Preis 6,90 Euro inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand 1,80 Euro

Ältere Ausgaben im M&R-Shop nachbestellen.
M&R Shop

M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

Interview lesen
 
Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören