<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Melodie &#38; Rhythmus &#187; M&amp;R 4/2021</title>
	<atom:link href="https://www.melodieundrhythmus.com/category/mr-4-2021/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.melodieundrhythmus.com</link>
	<description>Magazin für Gegenkultur</description>
	<lastBuildDate>Wed, 17 Jun 2026 07:56:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.2.39</generator>
	<item>
		<title>Vereint gegen Netflix und Co.</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/vereint-gegen-netflix-und-co/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/vereint-gegen-netflix-und-co/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[kulturindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[netflix]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=20994</guid>
		<description><![CDATA[Afrikanische Filmschaffende trotzen der westlichen Kulturindustrie mit dem Aufbau eigener Produktions- und Vertriebsstrukturen Seit dem Erfolg von »Beasts of No Nation« haben westliche Medienkonzerne Afrika als Markt entdeckt. Das US-amerikanische <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/vereint-gegen-netflix-und-co/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Afrikanische Filmschaffende trotzen der westlichen Kulturindustrie mit dem Aufbau eigener Produktions- und Vertriebsstrukturen</h2>
<p>Seit dem Erfolg von »Beasts of No Nation« haben westliche Medienkonzerne Afrika als Markt entdeckt. Das US-amerikanische Kriegsdrama erzählt vom Jungen Agu, der in einem westafrikanischen Bürgerkriegsland zwischen die Fronten gerät und zum Kindersoldaten ausgebildet wird. Die Verfilmung des gleichnamigen Buchs, die 2015 international zeitgleich in den Kinos und beim Streamingriesen Netflix lief, löste eine Art Hype aus. Netflix kündigt bereits wöchentlich neue afrikanische Serien an.</p>
<p>Über die Konzepte, Inhalte, Finanzierungsmodelle und Produktionsbedingungen wird jedoch in Kalifornien oder in Paris entschieden. Der französische Bezahlfernsehsender Canal+ beispielsweise schloss einen großen Deal mit Äthiopien ab. Damit soll nicht etwa die Film- und Kinolandschaft in dem armen ostafrikanischen Land gefördert, sondern es sollen Millionen von Abonnenten geworben werden. Dabei ist die zweitgrößte Filmindustrie der Welt (noch vor den USA) in Nigeria angesiedelt. Doch »Nollywood« fehle es an ökonomischem Know-how und Distributionsstrukturen, wie Mohamed Awad Farah, Präsident der Sudanesischen Filmemacher-Assoziation, auf M&amp;R-Anfrage erläutert: »Da es Afrika bisher nicht gelungen ist, eine globale Content-Plattform zu etablieren, die mit Apple TV+, Netflix und Amazon ein größeres Segment von Inhalten teilt, kontrolliert das westliche Kapital den Markt.«</p>
<p>Die afrikanische Film- und Kinobranche vernetzt sich bereits seit Monaten, um Widerstand gegen diese Auswüchse des Neokolonialismus zu leisten. Das Cinema Spaces Network, ein neuer Zusammenschluss von Filmtheaterbetreibern aus afrikanischen Ländern, organisiert eine Genossenschaft. Durch diese sollen afrikanische Filme vor Ort angeboten und die Kinoinfrastruktur gestärkt werden. Mohamed Awad Farah hofft auf einen Aufbruch und zeigt sich optimistisch: »Unser Netzwerk ist erfolgreich darin, alle Cinema-Space-Aktivisten zu vereinen, die durch die kontinuierliche Entwicklung von Plänen und Strategien etwas bewegen und Entwicklungen durch gemeinsames Denken unter einem Dach voranbringen.«</p>
<p><em>Benjamin Trilling<br />
</em></p>
<p><em>Der Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/vereint-gegen-netflix-und-co/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Mythen</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/neue-mythen/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/neue-mythen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Carl-Ludwig Rettinger]]></category>
		<category><![CDATA[DEFA]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Kapelle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21140</guid>
		<description><![CDATA[Die Geschichte der Roten Kapelle aus dem toten Winkel bürgerlicher Ideologie betrachtet Olaf Matthes Hier alte Nazis, dort die Stasi: Die antifaschistischen Widerstandskämpfer der Roten Kapelle seien in Westdeutschland als <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/neue-mythen/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21163" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21163" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/DIE-ROTE-KAPELLE-_DEFA_2-tinified.jpg" alt="Manfred Karge als Hans Coppi im DEFA-Film »KLK an PTX – Die Rote Kapelle«, 1971 Foto: DEFA-Stiftung " width="680" height="287" /><p class="wp-caption-text">Manfred Karge als Hans Coppi im DEFA-Film »KLK an PTX – Die Rote Kapelle«, 1971 <br /><small>Foto: DEFA-Stiftung</small></p></div>
<h2>Die Geschichte der Roten Kapelle aus dem toten Winkel bürgerlicher Ideologie betrachtet</h2>
<p><em>Olaf Matthes<br />
</em></p>
<p>Hier alte Nazis, dort die Stasi: Die antifaschistischen Widerstandskämpfer der Roten Kapelle seien in Westdeutschland als »Vaterlandsverräter« beschimpft und im Osten als angebliche Kommunisten »vereinnahmt« worden. Das habe das Andenken an die Gruppe »historisch verfälscht«, heißt es in der Ankündigung der Filmdokumentation von Carl-Ludwig Rettinger. Der Drehbuchautor und Regisseur will von der BRD und DDR verbreitete Mythen über das Widerstandsnetz widerlegen – und schafft dabei neue.</p>
<p>Tatsächlich waren die verschiedenen Gruppen, die rund 400 Mitglieder und Unterstützer zählten und (von der Gestapo und Abwehr der Wehrmacht) unter dem Namen »Rote Kapelle« zusammengefasst wurden, ein Gegenstand im ideologischen Wettstreit der Systeme. 1971 hatte in der DDR der DEFA-Spielfilm »KLK an PTX – Die Rote Kapelle« Premiere. Ein Jahr später lief in der ARD der siebenteilige Fernsehfilm »Die rote Kapelle«. …</p>
<p>[≡] Die Rote Kapelle<br />
Das verdrängte<br />
Widerstandsnetz<br />
<strong>Regie: Carl-Ludwig Rettinger<br />
Farbfilm Verleih</strong></p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/neue-mythen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Herz der herzlosen Zeit</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/herz-der-herzlosen-zeit/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/herz-der-herzlosen-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:53:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21244</guid>
		<description><![CDATA[Die Kulturindustrie benutzt sie als Label für die profitable Vermarktung von Ramsch und falschen Gefühlen. Rechte versuchen, in ihrem Namen alles an den Mann zu bringen, was genau das Gegenteil <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/herz-der-herzlosen-zeit/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21246" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21246" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/editorial_mr2021-680.jpg" alt="Illustration: Daniel Hager " width="680" height="480" /><p class="wp-caption-text"><small>Illustration: Daniel Hager<br /></small></p></div>
<p>Die Kulturindustrie benutzt sie als Label für die profitable Vermarktung von Ramsch und falschen Gefühlen. Rechte versuchen, in ihrem Namen alles an den Mann zu bringen, was genau das Gegenteil von ihr ist. Alle Erscheinungsformen der Instrumentalisierung der Liebe in unserer zunehmend von Entfremdung geprägten Gesellschaft erweisen sich letztlich als Auswüchse der Bemühungen des Kapitalismus, sie zu seinem Synonym für sich selbst und zum Reklamewort für seine Zumutungen zu deformieren. Nicht zufällig heißt der Werbeslogan für ein nicht nur unter Gewerkschaftern, Tier- und Umweltschützern völlig zu Recht verhasstes Fastfoodunternehmen: »Ich liebe es.«</p>
<p>Die Liebe gilt als der größte Grundkonsens der Menschheit, sie zu erfahren, ist unsere tiefste Sehnsucht – alle sind irgendwie »verliebt in die Liebe«, wie es in einem Schlager aus den 70erJahren heißt. Kein Wunder. Wahre Liebe ist nicht nur der Balsam auf unseren von Atomisierung und Einsamkeit entzündeten Seelen. Ihr Wesenskern birgt ein antiherrschaftliches Moment, wie wir es bei der Rezeption gelungener Kunst erleben: Die Geste des Sichanvertrauens und -anschmiegens, mit der wir einem geliebten Menschen begegnen, ist dem Vorrang verwandt, dem wir dem Kunstobjekt gewähren – der leidenschaftlichen Hingabe, mit der wir uns ihm sinnlich und intellektuell überantworten. In dieser Umkehrung der alle Belange unseres Lebens in der kapitalistischen Gesellschaft bestimmenden Subjekt-Objekt-Beziehung drückt sich der Widerstand des unfreien Menschen gegen falsche Besitzverhältnisse aus – in der patriarchal geprägten Familie wie auf dem Lohnarbeitsmarkt.</p>
<p>»Die Liebe gibt sich, sie kann sich nicht verkaufen« – dieses Diktum von Wilhelm Liebknecht unterstreicht die auf den revolutionären Humanismus von Alexandra Kollontai, Rosa Luxemburg und anderen marxistischen Theoretikern gestützte These des US-amerikanischen Philosophen Richard Gilman-Opalsky, Liebe sei eine »kommunistische Macht« gegen das Warentauschprinzip, die wir in dieser Ausgabe ausgiebig erörtern werden. Als Träger des emanzipativen Potenzials, Individuen zu einer heterogenen Kollektivität zu vereinen, die vitale Interessen hat, die über die der einzelnen Mitglieder hinausgehen, bildet die Liebe die Keimform von Solidarität. Nicht zuletzt deshalb sei sie als »Waffe« auf dem »Schlachtfeld« des ideologischen »Stellungskriegs« der antikapitalistischen Linken in Anschlag zu bringen, wie Gilman-Opalsky in Anlehnung an Gramsci sagt. Wir brauchen sie in unserem Kampf für eine Welt, in der alle Menschen Genossen sein werden – auch als Treibstoff für unseren Hass auf das Kapital, das weder Mitgefühl noch Zärtlichkeit kennt. Sie darf nicht den »Bachelors«, Sektengurus, »Elite-Partner«-Vermittlern und anderen Zuhältern überlassen werden, die sich mit ihren Kuppel- und Fummelshows, Love Bombings und »Parshippings« als Komplizen jenes schlimmsten aller Liebestöter erweisen.</p>
<p>Liebe Leser, als unverdinglichte Erfahrung muss die Liebe aber einfach nur sein dürfen, was sie ist. In unserer krisengeschüttelten Gegenwart ist sie vor allem das blutende »Herz der herzlosen Zeit« – um es mit den Worten von Erich Fried, einem der bedeutendsten Liebespoeten, zu sagen. Wir müssen gewaltig aufpassen, dass es nicht aufhört zu schlagen …</p>
<p><em>Susann Witt-Stahl</em><br />
Chefredakteurin M&amp;R</p>
<p><em>Der Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/herz-der-herzlosen-zeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Revolutionäre Gegenkultur als kollektiver Prozess</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/revolutionaere-gegenkultur-als-kollektiver-prozess/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/revolutionaere-gegenkultur-als-kollektiver-prozess/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[cem kara]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[militante gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[revolutionäre aktionszelle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21205</guid>
		<description><![CDATA[Comics für die Solidarität mit politischen Gefangenen Interview: Dror Dayan Cem Kara engagiert sich seit zwei Jahrzehnten als Aktivist und Grafiker in Antirepressionsstrukturen und anderen linken Initiativen. Er zeichnete für <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/revolutionaere-gegenkultur-als-kollektiver-prozess/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21206" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21206" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/revolutionäre-gegenkultur-als-comic.jpg" alt="Illustration: Cem Kara " width="680" height="357" /><p class="wp-caption-text"><small>Illustration: Cem Kara<br /></small></p></div>
<h2>Comics für die Solidarität mit politischen Gefangenen</h2>
<p><em>Interview: Dror Dayan<br />
</em><br />
Cem Kara engagiert sich seit zwei Jahrzehnten als Aktivist und Grafiker in Antirepressionsstrukturen und anderen linken Initiativen. Er zeichnete für das Gefangenen Info und für türkischsprachige Publikationen. Jetzt steht der 46-jährige Berliner selbst vor Gericht; ihm werden drei Brandstiftungen vorgeworfen, die vor rund zehn Jahren von den Revolutionären Aktionszellen – einer Nachfolgeorganisation der Militanten Gruppe (MG) – verübt worden sein sollen. M&amp;R sprach mit Kara über sein Selbstverständnis als aktivistischer Comickünstler, die Sujets seiner Arbeiten und die kulturellen Unterschiede zwischen der radikalen Linken in Deutschland und der Türkei.</p>
<p><strong>Herr Kara, nach acht Jahren Ermittlung und Beobachtung stehen Sie jetzt vor Gericht. Inwieweit haben das Verfahren und der Prozess Ihre künstlerische Arbeit beeinflusst?<br />
</strong></p>
<p>Das Verfahren, das wie das Schwert des Damokles die ganze Zeit über meinem Kopf schwebte, hat durchaus negative Auswirkungen auf meine kreative und politische Arbeit gehabt. Rückblickend war es zumindest phasenweise die Erfahrung der Ohnmacht, die sich als Hemmnis meiner Produktivität darstellte: Wird es irgendwann einen Prozess geben, wie wird er ausgehen? Diese ständige Ungewissheit versucht man, irgendwie zu verarbeiten. Meine Genossen und ich – wir befassen uns ja in unseren Arbeiten schon lange mit Repression, und das hat geholfen, sich mit meiner konkreten Situation auf politischer und künstlerischer Ebene auseinanderzusetzen.</p>
<p><strong>Sie engagieren sich seit vielen Jahren als Grafiker für revolutionäre Bewegungen. Worin besteht für Sie die Verbindung zwischen den Sphären Kunst und Politik?<br />
</strong></p>
<p>Die Praxis meiner politischen Arbeit in den vergangenen zwei Jahrzehnten bestand zum Teil darin, mit Gefangenen zu kommunizieren, sie in der Haft zu besuchen und ihre Kämpfe stärker in das Augenmerk der Öffentlichkeit zu rücken. Die kulturelle Komponente kam dann durch die Arbeit für Antirepressionsorgane oder den Austausch mit Gefangenen dazu. …</p>
<p><em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/revolutionaere-gegenkultur-als-kollektiver-prozess/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Die Lage ist schlimmer als je zuvor«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-lage-ist-schlimmer-als-je-zuvor/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-lage-ist-schlimmer-als-je-zuvor/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoreportage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21098</guid>
		<description><![CDATA[Paula Bronstein dokumentierte den traurigen alltag der Afghanen, während die Truppen der USA und ihrer Verbündeten im Blitztempo das Land verließen und die Taliban bereits eine Stadt nach der anderen <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-lage-ist-schlimmer-als-je-zuvor/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21099" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21099" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/paulabronstein_afghanistan19-HEADER-COVER-tinified.jpg" alt="Foto: Paula Bronstein " width="680" height="454" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Paula Bronstein<br /></small></p></div>
<h2>Paula Bronstein dokumentierte den traurigen alltag der Afghanen, während die Truppen der USA und ihrer Verbündeten im Blitztempo das Land verließen und die Taliban bereits eine Stadt nach der anderen überrannten</h2>
<p><em>Interview: Bastian Tebarth<br />
</em></p>
<p>Paula Bronstein ist eine mehrfach international ausgezeichnete US-amerikanische Fotografin, die seit fast vier Jahrzehnten vor allem in Krisengebieten arbeitet. Die seit 1998 in Bangkok lebende Journalistin berichtete mit Bildreportagen über die humanitäre Katastrophe im Südsudan, die Flüchtlingskrise in Myanmar und die zivilen Opfer des Gazakriegs 2018. In Afghanistan war sie erstmals im Herbst 2001, kurz nachdem die USA den Anschlag vom 11. September zum Anlass genommen hatten, ihren »Krieg gegen den Terror« in das Land am Hindukusch zu tragen. Seither ist Bronstein viele Male vor Ort gewesen. M&amp;R sprach mit ihr über ihre Arbeit in Afghanistan vor dem Hintergrund der Beendigung der NATO-Mission »Resolute Support« und des Rückzugs der USA aus dem längsten Krieg, den sie bisher geführt haben. Das Interview fand am 2. August statt – zwölf Tage bevor sie wegen der Einnahme Kabuls durch die Taliban das Land verlassen musste.</p>
<p><strong>Frau Bronstein, Sie arbeiten seit Mitte Juni dieses Jahres in Kabul und haben unter anderem versucht, den Abzug der US-Armee zu dokumentieren, der bereits so gut wie abgeschlossen ist. Warum hat man in den Medien so wenige Bilder davon gesehen?<br />
</strong></p>
<p>Die Situation in Afghanistan ist heute eine völlig andere als in den 20 Jahren davor. Die US-Militärbehörden haben uns keinerlei Einblicke in den Truppenabzug gewährt. Dabei spielte es auch keine Rolle, dass viele meiner Kollegen und ich selbst Amerikaner sind.</p>
<p><strong>Haben Sie das so erwartet?<br />
</strong></p>
<p>Nicht in dieser Form. Wir hatten anfangs gedacht, dass wir Bilder machen können. Aber diese Einschätzung hat sich als komplett falsch herausgestellt. Vielleicht gab es im Mai noch die Möglichkeit, die Vorbereitungen des Abzugs zu fotografieren. Aber seitdem ich hier bin, ist es unmöglich, an die US-Streitkräfte heranzukommen.</p>
<p><strong>Wie werden Sie an Ihrer Arbeit gehindert?<br />
</strong></p>
<p>Beispielsweise haben einige Kollegen und ich versucht, Bilder von US-Soldaten in Bagram aufzunehmen. Das wurde aber untersagt – wir durften dort lediglich Bilder machen, nachdem das Camp geräumt und leer war. …</p>
<p>[↗] <a href="http://paulaphoto.com">paulaphoto.com</a></p>
<blockquote><p><em><big>In der gedruckten Ausgabe:</big></em><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-21105" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/fotogaleriebild-fertig1.jpg" alt="" width="680" height="150" /><big>Fotoreportage von Paula Bronstein: <strong>Verwüstet, ausgeblutet, traumatisiert</strong></big><br />
Afghanistan nach dem Rückzug des Westens</p></blockquote>
<p><em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-lage-ist-schlimmer-als-je-zuvor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wahre Liebe findet nur Ausdruck durch sich selbst</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wahre-liebe-findet-nur-ausdruck-durch-sich-selbst/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wahre-liebe-findet-nur-ausdruck-durch-sich-selbst/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Fragebogen]]></category>
		<category><![CDATA[Max Annas]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21032</guid>
		<description><![CDATA[M&#38;R-Fragebogen: Max Annas Einfach mal über andere Dinge reden als über das neueste Buch oder das jüngste Album. M&#38;R stellt Künstlern existenzielle Fragen, zielt auf Bekenntnisse und führt sie auf <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wahre-liebe-findet-nur-ausdruck-durch-sich-selbst/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21034" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21034" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/Annas_Max_C-Michele-Corleone1.jpg" alt="Foto: Michele Corleone " width="680" height="454" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Michele Corleone<br /></small></p></div>
<h2>M&amp;R-Fragebogen: Max Annas</h2>
<p>Einfach mal über andere Dinge reden als über das neueste Buch oder das jüngste Album. M&amp;R stellt Künstlern existenzielle Fragen, zielt auf Bekenntnisse und führt sie auf politische und kulturelle Terrains, auf denen sie sich gewöhnlich nicht bewegen. Aber nicht nur das: Herum- und herausreden gilt nicht. Wir nötigen zu knappen und klaren Statements. M&amp;R sprach mit dem Schriftsteller Max Annas, der jüngst den Kriminalroman »Der Hochsitz« veröffentlicht hat.</p>
<p><strong>Das Liebesgedicht, das mich emotional am meisten berührt hat, ist …</strong> »Sehnsucht« von Else Lasker-Schüler.</p>
<p><strong>Eine Musikrichtung, mit der ich gar nichts anfangen kann, ist …</strong> Country.</p>
<p><strong>Was ich schon immer machen wollte, mich aber bis heute nicht getraut habe, ist … </strong>einen Kuchen zu backen – als Sohn eines Bäckers.</p>
<p><strong>Es gibt keine Person des öffentlichen Lebens, die ich mehr verachte als …<br />
</strong><br />
<strong>Das Sterben der Printmedien ist Ausdruck gesellschaftlicher Defizite wie …<br />
</strong><br />
<strong>Dass Journalisten unisono gegen den Streik der GDL wettern, zeigt …<br />
</strong>…<br />
<strong>In der entfremdeten postindustriellen Gesellschaft findet wahre Liebe nur noch Ausdruck …</strong> durch sich selbst. Ich glaube, dass sie existiert und es heute nicht in irgendeiner Form schwerer hat als in irgendeiner Zeit zuvor.<br />
…</p>
<p>[≡] <strong>Max Annas</strong><br />
Der Hochsitz<br />
<strong>Rowohlt Verlag<br />
</strong>272 Seiten</p>
<p><em>Der komplette Fragebogen erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wahre-liebe-findet-nur-ausdruck-durch-sich-selbst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine wahre Schatztruhe</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/eine-wahre-schatztruhe/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/eine-wahre-schatztruhe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=20987</guid>
		<description><![CDATA[Das Jazzinstitut Darmstadt hat ein umfassendes Sun-Ra-Forschungsarchiv mit unveröffentlichten Aufnahmen erworben Im Dezember 1971 lud der damals am Kairoer Goethe-Institut als Deutschlehrer angestellte Schriftsteller und Musiker Hartmut Geerken das Sun <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/eine-wahre-schatztruhe/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20992" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-20992" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/sun-ra2.jpg" alt="Foto: Picture-Alliance / Jazzarchive " width="680" height="357" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Picture-Alliance / Jazzarchive<br /></small></p></div>
<h2>Das Jazzinstitut Darmstadt hat ein umfassendes Sun-Ra-Forschungsarchiv mit unveröffentlichten Aufnahmen erworben</h2>
<p>Im Dezember 1971 lud der damals am Kairoer Goethe-Institut als Deutschlehrer angestellte Schriftsteller und Musiker Hartmut Geerken das Sun Ra Arkestra in seine Wohnung im Stadtteil Heliopolis. Das Konzert, das Sun Ra mit seinem Ensemble auf Instrumenten der ägyptischen Armee (die eigenen hatte der Zoll zurückbehalten) dort gab, steht am Anfang einer jahrzehntelangen intensiven Auseinandersetzung Geerkens mit dem afroamerikanischen Ausnahmekünstler (1914–1993).</p>
<p>Geerken, selbst schillernde Musikerpersönlichkeit und Mitgründer des vermutlich ersten Free-Jazz-Ensembles Ägyptens, forschte bis vor Kurzem über das Werk des Komponisten, BigBand-Leaders und Stichwortgebers des Afrofuturismus. Nun hat er sein Archiv dem Jazzinstitut Darmstadt übergeben. Dessen Leiter Wolfram Knauer verrät im Gespräch mit M&amp;R, dass darin neben »sehr viel Papier, beispielsweise Programmheften, Geerkens Korrespondenz mit anderen Sun-Ra-Forschern und der kompletten Sekundärliteratur zu Sun Ra bis hin zu Fanzines, die nur in kleinen Kreisen kursierten«, auch »Hunderte Tonbänder und Videos mit unveröffentlichten Konzertaufnahmen« zu finden sind – eine wahre Schatztruhe für Liebhaber. Ob und inwieweit dieses Material in Ausstellungen zugänglich gemacht werden kann, ist für Knauer noch nicht absehbar. Zunächst muss die Sammlung gesichtet und systematisch digitalisiert werden, was nach seiner Schätzung anderthalb bis zwei Jahre dauern wird. Was Knauer in jedem Fall realisieren will, ist eine Onlinepräsentation. Vorher sind aber noch viele rechtliche Fragen zu klären, vor allem was die Konzertdokumentationen anbelangt.</p>
<p>Warum sich in den USA offenbar keine Institution für die wohl umfassendste Forschungssammlung über einen ihrer bis heute einflussreichsten Jazzmusiker interessiert hat, kann sich Knauer nicht erklären. Geerken sei auf jeden Fall froh darüber, dass sein Archiv nun in Darmstadt beheimatet sei, wo auch der Nachlass des bekannten Jazzkritikers Joachim-Ernst Berendt verwaltet wird: Schließlich habe ihn in den späten 1950er-Jahren eine Radiosendung Berendts erstmals auf Sun Ra aufmerksam gemacht.</p>
<p><em>red</em></p>
<p><em>Der Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/eine-wahre-schatztruhe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leserbriefe</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/leserbriefe-4-2021/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/leserbriefe-4-2021/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21241</guid>
		<description><![CDATA[Schicken Sie uns Ihre Meinung, Anregungen und Kritik: an redaktion@melodieundrhythmus.com oder Verlag 8. Mai GmbH, M&#38;R, Torstraße 6, 10119 Berlin Sehr geehrte Frau Witt-Stahl, mit vielem, was Sie in der <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/leserbriefe-4-2021/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6055" title="Leserbriefe" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2013/02/Leserbriefe.jpg" alt="Leserbriefe" width="585" height="225" /></p>
<p>Schicken Sie uns Ihre Meinung, Anregungen und Kritik: an redaktion@melodieundrhythmus.com<br />
oder Verlag 8. Mai GmbH, M&amp;R, Torstraße 6, 10119 Berlin</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Frau Witt-Stahl,</p>
<p>mit vielem, was Sie in der neuen Melodie &amp; Rhythmus schreiben, haben Sie recht. Die deutschsprachige Gegenwartsliteratur ist häufig leichtgewichtig, blutleer und zum Vergessen. […] Nur gibt es die von Ihnen vermissten sozial genau beschreibenden Bücher durchaus auch. Sie werden bloß öffentlich nicht wahrgenommen. […] Wie es ein befreundeter Maler und Arbeiter in einem Postverteilzentrum einmal sagte: Die herrschende Klasse bestimmt, was Kunst ist. […] Ich persönlich habe zwar 13 Bücher veröffentlicht, kann aber vom Schreiben nicht leben und arbeite nicht nur deshalb seit Jahren als Erzieherin. […] Das Feuilleton scheint solche Lebensentwürfe eher nicht zu schätzen. Wenn jemand nicht hauptberuflich schreibt, […] dann ist das Schreiben ein Hobby und als solches nicht Kunst, sondern Kunsthandwerk und also nichts wert. Es gab im Westen keinen Bitterfelder Weg. Und seit es die von Ihnen erwähnten Schreibschulen gibt, steht auch das, was früher die Regel war, unter Verdacht: das Autodidaktische. […] In den Schreibschulen entsteht meiner Ansicht nach vor allem eine Literatur des gemeinsamen Nenners und der Harmlosigkeit. […] M&amp;R ist übrigens wundervoll, ist erhellend, ist die beste Kulturzeitschrift, die ich kenne. Aber ohne die junge Welt wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir ein Heft mit diesem Titel zu kaufen, denn für Musik interessiere ich mich zu wenig …</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Sonja Ruf</p></blockquote>
<blockquote><p>Hallo, M&amp;R-Team!</p>
<p>Wer abschreibt, der kann ganz schnell völlig abgeschrieben sein, und der Traum von einer »grünen« Kanzlerin, der wird zur reinen Makulatur. Mit den Grünen ist es zum »Junge-Hunde-Kriegen«, einfach zum Verzweifeln gut und schön!</p>
<p>Riggi Schwarz, Büchenbach</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/leserbriefe-4-2021/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Faszinierend und voller Widersprüche</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/faszinierend-und-voller-widersprueche/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/faszinierend-und-voller-widersprueche/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Julien Temple]]></category>
		<category><![CDATA[Pogues]]></category>
		<category><![CDATA[Shane MacGowan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21133</guid>
		<description><![CDATA[Filmporträt des legendären Pogues-Sängers Shane MacGowan Interview: Dror Dayan Julien Temple dreht seit vier Jahrzehnten erfolgreich Musikfilme. Zu seinen Protagonisten gehörten die Sex Pistols, Joe Strummer, David Bowie und Keith <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/faszinierend-und-voller-widersprueche/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21134" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21134" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/shane-tinified.jpg" alt="Foto: Neue Visionen Filmverleih " width="680" height="357" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Neue Visionen Filmverleih<br /></small></p></div>
<h2>Filmporträt des legendären Pogues-Sängers Shane MacGowan</h2>
<p><em>Interview: Dror Dayan<br />
</em><br />
Julien Temple dreht seit vier Jahrzehnten erfolgreich Musikfilme. Zu seinen Protagonisten gehörten die Sex Pistols, Joe Strummer, David Bowie und Keith Richards. Das jüngste Werk des 67-jährigen Briten ist ein Dokumentarfilm über Shane MacGowan, den Sänger und Gitarristen der anglo-irischen Folkpunk-Band The Pogues, der jetzt in die Kinos gekommen ist. M&amp;R sprach mit Temple über seine Anfänge als Regisseur von Punk-Filmen, die nicht leichte Zusammenarbeit mit MacGowan und seine künstlerische Annäherung an den Irland-Konflikt.</p>
<p><strong>Herr Temple, Sie gelten seit Jahrzehnten als Filmdokumentarist der britischen Punkszene. Wie entwickelten Sie Ihre Leidenschaft für diese Arbeit?<br />
</strong></p>
<p>Als ich in den 60er-Jahren Schulkind in London war, galt die Stadt als ein Zentrum einer neuen Popmusik, die die Welt ganz anders erklärte als unsere Eltern und Lehrer. Im College habe ich Geschichte studiert, mich mit verschiedenen Revolutionen befasst und fing auch an, mich für das Filmemachen zu interessieren. Nach meinem Abschluss setzte sich für mich im damals neuen Stil Punk das fort, was mich an Revolutionen und der Musik der 60er-Jahre faszinierte. Damals besaß noch niemand eine eigene Kamera – ich hatte aber einen Schlüssel zum Technikraum des Colleges, konnte Filmequipment besorgen und auf Konzerte der Sex Pistols schmuggeln. Sie hatten das Filmen verboten, also versteckte ich ein Objektiv in der einen Jackentasche, ein Magazin in der anderen und baute die Kamera auf dem Klo zusammen – das war halt Punk-Filme-Machen.</p>
<p><strong>Wie ist Ihre Zusammenarbeit mit Shane MacGowan zustande gekommen?<br />
</strong></p>
<p>Er bewegte sich damals in einer recht kleinen Szene, aber er war eine sehr schillernde und bekannte Figur. …</p>
<p>[≡] Shane<br />
<strong>Regie: Julien Temple<br />
Neue Visionen Filmverleih</strong></p>
<p><em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/faszinierend-und-voller-widersprueche/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Wir müssen jetzt handeln«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wir-muessen-jetzt-handeln/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wir-muessen-jetzt-handeln/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[bak]]></category>
		<category><![CDATA[bak realsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[die linke]]></category>
		<category><![CDATA[realsozialismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21201</guid>
		<description><![CDATA[BAK für proletarischen Internationalismus – gegen Sozialdemokratisierung Interview: Maik Rudolph Im Januar 2021 hat sich in der Linksjugend Solid der Bundesarbeitskreis (BAK) Realsozialismus gegründet. Der BAK, der nach eigenen Angaben <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wir-muessen-jetzt-handeln/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-21202" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/bak-realsoz-logo.jpg" alt="" width="680" height="357" /></p>
<h2>BAK für proletarischen Internationalismus – gegen Sozialdemokratisierung</h2>
<p><em>Interview: Maik Rudolph<br />
</em></p>
<p>Im Januar 2021 hat sich in der Linksjugend Solid der Bundesarbeitskreis (BAK) Realsozialismus gegründet. Der BAK, der nach eigenen Angaben rund 120 Mitglieder zählt, möchte Erfolge und Niederlagen historischer sozialistischer Bewegungen von einem proletarischen Standpunkt aus analysieren und für Kommunisten »Handlungsanleitungen für die Zukunft entwickeln«, wie es in seinem Selbstverständnis heißt. M&amp;R bat den Sprecher Tom Krümmel um Auskünfte über die politischen Ziele des BAK, seine Positionen zur DKP und die zunehmend auf Affirmationskurs steuernde Linkspartei.</p>
<p><strong>Sie beschäftigen sich mit der Geschichte des Realsozialismus. Böse Zungen könnten versuchen, Ihren BAK als Nostalgieverein herunterzumachen. Was würden Sie ihnen entgegenhalten?<br />
</strong></p>
<p>Unsere Arbeitsgruppen sind sehr heterogen. Ich kann vor allem von der AG DDR berichten, weil ich aktiv in ihr mitarbeite. Eines unserer Ziele ist es, die Höhen und Tiefen, die Kontinuitäten und Brüche in der DDR-Geschichte zu zeigen und diesen Staat und seine Gesellschaft nicht als monolithischen Block zu betrachten. Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie unterschiedlich die Interessenlagen in der DDR waren – beispielsweise auch nicht, dass Ulbricht und Stalin sich nicht immer so einig waren, wie es schien.</p>
<p><strong>Welche Position haben Sie zu den noch existierenden sozialistischen Ländern – wie stehen Sie etwa zu Kuba und den jüngsten Protesten gegen seine Regierung?<br />
</strong></p>
<p>Wir sind solidarisch mit der revolutionären Bewegung in Kuba. Die Mehrheit des kubanischen Volkes ist für den sozialistischen Aufbau. …</p>
<p>[↗] <a href="http://bakrealsozialismus.de">bakrealsozialismus.de</a></p>
<p><em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wir-muessen-jetzt-handeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Liebe 3000</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/liebe-3000/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/liebe-3000/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21094</guid>
		<description><![CDATA[Bericht vom 27. Futurologischen Weltkongress Georg Seeßlen Am Beginn des Kongresses stand die Erklärung des Weltrats: Wir müssen von einer extrem pessimistischen Bestandsaufnahme zu einer ebenso extrem optimistischen Zukunftsgestaltung kommen: <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/liebe-3000/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21095" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21095" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/liebe-3000-tinified.jpg" alt="»Die Leidenschaft« von Paolo Fiammingo, Öl auf Leinwand, 1585–1589 Foto: Picture Alliance / AKG-images " width="680" height="418" /><p class="wp-caption-text">»Die Leidenschaft« von Paolo Fiammingo, Öl auf Leinwand, 1585–1589 <br /><small>Foto: Picture Alliance / AKG-images<br /></small></p></div>
<h2>Bericht vom 27. Futurologischen Weltkongress</h2>
<p><em>Georg Seeßlen<br />
</em><br />
Am Beginn des Kongresses stand die Erklärung des Weltrats: Wir müssen von einer extrem pessimistischen Bestandsaufnahme zu einer ebenso extrem optimistischen Zukunftsgestaltung kommen: Der Mensch der Gegenwart, gefangen in seinen politisch-ökonomisch-kulturellen Systemen, ist nicht in der Lage, die Probleme, die er selbst geschaffen hat, zu lösen. Er steckt in einem »Flaschenhals«, wie man ihn für die Geschichte aller irdischen Zivilisationen als Modell beschrieben hat: Die Entwicklung der Organisation und Technologie läuft auf einen Punkt hin, an dem die Bedingungen für den eigenen Untergang erzeugt werden. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist diese Zivilisationsgeschichte global geworden. Es geht nicht mehr darum, dass eine Zivilisation untergeht, damit eine andere einen Neuanfang probieren kann. Vielmehr ist die Menschheit als Ganzes durch die Unfähigkeit zum Untergang verurteilt, mit ihren fünf Katastrophenszenarien umzugehen. Als da wären: die ökologische Katastrophe, die Klimakatastrophe, die soziale Katastrophe, die Katastrophe des Krieges, die Pandemiekatastrophe.</p>
<p>Wir haben also nur eine Wahl, nämlich die alten Systeme abzuschaffen und zugleich einen neuen Menschen zu erschaffen (einige der Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass eben dies schon immer die Krux aller Veränderungen gewesen sei: Das neue System war nie mit den alten Menschen zu erreichen, und bei der Erzeugung des neuen Menschen war es immer die systemische Trägheit, die das Alte im Neuen fortleben ließ).</p>
<p>Drei Aufgaben, so der Weltrat, seien zu bewältigen. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/liebe-3000/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn Logik uns nicht retten kann</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wenn-logik-uns-nicht-retten-kann/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wenn-logik-uns-nicht-retten-kann/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Dietmar Dath]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21129</guid>
		<description><![CDATA[Dietmar Dath kontert die Zerstörung der Vernunft mit einem kommunistischen Kalkül Olaf Matthes In seinem neuen Roman schickt Dietmar Dath die Instrukteurin der »Internationale« zu einem unterirdischen Treffpunkt. Sie ist <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wenn-logik-uns-nicht-retten-kann/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-21131" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/Dath-Cover.jpg" alt="" width="680" height="357" /></p>
<h2>Dietmar Dath kontert die Zerstörung der Vernunft mit einem kommunistischen Kalkül</h2>
<p><em>Olaf Matthes<br />
</em><br />
In seinem neuen Roman schickt Dietmar Dath die Instrukteurin der »Internationale« zu einem unterirdischen Treffpunkt. Sie ist verabredet mit Ananke, der antiken Göttin der Notwendigkeit, und berichtet ihr, welche Orientierung sie einem Kader ihrer Organisation gegeben hat. Dieser ist der Autor Dietmar Dath, der schon lange an einem Roman schreibt. Über ihn weiß die Instrukteurin, er sage immer: »Die Literatur teilt keine Sachverhalte mit, aber Haltungen, die sind aber nur als Haltungen zu Sachverhalten denkbar, nicht als leere Haltungen an sich.«</p>
<p>Zu den Sachverhalten, von denen ausgegangen wird, gehört die Arbeit des Mathematikers Gerhard Gentzen, der als NSDAP-Mitglied 1945 in Prag eingesperrt wurde, im Gefängnis verhungerte und dessen Beweistheorie dazu beigetragen hat, dass man weiß, »wie und warum man rechnet« – eine Bedingung, »um diese Arbeit, das Rechnen, den Maschinen zu übergeben«. Ein weiterer Sachverhalt ist, dass die Logik zwar untersuchen kann, ob ein Programm richtig geschrieben ist, aber nicht, ob es das richtige Programm ist. Wenn Monopole darüber entscheiden, welche Programme geschrieben werden, »rettet uns keine Logik vor dem Resultat«. …</p>
<p>[≡] <strong>Dietmar Dath<br />
</strong>Gentzen oder: Betrunken aufräumen<br />
Ein Kalkülroman<br />
<strong>Matthes &amp; Seitz</strong><br />
604 Seiten</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wenn-logik-uns-nicht-retten-kann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Wirklich ehren können wir sie nur, indem wir für eine sozialistische Gesellschaft streiten«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wirklich-ehren-koennen-wir-sie-nur-indem-wir-fuer-eine-sozialistische-gesellschaft-streiten/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wirklich-ehren-koennen-wir-sie-nur-indem-wir-fuer-eine-sozialistische-gesellschaft-streiten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Esther Bejarano]]></category>
		<category><![CDATA[Moshe Zuckermann]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21197</guid>
		<description><![CDATA[Moshe Zuckermann nimmt Abschied von Esther Bejarano Interview: Susann Witt-Stahl Sie wollte 2021 mit Moshe Zuckermann und anderen Freunden den 76. Jahrestag ihrer Befreiung in dem mecklenburg-vorpommerischen Städtchen Lübz feiern. <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wirklich-ehren-koennen-wir-sie-nur-indem-wir-fuer-eine-sozialistische-gesellschaft-streiten/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21198" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21198" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/wirklich-ehren-2-tinified.jpg" alt="Esther Bejarano und Moshe Zuckermann auf der M&amp;R-Künstlerkonferenz, Berlin 2019Foto: TP-Presseagentur" width="680" height="357" /><p class="wp-caption-text">Esther Bejarano und Moshe Zuckermann auf der M&amp;R-Künstlerkonferenz, Berlin 2019<br /><small>Foto: TP-Presseagentur</small></p></div>
<h2>Moshe Zuckermann nimmt Abschied von Esther Bejarano</h2>
<p><em>Interview: Susann Witt-Stahl<br />
</em></p>
<p>Sie wollte 2021 mit Moshe Zuckermann und anderen Freunden den 76. Jahrestag ihrer Befreiung in dem mecklenburg-vorpommerischen Städtchen Lübz feiern. Dort hatte es am 3. Mai 1945 auf dem Marktplatz ein Freudenfest gegeben: Die damals 20-jährige Esther spielte Akkordeon, ein Hitlerbild wurde verbrannt, sowjetische und US-amerikanische Soldaten fielen sich in die Arme und küssten sich. Die Feierlichkeit zur Erinnerung an diesen bewegten Tag musste pandemiebedingt verschoben werden und sollte 2022 stattfinden. Aber dazu wird es nicht mehr kommen – Esther Bejarano verstarb am 10. Juli im Alter von 96 Jahren. M&amp;R sprach mit Moshe Zuckermann über ihre Leistungen, ihr Wirken und die Möglichkeiten, sie zu ehren und ihr Vermächtnis zu bewahren.</p>
<p><strong>Was hätten Sie Esther Bejarano auf der geplanten Befreiungsfeier in Lübz gesagt?<br />
</strong></p>
<p>Ich hätte mich glücklich darüber geäußert, dass sie auf dieser symbolischen Ebene noch einmal erleben darf, was seit Mai 1945 in der Realität nie wieder eingetreten ist. Durch den Kalten Krieg stand und steht ja bis heute eher zu befürchten, dass russische und amerikanische Soldaten aufeinander schießen – von Verbrüderung kann nicht mehr die Rede sein. Dass auf ihren Wunsch an die damaligen hoffnungsfrohen Ereignisse erinnert wird – dafür hätte ich sie von Herzen beglückwünscht. Und dann hätte ich sie umarmt.</p>
<p><strong>Was hat die internationale jüdische Linke mit dem Tod von Esther Bejarano vor allem verloren?<br />
</strong></p>
<p>Die Inkarnation dessen, was sie von Esther schon längst hätte lernen müssen: unerbittlich an der einzigen Konsequenz festzuhalten, die man als human ausgerichteter Mensch aus Auschwitz ziehen darf, und nach dem universalistischen Imperativ »Es darf nie wieder passieren – niemandem!« zu leben. Dass Esther das getan hat, ist an sich keine kleine Leistung. Dass sie es auch als eine »dort« Gewesene getan hat, ist schier unglaublich – und genau das ist nun verloren gegangen.</p>
<p><strong>Für die deutsche Linke war Esther Bejarano eine Ikone, nicht nur als Vorsitzende des Auschwitz-Komitees. Sie wird auch verehrt, weil sie alten und neuen Faschisten auf allen Ebenen die Stirn bot und unermüdlich mit Lesungen in Schulen und mit Konzerten ihrer Rapband um die Köpfe und Herzen der Menschen kämpfte. Was bedeutet es für die Gesellschaft des Täterlands, dass ihre Stimme nun fehlt?</strong></p>
<p>Zunächst und vor allem, dass ihre spezifische, einzigartige Stimme nicht mehr da sein wird. Man wird sich noch lange ihrer erinnern. Die Frage ist allerdings, ob sie eine Erbschaft hinterlassen hat, die nachfolgende Generationen annehmen werden. Wir wissen ja, dass es im heutigen Deutschland nicht gerade rosig aussieht und wie es um die Linke in diesem Land bestellt ist. Aber das muss nicht so bleiben. Es wird zwar keine neue Esther Bejarano geben, aber es können andere kommen, die konsequent ihre Stimme gegen Faschisten und andere Rechtsradikale erheben. Das Weiterleben von Esthers Botschaft darf nicht von der Existenz ihrer Person abhängig sein.</p>
<p><strong>Esther Bejarano hatte von 1945 bis 1960 in Palästina beziehungsweise Israel gelebt. Wie hat die Öffentlichkeit in Ihrem Land auf die traurige Nachricht reagiert?<br />
</strong></p>
<p>So gut wie gar nicht. An ihrem Todestag gab es eine relativ ausführliche Meldung in einem Radiosender und ein Porträt in der Tageszeitung Jedi’ot Acharonot von einem Journalisten, der in Berlin lebt. In den wenigen Berichten wurden nur ein paar biografische Daten über Esther als Auschwitz-Überlebende genannt und ihre Aktivitäten gegen Neonazis in Deutschland erwähnt. Das verwundert aber auch nicht. Esther war in Israel weitgehend unbekannt. Ihr war es ähnlich ergangen wie Erich Fried. Weil er Antizionist und israelkritisch war, wurde so gut wie keiner seiner Texte ins Hebräische übersetzt. Entsprechend wurden Esthers Antizionismus, ihre harsche Kritik an Israels Besatzungspolitik und ihre Solidarität mit den Palästinensern verschwiegen.</p>
<p><strong>Komplementär dazu haben die Mainstreammedien hierzulande Esther Bejaranos Wirken als Oppositionelle gegen deutsche Politik ausgeblendet. Selbst linke Parteien und die Gewerkschaften haben es größtenteils vermieden zu erwähnen, dass Esther Bejarano immer wieder auf NS-Kontinuitäten in der BRD hingewiesen hatte: dass die Entnazifizierung verhindert, NS-Verbrechern sogar eine zweite Karriere ermöglicht und der Antikommunismus wieder zur deutschen Staatsräson erhoben worden war. Die alten Nazis liegen längst unter der Erde – warum kann man sich immer noch nicht dazu durchringen, wenigstens Bejaranos Kritik an der Nichtbewältigung der deutschen Vergangenheit zu würdigen?<br />
</strong></p>
<p>Das ist eine sehr gute Frage. Es hat vermutlich damit zu tun, dass man Esther als politische Person nicht wirklich geschätzt hat. Man konnte sie als Auschwitz-Überlebende gebrauchen, die bereit ist, in Deutschland zu leben, als jüdisches Aushängeschild für den bürgerlichen Antifaschismus, der vermeintlich die Raison d’Être Deutschlands seit 1945 ausmacht. Man konnte cool finden, dass sie im hohen Alter mit einer Rapband auftrat. Aber dort, wo sie unbequem war, wo sie ans Eingemachte ging, da brauchte man sie nicht; schon gar nicht wollte man sie dafür würdigen.</p>
<p><strong>Das galt erst recht für Esther Bejaranos Kritik an der Rechtsentwicklung in Israel und der Unterdrückung der Palästinenser – das alles wurde auch in Deutschland nahezu systematisch unterschlagen. In der Vergangenheit hat man sie dafür hier und da sogar heftig attackiert: Die Jüdische Allgemeine hatte sie als »lebendes Fossil« und »Urgestein der stalinistischen ›Deutschen Kommunistischen Partei‹« geschmäht und ihr »jüdischen Selbsthass« vorgeworfen. Vereinzelt gab es sogar Verleumdungen, beispielsweise und ausgerechnet von einer »Antifagruppe«, die sie als Unterstützerin des »antisemitischen Vernichtungskampfs der Hamas« bepöbelte und sogar dazu aufrief, sie zu »stoppen« …<br />
</strong></p>
<p>Na ja, es ist ja klar, welcher (Un-)Geist da vorwaltet: Esther durfte als Überlebende »geliebt« werden – was da genau bei solchen Deutschen abläuft, wenn sie einem Schoah-Überlebenden begegnen, wäre mal tiefergehend zu untersuchen. Sie durfte als Antifaschistin geehrt werden. Aber bei Israel- beziehungsweise Zionismuskritik – da setzt es bei den allermeisten aus, nicht zuletzt, weil man es geschafft hat, im politischen Diskurs der vergangenen beiden Jahrzehnte Antizionismus und Kritik an israelischen Regierungen mit Antisemitismus gleichzusetzen. Ich würde sogar sagen, dass die Beispiele der Jüdischen Allgemeinen und der »Antifagruppe« indizieren, dass es heute in Deutschland prinzipiell möglich ist, jüdischen Zionismuskritikern den Status als Antifaschisten, ja selbst als Holocaustüberlebende abzuerkennen, vielleicht sogar pejorativ zu konnotieren. Eine total verkehrte Welt, die mit ideologisierten Selbstsetzungen und unverarbeiteten deutschen Befindlichkeiten zu tun hat.</p>
<p><strong>Das zeigt sich daran, dass einst Verdrängtes und im Verhalten gegenüber Juden Tabuisiertes heute zunehmend ungeniert an einer anderen Minderheit abreagiert wird. Esther Bejarano hatte eine feine Sensorik für dieses Problem. »Wenn ich mir die Moslemkarikaturen anschaue, durch die der ganze Ausländerhass zum Vorschein kommt, erinnert es mich an den Stürmer, der während der Nazizeit die Bevölkerung gegen die Juden aufgehetzt hat«, sagte sie 2016 in einem jW-Interview. Hatte sie recht?<br />
</strong></p>
<p>Ja, natürlich. Es ist auch vollkommen klar, warum das so ist. Antisemitismus als Bodensatz der Gesellschaft gab es in Deutschland schon immer. Das wusste man auch während der gesamten Nachkriegszeit. Allerdings wurde er nicht wirklich bekämpft – er wurde nur nach und nach tabuisiert. Das bedeutet, dass er als Ressentiment gegen Juden weiterhin besteht, aber eben versteckt. Da kamen die Islamophobie und der manifeste Araber- und Orientalenhass gerade zur rechten Zeit. Indem man nun an den Muslimen austoben darf, was man sich bei den Juden verbieten muss, hat man auch ein Ventil für das brodelnde Ressentiment gefunden und darf sich zugleich noch als »judensolidarisch« vorkommen. Die AfD ist nachgerade paradigmatisch für diesen unsäglichen Zustand.</p>
<p><strong>2013 hatte Esther Bejarano während der Lampedusa-Krise gegen die inhumane Flüchtlingspolitik des Hamburger Senats protestiert. Auf der rechten Gegenseite stand Stefan Hensel, der ein Jahr später Landesvorsitzender der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft wurde. Er machte in den sozialen Medien mit unverhohlener rassistischer Hetze Stimmung gegen die schutzsuchenden Menschen und befürwortete ihre Abschiebung. Vor einigen Monaten wurde er zum »Antisemitismusbeauftragten« des Hamburger Senats ernannt; freilich ließ er es sich nicht nehmen, auf der Trauerfeier für Esther Bejarano zu erscheinen …<br />
</strong></p>
<p>So abscheulich es ist – das wundert mich mitnichten. Es ist schon lange so, dass deutsche Rechte die Nähe von israelischen Institutionen beziehungsweise des jüdischen Establishments suchen, sich mit ihnen verbandeln, gar zu »Antisemitismusbeauftragten« berufen werden – was diesen jüdischen Institutionen offenbar nicht unangenehm ist. Wenn Esther Bejarano von einer deutschen »Antifagruppe« besudelt werden kann, ohne dass es einen Aufschrei in der Öffentlichkeit gibt, dann dürfen sich auch deutsche Rassisten bei den proisraelischen jüdischen Institutionen aufgehoben fühlen. Das korrespondiert mit der Werbung von Jair Netanjahu, dem Sohn des Exministerpräsidenten Israels, für die AfD und andere europäische Rechtsradikale. Benjamin Netanjahu hat übrigens in den US-amerikanischen Evangelikalen seine treuesten Verbündeten. Der neue Ministerpräsident Naftali Bennett ist ein rechter Hardliner. Das offizielle Israel will das so, das jüdische Establishment in Deutschland offenbar auch – da kann die deutsche Rechte fröhliche Urständ feiern. Die ideologische Verkehrung der historischen Koordinaten des Holocaustgedenkens nimmt immer perversere Formen an. Das liegt vor allem daran, dass die Realität selbst sich immer perverser gestaltet.</p>
<p><strong>Rolf Becker hat in seiner Trauerrede bei Esther Bejaranos Beerdigung in Anlehnung an ihren letzten Appell an alle fortschrittlichen Kräfte, »Nie mehr schweigen, wenn Unrecht geschieht!«, den sie in ihrem Testament festgehalten hatte, dazu aufgerufen, »nichts zu verfälschen, nichts zu beschönigen, nichts zu unterschlagen«. Worüber wird heute am lautesten geschwiegen, und welche sind die bedrohlichsten Manipulationen und ideologischen Verstellungen der Realität?<br />
</strong></p>
<p>Also, angesichts des heutigen Entwicklungsstands der Kommunikationsmittel, des Internets und der Verbreitung der sozialen Medien gibt es letztlich nichts mehr, worüber nicht an irgendeinem noch so entlegenen medialen Ort berichtet wird. Niemand wird künftig behaupten dürfen, »nichts gewusst« zu haben. Denn wenn man sich bloß hätte informieren wollen, dann hätte man sich so informieren können, wie es noch nie zuvor in der Geschichte möglich war. Die Frage ist vielmehr, was wahrgenommen werden soll, was man wahrnimmt oder was man wahrnehmen will. Und da offenbart sich letztlich ein strukturelles Problem der spätkapitalistischen Gesellschaft. Denn gerade weil wahllos über alles berichtet wird, entsteht eine Reizüberflutung, die alles Unrecht, alles menschengemachte Grauen, alles Unsägliche in dem Meer der Trivialitäten untergehen lässt, die dazu verabreicht werden: Hungertod in Afrika, klimabedingte Naturkatastrophen, Ziehung der Lottozahlen, Sexskandal, persönliche »Tragödien« in den Realityshows, Sportergebnisse, Abdankung des korrupten Ministers und so weiter. Das alles wird dem Konsumenten von der Medienindustrie in leicht verdaulicher Form untergejubelt, sodass durch die Berichterstattung zugleich mit den Informationslücken die politische Emphase der Menschen getilgt wird. Auch Esthers Appelle können auf diese Weise rührselig konsumiert werden. Die überfütterten Adressaten nehmen das dann nur noch zur Kenntnis – was immer »Kenntnis« überhaupt noch heißen mag.</p>
<p><strong>Politische Freunde und Mitstreiter wollen die kollektive Erinnerung an Esther Bejarano und ihr Wirken durch die Benennung von Straßen und Plätzen nach ihr wachhalten. Wie kann und wie sollte man sie am besten ehren?<br />
</strong></p>
<p>Natürlich ist es eine schöne Idee, eine Straße nach ihr zu benennen. Ich würde mir auch einen Esther-Bejarano-Preis wünschen für Initiativen, die von ihrem emanzipativen Streben beseelt sind; ebenso ein jährliches Symposium, auf dem Themen erörtert werden, die ihr am Herzen lagen. Aber wirklich ehren können wir Esther nur, indem wir unermüdlich für eine bessere Gesellschaftsordnung streiten – für eine sozialistische, in der Faschismus und Krieg nicht mehr möglich wären. Nur damit können wir das Andenken dieser wunderbaren Kämpferin in seinem tiefsten Sinne bewahren.</p>
<p><em>Das Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wirklich-ehren-koennen-wir-sie-nur-indem-wir-fuer-eine-sozialistische-gesellschaft-streiten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schamlos aufrichtig</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/schamlos-aufrichtig/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/schamlos-aufrichtig/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Azzurro]]></category>
		<category><![CDATA[chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Paolo Conte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21026</guid>
		<description><![CDATA[Der Grandseigneur des italienischen Chansons wird mit einer Filmhommage geehrt Interview: Bastian Tebarth Der piemontesische Sänger, Komponist und Pianist Paolo Conte wurde 1968 mit seinem Lied »Azzurro« bekannt, das in <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/schamlos-aufrichtig/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21028" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21028" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/Paolo-Conte-_-Daniela-Zedda-2004-2_org-AUS-DEM-HEFT1.jpg" alt="Foto: Daniela Zedda / Prokino " width="680" height="504" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Daniela Zedda / Prokino<br /></small></p></div>
<h2>Der Grandseigneur des italienischen Chansons wird mit einer Filmhommage geehrt</h2>
<p><em>Interview: Bastian Tebarth<br />
</em></p>
<p>Der piemontesische Sänger, Komponist und Pianist Paolo Conte wurde 1968 mit seinem Lied »Azzurro« bekannt, das in der Interpretation von Adriano Celentano zu einem Welthit wurde. Darauf folgte eine Karriere als allseits gefeierter Cantautore, dessen einzigartige Mischung aus jazzinspirierter Musik und surreal-humorvollen Texten ihm eine treue Gefolgschaft in seinem Heimatland, aber auch in Frankreich und Deutschland sicherte. Diesen Herbst kommt der Dokumentarfilm »Via con me« in die Kinos, in dem der mittlerweile 84-Jährige ausführlich aus seinem bewegten Künstlerleben erzählt. M&amp;R sprach mit ihm vorab über Fortschritt und Rückständigkeit, Lob und Kritik und andere Gegensätze, die ihn und sein Schaffen prägen.</p>
<p><strong>Herr Conte, Sie haben einmal gesagt, dass der Jazz der 1920er-Jahre revolutionärer gewesen sei als freiere Formen, die danach kamen, etwa der Bebop in den 40ern. Wie kommen Sie darauf?<br />
</strong><br />
In den 1920er-Jahren gab es dank so großer Musikerpersönlichkeiten wie Louis Armstrong, Jelly Roll Morton, Earl Hines, Sidney Bechet und Bessie Smith einen Bruch in der Evolution – einen Übergang von einer sich selbst bewusst gewordenen Volksmusik hin zu einer großen Kunstform. Diese Entwicklung setzte sich dann mit Duke Ellington, Teddy Wilson und Art Tatum fort. Die nachfolgenden Revolutionen verstehe ich als kleine innerhalb dieser großen Revolution. …</p>
<p>[≡] Paolo Conte<br />
Via con me<br />
<strong>Regie: Giorgio Verdelli<br />
Prokino Filmverleih</strong></p>
<p><em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/schamlos-aufrichtig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Bauch der Bestie</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/im-bauch-der-bestie/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/im-bauch-der-bestie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:42:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=20981</guid>
		<description><![CDATA[Medienprojekt gegen antikubanische Hetze Bereits Ende vergangenen Jahres machte der unabhängige Zusammenschluss von investigativen Journalisten und Filmemachern mit der dreiteiligen Dokumentation »War on Cuba« auf sich aufmerksam – produziert von <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/im-bauch-der-bestie/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20982" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-20982" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/belly-of-the-beast-tinified.jpg" alt="Foto: Alexandre Meneghini / Reuters" width="680" height="454" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Alexandre Meneghini / Reuters</small></p></div>
<h2>Medienprojekt gegen antikubanische Hetze</h2>
<p>Bereits Ende vergangenen Jahres machte der unabhängige Zusammenschluss von investigativen Journalisten und Filmemachern mit der dreiteiligen Dokumentation »War on Cuba« auf sich aufmerksam – produziert von keinem Geringeren als Oliver Stone und dem Schauspieler Danny Glover.</p>
<p>Belly of the Beast war im Januar 2020 von dem US-amerikanischen Regisseur Reed Lindsay gegründet worden, der seit 2007 sozialkritische Videos dreht. Beteiligt sind neben kritischen Journalisten aus den USA, die für Zeitungen und Magazine wie The Guardian und The New York Review of Books schreiben, auch Kollegen aus Kuba. Darunter etwa Liz Oliva Fernández, die zuvor beim ICRT, dem staatlichen kubanischen Rundfunk, gearbeitet hat. Belly of the Beast berichtet über ein Land, »in dem jeder Aspekt des Lebens von sechs Jahrzehnten Wirtschaftskrieg geprägt ist, der von der mächtigsten Regierung der Welt geführt wird«, heißt es auf der Webseite des Projekts. Es will objektive Einblicke in das Alltagsleben in Kuba geben, die nicht vom Narrativ rechter Exilkubaner geprägt sind.</p>
<p>Jüngst dokumentierte Belly of the Beast die Antiregierungsproteste in Kuba. Ohne die Demonstranten pauschal zu verurteilen oder Polizeigewalt zu beschönigen, wurde in kurzen Videos darüber aufgeklärt, dass das US-Embargo der Hauptgrund für die schlechte Versorgungslage ist. Dabei wurde die Agitation exilkubanischer US-Politiker für eine militärische Intervention mit Stimmen aus dem Volk kontrastiert. Die Kubaner lehnen eine Einmischung von außen mit großer Mehrheit ab, denn sie wollen – wie es eine junge Frau in einem der Filmberichte formuliert – »weder, dass Kuba ein weiterer Stern auf der Flagge eines anderen Landes, noch, dass es dessen Kolonie wird«</p>
<p><em>red</em></p>
<p>[↗] <a href="http://bellyofthebeastcuba.com">bellyofthebeastcuba.com</a></p>
<p><em>Der Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/im-bauch-der-bestie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Die Liebe ist ein Schlachtfeld«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-liebe-ist-ein-schlachtfeld/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-liebe-ist-ein-schlachtfeld/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Gilman-Opalsky]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21234</guid>
		<description><![CDATA[Gespräch mit Richard Gilman-Opalsky über eine unterschätzte kommunistische Macht Die Liebe als pulsierendes Herz des Reichs der Freiheit. In seinem 2020 erschienenen Buch »The Communism of Love. An Inquiry into <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-liebe-ist-ein-schlachtfeld/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21236" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21236" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/gespräch1.jpg" alt="»Solidarität« von Willi Sitte, Öl auf Hartfaser, 1977 Foto: Picture-Alliance / AKG-Images" width="680" height="555" /><p class="wp-caption-text">»Solidarität« von Willi Sitte, Öl auf Hartfaser, 1977 <br /><small>Foto: Picture-Alliance / AKG-Images</small></p></div>
<h2>Gespräch mit Richard Gilman-Opalsky über eine unterschätzte kommunistische Macht</h2>
<p>Die Liebe als pulsierendes Herz des Reichs der Freiheit. In seinem 2020 erschienenen Buch »The Communism of Love. An Inquiry into the Poverty of Exchange Value« (Der Kommunismus der Liebe. Eine Untersuchung über die Armut des Tauschwerts) betrachtet der US-amerikanische Autor Richard Gilman-Opalsky die Liebe als eine emanzipative Beziehungslogik und Erfahrung, die die Verdinglichung des Menschen in der bürgerlichen Gesellschaft transzendiert. Gilman-Opalsky ist Professor an der Universität Illinois, lehrt politische Theorie und Philosophie und hat diverse marxistische Studien unter anderem zur Revolutions- und Aufstandstheorie veröffentlicht. Susann Witt-Stahl sprach mit ihm über die Liebe als Waffe im Klassenkampf, die Bedrohung des produktiven Verhältnisses zwischen Liebe und Hass durch die Sozialdemokratie, über identitären Narzissmus als Feind der Liebe und die Kulturindustrie als ihren gefährlichsten Ausbeuter.</p>
<p><strong>An einer exponierten Stelle Ihres Buches sagen Sie, die »Politik der Liebe« sei nicht nur ein Feld der Erfahrung, sondern auch »ein Schlachtfeld, auf dem wir Bewegungs- und Stellungskriege führen müssen«. Was sind die wichtigsten »Kriege« des »Kommunismus der Liebe« in einer Gegenwart, in der die weitgehend besitzlose Mehrheit der Menschheit sich im Würgegriff einer Pandemiekrise befindet, die uns noch mehr in die Atomisierung zwingt und soziale Bindungen zerstört – auf einem Planeten, der durch eine ausbeuterische Produktionsweise im rasenden Tempo auf einen ökologischen Kollaps zusteuert?<br />
</strong></p>
<p>Zunächst einmal möchte ich betonen, dass Liebe nach meiner Theorie keine Ware oder Privateigentum ist. Liebe lässt sich auch nicht auf die privaten Angelegenheiten von zwei oder mehreren Menschen in einer sexuellen, romantischen oder familiären Verbindung reduzieren. Ich begreife Liebe vielmehr als eine aktive Praxis menschlicher Beziehungen, die sich der Logik kapitalistischer Tauschverhältnisse widersetzt. Beispielsweise kann niemand ernsthaft von Liebe reden, wenn er für seine Zuneigung zu einem Freund eine Gebühr verlangt; ebenso wenig kann das jemand tun, der seinen Kindern Verpflegung und Unterkunft nur im Tausch gegen Arbeitsleistungen gewährt. Es gibt allerdings im Bestehenden Liebesbeziehungen, die der Marx’schen Regel »Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen« folgen und uns zeigen, dass wir zu einem sozialen Zusammenleben in einer Gemeinschaft fähig sind und es auch schätzen. Was ich in der Liebe entdecke, ist also ein Miniaturkommunismus, der nach allgemeinem bürgerlichen Verständnis von Liebe nicht als solcher erkannt wird. Mit meiner These über die Liebe als Schlachtfeld beziehe ich mich auf Antonio Gramsci, der die Militärwissenschaft für seine revolutionäre Politik herangezogen hatte. Dabei verstand er den »Stellungskrieg« als ideologischen Kampf und den »Bewegungskrieg« als materiellen Kampf, in dem wir realen Feinden gegenüberstehen und versuchen, die Welt zu verändern. Auf ideologischer Ebene ist es wichtig, den Menschen zu der Erkenntnis zu verhelfen, dass sich hinter ihren eigenen, am meisten geschätzten menschlichen Beziehungen eine unabdingbare kommunistische Verpflichtung verbirgt. Der Kommunismus ist also gar nicht so weit von unserer realen Erfahrungswelt entfernt. Wenn die Menschen verstehen würden, dass das Beste, das für sie in der kapitalistischen Gesellschaft zu haben ist, die am wenigsten kapitalistischen Dinge sind, dann wäre das ein entscheidender Fortschritt im ideologischen Kampf, ein Sieg im Stellungskrieg. Und einen Bewegungskrieg zu führen, ist notwendiger denn je, allein schon angesichts der ökologischen und der pandemiebedingten Krisen. …</p>
<p><em>Der komplette Gespräch erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-liebe-ist-ein-schlachtfeld/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Regenbogenkapitalismus</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/regenbogenkapitalismus/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/regenbogenkapitalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Street Day]]></category>
		<category><![CDATA[csd]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[queerbewegung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21191</guid>
		<description><![CDATA[Die Queerbewegung im Bann der Kommerzialisierung und Vereinnahmung von rechts Matthias Rude Die diesjährige Fußballeuropameisterschaft fiel in den »Pride Month« der LGBTQ-Community (lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich, queer). Nachdem die UEFA <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/regenbogenkapitalismus/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21194" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21194" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/regenbogenkapitalismus-tinified.jpg" alt="»We-Drive-Proud«-Team von VW, CSD Berlin 2019 Foto: Volkswagen AG / Chris Noltekuhlmann" width="680" height="418" /><p class="wp-caption-text">»We-Drive-Proud«-Team von VW, CSD Berlin 2019 <br /><small>Foto: Volkswagen AG / Chris Noltekuhlmann</small></p></div>
<h2>Die Queerbewegung im Bann der Kommerzialisierung und Vereinnahmung von rechts</h2>
<p><em>Matthias Rude<br />
</em></p>
<p>Die diesjährige Fußballeuropameisterschaft fiel in den »Pride Month« der LGBTQ-Community (lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich, queer). Nachdem die UEFA den Antrag des Münchner Stadtrats abgelehnt hatte, die Allianz Arena beim Vorrundenspiel Deutschlands gegen Ungarn am 23. Juni in den Farben der Bewegung erstrahlen zu lassen, zeigte nicht nur der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ein Herz für LGBTQ und trug während des Spiels eine FFP2-Maske in Regenbogenfarben. Auch viele internationale Konzerne zeigten Flagge, indem sie das LGBTQ-Symbol für Werbekampagnen in ihre Firmenlogos integrierten – zumindest in Ländern, in denen das gut ankommt.</p>
<p>Volkswagen etwa will als »Mobilitätspartner« der FIFA zwar der Fußball-WM 2022 in Katar, wo Homosexualität streng bestraft wird, eine Autoflotte zur Verfügung stellen. VW-Managerin Hiltrud Werner verkündet dennoch, der Konzern lehne jede Art von Diskriminierung ab, und behauptet: »Wir vertreten und leben diese Werte weltweit.« Bei der Commerzbank heißt es: »Zücken Sie Ihre Regenbogenfahnen und feiern mit uns das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung!« Die Bank, die unter anderem wegen ihrer Zusammenarbeit mit Rüstungsunternehmen in der Kritik steht, lebt nach eigener Aussage Vielfalt »nicht nur zur Pride Season, sondern an 365 Tagen im Jahr, denn wir wissen, bunte Teams sind erfolgreicher«. Die Deutsche Bank will »wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftlichen Fortschritt fördern«, heißt es in einem Werbevideo – daher schickt sie ihre Teams auf die Paraden des Christopher-Street-Days (CSD). Warum? »Eine Frage der Kaufkraft«, die bei der globalen Queercommunity auf 3,7 Billionen US-Dollar geschätzt werde, so die Deutsche Bank. Und auch »Unterstützende kaufen eher bei Unternehmen, die sich für Gleichstellung einsetzen«. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/regenbogenkapitalismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Desillusioniert und verzweifelt</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/desillusioniert-und-verzweifelt/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/desillusioniert-und-verzweifelt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterklasse]]></category>
		<category><![CDATA[John Steinbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Willy Vlautin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21022</guid>
		<description><![CDATA[Willy Vlautin begibt sich mit seinen Romanen auf die Spur von John Steinbeck und beschreibt das trostlose Dasein der Arbeiterklasse in den krisengeschüttelten USA der Gegenwart Benjamin Trilling Augen zu <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/desillusioniert-und-verzweifelt/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21023" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21023" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/Willy-Vlautin_c_Lee-Posey-tinified.jpg" alt="Foto: Lee Posey " width="680" height="453" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Lee Posey<br /></small></p></div>
<h2>Willy Vlautin begibt sich mit seinen Romanen auf die Spur von John Steinbeck und beschreibt das trostlose Dasein der Arbeiterklasse in den krisengeschüttelten USA der Gegenwart</h2>
<p><em>Benjamin Trilling<br />
</em></p>
<p>Augen zu für eine Verschnaufpause. Kurz ruht der Kopf auf dem Tisch. »Nur eine Minute«, seufzt Lynette, die Hauptprotagonistin in Willy Vlautins neuem Roman, bevor ihr Alltag weiterrast. Auf Lynette wartet ständig die nächste Schicht – in einer Bäckerei oder an der Bar. Das sind die zwei Jobs, die sie zu bewerkstelligen hat. Nebenbei prostituiert sie sich als »Escortdame«, paukt an der Uni, betreut ihren geistig behinderten Bruder und versucht, das Geld für die Abzahlung einer Haushypothek aufzutreiben.</p>
<p>Willy Vlautin schildert in »Nacht wird es immer« einen Wettlauf gegen die Zeit, in dem sich diese junge Frau Ende 20 abstrampelt. …</p>
<p>[≡] <strong>Willy Vlautin</strong><br />
Nacht wird es immer<br />
<strong>Berlin Verlag<br />
</strong>288 Seiten</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2022">Melodie &amp; Rhythmus 1/2022</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/desillusioniert-und-verzweifelt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Für die Befreiung der Animalität</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/fuer-die-befreiung-der-animalitaet/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/fuer-die-befreiung-der-animalitaet/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Marco Maurizi]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tierbefreiung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21123</guid>
		<description><![CDATA[Warum der Sozialismus auch die Tierausbeutung beenden muss Interview: Christian Stache Der italienische Philosoph Marco Maurizi zählt zu den Pionieren der historisch-materialistischen Forschung zum Mensch-Tier-Verhältnis. Sein neues Buch »Beyond Nature: <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/fuer-die-befreiung-der-animalitaet/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-21126" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/für-die-befreiung-der-animalitat.jpg" alt="" width="680" height="357" /></p>
<h2>Warum der Sozialismus auch die Tierausbeutung beenden muss</h2>
<p><em>Interview: Christian Stache<br />
</em><br />
Der italienische Philosoph Marco Maurizi zählt zu den Pionieren der historisch-materialistischen Forschung zum Mensch-Tier-Verhältnis. Sein neues Buch »Beyond Nature: Animal Liberation, Marxism, and Critical Theory« verbindet die Kritik von Speziesismus und metaphysischem Antispeziesismus mit einer marxistischen Analyse der Tierausbeutung. M&amp;R sprach mit ihm über den Idealismus liberaler Tierethik, »die Bestialität« des Kapitalismus und die Befreiung der Tiere im Klassenkampf.</p>
<p><strong>Obwohl Sie sich für einen Sozialismus einsetzen, der auch die Befreiung der Tiere anstrebt, besteht ein großer Teil Ihres Buchs aus einer vernichtenden Kritik an der »Tierbefreiungsideologie«. Was finden Sie daran falsch?<br />
</strong></p>
<p>Obwohl in der heutigen Gesellschaft die systematische Gewalt gegen Tiere weiter wächst, ist die zunehmende Kritik daran immer noch moralistisch und individualistisch. Tierrechtsaktivisten predigen Veganismus als einen Lifestyle, der »die Welt verändert«, wenn ihn nur alle übernehmen würden. Als ob das Problem deine fleischessenden Tanten wären und nicht Unternehmen, die Milliarden Profite machen und ganze Regionen des Planeten kontrollieren. Die irreführende Idee hinter dieser Praxis ist, dass ein »Vorurteil« gegen Tiere die Ursache des Leidens sei und man dagegen einen Kreuzzug führen müsse. Dabei brauchen wir vielmehr eine realistische Analyse der Gesellschaftsstruktur, um einen Ausweg für uns und die Tiere aus dem integralen Ausbeutungssystem zu finden, in dem wir leben.</p>
<p><strong>Sie stellen dem liberalen, moraltheoretischen Verständnis der Mensch-TierBeziehungen ein historisch-materialistisches gegenüber. Was sind dessen entscheidende Erkenntnisse, und warum sind sie wichtig?<br />
</strong></p>
<p>Speziesismus hat seine Wurzeln in den hierarchischen Mechanismen von Klassengesellschaften. …</p>
<p>[≡] <strong>Marco Maurizi</strong><br />
Beyond Nature<br />
Animal Liberation, Marxism, and Critical Theory<br />
<strong>Brill</strong><br />
220 Seiten </p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/fuer-die-befreiung-der-animalitaet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Diesen Kuss der falschen Welt</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/diesen-kuss-der-falschen-welt/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/diesen-kuss-der-falschen-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21089</guid>
		<description><![CDATA[Wie das emanzipative Versprechen der Menschenliebe zur Lüge deformiert wurde Olaf Matthes Die Pauken donnern. Die Streicher drohen. Der Bariton unterbricht sie: »O Freunde, nicht diese Töne!« Er mahnt zur <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/diesen-kuss-der-falschen-welt/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21090" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21090" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/beethove-tinified.jpg" alt="Fotos (Collage): Thomas Köhler / Stefan Boness / Imago / Phototek, Ipon " width="680" height="361" /><p class="wp-caption-text"><small>Fotos (Collage): Thomas Köhler / Stefan Boness / Imago / Phototek, Ipon<br /></small></p></div>
<h2>Wie das emanzipative Versprechen der Menschenliebe zur Lüge deformiert wurde</h2>
<p><em>Olaf Matthes<br />
</em><br />
Die Pauken donnern. Die Streicher drohen. Der Bariton unterbricht sie: »O Freunde, nicht diese Töne!« Er mahnt zur Einigkeit und Harmonie, der Chor stimmt ein: »Alle Menschen werden Brüder« und »Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt!« Für den vierten Satz seiner 9. Sinfonie hat Ludwig van Beethoven Friedrich Schillers Gedicht »An die Freude« von 1785 vertont und damit der großen Hoffnung einer universellen Menschenliebe, der Perspektive einer Welt der Solidarität Ausdruck verliehen.</p>
<p>Die ersten Takte des ersten Satzes der 9. Sinfonie, schrill und dissonant. In dem Film »Ludwig van« von 1970 lassen Mauricio Kagel und Joseph Beuys dazu Rauch aus einem Gullydeckel aufsteigen, als wäre die Musik ein stinkendes Abgas. Dieser Beitrag zum damaligen Beethoven-Jahr diskutiert die Frage: »Warum wird Beethovens Musik missbraucht?« Über dem Gully ist plötzlich der Deckel eines Bräters zu sehen und kein Rauch mehr. »In der Karikatur wird deutlich, welcher Schatz uns verloren ging«, schreibt die Musikjournalistin Eleonore Büning zu der Szene. An die 9. Sinfonie habe sich eine schwere »Bedeutungsschicht angelagert«, die bestimmt, wie wir das Werk hören. EU-Hymne oder Flashmob-Kommerz: Wie wir das Thema von »Freude, schöner Götterfunken« geboten bekommen, legt nahe zu sagen: nicht diese Töne.</p>
<p>Um zu belegen, wie weltoffen und menschenfreundlich der Kapitalismus oder wie »divers« die EU ist, quillt Beethovens Freuden-Melodie aus allen Boxen – wie in »Ludwig van« der Rauch aus dem Gullydeckel. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/diesen-kuss-der-falschen-welt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ausschluss von Ken Loach aus der Labour-Partei</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/ausschluss-von-ken-loach-aus-der-labour-partei/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/ausschluss-von-ken-loach-aus-der-labour-partei/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Ken Loach]]></category>
		<category><![CDATA[Labour]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21231</guid>
		<description><![CDATA[Eine Frage der Ehre Ein Kommentar von Olaf Matthes Nun also auch Ken Loach. Die große Hoffnung, mit Jeremy Corbyn an der Spitze könne die britische Labour Party zu einer <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/ausschluss-von-ken-loach-aus-der-labour-partei/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine Frage der Ehre</h2>
<p><em>Ein Kommentar von Olaf Matthes<br />
</em></p>
<p>Nun also auch Ken Loach. Die große Hoffnung, mit Jeremy Corbyn an der Spitze könne die britische Labour Party zu einer Kraft fortschrittlicher Veränderung werden, wurde vor rund zwei Jahren zerschlagen. Was die Labour-Rechte begonnen hat, als sie den Parteichef Corbyn verleumdete und seine Politik sabotierte, führt sie unter dem neuen Vorsitzenden Keir Starmer als Hexenjagd fort: Sie säubert die Partei von Linken. Mitte August setzte sie den Rausschmiss des sozialistischen Regisseurs Loach durch.</p>
<p>In den britischen Medien erzählen Labour-Mitglieder, wie Ken Loachs Filme sie dazu gebracht haben, sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen und Labour zu unterstützen. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/ausschluss-von-ken-loach-aus-der-labour-partei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Die Demokratie in der Labour Party liegt im sterben«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-demokratie-in-der-labour-party-liegt-im-sterben/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-demokratie-in-der-labour-party-liegt-im-sterben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Ken Loach]]></category>
		<category><![CDATA[Labour]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=20970</guid>
		<description><![CDATA[Nach seinem Rauswurf: Der britische Filmemacher Ken Loach über den desolaten zustand der einst stolzen Arbeiterpartei Die Regielegende des politischen Kinos ist Mitte August nach einer jahrelangen Hetzkampagne aus der <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-demokratie-in-der-labour-party-liegt-im-sterben/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20971" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-20971" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/Ken_Loach_en_los_Premios_Goya_2017-C-Ruben-Ortega.jpg" alt="Foto: Ruben Ortega" width="680" height="453" /><p class="wp-caption-text">Foto: Ruben Ortega</p></div>
<h2>Nach seinem Rauswurf: Der britische Filmemacher Ken Loach über den desolaten zustand der einst stolzen Arbeiterpartei</h2>
<p>Die Regielegende des politischen Kinos ist Mitte August nach einer jahrelangen Hetzkampagne aus der Labour-Partei ausgeschlossen worden. Die M&amp;R-Redaktion bat ihn um eine Einschätzung der Lage in seiner Partei, die wir hier dokumentieren:</p>
<p>»Die Demokratie in der Labour Party liegt im Sterben. Der linke Vorsitzende Jeremy Corbyn ist Opfer eines ›politischen Attentats‹ geworden, wie Journalisten es genannt haben. Sein Programm, das positive Veränderungen zugunsten der einfachen Leute, der Arbeiterklasse, bringen sollte, hat das Establishment derart erschreckt, dass sie ihn ausgeschaltet haben. Der neue Vorsitzende vom rechten Parteiflügel, Keir Starmer, ist fest entschlossen, die Partei von Corbyns Anhängern zu säubern – ich bin einer von ihnen.</p>
<p>Die Details sind entlarvend. Die Partei wird durch Diktate von Parteifunktionären geführt – Apparatschiks, die nicht gewählt wurden und offenbar nicht rechenschaftspflichtig sind. Die allerbesten und prinzipientreusten Aktivisten hingegen werden ausgeschlossen. Über 120.000 Mitglieder haben die Partei bereits verlassen.</p>
<p>Es stellt sich eine große Frage: Dass ein moderates linkes sozialdemokratisches Programm den Wählern nicht zur Abstimmung vorgelegt werden darf – was sagt das über unsere sogenannte Demokratie aus? Es gibt einen alten Witz: ›Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann würden die Herrschenden sie abschaffen.‹ Nun, genau das haben sie gerade getan.«</p>
<p><em>Ken Loach</em><br />
<small><em>Übersetzung: Susann Witt-Stahl</em></small></p>
<p><em>Der Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-demokratie-in-der-labour-party-liegt-im-sterben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwangspause beendet</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/zwangspause-beendet/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/zwangspause-beendet/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Bertolt Brecht]]></category>
		<category><![CDATA[sidat]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=20959</guid>
		<description><![CDATA[Das Simon Dach Projekttheater startet nach dem Pandemielockdown mit Brecht – und beweist, dass er brandaktuell ist Die Aufständischen werden gehängt, die Pachtherren feiern: »Vielleicht fällt der Regen doch von <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/zwangspause-beendet/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20976" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-20976" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/sidat-tinified2.jpg" alt="Szene aus »Die Rundköpfe und die Spitzköpfe« Foto: SiDat!" width="680" height="510" /><p class="wp-caption-text">Szene aus »Die Rundköpfe und die Spitzköpfe« <br /><small>Foto: SiDat!</small></p></div>
<h2>Das Simon Dach Projekttheater startet nach dem Pandemielockdown mit Brecht – und beweist, dass er brandaktuell ist</h2>
<p>Die Aufständischen werden gehängt, die Pachtherren feiern: »Vielleicht fällt der Regen doch von unten nach oben!« Vielleicht lässt die Einteilung der Menschen nach ihrer Schädelform den Widerspruch zwischen Arm und Reich vergessen. So endet das Stück »Die Rundköpfe und die Spitzköpfe« von Bertolt Brecht, das das Simon Dach Projekttheater (SiDat!) im Herbst auf die Bühne bringen wird.</p>
<p>Mit der Premiere am 1. Oktober wird das SiDat! die lange Spielpause beenden, zu der es die Lockdowns gezwungen haben. Das Stück sollte bereits im vergangenen Jahr aufgeführt werden, musste aber ausfallen. Ebenso in diesem Frühjahr eine Inszenierung von Brechts »Die Tage der Commune« anlässlich des 150. Jahrestags der Pariser Kommune. Lediglich eine Videoaufzeichnung konnte auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2021 gezeigt werden.</p>
<p>Die Lage des SiDat! war schon vorher schwierig gewesen. Theater, erklärt Regisseur Peter Wittig im Gespräch mit M&amp;R, sei »a priori ein Verlustgeschäft«. Er und die Schauspielerin Margarete Steinhäuser leiten das SiDat! Städtische Kulturförderung ist ihnen nie bewilligt worden. Die Ticketpreise halten sie niedrig, um Ärmere nicht auszuschließen. Die Verluste müssen sie mit dem Ersparten vom eigenen Konto ausgleichen. »Andere Leute machen Kreuzfahrten, wir machen Theater«, sagt Wittig. Seit 2020 wird das Projekt nun endlich von einem Förderverein unterstützt.</p>
<p>»Die Rundköpfe und die Spitzköpfe« auf den Spielplan zu setzen, sei eine Reaktion auf die »Wahldurchmärsche der AfD« in den vergangenen Jahren, erklärt Wittig und verweist auf weitere Parallelen zwischen dem Stück und der Wirklichkeit unserer Gegenwart. Die absurde Begründung der Bundesregierung für die Überwachung der jungen Welt durch den Inlandsgeheimdienst (die marxistische Tageszeitung gehe von der Existenz einer Klassengesellschaft aus, aber eine Aufteilung in Klassen widerspreche der Menschenwürde), meint Wittig, könnte auch von Iberin stammen: dem Führer der Bewegung, die im Stück mit Terror und der Ideologie eines falschen Klassenkampfs zwischen Rund- und Spitzschädeln die armen Pächter davon abbringen soll, sich gegen die reichen Pachtherren zu wehren. Nachdem das gelungen ist, sollen die Menschen zu einem Angriffskrieg aufgehetzt werden – nicht anders als heute, so Wittig weiter, wenn die »Eindämmung« Russlands und Chinas durch die NATO gefordert wird.</p>
<p>Die drohende vierte Pandemiewelle mit dem nächsten Lockdown hindert Wittig und Steinhäuser nicht daran, weitere Inszenierungen zu planen. Als nächstes Stück soll mit Peter Hacks’ »Der Schuhu und die fliegende Prinzessin« Familientheater im SiDat! zu sehen sein.</p>
<p><em>red</em></p>
<p>[↗] <a href="http://sidat-pro.de">sidat-pro.de</a></p>
<blockquote><p><strong>M&amp;R verlost</strong> für die Aufführungen von »Die Rundköpfe und die Spitzköpfe« am 1., 2., und 3. Oktober jeweils zwei Tickets. Bitte schicken Sie bis 24. September 2021 eine E-Mail mit Ihrem Namen, Wunschtermin und dem Kennwort »Rundkopf« an: verlosung@melodieundrhythmus.com</p></blockquote>
<p><em>Der Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/zwangspause-beendet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freie Demokratische Partei</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/freie-demokratische-partei/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/freie-demokratische-partei/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21226</guid>
		<description><![CDATA[NSFDP Eine Polemik von Henning Venske In der FDP sammelten sich nach dem Desaster des Tausendjährigen Reiches die Getreuen der Hitlerei. Zentrale Figur war Ernst Achenbach, ein ehemaliger Nazidiplomat, der <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/freie-demokratische-partei/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>NSFDP</h2>
<div id="attachment_20874" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-20874" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/06/Venske8.jpg" alt="Henning Venske Stahlpress Medienbüro Hamburg" width="680" height="357" /><p class="wp-caption-text">Henning Venske <br /><small>Stahlpress Medienbüro Hamburg</small></p></div>
<p><em>Eine Polemik von Henning Venske<br />
</em></p>
<p>In der FDP sammelten sich nach dem Desaster des Tausendjährigen Reiches die Getreuen der Hitlerei.</p>
<p>Zentrale Figur war Ernst Achenbach, ein ehemaliger Nazidiplomat, der in Paris an der Deportation der französischen Juden beteiligt war. Er empfahl 1950: »Um den Nationalsozialisten einen Einfluss auf das politische Geschehen zu ermöglichen, sollten sie in die FDP eintreten, sie unterwandern und die Führung in die Hand nehmen.« Für sein parlamentarisches Wirken erhielt er 1971 das Große Bundesverdienstkreuz.</p>
<p>Zahlreiche Nazifunktionäre rotteten sich im NaumannKreis der FDP zusammen: Diese Herrschaften waren Feinde einer auf Aussöhnung bedachten Ostpolitik. Besonders lautstark und mit allen Abwassern gewaschen zeigte sich ein vielseitig ungebildeter und geltungssüchtiger Mikrokephalos, der SS-Obersturmführer Siegfried Zoglmann. Diese »Freidemokraten« forderten eine Generalamnestie für alle Nazis und stimmten im Bundestag gegen das Entnazifizierungsverfahren. Sie verlangten stattdessen die Freilassung aller »sogenannten Kriegsverbrecher« und begrüßten die Gründung des Verbands deutscher Soldaten aus ehemaligen Wehrmachts- und SS-Angehörigen – um die Integration der nationalistischen Kräfte in die Demokratie voranzubringen. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/freie-demokratische-partei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lyrik einer untergegangenen Welt</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/lyrik-einer-untergegangenen-welt/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/lyrik-einer-untergegangenen-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Esther Bejarano]]></category>
		<category><![CDATA[Songanalyse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21119</guid>
		<description><![CDATA[»Oyfn veg shteyt a boym« Itzik Manger / Philip Laskowski Zur Erinnerung an Esther Bejarano (15.12.1924–10.7.2021) Im Oktober 2016 haben Esther Bejarano, Rolf Becker und ich in Hamburg gemeinsam die <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/lyrik-einer-untergegangenen-welt/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21121" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21121" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/songanalyse-tinified1.jpg" alt="Foto: Imago Images / Ligor " width="680" height="453" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Imago Images / Ligor</small></p></div>
<h2>»Oyfn veg shteyt a boym«<br />
Itzik Manger / Philip Laskowski</h2>
<h2>Zur Erinnerung an Esther Bejarano<br />
(15.12.1924–10.7.2021)</h2>
<p>Im Oktober 2016 haben Esther Bejarano, Rolf Becker und ich in Hamburg gemeinsam die von M&amp;R organisierte Veranstaltung »Losgelöst von allen Wurzeln … Eine Wanderung zwischen den jüdischen Welten« bestritten. Im Anschluss saßen wir in einem Restaurant und sprachen unter anderem über Esthers Lieblingslieder. Sie erwähnte sofort das schon als klassisch geltende jiddische Lied »Oyfn veg shteyt a boym« (Dicht am Weg steht ein Baum). Sie sang es dann auch auf Jiddisch, ich stimmte ein – in diesem Moment waren wir alles andere als losgelöst von allen Wurzeln.</p>
<p>Das dem Lied zugrunde liegende gleichnamige Gedicht »Oyfn veg shteyt a boym« hat der bedeutende jiddische Lyriker Itzik Manger im Jahr 1938 in Warschau geschrieben. Es bezieht sich auf ein jüdisches Folkloremotiv, welches das diasporische Schicksal des Juden, der weinenden Auges nach Eretz Israel zieht, und die große kollektive Freude, deren er auf dem Weg ins gelobte Land teilhaftig sein wird, zum Thema hat. …</p>
<blockquote><p><strong>Moshe Zuckermann</strong> lehrte an der Universität Tel Aviv unter anderem Kritische Theorie. Er hat diverse kunsttheoretische Bücher und Aufsätze veröffentlicht, darunter »Kunst und Publikum. Das Kunstwerk im Zeitalter seiner gesellschaftlichen Hintergehbarkeit«. In den 1970er-Jahren war er als Komponist und Arrangeur tätig.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die DVD »›Losgelöst von allen Wurzeln …‹ Eine Wanderung zwischen den jüdischen Welten« mit Esther Bejarano, Moshe Zuckermann und Rolf Becker ist im jW-Shop erhältlich:<br />
[↗] <a href="http://jungewelt-shop.de/losgeloest">jungewelt-shop.de/losgeloest</a></p></blockquote>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/N7pdn6aT-Uw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/lyrik-einer-untergegangenen-welt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Warten auf die Barbaren«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/warten-auf-die-barbaren/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/warten-auf-die-barbaren/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[islamhass]]></category>
		<category><![CDATA[taliban]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21183</guid>
		<description><![CDATA[Der Siegeszug der Taliban beflügelt den Islamhass und menschenrechtsimperialistische Begehrlichkeiten Susann Witt-Stahl In den vergangenen Monaten überschlugen sich die Horrornachrichten aus Afghanistan. Einen Höhepunkt bildete ein Selbstmordattentat am 26. August <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/warten-auf-die-barbaren/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21185" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21185" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/warten-auf-barbaren-tinified1.jpg" alt="Vor dem Flughafen Kabul, 20. August 2021 (links), Nach dem US-Drohnenangriff mit zehn toten Zivilisten, Kabul, 29. August 2021 (rechts) Fotos (collage): Imago-Images / Bashir Darwish, Lance Cpl. Nicholas Guevara" width="680" height="268" /><p class="wp-caption-text">Vor dem Flughafen Kabul, 20. August 2021 (links) / Nach dem US-Drohnenangriff mit zehn toten Zivilisten, Kabul, 29. August 2021 (rechts) <br /><small>Fotos (Collage): Imago-Images / Bashir Darwish, Lance Cpl. Nicholas Guevara</small></p></div>
<h2>Der Siegeszug der Taliban beflügelt den Islamhass und menschenrechtsimperialistische Begehrlichkeiten</h2>
<p><em>Susann Witt-Stahl<br />
</em><br />
In den vergangenen Monaten überschlugen sich die Horrornachrichten aus Afghanistan. Einen Höhepunkt bildete ein Selbstmordattentat am 26. August von Kämpfern des Islamischen Staats Khorasan (ISK) mit weit über hundert Toten, darunter auch 13 US-amerikanische Soldaten. Der Racheschwur des US-Präsidenten – »Wir werden euch jagen und euch dafür bezahlen lassen« – erinnerte nicht zufällig an George W. Bushs mittlerweile historische Rede nach dem Anschlag auf das WTC vom 11. September vor 20 Jahren, in der er einen Vergeltungsfeldzug angekündigt hatte, »wie wir ihn bislang noch nicht erlebt haben«. Obwohl drei Tage später bei einem von Joe Biden befohlenen Drohnenangriff der USA zehn Zivilisten, inklusive sechs Kinder, starben, schlug vor allem hierzulande kurzzeitig wieder eine mit moralischer Hysterie aufgeladene Interventionsstimmung durch, mit der jede halbwegs nüchterne Betrachtung der Genealogie des Terrors in dem vom jahrzehntelangen Dauerkriegszustand zerschundenen Land als Hochverrat an den irrtümlich mit Humanismus identifizierten westlichen Werten denunziert wurde.</p>
<p>Der »War on Terror« in Afghanistan, der am 7. Oktober 2001 begonnen hatte, hat bis heute Hunderttausende von Zivilisten das Leben gekostet (die UN-Mission, die die Opferzahlen erst seit zwölf Jahren dokumentiert, gibt allein für den Zeitraum 2009 bis Ende 2020 111.000 Tote an). Während des auf mehreren Ebenen völkerrechtswidrigen Angriffskriegs des Westens wurden auf der Guantanamo Bay Naval Base auf Kuba, aber auch auf afghanischem Gebiet, etwa in Bagram, der größten US-Militärbasis in Afghanistan, und in Kandahar, Foltergefängnisse errichtet, ganze Dörfer durch Luftschläge ausradiert und unzählige, meist an den Kampfhandlungen unbeteiligte Menschen durch Drohnenangriffe getötet – afghanische Mädchen durften nicht mehr von der Schulbildung ausgeschlossen, sehr wohl aber von NATOBomben zerfetzt werden. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/warten-auf-die-barbaren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Wir wollten immer Arbeiter bleiben«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wir-wollten-immer-arbeiter-bleiben/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wir-wollten-immer-arbeiter-bleiben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Banda Bassotti]]></category>
		<category><![CDATA[David Cacchione]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[ska]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21013</guid>
		<description><![CDATA[Der Kopf der legendären Ska-Punk-Band Banda Bassotti über seine Lebenserinnerungen Interview: Maciej Zurowsk Banda Bassotti müssen schon seit ihrer Gründung 1987 niemandem mehr beweisen, dass sie es ernst meinen mit <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wir-wollten-immer-arbeiter-bleiben/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21014" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21014" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/banda-bassotti-tinified.jpg" alt="Banda Bassotti bei Fotoaufnahmen für das Cover ihres zweiten Albums »Avanzo de cantiere«, 1995  Foto: Privat" width="680" height="469" /><p class="wp-caption-text">Banda Bassotti bei Fotoaufnahmen für das Cover ihres zweiten Albums »Avanzo de cantiere«, 1995 <br /> <small>Foto: Privat</small></p></div>
<h2>Der Kopf der legendären Ska-Punk-Band Banda Bassotti über seine Lebenserinnerungen</h2>
<p><strong>Interview: Maciej Zurowsk<br />
</strong></p>
<p>Banda Bassotti müssen schon seit ihrer Gründung 1987 niemandem mehr beweisen, dass sie es ernst meinen mit dem Sozialismus. Bevor sie Ende des Jahres ein neues Album veröffentlichen werden, hat David Cacchione – Mitglied des antifaschistischen Handwerkerkollektivs und Manager der 1987 gegründeten gleichnamigen Ska-Punk-Combo –, nun seine bereits auf Italienisch erschienenen Lebenserinnerungen dem spanischsprachigen Publikum zugänglich gemacht. Eine gute Gelegenheit, ihm ein paar Fragen zu stellen. M&amp;R sprach mit Cacchione über das Selbstverständnis der Gruppe, ihre internationale Solidaritätsarbeit und Probleme, mit denen kommunistische Projekte heute zu kämpfen haben.</p>
<p><strong>Ihre Memoiren vermitteln nicht den Eindruck, dass Banda Bassotti eine konventionelle linke Rockband ist, die kritische Verse schreibt, um anschließend auf US-Tour zu gehen, sich regelmäßig zuzudröhnen und mit Groupies zu vergnügen.<br />
</strong><br />
Banda Bassotti war anfangs nur eine Gruppe von Freunden und Genossen. Wir waren Gerüstbauer für Konzerte und andere Veranstaltungen. Eines Tages beschlossen wir, dass wir auch einmal auf einer Bühne stehen wollten, und gründeten eine Band. Dazu hat uns auch unser 2018 verstorbener Gitarrist Angelo »Sigaro« Conti angespornt, der bereits bei Fuori dal Ghetto gespielt hatte. Alles, worüber wir singen, leben wir auch: Unser Kampf findet immer zunächst auf der Straße und dann erst auf der Bühne statt. Wir wollen nicht nur von Revolution singen, sondern uns auch die Finger schmutzig machen. Dazu gehört, in andere Länder zu gehen und unsere Hilfe anzubieten. Die »Sex-and-Drugs-and-Rock-’n’-Roll«- Attitüde ist uns von jeher fremd.</p>
<p><strong>Sie schreiben ja auch, dass BandaBassotti-Mitglieder in erster Linie Arbeiter sind.<br />
</strong><br />
Wir sind zwar in aller Herren Länder aufgetreten, haben dort aber immer auch gearbeitet. …</p>
<p>[≡] <strong>David Cacchione</strong><br />
Toda una vida<br />
Las memorias de uno de los fundadores de Banda Bassotti<br />
<strong>Desacorde Ediciones<br />
</strong>272 Seiten</p>
<p><em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wir-wollten-immer-arbeiter-bleiben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Annalena Baerbock und Joseph Fischer</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/annalena-baerbock-und-joseph-fischer/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/annalena-baerbock-und-joseph-fischer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Grünen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21222</guid>
		<description><![CDATA[Olivgrünes Traumpaar Ein Kommentar von Arnold Schölzel Die Oder scheint eine magische Anziehungskraft auf Annalena Baerbock auszuüben. Im Mai trug sie auf einer Veranstaltung des Atlantic Councils vor, ihr Großvater <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/annalena-baerbock-und-joseph-fischer/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Olivgrünes Traumpaar</h2>
<p><em>Ein Kommentar von Arnold Schölzel<br />
</em><br />
Die Oder scheint eine magische Anziehungskraft auf Annalena Baerbock auszuüben. Im Mai trug sie auf einer Veranstaltung des Atlantic Councils vor, ihr Großvater habe im Winter 1945 als deutscher Soldat an diesem Fluss gekämpft. Im Jahr 2004 habe sie auf einer Brücke über der Oder erlebt, wie der damalige Außenminister Joseph Fischer und sein polnischer Amtskollege die »Wiedervereinigung Europas erneut gefeiert« hätten. Damals habe sie gedacht: »Wow, wir stehen nicht nur auf den Schultern von Joschka Fischer, sondern auch auf denen unserer Großeltern.« Denn die hätten es ermöglicht, dass einst verfeindete Völker nun in Frieden und Freundschaft leben könnten. Offenbar meinte sie, ihr Großvater habe als Angehöriger der Wehrmacht mit dem Aufhalten der Roten Armee dazu einen Beitrag geleistet – irgendetwas zwischen Unbedarftheit und antikommunistischer Geschichtsklitterung.</p>
<p>Am 16. August besuchte die Grünen-Kanzlerkandidatin und -Parteivorsitzende Frankfurt an der Oder sogar. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/annalena-baerbock-und-joseph-fischer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Und wenn das Herz auch bricht …«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/und-wenn-das-herz-auch-bricht/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/und-wenn-das-herz-auch-bricht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21060</guid>
		<description><![CDATA[Zum Schicksal der Liebeslieder Moshe Zuckermann Liebe und Tod werden in der Wissenschaft häufig als die einzigen beiden Topoi betrachtet, um die es letztlich in der gesamten Kunst und Kultur <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/und-wenn-das-herz-auch-bricht/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21062" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21062" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/liebeslieder-dreigroschen-tinified1.jpg" alt="Proben zur »Dreigroschenoper«, Deutsches Schauspielhaus, Hamburg, April 2010 Foto: Bodo Marks / dpa / INO " width="680" height="453" /><p class="wp-caption-text">Proben zur »Dreigroschenoper«, Deutsches Schauspielhaus, Hamburg, April 2010 <br /><small>Foto: Bodo Marks / dpa / INO</small></p></div>
<h2>Zum Schicksal der Liebeslieder</h2>
<p><em>Moshe Zuckermann<br />
</em><br />
Liebe und Tod werden in der Wissenschaft häufig als die einzigen beiden Topoi betrachtet, um die es letztlich in der gesamten Kunst und Kultur geht. Auch wenn diese Behauptung überspitzt klingen mag, lässt sich doch vieles, wenn nicht alles – über bestimmte Assoziationspfade – auf diese beiden Kategorien zurückführen. Ihre Verschwisterung mag sich indirekt in der symbolischen Ordnung des Mythos niederschlagen, beispielsweise bei den Römern in der Paarung von Mars, dem Kriegsgott, und Venus, der Liebesgöttin; bei den Griechen entsprechend zwischen Ares und Aphrodite. Sie sind auch durch ikonische Liebesgeschichten mit tragischem Ausgang in die Weltkultur eingegangen – »Romeo und Julia« etwa oder »Tristan und Isolde«, wobei in Letzterer die Symbiose aus Liebe und Tod sogar mit dem von Wagner erfundenen Begriff des »Liebestodes« bezeichnet wurde. Von Bedeutung ist sowohl in Shakespeares Tragödie als auch in Wagners Oper, dass es äußere Mächte und Umstände sind, die die Liebesbeziehungen zerstören oder verhindern. Zuweilen ist Arglist und perfide Hinterhältigkeit im Spiel, etwa bei Iago, der Othello zu rasender Eifersucht, dann der Tötung Desdemonas und schließlich in den Selbstmord treibt, oder in »Götterdämmerung« bei Hagen gegen Siegfried und Brünhild.</p>
<p>Auch Politik mag die Liebe aus den Fugen der innigen Verbundenheit geraten lassen – eklatant in der biblischen Erzählung von Samson und Delila. Liebesekstase im Verbund mit Macht und religiöser Abwehr der leiblichen Liebe lassen diese zur Perversion verkommen, etwa bei Salome in Oscar Wildes Drama und Richard Strauss’ Oper. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/und-wenn-das-herz-auch-bricht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Ich bin ein böser Mensch«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/ich-bin-ein-boeser-mensch/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/ich-bin-ein-boeser-mensch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Schauspielhaus Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Karin Henkel]]></category>
		<category><![CDATA[Richard the Kid & the King]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21179</guid>
		<description><![CDATA[Die Shakespeare-Bearbeitung »Richard the Kid &#38; the King« verzichtet auf notwendige Differenzierungen Sabine Fuchs Der historische Richard III. hat mit der Figur im gleichnamigen Drama wenig gemein. Der uncharismatische Verwalterkönig <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/ich-bin-ein-boeser-mensch/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21180" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21180" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/richard-the-kid-and-the-king-2021-c-sf-monika-rittershaus-01-tinified.jpg" alt="Foto: Monika Rittershaus / sf  " width="680" height="357" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Monika Rittershaus / sf<br /></small></p></div>
<h2>Die Shakespeare-Bearbeitung »Richard the Kid &amp; the King« verzichtet auf notwendige Differenzierungen</h2>
<p><em>Sabine Fuchs<br />
</em><br />
Der historische Richard III. hat mit der Figur im gleichnamigen Drama wenig gemein. Der uncharismatische Verwalterkönig wurde von William Shakespeare, dem Chefpropagandisten von Elisabeth I., zu einem der prominentesten Bösewichte der Weltliteratur erhoben. Damit sollte die fragwürdige Machtergreifung durch Elisabeths Großvater – im Stück heißt er Richmond –, mit der er sich auf den Thron hieven und als König Heinrich VII. von England in die Geschichte eingehen konnte, vor der Hofgesellschaft und dem Volk gerechtfertigt werden. …</p>
<p>[≡] Richard the Kid &amp; the King<br />
Nach William Shakespeare<br />
Mit Texten von Tom Lanoye<br />
<strong>Regie: Karin Henkel<br />
Deutsches Schauspielhaus Hamburg</strong><br />
Bis 27. September 2021</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/ich-bin-ein-boeser-mensch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Arroganz der rechten Macht</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-arroganz-der-rechten-macht/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-arroganz-der-rechten-macht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Franz-Maria Sonner]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
		<category><![CDATA[Max Bronski]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21009</guid>
		<description><![CDATA[Hauptfigur in Max Bronskis neuem Kriminalroman »Halder« ist ein erzreaktionärer Verfassungsschützer – ähnlichkeiten mit einer bestimmten lebenden Person sind nicht rein zufällig Benjamin Trilling Politische Krimis lüften die wahren Verbrechen <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-arroganz-der-rechten-macht/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21011" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21011" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/Max-Bronski_c_Monika-Stein_sw-tinified1.jpg" alt="Foto: Monika Stein " width="680" height="453" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Monika Stein<br /></small></p></div>
<h2>Hauptfigur in Max Bronskis neuem Kriminalroman »Halder« ist ein erzreaktionärer Verfassungsschützer – ähnlichkeiten mit einer bestimmten lebenden Person sind nicht rein zufällig</h2>
<p><em>Benjamin Trilling<br />
</em></p>
<p>Politische Krimis lüften die wahren Verbrechen und entlarven die wirklichen Kriminellen. Autoren, die nicht nur auf den Markt schielen, werfen daher gern ein Licht in die dunklen Verstrickungen der Macht. Wolfgang Schorlau etwa ließ in seinem Thriller »Fremde Wasser« einen trinkfesten Privatdetektiv in den feuchten neoliberalen Traum von der Wasserprivatisierung vordringen und Petros Markaris seinen Kommissar Charitos das Milieu korrumpierter griechischer Linker durchforsten.</p>
<p>Zu den hochkarätigen politischen Krimiautoren unserer Gegenwart gehört zweifellos auch Franz-Maria Sonner, der seine Bücher seit 2006 unter dem Pseudonym »Max Bronski« publiziert – benannt nach einem Protagonisten aus Ernst Lubitschs Film »Sein oder Nichtsein«. …</p>
<p>[≡] <strong>Max Bronski</strong><br />
Halder<br />
<strong>Edition Nautilus<br />
</strong>160 Seiten</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/die-arroganz-der-rechten-macht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umstürzlerischer Lustgesang</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/umstuerzlerischer-lustgesang/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/umstuerzlerischer-lustgesang/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:21:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21056</guid>
		<description><![CDATA[Sisyfos lernt die Sprache der Liebe – jenseits von Kitsch und Vulgärem Sabine Kebir Um die Kämpfe der Linken in den Jahren von 1968 bis 1989 zu charakterisieren, wählte Erasmus <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/umstuerzlerischer-lustgesang/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21057" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21057" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/schöfer.jpg" alt="Foto (Collage): Picture-Alliance / dpa / UPI / United Archives | Werner Otto " width="680" height="492" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto (Collage): Picture-Alliance / dpa / UPI / United Archives | Werner Otto<br /></small></p></div>
<h2>Sisyfos lernt die Sprache der Liebe – jenseits von Kitsch und Vulgärem</h2>
<p><em>Sabine Kebir<br />
</em></p>
<p>Um die Kämpfe der Linken in den Jahren von 1968 bis 1989 zu charakterisieren, wählte Erasmus Schöfer in seiner Tetralogie »Die Kinder des Sisyfos« die antike Metapher des Frevlers, der auf ewig verdammt ist, einen Felsblock vergeblich einen Berg hinaufzurollen. Der Titel »Sisyfos Lust« für einen 2020 erschienenen Band mit Liebesgedichten, die er im Laufe seines mittlerweile 90 Jahre langen Lebens geschrieben hat, macht deutlich: Schöfer hat sich von Albert Camus&#8216; Idee inspirieren lassen, dass Sisyfos nicht nur unermüdliche Anstrengungen, sondern durchaus auch das Glück kennengelernt habe.</p>
<p>Oberflächlich betrachtet, hat in der 68er-Bewegung die »freie« Sexualität stark im Vordergrund gestanden. Sie diente aber nicht nur der Triebbefriedigung, sondern es wurden humanistische Ziele verfolgt: die Entfesselung von Empathie und Liebe im weitesten Sinne. Wie Schöfer 2016 in einem Interview sagte, habe man »auch vorher schon üben« wollen, »wie es ist, mit Menschen gleichberechtigt zusammenzuleben, wie das ohne Chef funktionieren soll und auch, wie wir mit Tieren umgehen, ohne Schlachten«. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/umstuerzlerischer-lustgesang/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jenseits des offenen Meeres</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/jenseits-des-offenen-meeres/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/jenseits-des-offenen-meeres/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Armando Gentilucci]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21113</guid>
		<description><![CDATA[Die Schachtel präsentiert Werke des marxistischen Komponisten und Musiktheoretikers Armando Gentilucci in einer Box Bastian Tebarth Spricht man von »organischen Intellektuellen« im Italien der Nachkriegszeit, fallen insbesondere unter den Komponisten <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/jenseits-des-offenen-meeres/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-21114" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/Gentilucci-Box-Cover-Front-tinified.jpg" alt="" width="680" height="679" /></p>
<h2>Die Schachtel präsentiert Werke des marxistischen Komponisten und Musiktheoretikers Armando Gentilucci in einer Box</h2>
<p><em>Bastian Tebarth<br />
</em><br />
Spricht man von »organischen Intellektuellen« im Italien der Nachkriegszeit, fallen insbesondere unter den Komponisten oft nur noch Namen wie Luigi Nono, Luciano Berio und Bruno Maderna. In den vergangenen Jahren wird aber das Erbe der so fruchtbaren Epoche von 1950 bis 1980 wiederentdeckt. So veröffentlicht etwa das Mailänder Label Die Schachtel vergessene oder verschollen geglaubte Werke der marxistisch geprägten Nachkriegsavantgarde.</p>
<p>Die neueste Publikation präsentiert in einer aufwendig gestalteten Box inklusive eines 80-seitigen englischsprachigen Begleitbuchs erstmals das elektronische Werk des 1939 geborenen Komponisten und Dirigenten Armando Gentilucci. Es besteht lediglich aus zwei Stücken – in den Archiven des berühmten Mailänder Studios di Fonologia des staatlichen Rundfunks RAI ließen sich nur die Masterbänder dieser Kompositionen ausfindig machen; die anderen der insgesamt fünf elektronischen Arbeiten Gentiluccis bleiben verschwunden.</p>
<p>Für den Schachtel-Mitgründer Bruno Stucchi war Gentilucci ein Leitstern für die politischen Komponisten, Musikschaffenden und -freunde im Italien der 1970er und 80er. Er habe »zu einer grundlegenden Erneuerung der italienischen Gesellschaft« beigetragen. »Dafür müssen wir ihm für immer dankbar sein«, so Stucchi gegenüber M&amp;R. …</p>
<p>[≡] <strong>Armando Gentilucci</strong><br />
Musica Elettronica<br />
Allo Studio di Fonologia della RAI di Milano 1973–1975<br />
Tecnico del suono Marino Zuccheri<br />
<strong>Die Schachtel</strong></p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/jenseits-des-offenen-meeres/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Solidarische Gegenöffentlichkeit</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/solidarische-gegenoeffentlichkeit/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/solidarische-gegenoeffentlichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[antikapitalistisch]]></category>
		<category><![CDATA[gegenöffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=20966</guid>
		<description><![CDATA[Podcast für die ausgebeuteten 99 Prozent Wie formuliert man eine historisch-materialistische Patriarchatskritik? Und wie hört sich ein linker humanistischer Standpunkt zum Nahostkonflikt an? Inspiriert von dem im letzten Jahr verstorbenen <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/solidarische-gegenoeffentlichkeit/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Podcast für die ausgebeuteten 99 Prozent</h2>
<p>Wie formuliert man eine historisch-materialistische Patriarchatskritik? Und wie hört sich ein linker humanistischer Standpunkt zum Nahostkonflikt an? Inspiriert von dem im letzten Jahr verstorbenen Lefttuber Michael Brooks, versucht der Podcast 99 zu eins, den Überblick zu behalten und im Gespräch mit Experten und Aktivisten antikapitalistische Perspektiven zu entwickeln.</p>
<p>Die erste Sendung ging rund ein Jahr nach Beginn der Coronapandemie online: Themen waren Vivek Chibbers Kapitalismusanalyse und die Initiative »Deutsche Wohnen &amp; Co. enteignen«, als Gast begrüßte man die Chefredakteurin des deutschen Jacobin-Ablegers. In weiteren Folgen kamen der Sozialwissenschaftler Thomas Goes, der indische Journalist Amandeep Sandhu, der Chicagoer Black-Studies-Professor Cedric Johnson und die Kollegen des US-amerikanischen Podcasts This Is Revolution zu Wort.</p>
<p>Dank Fundings durch das Künstlerportal Patreon und des Einsatzes der Hosts Daniel und Nadim konnten bisher mehr als 30 Folgen produziert werden. Die beiden Berliner Informatiker – Ersterer fühlt sich nach eigenen Angaben zum Anarchosyndikalismus hingezogen, der andere dem Marxismus verpflichtet – legen Wert darauf, dass im Podcast ein breiter linker Diskurs stattfinden kann. »Um Kämpfe zu vernetzen und Ideen zu verbreiten«, so Nadim im Gespräch mit M&amp;R, wollen sie mit ihrer Arbeit »eine solidarische Gegenöffentlichkeit« aufbauen.</p>
<p><em>red</em></p>
<p>[↗] <a href="http://99zueins.fireside.fm">99zueins.fireside.fm</a></p>
<p><em>Der Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/solidarische-gegenoeffentlichkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Liebe literarisch produktiv machen</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/liebe-literarisch-produktiv-machen/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/liebe-literarisch-produktiv-machen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21051</guid>
		<description><![CDATA[Plädoyer für eine historisch-materialistische Konzeption eines notorischen Sujets Enno Stahl Liebe ist allgegenwärtig in unserer Kultur. Im Hollywoodfilm, im Popsong geht ohne Liebe gar nichts. Selbst im unsinnlichsten Streifen muss <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/liebe-literarisch-produktiv-machen/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21053" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21053" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/liebe-literarisch-produktiv-tinified1.jpg" alt="»Sappho und Alkaios«, Ölgemälde von Lawrence Alma-Tadema, 1881 Foto: Ken Welsh / Imago Images / Design Pics" width="680" height="370" /><p class="wp-caption-text">»Sappho und Alkaios«, Ölgemälde von Lawrence Alma-Tadema, 1881 <br /><small>Foto: Ken Welsh / Imago Images / Design Pics</small></p></div>
<h2>Plädoyer für eine historisch-materialistische Konzeption eines notorischen Sujets</h2>
<p><em>Enno Stahl<br />
</em><br />
Liebe ist allgegenwärtig in unserer Kultur. Im Hollywoodfilm, im Popsong geht ohne Liebe gar nichts. Selbst im unsinnlichsten Streifen muss man irgendwo noch zarte Gefühle oder derberen Sex einbauen, sonst ist der Produzent nicht glücklich. Erst recht gilt das für die Literatur, die ein sehr viel älteres Medium ist. Solange es Texte gibt, ist Liebe ein zentrales Sujet – in allen Spielarten: als romantische Liebe, als tragische, verzweifelte oder problematische Liebe, als körperliche, gewalttätige oder fehlgeleitete, als himmelhoch jauchzende, weltverändernde oder im Gegenteil illusionslose Liebe. Das gibt es alles und immer wieder neu. Liebe in der Literatur ist ein in den Verlagsprogrammen in tausend Varianten nachgebetetes Thema; letztlich hat es eigene Genres gestiftet, Liebeslyrik und Liebesroman, die in noch mehr durchgenudelten Versionen als die Kriminalliteratur daherkommen. Liebe ist der Stoff unzähliger Kitschromane, ob im Heimatoder Arztkontext, doch auch in der Weltliteratur ist kaum etwas Neues unter der Sonne der Liebe denkbar.</p>
<p>Bei alldem ist Liebe bekanntlich auch das beste Ablenkungsmanöver. Besonders frisch Verliebte sind irgendwie weggetreten und daher immun gegen politische Unterdrückung oder andere Ungerechtigkeiten, die um sie herum geschehen. Aber ebenso steht Liebe selbst in gesellschaftlichen Abhängigkeiten – hier spiegeln sich Klassen- und Standesunterschiede und bestimmen, wer wen unter welchen Voraussetzungen lieben darf und wer nicht. Sie haben zudem starken Einfluss auf das Gelingen einer Beziehung – erschwerte wirtschaftliche Bedingungen haben oft das Zerbrechen der Liebe zur Folge. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/liebe-literarisch-produktiv-machen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was muss sein?</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/was-muss-sein/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/was-muss-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Dietmar Dath]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21218</guid>
		<description><![CDATA[Über Freiheit, Zwang und Wissen im Kapitalismus und Sozialismus Dietmar Dath Sicherheit, Verzicht, Lust Freiheit ist tun können, was ich will. Zweierlei kann dem entgegenstehen: erstens der andere Wille (im <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/was-muss-sein/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21220" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21220" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/dath-essay-tinified.jpg" alt="»Unser Leben« von Walter Womacka, Fries am Haus des Lehrers in Berlin, 1964 Foto: Imago-Images / Jürgen Ritter" width="680" height="453" /><p class="wp-caption-text">»Unser Leben« von Walter Womacka, Fries am Haus des Lehrers in Berlin, 1964 <br /><small>Foto: Imago-Images / Jürgen Ritter</small></p></div>
<h2>Über Freiheit, Zwang und Wissen im Kapitalismus und Sozialismus</h2>
<p><em>Dietmar Dath<br />
</em></p>
<p><strong>Sicherheit, Verzicht, Lust<br />
</strong><br />
Freiheit ist tun können, was ich will. Zweierlei kann dem entgegenstehen: erstens der andere Wille (im allgemeinsten Fall: »Gesellschaft«), zweitens die Gegebenheiten (im allgemeinsten Fall: »Natur«). Die Reklame für Freiheit wird im Imperialismus, in dem wir leben, desto lauter, je weniger Freiheit zu haben ist. Sogar die selbstständige Architektin und der niedergelassene Arzt gehören den Banken, etwa weil sie sich für den technischen Krempel, den sie für ihre Berufsausübung brauchen, verschulden müssen, falls sie nichts geerbt haben. Ihre Fron währt dann bis übers Ende des Arbeitslebens hinaus, danach wird das unterwegs erworbene Häuschen stückchenweise verkauft, »für mehr Liquidität im Alter«. Das trifft Leute, denen es vergleichsweise gut geht – Glückspilze. Weitaus mehr Menschen leiden ja in den Klauen von Konzernen wie Deutsche Wohnen und wissen nicht, woher sie langfristig die Tribute hernehmen sollen, die diese fordern. Die Arbeiterin oder den Angestellten erwartet, wenn sie verschlissen aus der Produktion ausscheiden, eine beleidigend mickrige Rente. Wer rackert, kommt in den höchstentwickelten Nationen nicht an die Sorte Wohnraum, über den nicht die Vermieterlaune herrscht. Sparen hilft nicht, das brächte nur Nullzinsen und kostet bald Strafzinsen.</p>
<p>Altmodisch auf Konkurrenz getrimmte, immer noch »mittelständisch« genannte Firmen lassen sich derweil von »Investoren« die letzten Wände und Hocker aus den Büros reißen, stellen ihr Rechnerwesen auf Cloudquatsch um, leasen Betriebsmittel und vervielfachen mit jedem Schritt ihre Abhängigkeiten vom Großkapital. Selbst ihre bestbezahlten Diener (»Manager«) kaufen sich Kinder, kriegen Hunde oder umgekehrt. Dann haben sie jemanden im Haus, dem sie ihren Willen aufzwingen können, der sonst erkennen muss, dass er so wenig frei ist wie der Migrant, der den Ort selbst gewählt zu haben scheint, wo er gehasst wird. Vor 30 Jahren erzählte der kleine und gebeutelte organisierte Kommunismus in der BRD der Arbeiterklasse: Vergesst euren Bausparvertrag, eure sozialen Sicherheiten und erträglichen Arbeitszeiten, die man euch zur Bestechung auf Kosten der Dritten Welt eingerichtet hat – ohne Revolution oder sozialistische Gegenmacht anderswo wird man euch alle diese Polster bald wegnehmen. Exakt so kam es. Jetzt darf man dafür mit Kryptocoins und Aktien spekulieren, das heißt, dem Kapital den letzten Groschen zum Verjuxen rüberschieben. So wirtschaftet man »frei«, soll sagen: unter keiner politischen Gewalt über dem Markt. Linksradikale indes winken ab, wenn man sie auf zerstörte Sozialismen (den der Sowjetunion, den der DDR etwa – sie waren keineswegs in allem identisch) als Gegenmodelle zu dieser beschissenen Sorte Freiheit verweist. …</p>
<blockquote><p><strong>Dietmar Dath</strong> Schriftsteller, Übersetzer und Journalist. Von 1998 bis 2000 war er Chefredakteur der Popzeitschrift Spex. Er ist Autor von Romanen (»Die Abschaffung der Arten«, 2008), Theaterstücken (»Restworld« mit F. Wiesel, 2021 in Heidelberg), Hörspielen (»Maryam. Kein Nachruf für euch«, 2019) und Sachbüchern (»Niegeschichte. Science Fiction als Kunst- und Denkmaschine«, 2019). Jüngst ist sein Roman »Gentzen oder: Betrunken aufräumen« <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wenn-logik-uns-nicht-retten-kann/">erschienen</a>.</p></blockquote>
<p><em>Der komplette Essay erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/was-muss-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kunst als weiche Waffe</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/kunst-als-weiche-waffe/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/kunst-als-weiche-waffe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Museum Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[The Cool and the Cold]]></category>
		<category><![CDATA[UdSSR]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21170</guid>
		<description><![CDATA[Ausstellung mit einer historisch klaren Sicht auf die Malerei der USA und der UdSSR während des Kalten Krieges Andreas Wessel Ende der 1970er-Jahre begann das westdeutsche Sammlerehepaar Irene und Peter <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/kunst-als-weiche-waffe/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21172" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21172" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/kusnt-als-weiche-waffe-tinified.jpg" alt="Juri Koroljow, Kosmonauten, Öl auf Leinwand, 1982 Foto: Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien" width="680" height="421" /><p class="wp-caption-text">Juri Koroljow, Kosmonauten, Öl auf Leinwand, 1982 <br /><small>Foto: Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien</small></p></div>
<h2>Ausstellung mit einer historisch klaren Sicht auf die Malerei der USA und der UdSSR während des Kalten Krieges</h2>
<p><em>Andreas Wessel<br />
</em></p>
<p>Ende der 1970er-Jahre begann das westdeutsche Sammlerehepaar Irene und Peter Ludwig, seine bedeutende Kollektion US-amerikanischer Pop-Art um zeitgenössische Kunst aus der UdSSR zu ergänzen. Der umfangreiche Katalog zur pandemiebedingt mehrfach verschobenen Ausstellung »The Cool and the Cold«, der schon im vergangenen Jahr erschien, liefert zu den Umständen des Sammelns eine aufschlussreiche Dokumentation.<br />
Der Erwerb der Werke war nicht immer unkompliziert – hier mischten höchste diplomatische Kreise und Regierungsstellen mit –, aber Peter Ludwig resümierte im Mai 1982 in einem Brief an den Generaldirektor der Kölner Museen, Hugo Borger: »Von der Deutschfreundlichkeit bei den vielen Besuchen, die ich wieder in Moskau machen konnte, bin ich nachhaltig beeindruckt.« Ihr Motiv für das in jeder Hinsicht kostspielige Unternehmen formulierten die Ludwigs 1987 in einem Sammlungsexposé: »Die Kenntnis der Kunst der UdSSR ist in hervorragender Weise geeignet, die geistigen Bewegungen der uns geografisch nahen Supermacht verstehen zu lernen.« Im Lichte der aktuellen Spannungslage zwischen Deutschland und Russland – immer noch Großmacht – nicht der schlechteste Ansatzpunkt für eine erneute Beschäftigung mit sowjetischer Kunst. …</p>
<p>[≡] The Cool and the Cold<br />
Malerei aus den USA und der UdSSR 1960–1990<br />
<strong>Gropius Bau, Berlin<br />
</strong>24. September 2021<br />
bis 9. Januar 2022</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-1-2022/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/kunst-als-weiche-waffe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>110 Jahre »Der Krieg« Wunsch nach Vernichtung</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/110-jahre-der-krieg-wunsch-nach-vernichtung/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/110-jahre-der-krieg-wunsch-nach-vernichtung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[georg heym]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21212</guid>
		<description><![CDATA[Mythen und Wahrheiten über Georg Heyms berühmtes Gedicht Matthias Rude Der Krieg bricht als personifizierte Katastrophe über die Städte herein und wütet in apokalyptischem Ausmaß: »Aufgestanden ist er, welcher lange <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/110-jahre-der-krieg-wunsch-nach-vernichtung/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21214" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21214" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/georg-heym-tinified.jpg" alt="Friedhof Schildhorn im Berliner Grunewald Fotos (Collage): Imago / EPD, gemeinfrei" width="680" height="271" /><p class="wp-caption-text">Friedhof Schildhorn im Berliner Grunewald <br /><small>Fotos (Collage): Imago / EPD, gemeinfrei</small></p></div>
<h2>Mythen und Wahrheiten über Georg Heyms berühmtes Gedicht</h2>
<p><em>Matthias Rude<br />
</em><br />
Der Krieg bricht als personifizierte Katastrophe über die Städte herein und wütet in apokalyptischem Ausmaß: »Aufgestanden ist er, welcher lange schlief/ Aufgestanden unten aus Gewölben tief/ In der Dämmerung steht er, groß und unerkannt/ Und den Mond zerdrückt er in der schwarzen Hand«, heißt es in Georg Heyms elfstrophigem Gedicht, das mit der Zeile »Pech und Feuer träufet unten auf Gomorrh« endet. Der Zeitpunkt seiner Entstehung, September 1911, fast drei Jahre vor Beginn des Ersten Weltkriegs, hat dem Autor, der vier Monate nach der Niederschrift starb und bis heute als einer der bedeutendsten Vertreter des literarischen Expressionismus gilt, postum einen Ruf als Prophet des Grauens der modernen Massenvernichtungskriege verschafft.</p>
<p>»In jeder Anthologie der Lyrik des großen Weltkrieges steht das Gedicht ›Der Krieg‹ von Georg Heym an erster Stelle«, stellte die Kölnische Zeitung 1924 fest – als »Vision der Vorahnung«. Für Hanns Martin Elster war das die »Bestätigung vom Mythos des Dichtersehers«, wie der Schriftsteller – und Nazi – 1932 in einem Artikel zum 20. Todestag Heyms in der NZZ schrieb. »Schon roch er den fernen Brandgeruch des Ersten Weltkrieges«, meinte auch der Schweizer Mäzen Carl Seelig, der 1947 unter dem Titel »Georg Heym. Gesammelte Gedichte. Mit einer Darstellung seines Lebens und Sterbens« die Lyrik Heyms wieder zugänglich machte. Selbst Marxisten waren vor derart ahistorischen Deutungen nicht gefeit. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/110-jahre-der-krieg-wunsch-nach-vernichtung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gestrandete Romanze</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/gestrandete-romanze/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/gestrandete-romanze/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21047</guid>
		<description><![CDATA[Lina Wertmüller drehte vor fast 50 Jahren einen Film über das Scheitern einer Klassengrenzen sprengenden Liebe Bastian Tebarth Raffaella Pavone Lanzetti ist eine besonders zynische Repräsentantin der Alta Borghesia. Während <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/gestrandete-romanze/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21049" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21049" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/lina-wertmüller1.jpg" alt="Foto: Mary Evans / Imago Images " width="680" height="473" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Mary Evans / Imago Images<br /></small></p></div>
<h2>Lina Wertmüller drehte vor fast 50 Jahren einen Film über das Scheitern einer Klassengrenzen sprengenden Liebe</h2>
<p><em>Bastian Tebarth<br />
</em><br />
Raffaella Pavone Lanzetti ist eine besonders zynische Repräsentantin der Alta Borghesia. Während eines Segeltörns auf dem Mittelmeer überschüttet sie ihre Freunde, ebenfalls Snobs aus dem Großbürgertum, aber allesamt Leser der kommunistischen Tageszeitung L’Unità, mit beißendem Spott. Zwischen den verbalen Scharmützeln – etwa um Stalin-Hiroshima-Vergleiche und den historischen Kompromiss zwischen der kommunistischen Partei und Christdemokraten – übt sie sich im Müßiggang, hockt unter Deck oder sonnt sich oben ohne. Nebenbei demütigt die von Mariangela Melato gespielte Raffaella die Schiffsbesatzung, indem sie von den Mitgliedern verlangt, dass sie sich mehrmals am Tag umziehen, weil sie sonst angeblich zu sehr stinken würden. Vor allem aber maßregelt sie immer wieder den kommunistischen Matrosen und Schiffskoch Gennarino Carunchio (Giancarlo Giannini): Mal wird er gescholten, weil die Spaghetti nicht al dente sind, mal weil der Kaffee aufgewärmt serviert wird. In einer Szene »droht« sie ihm wegen einer anderen Lappalie süffisant grinsend mit der »Verbannung nach Sibirien«. Der 1974 entstandene Film »Travolti da un insolito destino nell’azzurro mare d’agosto« (Hingerissen von einem ungewöhnlichen Schicksal im azurblauen Meer im August) zeigt das politische Italien der frühen 1970er-Jahre als Farce.</p>
<p>Aber »Travolti« ist noch mehr eine Abhandlung über die Liebe in der antagonistischen Gesellschaft. Das, was die Regisseurin Lina Wertmüller inszeniert hat, ist so etwas wie eine Revolution auf der Ebene einer Paarbeziehung unter experimentellen Bedingungen. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/gestrandete-romanze/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frische Blumen, menschliche Nähe – und Mitgefühl</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/frische-blumen-menschliche-naehe-und-mitgefuehl/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/frische-blumen-menschliche-naehe-und-mitgefuehl/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Louise Detlefsen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21166</guid>
		<description><![CDATA[Ein Dokumentarfilm als Plädoyer für eine humane Pflege Interview: Maik Rudolph Im Norden der dänischen Insel Seeland findet sich ein außergewöhnliches Pflegeheim: In Dagmarsminde wird Demenzpatienten mit einem reichen Gemeinschaftsleben, <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/frische-blumen-menschliche-naehe-und-mitgefuehl/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21168" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21168" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/MITGEFUEHL-tinified1.jpg" alt="Foto: Per Fredrik Skiöld " width="680" height="453" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Per Fredrik Skiöld<br /></small></p></div>
<h2>Ein Dokumentarfilm als Plädoyer für eine humane Pflege</h2>
<p><em>Interview: Maik Rudolph<br />
</em><br />
Im Norden der dänischen Insel Seeland findet sich ein außergewöhnliches Pflegeheim: In Dagmarsminde wird Demenzpatienten mit einem reichen Gemeinschaftsleben, Gesprächen, Umarmungen und anderer liebevoller Zuwendung ein würdevolles Lebensende ermöglicht. Regisseurin Louise Detlefsen hat einen Film über die Bewohner, die Pfleger und ihren gemeinsamen Alltag gedreht, der jetzt unter dem Titel »Mitgefühl« in die Kinos kommt. M&amp;R sprach mit Detlefsen über ihren Zugang zu dem Stoff, ihre Erlebnisse bei den Dreharbeiten und die Missstände im Pflegebereich.</p>
<p><strong>Was ist das Besondere an Dagmarsminde?<br />
</strong></p>
<p>Obwohl es mit anderen öffentlichen Pflegeheimen vergleichbar ist, weil es die gleichen staatlichen Zuschüsse erhält, folgt es dennoch einem ganz anderen Konzept: Statt unnötiger Medikamente, die oft zu Schwindel und Appetitlosigkeit führen, bekommen die Patienten viel Aufmerksamkeit, Nähe und frische Luft. Sie gehen gemeinschaftlich ihrem Alltag nach. Das schafft Zusammenhalt. In anderen Heimen leben Demenzkranke meist in Isolation und verlieren ihr Gefühl für Raum und Zeit – das führt zu Frustration. In Dagmarsminde wird Wert auf Ästhetik und die kleinen Dinge des Lebens gelegt. …</p>
<p>[≡] Mitgefühl<br />
<strong>Regie: Louise Detlefsen<br />
Weltkino Filmverleih</strong></p>
<p><em>Das komplette Interview erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/frische-blumen-menschliche-naehe-und-mitgefuehl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dauerblues</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/dauerblues/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/dauerblues/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Thalheim]]></category>
		<category><![CDATA[blues]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21003</guid>
		<description><![CDATA[Barbara Thalheim und Band präsentieren »Deutschlands neunte November« Gloria Fernandez Der Blues und der November gehören zusammen. Dunkler Monat, düstere Stimmung. »Novemberblues« nennt Barbara Thalheim folgerichtig das ambitionierte Projekt, das <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/dauerblues/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21005" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21005" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/Barbara_Thalheim_und_Band-Foto-Holger-Schade-tinified.jpg" alt="Foto: Holger Schade " width="680" height="382" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Holger Schade<br /></small></p></div>
<h2>Barbara Thalheim und Band präsentieren »Deutschlands neunte November«</h2>
<p><em>Gloria Fernandez<br />
</em></p>
<p>Der Blues und der November gehören zusammen. Dunkler Monat, düstere Stimmung. »Novemberblues« nennt Barbara Thalheim folgerichtig das ambitionierte Projekt, das sie seit mehr als zwei Jahren umtreibt. Aber zweimal verhinderte der Pandemielockdown, dass es auf die Bühne gebracht werden konnte, der dritte Anlauf soll nun endlich gelingen.</p>
<p>»Novemberblues« – das Wort kann als Symbiose von Geschichte und deren Wirkung gedeutet werden. …</p>
<p>[≡] Barbara Thalheim<br />
<strong>Novemberblues</strong></p>
<blockquote><p><strong>Premiere:<br />
</strong>1. November 2021<br />
Kesselhaus der Kulturbrauerei, Berlin</p>
<p><strong>Voraufführungen:<br />
</strong>14. Oktober 2021<br />
Theater Ost, Berlin-Karlshorst<br />
22. Oktober 2021<br />
Theater am Rand, Oderaue,<br />
Brandenburg</p></blockquote>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/dauerblues/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Liebe als kulturvoller Rausch</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/liebe-als-kulturvoller-rausch/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/liebe-als-kulturvoller-rausch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas J. Richter]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas richter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21108</guid>
		<description><![CDATA[Die erotischen Bilder von Thomas J. Richter Andreas Wessel Der Maler, geboren 1955 in Ostberlin, ist der Spross einer bemerkenswerten Künstlerdynastie. Er wuchs mit den Bildern seines Großvaters Gottfried Richter <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/liebe-als-kulturvoller-rausch/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21309" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/richter.jpg" alt="Foto: Bernhard Schurian" width="680" height="480" class="size-full wp-image-21309" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Bernhard Schurian</small></p></div>
<h2>Die erotischen Bilder von Thomas J. Richter</h2>
<p><em>Andreas Wessel<br />
</em><br />
Der Maler, geboren 1955 in Ostberlin, ist der Spross einer bemerkenswerten Künstlerdynastie. Er wuchs mit den Bildern seines Großvaters Gottfried Richter auf (drei davon finden sich heute in der Berliner Nationalgalerie, ebenso eines von seinem Enkel Thomas J.), wurde früh beeinflusst vom Werk Ernst Schroeders, eines engen Freundes seines Vaters Gottfried Uwe Richter, der ein begnadeter Zeichner war, und lernte schon als Kind eigenwillige Künstlerpersönlichkeiten wie Fritz Duda kennen. In Richters Frühwerk dominiert der architektonisch konstruierte Raum, in den sich allmählich und langsam, aber unaufhaltsam die weibliche Figur einschlich. In den 2000er-Jahren jedoch sind es die Liebespaare, um die herum sich arkadische Landschaften aufbauen – oder einfach nur das Atelier. »Indem man diese Realität nun so massiv erfährt, ist der Wille größer geworden, auch Facetten von Liebe, Erotik und Sex zu zeigen und so heranzutragen, dass die Ergebnisse nicht durch Kommerz und Härte und Gemeinheit, sondern freudvoll erfahren werden«, sagte Richter bereits 1998 in einem Interview mit der Zeitschrift Utopie kreativ über die Nachwendezeit. »Das Thema nimmt also jetzt einen größeren Raum ein, erlangt eine größere Wichtigkeit, eben durch den Druck von draußen, dem wir uns erwehren müssen.« In utopia veritas – vor allem in einem Kapitalismus, der tagtäglich in mehr oder weniger subtiler Ausprägung die fast unbegrenzte Zurichtung und Zurichtbarkeit der Sexualität zur Ware demonstriert. …</p>
<blockquote><p><em>In der gedruckten Ausgabe:</em><br />
<strong><big>Werke von Thomas J. Richter</big></strong><br />
»Im Atelier«, Ölfarbe auf Spanplatte, 48 × 54 cm, um 2010<br />
»Brunnen der Liebe«, Ölfarbe auf Hartfaserplatte, 175 × 75 cm, 2005<br />
»Paradiesinsel«, Ölfarbe auf Leinwand, 70 × 50 cm, um 2005</p></blockquote>
<blockquote><p>Am 10. Juli 2021 erschien ein erotischer Holzschnitt von Thomas J. Richter als 7. jW-Kunstedition:<br />
[↗] <a href="http://jungewelt.de/kunstedition">jungewelt.de/kunstedition</a></p></blockquote>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/liebe-als-kulturvoller-rausch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gegen das Ideal des absoluten Eigentums</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/gegen-das-ideal-des-absoluten-eigentums/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/gegen-das-ideal-des-absoluten-eigentums/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:06:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21041</guid>
		<description><![CDATA[Alexandra Kollontais marxistisches Konzept freier Liebe Norman Philippen Zwischen 1919 und 1921 nahm Lenins Revolutionsregierung radikale sexualpolitische Neuerungen vor und setzte die Befreiung der Frau und die Abschaffung patriarchaler Ehestrukturen <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/gegen-das-ideal-des-absoluten-eigentums/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21045" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21045" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/kollontai-tinified.jpg" alt="»Arbeiter und Kolchosbäuerin«, Plastik von Wera Muchina, Moskau 1937 Foto: Dmitry Serebryakov / Tass / Imago" width="680" height="553" /><p class="wp-caption-text">»Arbeiter und Kolchosbäuerin«, Plastik von Wera Muchina, Moskau 1937 <br /><small>Foto: Dmitry Serebryakov / Tass / Imago</small></p></div>
<h2>Alexandra Kollontais marxistisches Konzept freier Liebe</h2>
<p><em>Norman Philippen<br />
</em><br />
Zwischen 1919 und 1921 nahm Lenins Revolutionsregierung radikale sexualpolitische Neuerungen vor und setzte die Befreiung der Frau und die Abschaffung patriarchaler Ehestrukturen weit oben auf ihre gesellschaftspolitische Agenda. Bevor die junge Sowjetunion 1922 als eines der ersten Länder weltweit Homosexualität entkriminalisierte, hatte man Abtreibungen legalisiert; die Kosten übernahm nun der Staat. Darüber hinaus wurden das international liberalste und vor kirchlicher Kontrolle geschützte Ehe- und Scheidungs- und ein umfangreiches Mutter- und Säuglingsschutzrecht inklusive Gleichstellung unehelicher Kinder eingeführt. Erkämpft hatte diese emanzipativen Fortschritte Alexandra Kollontai (1872– 1952), die erste Ministerin und Diplomatin der Welt. Sie war im November 1917 kurzzeitig Volkskommissarin für soziale Fürsorge in Lenins Kabinett und hatte von 1920 bis 1923 den Vorsitz der Frauenabteilung im Zentralkomitee der KPdSU inne.</p>
<p>Für Kollontai, die sich bereits 1905 für autonome Frauenabteilungen in der Sozialdemokratischen Partei Russlands eingesetzt hatte und 1908 auf dem Ersten Allrussischen Frauenkongress provokativ die Emanzipation der Frau einforderte, war klar, dass diese sich nicht automatisch mit der Durchsetzung einer sozialistischen Gesellschaftsform einstellen würde. Ein Sozialismus ohne vollständige Gleichberechtigung der Geschlechter wiederum war für sie nicht denkbar. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/gegen-das-ideal-des-absoluten-eigentums/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»No more master’s clock!«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/no-more-masters-clock/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/no-more-masters-clock/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Black Power]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Moor Mother]]></category>
		<category><![CDATA[Philadelphia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=20998</guid>
		<description><![CDATA[Moor Mother agitiert mit ihrem neuen Album gegen das kapitalistische Zeitregime Bastian Tebarth Camae Ayewa war im März 2020 gerade von einer kleinen Tour aus Italien zurückgekommen, als die Pandemie <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/no-more-masters-clock/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21000" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21000" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/Moor-Mother-Photo-Credit-Bob-Sweeney-2-tinified1.jpg" alt="Foto: Bob Sweeney " width="680" height="453" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Bob Sweeney</small></p></div>
<h2>Moor Mother agitiert mit ihrem neuen Album gegen das kapitalistische Zeitregime</h2>
<p><em>Bastian Tebarth<br />
</em></p>
<p>Camae Ayewa war im März 2020 gerade von einer kleinen Tour aus Italien zurückgekommen, als die Pandemie auch in den USA an Fahrt aufnahm. In ihrer Heimatstadt Philadelphia im Bundestaat Pennsylvania verbreitete sich das Coronavirus zunächst nur langsam, aber bald wurden die Schulen geschlossen und die Menschen gebeten, nach Möglichkeit erst einmal zu Hause zu bleiben. Trotz der Verunsicherung, die diese Entwicklung auch bei ihr auslöste, sei sie durch die Erfahrungen während der Konzertreise nach ihrer Rückkehr motiviert und voller neuer positiver Energien ans Werk gegangen, erzählt die 1980 in Aberdeen in Maryland geborene und unter dem Namen »Moor Mother« bekannte Künstlerin im Gespräch mit M&amp;R.</p>
<p>Eigentlich hatte sie an einem bereits begonnenen Projekt, einem Album mit dem Arbeitstitel »Jazz Codes«, weiterarbeiten wollen. Als aber der Produzent Olof Melander ihr statt, wie erbeten, einer Handvoll mehr als 100 Loops geschickt hatte, sei schnell klar geworden, dass sie viel mehr mit dem Material machen musste. Und da sie zu diesem Zeitpunkt schon eine Menge neuer Gedichte geschrieben und gesammelt hatte – idealerweise sollte zum Anfang einer jeden Albumproduktion ein fertiges kohärentes Lyrikkompendium vorliegen, wie sie erklärt –, entstand die Idee, noch ein weiteres Album aufzunehmen. »Black Encyclopedia of the Air« sei so etwas wie ein »Abfallprodukt« von »Jazz Codes«, das sie als Nächstes veröffentlichen will. Das knapp halbstündige »Black Encyclopedia« überrascht. …</p>
<p>[≡] <strong>Moor Mother</strong><br />
Black Encyclopedia of the Air<br />
<strong>Anti-Records<br />
</strong></p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/no-more-masters-clock/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wo der Mensch ein Mensch ist</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wo-der-mensch-ein-mensch-ist/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wo-der-mensch-ein-mensch-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maik Rudolph]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[M&R 4/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=21037</guid>
		<description><![CDATA[Die Marx’sche Theorie führt den Humanismus der Neuzeit weiter: Liebe ist Ausgangs- und Endpunkt einer freien Gesellschaft Arnold Schölzel Liebe stand am Anfang des Erwachsenen- und Publizistenlebens von Karl Marx <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wo-der-mensch-ein-mensch-ist/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21038" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-21038" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2021/09/wo-der-mensch-ein-mensch-ist-1-tinified.jpg" alt="Jenny und Karl Marx mit einem inspirierenden Gast: dem Dichter Heinrich Heine, Zeichnung von Nikolai Schukow, 1968 Foto: Topfoto / Imago / United Archives International" width="680" height="875" /><p class="wp-caption-text">Jenny und Karl Marx mit einem inspirierenden Gast: dem Dichter Heinrich Heine, Zeichnung von Nikolai Schukow, 1968 <br /><small>Foto: Topfoto / Imago / United Archives International</small></p></div>
<h2>Die Marx’sche Theorie führt den Humanismus der Neuzeit weiter: Liebe ist Ausgangs- und Endpunkt einer freien Gesellschaft</h2>
<p><em>Arnold Schölzel<br />
</em></p>
<p>Liebe stand am Anfang des Erwachsenen- und Publizistenlebens von Karl Marx und an dessen Ende, genauer: Die Liebe zu Jenny von Westphalen, der Frau, die sein Werk in hohem Maß mitbestimmt, ja wahrscheinlich auch mitformuliert hat. Genau lässt sich das nicht mehr ermitteln. Die Töchter des Paares haben den Briefwechsel zwischen ihren Eltern zu großen Teilen vernichtet; von Eleanor Marx ist aber der Satz überliefert, dass ihr Vater ohne Jenny von Westphalen »nie das hätte sein können, was er war«. Das korrigierende Eingreifen von Jenny Marx in die Schriften ihres Mannes bei deren Übertragung in lesbare Schrift kann an vielen Stellen nachgewiesen werden. Leider ist aber die Geschichte ihrer über fast fünf Jahrzehnte währenden leidenschaftlichen Liebe nicht so gut erforscht und dokumentiert worden, wie sie es offenkundig verdient. Ohne das Erleben dieser Beziehung, aber auch die Liebesgedichte des Studenten Marx wäre seine reife Theorie kaum vorstellbar.</p>
<p>Eine Parallele dazu findet sich in der lebenslangen Freundschaft des Ehepaars mit Friedrich Engels und seinen beiden Lebensgefährtinnen, irischen Arbeiterinnen. Lenin verglich die Verbindung zwischen Marx und Engels nach dessen Tod 1895 mit den Berichten »antiker Sagen« über Freundschaften. Der schon im 19. Jahrhundert kolportierte Klatsch über Missgunst und Verachtung vor allem Jennys gegenüber der 1863 mit 40 verstorbenen Mary Burns und gegenüber Lydia Burns, die Engels noch einen Tag vor ihrem Tod am 11. September 1878 geheiratet hatte, ist längst als Beitrag zur immer wieder gut dotierten Marx-Töterei entlarvt und widerlegt worden. Beide waren auch Teil der Familie Marx, die ihre Kinder in den Ferien bei ihnen in Obhut gab.</p>
<p>Doch liberale Feministinnen wie Margarete Mitscherlich folgen unverdrossen den 170 Jahre alten Gerüchten und Klischees. …</p>
<p><em>Der komplette Beitrag erscheint in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021">Melodie &amp; Rhythmus 4/2021</a>, erhältlich ab dem 17. September 2021 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2021/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wo-der-mensch-ein-mensch-ist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
