Melodie & Rhythmus

M&R Januar/Februar 2015


CoverWer erinnert sich nicht an Nina Hagens Version des The- Tubes-Songs »White Punks on Dope« von 1978. Die Textzeilen aus ihrem »TV-Glotzer«, »Ich kann mich doch gar nicht entscheiden. Ist alles so schön bunt hier!«, sind zum geflügelten Wort geworden. Sie charakterisieren auch den Zustand des Fernsehens nach einem Neoliberalisierungsprozess, der nunmehr 30 Jahre andauert, seit mit dem Sendestart von SAT.1 im Jahr 1984 auch in Deutschland die Ära des Privatfernsehens begonnen hat.
    Ob als Soundtrack, Jingle oder Pausenfüller: Populäre Musik ist aus dem Fernsehen nicht wegzudenken. Pop wiederum hätte ohne Fernsehen erheblich weniger Verbreitung erfahren. M&R beleuchtet in dieser Ausgabe das Musikfernsehen heute und das vielfältige Verhältnis zwischen Pop und TV. weiterlesen

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MAGAZIN

06 | Transatlantiker vs. »Die Anstalt« | Rotstiftpolitik in Kultur und Bildung
07 | Kampf um »Hearts and Minds« | Seminar zu Kunst und Marxismus
08 | Antilopen Gang: Neoliberale Subkultur
09 | Rosa-Luxemburg-Konferenz 2015 | R.I.P.

Musik & Künstler {#1}

10 | Marilyn Manson: Chaos bevorzugt
12 | AC/DC: Unverrückbar
13 | Faust: Im eigenen Kosmos
14 | Ton Steine Scherben: Alte junge Pioniere
15 | Callejon: »Musik ist mächtig«
16 | Peter Brötzmann | The Decemberists
17 | Paolo Conte im Interview: »Unsere Welt ist zu einem inhumanen Stück Erde verkommen«

Titelthema POP & TV

21 | Oh BOY! – Die Erfindung des Musikfernsehens
22 | Bewegte Beat-Bilder
24 | Profitmaschine MTV
26 | Das Musik-TV ist tot. Es lebe der Videoclip
28 | Interview mit Siegfried Schmidt-Joos: Pionier des Musik-TV
32 | Musik im Werbe- und Unterhaltungsfernsehen
35 | »TV-Party« mit Black Flag
36 | Musik in Fernsehserien
38 | Kriegspropaganda als Gesamtkunstwerk

Musik & Künstler {#2}

40 | Smashing Pumpkins: »Mehr Rebellion, bitte!«
41 | COR: Klare Haltung
42 | Moonlight Breakfast: From Bukarest with Love
43 | Billy Idol
44 | M&R-Fragebogen: Chefket
45 | Belle & Sebastian
46 | Newcomer: Big Skies
47 | Newcomer: MercuryMercury | Nasim | David Pino | Sky Murdoch
48 | Album des Monats: Antony and the Johnsons
49 | Rezensionen

Standpunkte

63 | Kolumne: Wo der Hardcore-Punk in den Kindergarten geht
64 | Pro & Contra: Urheberrecht

Feature: Gerhard Gundermann
66 | Zwischen den Zeiten
67 | Zwischen den Welten

70 | Integrierte Kunst – The Art of Being Many

Spezial

73 | Mikail Aslan im Interview: Musiker gegen den Islamischen Staat
76 | Jegor Letow & Graschdanskaja Oborona: »Immer dagegen sein«
77 | »Grito de Guerra« – Solidarität mit entführten Studenten in Mexiko
78 | Analyse: Helene Fischer – »Atemlos durch die Nacht«
79 | Legendäre Orte: Georg-von-Rauch-Haus
80 | Theater: »Pfeffersäcke im Zuckerland & Strahlende Verfolger«
81 | Igor Strawinsky: »The Rake’s Progress«

Literatur & Film

83 | Poor But Sexy: Punkkultur in der Volksrepublik Polen
84 | Rezensionen Bücher
87 | Rezensionen Filme

Live

91 | Motörhead: Frenetisch bejubelt
92 | Barbara Thalheim: Alt und neu
93 | Anarchistwood Chet Faker
94 | Agitprop in Russland: Arkadiy Kots
96 | Konzert-Präsentationen
98 | Leserbriefe

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M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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