Melodie & Rhythmus

Newcomer: MercuryMercury

30.12.2014 11:59

MercuryMercury
Foto: Milos Djuric

Heimat: Irland, Iran, Deutschland

Musiker: Enda Gallery (voc), Shooresh Fezoni (e), Dave Mooney (e)

Laufbahn: Treffpunkt Berlin. Der eine hatte seinen Finanz-Job hingeschmissen, um sich der Musik hinzugeben, und war als Singer- Songwriter von Dublin hergezogen. Der zweite, ein in Hannover gestrandeter Iraner, studierte eigentlich Fotografie und brachte ein Faible für persische Percussions mit. Der dritte schließlich, auch ein Ire, wusste schon immer, dass er Musik machen wollte, und hatte sich nur im Instrument getäuscht. Die Gitarre hängt inzwischen an der Wand, dadurch sind die Finger frei für die Elektronik.

Zitat: »While you’re young / you’ve got to take your chances.«

Zukunftsmusik: Vom Folk zur Elektronik führte der Weg sowohl für Sänger Enda Gallery als auch für den Percussionisten Shooresh Fezoni. Mit der ersten EP haben sich MercuryMercury zunächst einmal selbst darüber versichert, dass sie auch Beats bauen und oben drauf schön schwerelose Songs legen können, die der seidenen Stimme von Enda das nötige Licht lassen. Derzeit arbeiten die drei Jungs an der Live-Umsetzung.

Christoph Schrag

MercuryMercury EP I
Selfrelease
www.mercurymercury.com

Der Beitrag erscheint in der M&R 1/2015, erhältlich ab dem 5. Januar 2015 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

Ähnliche Artikel:

Anzeigen

Che: Die ersten Jahre

flashback
logo-373x100
Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

Jetzt am Kiosk!

Anzeige junge Welt

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

Aktuelle Ausgabe bestellen*

1. per Mail: abo@melodieundrhythmus.com
2. per Telefon: 030/ 53 63 55 37
3. per Telefax: 030/ 53 63 55 51
4. per Post: Verlag 8. Mai GmbH, Torstr. 6, 10119 Berlin
5. im M&R-Shop

*Preis 6,90 Euro inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand 1,80 Euro

Ältere Ausgaben im M&R-Shop nachbestellen.
M&R Shop

M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

Interview lesen
 
Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören