Melodie & Rhythmus

M&R September/Oktober 2014


Am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel und im Abo.

CoverIn diesen Tagen ist es schwer zu entscheiden, worauf man sein Entsetzen konzentrieren soll. Auf das Massaker in Gaza oder das Gemetzel in Donezk oder auf eine andere der sich stetig mehrenden Barbareien? »Wenn die Kanonen donnern« – das gilt freilich auch für die Propagandakanonen –, »schweigen die Musen«, fordern die Herren aller Kriege seit jeher. Ein linkes Musikmagazin darf ihnen natürlich nicht gehorchen. Es muss mit schonungsloser Ideologiekritik antworten, die erfahrungsgemäß ohne solides Theoriefundament wenig Wirkung erzielt. Wer, wie M&R und ihre Leser, Gegenmusikkultur stark machen will, muss die Wirkmacht von Tönen, Beats, Sounds, Stilen verstehen, zwischen deren emanzipativen und manipulativen Potentialen unterscheiden lernen und die Tücken ihrer Inszenierung, Vermarktung und Fetischisierung kennen. weiterlesen

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MAGAZIN

06 | M&R beim UZ-Pressefest
07 | Zappanale | Antikriegskonferenz Berlin
08 | Fusion Festival | Erich-Mühsam-Fest
09 | Ausstellung: PR im Ersten Weltkrieg | R.I.P.

MUSIK & KÜNSTLER {#1}

10 | Chain & The Gang: Allergisch gegen Werbeversprechen
12 | Kraftklub: Bodenständig und ohne Gehabe
13 | Adam Cohen: Nicht nur Sex, Applaus und Geld
14 | Sväng: Let’s Sväng
15 | Hagen Stoll: Er kriegt den Blues
16 | ZAZ: Musik – das heißt, etwas weitergeben
17 | José James: Ungeduldig auf der Suche
18 | Letzte Instanz: Wenn alles auseinanderbricht

TITELTHEMA PSYCHOANALYSE & MUSIK

21 | Ein Bewusstsein von Freiheit
23 | Das Unbewusste der Kulturtindustrie
26 | Interview mit Sebastian Leikert, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse und Musik
30 | Was ist Freudomarxismus?
32 | Zur Psychoanalyse des Starkults
36 | Psychoanalyse sozial gespaltener Musik
38 | Das Unbehagen in der Musikkultur
42 | Sigmund Freud als Pionier der Androgynität

MUSIK & KÜNSTLER {#2}

44 | M&R-Fragebogen: SNFU
45 | Tricky: Eigenwillige Clubmusik
48 | Leonard Cohen: Zuerst also Manhattan
49 | Lana Del Rey: Nicht realitätsfern
50 | Ansa: Mit heiserer Stimme und Akustikgitarre
51 | Newcomer: Arnold+Sukroso | Suzannah | Tüsn | Liam
52 | Album des Monats: Rise Against – The Black Market
53 | Rezensionen

STANDPUNKTE

67 | Kolumne København kalder: Roskilde als reaktionäres Massenphänomen
68 | Pro & Contra: Bruce Springsteen – Kritiker des amerikanischen Traums?
70 | Dissonanzen: Pussy Riot – Ikonen der Camouflage

SPEZIAL

73 | »Fuck You, FRONTEX!«
75 | Interview mit MC Nuri: Wenn Du gefangen bist …
76 | Google VS. Indies
78 | Analyse: Andreas Gabailier – »I sing a Liad für Di«
79 | Legendäre Ort: MS Stubnitz
80 | Hitchcock auf der Couch: »Die tote Stadt«
81 | Interview mit dem Tänzer Carsten Jung (»Liliom«): »Man muss seine Ohren schulen!«

LITERATUR & FILM

83 | Rezensionen Literatur
87 | Rezensionen Film

LIVE

91 | The Dictators, Massive Attack
92 | Massicot
93 | Øya Festival, Feel Festival
94 | Agitprop & Public: Rompiendo Sistemas – Gefängnismusik in Argentinien
96 | Konzert-Präsentationen

98 | Leserbriefe

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M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

Interview lesen
 
Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören