Melodie & Rhythmus

Melodie&Rhythmus 4/2012


Erhältlich ab dem 29. Juni 2012 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel und im Abo.

M&R 4/2012Das Jahrzehnt zwischen 1980 und 1990 wird unter vielen Musikliebhabern als verlorenes Jahrzehnt abgehakt. Vorher erfreute man sich an »Stairway To Heaven«, hinterher an »Smells Like Teen Spirit«, dazwischen an »Cheri, Cheri Lady«.

Das ist natürlich ungerecht. Dieter Bohlen mag in deutschen Köpfen eine langanhaltende Geschmacksverirrung verursacht haben, aber er war nicht der Herr des Jahrzehnts. Das wurde von Madonna, Whitney Houston, Michael Jackson, Talk Talk, The Cure, den Talking Heads oder den Pet Shop Boys geprägt. Auch Ultravox gehörten zu den großen Architekten des kühlen Sounds. Noch heute erinnert sich ihr Mastermind Midge Ure mit Wohlgefallen an diese Zeit (S. 44).

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Inhaltsverzeichnis

MAGAZIN
06 | Pauschalabgabe
07 | Indie Pop Days
08 | In Memoriam, Rock im Stadtpark, Die Neuen Deutschpoeten
09 | Musikförderung

TITELTHEMA
10 | The Gaslight Anthem: Stadionattitüde
12 | The Gaslight Anthem im Interview: »Erzählt mir keinen Bullshit über Punk!«

DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH, SCHWEIZ
16 | Wise Guys
17 | Tiemo Hauer
18 | Stereo Total
20 | Mia Diekow
22 | Bakkushan
23 | Stefan Dettl
24 | Chima
26 | Mark Forster
28 | Aufschwung Rock: Ian Fisher
29 | Aufschwung Rock: Aparde, Hasenscheisse, Lisa Who, The Mustard Tubes
30 | Rezensionen

Schwerpunkt: Die glorreichen Achtziger
In den achtziger Jahren emanzipierten sich junge DDR -Bands von den alten Recken. Heute werden die Hallen wieder von den alten Recken gefüllt, die Generation der Achtziger ist weitgehend verschwunden. Sie teilt ihr Schicksal mit den Indie-Labels, die in den 80er Jahren in den USA und in Westeuropa entstanden.
40 | Essay von Jenni Zylka: Die letzte echte Retro-Dekade
44 | Interview mit Midge Ure: »Jeder hatte plötzlich die Chance, Musik zu machen«
48 | New Day Rising: Die schmutzigen Achtziger
50 | Verlorne Kinder: DDR-Bands der 80er
52 | Punk in der DDR
54 | Killing Joke

INTERNATIONAL
58 | Imany
59 | Neneh Cherry
60 | Kevin Rowland
61 | Liars
62 | Amy Macdonald
63 | Rumer
64 | Rezensionen

M&R SPEZIAL
74 | Unkaputtbar: Chris Rea
76 | Osteuropa-Sounds: Kottarashky
77 | Osteuropa-Sounds: M&R Live – Wodka, Schweiß und Russenpolka
78 | Osteuropa-Sounds: Los Colorados
80 | Urheberrecht: Was ist Arbeit wert?
82 | Urheberrecht: Neue Geschäftsmodelle für den Musikvertrieb

BUCH, KINO, DVD
84 | Buchrezensionen
85 | Filmrezensionen
86 | M&R Shop
88 | DVD-Rezensionen

LIVE
90 | Bruce Springsteen
92 | Freddy Fischer
93 | Billy Bragg
94 | Termine
98 | Impressum, Leserbriefe, Vorschau

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M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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