Melodie & Rhythmus

M&R Januar/Februar 2016


Ab dem 30. Dezember am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel und im Abo.

MR-1-2016Die Forderung des Ausbaus der Festung Europa und der Einführung von »Obergrenzen« für die Aufnahme von Flüchtlingen wird zunehmend aggressiv formuliert. Fremdenfeindliche Hetze grassiert; darunter das perfide Gerücht über muslimische Migranten, die angeblich die »offene Gesellschaft« mit »islamistischem Terror« infiltrieren. Einige, denen das nicht reicht, schreiten zur Tat. Sie attackieren Schutzsuchende und zünden Flüchtlingsunterkünfte an. Die Eskalation auf allen politischen Ebenen macht deutlich: Hier steht weitaus mehr auf der Tagesordnung als ein Streit um Zahlen und unterschiedlichen Vorstellungen über »Willkommenskultur« – hier äußert sich auch das Bedürfnis nach Wahrung des räuberisch erworbenen Besitzstandes der »zivilisierten Welt«. Die Menschen, die derzeit über das Mittelmeer oder die Balkanroute zu uns kommen, halten uns den Spiegel vor: Ihre Not und ihr Elend bezeugen die Verbrechen des westlichen Imperialismus, dessen Bombenterror in den vergangenen Jahrzehnten Hunderttausende getötet und die Lebenswelten von Millionen in Trümmerwüsten verwandelt hat. weiterlesen
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Magazin

06 | »Kriege singen«, Geburtstagsgala für Reinhard Lakomy
07 | Musikfolter-Opfer klagen, Festival »Musik und Politik«
08 | M&R-Veranstaltung: Musikalische Perspektiven von Migration und Flucht, M&R auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz
09 | Kommentar: Sicherheitswahn, R.I.P.

Musik & Künstler {#1}

10 | Arbeitsgruppe Zukunft: Organisierte Anarchie
12 | Buika: Großes Drama
13 | Tindersticks: Hochbrisante Zeiten
15 | Phall Fatale: Offenbarungen
16 | Baaba Maal
17 | Tracy Chapman: Auf dem Boden der Realität

Titelthema Migration & Flucht

21 | Migration als Dynamo künstlerischen Ausdrucks
24 | Migration und Flucht als Themen in der Pop- und Rockmusik
26 | Worksongs zur Bewältigung erzwungener Migration
27 | »Tabula Rasa für das Fremde« – der Komponist Isang Yun
28 | Zur Darstellung von Flucht und Vertreibung in der Musik
30 | »Kein Sound ist illegal« – Georg Kleins Interventionen
32 | Theater und Musik mit jugendlichen Flüchtlingen: »Neuland«, »Hajusom«
34 | Türkischer Hip-Hop aus Deutschland: Ein Zuhause-Gefühl
36 | Rapper Nazar vs. FPÖ: Beef mit HC
37 | Die Wanderschaft und Musik der Roma: »Die Welt liebt uns nicht«
38 | Musikgenres der Migration

Musik & Künstler {#2}

40 | Kaveh: Unwille zur Empathie
42 | Bane: Das letzte Kapitel
43 | Ron Pope: Selbst ist der Mann
44 | M&R-Fragebogen: Turbostaat
46 | Newcomer Foxos: Im Herzen Hannoveraner
47 | Newcomer: Pony Asteroid, Steal A Taxi, Dynarchy, Liste Noire
48 | Album des Monats: Suede – Night Thoughts
49 | Rezensionen

Standpunkte

63 | Kolumne aus Zagreb: Abseits des Mainstreams
64 | Pro & Contra: Popfeminismus
66 | Feature: Geflüchtete Künstler
70 | Staatspop – Geförderte Musiker für den Standort Deutschland

Spezial

73 »Hinter den Kulissen von Paris« – Kitsch und Krieg
75 Interview mit Tino Eisbrenner: Brücken bauen
76 Wiedereinführung der Vinyl-Charts
78 Analyse: Frank Sinatra – »Strangers in the Night«
79 Legendäre Orte: Arena, Wien
80 Interview: Musik und Folter

Film & Literatur

83 | Frank Zappa: Roxy. The Movie
84 | Rezensionen Filme
86 | Interview: Jörg Heiser über sein Buch »Doppelleben. Kunst und Popmusik«
87 | Rezensionen Bücher

Live

91 | Hikashu Joanna Newsom
92 | »Staging a Revolution« – Brutto, Pussy Riot & David Gilmour in London
94 | Interview: 30 Jahre Grup Yorum
96 | Konzert-Präsentationen
98 | Impressum, Leserbriefe, Fachmeinungen zu M&R-Titelseiten

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M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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