Melodie & Rhythmus

Kolumne: Zagreb zove

28.12.2015 14:39
Illustration: Eva Schönfeld

Illustration: Eva Schönfeld

Wenn du Musikfans über 40 nach der Szene in Zagreb fragst, werden sie wahrscheinlich über die Goldenen 80er und die New-Wave-Ära sprechen: über Bands, die genau das taten, was andere Bands im Westen zu dieser Zeit auch machten, über die Pixies und Gang of Four. Wer aber etwas jünger ist und in den 90ern begonnen hat, regelmäßig auf Konzerte zu gehen, weiß, dass die Independent- Szene Zagrebs in den letzten zehn Jahren eine Renaissance erlebt hat.

Von den Mainstream-Medien größtenteils ignoriert, hat die vom DIY-Spirit bestimmte und musikalisch vielfältige Bewegung eine Fülle von Bands mit beachtlicher Anhängerschaft hervorgebracht. Die meisten Genres sind vertreten, und dank einer wachsenden Zahl von Clubs hat man die Wahl zwischen Hardcore-, Punk- und Reggae-Gigs in einem besetzten Haus namens Medika oder Metal- und Alternative- Rock-Konzerten in Clubs wie Mocvara, Tvornica oder Kset.

Ante Ljubicic arbeitet seit fast 15 Jahren als Radiojournalist und schreibt für ein Independent-Webzine namens Potlista. Außerdem ist er Gitarrist bei zwei Alternative- Rock-Bands: ST!llness und ESC Life. Mit ihnen hat er in den letzten zehn Jahren vier Alben aufgenommen und über 250 Auftritte absolviert.
Foto: Vedran Matica

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Melodie und Rhythmus 1/2016, erhältlich ab dem 30. Dezember 2015 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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