Melodie & Rhythmus

Melodie&Rhythmus November/Dezember 2012


Ab dem 9. November 2012 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel und im Abo.

Cover M&R 6/2012Jubiläum? Hau mir doch ab! 50 Jahre »Love me do« von den Beatles – ist doch alles schon tausendmal erzählt. Dass Pete Best noch am Schlagzeug saß. Hat Brian Epstein dann abserviert und Ringo überredet. Aber Pete war noch dabei, als die Single im Oktober 1962 erschien.

55 Jahre M&R – da ist noch wenig gesagt. Wird sonst die alte DDR als »erledigt« abgehakt, rauf- und runter abgewickelt, blieb das illustrierte Pressewesen des Ostens weitgehend ausgespart. Dabei prägte es den Alltag. Wie die Musik, ob RIAS oder DT64. Jedenfalls lohnt es sich, genau hinzuschauen – und nicht mit dem Blick des Historikers, der für seine Sicht der Dinge bezahlt wird. Also kommen im Schwerpunkt dieser Jubiläumsausgabe Zeitzeugen zu Wort.
weiterlesen

bestellen
Ausgabe durchblättern

Inhaltsverzeichnis

MAGAZIN
06 | Im Visier des Staatsschutzes: Feine Sahne Fischfilet
08 | Newcomer auf der Szene
09 | Berlin live

TITELTHEMA
10 | Puhdys: Oben, aber nicht abgehoben
12 | Puhdys im Interview: »Einfach das machen, woran wir glauben«

DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH, SCHWEIZ
16 | Anna Depenbusch
18 | Fritz Kalkbrenner
19 | Conrad Schnitzler
20 | Boppin‘B
21 | Jubiläumsverlosung
22 | Die Traktor
24 | Zeitkratzer
25 | Bernd Begemann
26 | Melodie&Rhythmus LIVE: Anne Haight, Tim McMillan, Soundmonsters
28 | Aufschwung Rock: Parfum Brutal, Sue, Manual Kant, Adolar, Luis Laserpoint

Schwerpunkt: 55 Jahre Melodie und Rhythmus

1957 im November war es soweit: Die erste populäre Musikzeitschrift der DDR erschien. M&R lebte hautnah mit den Entwicklungen der DDR-Kultur – und folglich auch mit Rückschlägen. Und doch: Die Auflage von M&R wuchs auf 300 000 Exemplare – trotz Papiermangels. Nach der DDR übernahmen Westverlage das Geschäft – doch M&R schaffte einen Neubeginn, der immer noch anhält.
40 | Streifzug durch die DDR-Musikszene: Interview mit der Ex-Chefredakteurin Roswitha Baumert
44 | Die Uralt-Rocker: Hans Dieter Schmidt im Interview
48 | Norbert Leisegang blickt zurück: Vier Stunden live
50 | Rock‘n‘Roll auf dem Altenteil: Die Beat-Ära
52 | Dr. Itzbar Dschucka: M&R und Neil Young
54 | Vom Anfang nach dem Ende: Christian Hentschel belebte M&R nach dreizehn Jahren Pause wieder

INTERNATIONAL
58 | Lukas Graham
59 | Joe Cocker
60 | Ellie Goulding
61 | Martha Wainwright
62 | Arno
63 | The Chevin
64 | Milow
65 | Lumineers
66 | Rezensionen

M&R SPEZIAL
74 | Legendäre Orte: WABE
75 | Immer weiter: Die Seilschaft
76 | Osteuropa-Sounds: Sandow in Belarus, Bregovic, Lunapark

BUCH, KINO, DVD
80 | Neue Filme
81 | DVD
82 | Bücher

LIVE
88 | Degenhardt-Freunde
90 | Maximo Park
91 | Parov Stelar
92 | Termine
98 | Impressum, Leserbriefe, Vorschau

Aktuelles

Wundertäter gesucht


Wie Melodie & Rhythmus als Magazin für Gegenkultur doch noch fortgeführt werden könnte
27.01.2018

Treibstoff für große Anstrengungen


Aufgeben – das ginge gar nicht in Zeiten des aufhaltsamen Aufstiegs der AfD und anderer rechter Demagogen, meinen fast alle, denen M&R etwas bedeutet.
27.01.2018

Auf Eis gelegt


Die Produktion von Melodie & Rhythmus, Magazin für Gegenkultur, wird vorerst eingestellt. Einnahmen reichen nicht, um hohe inhaltliche Ansprüche auf Dauer zu finanzieren.
06.01.2018

Zur Ästhetik der Großen Weigerung


Warum eine Gegenkultur auf historisch-materialistischer Basis alternativlos ist
06.01.2018

Pressemitteilung:
Zeitschrift Melodie & Rhythmus vor dem Aus?, 05.01.2018
gegenkultur
logo-373x100
Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

Verkaufsstelle finden

Kiosk finden
Anzeige junge Welt
flashback

M&R empfihelt

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

Aktuelle Ausgabe bestellen*

1. per Mail: abo@melodieundrhythmus.com
2. per Telefon: 030/ 53 63 55 37
3. per Telefax: 030/ 53 63 55 51
4. per Post: Verlag 8. Mai GmbH, Torstr. 6, 10119 Berlin
5. im M&R-Shop

*Preis 6,90 Euro inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand 1,80 Euro

Ältere Ausgaben im M&R-Shop nachbestellen.
M&R Shop

M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

Interview lesen
 
Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören