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><channel><title>melodie&#38;rhythmus - Die älteste Musikzeitschrift Deutschlands</title> <atom:link href="http://www.melodieundrhythmus.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.melodieundrhythmus.com</link> <description>Die älteste Musikzeitschrift Deutschlands</description> <lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 20:56:05 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Sommer auf dem Land</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-empfiehlt/sommer-auf-dem-land/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-empfiehlt/sommer-auf-dem-land/#comments</comments> <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 15:26:24 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r empfiehlt]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3341</guid> <description><![CDATA[Eine herrlich skurrilen Geschichte in Tradition osteuropäischer FilmeIn seinem Spielfilmdebüt erzählt Regisseur Radek Wegrzyn, Absolvent der HFF Konrad Wolf, in einer einzigartigen warmen und herzlichen Stimmung von Liebe, Leben und Loslassen.
Bogdan (Zbigniew Zamachowski) ist ein international gefeierter Konzertpianist. Nach dem Tod seiner Frau Iza (Lucyna Malec) kehrt er der großen Bühne den Rücken zu und zieht sich zu seiner Mutter in das Dorf seiner Kindheit zurück. Hier hatten sich seine Frau und er bereits als Kinder am Strand die ewige Liebe geschworen.
Bogdan ergibt sich mit reichlich Alkohol seinem Schicksal. Doch ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine herrlich skurrilen Geschichte in Tradition osteuropäischer Filme</strong></p><p><object
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/> Regie: Radek Wegrzyn<br
/> Kinostart: 16.02.2012</p><p><em>Produzenten:</em> Christoph Hahnheiser, Malgorzata Retei, Fabian Gasmia<br
/> <em>Ko-Produktion:</em> Snapper Films, Hochschule für Film und Fernsehen “KONRAD WOLF”, Cineposproduction, Canal+ Poland, Juha Wuolijoki, Henning Kamm<br
/> <em>Förderung:</em> Medienboard Berlin Brandenburg, DFFF, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, nordmedia Fonds GmbH, Polski Instytut Sztuki Filmowej, The Finnish Film Foundation, Filmstiftung NRW, MEDIA Programme</p><p><a
href="http://sommeraufdemland.de" target="_blank">www.sommeraufdemland.de</a></p><blockquote><p><strong>m&#038;r verlost:</strong><br
/> <img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2012/01/opernglas150.png" alt="opernglas150 Sommer auf dem Land" title="Opernglas" width="150" height="113" class="alignright size-full wp-image-3343" />• 3 x 2 Freikarten + 1 Opernglas für eine Kinovorstellung von<br
/> „Sommer auf dem Land“<br
/> Die Freikarten sind deutschlandweit in allen Kinos gültig, die den Film &#8220;Sommer auf dem Land&#8221; zeigen. Für den einmaligen Eintritt von zwei Personen, weitere <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/verlosung/" title="Verlosung">Informationen</a>,<br
/> Verlosung vom 25.1. &#8211; 8.2.2012</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-empfiehlt/sommer-auf-dem-land/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Große Kunst? Großer Quatsch?</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/grosse-kunst-grosser-quatsch/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/grosse-kunst-grosser-quatsch/#comments</comments> <pubDate>Mon, 09 Jan 2012 19:47:55 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Adrian Zaar]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3327</guid> <description><![CDATA[Adrian Zaar kann man lieben oder hassen
Manche Songs des selbst betitelten Debüts von Adrian Zaar sind grandios. »Warten« ist ein grotesk überzuckerter Tanzbodenfeger, gesungen mit einer extrem pomadigen Stimme, die sich bei Damen einschmeichelt, die noch Hütchen und Handtasche tragen und nachmittags im Seniorenheim auf den Tanztee warten. Meint der Mann, was er singt?
Die scheinbare Ernsthaftigkeit, mit der sich Adrian Zaar als schmieriger Schmachtbolzen inszeniert, wird ihm in der Popwelt nicht nur Freunde bringen. Doch hört man genauer hin, kann man die Platte ganz anders deuten. Adrian Zaar singt mit ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Adrian Zaar kann man lieben oder hassen</strong></p><p>Manche Songs des selbst betitelten Debüts von Adrian Zaar sind grandios. »Warten« ist ein grotesk überzuckerter Tanzbodenfeger, gesungen mit einer extrem pomadigen Stimme, die sich bei Damen einschmeichelt, die noch Hütchen und Handtasche tragen und nachmittags im Seniorenheim auf den Tanztee warten. Meint der Mann, was er singt?</p><p>Die scheinbare Ernsthaftigkeit, mit der sich Adrian Zaar als schmieriger Schmachtbolzen inszeniert, wird ihm in der Popwelt nicht nur Freunde bringen. Doch hört man genauer hin, kann man die Platte ganz anders deuten. Adrian Zaar singt mit einem Lächeln. Ob ironisch oder dankbar, weiß nur er allein, doch das Lächeln ist da, es schwingt zwischen den Zeilen mit. Es passt zur Musik, die keine Wiederkehr der Schlagerwelt von Dieter Thomas Heck beschwört. Zaar mixt die Neue Deutsche Welle mit Rex Gildo. Ja! Das geht! Man hört diese Songs und kringelt sich vor Lachen auf dem Boden.</p><p>Der Synth-Pop der 80er Jahre ist Zaars Welt, und er beherrscht ihn perfekt. Manche Lieder klingen ein bisschen wie die älteren Songs von Andreas Dorau. Das ist durchaus als Qualitätsmerkmal zu verstehen. Die Remixe der Zaar-Songs, die auf CD 2 beigelegt sind, zeigen, wie viel musikalisches Potenzial dieser Mann besitzt.</p><p>Der in Bern lebende Zaar dichtet Herz-Schmerz-Reime, für die jeder andere Sänger verprügelt würde: »Du sprichst nicht von Liebe / warum nur merk ich‘s nicht / So viele schöne Worte / so verträumt dein Blick / Du sprichst nicht von Liebe / nur vom lebenslangen Glück«. Bei Adrian Zaar schließt man die Augen und singt inbrünstig mit. Bis man mit einem Schlag auf den Hinterkopf daran erinnert wird, dass es Menschen gibt, die Adrian Zaar problemlos hassen können.</p><p><em>Jürgen Winkler</em></p><blockquote><p><strong>Adrian Zaar</strong> s/t (2 CDs)<br
/> Snowhite/Universal, VÖ: 10.02.2012</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/grosse-kunst-grosser-quatsch/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Rerecording statt Recyclen</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/rerecording-statt-recyclen/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/rerecording-statt-recyclen/#comments</comments> <pubDate>Mon, 09 Jan 2012 19:42:23 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Die Sterne]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3323</guid> <description><![CDATA[Die Sterne spielen ihre Anfänge neu ein
Sie könnten es sich einfacher machen und sich mit »Greatest Hits« feiern lassen. Schließlich leuchten die Sterne seit 20 Jahren und weisen den Weg, wie sich Tanzen mit Denken lustvoll verbinden lässt. Wie gut diese Symbiose nach wie vor funktioniert, zeigte ein rappelvolles Gastspiel im Dezember 2011 in Berlin. Es bewies, dass die Hamburger vor allem eines sind: eine hervorragende Liveband.
Wer allerdings von den Nachgeborenen den »Universal Tellerwäscher« zu Hause hören wollte, musste feststellen, dass all die frühen Alben der Sterne nicht mehr lieferbar ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Sterne spielen ihre Anfänge neu ein</strong></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2012/01/die-sterne.png" alt="die sterne Rerecording statt Recyclen" title="Die Sterne" width="200" height="341" class="alignright size-full wp-image-3324" />Sie könnten es sich einfacher machen und sich mit »Greatest Hits« feiern lassen. Schließlich leuchten die Sterne seit 20 Jahren und weisen den Weg, wie sich Tanzen mit Denken lustvoll verbinden lässt. Wie gut diese Symbiose nach wie vor funktioniert, zeigte ein rappelvolles Gastspiel im Dezember 2011 in Berlin. Es bewies, dass die Hamburger vor allem eines sind: eine hervorragende Liveband.</p><p>Wer allerdings von den Nachgeborenen den »Universal Tellerwäscher« zu Hause hören wollte, musste feststellen, dass all die frühen Alben der Sterne nicht mehr lieferbar sind. Deshalb wurden fünf der Stücke, die sich als Lebensbegleiter herausgestellt haben, neu eingespielt. Die Unterschiede zu den Erstaufnahmen sind mitunter minimal, einige Tempi sind verändert, die Arrangements teilweise anders gewichtet. »Für uns sind diese Stücke nicht alt, sondern gegenwärtig«, sagt Sänger Frank Spilker. »Das eigentliche Original, wenn es so was gibt, ist sowieso die Liveperformance.«</p><p>Zu diesem Selbstverständnis passt, dass das Minialbum auch zwei Coverversionen von Wegbegleitern aus der Hamburger Schule bietet. »Ich weigere mich, aufzugeben« von Superpunk und »Ich halte es nicht aus« von Die Regierung, passen wie selbstverständlich in das Narrativ der Sterne-Lieder. Apropos Schule: Ein weiterer Grund für die CD »Für Anfänger« war ebenso pragmatisch wie kalauerverführend. »Was hat dich bloß so ruiniert« ist der heimliche Titelsong des Kinofilms »Jonas – Stell Dir vor, es ist Schule und du musst wieder hin« mit Christian Ulmen in der Hauptrolle. Der Schulverweigerer resozialisiert sich in einer Schülerband.</p><p><em>Lene Zade</em></p><blockquote><p><strong>Die Sterne</strong> Für Anfänger<br
/> Materie Records/Rough Trade, VÖ 20.01.2012<br
/> <a
href="http://www.diesterne.de" target="_blank">www.diesterne.de</a></p></blockquote><p><small>Anzeige</small><br
/> <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/plugins/adrotate/adrotate-out.php?track=NTEsMCww"><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/themes/arthemia/images/banners/mini468.gif" alt="mini468 Rerecording statt Recyclen"  title="Rerecording statt Recyclen" /></a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/rerecording-statt-recyclen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Signierstunde mit Pablo Miró am m&amp;r-Stand</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/signierstunde-mit-pablo-miro/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/signierstunde-mit-pablo-miro/#comments</comments> <pubDate>Mon, 09 Jan 2012 15:25:15 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[Aktuelles]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3317</guid> <description><![CDATA[Der Musiker Pablo Miró wurde 1961 in Cordoba/Argentinien geboren. Er wuchs dort und in der BRD auf, lernte Gitarre, studierte Komposition. Vier CDs hat er bisher veröffentlicht. Am 14. Januar gibt er auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin ein Solidaritätskonzert für die Cuban Five.
Im Anschluß an sein Konzert wird er gegen 17.30 Uhr am melodie&#038;rhythmus-Stand signieren.
Die Rosa-Luxemburg-Konferenz findet am 14. Januar in der Urania Berlin statt. Alle weiteren Informationen zur Konferenz finden Sie unter www.rosa-luxemburg-konferenz.de.
www.pablomiro.com]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Musiker Pablo Miró wurde 1961 in Cordoba/Argentinien geboren. Er wuchs dort und in der BRD auf, lernte Gitarre, studierte Komposition. Vier CDs hat er bisher veröffentlicht. Am 14. Januar gibt er auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin ein Solidaritätskonzert für die Cuban Five.</p><p>Im Anschluß an sein Konzert wird er gegen 17.30 Uhr am melodie&#038;rhythmus-Stand signieren.</p><p>Die Rosa-Luxemburg-Konferenz findet am 14. Januar in der Urania Berlin statt. Alle weiteren Informationen zur Konferenz finden Sie unter <a
href="http://www.rosa-luxemburg-konferenz.de/" target="_blank">www.rosa-luxemburg-konferenz.de</a>.</p><blockquote><p><a
href="http://www.pablomiro.com" target="_blank">www.pablomiro.com</a></p></blockquote><p><object
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3288</guid> <description><![CDATA[Am 03.01.2012 erscheint das neueste Heft der melodie&#038;rhythmus. Schwerpunkt der Januar/Februar-Ausgabe ist das Thema &#8220;Geld&#8221;.
Der Konzertveranstalter Berthold Seliger befasst sich in seinem Essay mit der Rolle des Geldes in der Popmusik. Er erklärt die Verdienstmöglichkeiten für Musiker anhand konkreter Beispiele und analysiert die Rolle der Sponsoren im Konzertalltag.
Im Schwerpunktinterview berichtet der Rapper Sido über den Einfluss Gelds im Hip-Hop und seine persönliche Haltung zum Geld. Der Schwerpunkt wird durch Interviews mit dem legendären Musikproduzent Siggi Loch und dem Musiker Charlie Winston ergänzt, der 2009 mit dem Hit &#8220;Like a Hobo&#8221; ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/"><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2012/01/cover.png" alt="cover Jetzt am Kiosk: m&r 1/2012" title="Cover" width="230" height="317" class="alignright size-full wp-image-3289" /></a>Am 03.01.2012 erscheint das neueste Heft der melodie&#038;rhythmus. Schwerpunkt der Januar/Februar-Ausgabe ist das Thema &#8220;Geld&#8221;.</p><p>Der Konzertveranstalter Berthold Seliger befasst sich in seinem <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/let-me-get-what-i-want/">Essay mit der Rolle des Geldes in der Popmusik</a>. Er erklärt die Verdienstmöglichkeiten für Musiker anhand konkreter Beispiele und analysiert die Rolle der Sponsoren im Konzertalltag.</p><p>Im Schwerpunktinterview berichtet der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/ich-will-nie-wieder-dahin-zurueck-wo-ich-hergekommen-bin/">Rapper Sido über den Einfluss Gelds im Hip-Hop und seine persönliche Haltung zum Geld</a>. Der Schwerpunkt wird durch Interviews mit dem <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/eine-million-sonst-ist-er-weg/">legendären Musikproduzent Siggi Loch</a> und dem Musiker <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/aus-der-gosse-in-die-top-ten/">Charlie Winston</a> ergänzt, der 2009 mit dem Hit &#8220;Like a Hobo&#8221; über Nacht zu Ruhm und Geld kam. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den Themen <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/spende-mit-extras/">Crowdfounding</a> und <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/das-kina-syndrom/">Youtube</a>.</p><p>Auf dem Titel befindet sich <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/auf-dem-sprung/">Max Prosa</a>, der als einer der besten jungen Singer/Songwriter Deutschlands gilt und bereits mit Clueso und Philipp Poisel verglichen wird. In der Rubrik &#8220;Unkaputtbar&#8221; sprechen wir mit der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/singen-einfach-nur-singen/">Jazzsängerin Ruth Hohmann</a>, die viele Jahre als einzige Jazzsängerin der DDR zugelassen war. Außerdem besuchen wir <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/lohn-der-beharrlichkeit/">Dirk Michaelis</a> und <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/danke-fuer-die-blumen/">würdigen in einem Special die Musik von Andreas Dorau</a>. In der Rubrik &#8220;Legendäre Orte&#8221; erinnern wir an den <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/tanz-den-tanith/">Berliner Technoclub &#8220;Tresor&#8221;</a>, der von 1991 bis 2005 die Geschichte der Technomusik prägte.</p><p>Weitere Musikthemen im Heft: <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/sitzt-son-typ-aufm-barhocker/">Tom Lüneburger</a>, <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/die-herren-der-freiheit/">Deichkind</a>, <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/ans-licht/">Down Below</a>, <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/happy-trash/">Black Keys</a>, <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/im-kampf-gegen-sich-selbst/">Charlotte Gainsbourgh</a>, <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/blues-mit-sauerkraut/">Mark Lanegan</a>, <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/liebeskummertroestersongs/">Marit Larsen</a> u.v.a.</p><p><strong><big>Weiter zur <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/">Ausgabe Januar/Februar 2012</a></big></strong></p> <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/plugins/adrotate/adrotate-out.php?track=NTEsMTcsMA=="><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/themes/arthemia/images/banners/mini468.gif" alt="mini468 Jetzt am Kiosk: m&r 1/2012"  title="Jetzt am Kiosk: m&r 1/2012" /></a> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/jetzt-am-kiosk-mr-1-2012/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>The Civil Wars</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-praesentiert/the-civil-wars/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-praesentiert/the-civil-wars/#comments</comments> <pubDate>Sun, 01 Jan 2012 19:35:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r präsentiert]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3304</guid> <description><![CDATA[Die Singer/Songwriter Joy Williams und John Paul White wurden bei einer Session im Jahr 2008 einander vorgestellt. Kurz darauf gründeten Sie The Civil Wars. Ein Projekt, in das beide ihre musikalischen Vorzüge einbringen. Die intime Atmosphäre wird durch die Reduktion auf Gitarre und Duettgesang betont, in welchem sich Williams und White originell ergänzen. Musik zwischen Folk und Country, ruhig und getragen, mit energetischen Ausbrüchen. Höhepunkte der Liveshow sind die eigenständigen Coverversionen: „You Are My Sunshine“ in einer Moll-Variante oder „Billie Jean“ von Michael Jackson. Tiefe Ehrfurcht, Humor und Gespür für ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Singer/Songwriter Joy Williams und John Paul White wurden bei einer Session im Jahr 2008 einander vorgestellt. Kurz darauf gründeten Sie The Civil Wars. Ein Projekt, in das beide ihre musikalischen Vorzüge einbringen. Die intime Atmosphäre wird durch die Reduktion auf Gitarre und Duettgesang betont, in welchem sich Williams und White originell ergänzen. Musik zwischen Folk und Country, ruhig und getragen, mit energetischen Ausbrüchen. Höhepunkte der Liveshow sind die eigenständigen Coverversionen: „You Are My Sunshine“ in einer Moll-Variante oder „Billie Jean“ von Michael Jackson. Tiefe Ehrfurcht, Humor und Gespür für eine wunderbare Songauswahl können sie im Frühjahr bei der Tour von The Civil Wars erleben.</p><p><a
href="http://www.thecivilwars.com" target="_blank">www.thecivilwars.com</a><br
/> <a
href="http://www.myspace.com/thecivilwars" target="_blank">www.myspace.com/thecivilwars</a></p><p><object
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/> 26.03.2012 Köln – Kulturkirche (bestuhlt)<br
/> 02.04.2012 Berlin &#8211; Festsaal Kreuzberg</p><blockquote><p><strong>m&#038;r verlost</strong><br
/> 2&#215;2 Freikarten für die Konzerte in Berlin und Köln der Frühjahrstour von The Civil Wars, weitere <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/verlosung/" title="Verlosung">Informationen</a>.<br
/> Verlosung vom 27.02.2012 bis 11.03.2012</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-praesentiert/the-civil-wars/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Sebastian Krumbiegel</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-praesentiert/sebastian-krumbiegel/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-praesentiert/sebastian-krumbiegel/#comments</comments> <pubDate>Sun, 01 Jan 2012 16:18:46 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r präsentiert]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3297</guid> <description><![CDATA[Als Frontmann der Prinzen ist Sebastian Krumbiegel inzwischen jedermann in Deutschland bekannt. Auf seiner Solotournee zeigt sich der ehemalige Thomaner dem Publikum von seiner anderen Seite. Ein Mann, ein Klavier und Balladen, wie sie das Leben schreibt – das sind die Zutaten für Krumbiegels »Solo am Piano Tour«, die den Leipziger ab März durch Deutschland führt.
Abseits von großen Bühnen und Fernsehshows wird der Sänger dabei sowohl veröffentlichte als auch noch unbekannte Solostücke aus seiner eigenen Feder präsentieren. Mit spielerischer Sicherheit greift er in die Tasten, singt mal politisch-ironisch, dann wieder ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2012/01/SebastianKrumbiegel.png" alt="SebastianKrumbiegel Sebastian Krumbiegel" title="Sebastian Krumbiegel" width="522" height="334" class="alignnone size-full wp-image-3300" /></p><p>Als Frontmann der Prinzen ist Sebastian Krumbiegel inzwischen jedermann in Deutschland bekannt. Auf seiner Solotournee zeigt sich der ehemalige Thomaner dem Publikum von seiner anderen Seite. Ein Mann, ein Klavier und Balladen, wie sie das Leben schreibt – das sind die Zutaten für Krumbiegels »Solo am Piano Tour«, die den Leipziger ab März durch Deutschland führt.</p><p>Abseits von großen Bühnen und Fernsehshows wird der Sänger dabei sowohl veröffentlichte als auch noch unbekannte Solostücke aus seiner eigenen Feder präsentieren. Mit spielerischer Sicherheit greift er in die Tasten, singt mal politisch-ironisch, dann wieder humorvoll-satirisch, immer aber grundehrlich seine Texte von blinden Passagieren und entschwundenen Schiffen – Chansons, die gleichfalls zum Nachdenken und Schmunzeln anregen. Auch Coverversionen von deutschen Superstars (wie Udo Lindenberg und Rio Reiser) und regionalen Helden (wie die Leipziger Band Die Art) werden darunter sein. So nimmt Krumbiegel sein Publikum mit auf eine musikalische Reise, auf der er aus seinem eigenen Leben erzählt und Einblicke in seine Künstlerseele gewährt.<br
/> <em>Nicole Laube</em></p><p><a
href="http://www.sebastiankrumbiegel.de" target="_blank">www.sebastiankrumbiegel.de</a></p><p><strong>Termine:</strong><br
/> 03.03. Eisenach – Schlachthof<br
/> 07.03. Berlin – BKA Theater<br
/> 08.03. Rostock – Ursprung<br
/> 09.03. Jena – Café Wagner<br
/> 10.03. Wawern – Alte Synagoge<br
/> 11.03. Kassel – Schlachthof<br
/> 15.03. Mannheim – Kulturhaus<br
/> 16.03. Plauen – Malzhaus<br
/> 17.03. Wittenberg – Phönix Theater<br
/> 22.03. Hamburg – Stage Club<br
/> 23.03. Magdeburg – Alte Feuerwache<br
/> 24.03. Arnstadt – Theater Arnstadt<br
/> 30.03. Pirna – Tom Pauls Haus<br
/> 31.03. Dessau – Altes Theater<br
/> 04.04. Leipzig – Horns Erben<br
/> 26.04. Neusäß – Stadthalle<br
/> 04.05. Hoyerswerda – Kulturfabrik</p><p><strong>m&#038;r verlost</strong><br
/> 3&#215;2 Tickets für die »Durch die Nacht«-Tour von Sebastian Krumbiegel, weitere Infos <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/verlosung/" title="Verlosung">www.melodieundrhythmus.com/verlosung</a><br
/> Verlosung vom 13.02.2012 bis 26.02.2012</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-praesentiert/sebastian-krumbiegel/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>AUFSCHWUNG ROCK: Rino Mandingo</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/rino-mandingo/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/rino-mandingo/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 19:13:43 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3267</guid> <description><![CDATA[Heimat: Berlin Reihenhaus City.
Musiker: Rino, der Schwiegermutter-Rapper.
Laufbahn: Rap ist ein liederlicher Rotzbengel, der sich den ganzen Tag auf der Straße herumtreibt, Leute provoziert und Mist baut. Rino dagegen ist der nette Junge von nebenan, der freundlich grüßt, gut in der Schule ist und in der Pause auf dem Schulhof immer vom Rotzbengel Rap verprügelt wird. Aber Rino ist nicht nachtragend, und dem Rap imponiert mit zunehmendem Alter die Wortgewandtheit des Musterschülers. Beide vertragen sich bei einer Tasse warmer Milch und machen fortan gemeinsame Sache.
Zitat: »Rino Mandingo nimmt dich einmal fest ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/RinoMandingo.png" alt="RinoMandingo AUFSCHWUNG ROCK: Rino Mandingo" title="Rino Mandingo" width="585" height="212" class="alignnone size-full wp-image-3268" /></p><p><strong>Heimat:</strong> Berlin Reihenhaus City.</p><p><strong>Musiker:</strong> Rino, der Schwiegermutter-Rapper.</p><p><strong>Laufbahn:</strong> Rap ist ein liederlicher Rotzbengel, der sich den ganzen Tag auf der Straße herumtreibt, Leute provoziert und Mist baut. Rino dagegen ist der nette Junge von nebenan, der freundlich grüßt, gut in der Schule ist und in der Pause auf dem Schulhof immer vom Rotzbengel Rap verprügelt wird. Aber Rino ist nicht nachtragend, und dem Rap imponiert mit zunehmendem Alter die Wortgewandtheit des Musterschülers. Beide vertragen sich bei einer Tasse warmer Milch und machen fortan gemeinsame Sache.</p><p><strong>Zitat:</strong> »Rino Mandingo nimmt dich einmal fest in den Arm. Wer das nicht möchte, muss aber auch nicht.«</p><p><strong>Zukunftsmusik:</strong> Das kostenlose Download-Album »Bridget Haze« ist das einzige, das in Krisenzeiten noch mit dem Überangebot von Tapete (s.o.) mithalten kann. Es ergänzt dessen Sarkasmus um die nette Schwiegermutti-Variante, womit der deutsche Rap alle Lebenslagen bis ins hohe Alter abdeckt hätte. Egal, was der Euro macht, die Rente ist wieder voll »real«.</p><p><em>Christoph Schrag</em></p><blockquote><p><strong>Rino Mandingo</strong> Bridget Haze<br
/> <a
href="http://www.rinomandingo.bandcamp.com" target="_blank">www.rinomandingo.bandcamp.com</a><br
/> <a
href="http://www.facebook.com/rino.mandingo" target="_blank">www.facebook.com/rino.mandingo</a></p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/rino-mandingo/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>AUFSCHWUNG ROCK: Tapete</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/tapete/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/tapete/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 19:09:02 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3263</guid> <description><![CDATA[Heimat: Berlin Real City.
Musiker: Leonard Kroppach (The Tapete Himself).
Laufbahn: Ist mit der größten Klappe Berlins geboren worden, nimmt das aber extrem gelassen, weil er weiß, dass sie das beste Versteck ist für sein großes Talent. Denn obwohl der Rapper, der sich Tapete nennt, außer bei seinem Namen immer übertreibt, wird er dauernd unterschätzt. Dabei nimmt er sich der knallharten Themen an, vor denen andere sich nur ducken: Weltuntergang, Gedankenkontrolle und Brustmuskeldancen.
Zitat: »Ich bedank mich jeden Tag bei Vater Staat, dass ich auf seine Kosten leben darf.«
Zukunftsmusik: Bringt auch alle zukünftigen ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/tapete.png" alt="tapete AUFSCHWUNG ROCK: Tapete" title="Tapete" width="585" height="365" class="alignnone size-full wp-image-3264" /></p><p><strong>Heimat:</strong> Berlin Real City.</p><p><strong>Musiker:</strong> Leonard Kroppach (The Tapete Himself).</p><p><strong>Laufbahn:</strong> Ist mit der größten Klappe Berlins geboren worden, nimmt das aber extrem gelassen, weil er weiß, dass sie das beste Versteck ist für sein großes Talent. Denn obwohl der Rapper, der sich Tapete nennt, außer bei seinem Namen immer übertreibt, wird er dauernd unterschätzt. Dabei nimmt er sich der knallharten Themen an, vor denen andere sich nur ducken: Weltuntergang, Gedankenkontrolle und Brustmuskeldancen.</p><p><strong>Zitat:</strong> »Ich bedank mich jeden Tag bei Vater Staat, dass ich auf seine Kosten leben darf.«</p><p><strong>Zukunftsmusik:</strong> Bringt auch alle zukünftigen Alben wie bisher zum freien Download raus und wird auf diese Art in den kommenden Krisenzeiten nicht nur den Hip-Hop Markt, sondern auch die Parolen-Hoheit erobern. Von dort bis zur Weltpräsidentschaft ist es für einen wie ihn nur noch ein kleiner Schritt.</p><p><em>Christoph Schrag</em></p><blockquote><p><strong>Tapete </strong>Sumpf<br
/> Free Download<br
/> <a
href="http://www.tapeteberlin.de" target="_blank">www.tapeteberlin.de</a></p></blockquote><p><small>Anzeige</small><br
/> <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/plugins/adrotate/adrotate-out.php?track=NTEsMTcsMA=="><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/themes/arthemia/images/banners/mini468.gif" alt="mini468 AUFSCHWUNG ROCK: Tapete"  title="AUFSCHWUNG ROCK: Tapete" /></a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/tapete/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>AUFSCHWUNG ROCK: Listen To Polo</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/listen-to-polo/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/listen-to-polo/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 19:01:39 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Listen To Polo]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3257</guid> <description><![CDATA[Heimat: Mannheim Academy City.
Musiker: Michael Rückert (voc/key), Matthias Rückert (git/voc), David LaPlant (bs/voc), André Bayer (dr).
Laufbahn: Die Rückerts sind nicht nur verwandt, sondern verzwillingt. Aller Wahrscheinlichkeit nach haben sie in ihrer Kindheit nicht nur die gleichen Klamotten getragen, sondern auch denselben Walkman benutzt. Fürs Songsharing eigneten sich am besten Bands wie Beatles, Radiohead und Mute Math, weil in deren Songs so viel drin ist, dass es für alle reicht. Der Teilerfolg ist unbestreitbar, wenn man die Musik von Listen To Polo hört. Rückstände des Urmaterials sind bis zum dritten Gehörgang ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/listen-to-polo.png" alt="listen to polo AUFSCHWUNG ROCK: Listen To Polo" title="Listen To Polo" width="585" height="366" class="alignnone size-full wp-image-3261" /></p><p><strong>Heimat:</strong> Mannheim Academy City.</p><p><strong>Musiker:</strong> Michael Rückert (voc/key), Matthias Rückert (git/voc), David LaPlant (bs/voc), André Bayer (dr).</p><p><strong>Laufbahn:</strong> Die Rückerts sind nicht nur verwandt, sondern verzwillingt. Aller Wahrscheinlichkeit nach haben sie in ihrer Kindheit nicht nur die gleichen Klamotten getragen, sondern auch denselben Walkman benutzt. Fürs Songsharing eigneten sich am besten Bands wie Beatles, Radiohead und Mute Math, weil in deren Songs so viel drin ist, dass es für alle reicht. Der Teilerfolg ist unbestreitbar, wenn man die Musik von Listen To Polo hört. Rückstände des Urmaterials sind bis zum dritten Gehörgang nachweisbar.</p><p><strong>Zitat:</strong> »Are you ready to come home?«</p><p><strong>Zukunftsmusik:</strong> Nach ihrer EP »Options« stehen die Jungs nun vor der Markteinführung. Statt optional zu bleiben, machen sich die vier Pop-Akademiker obligatorisch. Es gibt den Listen To Polo im nächsten Jahr mit allen Extras ab Werk in der langen Ausführung als Album. Bleibt nur noch zu sagen: Teilt das.</p><p><em>Christoph Schrag</em></p><blockquote><p><strong>Listen To Polo</strong> Options<br
/> Teleporter Music<br
/> <a
href="http://www.listentopolo.com" target="_blank">www.listentopolo.com</a></p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/listen-to-polo/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>AUFSCHWUNG ROCK: Berge</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/berge/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/berge/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 18:53:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Berge]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3251</guid> <description><![CDATA[Heimat: Berlin Pop City.
Musiker: Marianne Neumann (voc/p), Rocco Horn (rest).
Laufbahn: Von der Band zum Kollektiv zur Schrumpfung zum Neuanfang. Das ist die Kurzform. Das alles in der realen Langform zu überleben und als umworbenes Popjuwel wiederaufzuerstehen, das ist das Kunststück, das Berge vollbracht haben. Es hat sie zu entspannten Neo-Hippies gemacht, die ohne Angst vor Dur-Akkorden vom Meer aus Farben singen und auch sonst lieber Mut machen als schwarzmalen. Das bedarf gerade in Berlin einiger Courage.
Zitat: »Ich mal mir einfach meine Welt, hier ist alles perfekt. Woa oh oh. Woa ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/berge.png" alt="berge AUFSCHWUNG ROCK: Berge" title="Berge" width="585" height="390" class="alignnone size-full wp-image-3254" /></p><p><strong>Heimat:</strong> Berlin Pop City.</p><p><strong>Musiker:</strong> Marianne Neumann (voc/p), Rocco Horn (rest).</p><p><strong>Laufbahn:</strong> Von der Band zum Kollektiv zur Schrumpfung zum Neuanfang. Das ist die Kurzform. Das alles in der realen Langform zu überleben und als umworbenes Popjuwel wiederaufzuerstehen, das ist das Kunststück, das Berge vollbracht haben. Es hat sie zu entspannten Neo-Hippies gemacht, die ohne Angst vor Dur-Akkorden vom Meer aus Farben singen und auch sonst lieber Mut machen als schwarzmalen. Das bedarf gerade in Berlin einiger Courage.</p><p><strong>Zitat:</strong> »Ich mal mir einfach meine Welt, hier ist alles perfekt. Woa oh oh. Woa oh oh.«</p><p><strong>Zukunftsmusik:</strong> Frisch crowdgefunded und vollmotiviert nehmen sie ihr nächstes Studio-Album in kompletter Eigenregie auf, während der größte Teil der Musikindustrie sich ärgert, dass sie sich Berge nicht doch schon früher unter den Nagel gerissen haben. Aber eine gute Nachricht lässt sich eben nicht einfach für sich behalten.</p><p><em>Christoph Schrag</em></p><blockquote><p><strong>Berge</strong> Meer aus Farben (Single &#038; Video)<br
/> Eigenvertrieb<br
/> <a
href="http://www.facebook.com/hoertberge" target="_blank">www.facebook.com/hoertberge</a></p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/berge/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Leserbriefe</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/leserbriefe-1-2012/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/leserbriefe-1-2012/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:58:09 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3053</guid> <description><![CDATA[Schicken Sie uns Ihre Meinung, Anregungen und Kritik: an redaktion@melodieundrhythmus.com oder Verlag 8. Mai GmbH, melodie&#38;rhythmus, Torstraße 6, 10119 Berlin
Ich wusste zwar schon länger, dass es die m&#038;r wieder gibt, habe aber erst in den letzten Monaten zwei Exemplare gekauft und auf Zugfahrten intensiv gelesen.[...] Ich finde gut, dass aus der m&#038;r kein Ostalgieblatt geworden ist. [...] Trotz der reflektierten Berichterstattung über das Umfeld der Musik und die sehr differenzierte Betrachtung der DDR-Vergangenheit stört mich ein latenter Hang zu einem, sorry, sehr ideologischen Betonkommunismus. […] Übel aufgestoßen ist mir auch ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Schicken Sie uns Ihre Meinung, Anregungen und Kritik: an <a
href="mailto:redaktion@melodieundrhythmus.com">redaktion@melodieundrhythmus.com</a> oder Verlag 8. Mai GmbH, melodie&amp;rhythmus, Torstraße 6, 10119 Berlin</p><blockquote><p>Ich wusste zwar schon länger, dass es die m&#038;r wieder gibt, habe aber erst in den letzten Monaten zwei Exemplare gekauft und auf Zugfahrten intensiv gelesen.[...] Ich finde gut, dass aus der m&#038;r kein Ostalgieblatt geworden ist. [...] Trotz der reflektierten Berichterstattung über das Umfeld der Musik und die sehr differenzierte Betrachtung der DDR-Vergangenheit stört mich ein latenter Hang zu einem, sorry, sehr ideologischen Betonkommunismus. […] Übel aufgestoßen ist mir auch der Artikel »Links-Rechts-Schwäche« im September-Heft. Man mag über die Tätigkeit des Verfassungsschutzes oder konkrete Polizeiaktivitäten geteilter Ansicht sein.<br
/> Aber die Welt so einfach in die guten Linken, die keine Ausbeutung wollen, und die bösen anderen, die im Grunde nur noch Nazis sein können, einzuteilen, ist mir einfach zu blöd. [...] Meiner Ansicht nach gehört ein Übermaß an Ideologie nicht in eine Musikzeitschrift. [...]<br
/> Ekky Meister, Markkleeberg</p></blockquote><blockquote><p>Liebe Leute, was macht Ihr? [...] Im Beitrag über 30 Jahre Pankow lese ich eine ganze Spalte Liedtexte aus den Achtzigern [...] und ansonsten die seit über zwanzig Jahren recycelten Phrasen über die »Stones des Ostens«. Der wahre News-Bringer in dem Beitrag ist der Hinweis auf das Frauenzentrum »Paula Panke«. Nichts gegen die Gründerinnen, aber dass sich hier ein ganzer Stadtbezirk nach dieser Band benannt hat, hättet Ihr dann auch noch erwähnen dürfen – wenn schon nichts über die Musik auf der neuen Platte zu lesen ist.<br
/> Thorsten Murr, Berlin-Pankow</p></blockquote><blockquote><p>[...] Im Editorial zu schreiben »Wer sein Geld zur Jumo trug, sah aus wie die Herren auf dem Foto«, zeugt meiner Meinung nach von Unkenntnis. Das Bild stammt vom Cover der ersten Puhdys-LP. Die hatten es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr nötig, in der Jumo einzukaufen. [...] Der Beitrag »À la mode« ist sehr interessant. Leider hat er einen argen sachlichen Fehler. Der »Franzose« Levi Strauss, wurde als deutscher Jude, Löb Strauß, 1829 in Buttenheim geboren. Buttenheim ist in Oberfranken, und das war nie Frankreich oder französisch besetzt [...] Der Beitrag über Westernhagen ist einfach zu kurz. […] Macht die Schrift doch kleiner oder wählt einen anderen Zeilenabstand, dann passt auch mehr Inhalt in Eure Zeitschrift. Für 4,90 Euro sollte man Qualität und Quantität erwarten können. [...]<br
/> Andreas Striegler, Waldheim</p></blockquote><blockquote><p>Ich lese die m&#038;r schon lange und bin mit vielem zufrieden. Nur die »Schwerpunkte« finde ich immer langweiliger. Da stehen manchmal endlos lange Artikel drin, in denen viel geschwafelt aber nichts gesagt wird. [...] Der lange Artikel zu Franz Josef Degenhardt hat mir auch nicht gefallen. Ich weiß nicht, warum ihr für einen alten Liedermacher einen so langen Artikel druckt, wo ihr euch doch sonst viel mehr um neue Bands kümmert? Ihr müsst euch mal entscheiden, ob ihr ein junges Magazin oder eines für Senioren sein wollt. Für ältere Leser habt ihr doch die »Rentner-Ecke«, wo im aktuellen Heft der Artikel über »Kuno« Kunert steht.<br
/> Dieser Artikel und auch der im Heft davor über Monokel haben mir wirklich gut gefallen.<br
/> Andreas Thornau, Berlin</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/leserbriefe-1-2012/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Auf dem Sprung</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/auf-dem-sprung/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/auf-dem-sprung/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:58:01 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Max Prosa]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3162</guid> <description><![CDATA[Max Prosa ist einer der besten Songschreiber Deutschlands. Seine Lieder könnten ihn sehr schnell dorthin führen, wo Clueso, Poisel und Bendzko schon sind: an die Spitze.
Text: Thomas Winkler, Foto: Santiago Flores
Das ist schon okay. Man muss sich ja Ziele setzen. Nach den Sternen greifen. Sich nur an den Besten orientieren, den Allerbesten. Im Pantheon von Max Prosa sind das: Leonard Cohen, Tom Waits und natürlich Bob Dylan. Denen eifert der erst 22-Jährige nach, nicht nur musikalisch. Zum Interview erscheint der junge Mann behängt mit Tüchern und einer Mütze über den ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/maxprosa-5655.jpg" alt="maxprosa 5655 Auf dem Sprung" title="Max Prosa" width="585" height="390" class="alignnone size-full wp-image-3163" /></p><p><strong>Max Prosa ist einer der besten Songschreiber Deutschlands. Seine Lieder könnten ihn sehr schnell dorthin führen, wo Clueso, Poisel und Bendzko schon sind: an die Spitze.</strong><br
/> Text: Thomas Winkler, Foto: Santiago Flores</p><p>Das ist schon okay. Man muss sich ja Ziele setzen. Nach den Sternen greifen. Sich nur an den Besten orientieren, den Allerbesten. Im Pantheon von Max Prosa sind das: Leonard Cohen, Tom Waits und natürlich Bob Dylan. Denen eifert der erst 22-Jährige nach, nicht nur musikalisch. Zum Interview erscheint der junge Mann behängt mit Tüchern und einer Mütze über den wilden Locken, und er raucht seine Zigaretten selbst gedreht. Ganz der romantische Bohemien, ein früher, unvollendeter Dylan mitten in Neukölln.</p><p>Natürlich, das würde sich auch Max Prosa nicht anmaßen, schreibt er nicht wie seine Helden. Im Raum steht dann aber durchaus die Einschränkung: noch nicht. Denn in aller Freundlichkeit und trotz der sanften Bescheidenheit, die der Berliner im Gespräch entwickelt, spürt man doch ein gewaltiges Selbstbewusstsein. Die Überzeugung, dass es zu schaffen ist, einmal, irgendwann, einen solch kunstvollen Ausdruck, wie ihn Dylan oder Cohen in die anglo-amerikanische Popmusik eingeführt haben, auch in der eigenen Muttersprache, ungeschützt von Fremdsprachenbarrieren, zu drechseln. »Deutsch«, sagt Max Prosa, »das ist nackt«.</p><blockquote><p><strong>Max Prosa</strong> Die Phantasie wird siegen<br
/> Columbia/Sony Music, VÖ: 27.01.2012<br
/> <a
href="http://www.maxprosa.de" target="_blank">www.maxprosa.de</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p><blockquote><p><strong><big>Lesen Sie auch:</big></strong><br
/> Max Prosa im Interview: <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/wer-realitaet-will-soll-zeitung-lesen/">»Wer Realität will, soll Zeitung lesen«</a></p></blockquote><p><object
height="81" width="100%"><param
name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F17009367&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=781c0c"></param><param
name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed
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href="http://soundcloud.com/maxprosa/als-der-sturm-vorbei-war">Als der Sturm vorbei war</a> by <a
href="http://soundcloud.com/maxprosa">maxprosa</a></span></p><p><small>Anzeige</small><br
/> <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/plugins/adrotate/adrotate-out.php?track=NTEsMCww"><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/themes/arthemia/images/banners/mini468.gif" alt="mini468 Auf dem Sprung"  title="Auf dem Sprung" /></a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/auf-dem-sprung/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Zu wild für den Westen</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/zu-wild-fuer-den-westen/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/zu-wild-fuer-den-westen/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:57:49 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Zdob si Zdub]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3076</guid> <description><![CDATA[Der Gypsy-Punk von Zdob si Zdub wird für Westeuropa geglättet
Text: Armin Siebert, Foto: Christoph Voy
Als ich Zdob si Zdub zum ersten Mal live sah, 1996 in Moskau, gab es die Band gerade mal ein oder zwei Jahre. Sie hatte ihren ersten Hit »Hardcore Moldovenesc«, der Rage Against The Machine mit Chili-Peppers-Funk und moldawischer Folklore verband. Letztere entwickelte sich immer mehr zu ihrem Markenzeichen: Sie klaubten wunderbare moldawischukrainische Folkmelodien aus der Museumsvitrine und steckten sie in ein knackiges Rock’n‘Roll-Bläser-Gewand. Da trafen schon mal ein Babuschka-Chor auf einen DJ und Hirtenf löte ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Gypsy-Punk von Zdob si Zdub wird für Westeuropa geglättet</strong><br
/> <em>Text: Armin Siebert, Foto: Christoph Voy</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/Zdob-si-Zdub.png" alt="Zdob si Zdub Zu wild für den Westen" title="Zdob si Zdub" width="300" height="288" class="alignleft size-full wp-image-3078" />Als ich Zdob si Zdub zum ersten Mal live sah, 1996 in Moskau, gab es die Band gerade mal ein oder zwei Jahre. Sie hatte ihren ersten Hit »Hardcore Moldovenesc«, der Rage Against The Machine mit Chili-Peppers-Funk und moldawischer Folklore verband. Letztere entwickelte sich immer mehr zu ihrem Markenzeichen: Sie klaubten wunderbare moldawischukrainische Folkmelodien aus der Museumsvitrine und steckten sie in ein knackiges Rock’n‘Roll-Bläser-Gewand. Da trafen schon mal ein Babuschka-Chor auf einen DJ und Hirtenf löte auf Bass-Drum. Neben Gogol Bordello der beste Gypsy-Punk des Planeten. Ihre wilde Version eines Hits der russischen (Joy Division-ähnlichen) Band KINO verschaffte ihnen um die Jahrtausendwende den Durchbruch in Russland.<br
/> Ab jetzt versuchten sie auch sprachlich mit je zwei Versionen ihrer Alben den Spagat zwischen Rumänien und Russland als ihren Hauptmärkten. Es folgten weitere Hits, in Russland und Rumänien spielten sie in großen Sälen, zu Hause gar im Stadion.</p><blockquote><p><strong>Zdob si Zdub</strong> Basta Mafia!<br
/> Asphalt Tango/Indigo | VÖ: 27.01.2012<br
/> <a
href="http://www.zdob-si-zdub.com" target="_blank">www.zdob-si-zdub.com</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/zu-wild-fuer-den-westen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Tanz den Tanith!</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/tanz-den-tanith/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/tanz-den-tanith/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:54:08 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3072</guid> <description><![CDATA[Der Tresor war einer der aufregendsten Clubs der Welt. Heute ist er Touri-Kulisse
Text: CKLKH Fischer, Foto: Mirko Scholz
Wie schnell die DDR ihre Autorität verlor, konnte man an vielen Entwicklungen nach dem 9. November 1989 verfolgen – dass Jugendliche begannen, sich in den vielen verfallenen und unbewohnten Häusern der Hauptstadt einzunisten, war nur eine davon. Diese Besetzungen und legalen Nutzungen waren die Wurzel des noch heute so gefeierten Status Berlins als Kreativ- und Künstlerzentrum.
Galerien, Kneipen und auch die erste Club-Generation tauchten in den Folgejahren auf. Überall fanden sich leer stehende Räume ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Tresor war einer der aufregendsten Clubs der Welt. Heute ist er Touri-Kulisse</strong><br
/> <em>Text: CKLKH Fischer, Foto: Mirko Scholz</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/tresor.png" alt="tresor Tanz den Tanith!" title="Tresor" width="300" height="293" class="alignleft size-full wp-image-3074" />Wie schnell die DDR ihre Autorität verlor, konnte man an vielen Entwicklungen nach dem 9. November 1989 verfolgen – dass Jugendliche begannen, sich in den vielen verfallenen und unbewohnten Häusern der Hauptstadt einzunisten, war nur eine davon. Diese Besetzungen und legalen Nutzungen waren die Wurzel des noch heute so gefeierten Status Berlins als Kreativ- und Künstlerzentrum.</p><p>Galerien, Kneipen und auch die erste Club-Generation tauchten in den Folgejahren auf. Überall fanden sich leer stehende Räume und Hallen &#8211; wie geschaffen zum Tanzen. Oft waren es Gebäude mit langer Geschichte, wie der (echte) Bunker und das ehemalige E-Werk. Oder eben der Tresor, der erste der großen Berliner Techno-Clubs.</p><p>Es begann Anfang 1991. Der westliche Teil der Leipziger Straße und der Potsdamer Platz waren Brachland, der Mauerstreifen hatte Ödnis hinterlassen.</p><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3158</guid> <description><![CDATA[Max Prosa über Liedermacher, deutsche Songtexte und sein großes Vorbild Bob Dylan
Text: Thomas Winkler, Foto: Santiago Flores
Herr Prosa, sind Sie ein Liedermacher?
Schwierig. Ich habe mich mit dem Begriff immer herumgeschlagen.
Warum?
»Liedermacher« klingt so altbacken. Damit wird assoziiert: Der Junge mit seiner Gitarre. Das bin ich aber nicht, die Musik ist ein Gemeinschaftswerk mit meiner Band, der Gemeinschaft der freien musikalischen Liebe. Klar, der allergrößte Teil der Lieder ist von mir, aber Liedermacher? Singer/Songwriter würde es schon eher treffen, aber das ist auch schon wieder eine Schublade, in die ich nicht reingesteckt ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/maxprosa_bw-5334.jpg" alt="maxprosa bw 5334 »Wer Realität will, soll Zeitung lesen«" title="Max Prosa" width="585" height="390" class="alignnone size-full wp-image-3159" /></p><p><strong>Max Prosa über Liedermacher, deutsche Songtexte und sein großes Vorbild Bob Dylan</strong><br
/> <em>Text: Thomas Winkler, Foto: Santiago Flores</em></p><p><strong>Herr Prosa, sind Sie ein Liedermacher?</strong><br
/> Schwierig. Ich habe mich mit dem Begriff immer herumgeschlagen.</p><p><strong>Warum?</strong><br
/> »Liedermacher« klingt so altbacken. Damit wird assoziiert: Der Junge mit seiner Gitarre. Das bin ich aber nicht, die Musik ist ein Gemeinschaftswerk mit meiner Band, der Gemeinschaft der freien musikalischen Liebe. Klar, der allergrößte Teil der Lieder ist von mir, aber Liedermacher? Singer/Songwriter würde es schon eher treffen, aber das ist auch schon wieder eine Schublade, in die ich nicht reingesteckt werden will. Andererseits: Wie soll man es sonst nennen?</p><p><strong>Haben Sie denn Liedermacher gehört?</strong><br
/> Eher weniger. Außer natürlich Rio Reiser und Ton Steine Scherben. Aber würde man Reiser als Liedermacher bezeichnen? Das hat mich auf jeden Fall sehr beeinf lusst. Ich habe auch viel zu tun mit den Leuten aus diesem alten Scherben-Kreis. Vor allem mit Misha Schöneberg, der mal der Lebensgefährte von Rio war. Der wohnt hier um die Ecke, mit dem tausche ich mich aus. Der hilft mir viel bei meinen Sachen und sagt mir, was er gut und was er scheiße findet.</p><p><strong>Aber was ist mit Leuten wie Wader, Wecker oder Mey?</strong><br
/> Stimmt, Reinhard Mey war ein Einfluss, weil den meine Mutter viel gehört hat. Von Konstantin Wecker hat mich auch einiges gekriegt, aber Hannes Wader ist nicht meine Welt. Aber vielleicht muss ich mich mal in den vertiefen.</p><p><strong>TERMINE:</strong><br
/> 09.02. Erfurt – Museumskeller, 10.02. Erfurt – Museumskeller, 13.02. Stuttgart – Kellerklub, 15.02. München – Ampere, 16.02. Erlangen – E-Werk Club, 18.02. Kaiserslautern – Kammgarn Cotton Club, 19.02. Hamburg – Uebel &#038; Gefährlich, 20.02. Berlin – Magnet, 22.02. Münster – Sputnikcafé, 23.02. Osnabrück – Kleine Freiheit, 24.02. Bremen – Tower, 25.02. Haldern – Haldern Pop Bar, 26.02. Köln – Werkstatt, 28.02. Dortmund – FZW Club, 29.02. Frankfurt – Nachtleben, 01.03. Hannover – GUT e.V., 02.03. Dresden – Scheune, 03.03. Heidelberg – Halle 01, 05.03. Göttingen – Alte Kantine, 06.03. Magdeburg – Projekt 7, 07.03. Flensburg – Kühlhaus</p><blockquote><p><strong>Verlosung:</strong><br
/> Vom 09.-22.01.2012 verlosen wir zwei Fanpakete von Max Prosa mit einem Original-Max-Prosa-T-Shirt und -Beutel. Weitere <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/verlosung/" title="Verlosung">Infos</a>.</p></blockquote><p><em>Das komplette Interview lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
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href="http://soundcloud.com/maxprosa/visionen-von-marie">Visionen von Marie</a> by <a
href="http://soundcloud.com/maxprosa">maxprosa</a></span></p><p><small>Anzeige</small><br
/> <a
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src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/themes/arthemia/images/banners/mini468.gif" alt="mini468 »Wer Realität will, soll Zeitung lesen«"  title="»Wer Realität will, soll Zeitung lesen«" /></a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/wer-realitaet-will-soll-zeitung-lesen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>»Ich will nie wieder dahin zurück, wo ich hergekommen bin«</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/ich-will-nie-wieder-dahin-zurueck-wo-ich-hergekommen-bin/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/ich-will-nie-wieder-dahin-zurueck-wo-ich-hergekommen-bin/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:47:45 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Sido]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3120</guid> <description><![CDATA[Sido ist finanziell saniert. Jetzt sucht er einen Imagewechsel
Text: Daniela Aue, Fotos: Timo Schmidt
Aufgewachsen zwischen Hochhäusern, Drogen und Kriminalität, ist Sido heute einer der erfolgreichsten Rapper Deutschlands. Als Achtjähriger kam er als Paul Würdig aus Ostberlin mit seiner Mutter in die tristen Betonburgen des Märkischen Viertels. Heute ist er 31, hat vier Studioalben veröffentlicht, davon drei mit Goldstatus. Ende 2011 versöhnte er sich mit seinem Erzfeind Bushido und produzierte mit ihm die Platte »23«. Im Film »Blutzbrüdaz« (Rezension auf Seite 81) spielt er Otis, einen Rapper mit Idealen, der irgendwann ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/Sido.png" alt="Sido »Ich will nie wieder dahin zurück, wo ich hergekommen bin«" title="Sido" width="585" height="383" class="alignnone size-full wp-image-3122" /></p><p><strong>Sido ist finanziell saniert. Jetzt sucht er einen Imagewechsel</strong><br
/> <em>Text: Daniela Aue, Fotos: Timo Schmidt</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/schwerpunkt-geld-150.png" alt="schwerpunkt geld 150 »Ich will nie wieder dahin zurück, wo ich hergekommen bin«" title="Schwerpunkt Geld" width="150" height="150" class="alignright size-full wp-image-3208" />Aufgewachsen zwischen Hochhäusern, Drogen und Kriminalität, ist Sido heute einer der erfolgreichsten Rapper Deutschlands. Als Achtjähriger kam er als Paul Würdig aus Ostberlin mit seiner Mutter in die tristen Betonburgen des Märkischen Viertels. Heute ist er 31, hat vier Studioalben veröffentlicht, davon drei mit Goldstatus. Ende 2011 versöhnte er sich mit seinem Erzfeind Bushido und produzierte mit ihm die Platte »23«. Im Film »Blutzbrüdaz« (Rezension auf Seite 81) spielt er Otis, einen Rapper mit Idealen, der irgendwann der Plattenindustrie die kalte Schulter zeigt. Was das alles mit ihm zu tun hat, welche Rolle Erfolg und Geld in seinem Leben spielen und wie er dabei noch authentisch sein kann, erzählt Sido im Gespräch mit der m&#038;r.</p><p><strong>Der Film »Blutzbrüdaz« ist ein kritisches Statement über die Geldgier der Plattenindustrie, bei der die Kunst oft nur noch Mittel zum Zweck ist. Du selbst bist bei Universal unter Vertrag. Hat dich das System nicht längst vereinnahmt?</strong><br
/> Wie ich mit dem Thema umgehe, zeigt doch, dass ich mich nicht vereinnahmen lasse. Mein Glück war, dass ich nicht wie Otis und Eddy (die Hauptrollen des Films, d. Red.) gleich am Anfang meiner Karriere, als ich in den Augen der Plattenfirma noch Beinichts wert war, mit ihnen verhandelt habe. Als ich mich irgendwann mit denen an einen Tisch gesetzt habe, war der Hebel, an dem ich saß, mindestens genauso lang wie der der Plattenfirma. Wenn du noch niemand bist, kriegst du natürlich einen Vertrag, der dem entspricht. Das wird nicht der beste sein. Wahrscheinlich wirst du, wenn du berühmt bist, den kleineren Anteil an deiner Musik verdienen. Ich habe erst acht Jahre bei Aggro Berlin mein Business gemacht und bin dann zu einer Major-Plattenfirma gewechselt. Da hatte ich schon meine Goldplatten.</p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/Sido-im-Interview.png" alt="Sido im Interview »Ich will nie wieder dahin zurück, wo ich hergekommen bin«" title="Sido im Interview" width="200" height="275" class="alignleft size-full wp-image-3123" /><strong>Als ich den Film sah, habe ich mich gefühlt, als würde ich gerade mit dir durch Berlin laufen, so echt wirkte das alles. Wie authentisch kannst du bei deinem Erfolg noch sein?</strong><br
/> Ich halte mich für sehr authentisch. In meiner Musik mache ich nur das, was ich bin, ich spreche immer über mich. Da kannst du alle meine fünf Platten hören, und dann weißt du, was los war, als ich mit 18 mein erstes Album gemacht habe. Jetzt hörst du einen 31-Jährigen, der alles Mögliche durchgemacht hat. Der Hauptanspruch an meine Musik ist, dass ich nichts sage, was ich mir nicht auch zumuten und tragen kann.</p><p><strong>Du kommst aus dem Märkischen Viertel, bist in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Was hat der Erfolg aus dir gemacht? Ist Provokation bei so einer Karriere überhaupt noch möglich?</strong><br
/> Man provoziert ja nur, um auf sich aufmerksam zu machen. Ich glaube, dass ich dieses Stilmittel nicht mehr brauche.</p><p><strong>Man könnte ja auch provozieren, um auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen.</strong><br
/> Dazu muss ich nicht mehr provozieren. Ich kann die Dinge jetzt auch auf normale Art sagen. Eine intelligente Weise wirst du wahrscheinlich von mir nie hören, aber zumindest eine erwachsenere Art und Weise.</p><p><strong>Wie hat dich das Märkische Viertel geprägt?</strong><br
/> Ich bin ja – und ich hoffe, das merkt man auch – kein normaler Wohlhabender. Ich sehe noch genauso aus wie früher, kümmere mich noch genauso um mich, bin immer noch derselbe Typ. Meine Wohnung ist komplett spartanisch eingerichtet, ich wohne zur Miete, ich habe eine große Couch, denn wenn ich chille, will ich auch die Bei ne hochlegen können. Ich habe einen riesengroßen Fernseher auf so einem kleinen Ikea-Schränkchen mit einem Regal darüber, in dem alle meine Preise stehen. Das ist mein Wohnzimmer. Ach ja, die Ecke für meinen Hund ist auch noch da. Aber das ist es schon. Ich bin so komplett zufrieden. Das hat, glaube ich, das Viertel aus mir gemacht, weil ich mein Leben lang nichts hatte.</p><p><strong>Es gibt ja auch Leute, die sich durch den Reichtum verändern, großkotzig werden und mit Geld um sich schmeißen.</strong><br
/> Das sind aber meistens Leute, die auch schon so waren, als sie arm waren.</p><p><strong>Die Einstellung hat man oder man hat sie nicht?</strong><br
/> Genau. Aber dann geht man für seinen Erfolg auch über Leichen. Zum Glück hatte ich das nie nötig.</p><p><strong>Wie viele Kumpels sind auf der Strecke geblieben, als du erfolgreich wurdest?</strong><br
/> Das große Problem bei Freunden ist nicht der Erfolg, sondern das Geld. Natürlich habe ich viel mehr als die Leute, mit denen ich früher zu tun hatte. Und die meisten von denen haben immer noch nichts. Ich habe denen so oft geholfen, wie ich konnte. Doch irgendwann erwarten die das einfach von dir. So etwas mag ich nicht. Manchmal fühle ich mich ausgenutzt.</p><p><strong>Wie eng bist du noch mit deinem Viertel verbunden?</strong><br
/> Ich wüsste nicht, was jetzt gerade los ist, weil der größte Teil der Leute, die ich aus dem Viertel kenne, nicht mehr dort wohnt. Ich bin nicht mehr so tief drin wie früher, wüsste nicht, auf welche Partys man geht oder welche Drogen angesagt sind. Aber ich bin oft dort, weil meine Mutter und meine Schwester noch da leben.</p><p><em>Das komplette Interview lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3068</guid> <description><![CDATA[Rückblick auf ein außergewöhnliches Gedenkkonzert für Franz Josef Degenhardt
Text: Ingar Solty, Fotos: Gabriele Senft
Das Geburtstags- und Abschiedskonzert für Franz Josef Degenhardt am 19. Dezember 2011 im Berliner Ensemble war in gewisser Weise eine Rückkehr zum Ursprung, gelangte Degenhardt doch insbesondere auf dem Weg zu Brechts Theater am Schiffbauerdamm zu seiner besonderen politischen Ästhetik, in dem nun einige seiner vielen Freunde von ihm Abschied nahmen. Strukturiert war die – von der jungen Welt und melodie&#038;rhythmus ins Leben gerufene – dreieinhalbstündige Veranstaltung als Rück- und Ausblick. Degenhardts Liedermacher-Kollegen zogen den Hut vor ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[[[Zeige als Diashow]]<p><strong>Rückblick auf ein außergewöhnliches Gedenkkonzert für Franz Josef Degenhardt</strong><br
/> <em>Text: Ingar Solty, Fotos: Gabriele Senft</em></p><p>Das Geburtstags- und Abschiedskonzert für Franz Josef Degenhardt am 19. Dezember 2011 im Berliner Ensemble war in gewisser Weise eine Rückkehr zum Ursprung, gelangte Degenhardt doch insbesondere auf dem Weg zu Brechts Theater am Schiffbauerdamm zu seiner besonderen politischen Ästhetik, in dem nun einige seiner vielen Freunde von ihm Abschied nahmen. Strukturiert war die – von der <em>jungen Welt</em> und <em>melodie&#038;rhythmus</em> ins Leben gerufene – dreieinhalbstündige Veranstaltung als Rück- und Ausblick. Degenhardts Liedermacher-Kollegen zogen den Hut vor dem Altmeister, indem sie jeweils eines seiner und ein eigenes Lied spielten. Am Ende beklatschten und verbeugten sich alle ehrfürchtig vor dem Bild des Dichters und Sängers.</p><p>Dem nieselnden Winterwetter zum Trotz war die dominante Symbolik geprägt von blühenden Bäumen und ihren reif(end)en Früchten. Dabei hatten die im BE versammelten, alten und jungen Liedermacher allerdings nicht vor, in romantisch-eskapistischer Absicht jenen blühenden Baum zu besingen, der, wie Adorno einst in der »Minima Moralia« schrieb, »in dem Augenblick lügt, in welchem man sein Blühen ohne den Schatten des Entsetzens wahrnimmt«. Im Gegenteil, dass sich die Naturmetaphorik als roter Faden der Veranstaltung so ganz ohne zentrale Einfädelung ergeben mochte, hängt damit zusammen, dass sie in der Ästhetikgeschichte der politischen Linken eine bedeutende Rolle gespielt hat.</p><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3065</guid> <description><![CDATA[The Smashing Pumpkins gaben ein kraftvolles Konzert im Berliner Tempodrom
Text: Daniela Aue, Fotos: Michael Felsch
Drogenexzesse, psychische Probleme, bandinterne Zankereien, Platin-Auszeichnungen, Charterfolge. Die Geschichte der Smashing Pumpkins gleicht einer Achterbahnfahrt. So oft hatten sich die Chicagoer gezofft, aufgelöst, neu formiert oder in Soloprojekten engagiert, dass auch den treuesten Fans schwindelig werden konnte. Doch in mehr als 20 Jahren verstand es Oberkürbis Billy Corgan, sich immer wieder auf brillante Weise neu zu erfinden – auch wenn man nie genau wissen konnte, was er als Nächstes aus dem Ärmel schütteln würde.
Vier Jahre nach ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/TheSmashingPumpkins.png" alt="TheSmashingPumpkins Lustvolles Krachgewitter" title="The Smashing Pumpkins" width="585" height="248" class="alignnone size-full wp-image-3066" /></p><p><strong>The Smashing Pumpkins gaben ein kraftvolles Konzert im Berliner Tempodrom</strong><br
/> <em>Text: Daniela Aue, Fotos: Michael Felsch</em></p><p>Drogenexzesse, psychische Probleme, bandinterne Zankereien, Platin-Auszeichnungen, Charterfolge. Die Geschichte der Smashing Pumpkins gleicht einer Achterbahnfahrt. So oft hatten sich die Chicagoer gezofft, aufgelöst, neu formiert oder in Soloprojekten engagiert, dass auch den treuesten Fans schwindelig werden konnte. Doch in mehr als 20 Jahren verstand es Oberkürbis Billy Corgan, sich immer wieder auf brillante Weise neu zu erfinden – auch wenn man nie genau wissen konnte, was er als Nächstes aus dem Ärmel schütteln würde.</p><p>Vier Jahre nach dem letzten Album »Zeitgeist« überrascht der Sänger seine Fans erneut. Mit neuen Musikern und einem Haufen Gerüchte um ihr noch unveröffentlichtes Album »Oceania« meldeten sich die Altmeister des Alternative Rock am 23. November im Berliner Tempodrom zurück.</p><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/lustvolles-krachgewitter/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Spende mit Extras</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/spende-mit-extras/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/spende-mit-extras/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:41:27 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3115</guid> <description><![CDATA[Die Künstlerin. Julia Marcell, Sängerin aus Polen, sammelte mit der Crowdfunding-Plattform Sellaband 50.000 Euro für ihr Debütalbum.
Crowdfunding spült Geld in knappe Bandkassen – mit Hilfe der Fans
Text: Daniela Aue, Fotos: Iwona Bielecka
Geld bedeutet Reimo Herfort »herzlich wenig. Du brauchst es zum Leben, um deine Arbeit und deine Ideen zu verwirklichen«, bemerkt der Jeans Team-Sänger lakonisch. Derzeit hätte der Berliner Musiker allerdings nichts gegen einen praller gefüllten Geldbeutel. Ein neues Album der Elektropunk-Band ist in der Pipeline, nur die Produktion muss finanziert werden. Und weil die Bandkasse der kommerzkritischen Truppe chronisch ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/JuliaMarcell.png" alt="JuliaMarcell Spende mit Extras" title="Julia Marcell" width="585" height="382" class="alignnone size-full wp-image-3116" /><br
/> <small>Die Künstlerin. Julia Marcell, Sängerin aus Polen, sammelte mit der Crowdfunding-Plattform Sellaband 50.000 Euro für ihr Debütalbum.</small></p><p><strong>Crowdfunding spült Geld in knappe Bandkassen – mit Hilfe der Fans</strong><br
/> <em>Text: Daniela Aue, Fotos: Iwona Bielecka</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/schwerpunkt-geld-150.png" alt="schwerpunkt geld 150 Spende mit Extras" title="Schwerpunkt Geld" width="150" height="150" class="alignright size-full wp-image-3208" />Geld bedeutet Reimo Herfort »herzlich wenig. Du brauchst es zum Leben, um deine Arbeit und deine Ideen zu verwirklichen«, bemerkt der Jeans Team-Sänger lakonisch. Derzeit hätte der Berliner Musiker allerdings nichts gegen einen praller gefüllten Geldbeutel. Ein neues Album der Elektropunk-Band ist in der Pipeline, nur die Produktion muss finanziert werden. Und weil die Bandkasse der kommerzkritischen Truppe chronisch leer ist, probieren die Berliner diesmal etwas Neues aus. Mithilfe der britischen Internet-Plattform Pledgemusic soll das nächste Album via Crowdfunding auf den Weg gebracht werden. Crowdfunding (wörtlich übersetzt: »Gruppen«- oder »Massenfinanzierung«) basiert auf dem Prinzip der Solidarität unter Gleichgesinnten.</p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/Crowdfunding.png" alt="Crowdfunding Spende mit Extras" title="Crowdfunding" width="200" height="145" class="alignleft size-full wp-image-3118" />Die Idee ist naheliegend. Fans unterstützen ihre Lieblingskünstler mit überschaubaren Geldbeträgen, um sich unterschiedlichste Wünsche zu erfüllen. Das können 50.000 Euro für die Produktion eines neuen Albums sein, 20.000 für eine Vinyl-Pressung oder 500, um den Bus für die nächste Tour wieder fit zu machen. Im Gegenzug versorgen die Musiker ihre Unterstützer mit Extras. Die Geldgeber werden enger mit den Bands vernetzt, erhalten exklusive Informationen oder Musik-Downloads, dürfen sich über den Fortschritt des neuen Albums erkundigen oder die Musiker auch mal Backstage treffen.</p><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/spende-mit-extras/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>»Sitzt so‘n Typ auf‘m Barhocker &#8230;«</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/sitzt-son-typ-aufm-barhocker/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/sitzt-son-typ-aufm-barhocker/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:41:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Tom Lüneburger]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3155</guid> <description><![CDATA[Tom Lüneburger sieht sich nicht als Singer/Songwriter
Text: Konrad Weser, Foto: Martin Becker
Wenn man Tom Lüneburger heute begegnet, erinnert nicht mehr viel an den Sänger, der um die Jahrtausendwende mit der Band Myballoon kleinere Erfolge feierte und versuchte, mit Rock- und Popballaden Teenagerherzen höher schlagen zu lassen. »Als Kind wollte ich Fußball spielen und Mofa fahren«, erzählt er, »aber mit 14 hab ich gemerkt, dass Musik auch ganz cool ist, mit E-Gitarre und Verstärker.«
Der große Erfolg blieb allerdings aus, Myballoon lösten sich 2006 auf. Danach spielte Tom in Berlin mit seiner ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/TomLueneburger.png" alt="TomLueneburger »Sitzt so‘n Typ auf‘m Barhocker ...«" title="Tom Lueneburger" width="585" height="374" class="alignnone size-full wp-image-3156" /></p><p><strong>Tom Lüneburger sieht sich nicht als Singer/Songwriter</strong><br
/> <em>Text: Konrad Weser, Foto: Martin Becker</em></p><p>Wenn man Tom Lüneburger heute begegnet, erinnert nicht mehr viel an den Sänger, der um die Jahrtausendwende mit der Band Myballoon kleinere Erfolge feierte und versuchte, mit Rock- und Popballaden Teenagerherzen höher schlagen zu lassen. »Als Kind wollte ich Fußball spielen und Mofa fahren«, erzählt er, »aber mit 14 hab ich gemerkt, dass Musik auch ganz cool ist, mit E-Gitarre und Verstärker.«</p><p>Der große Erfolg blieb allerdings aus, Myballoon lösten sich 2006 auf. Danach spielte Tom in Berlin mit seiner Gitarre in kleineren Kneipen, denn »mehrere Menschen in eine Band zu bringen, die wirklich etwas schafft, ist eine echte Herausforderung. « Allerdings musste er sich erst in die Aufgabe als Alleinunterhalter hineinfinden. »Ohne Sicherheit, ohne Band, ohne Netz, allein mit der Musik, das war für mich eine neue Herausforderung.« Immerhin gab er seit seinem Solodebüt »Good Intentions« (2010) in Deutschland und Europa über 100 Konzerte. Hier begegnete er seinem Publikum so ursprünglich wie möglich. Als Singer/Songwriter sieht er sich aber nicht, denn »das ist ein fieser Begriff geworden, da gibt es gleich die Assoziation: Sitzt so‘n Typ auf ‘m Barhocker mit ‘ner verstimmten Gitarre und heult in sich rein&#8230;«</p><blockquote><p><strong>Tom Lüneburger</strong> Lights<br
/> Silbermond Musikverlag/Rough Trade, VÖ: 20.01.2012<br
/> <a
href="http://www.tomlueneburger.com" target="_blank">www.tomlueneburger.com</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3058</guid> <description><![CDATA[George Clinton trieb das Publikum ins P-Funk-Paradies
Text: CKLKH Fischer, Fotos: Monique Wüstenhagen
Natürlich fragt man sich, wie es damals gewesen sein mag, Ende der Siebziger, als George Clinton und seine Musiker auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs und ihrer Kreativität standen. Als dieses Kollektiv einem eigenen Wahnsinn folgte und auslebte, mit einem Bootsy Collins, der in Windeln auftrat, und mit exzessiven, bunten Konzerten, die vier, fünf oder mehr Stunden dauerten, mit fast so vielen Leuten auf der Bühne wie in den ausverkauften Hallen – und wo es trotzdem noch Platz gab, um ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/GeorgeClinton.png" alt="GeorgeClinton Der Funk lebt!" title="George Clinton" width="585" height="144" class="alignnone size-full wp-image-3059" /></p><p><strong>George Clinton trieb das Publikum ins P-Funk-Paradies</strong><br
/> <strong>Text: CKLKH Fischer, Fotos: Monique Wüstenhagen</strong></p><p>Natürlich fragt man sich, wie es damals gewesen sein mag, Ende der Siebziger, als George Clinton und seine Musiker auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs und ihrer Kreativität standen. Als dieses Kollektiv einem eigenen Wahnsinn folgte und auslebte, mit einem Bootsy Collins, der in Windeln auftrat, und mit exzessiven, bunten Konzerten, die vier, fünf oder mehr Stunden dauerten, mit fast so vielen Leuten auf der Bühne wie in den ausverkauften Hallen – und wo es trotzdem noch Platz gab, um das Raumschiff »Mothership« auf der Bühne landen zu lassen.</p><p>Alles, was Parliament-Funkadelic heute aufführen, kann eigentlich nur ein schwaches Echo dieser Zeit sein. Doch damit, dass der mittlerweile siebzig Jahre alte George Clinton und seine P-Funk Allstars am 24. November beim einzigen Deutschlandkonzert im Berliner Astra eine so intensive Show geboten haben, dass man diesen Gedanken schnell vergisst, war kaum zu rechnen.</p><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3111</guid> <description><![CDATA[Wenn virtuelle Fans plötzlich echt werden
Text: Daniela Aue, Foto: Nick Gordon
Als Kina Grannis zum ersten Mal vor Publikum in Europa auftrat, war sie schlicht überwältigt. »Es hat mich total fasziniert, so weit weg von zu Hause diese ganzen Leute zu sehen.« Umso erstaunlicher fand die amerikanische Sängerin, dass die Menschen auch sämtliche ihrer Stücke textsicher begleiten konnten. Der Bühnenerfolg der jungen Künstlerin ist nicht etwa Ergebnis professioneller Marketinganstrengungen großer Plattenfirmen. Dass Grannis derart populär ist, verdankt sie zu großen Teilen dem Internet. Die Musikerin gilt als YouTube-Phänomen. Sie profitiert von ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/KinaGrannis.png" alt="KinaGrannis Das Kina Syndrom" title="Kina Grannis" width="585" height="363" class="alignnone size-full wp-image-3112" /></p><p><strong>Wenn virtuelle Fans plötzlich echt werden</strong><br
/> <em>Text: Daniela Aue, Foto: Nick Gordon</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/schwerpunkt-geld-150.png" alt="schwerpunkt geld 150 Das Kina Syndrom" title="Schwerpunkt Geld" width="150" height="150" class="alignright size-full wp-image-3208" />Als Kina Grannis zum ersten Mal vor Publikum in Europa auftrat, war sie schlicht überwältigt. »Es hat mich total fasziniert, so weit weg von zu Hause diese ganzen Leute zu sehen.« Umso erstaunlicher fand die amerikanische Sängerin, dass die Menschen auch sämtliche ihrer Stücke textsicher begleiten konnten. Der Bühnenerfolg der jungen Künstlerin ist nicht etwa Ergebnis professioneller Marketinganstrengungen großer Plattenfirmen. Dass Grannis derart populär ist, verdankt sie zu großen Teilen dem Internet. Die Musikerin gilt als YouTube-Phänomen. Sie profitiert von einem weltweiten Hype, der sich laut Nachrichtenmagazin »Spiegel« in drei Milliarden Videoabrufen täglich manifestiert und immer wieder zu ungewöhnlichen Erfolgsgeschichten führt.</p><p><strong>Termine:</strong><br
/> 14.02. Köln – Luxor, 18.02. München – 59:1, 20.02. Berlin – Roter Salon, 21.02. Hamburg – Stage Club</p><p><a
href="http://www.kinagrannis.com/" target="_blank">www.kinagrannis.com</a></p><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/das-kina-syndrom/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>m&amp;r Live: Frauenpower im Maschinenhaus</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/mr-live-frauenpower-im-maschinenhaus/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/mr-live-frauenpower-im-maschinenhaus/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:36:23 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3192</guid> <description><![CDATA[Eine Woche vor dem Frauentag präsentieren wir drei exzellente Musikerinnen – mit männlicher Begleitung
m&#038;r Live geht in die zweite Runde. Beim Konzert am 1. Dezember 2011 füllten Ira Atari, Erik &#038; Me und Max Prosa das Maschinenhaus der Kulturbrauerei Berlin mit singenden, tanzenden und bestens gelaunten Menschen. Weil‘s so schön war, legen wir nach und präsentieren für m&#038;r Live wieder ein fabelhaftes Line-Up:
Toni Kater, Gretel, YA-HA!
Wann? 1. März 2012, 20 Uhr
Wo? Maschinenhaus der Kulturbrauerei Berlin
Wie teuer? 12 Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse
Tickets für m&#038;r Live gibt es ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Woche vor dem Frauentag präsentieren wir drei exzellente Musikerinnen – mit männlicher Begleitung</strong></p><blockquote><p>m&#038;r Live geht in die zweite Runde. Beim <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/das-maschinenhaus-tanzt/" title="Konzertbericht">Konzert am 1. Dezember 2011 füllten Ira Atari, Erik &#038; Me und Max Prosa das Maschinenhaus der Kulturbrauerei Berlin</a> mit singenden, tanzenden und bestens gelaunten Menschen. Weil‘s so schön war, legen wir nach und präsentieren für m&#038;r Live wieder ein fabelhaftes Line-Up:</p><p><strong><big>Toni Kater, Gretel, YA-HA!</big></strong><br
/> <strong>Wann?</strong> 1. März 2012, 20 Uhr<br
/> <strong>Wo?</strong> Maschinenhaus der Kulturbrauerei Berlin<br
/> <strong>Wie teuer?</strong> 12 Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse</p><p><strong>Tickets für m&#038;r Live gibt es im Vorverkauf an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter <a
href="http://www.eventim.de/tickets.html?fun=erdetail&#038;doc=erdetaila&#038;erid=699986" target="_blank">www.eventim.de</a><br
/> Rechtzeitiges Kaufen garantiert den Eintritt, denn: Wer nicht kommt, muss draußen bleiben.</strong></p></blockquote><p><strong><big>Melodisch &#038; Klug</big></strong><br
/> <strong>Toni Kater ist eine der melodiebegabtesten Sängerinnen Deutschlands</strong><br
/> <em>Text: Markus von Schwerin, Foto: Marie Christine Müller</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/ToniKater.png" alt="ToniKater m&r Live: Frauenpower im Maschinenhaus" title="Toni Kater" width="150" height="237" class="alignright size-full wp-image-3196" />»Wo bist du, lass alles los und komm zu mir«, frohlockte es vor sieben Jahren im Radio, und eine hart angeschlagene Akustikgitarrensaite gab den Takt an. Die Sängerin dieses Paradestücks kluger Popmusik nannte sich Toni Kater, wurde von 2raumwohnung entdeckt und überzeugte auch auf Albumlänge: »Gegen die Zeit« (2004) und »Futter« (2005) präsentierten eine facettenreiche Liedautorin, deren Spektrum von Klavierballaden über sphärischen Vocal-Pop bis zu Glamrock reichte. Und danach Funkstille? Jein: Toni Kater beendete ihr Musik- und Literaturstudium, verfasste ein Fabelbuch und komponierte mit dem »Fuchslied« den harmonischsten Song in der jüngeren Werbegeschichte.</p><p>Entscheidend ist, dass Toni Kater in der Zwischenzeit in ihrer Berliner Wohnung weitere elf Lieder einspielte, die sie in noch stärkerem Maße als Interpretin vom Format einer Keren Ann auszeichnen. Wie sie in »Venedig« mit klarer Stimme zu minimalem Gitarrenpicking und bedrohlichen Drones den Widerstreit der Empfindungen beschreibt, in »Krass« und »1 Land« mittels poetischer Kontraste Spannung aufbaut oder das Titelstück in ein majestätisches Shoegazer-Gewand kleidet, zeugt von Mut zum Drama, wie er hierzulande Seltenheitswert hat.</p><p>Es gibt einige Beispiele für besonders persönliche Werke zeitgenössischer Musikerinnen, die des Wartens wert gewesen sind. So etwa Martha Wainwrights Debüt, »Ebba« von JaKönigJa und zuletzt Feists »Metals«. Toni Katers »Sie fiel vom Himmel« gehört in diese Reihe.</p><blockquote><p><strong>Toni Kater</strong> Sie fiel vom Himmel<br
/> Solaris Empire/Broken Silence, VÖ: 20.01.2012<br
/> <a
href="http://www.toni-kater.de" target="_blank">www.toni-kater.de</a></p></blockquote><p><strong><big>Energisch &#038; Wild</big></strong><br
/> <strong>Gretel könnte der R‘n‘B-Shootingstar 2012 werden</strong><br
/> <em>Text: Georg Rackow, Foto: NicNac</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/Gretel.png" alt="Gretel m&r Live: Frauenpower im Maschinenhaus" title="Gretel" width="200" height="138" class="alignleft size-full wp-image-3197" />Gretel besitzt eine große Stimme und wahnsinnig viel Energie. Die gebürtige Berlinerin singt R‘n‘B auf Elektro-Rock; sie selbst nennt es »Konkret-Musik«. Im Frühjahr wird sie ihr Debütalbum »The Big Bad Woolf And The 11 Losing Songs« veröffentlichen. Die musikalische Grundlage dafür stammt vom Produzentenduo The Krauts, das zuletzt auch Marteria und Peter Fox an die Chartspitze begleitete. Gute Voraussetzungen also für die Frau mit der souligen Rockstimme.</p><p>Begonnen hat Gretel als Co-Songwriterin für Peter Fox, Miss Platnum und Seeed. Es gibt in Deutschland nicht viele Möglichkeiten, sich als junge Künstlerin einen besseren Feinschliff zu holen, als in diesem freien und kreativen, aber immer auch zielstrebigen und wirtschaftlich erfolgreichen Umfeld. Was alle genannten Künstler gemeinsam haben, ist ein einzigartiger Stil und eine starke künstlerische Persönlichkeit. Wenn man sieht, wie die explosive Gretel live mit Band und zwei Drummern ihren elektronisch aufgeladenen R‘n‘B über die Bühne heizt, weiß man, dass Seeed &#038; Co. eine gute Schule für sie waren.</p><p>Verwunderlich ist nur, dass sich noch kein Label bei Gretel beworben hat. Die Platte ist fertig, das Päckchen geschnürt. Zwar veröffentlicht Gretel ihr Album zur Not allein; trotzdem sind die Scouts der Plattenfirmen herzlich eingeladen, Gretel im Maschinenhaus zu bestaunen. Die Karten gibt’s im Vorverkauf.</p><blockquote><p><a
href="http://www.myspace.com/grtl" target="_blank">www.myspace.com/grtl</a></p></blockquote><p><strong><big>Clever &#038; Modern</big></strong><br
/> <strong>YA-HA!-Songs sind feiner Stoff für Dancefloor-Hopper</strong><br
/> <em>Text: Erik Brandt-Höge, Foto: Christian Stangassinger</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/Ya-Ha.png" alt="Ya Ha m&r Live: Frauenpower im Maschinenhaus" title="Ya-Ha!" width="200" height="102" class="alignleft size-full wp-image-3199" />Privat sind sie schon lange ein Paar, jetzt machen Flo Schuster und Janna Wonders auch noch zusammen Musik. Der Bumentopf-Rapper und die Filmemacherin nennen sich YA-HA!, und nachdem sie 2010 eine EP veröffentlichten (»Überdosis Du«), erscheint jetzt das erste Album: »Immer &#038; Überall«.</p><p>Die Deutsch-Amerikanerin Wonders, Kind des Langhans-Harems und aufgewachsen in einem kalifornischen Hippie-Dorf, hat sich mit ihren Doku-Arbeiten »Kinder der Schlafviertel« über Moskauer Vorstadt-Punks und »Bling, Bling« über Gangster-Rap in Los Angeles in der Filmszene bereits einen Namen gemacht. Gemeinsam mit Freund Flo Schuster aus der Hip-Hop-Gruppe Blumentopf sowie Dirk Dirksen (Gitarre) und Flo Laber (Bass) hat sie nun auch ihre musikalischen Qualitäten unter Beweis gestellt.</p><p>Zwar erfinden YA-HA! auf ihrem Langspieldebüt »Immer &#038; Überall« nichts neu, ihr Synthie-Pop, die Dance-Beats und der halb gesprochene Gesang entsprechen schlichtweg den derzeitigen Regeln radiorelevanter Popmusik. Doch damit schaffen sie es, sich nicht bloß mit Tanznummern und Ausgeh-Storys für den Club zu empfehlen. Sie sind auch mal kritisch, blicken sich um und finden wirklich erzählenswerte Geschichten. Zum Beispiel vom Mädchen mit der Fake-Coco-Chanel-Tasche, das die ganze Nacht für ein Foto posiert, das aber keiner von ihr macht (»F.C.C.«). Oder vom »Robotermädchen«, das nie weint und Gefühle mit Sensoren sucht. Das ist unterhaltsam und clever getextet und zusammen mit der zeittypischen Musik absolut hörenswert.</p><blockquote><p><strong>YA-HA!</strong> Immer &#038; Überall<br
/> YA-HA! Musik/Soulfood, VÖ: 03.02.2012<br
/> <a
href="http://www.yahamusik.com" target="_blank">www.yahamusik.com</a></p></blockquote><p><strong><big>Tickets für m&#038;r Live gibt es im Vorverkauf an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter <a
href="http://www.eventim.de/tickets.html?fun=erdetail&#038;doc=erdetaila&#038;erid=699986" target="_blank">www.eventim.de</a><br
/> Rechtzeitiges Kaufen garantiert den Eintritt, denn: Wer nicht kommt, muss draußen bleiben.</strong></big></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/mr-live-frauenpower-im-maschinenhaus/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Komplette Alben weggeworfen</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/komplette-alben-weggeworfen/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/komplette-alben-weggeworfen/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:34:48 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3151</guid> <description><![CDATA[Die Türen haben sich für die neue Platte sehr viel Zeit gelassen
Text: CKLKH Fischer, Foto: Knut Classen
Eine Woche, bevor die Proben für die Aufnahmen des neuen Albums »abcdefghijklmnopqrstuvwxyz« beginnen sollten, tauchte Gründungsmitglied Gunther Osburg ohne seinen Gitarrenkoffer zum Meeting auf. »Da wussten wir schon, da stimmt was nicht«, erinnert sich Sänger Maurice Summen. Obwohl Osburg an allen neuen Songs mitgearbeitet hatte, lockte ihn ein Jobangebot, das er nicht ablehnen konnte. Für Osburg sprang Andreas Spechtl ein, und es war schnell klar, dass er nicht nur der Feuerwehrmann sein würde, sondern ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/DieTueren.png" alt="DieTueren Komplette Alben weggeworfen" title="Die Tueren" width="585" height="424" class="alignnone size-full wp-image-3152" /></p><p><strong>Die Türen haben sich für die neue Platte sehr viel Zeit gelassen</strong><br
/> <em>Text: CKLKH Fischer, Foto: Knut Classen</em></p><p>Eine Woche, bevor die Proben für die Aufnahmen des neuen Albums »abcdefghijklmnopqrstuvwxyz« beginnen sollten, tauchte Gründungsmitglied Gunther Osburg ohne seinen Gitarrenkoffer zum Meeting auf. »Da wussten wir schon, da stimmt was nicht«, erinnert sich Sänger Maurice Summen. Obwohl Osburg an allen neuen Songs mitgearbeitet hatte, lockte ihn ein Jobangebot, das er nicht ablehnen konnte. Für Osburg sprang Andreas Spechtl ein, und es war schnell klar, dass er nicht nur der Feuerwehrmann sein würde, sondern auch der Gitarrist für die kommende Tour. So gibt es nun endlich, nach fünf Jahren, ein neues Album von Die Türen. Es war wohl tatsächlich ihr bisher schwierigstes.</p><p><strong>Termine:</strong><br
/> 08.03. Münster – Gleis 22, 09.03. Oberhausen – Druckluft, 10.03. Köln – King Georg, 11.03. Frankfurt – Sinkasten Arts Club, 12.03. Schorndorf – Manufaktur, 13.03. München – Rote Sonne, 14.03. Leipzig – Ilses Erika, 11.04. Hannover – Indigo Glocksee, 12.04. Hamburg – Pudel, 13.04. Berlin – Festsaal Kreuzberg</p><blockquote><p><strong>Die Türen</strong> abcdefghijklmnopqrstuvwxyz<br
/> Staatsakt/Rough Trade, VÖ: 10.02.2012<br
/> <a
href="http://www.staatsakt.com/tueren" target="_blank">www.staatsakt.com/tueren</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/komplette-alben-weggeworfen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ausgebrannt</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/ausgebrannt/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/ausgebrannt/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:34:01 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Rammstein]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3056</guid> <description><![CDATA[Rammstein scheitern an ihren eigenen Ansprüchen
Text: Jürgen Winkler
Diese Jungs sollte man einfach lieb haben. Mal richtig knuddeln, über die Köpfe streicheln, ein paar nette Worte sagen und eine Tüte Bonbons spendieren. Sie geben sich Mühe, und sie machen ja auch alles richtig. Erfolg, wohin das Auge blickt: im Inland, im Ausland, in den Charts und auf dem Schwarzmarkt.
Doch der Erfolg ist hart erarbeitet. Wie hart, das konnte man am 14. Dezember 2011 in der Berliner O2 World sehen. Rammstein spielten ihr vorletztes Konzert der Deutschlandtour, vielleicht ihr vorletztes Konzert in ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rammstein scheitern an ihren eigenen Ansprüchen</strong><br
/> <em>Text: Jürgen Winkler</em></p><p>Diese Jungs sollte man einfach lieb haben. Mal richtig knuddeln, über die Köpfe streicheln, ein paar nette Worte sagen und eine Tüte Bonbons spendieren. Sie geben sich Mühe, und sie machen ja auch alles richtig. Erfolg, wohin das Auge blickt: im Inland, im Ausland, in den Charts und auf dem Schwarzmarkt.</p><p>Doch der Erfolg ist hart erarbeitet. Wie hart, das konnte man am 14. Dezember 2011 in der Berliner O2 World sehen. Rammstein spielten ihr vorletztes Konzert der Deutschlandtour, vielleicht ihr vorletztes Konzert in Deutschland überhaupt. Ein temporäres Rammstein-Mausoleum vor der O2 World, T-Shirts mit Totenmasken der Band und der neue Song »Vergiss uns nicht« – im Video als Rückblick auf die Rammstein-Geschichte gedreht – deuten wohl die bevorstehende Auf lösung der Band an.</p><p>Wer Rammstein zum ersten Mal live sah, war überrumpelt. Die technoide Feuershow ist eine Materialschlacht. Hektoliter brennbarer Flüssigkeiten werden quer über die Bühne und die Köpfe der Zuschauer geblasen. Feuerfontänen rasen von unten nach oben, von oben nach unten und an zwei Drahtseilen quer durch die Halle. Knallkörper explodieren, Scheinwerferbatterien schwenken synchron. Gitarren brennen, Mikrofonständer brennen, Till Lindemann brennt. Die Gitarristen Paul Landers und Richard Kruspe spucken meterhohe Flammen aus einem Trichter, der ihnen vor die Münder gebunden wird. Das Publikum wird mit Konfetti berieselt und von Lindemann mit Spermaersatz aus einem aufgebohrten Strap-on und einer meterdicken penisförmigen Spermakanone befeuchtet.</p><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/ausgebrannt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>»Eine Million, sonst ist er weg!«</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/eine-million-sonst-ist-er-weg/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/eine-million-sonst-ist-er-weg/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:32:02 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3107</guid> <description><![CDATA[Siggi Loch mit Inga Humpe (li.) und Annette Humpe (re.)
Siggi Loch und die innovative Macht des Geldes
Text: Gunnar Pabst, Foto: Archiv, Ssirus Pakzad
Geld und Kreativität stehen oft in einem Verhältnis antagonistischer Abhängigkeit. Ohne Geld läuft nichts in der Musik, aber wenn tatsächlich mal nichts läuft, ist stets der Zaster schuld. Entweder, weil er fehlt, oder weil der Profit den schöpferischen Prozess erdrückt. Die gestalterische Kraft des Geldes wird indes viel zu selten erkannt.
Der deutsche Musikproduzent und Labelmanager Siegfried Loch war sich des kreativen Inputs seiner finanziellen Möglichkeiten von Anfang an ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/SiggiLoch.png" alt="SiggiLoch »Eine Million, sonst ist er weg!«" title="Siggi Loch" width="585" height="424" class="alignnone size-full wp-image-3108" /><br
/> <small>Siggi Loch mit Inga Humpe (li.) und Annette Humpe (re.)</small></p><p><strong>Siggi Loch und die innovative Macht des Geldes</strong><br
/> <em>Text: Gunnar Pabst, Foto: Archiv, Ssirus Pakzad</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/schwerpunkt-geld-150.png" alt="schwerpunkt geld 150 »Eine Million, sonst ist er weg!«" title="Schwerpunkt Geld" width="150" height="150" class="alignright size-full wp-image-3208" />Geld und Kreativität stehen oft in einem Verhältnis antagonistischer Abhängigkeit. Ohne Geld läuft nichts in der Musik, aber wenn tatsächlich mal nichts läuft, ist stets der Zaster schuld. Entweder, weil er fehlt, oder weil der Profit den schöpferischen Prozess erdrückt. Die gestalterische Kraft des Geldes wird indes viel zu selten erkannt.</p><p>Der deutsche Musikproduzent und Labelmanager Siegfried Loch war sich des kreativen Inputs seiner finanziellen Möglichkeiten von Anfang an bewusst. Seit 1960 arbeitete er zunächst für EMI, dann für Philips und avancierte bereits mit 25 Jahren zum Geschäftsführer von Liberty/United Artists in Deutschland, später kletterte er an die Spitze von WEA Europa in London. 1992 erfüllte er sich mit der Gründung seines Jazzlabels ACT einen Lebenstraum. Klaus Doldinger, Marius Müller-Westernhagen, Katja Ebstein, Jürgen Drews, die Bands Can, Ideal und viele andere verdanken Loch ein gutes Stück ihres Erfolgs, nicht zuletzt, weil sein Umgang mit finanziellen Ressourcen zumindest von außen oft respektlos erscheint.</p><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/eine-million-sonst-ist-er-weg/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die Herren der Freiheit</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/die-herren-der-freiheit/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/die-herren-der-freiheit/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:31:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Deichkind]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3148</guid> <description><![CDATA[Deichkinds neue Platte ist ihre beste. Sie wären fast daran verzweifelt
Text: CKLKH Fischer, Foto: Nikolaus Brade
Deichkind-Produzent Sebi Hackert starb im Februar 2009 im Alter von 32 Jahren. Die Band musste entscheiden, was aus Deichkind werden sollte. »Er war eines unserer wichtigsten Bandmitglieder. Aber es sind ja schon vorher Musiker ausgestiegen.« Also: weitermachen. »Das wäre bei mir, wenn ich gestorben wäre, auch so gewesen«, glaubt Phillip, denn »Deichkind sind nicht wie Fettes Brot oder wie die Fanta Vier. Wenn da einer fehlt, dann sind es nicht mehr Fanta Vier« (»Cola drei«, ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/Deichkind.png" alt="Deichkind Die Herren der Freiheit" title="Deichkind" width="585" height="356" class="alignnone size-full wp-image-3149" /></p><p><strong>Deichkinds neue Platte ist ihre beste. Sie wären fast daran verzweifelt</strong><br
/> <em>Text: CKLKH Fischer, Foto: Nikolaus Brade</em></p><p>Deichkind-Produzent Sebi Hackert starb im Februar 2009 im Alter von 32 Jahren. Die Band musste entscheiden, was aus Deichkind werden sollte. »Er war eines unserer wichtigsten Bandmitglieder. Aber es sind ja schon vorher Musiker ausgestiegen.« Also: weitermachen. »Das wäre bei mir, wenn ich gestorben wäre, auch so gewesen«, glaubt Phillip, denn »Deichkind sind nicht wie Fettes Brot oder wie die Fanta Vier. Wenn da einer fehlt, dann sind es nicht mehr Fanta Vier« (»Cola drei«, kalauert Porky). Deichkind sind ein Kollektiv ohne Stars, ja sogar ohne Gesichter. Nur Ferris MC, bekannt durch seine Karriere als Solo-Rapper und seit der letzten CD fester Bestandteil der Gruppe, wird auf der Straße wiedererkannt. Die meisten Menschen kennen nicht einmal die Namen der einzelnen Mitglieder – geschweige denn die der vielen Ehemaligen.</p><p>Natürlich haben sie gemerkt, wie sehr ihnen Sebi Hackert fehlt. »Hauptsächlich als Freund, denn in der Arbeit bist du einfach drin, da ergeben sich andere Möglichkeiten. Die Trauer ist persönlich.« Irgendwann nimmt man es einfach hin. Viel mehr blieb ihnen auch nicht übrig, denn kurz nach dem Todesfall begann die Tour. »Es war seltsam, auf die Bühne zu gehen, wenn man zerknirscht ist und dann ›Yeah Yeah Yeah‹ singt. Aber das Publikum hat geholfen.« Porky stimmt zu: »Es gab eine unglaubliche Anteilnahme.«</p><p><strong>Termine:</strong><br
/> 01.03. Rostock – Stadthalle, 02.03. Bielefeld – Ringlokschuppen, 03.03. Dortmund – Westfalenhalle2, 05.03. Düsseldorf – Mitsubishi Electric Halle, 06.03. Frankfurt – Jahrhunderthalle, 07.03. Stuttgart – Schleyerhalle, 08.03. Saarbrücken – E-Werk, 10.03. Chemnitz – Stadthalle, 11.03. Mannheim – Maimarktclub, 12.03. Balingen – Volksbankmesse, 13.03. Kempten – bigBOX, 15.03. Erlangen – Heinrich-Lades-Halle, 16.03. Würzburg – S. Oliver Arena, 17.03. München – Zenith, 24.03. Erfurt – Thüringenhalle, 25.03. Berlin – Columbiahalle, 28.03. Braunschweig – VW Halle, 29.03. Hamburg – O2 World</p><blockquote><p><strong>Deichkind</strong> Befehl von ganz unten<br
/> Vertigo Berlin/Universal, VÖ: 10.02.2012<br
/> <a
href="http://www.deichkind.de" target="_blank">www.deichkind.de</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/die-herren-der-freiheit/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Aus der Gosse in die Top Ten</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/aus-der-gosse-in-die-top-ten/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/aus-der-gosse-in-die-top-ten/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:27:59 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Charlie Winston]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3104</guid> <description><![CDATA[Charlie Winston kennt die Schattenseiten des plötzlichen Ruhms
Text: Steffen Rüth, Foto: New Press Picture
Vor gut zwei Jahren eroberte der aus Cornwall stammende Charlie Winston erst Frankreich, danach wirbelte er mit seinem einprägsamen Gitarrenpopsong »Like A Hobo” auch bei uns viel Staub auf. So wurde aus dem 33 Jahre alten, lange Zeit ungezwungen durch die Welt reisenden Sohn eines Folk musizierenden Hotelierpaares (Charlies Bruder Tom Baxter arbeitet ebenfalls als Singer/Songwriter) ein erfolgreicher Musiker. Jetzt kehrt Charlie Winston mit seiner neuen Platte »Running Still« kraftvoll zurück. Die Songs rocken im Vergleich zum ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/CharlieWinston.png" alt="CharlieWinston Aus der Gosse in die Top Ten" title="Charlie Winston" width="585" height="337" class="alignnone size-full wp-image-3105" /></p><p><strong>Charlie Winston kennt die Schattenseiten des plötzlichen Ruhms</strong><br
/> <em>Text: Steffen Rüth, Foto: New Press Picture</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/schwerpunkt-geld-150.png" alt="schwerpunkt geld 150 Aus der Gosse in die Top Ten" title="Schwerpunkt Geld" width="150" height="150" class="alignright size-full wp-image-3208" />Vor gut zwei Jahren eroberte der aus Cornwall stammende Charlie Winston erst Frankreich, danach wirbelte er mit seinem einprägsamen Gitarrenpopsong »Like A Hobo” auch bei uns viel Staub auf. So wurde aus dem 33 Jahre alten, lange Zeit ungezwungen durch die Welt reisenden Sohn eines Folk musizierenden Hotelierpaares (Charlies Bruder Tom Baxter arbeitet ebenfalls als Singer/Songwriter) ein erfolgreicher Musiker. Jetzt kehrt Charlie Winston mit seiner neuen Platte »Running Still« kraftvoll zurück. Die Songs rocken im Vergleich zum vorherigen Album lauter, die Band ist präsenter, und die stilistische Bandbreite reicht von Hommagen an Beethoven (»Great Conversation «) bis zu den Red Hot Chili Peppers (»Rockin‘ In The Suburbs«). Und mit dem konsumkritischen »Happiness« hat Winston quasi den inhaltlichen Nachfolgehit zu »Hobo« geschrieben. m&#038;r sprach mit Charlie Winston in Paris über die Folgen seines Ruhms.</p><p><strong>Bevor du mit »Like A Hobo« eine Nummer-Eins-Single in Frankreich hattest, bist du jahrelang durch Clubs getingelt. War dir Geld nie wichtig?</strong><br
/> Materielle Fragen standen für mich nie im Vordergrund. Ich war ziemlich allein und bin immer herumgefahren, um Freunde zu treffen, in deren Wohnungen zu leben und Gigs zu spielen. Ich war zufrieden.</p><p><strong>Ein anderer Song des vorherigen Albums heißt »Generation Spent«. Singst du gegen den Konsumterror an?</strong><br
/> Der Mensch zählt nur noch als Individuum, kaum noch als Teil einer Gemeinschaft. Es ist doch interessant, wenn du dir Werbeslogans wie »Weil ich es mir wert bin« anschaust. Wichtig ist nur der Einzelne. Und dieser Einzelne ist nicht mehr bereit, über sein Leben nachzudenken. Er will schnelle Lösungen, am liebsten solche, die er im Supermarkt bekommt und zuhause nur noch aufwärmen muss (lacht).</p><p><em>Das komplette Interview lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/aus-der-gosse-in-die-top-ten/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>EDITORIAL: Dies ist die letzte m&amp;r …</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/editorial-1-2012/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/editorial-1-2012/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:27:46 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3184</guid> <description><![CDATA[… im gewohnten Gewand. Mit neuem Cover und renoviertem Innenteil möchten wir die m&#038;r ab Ausgabe 02/2012 noch lesefreundlicher machen. Den Schwerpunkt auf die deutschsprachige Musikszene behalten wir natürlich bei. Auch den traditionsreichen Namen »melodie&#038;rhythmus« ändern wir nicht, denn m&#038;r wird im November 55 Jahre alt; sie ist damit die am längsten existierende Musikzeitschrift Deutschlands. Das feiern wir am 24. November im Kesselhaus Berlin mit unseren Lesern und vielen Bands. Welche Bands wir einladen und ab wann Sie Tickets kaufen können, verraten wir Ihnen in den nächsten Ausgaben und auf ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/MaxProsa.png" alt="MaxProsa EDITORIAL: Dies ist die letzte m&r …" title="Max Prosa" width="585" height="381" class="alignnone size-full wp-image-3185" /></p><p>… im gewohnten Gewand. Mit neuem Cover und renoviertem Innenteil möchten wir die m&#038;r ab Ausgabe 02/2012 noch lesefreundlicher machen. Den Schwerpunkt auf die deutschsprachige Musikszene behalten wir natürlich bei. Auch den traditionsreichen Namen »melodie&#038;rhythmus« ändern wir nicht, denn m&#038;r wird im November 55 Jahre alt; sie ist damit die am längsten existierende Musikzeitschrift Deutschlands. Das feiern wir am 24. November im Kesselhaus Berlin mit unseren Lesern und vielen Bands. Welche Bands wir einladen und ab wann Sie Tickets kaufen können, verraten wir Ihnen in den nächsten Ausgaben und auf unserer Facebook-Seite.</p><p>Zwei andere m&#038;r-Konzerte sind bereits Vergangenheit, und mit einigem Stolz dürfen wir sagen: Es waren sehr erfolgreiche Konzerte.</p><p>Am 3. Dezember 2011 wäre Franz Josef Degenhardt 80 Jahre alt geworden. Mitte Dezember verabschiedete sich eine hochkarätige Künstlerschar im ausverkauften Berliner Ensemble mit einem lebensfrohen Konzert von ihm, so, wie er es sich gewünscht hätte. Einen <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/neue-zornesfruechte-am-alten-baum/">ausführlichen Rückblick lesen Sie</a> ab Seite 86.</p><p>Ein paar Nummern kleiner, aber nicht weniger gut gelaunt war <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/das-maschinenhaus-tanzt/">m&#038;r Live am 1. Dezember</a> mit Ira Atari, Erik &#038; Me und Max Prosa. Weil‘s so schön war, planen wir schon das nächste Konzert: <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/mr-live-frauenpower-im-maschinenhaus/">Am 1. März spielen Toni Kater, Gretel und YA-HA! im Maschinenhaus der Kulturbrauerei</a>. Karten gibt’s ab sofort, alles Weitere lesen Sie ab Seite 24.</p><p>Unsere Konzerte sind preiswert, andere sind es nicht. Manche Künstler müssen ihren Bühnenaufbau mit großen Trucks und einer vielköpfigen Crew durchs Land fahren, das verteuert die Eintrittspreise. Dafür, dass die Ticketpreise in den letzten Jahren gestiegen sind, gibt es aber noch andere Gründe. Einer davon ist das Oligopol eines einzigen Tickethändlers in Deutschland. Welche Auswirkungen dieses Oligopol auf den Veranstaltermarkt hat, lesen Sie im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/let-me-get-what-i-want/">Essay von Berthold Seliger</a> (S. 38).</p><p>Von diesem Markt ist auch Sido betroffen – er erhält einen Teil des Geldes, das die Fans für seine Eintrittskarten zahlen. Was Sido sich von seinem vielen Geld gekauft hat, <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/ich-will-nie-wieder-dahin-zurueck-wo-ich-hergekommen-bin/">erzählt er im Interview</a> auf Seite 42. Andere Künstler wären froh, wenn sie mehr als ein Taschengeld besitzen würden. Trotzdem finanzieren sie ihre Plattenaufnahmen. Wie das Wunder der Taschengeldvermehrung funktioniert, <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/spende-mit-extras/">erklären wir Ihnen</a> auf Seite 46.</p><p>Auch wenn der Themenschwerpunkt »Geld« heißt, verführen wir Sie nicht zu Steuersparmodellen bei Mitternachtsnotaren. Wir empfehlen Ihnen eine kleine, aber wohl durchdachte Geldanlage. Auf Seite 56 sehen Sie unseren Abocoupon. Ausschneiden, ausfüllen, abschicken, Geld überweisen und m&#038;r lesen – mehr braucht man nicht zum Glücklichsein.</p><p>Herzlichst,<br
/> Ihre m&#038;r-Redaktion</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/editorial-1-2012/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ans Licht!</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/ans-licht/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/ans-licht/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:27:07 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Down Below]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3145</guid> <description><![CDATA[Down Below wechseln vom Gothic-Metal zum Mainstream-Rock
Text: Georg Rackow, Foto: Holger Fichtner
Der erste Satz des Pressetextes lautet: »Vergiss alles, was dir zu Down Below einfällt.« Doch so einfach ist das nicht. Als Vorband von Unheilig hat man sich auf zwei Tourneen ein ganz bestimmtes Publikum erspielt, und auch die jährlichen Fan-Treffen der Band zeugen von einer großen Hingabe zum bisherigen Rock-Gothic-Metal-Pop-Sound. Was ist nun anders? Sänger Neo Scope, der trotz der Renovierung seinen Künstlernamen behält, fasst zusammen: »Insgesamt gibt es weniger Synthies, weniger Kostüme und weniger fiktive Geschichten. Es gibt ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/DownBelow.png" alt="DownBelow Ans Licht!" title="Down Below" width="585" height="350" class="alignnone size-full wp-image-3146" /></p><p><strong>Down Below wechseln vom Gothic-Metal zum Mainstream-Rock</strong><br
/> <em>Text: Georg Rackow, Foto: Holger Fichtner</em></p><p>Der erste Satz des Pressetextes lautet: »Vergiss alles, was dir zu Down Below einfällt.« Doch so einfach ist das nicht. Als Vorband von Unheilig hat man sich auf zwei Tourneen ein ganz bestimmtes Publikum erspielt, und auch die jährlichen Fan-Treffen der Band zeugen von einer großen Hingabe zum bisherigen Rock-Gothic-Metal-Pop-Sound. Was ist nun anders? Sänger Neo Scope, der trotz der Renovierung seinen Künstlernamen behält, fasst zusammen: »Insgesamt gibt es weniger Synthies, weniger Kostüme und weniger fiktive Geschichten. Es gibt mehr Nähe, mehr Selbstvertrauen und auch mehr persönliche Texte von mir.«</p><p>Zu Beginn ihrer Karriere besaßen die Kostüme, die englischen Texte und der Industrial-Sound eine Schutzfunktion gegen die eigene künstlerische und menschliche Unsicherheit. Inzwischen sind diese Stilmittel überf lüssig geworden. Der Drang, sich als Künstler zu offenbaren und sich gleichzeitig hinter Zweideutigkeiten und Masken zu verstecken, wurde auf Dauer zu anstrengend. Klarer und erwachsener will die Band jetzt auftreten. Mit live erspieltem Selbstbewusstsein und eindrucksvollen Etappenerfolgen wie dem dritten Platz beim »Bundesvision Song Contest« 2008 fällt es Songschreiber Neo mittlerweile leichter, Außenstehende an seinem Innenleben teilhaben zu lassen.</p><p><strong>Termine:</strong><br
/> 08.03. Berlin – Magnet, 09.03. Hamburg – Knust, 10.03. Leipzig – Werk  2, 11.03. Oberhausen – Zentrum Altenberg, 15.03. Dortmund – FZW, 16.03. Köln – Luxor, 17.03. Dresden – Alte Reithalle, 18.03. München – 59:1, 22.03. Stuttgart – Die Röhre, 23.03. Rostock – M.A.U. Club, 24.03. Hannover – Musikzentrum, 25.03. Frankfurt – Nachtleben</p><blockquote><p><strong>Down Below</strong> Zeichen<br
/> Premium Records/Soulfood, VÖ: 10.02.2012<br
/> <a
href="http://www.downbelow.de" target="_blank">www.downbelow.de</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/ans-licht/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>MAGAZIN: Geld kann man nicht essen</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/geld-kann-man-nicht-essen/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/geld-kann-man-nicht-essen/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:23:25 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3180</guid> <description><![CDATA[Aber man kann Songs darüber schreiben
Text: Thomas Winkler, Foto: flickr.com/uxud
Die drei wichtigsten Themen, die in Popsongs verhandelt werden, sind natürlich: die Liebe, die Liebe und noch mal die Liebe. Dann erst kommt: der Sex. Danach aber folgt gleich: das Geld. Und die Gier. Am unverblümtesten im Soulklassiker »Money (That‘s What I Want)«. Janie Bradford schrieb den Song 1959 zusammen mit Berry Gordy. Man durfte den Text als programmatisch verstehen. In der Aufnahme eines gewissen Barrett Strong wurde das Lied zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung, geriet zum ersten großen Hit ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aber man kann Songs darüber schreiben</strong><br
/> <em>Text: Thomas Winkler, Foto: flickr.com/uxud</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/GeldMusik-150x150.png" alt="GeldMusik 150x150 MAGAZIN: Geld kann man nicht essen" title="Geld kann man nicht essen" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3181" />Die drei wichtigsten Themen, die in Popsongs verhandelt werden, sind natürlich: die Liebe, die Liebe und noch mal die Liebe. Dann erst kommt: der Sex. Danach aber folgt gleich: das Geld. Und die Gier. Am unverblümtesten im Soulklassiker »Money (That‘s What I Want)«. Janie Bradford schrieb den Song 1959 zusammen mit Berry Gordy. Man durfte den Text als programmatisch verstehen. In der Aufnahme eines gewissen Barrett Strong wurde das Lied zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung, geriet zum ersten großen Hit für das eben erst von Gordy in Detroit gegründete Label und stand am Beginn einer einzigartigen Erfolgsgeschichte namens Tamla-Motown.</p><p>Später coverten die Beatles und die Rolling Stones, die Doors, Led Zeppelin und so ziemlich jeder, der halbwegs geradeaus singen konnte, den kaum mit Geld aufzuwiegenden Ohrwurm aus der Detroiter Soulfabrik, der sich bis heute großer Beliebtheit erfreut: Auch ein Bruno Mars kommt auf der Bühne nicht umhin, um größeren Reichtum zu flehen.</p><p>Offensichtlich ist nicht nur dieser eine Song zeitlos, sondern auch sein Thema im weiteren Sinne. Allein mit Songs, die den denkbar schlichten Titel »Money« tragen, könnte man eine schicke Compilation zusammenstellen: In den Sechzigern wurde »Money« aus dem Musical »Cabaret« zum Gassenhauer, und auch Lovin‘ Spoonful widmete sich der Problematik. In den Siebzigern besangen sowohl Pink Floyd das »Money« als auch Yes und Badfinger. Nicht zu vergessen natürlich »Money, Money, Money« von ABBA, die bekanntlich immer übertreiben mussten. Die Achtziger sind seltsam arm, wenn es ums Geld geht, aber immerhin das blässliche Popduo Bros hatte einen gleichnamigen Song im Repertoire. Besser wurde es wieder in den Neunzigern: Michael Jackson, der allerhand Geld verdient und ausgegeben hat, widmete sich der Thematik 1995 auf »HIStory« mit dem Song »Money«, und die britische R&#038;B-Sirene Jamelia begrüßte das neue Jahrtausend mit ihrem höchstpersönlichen »Money«.</p><p>Acht Jahre später schrieb auch der Rapper The Game eine Litanei, die er »Money« taufte. Wie der Hip-Hop überhaupt das Thema wohl so intensiv bearbeitet haben dürfte wie kein anderes Popgenre sonst. Der Klassiker in diesem Bereich sicherlich: »Mo Money, Mo Problems« von The Notorious B.I.G., der allerdings nicht ausdrücklich deshalb erschossen wurde, weil er zu viel Geld besessen hätte.</p><p>Auch mancher deutsche Musiker hatte schon mal Geldprobleme und sang darüber. »Hey Boss, ich brauch mehr Geld«, klagte Gunter Gabriel, Peter Licht sang das »Lied vom Ende des Kapitalismus« und Kettcar wunderten sich über »Money Left To Burn«. Element of Crime widmeten sich »Euro und Markstück «, während Sido und Harris mit »Fuffies im Club« um sich warfen. Geld regiert die Welt. Das ist nicht schön. Aber dafür, als Ausgleich sozusagen, hat es als Motivation und Inspiration für einige der schönsten Popsongs aller Zeiten gedient: Von den Beatles und ihrem »Money Can‘t Buy Me Love« über »Money For Nothing« von den Dire Straits bis zu Aloe Blaccs großartigem »I Need A Dollar«. Man darf also gespannt sein, zu welch kreativen Höhenflügen das Thema künftige Generationen von Musikanten noch anspornen wird. Es gibt viel zu besingen, nun erst recht, da mit Popmusik kaum noch mehr Geld zu verdienen ist.</p><p><em>Der Beitrag erscheint in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/geld-kann-man-nicht-essen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Von Assbook bis Zyntoflak</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/von-assbook-bis-zyntoflak/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/von-assbook-bis-zyntoflak/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:22:56 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3101</guid> <description><![CDATA[Die Zukunft des Popgeschäfts
Text: Mark Modsen, Foto: flickr.com/philhearing
Gustav Schmittrich-Schlaffle, von seinen Freunden Tavo genannt, fingert nach dem Smartphone und schaltet den Geruchsalarm aus. Die Nachtschichtler seiner WG störte es, dass sich der schwerhörige Musiker mit massiven Beats vom Handywoofer wecken ließ. Deshalb spendierten sie ihm »Smellfire Clocktastic« aus dem Android Market. Heute verströmt die App den Duft »Oriental Pussy«, passend zur Morgenlatte. Tavo legt schläfrig Hand an sich. Selbst die dümmste Gans weiß, dass Musiker Loser sind. Groupies kommen nur noch in den zyntof lakvernebelten Geschichten der Alten vor. Krasser ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/Assbook.png" alt="Assbook Von Assbook bis Zyntoflak" title="Assbook" width="585" height="296" class="alignnone size-full wp-image-3102" /></p><p><strong>Die Zukunft des Popgeschäfts</strong><br
/> <em>Text: Mark Modsen, Foto: flickr.com/philhearing</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/schwerpunkt-geld-150.png" alt="schwerpunkt geld 150 Von Assbook bis Zyntoflak" title="Schwerpunkt Geld" width="150" height="150" class="alignright size-full wp-image-3208" />Gustav Schmittrich-Schlaffle, von seinen Freunden Tavo genannt, fingert nach dem Smartphone und schaltet den Geruchsalarm aus. Die Nachtschichtler seiner WG störte es, dass sich der schwerhörige Musiker mit massiven Beats vom Handywoofer wecken ließ. Deshalb spendierten sie ihm »Smellfire Clocktastic« aus dem Android Market. Heute verströmt die App den Duft »Oriental Pussy«, passend zur Morgenlatte. Tavo legt schläfrig Hand an sich. Selbst die dümmste Gans weiß, dass Musiker Loser sind. Groupies kommen nur noch in den zyntof lakvernebelten Geschichten der Alten vor. Krasser Stoff. Zyntof lak lässt sich im Heimlabor aus Toner und Batterien herstellen. Kostet so gut wie nix, macht stumpf wie Stulle und bettschwer wie Blei.</p><p>Tavo wälzt sich von der Matratze und knipst die implantierte Stirnkamera an. Dann torkelt er über den Flur und lässt sich auf dem versifften Gemeinschaftsklo nieder. 2836 Liker seines Assbook-Profils können jetzt den Videostream sehen. Facebook ist in der Szene schon lange verpönt.</p><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3140</guid> <description><![CDATA[25 Jahre nach seinem größten Hit ist Dirk Michaelis erstmals in den Charts
Text: Georg Rackow, Foto: Valicon Presse
Dirk Michaelis hat den Hit ›Als ich fortging‹ geschrieben.« So beginnt beinahe jede Ankündigung des Sängers und Songschreibers in den Medien und auf den Bühnen. Der 25 Jahre alte Karussell-Song ist sein Markenzeichen geworden, ihm verdankt er seinen bis heute anhaltenden Erfolg. Michaelis weiß das, und er empfindet »Als ich fortging « nicht als Last. Im Gegenteil, er ist glücklich darüber, den Song geschrieben zu haben, dessen Melodie er schon mit elf Jahren ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>25 Jahre nach seinem größten Hit ist Dirk Michaelis erstmals in den Charts</strong><br
/> <em>Text: Georg Rackow, Foto: Valicon Presse</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/DirkMichaelis.png" alt="DirkMichaelis Lohn der Beharrlichkeit" title="Dirk Michaelis" width="200" height="250" class="alignleft size-full wp-image-3141" />Dirk Michaelis hat den Hit ›Als ich fortging‹ geschrieben.« So beginnt beinahe jede Ankündigung des Sängers und Songschreibers in den Medien und auf den Bühnen. Der 25 Jahre alte Karussell-Song ist sein Markenzeichen geworden, ihm verdankt er seinen bis heute anhaltenden Erfolg. Michaelis weiß das, und er empfindet »Als ich fortging « nicht als Last. Im Gegenteil, er ist glücklich darüber, den Song geschrieben zu haben, dessen Melodie er schon mit elf Jahren auf dem Klavier vor sich hin gespielt hatte. Bis heute wird er nicht müde, »Als ich fortging« live zu singen, er nennt das Lied »mein ›Yesterday‹«.</p><p>Es wäre ungerecht, Michaelis auf diesen Song zu reduzieren. Im Dezember 2011 erschien sein neuntes Soloalbum »Dirk Michaelis singt &#8230;«, auf dem er Welthits von Sting, Paul McCartney, Snow Patrol oder Razorlight in deutscher Sprache neu interpretiert. Dabei bleibt er sich ebenso treu, wie er es in den 20 Jahren zuvor geblieben ist, in denen er – nach der Trennung von Karussell – ohne Marketingund Promounterstützung kontinuierlich ins Studio und auf die Bühnen ging.</p><blockquote><p><strong>Dirk Michaelis</strong> Dirk Michaelis singt …<br
/> Heart Of Berlin/Universal<br
/> <a
href="http://www.dirk-michaelis.de" target="_blank">www.dirk-michaelis.de</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3098</guid> <description><![CDATA[Charlotte Gainsbourg hat ihre Scheu vor Liveauftritten überwunden
Text: Dagmar Leischow, Foto: WMG
Vor der Kamera hat Schauspielerin Charlotte Gainsbourg keine Scheu. Das weiß jeder, der die Masturbationsszene aus Lars von Triers Film »Antichrist« kennt. Privat indes ist die Französin eher zurückhaltend. Ziemlich lange sei es ihr extrem schwer gefallen, in Interviews über ihre berühmten Eltern Serge Gainsbourg und Jane Birkin zu sprechen, gesteht sie. Das hat sich inzwischen geändert. Als sie 2010 zum ersten Mal auf Tournee ging, sang sie mit »Couleur Café« und »L‘Hotel particulier« sogar zwei legendäre Songs ihres ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Charlotte Gainsbourg hat ihre Scheu vor Liveauftritten überwunden</strong><br
/> <em>Text: Dagmar Leischow, Foto: WMG</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/CharlotteGainsbourg.png" alt="CharlotteGainsbourg Im Kampf gegen sich selbst" title="Charlotte Gainsbourg" width="200" height="204" class="alignleft size-full wp-image-3099" />Vor der Kamera hat Schauspielerin Charlotte Gainsbourg keine Scheu. Das weiß jeder, der die Masturbationsszene aus Lars von Triers Film »Antichrist« kennt. Privat indes ist die Französin eher zurückhaltend. Ziemlich lange sei es ihr extrem schwer gefallen, in Interviews über ihre berühmten Eltern Serge Gainsbourg und Jane Birkin zu sprechen, gesteht sie. Das hat sich inzwischen geändert. Als sie 2010 zum ersten Mal auf Tournee ging, sang sie mit »Couleur Café« und »L‘Hotel particulier« sogar zwei legendäre Songs ihres Vaters: »Einerseits hatte ich Angst davor. Andererseits empfand ich es als unheimliches Vergnügen.«</p><blockquote><p><strong>Charlotte Gainsbourg</strong> Stage Whisper<br
/> Because/Warner, VÖ: 13.01.2012<br
/> <a
href="http://www.charlottegainsbourg.com" target="_blank">www.charlottegainsbourg.com</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3174</guid> <description><![CDATA[Musikliebhaber treffen sich zum Schallplattenhören
Menschen versammeln sich in einem Café, um gemeinsam schweigend eine Langspielplatte anzuhören. Was für eine originelle Idee unseren technikbesessenen, schnelllebigen Zeiten! So geschehen im November letzten Jahres beim Auftakt der monatlichen Reihe »Listening-Get-Together« im Multilayerladen, einer wunderbar improvisierten Undergroundbar in Kreuzberg. Geladen hatte Olga Baczynska, eine polnische Fotografin, die in Berlin wohnt. Großartig, dass diese zauberhafte Idee von einer Frau kam; ist doch die ernsthafte bis besessene Beschäftigung mit Musik sonst eher ein Jungsding.
Die Platten des Abends waren die aktuellen Alben von Beirut und Devotchka ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/schallplatte.png" alt="schallplatte MAGAZIN: Schweigen & geniessen" title="Listening-Get-Together" width="585" height="293" class="alignnone size-full wp-image-3175" /></p><p><strong>Musikliebhaber treffen sich zum Schallplattenhören</strong></p><p>Menschen versammeln sich in einem Café, um gemeinsam schweigend eine Langspielplatte anzuhören. Was für eine originelle Idee unseren technikbesessenen, schnelllebigen Zeiten! So geschehen im November letzten Jahres beim Auftakt der monatlichen Reihe »Listening-Get-Together« im Multilayerladen, einer wunderbar improvisierten Undergroundbar in Kreuzberg. Geladen hatte Olga Baczynska, eine polnische Fotografin, die in Berlin wohnt. Großartig, dass diese zauberhafte Idee von einer Frau kam; ist doch die ernsthafte bis besessene Beschäftigung mit Musik sonst eher ein Jungsding.</p><p>Die Platten des Abends waren die aktuellen Alben von Beirut und Devotchka (in m&#038;r 05/11 und 03/11 besprochen). Nach einer kompetenten Einführung auf Englisch nahm Olga mit feinen Handschuhen die Platten aus der Hülle und senkte den Tonarm vorsichtig herab, bis das vertraute Knistern ertönte. Abgesehen von ein paar wenigen Mädels, die entweder quatschen oder tanzen wollten, und bärtigen Jungs, die ihre iPhones präsentierten, hörten wirklich alle zu. Gemeinsam allein mit der Musik.</p><p>Nach dem letzten Song der ersten Seite wurde die Platte rituell gewendet. So erschloss sich einem aufs Neue das Konzept eines Albums mit einer genau bestimmten Titelfolge und einer A- und B-Seite. Anschließend diskutierte die Runde, wie das Album gefallen hat, und nach einer kurzen Pause ging es mit der zweiten Platte weiter. Zum Schluss wurden Spenden eingesammelt und beide Schallplatten verlost.</p><p>An diesem Abend war die Musik mal nicht nur Hintergrund, und man befand sich gemeinsam mit anderen Menschen in einer Art Kokon. Ähnlich wie bei einem Konzert, aber mit der Schallplatte als Star. Hier wurde mal nicht nur geredet, sondern zugehört.</p><p><em>Armin Siebert</em></p><blockquote><p>Jeden zweiten Montag im Multilayerladen<br
/> <a
href="http://www.multilayerladen.de" target="_blank">www.multilayerladen.de</a></p></blockquote><p><em>Der Beitrag erscheint in der <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3137</guid> <description><![CDATA[Das Frühwerk von Andreas Dorau wird endlich wiederveröffentlicht
Text: Markus von Schwerin, Foto: Ata Tak
Als im vergangenen Sommer Andreas Doraus Album »Todesmelodien« erschien, verblüffte es durch ungewöhnlich handgemachte Sounds. Zumindest im Vergleich zu Doraus Elektropop aus den 1990er Jahren, wo Gitarrenlicks, Disco-Hi-Hats und oft sogar die Refrains (»Girls In Love«) nur als Samples zum Einsatz kamen. Unter den »Todesmelodien « war das Vinylknistern aber nur noch in »Stimmen in der Nacht« auszumachen. Dafür erklangen auf der MP3-Single »Größenwahn « Posaunen, verstimmte Klaviere und beherzt-schiefe Chöre, wie man sie seit den Frühwerken ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/AndreasDorau.png" alt="AndreasDorau Danke für die Blumen!" title="Andreas Dorau" width="585" height="409" class="alignnone size-full wp-image-3138" /></p><p><strong>Das Frühwerk von Andreas Dorau wird endlich wiederveröffentlicht</strong><br
/> <em>Text: Markus von Schwerin, Foto: Ata Tak</em></p><p>Als im vergangenen Sommer Andreas Doraus Album »Todesmelodien« erschien, verblüffte es durch ungewöhnlich handgemachte Sounds. Zumindest im Vergleich zu Doraus Elektropop aus den 1990er Jahren, wo Gitarrenlicks, Disco-Hi-Hats und oft sogar die Refrains (»Girls In Love«) nur als Samples zum Einsatz kamen. Unter den »Todesmelodien « war das Vinylknistern aber nur noch in »Stimmen in der Nacht« auszumachen. Dafür erklangen auf der MP3-Single »Größenwahn « Posaunen, verstimmte Klaviere und beherzt-schiefe Chöre, wie man sie seit den Frühwerken des NDW-Pioniers nicht mehr gehört hatte. Da war es stimmig, dass sich der 47-jährige fürs »Größenwahn«-Cover in der gleichen Passbild-Pose ablichten ließ wie rund drei Dekaden zuvor für »Blumen und Narzissen«.</p><p>So hieß die im März 1982 veröffentlichte Debüt-LP von Die Doraus &#038; die Marinas (zu den Doraus zählten neben Andreas noch drei weitere männliche Adoleszenten; unter den vier singenden Marinas war keine über 15). Sie erschien auf Ata Tak, dem Label der Düsseldorfer Performance-Gruppe Der Plan. Die hatte eine Vorliebe für elektronische Klänge, eingängige Melodien und moritatenhafte Texte, und ihr Humor äußerte sich vor allem in farbenfrohen Plattenhüllen und Bühnenbildern. Da verwundert es kaum, dass Dorau, der regelmäßig Alfred Hilsbergs »Neue Deutsche Welle«-Kolumne in der Zeitschrift Sounds las und das Glück hatte, durch seinen Gitarrenlehrer Holger Hiller (damals schon Sänger von Palais Schaumburg) in die Vierspurbandtechnik eingeführt worden zu sein, eine Geistesverwandtschaft witterte.</p><p><strong>Termine:</strong><br
/> 21.01. Hamburg – Indra, 28.01. Stuttgart – Café Merlin</p><blockquote><p><strong>DIE DORAUS UND DIE MARINAS</strong> Blumen und Narzissen<br
/> Bureau B/Ata Tak/Indigo, VÖ: 27.1.2012<br
/> <a
href="http://www.bureau-b.com/releases " target="_blank">www.bureau-b.com/releases </a><br
/> <a
href="http://www.atatak.de" target="_blank">www.atatak.de</a></p><p><strong>DIE DORAUS &#038; DIE MARINAS </strong>&#8230; geben offenherzige Antworten auf brennende Fragen<br
/> Bureau B/Ata Tak/Indigo, VÖ: 27.1.2012<br
/> <a
href="http://www.atatak.de" target="_blank">www.atatak.de</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3095</guid> <description><![CDATA[Mark Lanegan trägt amerikanische Roots zu Kraftwerk zurück
Text: Fred Fronner, Foto: Sam Holden
Acht lange Jahre ist es her, dass Mark Lanegan ein Soloalbum aufgenommen hat. Auf den unvergleichlich rauen und sonoren Bass des ehemaligen Sängers der Screaming Trees, den man unter Millionen Stimmen heraushört, mussten wir in den letzten Jahren dennoch nicht verzichten, denn Lanegan gab sich im Duo mit Isobel Campbell, in Bands wie Queens Of The Stone Age, Gutter Twins oder den Soulsavers sowie als Gastsänger der Twilight Singers die Ehre.
Einen Solowurf konnte all das nicht ersetzen. Wenn ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mark Lanegan trägt amerikanische Roots zu Kraftwerk zurück</strong><br
/> <em>Text: Fred Fronner, Foto: Sam Holden</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/MarkLanegan.png" alt="MarkLanegan Blues mit Sauerkraut" title="Mark Lanegan" width="200" height="175" class="alignright size-full wp-image-3096" />Acht lange Jahre ist es her, dass Mark Lanegan ein Soloalbum aufgenommen hat. Auf den unvergleichlich rauen und sonoren Bass des ehemaligen Sängers der Screaming Trees, den man unter Millionen Stimmen heraushört, mussten wir in den letzten Jahren dennoch nicht verzichten, denn Lanegan gab sich im Duo mit Isobel Campbell, in Bands wie Queens Of The Stone Age, Gutter Twins oder den Soulsavers sowie als Gastsänger der Twilight Singers die Ehre.</p><p>Einen Solowurf konnte all das nicht ersetzen. Wenn der Mann mit dem angeborenen Blues jetzt mit »Blues Funeral« wieder selbst die Regie übernimmt, fügt er alle Teile seiner 25-jährigen Laufbahn zu einem neuen Puzzle zusammen. »Ich habe zu allen Zeiten immer getan, was mir zu einem bestimmten Zeitpunkt natürlich erschien«, erzählt der nach langen Drogenexzessen sichtlich gesundete Lanegan. »Wenn ich genug Songs habe, die irgendwie zueinanderpassen, mache ich eine Platte daraus. Aber ehrlich, ich habe mich auch mal wieder nach einem eigenen Album gesehnt.Nach der letzten Platte dachte ich, eine Pause von einem Jahr täte mir mal gut. Dann fing ich mit einer Kollaboration an, eine weitere kam hinzu und immer so fort. Und plötzlich wurden acht Jahre daraus. Bis zur nächsten Platte wird es nicht wieder so lange dauern.«</p><blockquote><p><strong>Mark Lanegan</strong> Funeral Blues<br
/> 4AD/Indigo<br
/> <a
href="http://www.marklanegan.com" target="_blank">www.marklanegan.com</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
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href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/blues-mit-sauerkraut/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>MAGAZIN: Willkommen im Tollhaus</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/willkommen-im-tollhaus/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/willkommen-im-tollhaus/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:13:28 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3170</guid> <description><![CDATA[Die Musikindustrie macht mal wieder ihre Kunden nass
Noch keine vier Jahre ist es her, als Universal einen Anwalt in die Spur schickte, um eine phänomenale Idee gerichtlich durchzusetzen. Phänomenal aus Sicht des Musikkonzerns, weniger aus Sicht des Beklagten, einem Mann namens Troy Augusto. Er hatte auf eBay in 26 Auktionen Promo-CDs verkauft. Anwalt Russel Frackmann sah durch diese Verkäufe die Rechte von Universal verletzt. Es dürfe nur der eine CD verkaufen, der sie zuvor selbst käuflich erworben habe. Eine Promo-CD wird aber nicht verkauft. Plattenfirmen verschicken sie kostenlos und meist ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Musikindustrie macht mal wieder ihre Kunden nass</strong></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/Musikindustrie-150x150.png" alt="Musikindustrie 150x150 MAGAZIN: Willkommen im Tollhaus" title="Musikindustrie" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3171" />Noch keine vier Jahre ist es her, als Universal einen Anwalt in die Spur schickte, um eine phänomenale Idee gerichtlich durchzusetzen. Phänomenal aus Sicht des Musikkonzerns, weniger aus Sicht des Beklagten, einem Mann namens Troy Augusto. Er hatte auf eBay in 26 Auktionen Promo-CDs verkauft. Anwalt Russel Frackmann sah durch diese Verkäufe die Rechte von Universal verletzt. Es dürfe nur der eine CD verkaufen, der sie zuvor selbst käuflich erworben habe. Eine Promo-CD wird aber nicht verkauft. Plattenfirmen verschicken sie kostenlos und meist unaufgefordert – sie sind ein Geschenk wie das wöchentliche Anzeigenblatt im Briefkasten.</p><p>Anwalt Russel ging noch einen Schritt weiter. Nicht nur der Verkauf, auch das Wegwerfen von Promo-CDs sei zu unterlassen. Beides gelte als nicht genehmigte Verbreitung, denn die Empfänger der CDs besäßen nur die Erlaubnis, sie zu hören und ins Regal zu legen. Folgt man dieser Argumentation, müsste man die CDs bis zum Sankt Nimmerleinstag aufbewahren.</p><p>Die Klage wurde abgewiesen. Im Urteil beriefen sich die Richter auf die in den USA geltende »First Sale Doctrine«: In dem Moment, in dem ein Rechteinhaber eine Kopie eines Buches, einer CD oder DVD verkauft oder verschenkt, ist der Empfänger berechtigt, diese weiterzuveräußern – ohne zusätzliche Erlaubnis des Rechteinhabers.</p><p>Troy Augusto durfte die CDs verkaufen. Der Irrsinn, das Wegwerfen von kostenlos verteilten CDs zu verbieten, war vom Tisch. Die Kreativität der Rechteverwerter blieb ungebremst.</p><p>Wenn man den Verkauf von Gratis-CDs nicht verbieten kann, dann versucht man es andersherum: Gekaufte Musik soll nicht weiterverkauft werden dürfen. Diesmal gilt der Angriff allerdings nicht dem Handel mit physischen Datenträgern, sondern mit Downloads. Mit der Verbreitung von Downloadportalen wie iTunes stellt sich nämlich die Frage, ob der Kunde die Songs, die er für 99 Cent gekauft hat, weiterverkaufen darf.</p><p>Nein, sagt die Recording Industry Association Of America (RIAA), eine Lobbyorganisation der Musikkonzerne, und geht juristisch gegen ReDigi vor. ReDigi ist eine Plattform, die sich auf den Weiterverkauf bezahlter Downloads spezialisiert hat. Ob diese Geschäftsidee sinnvoll ist, sei dahingestellt – der Ausgang des Verfahrens kann jedoch entscheidend für die Zukunft der Musikportale sein. Wenn den Kunden der Verkauf verboten wird, mindert sich der Wert der Ware. Setzt sich die RIAA durch, müsste der Preis pro Download sinken.<br
/> An dieser Stelle dürfen Sie laut lachen.</p><p><em>Jürgen Winkler</em></p><p><em>Der Beitrag erscheint in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/willkommen-im-tollhaus/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Produktive Rache</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/produktive-rache/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/produktive-rache/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:11:14 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Coeur de pirate]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3092</guid> <description><![CDATA[Coeur de pirate bewältigt ihre Beziehungen mit wunderschönen Songs
Text: Dagmar Leischow, Foto: Uwe Ahrens
Geht das überhaupt? Theoretisch kann eine Kanadierin mit tätowierten Armen nicht unbedingt in Frankreich als Chansonsängerin Fuß fassen. Erstens ist sie ja keine Einheimische, zweitens schickt es sich eigentlich nicht, eine Punkvergangenheit zu haben. Béatrice Martin alias Coeur de pirate weiß trotzdem, wie man Franzosen entzückt. Unsere linksrheinischen Nachbarn kauften ihr Debütalbum vor drei Jahren wie verrückt, dafür bekam sie Doppelplatin.
Das Konzept hinter ihrem Erfolg ist so einfach wie gut: Die 22-Jährige holt den Yé-Yé-Pop der 60er ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/CoeurDePirate.png" alt="CoeurDePirate Produktive Rache" title="Coeur De Pirate" width="200" height="294" class="alignleft size-full wp-image-3093" /><strong>Coeur de pirate bewältigt ihre Beziehungen mit wunderschönen Songs</strong><br
/> <em>Text: Dagmar Leischow, Foto: Uwe Ahrens</em></p><p>Geht das überhaupt? Theoretisch kann eine Kanadierin mit tätowierten Armen nicht unbedingt in Frankreich als Chansonsängerin Fuß fassen. Erstens ist sie ja keine Einheimische, zweitens schickt es sich eigentlich nicht, eine Punkvergangenheit zu haben. Béatrice Martin alias Coeur de pirate weiß trotzdem, wie man Franzosen entzückt. Unsere linksrheinischen Nachbarn kauften ihr Debütalbum vor drei Jahren wie verrückt, dafür bekam sie Doppelplatin.</p><p>Das Konzept hinter ihrem Erfolg ist so einfach wie gut: Die 22-Jährige holt den Yé-Yé-Pop der 60er Jahre zurück in die Gegenwart. Von Francoise Hardy bis zu France Galle verknüpft sie musikalisch alles, was hübsch und eingängig ist. So befeuert sie ihren Retro-Sound, dem sie auf ihrer zweiten CD »Blonde« unbeirrt die Treue hält. »Ich wollte ganz klassische Lieder machen«, sagt sie. »Mit Anleihen an die Sixties. Denn diese Ära war für mich künstlerisch unglaublich spannend.«</p><blockquote><p><strong>Coeur de pirate</strong> Blonde<br
/> Le Pop/Groove Attack, VÖ: 27.01.2012<br
/> <a
href="http://www.coeurdepirate.com" target="_blank">www.coeurdepirate.com</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3132</guid> <description><![CDATA[Felix Meyer (dritter von links) mit seiner Band
Felix Meyer spielte jahrelang als Straßenmusiker. Dort entdeckte ihn der Manager einer Comic-Pop-Band
Text: Christoph Schrag, Foto: Promo
Er hat sein Geschäft auf der Straße gelernt. Schön klingt das. Bodenständig und ehrlich. Vor allem in Krisenzeiten beschwören diese Worte eine Aura der Verlässlichkeit. Und tatsächlich ist jemand wie Felix Meyer krisenfest in einem Business, das noch immer kaum Ideen hat, wie man vielversprechende Künstler heute so aufbaut, dass sich das Versprechen auch einlöst. Also müssen sich die Künstler wie Felix Meyer selbst aufbauen, ganz konservativ ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/FelixMeyer.png" alt="FelixMeyer Felix im Glück" title="Felix Meyer" width="585" height="395" class="alignnone size-full wp-image-3134" /><br
/> <small>Felix Meyer (dritter von links) mit seiner Band</small></p><p><strong>Felix Meyer spielte jahrelang als Straßenmusiker. Dort entdeckte ihn der Manager einer Comic-Pop-Band</strong><br
/> <em>Text: Christoph Schrag, Foto: Promo</em></p><p>Er hat sein Geschäft auf der Straße gelernt. Schön klingt das. Bodenständig und ehrlich. Vor allem in Krisenzeiten beschwören diese Worte eine Aura der Verlässlichkeit. Und tatsächlich ist jemand wie Felix Meyer krisenfest in einem Business, das noch immer kaum Ideen hat, wie man vielversprechende Künstler heute so aufbaut, dass sich das Versprechen auch einlöst. Also müssen sich die Künstler wie Felix Meyer selbst aufbauen, ganz konservativ von unten nach oben. Der Straßenmusiker ist dabei der stabilste Kandidat, denn er bekommt das, was alle wollen: den direkten Draht zum Publikum, inklusive Sofort-Feedback. So etwas wird heute eher im Internet und seinen sozialen Netzwerken vermutet. Aber es liegt auch auf den Straßen der Welt und in den spießigen Fußgängerzonen Deutschlands.</p><p>Wie die meisten guten Ideen wurde die Straßenspielerei aus der Not geboren. Felix Meyer hat sich auf diese Weise früher mit Kumpels seinen Urlaub finanziert. Sie sind mit ihren Instrumenten losgezogen und haben sich durch den Tag und Südeuropa gespielt. Heute bewerkstelligt Felix Meyer mit seinen Straßengigs das, was Marketingleute mit dem Schlagwort »Guerilla« verkaufen: Auf der Straße sammelt die Band das zahlende Publikum für das Clubkonzert am Abend ein. Ein Trick, der so uralt ist wie genial. Warum macht das nicht jeder so? Weil es harte Arbeit ist. Und, fairerweise muss man es dazu sagen, weil es auch nicht mit jeder Musik funktioniert.</p><p>Dem Sound von Felix Meyer hört man es an, dass er ein Straßenkind ist. Er kombiniert Chanson mit Tanzf lur, verlässt sich auf Holz als Klangkörper und holt den Rhythmus nicht nur aus dem Schlagzeug, sondern sehr gern aus dem Kontrabass. Darüber legen sich Geschichten wie ein kleines Ölgemälde von Hinterhofszenen. Das Personal der Erzählungen würde auch in Fellini-Filmen eine Anstellung finden, ihre unmittelbaren Sorgen und Verwicklungen münden in kleine Sehnsüchte, die sich zur großen Melancholie auftürmen, oder einfach in die nächste Schlappe des kleinen Mannes. Dazu darf man sich die Storyteller-Truppe um den Straßendichter als eine romantisierte Melange aus Vagabundentum und urbanem Intellektuellenhabitus vorstellen, mit der entsprechenden Garderobe, für die es die letzten 30 Jahre nicht gebraucht hätte.</p><p>Dieses Bild muss ihrem Produzenten gehörig imponiert haben, als er die Bohemiens in einer jener eingangs spießig genannten Fußgängerzonen zum ersten Mal sah und hörte. Es ist ausgerechnet ein Mann, der sonst das ganz andere Ende des Spektakelspektrums bedient, mit der Band Tokio Hotel. Aber bei näherem Hinsehen ist der Unterschied gar nicht so groß, denn wie immer im Pop geht es darum, Träume zu verkaufen. Dort träumen die Kids von sehnsuchtsvollen Comic-Wesen zwischen Unverstandenheit und erster Liebe, und hier ist es eben der Traum davon, dem ewigen Fernweh endlich nachzugehen und in der Welt zu Hause zu sein. Auch wenn dieser Traum ganz bodenständig gelebt werden muss.</p><p><strong>Termine:</strong><br
/> 26.02. Berlin – Roter Salon, 27.02. Leipzig – Werk 2, 28.02. Dresden – Thalia Kino, 29.02. München – Kranhalle, 01.03. Stuttgart – Merlin, 03.03. Köln – Stadtgarten, 04.03. Bremen – Schwankhalle, 05.03. Hamburg – Kampnagel, 07.03. Lüneburg – Salon Hansen</p><blockquote><p><strong>Felix Meyer</strong> Erste Liebe/Letzter Tanz<br
/> 105 music/Sony Music, VÖ: 20.01.2012<br
/> <a
href="http://www.felixmeyer.eu" target="_blank">www.felixmeyer.eu</a></p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/felix-im-glueck/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Liebeskummertröstersongs</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/liebeskummertroestersongs/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/liebeskummertroestersongs/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:10:21 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Marit Larsen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3086</guid> <description><![CDATA[Marit Larsen setzt ihren erfolgreichen Mädchen-Pop fort
Text: Dagmar Leischow, Foto: Jørgen Gomnæs
Jenseits der Bühne suche ich keine Aufmerksamkeit«, sagt Marit Larsen. Das glaubt man ihr sofort. Beim Gespräch in einem Hamburger Hotel wirkt die Sängerin eher zurückhaltend. Sie redet ziemlich leise. Bei Sätzen wie »Ich finde es seltsam, in Interviews ununterbrochen von mir erzählen zu müssen«, verliert sich ihre Kleinmädchenstimme beinahe in einem Flüstern. Dabei hätte sie eigentlich allen Grund, superselbstbewusst aufzutreten. Ihr Nummer-Eins-Hit »If A Song Could Get Me You« machte sie 2009 auch außerhalb ihrer Heimat Norwegen berühmt, ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/MaritLarsen.png" alt="MaritLarsen Liebeskummertröstersongs" title="Marit Larsen" width="585" height="200" class="alignnone size-full wp-image-3087" /></p><p><strong>Marit Larsen setzt ihren erfolgreichen Mädchen-Pop fort</strong><br
/> <em>Text: Dagmar Leischow, Foto: Jørgen Gomnæs</em></p><p>Jenseits der Bühne suche ich keine Aufmerksamkeit«, sagt Marit Larsen. Das glaubt man ihr sofort. Beim Gespräch in einem Hamburger Hotel wirkt die Sängerin eher zurückhaltend. Sie redet ziemlich leise. Bei Sätzen wie »Ich finde es seltsam, in Interviews ununterbrochen von mir erzählen zu müssen«, verliert sich ihre Kleinmädchenstimme beinahe in einem Flüstern. Dabei hätte sie eigentlich allen Grund, superselbstbewusst aufzutreten. Ihr Nummer-Eins-Hit »If A Song Could Get Me You« machte sie 2009 auch außerhalb ihrer Heimat Norwegen berühmt, das gleichnamige Album verkaufte sich ebenfalls blendend. Damit begann für die 28-Jährige eine turbulente Zeit. Gut zwei Jahre war sie nonstop unterwegs. Sie gab Konzerte, besuchte Radiosender, unterhielt sich mit Journalisten.</p><blockquote><p><strong>Marit Larsen</strong> Spark<br
/> Columbia Seven One/Sony<br
/> <a
href="http://www.maritlarsen.com" target="_blank">www.maritlarsen.com</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3089</guid> <description><![CDATA[The Black Keys überwinden die Grenzen des Wachstums
Text: Wolf Kampmann, Foto: Danny Clinch
In der Ökonomie unserer Tage ist permanent vom Wachstum und seinen Grenzen die Rede. Die Black Keys aus Akron, Ohio, sind permanent gewachsen, ohne an Grenzen zu stoßen. Das gilt freilich nicht für ihr Personal, denn das Duo bestand von Anfang an aus Gitarrist und Sänger Dan Auerbach und Schlagzeuger Patrick Carney. Doch von einer unschuldigen College-Blues-Band haben sie sich mit unbändigem Willen über die Stationen Powerrock, Hip-Hop und White Soul zu einer der einflussreichsten Bands der USA ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/TheBlackKeys.png" alt="TheBlackKeys Happy Trash" title="The Black Keys" width="585" height="276" class="alignnone size-full wp-image-3090" /></p><p><strong>The Black Keys überwinden die Grenzen des Wachstums</strong><br
/> <em>Text: Wolf Kampmann, Foto: Danny Clinch</em></p><p>In der Ökonomie unserer Tage ist permanent vom Wachstum und seinen Grenzen die Rede. Die Black Keys aus Akron, Ohio, sind permanent gewachsen, ohne an Grenzen zu stoßen. Das gilt freilich nicht für ihr Personal, denn das Duo bestand von Anfang an aus Gitarrist und Sänger Dan Auerbach und Schlagzeuger Patrick Carney. Doch von einer unschuldigen College-Blues-Band haben sie sich mit unbändigem Willen über die Stationen Powerrock, Hip-Hop und White Soul zu einer der einflussreichsten Bands der USA hochgearbeitet. Mit jedem Album stellte sich die Band stilistisch neu auf.</p><p>Das neueste Werk der Black Keys, »El Camino«, ist nun ein waschechtes Glam-Feuerwerk. Dabei ist die letzte CD »Brothers« gerade erst vor gefühlten acht Wochen erschienen.Doch eine Band im Wachstum kennt keine Ruhe. »Zwischen beiden Produktionen lagen immerhin anderthalb Jahre «, protestiert Patrick Carney. »Wir hatten das Gefühl, es wäre höchste Zeit für eine neue Platte. Wir waren so lange mit den Songs von ›Brothers‹ auf Tour, dass wir es gar nicht erwarten konnten, wieder ins Studio zu gehen, um etwas Neues auszuprobieren.«</p><blockquote><p><strong>The Black Keys</strong> El Camino<br
/> Nonesuch/Warner<br
/> <a
href="http://www.theblackkeys.com" target="_blank">www.theblackkeys.com</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3166</guid> <description><![CDATA[Carlos Peron ist die Antithese zu Rammstein
Instrumentale Musik leidet schon immer unter dem Problem der inhaltlichen Deutung. Wenn ein Künstler den Synthesizer minutenlang vor sich hin pluckern lässt und seine nonverbale Stromkunst »Abendstimmung« nennt, wird sich der Hörer pflichtgemäß in eine Abendstimmung versetzen. Hätte der Künstler sein Werk »Rattenköttel« genannt, wäre der gleiche Song Stoff für diskursive Runden unter bleichen jungen Männern.
Deshalb scheint es auf den ersten Blick amüsant, wenn man elektronische Musik als Soundtrack für die Erotik- und Fetischszene bezeichnet. Doch bei Carlos Peron kann man sicher sein, dass ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Carlos Peron ist die Antithese zu Rammstein</strong></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/CarlosPeron.png" alt="CarlosPeron MAGAZIN: Bück dich zärtlich " title="Carlos Peron" width="200" height="171" class="alignleft size-full wp-image-3167" />Instrumentale Musik leidet schon immer unter dem Problem der inhaltlichen Deutung. Wenn ein Künstler den Synthesizer minutenlang vor sich hin pluckern lässt und seine nonverbale Stromkunst »Abendstimmung« nennt, wird sich der Hörer pflichtgemäß in eine Abendstimmung versetzen. Hätte der Künstler sein Werk »Rattenköttel« genannt, wäre der gleiche Song Stoff für diskursive Runden unter bleichen jungen Männern.</p><p>Deshalb scheint es auf den ersten Blick amüsant, wenn man elektronische Musik als Soundtrack für die Erotik- und Fetischszene bezeichnet. Doch bei Carlos Peron kann man sicher sein, dass er meint, was er sagt. Er gründete 1979 mit Boris Plank und Dieter Meyer Yello, verließ die Band aber 1984, weil er lieber solistisch arbeiten wollte, unter anderem für das Fetischmagazin »O«. Dort wurde er 1994 gebeten, eine CD mit einem Fetisch-Mix zusammenzustellen. Als Inspiration diente der Fetisch-Film »The White Room«, der keine Musik enthielt. Peron komponierte einen Soundtrack und nannte ihn »La Salle Blanche«. Obwohl die CD anfangs nur in der Fetischszene verkauft wurde, war ihr Erfolg phänomenal. Peron hatte eine Marktlücke entdeckt, in der außer ihm und der französischen Band Die Form nicht viele Musiker arbeiten.</p><p>Peron erweiterte den Soundtrack zur »La Salle«-Reihe: »La Salle Rouge«, »La Salle Violette «, »La Salle Noire«. Dafür bedurfte es keiner cineastischen Inspirationen mehr. Peron ist selbst in der Fetischszene aktiv und legt als DJ auf Partys auf, deren Dresscode man vorher lesen sollte, um nicht am Türsteher zu scheitern: »Latex bunt/schwarz, Lack/Leder, Uniform, Glamour, Fantasy, Burlesque, Gothic, Netz, Nylon oder Korsagen.« Seine Musik ist der Wohlfühlteppich für diese Szene, sie ist nicht aggressiv. »La Salle Blanche« wird häufig mit »Enigma« verglichen, doch das ist nur die halbe Wahrheit. Bei Enigma knallen keine Peitschen.</p><p>Unter dem Titel »11 Deadly Sins« hat Carlos Peron 11 CDs mit erotischen Sounds zu einem Fetisch-Marathon zusammengestellt: Insgesamt 520 Minuten Musik für ausgedehnte Sessions. Wem nach den ersten 100 Minuten die Spielideen ausgehen, der kann sich im großformatigen Booklet von sehr edlen Schwarz-Weiß-Fotos von Wolfgang Eichler anregen lassen. Hat man sich schließlich mit Fotos und Musik in Stimmung gebracht, kann man eine nicht jugendfreie Beigabe der Box benutzen. In einem kleinen Samtbeutel liegt ein Ring-ABuzz, der bei jedem Handyklingeln losrattert, was bei größeren Menschenansammlungen mit ausdauernden Telefonierern – z. B. Silvester am Brandenburger Tor –, ein hübscher Effekt sein könnte.</p><p><em>Jürgen Winkler</em></p><p><em>Der Beitrag erscheint in der <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3083</guid> <description><![CDATA[Das Portico Quartet wird elektronisch
Text: Wolf Kampmann, Foto: Jamie Leit
Was bedeuten schon Begriffe wie Jazz, Pop oder elektronische Musik, wenn die entsprechenden Szenen längst überlappen und gemeinsame Marktsegmente besetzen. Jeder Euro – oder im Falle des Londoner Portico Quartets jedes Pfund – kann nur einmal ausgegeben werden, da spielt es kaum eine Rolle, wie man die Musik benennt. Das Portico Quartet galt in den letzten Jahren als größte Hoffnung einer sich erneuernden Londoner Jazzszene. Zwischen Chamber Jazz, Weltmusik und Elektronik fanden die vier Youngster einen symbiotischen Gruppensound, dessen Fokus ein ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/PorticoQuartet.png" alt="PorticoQuartet London Calling" title="Portico Quartet" width="585" height="251" class="alignnone size-full wp-image-3084" /></p><p><strong>Das Portico Quartet wird elektronisch</strong><br
/> <em>Text: Wolf Kampmann, Foto: Jamie Leit</em></p><p>Was bedeuten schon Begriffe wie Jazz, Pop oder elektronische Musik, wenn die entsprechenden Szenen längst überlappen und gemeinsame Marktsegmente besetzen. Jeder Euro – oder im Falle des Londoner Portico Quartets jedes Pfund – kann nur einmal ausgegeben werden, da spielt es kaum eine Rolle, wie man die Musik benennt. Das Portico Quartet galt in den letzten Jahren als größte Hoffnung einer sich erneuernden Londoner Jazzszene. Zwischen Chamber Jazz, Weltmusik und Elektronik fanden die vier Youngster einen symbiotischen Gruppensound, dessen Fokus ein Instrument namens Hang war, ein exotischer Bastard aus Wok, Steel Drum und UFO, der wie ein Perkussionsinstrument gespielt wird, aber wie ein Synthesizer klingt. Doch nach dem zweiten Album »Isla« und ausgiebigen Touren durch ganz Europa rieb sich die Band daran, dass es überall nur ums Hang, nicht aber um die Musik ging. Hang-Spieler Nick Mulvey wollte zudem lieber Gitarre spielen und Singer/Songwriter werden. Man trennte sich im Guten, stand aber vor einem neuen Problem. Dem Quartett war nicht nur die Klangsignatur abhandengekommen, es war auch nur noch zu dritt.</p><blockquote><p><strong>Portico Quartet</strong> s/t<br
/> Real World/Indigo, VÖ: 27.01.2012<br
/> <a
href="http://www.porticoquartet.com" target="_blank">www.porticoquartet.com</a></p></blockquote><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/london-calling/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Let Me Get What I Want</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/let-me-get-what-i-want/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/let-me-get-what-i-want/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:04:08 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3125</guid> <description><![CDATA[Über Märkte, Konzentrationsprozesse, Besitzrechte, Geldverdienen und Popmusik
Text: Berthold Seliger
Barbecue bei einer amerikanischen Familie am Rand einer prosperierenden Universitätsstadt. Ganz selbstverständlich wird der Fremde nach seinem Verdienst, seinem Gehalt gefragt, und ganz selbstverständlich reden die Amerikaner über das, was sie verdienen. Es hilft den einen, ihren sozialen Status, ihr Selbstbewusstsein zu verfestigen – es hilft aber auch den anderen, gegebenenfalls mit ihren Chefs über ein höheres Gehalt zu verhandeln.
»Über Geld spricht man nicht.« Ein typischer deutscher Satz. Oder, in seiner Steigerungsform: »Über Geld spricht man nicht, man hat es.« Noblesse oblige ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über Märkte, Konzentrationsprozesse, Besitzrechte, Geldverdienen und Popmusik</strong><br
/> <em>Text: Berthold Seliger</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/schwerpunkt-geld-150.png" alt="schwerpunkt geld 150 Let Me Get What I Want" title="Schwerpunkt Geld" width="150" height="150" class="alignright size-full wp-image-3208" />Barbecue bei einer amerikanischen Familie am Rand einer prosperierenden Universitätsstadt. Ganz selbstverständlich wird der Fremde nach seinem Verdienst, seinem Gehalt gefragt, und ganz selbstverständlich reden die Amerikaner über das, was sie verdienen. Es hilft den einen, ihren sozialen Status, ihr Selbstbewusstsein zu verfestigen – es hilft aber auch den anderen, gegebenenfalls mit ihren Chefs über ein höheres Gehalt zu verhandeln.</p><p>»Über Geld spricht man nicht.« Ein typischer deutscher Satz. Oder, in seiner Steigerungsform: »Über Geld spricht man nicht, man hat es.« Noblesse oblige also. Es gibt kaum einen westlichen Industriestaat, in dem die Bürger derart wenig und ungern über ihr Gehalt und ihren Besitz reden, wie Deutschland. Die Fotoserie im Wochenendmagazin der Berliner Zeitung etwa, »Was bin ich?«, was viele Antworten offen ließe, gemeint ist aber: Ausbildung, Beruf, Arbeitszeit, Urlaub, Familienstand, Gehalt Und bei letzterem fast die Standardantwort: »keine Angaben«. Spricht man auf Partys übers Geldverdienen, kommen allgemeine Statements wie »Ist schon o.k.« oder »Es reicht«.</p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/Seliger.png" alt="Seliger Let Me Get What I Want" title="Seliger" width="300" height="424" class="alignright size-full wp-image-3126" />Der protestantisch geprägte rheinische Kapitalismus mit dem Unternehmer als konstruiertes Vorbild, der ebenso wie der kleinste Arbeiter mit der Brotdose zur Arbeit geht, erfüllt seinen Zweck wie auch die Auf lagen vieler Firmen, dass das Gehalt geheim zu bleiben hat – wer die Gehälter seiner Kollegen nicht kennt, kann sich nicht ungerecht bezahlt fühlen, wird keine bessere Bezahlung verlangen. Wer nicht weiß, wem Deutschland gehört, der wird in diesen »vorrevolutionären Zeiten« (Alexander Kluge) nicht eins und eins zusammenzählen und Änderungen an den Besitzverhältnissen fordern.</p><p>Dabei sind es zweifelsohne Besitzverhältnisse, ist es das »Geld«, das Geschichte macht. Brecht beschreibt in seinen »Geschäften des Herrn Julius Caesar«, »wie der Diktator zwischen den Klassen pendelt und damit die Geschäfte einer Klasse führt«, Fritz Stern schreibt über »Bismarck und seinen Bankier Bleichröder«, und leider Vergangenheit ist eine Geschichtsschreibung von unten, wie sie Bernt Engelmann in den 70er Jahren gepf legt hat (»Das Reich zerfiel, die Reichen blieben«). Selbst der Nationalsozialismus wird heutzutage eher wie eine Art Krankheit, die über die Deutschen kam, behandelt (»Natürlich gab es diese zwölf verbrecherischen Jahre«, Thea Dorn, Co-Autorin von »Die deutsche Seele«), während kaum mehr von den Finanziers Hitlers und deren Interessen gesprochen und geschrieben wird.</p><p>»Über Geld spricht man nicht«? Lassen Sie uns also über Geld reden!</p><p><strong>Da waren‘s nur noch drei</strong><br
/> Seit 1954 gab die Commerzbank jährlich ein Nachschlagewerk unter dem Titel »Wer gehört zu wem« über die Beteiligungsverhältnisse großer Unternehmen in Deutschland heraus. Es wird so manches klarer, wenn man nachliest, welche Großkonzerne welche Beteiligungen erwerben und welche Interessen vertreten. Nun mag es dem Verbraucher bei Produkten wie Waschmitteln egal sein, ob »Persil«, »Somat« oder »Spee« vom gleichen Hersteller, nämlich dem Branchenführer Henkel, produziert werden – allerdings ist eines klar: Marktkonzentration lässt die Preise steigen, der Verbraucher zahlt – ein Prinzip der sogenannten Marktwirtschaft. Wie aber ist das, wenn es nicht um Waschmittel, Zahnpasta oder Unterwäsche geht, sondern um den Grundbestandteil einer aufgeklärten demokratischen Gesellschaft: die Kultur?</p><p><em>Das komplette Essay von Berthold Seliger lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/let-me-get-what-i-want/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Singen. Einfach nur Singen</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/singen-einfach-nur-singen/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012/singen-einfach-nur-singen/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:01:53 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r 1/2012]]></category> <category><![CDATA[Ruth Hohmann]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3080</guid> <description><![CDATA[Ruth Hohmann war jahrelang die einzige offizielle Jazzsängerin der DDR
Text: Thomas Winkler, Foto: Renate Schmidt
Immer noch geht sie regelmäßig auf die Bühne. Nur wenn die Stufen allzu steil sind, dann braucht sie Hilfe, dann lässt sie sich eine Hand reichen. Aber wenn sie erst mal oben ist, so wie an diesem Sonntagnachmittag auf dieser kleinen Bühne in Borgsdorf, einem Dorf nördlich von Berlin, dann singt sie und erzählt und reißt wieder Witze, als wären all die Jahre niemals vergangen. Dann, sagt Ruth Hohmann, fühle sie sich wieder, als wäre sie ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ruth Hohmann war jahrelang die einzige offizielle Jazzsängerin der DDR</strong><br
/> <em>Text: Thomas Winkler, Foto: Renate Schmidt</em></p><p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/Hohmann.png" alt="Hohmann Singen. Einfach nur Singen" title="Ruth Hohmann" width="300" height="262" class="alignleft size-full wp-image-3081" />Immer noch geht sie regelmäßig auf die Bühne. Nur wenn die Stufen allzu steil sind, dann braucht sie Hilfe, dann lässt sie sich eine Hand reichen. Aber wenn sie erst mal oben ist, so wie an diesem Sonntagnachmittag auf dieser kleinen Bühne in Borgsdorf, einem Dorf nördlich von Berlin, dann singt sie und erzählt und reißt wieder Witze, als wären all die Jahre niemals vergangen. Dann, sagt Ruth Hohmann, fühle sie sich wieder, als wäre sie bloß 40 Jahre alt. »Manchmal aber«, sagt sie leise lächelnd, ginge es ihr »auch wie 100«.</p><p>Die Wahrheit liegt ungefähr in der Mitte. Im vergangenen Sommer ist Ruth Hohmann 80 Jahre alt geworden. Im Spätherbst hat sie ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum gefeiert. So lange singt sie schon den Jazz. Eigentlich aber steht sie sogar schon seit mehr als 65 Jahren auf der Bühne, denn angefangen hat Hohmann, lange bevor sie zur »First Lady of Jazz« der DDR wurde, mit kleinen Rollen im heimischen Eisenach.</p><p><a
href="http://www.jazz-collegium-berlin.de" target="_blank">www.jazz-collegium-berlin.de</a></p><p><em>Den kompletten Beitrag lesen Sie in der <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2012">melodie&amp;rhythmus 1/2012</a>, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im <a
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isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3229</guid> <description><![CDATA[In Großbritannien und Irland ist es normal, dass Folkmusik großen Erfolg hat – was niemanden verwundert, denn die traditionellen Lieder aus alten keltischen, normannischen und angelsächsischen Ursprüngen machen einfach mehr Spaß. In Deutschland zum Beispiel hat es nie Bands wie Clannad oder The Pogues gegeben, und In Extremo zeigen erst seit relativ kurzer Zeit, dass Moderne und Tradition durchaus ein Tänzchen miteinander wagen können. Aber selbst dort, wo dieses Zusammenspiel selbstverständlich ist, sind Bellowhead etwas Besonderes. Eine elfköpfige Folk-Big-Band, die auch die abgeklärtesten Kritiker lieben. Von den Fans ganz zu ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/Bellowhead.png" alt="Bellowhead Bellowhead" title="Bellowhead" width="585" height="329" class="alignnone size-full wp-image-3230" /></p><p>In Großbritannien und Irland ist es normal, dass Folkmusik großen Erfolg hat – was niemanden verwundert, denn die traditionellen Lieder aus alten keltischen, normannischen und angelsächsischen Ursprüngen machen einfach mehr Spaß. In Deutschland zum Beispiel hat es nie Bands wie Clannad oder The Pogues gegeben, und In Extremo zeigen erst seit relativ kurzer Zeit, dass Moderne und Tradition durchaus ein Tänzchen miteinander wagen können. Aber selbst dort, wo dieses Zusammenspiel selbstverständlich ist, sind Bellowhead etwas Besonderes. Eine elfköpfige Folk-Big-Band, die auch die abgeklärtesten Kritiker lieben. Von den Fans ganz zu schweigen: Die Konzerte sind rappelvoll und verstehen sich mit mittelalterlichen Mosh-Pits. Wie sie an die Sache rangehen, zeigen Bellowhead auf der aktuellen CD »Hedonism«. Unter der Produktion von John Leckie (der für Stone Roses und Radiohead gearbeitet hat) entstand ein Album, das fünfhundert Jahre Musik umfasst, ohne anstrengend zu klingen. Die Lebensfreude und Energie lebt in jeder der wunderbaren Neuaufnahmen englischer Traditionals. Da klingelt das Ohr, die Seele prostet sich zu – und bei der kommenden, ersten Deutschlandtour wird es viel zu tanzen geben. Die Beine bewegen sich jetzt schon.<br
/> <em>CKLKH Fischer</em></p><p><strong>TERMINE:</strong><br
/> 30.01. Hamburg – Uebel &#038; Gefährlich<br
/> 31.01. Aschaffenburg – Colos-Saal<br
/> 01.02. München – Freiheiz<br
/> 05.02. Köln – Kantine<br
/> 06.02. Berlin – Postbahnhof<br
/> 07.02. Hannover – Capitol</p><p><a
href="http://www.bellowhead.co.uk" target="_blank">www.bellowhead.co.uk</a></p><blockquote><p><strong>m&#038;r verlost</strong><br
/> Vom 16.-29.01.2012 verlosen wir 4&#215;2 Freikarten für das Konzert der »Hedonism«-<br
/> Tour von Bellowhead am 06.02.2012 in Berlin. Weitere <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/verlosung/">Infos</a>.</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-praesentiert/bellowhead/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Konstantin Wecker</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-praesentiert/konstantin-wecker/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-praesentiert/konstantin-wecker/#comments</comments> <pubDate>Tue, 27 Dec 2011 19:30:15 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r präsentiert]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=3225</guid> <description><![CDATA[Konstantin Wecker ist universell begabt. Er ist Sänger, Liedermacher, Komponist, Schauspieler und Autor, und er unterrichtet Komposition und Arrangement an der Universität Würzburg. Trotz seines dauerhaften politischen Engagements war Wecker nie Mitglied in einer Partei. »Ich war schon immer der Meinung, dass die Chance des Künstlers darin besteht, bunt malen zu dürfen im Gegensatz zum Schwarz-weiß der Politik.« Als Liedermacher beherrscht er die unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen. Mit Gastmusikern wie Pianist Jo Barnikel, dem Linzer Spring String Quartett oder Percussionist Jens Fischer-Rodrian bleibt er allerdings seiner Rolle als ewiger egomaner Bühneneinzelkämpfer ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/KonstantinWecker.png" alt="KonstantinWecker Konstantin Wecker" title="Konstantin Wecker" width="150" height="211" class="alignleft size-full wp-image-3227" />Konstantin Wecker ist universell begabt. Er ist Sänger, Liedermacher, Komponist, Schauspieler und Autor, und er unterrichtet Komposition und Arrangement an der Universität Würzburg. Trotz seines dauerhaften politischen Engagements war Wecker nie Mitglied in einer Partei. »Ich war schon immer der Meinung, dass die Chance des Künstlers darin besteht, bunt malen zu dürfen im Gegensatz zum Schwarz-weiß der Politik.« Als Liedermacher beherrscht er die unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen. Mit Gastmusikern wie Pianist Jo Barnikel, dem Linzer Spring String Quartett oder Percussionist Jens Fischer-Rodrian bleibt er allerdings seiner Rolle als ewiger egomaner Bühneneinzelkämpfer verhaftet. Konstantin Wecker inszeniert sich immer wieder als künstlerisches Multitalent mit wachsam-kritischem Blick auf seine Umwelt. Seine musikalische Sprache versucht er dabei, längst abseits des beschränkten Repertoires eines klischeehaften Liedermachers, weiterzuentwickeln. Für Wecker stellen Zirkuswalzer, Pop, Rock, klassische Klänge und auch Weltmusik keine Unvereinbarkeiten dar.<br
/> <em>Tom Vörös</em></p><p><object
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/> 11.05. Saarbrücken – Congresshalle<br
/> 12.05. Rastatt – Badnerhalle<br
/> 13.05. Ludwigshafen – Theater im Pfalzbau<br
/> 18.05. Augsburg – Kongress im Park<br
/> 21.05. Lappersdorf – Zeltfestival Regensburg<br
/> 15.06. Mönchengladbach – Kunstwerk<br
/> 06.07. Bad Staffelstein – Kloster Banz<br
/> 07.07. Bad Staffelstein – Kloster Banz<br
/> 08.07. Passau – Eulenspiegel-Festival<br
/> 15.07. München – Tollwood Festival<br
/> 20.07. Bad Pyrmont – Schloßhof<br
/> 03.08. Dexheim – Kultur am Hof<br
/> 05.08. Hamburg – Stadtpark Freilichtbühne<br
/> 06.10. Frankfurt/Main – Alte Oper</p><p><a
href="http://www.wecker.de" target="_blank">www.wecker.de</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-praesentiert/konstantin-wecker/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Tim Bendzko</title><link>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-praesentiert/tim-bendzko/</link> <comments>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-praesentiert/tim-bendzko/#comments</comments> <pubDate>Tue, 27 Dec 2011 19:21:58 +0000</pubDate> <dc:creator>Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[m&r präsentiert]]></category><guid
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src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2011/12/TimBendzko-150x150.png" alt="TimBendzko 150x150 Tim Bendzko" title="Tim Bendzko" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3221" />Tim Bendzko ist der Durchstarter der Stunde im deutschsprachigen Pop. Entdeckt wurde der 26-Jährige bei einem Talentwettbewerb der Söhne Mannheims. Sein Debütalbum »Wenn Worte meine Sprache wären« landete auf Platz Eins in den LP-Download-Charts von media control. Mit dem Titelsong und dem Hit »Nur noch kurz die Welt retten« eroberte der blond gelockte Barde die Bühnen der Republik und die Herzen vieler dahinschmachtender Konzertbesucherinnen. Wer im Vorprogramm von Elton John und Joe Cocker spielt, darf sich zu Recht zur ersten Garde der deutschsprachigen Popmusik zählen. Als Sieger beim »Bundesvision Song Contest« 2011 hat er seinen Markt- und Popularitätswert noch mehr gesteigert. Lange bevor »Nur noch kurz die Welt retten« zur Hit-Single wurde, wollte der elfjährige Tim Bendzko lieber Fußball-Profi werden. Beim 1. FC Union Berlin wurde ihm eine steile Sportlerkarriere prophezeit. Bei endlosen Trainingseinheiten im Sportgymnasium setzte allerdings ein Umdenken ein: »Mir war klar, ich muss Musik machen. Und ich war mir sicher, dass das alle ganz toll finden werden. Das kann nur groß werden, weil es groß werden muss. Und weil ich es weiß.« An Selbstbewusstsein, diesen Weg zu Ende zu gehen, sollte es ihm also nicht mangeln.<br
/> <em>Tom Vörös</em></p><p><object
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href="http://www.timbendzko.de" target="_blank">www.timbendzko.de</a></p><p><strong>TERMINE:</strong><br
/> 15.01. Offenbach – Capitol<br
/> 16.01. Ulm – Roxy<br
/> 17.01. Würzburg – Posthalle<br
/> 19.01. Trier – Europahalle<br
/> 20.01. Mainz – Frankfurter Hof<br
/> 21.01. Mannheim – Alte Feuerwache<br
/> 22.01. Dortmund – FZW<br
/> 24.01. Münster – Jovel<br
/> 25.01. Bremen – Pier 2<br
/> 26.01. Hamburg – Fabrik<br
/> 27.01. Flensburg – Deutsches Haus<br
/> 29.01. Osnabrück – Hyde Park<br
/> 30.01. Krefeld – Kulturfabrik<br
/> 31.01. Köln – Live Music Hall<br
/> 02.02. Kassel – Stadthalle<br
/> 03.02. Hannover – Capitol<br
/> 04.02. Braunschweig – Meier Music Hall<br
/> 05.02. Bielefeld – Ringlokschuppen<br
/> 11.02. Potsdam – Lindenpark<br
/> 12.02. Nürnberg – Löwensaal<br
/> 13.02. Stuttgart – Longhorn<br
/> 15.02. Freiburg – Jazzhaus<br
/> 19.02. München – Ampere<br
/> 23.02. Dresden – Alter Schlachthof<br
/> 24.02. Magdeburg – AMO<br
/> 25.02. Erfurt – hsd<br
/> 27.02. Berlin – Columbiahalle</p><blockquote><p><strong>m&#038;r verlost</strong><br
/> jeweils 3&#215;2 Freikarten für die »Du warst noch nie hier«-Tour von Tim Bendzko, weitere Infos <a
href="http://www.melodieundrhythmus.com/verlosung">www.melodieundrhythmus.com/verlosung</a><br
/> Verlosung vom 01.01.2012 bis 13.01.2012</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.melodieundrhythmus.com/mr-praesentiert/tim-bendzko/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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