Melodie & Rhythmus

Warschau – ein Widerstandsnest?

26.12.2016 14:15
Illustration: Eva Schönfeld

Illustration: Eva Schönfeld

Warszawa wzywa

Unter den Städten, die als neue Zentren der europäischen Jugendkultur gehandelt werden, nimmt Warschau nur zögerlich seinen Platz ein. Die umfangreichen Privatisierungen, die der Raubtier-Kapitalismus der 90er-Jahre nach sich zog, machen sich heute schmerzlich im fehlenden öffentlichen Raum bemerkbar. Längst ist auch die Gentrifizierung so weit gediehen, dass sie sich selbst in den Schwanz beißt: Von einer Bedrohung zu sprechen, ergibt jedenfalls kaum noch Sinn – so weitgehend ist Warschau bereits »aufgewertet«. In gewisser Weise hat die Stadt aber auch Glück, denn die sozialen Ungleichheiten sind hier doch weniger ausgeprägt als anderswo. Das ist der Nährboden, auf dem sich die lokale Musikszene gründet.

jacekJacek Plewicki ist als Autor für diverse polnische und internationale Medien tätig, hat das Magazin für zeitgenössische Musik Glissando herausgegeben und veranstaltet die Partyreihen »Brutaz« and »Swiatlo«, verstreut über ganz Polen und Berlin.
Foto: Marta Nowak

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Melodie und Rhythmus 1/2017, erhältlich ab dem 30. Dezember 2016 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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