Melodie & Rhythmus

Dossier: Urheberrecht


Die seit Monaten geführte Debatte über das Urheberrecht flaut nicht ab, im Gegenteil – sie wird mit zunehmender Heftigkeit in Print- und Onlinemedien fortgesetzt. Um Ihnen den Überblick über die Thematik zu erleichtern, haben wir alle Artikel, die zum Thema Urheberrecht in M&R erschienen sind, in einem Dossier zusammengefasst.

M&R 4/2013
C3S: Torpedo auf das GEMA -Monopol
Anfang 2012 veränderte sich die Diskussion um Urheberrecht und Künstlervergütung: Auf einmal standen sich Urheber und Konsumenten direkt gegenüber, der Interessenkonflikt jenseits des großen Geldes trat hervor. Kleinkünstler sagten überraschende Sätze wie »ich will für meine Werke bezahlt werden«. In den folgenden heftigen Diskussionen rückte die GEMA ins Visier, diesmal aus Urhebersicht.

M&R 4/2013
Reformiert euch!
Das Urheberrecht in den Bundestagswahlprogrammen 2013 – ein kleiner Einblick
Heiß ging es her im März letzten Jahres, als der Element of Crime-Frontman Sven Regener im Bayerischen Rundfunk eine Wutrede über die digitale Ausbeutung künstlerischer Werke hielt und damit eine Debatte zum Urheberrecht anstieß. Die meisten Akteure waren sich darüber einig, dass das Urheberrecht erhalten bleiben soll, wenngleich eine Reform her müsste.

M&R 5/2012
Schöne neue GEMA-Welt
Die GEMA bereitet für 2013 eine Tarifreform vor. Das sorgte in den letzten Wochen für Aufruhr in der Veranstalterszene. Vom ambitionierten Kellerclub bis zum legendären Berghain drohten Clubs mit der Schließung, wenn die aus ihrer Sicht exorbitant steigenden GEMA-Gebühren nicht zurückgenommen werden. Wir baten die GEMA und einen Veranstalter um ihre Meinungen zur Tarifreform.

M&R 4/2012
Halt den Mund und zahl!
In den Diskussionen über den Urheberschutz wird gern ausgeblendet, dass jeder Bürger beim Kauf eines Gerätes, das für Vervielfältigungen geeignet ist, eine Pauschalabgabe zahlt.

M&R 4/2012
Erst verschenken, dann verdienen
Im Ausland werden neue Geschäftsmodelle für den Musikvertrieb getestet

Wenn sich VertreterInnen aus dem Musikgeschäft hierzulande zum Internet äußern, dann wird vor allem gejammert. Am meisten stört man sich am Filesharing, das in der Branche angeblich einen Schaden in Milliardenhöhe angerichtet habe.

M&R 4/2012
Was ist Arbeit wert?
Gedanken zum Umbau des Urheberrechts von Manfred Maurenbrecher

Unterschiedliche Lebenswirklichkeit prägt auch den Urheberrechtsstreit. Dass ein netzaffiner Kombinierer, der herausgefunden hat, wie viel schnelles Geld man mit einer Tauschbörse an der Weitergabe von Userinformationen verdienen kann, jede Abgabe an Verwertungsgesellschaften als Hemmschuh versteht, überrascht nicht.

M&R 3/2012
Svenni, der Wutbürger

Am 21. März wurde Sven Regener für die Sendung »Zündfunk« (Bayern 2) um ein Interview zum Thema Urheberrecht gebeten. Statt zu antworten, schlug er verbal um sich: über die Piratenpartei (»Banausen«), YouTube (»scheiße«), YouTube-Nutzer (»Deppen«), die Indie-Labels (»tot«), den Indie-Rock (»tot«) und eine von ihm empfundene Umsonstkultur*. Damit löste Regener eine erregt geführte Debatte aus. Wir stellen zwei Meinungen zur Diskussion.

m&r 1/2012
Willkommen im Tollhaus
Die Musikindustrie macht mal wieder ihre Kunden nass

Noch keine vier Jahre ist es her, als Universal einen Anwalt in die Spur schickte, um eine phänomenale Idee gerichtlich durchzusetzen. Phänomenal aus Sicht des Musikkonzerns, weniger aus Sicht des Beklagten, einem Mann namens Troy Augusto. Er hatte auf eBay in 26 Auktionen Promo-CDs verkauft.

m&r 5/2011
Das Ende der Leibeigenschaft
Über der Musikindustrie ballen sich dunkle Wolken zusammen

Trent Reznor ist ein Freund klarer Worte. Der Frontmann der Nine Inch Nails warnte am 14. Juli seine Fans per Twitter vor dem Kauf der Wiederveröffentlichung seiner Platte »Pretty Hate Machine«: »A record label bullshit move repackaging the old version. Ignore please.«

m&r 3/2011
»VERWERTER VERTRETEN DIE INTERESSEN DER VERWERTER«
Die Musikindustrie lebt seit Jahren im Konflikt mit ihren Kunden

Seit sich das Internet als digitales Massenmedium durchgesetzt hat, gibt es einen permanenten Konflikt zwischen Rechteinhabern und Nutzern. Auch der gesetzestreueste Mensch kann im Internet Urheberrechtsverstöße begehen, ohne es zu ahnen. m&r sprach mit Philipp Otto von iRights.info über mögliche Konfliktlösungen.

m&r 3/2011
Vom Kopf auf die Füsse. Für eine Kulturwende
In der Debatte um Kultur wedelt der Schwanz mit dem Hund. Das Recht der Urheber dient den Verwertern. Wenn die Politik von Kunst redet, meint sie Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Der Widerspruch zwischen den massenmedialen Strukturen des 20. Jahrhunderts und der Peer-to-Peer-Vernetzung des 21. wird immer größer. Die Energiewende macht hoffen, dass ein Umdenken auch hier möglich ist.
Ein Essay von Volker Grassmuck

m&r 3/2011
Alles für die Künstler
Sie müssen nur sehr alt werden

Im Alten Testament gibt es eine endlose Auf listung alter, sehr alter und steinalter Männer (und einiger Frauen, die entweder in die Wüste gejagt, vergewaltigt oder inzestuös wurden). Die EU, die sich sehr innig zu ihren christlichen Wurzeln bekennt, hatte offenbar das Alte Testament vor Augen, als sie folgendes auf die Tagesordnung setzte: Voraussichtlich im Mai soll über eine Verlängerung des Urheberschutzes bei Musikwerken auf – Achtung, Trommelwirbel und kurze Pause – 70 Jahre entschieden werden. Bisher gelten juvenile 50 Jahre.

m&r 2/2011
Raubkopierer verzweifelt gesucht
Der Musikindustrie gehen langsam die Argumente aus

In Deutschland schaufelte sich die Musikindustrie am 13. September 2003 ihr eigenes Grab. Mit dem neuen Urheberrechtsgesetz schränkte die Bundesregierung die Rechte der Plattenkäufer weiter ein und Verbot explizit die Umgehung des Kopierschutzes. Dieser verhinderte aber nicht nur das Kopieren, sondern auch das Abspielen der CDs auf Playern im Computer oder im Auto. Der Kunde wurde zum dummen Kind erklärt, dem man ein Spielzeug überlässt, mit dem es aber nur in einem Eckchen seines Zimmers spielen darf – und keinen Zentimeter daneben.

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Das vierte und letzte Podium der Künstlerkonferenz befasste sich mit Erinnerungskultur.
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