Die Gitarre rettet alles
»Die Gitarre«, murmelt Steve Lukather, »war schon immer das Wichtigste in meinem Leben. Doch in den letzten Monaten ist sie noch wichtiger geworden. Ich spiele wieder wie zu Beginn meiner Karriere jeden Tag auf ihr, sie treibt mich zu spirituellen Höhenf lügen an. Denn vor einiger Zeit ist meine Mutter gestorben. Ohne meine Klampfe hätte ich diesen Schicksalsschlag kaum überwunden.« Tatsächlich begibt sich der 53-Jährige Ausnahmemusiker auf seinem siebten Soloalbum »All’s Well That Ends Well« auf geradezu mystische Klangreisen, deren Soundspektrum man den sechs Saiten seines Instruments kaum zugetraut hätte. Bei so viel Virtuosität wundert es nicht, dass der Mann aus L.A. auf etlichen hundert Werken von Größen wie Van Halen, Whitney Houston oder Michael Jackson seine kongenialen Beiträge abgeliefert hat und mit seiner Band Toto, die er 2008 auf löste, weil »am Ende alles Business, nichts mehr Freundschaft« war, wie es Lukather lapidar ausdrückt, längst in die Annalen der Rockgeschichte eingegangen ist. »Die neue Scheibe ist Katharsis für mich, schließlich hätte ich mich beinahe totgesoffen. Aber ich glaube, ich habe jetzt mit meinen Dämonen Frieden geschlossen.«
Michael Fuchs-Gamböck
TERMINE:
05.11. Münster – Jovel
06.11. Osnabrück – Rosenhof
07.11. Berlin – C-Club
09.11. Leverkusen – Jazz Tage
10.11. Frankfurt/Main – Batschkapp
11.11. München – Backstage



Fotos von Katja Koschmieder und Jens Schulze








