Melodie & Rhythmus

STIMME UND HERZ

27.04.2011 15:25

Joy Denalane

Joy Denalane gelingt, was nur wenigen Deutschen glückt: Sie singt erstklassigen Soul
Text: CKLKH Fischer, Foto: Markus Nass

Als Joy Denalane im Jahr 2002 ihr Debüt als Solokünstlerin veröffentlichte, war sie kurz zuvor Mutter geworden. Ihr Sohn schlief während der Pressetermine im Nebenzimmer des chaotischen Hotelappartements. Bereits damals, am Anfang ihrer Karriere, schien es, als wäre sie ganz im Leben angekommen. Als wäre sie nicht im Musikgeschäft gelandet, um dem Wahnsinn nach Ruhm und Erfolg nachzujagen wie so viele andere, den Blick nur auf eine Karriere gerichtet. Ihre Musik war von Anfang an Ausdruck ihrer Gefühle und Gedanken – nicht die Suche nach Bestätigung des Egos durch größtmögliche Aufmerksamkeit. Wenn man ihr gegenübersaß, spürte man, dass dort eine starke Frau spricht. Sie war sie selbst. Das genügt. Dabei besteht diese Stärke vor allem darin, dass sie zeigen kann, dass sie ebenso schwach ist wie jeder andere auch. Und das ist, ganz simpel gesagt, die Basis von Soulmusik.

Joy Maureen Denalane, geboren 1973, ist in Berlin Kreuzberg am Gleisdreieck aufgewachsen. Ihre Mutter stammte aus Heidelberg und ihr Vater aus Südafrika, doch Joy wuchs ganz im Mikrokosmos des alten Westberlin auf.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der melodie&rhythmus 3/2011, erhältlich ab dem 3. Mai 2011 am Kiosk oder im Abonnement.

JOY DENALANE: Maureen
Nesola/Sony Music | VÖ: 20.05. | www.joydenalane.com

Ähnliche Artikel:

Anzeigen

TOP 10: Dezember 2024

Liederbestenliste

Ältere M&R-Newsletter

M&R-Newsletter 1/2026

Der Fährmann

M&R-Newsletter 4/2025

Zerstörung der Menschlichkeit

M&R-Newsletter 3/2025

In der Spaßblase

M&R-Newsletter 2/2025

Rettung der Vergangenheit

M&R-Newsletter 1/2025

Eiserne Staatsräson

Berechtigte Mahnungen

M&R-Newsletter 4/2024

Triumph der Reaktion

M&R-Newsletter 3/2024

Repressives Dogma

M&R-Newsletter 2/2024

»Eine neue Flamme«

M&R-Newsletter 1/2024

Verordneter Philosemitismus

M&R-Newsletter 4/2023

Wiederschlechtmachung

M&R-Newsletter 3/2023

Ideologische Supermacht
»Komm auf die dunkle Seite!«

M&R-Newsletter 2/2023

Kriegsstifter und Friedenshetzer
Lachend in den dritten Weltkrieg?

M&R-Newsletter 1/2023

Sag mir wo die Blumen sind
Nie wieder Frieden

Aus dem M&R-Archiv

Auf Ostfrontlinie gebracht
Nationalistische Parolen, Geschichtsklitterung, Hassexzesse, sogar Begeisterung für den totalen Krieg – einer wachsenden Zahl von Künstlern und Intellektuellen ist offenbar jedes Mittel recht, um sich der neuen Volksgemeinschaft gegen Russland anzudienen. weiterlesen

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

Rudolstadtfestival 2023: Viva Cuba

Fotos von Katja Koschmieder und Jens Schulze weiterlesen

In eigener Sache

Wenn die Kraft fehlt
Weshalb der Verlag 8. Mai das Kulturmagazin Melodie & Rhythmus einstellt

Leider müssen wir heute eine schmerzliche Niederlage eingestehen: Das Magazin für Gegenkultur Melodie & Rhythmus (M&R) kann nicht weiter erscheinen. Das hat verschiedene Gründe, sie sind aber vor allem in unserer Schwäche und in der der Linken insgesamt zu sehen. weiterlesen

*****************

»Man hat sich im ›Grand Hotel Abgrund‹ eingerichtet«
Zum Niedergang des linken Kulturjournalismus – und was jetzt zu tun ist. Ein Gespräch mit Susann Witt-Stahl

Ausgerechnet vor einem heißen Herbst mit Antikriegs- und Sozialprotesten wird M&R auf Eis gelegt – ist das nicht ein besonders schlechter Zeitpunkt?
Ja, natürlich. … weiterlesen

logo-373x100

Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

junge Welt abonnieren

flashback