„Wenn ich schon sterben muss“ beinhaltet Elemente der Performance, des Tanzes und der Revue, die Vertonung der Lyrik Inge Müllers als Sprechgesang, Chanson, Arie und nach Liedermacherfasson finden sich in den Bewegungen wieder. Dialoge, Monologe und Chöre verknüpfen die Elemente durch klassische Theaterformen. Die zwei Darstellerinnen verkörpern die Autorin. Die Bipolarität ihrer Persönlichkeit: Hoffnung – Zweifel, Schöpfung – Zerstörung, Liebe – Verzweiflung. Während Anna von Rohden, als Akkordeonspielerin Inge sich in ihrem Instrument verliert, wird Anna Ortmann als Spaziergängerin und Suchende Inge, zum Körper im leeren Raum. Das Bühnenbild bestehend aus zwei Schreibtischstühlen auf Rollen integriert sich ins Publikum, welches ebenfalls rollt. Hier finden sich Anklänge zur Artaudschen Bühnenkonzeption. Die Stühle werden zur Stütze und zur Fessel, zu Lähmung und Vehikel.
Termine: 5. / 6. / 7. Juli – 20.30 Uhr
Eintritt: 12 € |8 €
Ort: Theaterkapelle, Boxhagener Straße 99 10245 Berlin
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Fotos von Katja Koschmieder und Jens Schulze








