Melodie & Rhythmus

Befreiender Lärm

22.02.2016 15:45
Foto: Seth Tisue/flickr.com/cc by-sa 2.0/https://www.flickr.com/photos/tisue/5054139183

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Noise- und Drone-Künstler über die politische Dimension der Geräuschkunst

Feature: John Lütten

Für manche ist es unerträglicher Krach, für andere die totale Befreiung künstlerischen Ausdrucks und ein Mittel, Menschen aus dem Alltagstrott zu reißen: In der Noise- und Drone-Szene schert man sich nicht um Rhythmen oder Melodien, gängige Normen des Musizierens werden abgelehnt und völlig ignoriert. Was Musiker meist tunlichst vermeiden, ist hier Programm: brachiales Getöse, Übersteuerung, ungeplant und intuitiv geformter Klang – jenseits tradierter Tonsysteme und -skalen, bar jeder Konvention. Grund genug, sich nach dem politischen Gehalt der Geräuschkunst zu erkundigen: Wie revolutionär ist der Lärm? M&R sprach mit internationalen Noise-Künstlern über die Motive ihrer Arbeit, ihre Klangkunst und das befreiende Potenzial des Krachs.

Es scheppert und rumort, hämmert und pfeift, hallt und kratzt. Manche Stücke dauern länger als eine Stunde, und für viele der mitunter spärlich besuchten Live-Auftritte sollte man vorsichtshalber Ohropax mitbringen … Während Drone ein melancholischer und düster dröhnender Klangteppich auszeichnet, kommt im Harsh Noise alles zum Einsatz, was – digital oder analog – größtmöglichen Krach verursacht, aggressiv und verstörend wirkt. Was reizt Künstler an einem Sound, den die meisten Hörer als unzumutbar empfinden? Für Joke Lanz, Frontmann des seit über 25 Jahren bestehenden und mittlerweile zum Trio erweiterten Noise-Projekts Sudden Infant war es die musikalische Schrankenlosigkeit, die ihn begeisterte:

»Noise-Musik kennt keine Grenzen, keine Strukturen,
alles ist möglich. Das hat mich fasziniert! Nachdem ich
lange Jahre in der Punkmusik zu Hause war, hat mich
die Freiheit im Noise dorthin gezogen. Ich beschäftige
mich vor allem mit der menschlichen Psyche, mit
Kindheitserinnerungen und der direkten, unverfälschten
Energie des intuitiven Menschen. Das kann auch eine
Art Therapie sein.«
Joke Lanz

Reinhold Friedl, Leiter und Pianist des seit 1999 bestehenden neunköpfigen Zeitkratzer-Kollektivs, fand hingegen gerade durch seine Ausbildung in klassischer Komposition zur Geräuschmusik:

»Ich kam über meinen damaligen Kompositionslehrer, den renommierten polnischen Komponisten Witold Szalonek, zur Geräuschkunst. Er zitierte immer Edgar Varèse: ›Musik ist organisierter Klang.‹ Außerdem war ich sehr beeindruckt von den Werken Iannis Xenakis’, der in den 50er-Jahren mit der Geräuschmusik anfi ng – denken Sie nur an seine frühen Tonband-Stücke wie etwa ›Diamorphoses‹ oder ›Concret PH‹. Vor diesem Hintergrund hatte ich das Glück, in den späten 80er- und frühen 90er-Jahren mit der nichtakademischen Geräuschmusik-Szene in Berührung zu kommen – also all den britischen Industrial-Musikern wie Whitehouse oder Nurse with Wound, den japanischen Kollegen wie Merzbow oder Keiji Haino, aber auch mit Zbigniew Karkowski, der ein guter Freund von mir wurde.«

Doch obwohl es »klassische« Wege zur Geräuschkunst gibt: Wenn es gerade der Bruch mit etablierten Regeln und Mustern ist, der die Musik ausmacht – muss nicht auch das künstlerische Selbstverständnis ein ganz anderes sein? Was treibt Künstler an, deren Musik darauf angelegt ist, zu irritieren und dem Publikum vor den Kopf zu stoßen? Masami Akita, besser bekannt als Merzbow und sicher das international bekannteste Gesicht der Noise-Szene, ließ sich vom Postpunk und vom Dadaismus inspirieren. Dabei folgt der Lärm-Künstler aus Japan, der seit 1980 mehrere hundert Werke veröffentlicht hat, jedoch auch klaren Prinzipien:

»Merzbow wurde inspiriert vom Progressive Rock der 1970er-Jahre, Free Jazz, freier und elektroakustischer Musik sowie Dada, Neo-Dada und dem Surrealismus. Unter dem Einfl uss des Poststrukturalismus entstand eine eigene Noise-Kunstform, die sehr stark vom Gedanken des Postpunk – also einer Do-it-yourself-Haltung und einer Form des Dilettantismus – geprägt war. Die ursprünglichen Veröffentlichungen wurden auf Kassette aufgenommen und durch Mail Art zusammengetragen. Seit 2003 orientiert sich das Projekt stark am Veganarchismus. Antikommerzielle, antireligiöse, antiökonomische und gegen das menschliche Überlegenheitsdenken gerichtete Prinzipien machen die Agenda aus.«

Jonny Antibiotic alias Contraktor sieht im Noise eine Möglichkeit, die tiefsten und intimsen Regungen anzusprechen. Damit will der Harsh-Noise-Künstler, Existenzialist und überzeugte Anarchist aus Kansas, USA, die Menschen dazu bringen, ihr Handeln in Frage zu stellen:

»Immer, wenn ich Noise-Musik gehört habe, hat das eine besonders starke emotionale Reaktion bei mir hervorgerufen. Ganz anders als bei ›normaler Musik‹, die mit herkömmlichen Mitteln geschaffen und gespielt wird. Ich will beim Hörer ein Gefühl der Angst hervorrufen, ein Bewusstsein für die eigene Sterblichkeit und Wertlosigkeit wecken und ihn an die eigenen Unzulänglichkeiten erinnern, zugleich aber ein Gefühl der Sicherheit in der Selbstrefl exion vermitteln. Ich will, dass meine Musik die Hörer dazu bringt, sehr intensiv über die Welt um sie herum und die eigenen Entscheidungen nachzudenken.«

Andere sehen Geräuschkunst hingegen als etwas ganz Alltägliches: Für Toshiji Mikawa, Urgestein der japanischen Noise-Szene und Teil der 1981 gegründeten Noise-Gruppe Incapacitants aus Osaka, ist das Spiel mit dem Lärm eine ganz normale Ausdrucksform:

»Ich mag verschiedene Musikrichtungen, vor allem Rock, zeitgenössische Musik, Free Jazz und so, die Lärm- und Geräusch-Elemente beinhalten. Mit anderen Worten: Ich liebe Geräusche, und ich denke, es ist einfach natürlich für mich, Geräuschkunst zu machen. Noise enthält alle möglichen Klänge und bringt immer neue hervor, und deswegen mache ich auch immer damit weiter!«

Unmittelbar politische Absichten wiederum hat Alejandro Sánchez, der auf Costa Rica lebt und als Aokigahara aktiv ist. Der Harsh-Noise-Künstler, der auch Stücke zu antifaschistischen Samplern beigesteuert hat, verfolgt eine strikte Agenda der Erschütterung des Rezipenten:

»Ich bezeichne das, was ich mache, auch als ›akustischen Terror‹. Ich will Reaktionen provozieren, die die Leute dazu bringen, ihr Augenmerk auf die unangenehmen Fragen des Alltags zu richten: Auf Politik, Ökologie, Tierrechte, Faschismus etc. Noise hat die Kraft, den Hörer so zu verstören, dass er nicht mehr einfach nur Konsument ist. Der Noise, den ich produziere, soll also eine Art terroristischer Akt sein, durch den ich auf Dinge reagiere, mit denen die Gesellschaft sich stärker befassen müsste.«

In der Tat stellt Geräuschmusik, vor allem der aggressive Harsh Noise, nicht nur gängige Hörgewohnheiten, sondern nahezu jeden Aspekt warenförmiger Musik in Frage. Sie schafft keine Berieselung, sondern größtmögliche Irritation. Es gibt kein Songwriting, keine kulturindustriell genormte Ästhetik und keinen Starkult; der Krach allein steht im Mittelpunkt − der ultimative Anti-Sound zum poppigen Feel-Good-Gedudel des Spätkapitalismus. Auch die Szene bleibt unter sich, schert sich kaum um kommerziellen Erfolg oder Popularität. Sie organisiert ihre Konzerte oftmals auf Non-Profit-Basis. Ist Noise also genuin revolutionär? Jonny Antibiotic sieht das so. Daher sind Live-Auftritte für ihn auch unmittelbar politisch:

»Ich meine, Noise ist das beste Format für radikale politische Ansichten. Die Rauheit und das Aggressive der Musik verleihen der Botschaft, die man transportieren will, etwas Kantiges und mehr Schärfe. Die Live-Performance ist für mich gleichbedeutend mit einer politischen Demonstration. Man singt nicht nur Protestlieder oder fordert soziale Veränderung, man rebelliert aktiv gegen die Zurichtung durch die Gesellschaft und ihre Popmusik. Man schreit nach Revolution zur lautesten, härtesten und brutalsten Musik, die es nur gibt!«

Eine ähnliche Position vertritt Cog:Null aus Schweden, der eigentlich Terje Nordin heißt und seine Lärmkunst als »Soundtrack zum Niedergang des Kapitalismus« versteht. Der erklärte Antikapitalist sieht in der Noise-Kunst ein befreiendes Potenzial:

»Das Fehlen von Strukturen oder Regeln lässt viel Raum für Kreativität und Vorstellungskraft, sowohl für den Künstler als auch für den Hörer, der das ganze interpretiert. Insofern kann man sagen, dass darin etwas Befreiendes liegt. Noise-Musik hören ist ein bisschen wie in den Himmel zu schauen: Du kannst versuchen, in dem, was Du siehst, Dinge zu erkennen, oder du kannst einfach alles auf dich wirken lassen. Noise kann aber auch in einem anderen Sinne befreiend sein: Er sorgt dafür, dass wir unsere ästhetischen Kategorien überdenken und ein breiteres Verständnis dessen entwickeln, was wir als schön oder bedeutsam empfinden.«

Toshiji Mikawa hingegen kann nichts per se Subversives im Noise entdecken. Er folgt allein der Maxime »So laut wie möglich« – politische Botschaften können dabei dem Willen der Künstler entstammen, nicht aber der Musik selbst:

»Ich finde überhaupt nicht, dass Noise-Kunst an sich politisch ist. Wenn sie eine politische Botschaft hat, dann weil der jeweilige Künstler eine transportieren will. Ich bin zum Beispiel der festen Überzeugung, dass Shinzō Abe, der derzeitige japanische Premierminister, der schlechteste Premier ist, den wir je hatten, und dringend weg muss. Also habe ich eines meiner Solo-Stücke ›Shinzō Abe, Real Garbage!‹ genannt. Das Stück selber hat aber mit der Botschaft nichts zu tun. Ich habe es einfach aus meiner politischen Überzeugung heraus so genannt.«

Doch nicht nur die Musik selbst, sondern auch der Akt des Musizierens kann zutiefst politisch sein. Reinhold Friedl begreift Geräuschmusik als die demokratischste Kunstform überhaupt:

»Ich denke, es gibt keine Kunst, die implizit so politisch ist wie die Geräuschkunst: Jeder kann sie zu jedem Zeitpunkt spielen, jeder kann sich beim Musizieren hervortun, kann mit dem Sound der anderen verschmelzen oder auch nicht − kann also Individuum sein oder auch nicht. Ganz egal wie aggressiv oder zärtlich die Musik ist, sie bleibt immer transparent. Und die Organisation der Musik mit lokalen und wechselnden Verantwortlichkeiten ist letztlich nichts anderes als das klassisch anarchistische Modell von Bakunin – das im Übrigen gut vereinbar mit der Sozialethik des Nikolaus von Kues ist.«

Zweifelsohne unterläuft die Krach-Kunst so fast jede Möglichkeit, von der Kulturindustrie vereinnahmt und kommerzialisiert zu werden. Nicht nur, weil ihr Sound alles andere als massentauglich ist, sondern auch, weil der harte Kern der Szene ganz und gar eigene Wege der Veröffentlichung nutzt: Eigenvertrieb oder kleine Labels, Kleinstauflagen in unkonventionellen Formaten, kaum Werbung oder Promotion. Die Noise-Musikerin Bird Paradigma aus Lissabon erklärt das Do-it-yourself-Ethos der Szene:

»Noise ist tief im Untergrund verwurzelt, so sehe ich das zumindest. Es ist Nicht-Musik und hat daher eine sehr eigenständige Position in der Musikindustrie − weil Noise sehr eng mit D.I.Y.-Veröffentlichungen und sehr kleinen Independent-Labels verbunden ist. Die bevor- zugten Formate sind Kassetten, Vinyl, Disketten, selbstgebrannte CDs und dergleichen. Ich selbst habe Noise-Musik immer mit Tapes verbunden, weil sie der Aufnahme einen ganz eigenen Klang verleihen. Ganz so, als sei das Medium Teil des Endprodukts und nicht nur so etwas Kaltes wie CDs oder digitale Formate.«

Zugleich kann auch die Massenkultur nicht ohne Noise, weiß Reinhold Friedl. Wenn Musik organisierter Klang ist, dann gilt das auch für Popmusik:

»Mein liebstes politisches Musik-Experiment geht so: Erst hört man sich großartige Harsh-Noise-Musik an. Dann geht man direkt in ein Musikgeschäft, konzentriert sich auf die Noise-Anteile in der kommerziellen Musik und genießt, wie Krach und Kommerzmusik miteinander verschmelzen. Vielleicht ermöglicht Noise also ein politisches Hören?«

So gesehen ist die Kunst des Krachs tatsächlich ein Antidot zur verdinglichten Musik der Popindustrie: befreiender Lärm, der gegen die Domestikation des Geräuschs rebelliert, die Regeln des Kommerzes missachtet und künstlerischer Intuition wieder zu ihrem Recht verhilft. Sicher, für viele ist das Noise-Getöse auch schlicht ein Experimentierfeld, auf dem man sich ungeniert austoben und Radau machen kann. Klar ist aber auch: Wenn es einen Sound gibt, der sich nach kompromissloser Fundamentalopposition anhört, dann klingt er ziemlich sicher so.

Den Artikel mit den Steatements von Joke Lanz, Reinhold Friedl, Merzbow, Contraktor, Toshiji Mikawa (Incapacitants), Alejandro Sánchez, Cog:Null und Bird Paradigma lesen Sie in der Melodie und Rhythmus 2/2016, erhältlich ab dem 26. Februar 2016 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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