Melodie & Rhythmus

»Totaaal unglaublich«

23.06.2014 14:19

Deerhoof

Deerhoof und Bladerunner Poisson Rouge, New York
Text & Fotos: Michel Chevalier

Die zwei ausverkauften Konzerte im Poisson Rouge Club in New York, Greenwich Village, hatten das Potential, den Besuchern den Eindruck zu vermitteln, dass es die vergangenen beiden Elektro-Techno-Jahrzehnte nicht gegeben hat. Das Deerhoof-Quartett und das Bladerunner-Trio trieben den Sound, ihre Schubkraft und einige Überraschungen, die sie parat hatten, jeweils auf ihre spezielle Art in ihre Richtung.

Deerhoof synthetisiert mit einzigartiger brachialer Gewalt unschuldige Kindermelodien. Ihr an den Nerven zerrender, von zwei Gitarren getriebener Rock, die bemerkenswerte Energie, die sie auf der Bühne verströmen (Sängerin und Bassistin Satomi Matsuzaki vollführt gleichzeitig Kicks und 360-Grad-Drehungen), vermitteln im Zusammenwirken mit dem Enthusiasmus des Publikums das gleiche Gefühl wie es 1972 aufkam, als man die New York Dolls gleich um die Ecke spielen sehen konnte.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der M&R 4/2014, erhältlich ab dem 27. Juni 2014 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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