Melodie & Rhythmus

Highlife in Ghana

22.04.2014 15:11

Accra Arts Festival 2014
Foto: Reuters

Der westafrikanische Staat feierte seinen 57. Unabhängigkeitstag mit einer ganz eigenen Interpretation von »Retro«
Hauke Dorsch

»Sweet Mother« – das war der Song, der die Massen zum Tanzen und Mitsingen brachte. Die Band spielte in der Filling Station (einem beliebten Ausflugsziel in der ghanaischen Stadt Cape Coast) die Highlife-Hits der letzten sechs Dekaden. Highlife ist zum musikalischen Symbol Ghanas geworden, seit aus der europäisch und lateinamerikanisch geprägten Musik der 1950er-Jahre der Soundtrack der ghanaischen Unabhängigkeit wurde. »Sweet Mother« markiert die Hochphase des Highlife. Sein Erfolg hat sicher damit zu tun, dass auch in Afrika die von Simon Reynolds konstatierte »Retromania« die Popmusiklandschaft prägt.

Die Nostalgie hat derzeit durchaus ihren Grund: Am 6. März feierte Ghana seinen 57. Unabhängigkeitstag. Wer Ende Februar, Anfang März das Land bereiste, bekam überall marschierende Schüler und Blaskapellen zu sehen und fand die Hauptstadt Accra in den Nationalfarben geschmückt: Der große Tag wurde lange geprobt.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der M&R 3/2014, erhältlich ab dem 25. April 2014 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

Anzeigen

Ältere M&R-Newsletter

M&R-Newsletter 3/2026

Blutgemeinschaft

M&R-Newsletter 2/2026

Eine Klasse für sich

M&R-Newsletter 1/2026

Der Fährmann

M&R-Newsletter 4/2025

Zerstörung der Menschlichkeit

M&R-Newsletter 3/2025

In der Spaßblase

M&R-Newsletter 2/2025

Rettung der Vergangenheit

M&R-Newsletter 1/2025

Eiserne Staatsräson

Berechtigte Mahnungen

M&R-Newsletter 4/2024

Triumph der Reaktion

M&R-Newsletter 3/2024

Repressives Dogma

M&R-Newsletter 2/2024

»Eine neue Flamme«

M&R-Newsletter 1/2024

Verordneter Philosemitismus

M&R-Newsletter 4/2023

Wiederschlechtmachung

M&R-Newsletter 3/2023

Ideologische Supermacht
»Komm auf die dunkle Seite!«

M&R-Newsletter 2/2023

Kriegsstifter und Friedenshetzer
Lachend in den dritten Weltkrieg?

M&R-Newsletter 1/2023

Sag mir wo die Blumen sind
Nie wieder Frieden

Aus dem M&R-Archiv

Auf Ostfrontlinie gebracht
Nationalistische Parolen, Geschichtsklitterung, Hassexzesse, sogar Begeisterung für den totalen Krieg – einer wachsenden Zahl von Künstlern und Intellektuellen ist offenbar jedes Mittel recht, um sich der neuen Volksgemeinschaft gegen Russland anzudienen. weiterlesen

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

logo-373x100

Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss
flashback