Melodie & Rhythmus

»Eine Million, sonst ist er weg!«

29.12.2011 10:32

Siggi Loch
Siggi Loch mit Inga Humpe (li.) und Annette Humpe (re.)

Siggi Loch und die innovative Macht des Geldes
Text: Gunnar Pabst, Foto: Archiv, Ssirus Pakzad

Schwerpunkt GeldGeld und Kreativität stehen oft in einem Verhältnis antagonistischer Abhängigkeit. Ohne Geld läuft nichts in der Musik, aber wenn tatsächlich mal nichts läuft, ist stets der Zaster schuld. Entweder, weil er fehlt, oder weil der Profit den schöpferischen Prozess erdrückt. Die gestalterische Kraft des Geldes wird indes viel zu selten erkannt.

Der deutsche Musikproduzent und Labelmanager Siegfried Loch war sich des kreativen Inputs seiner finanziellen Möglichkeiten von Anfang an bewusst. Seit 1960 arbeitete er zunächst für EMI, dann für Philips und avancierte bereits mit 25 Jahren zum Geschäftsführer von Liberty/United Artists in Deutschland, später kletterte er an die Spitze von WEA Europa in London. 1992 erfüllte er sich mit der Gründung seines Jazzlabels ACT einen Lebenstraum. Klaus Doldinger, Marius Müller-Westernhagen, Katja Ebstein, Jürgen Drews, die Bands Can, Ideal und viele andere verdanken Loch ein gutes Stück ihres Erfolgs, nicht zuletzt, weil sein Umgang mit finanziellen Ressourcen zumindest von außen oft respektlos erscheint.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der melodie&rhythmus 1/2012, erhältlich ab dem 3. Januar 2012 am Kiosk oder im Abonnement.

Anzeigen

TOP 10: Juni 2024

Liederbestenliste

Ältere M&R-Newsletter

Aus dem M&R-Archiv

Auf Ostfrontlinie gebracht
Nationalistische Parolen, Geschichtsklitterung, Hassexzesse, sogar Begeisterung für den totalen Krieg – einer wachsenden Zahl von Künstlern und Intellektuellen ist offenbar jedes Mittel recht, um sich der neuen Volksgemeinschaft gegen Russland anzudienen. weiterlesen

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

Rudolstadtfestival 2023: Viva Cuba

Fotos von Katja Koschmieder und Jens Schulze weiterlesen

In eigener Sache

Wenn die Kraft fehlt
Weshalb der Verlag 8. Mai das Kulturmagazin Melodie & Rhythmus einstellt

Leider müssen wir heute eine schmerzliche Niederlage eingestehen: Das Magazin für Gegenkultur Melodie & Rhythmus (M&R) kann nicht weiter erscheinen. Das hat verschiedene Gründe, sie sind aber vor allem in unserer Schwäche und in der der Linken insgesamt zu sehen. weiterlesen

*****************

»Man hat sich im ›Grand Hotel Abgrund‹ eingerichtet«
Zum Niedergang des linken Kulturjournalismus – und was jetzt zu tun ist. Ein Gespräch mit Susann Witt-Stahl

Ausgerechnet vor einem heißen Herbst mit Antikriegs- und Sozialprotesten wird M&R auf Eis gelegt – ist das nicht ein besonders schlechter Zeitpunkt?
Ja, natürlich. … weiterlesen

logo-373x100

Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

Jetzt abonnieren

flashback