Melodie & Rhythmus

»Ich habe nie geheiratet!«

28.08.2010 07:49

Das Sandmännchen spricht im Interview mit m&r über die mediale Überforderung von Kindern und einen schlagzeilenträchtigen Ausflug ins All
Text: Thomas Wagner, Foto: scopas medien AG

DAS SANDMÄNNCHEN – ABENTEUER IM TRAUMLANDNach einem halben Jahrhundert Bildschirmpräsenz hat das Sandmännchen seine erste Rolle in einem abendfüllenden Spielfilm angenommen. »Sandmännchen – Abenteuer im Traumland« kommt im Herbst ins Kino. Im Gespräch mit m&r zieht der beliebteste Puppentrickfilmstar der DDR eine sehr persönliche Bilanz seines bisherigen Schaffens – private Probleme eingeschlossen.

Man sieht es Ihnen nicht an, aber Sie sind im vergangenen Jahr 50 Jahre alt geworden. Haben Sie das ordentlich gefeiert?
SANDMÄNNCHEN: Fast ein Jahr lang wurde mein Geburtstag in und auf allen Medienplattformen gefeiert. Ehrlich gesagt, soviel Rummel habe ich mir gar nicht vorgestellt. Ausstellungen im Filmmuseum Potsdam und in vielen Einkaufszentren, ein Musical, neue Sandmanngeschichten im TV, ein dickes Lexikon über mich und meinen westdeutschen Kollegen, ein weiteres Buch, das man schon meine Biografie nennen kann (Herausgeber für beide ist Dr. Volker Petzold), unendlich viele Veranstaltungen, zu denen ich geladen war, ein Unterhaltungsabend in RBB und MDR … und obendrauf habe ich noch einen Heißluftballon geschenkt bekommen. Am Ende des Jahres war ich dann sehr glücklich, aber auch ein bisschen feiermüde.

Die Hauptzielgruppe ihrer Sendung sind Kinder. Fällt es Ihnen mit zunehmendem Alter schwerer, den Draht zu den Kleinen zu behalten?
SANDMÄNNCHEN: Ich habe das Gefühl, die Kinder immer besser zu verstehen, weil man mit zunehmendem Alter oft genauer hinschaut.

Das komplette Interview lesen Sie in der melodie&rhythmus 4/2010, erhältlich ab dem 7. September am Kiosk oder im Abonnement.

Anzeigen

Ältere M&R-Newsletter

M&R-Newsletter 3/2026

Blutgemeinschaft

M&R-Newsletter 2/2026

Eine Klasse für sich

M&R-Newsletter 1/2026

Der Fährmann

M&R-Newsletter 4/2025

Zerstörung der Menschlichkeit

M&R-Newsletter 3/2025

In der Spaßblase

M&R-Newsletter 2/2025

Rettung der Vergangenheit

M&R-Newsletter 1/2025

Eiserne Staatsräson

Berechtigte Mahnungen

M&R-Newsletter 4/2024

Triumph der Reaktion

M&R-Newsletter 3/2024

Repressives Dogma

M&R-Newsletter 2/2024

»Eine neue Flamme«

M&R-Newsletter 1/2024

Verordneter Philosemitismus

M&R-Newsletter 4/2023

Wiederschlechtmachung

M&R-Newsletter 3/2023

Ideologische Supermacht
»Komm auf die dunkle Seite!«

M&R-Newsletter 2/2023

Kriegsstifter und Friedenshetzer
Lachend in den dritten Weltkrieg?

M&R-Newsletter 1/2023

Sag mir wo die Blumen sind
Nie wieder Frieden

Aus dem M&R-Archiv

Auf Ostfrontlinie gebracht
Nationalistische Parolen, Geschichtsklitterung, Hassexzesse, sogar Begeisterung für den totalen Krieg – einer wachsenden Zahl von Künstlern und Intellektuellen ist offenbar jedes Mittel recht, um sich der neuen Volksgemeinschaft gegen Russland anzudienen. weiterlesen

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

logo-373x100

Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss
flashback