Melodie & Rhythmus

DER MENSCH HAT NUR ZWEI OHREN

27.04.2011 15:28

Schwerpunt Musik und InternetMit denen kann er nur ein Radio gleichzeitig hören. Die Frage ist: UKW oder Internet?
Text/Interviews: Christoph Schrag

Manche klassischen UKW-Sender fühlen sich durch Internetradios bedroht. Wer online hört, fehlt in der UKW-Statistik, und das ist schlecht fürs Werbegeschäft. Wie soll ein UKW-Sender mit der Online-Konkurrenz umgehen? Und würden Internetradios auch auf UKW senden, wenn sie könnten? m&r sprach mit zwei Experten, die aus ganz verschiedenen Welten kommen, sich aber überraschend nahe sind.

»Das Internet ist keine Gefahr, es ist eine Bereicherung «
Interview mit Ernst-Christian Zander, Musikchef des Jugendradios Fritz (rbb)

Wie wichtig ist es für Fritz, sein Programm auch im Netz zu senden?
Extrem wichtig. Leider kann man die Nutzerquoten nicht vergleichen. Es gibt immer wieder Versuche, Untersuchungsmethoden zu entwickeln, die quasi alle Medien von den Nutzungsdaten vergleichbar machen – damit man sagen kann, wie viele Leute schauen Fernsehen, wie viele sind im Netz, wie viele hören uns im Radio. Aber da fehlen noch die geeigneten technischen Mittel. Deswegen möchte ich darüber keine Vergleiche anstellen.

Unterscheidet Fritz zwischen Inhalten, die im Netz stattf inden und denen, die es nur im klassischen Radio gibt?
Lange Zeit wurde das Netz von Radiostationen und auch von anderen Marken nur als Promotion-Standbein betrachtet. …

»Ich bin ein Radiomann«
Interview mit Ruben Jonas Schnell, Gründer des Internetradios ByteFM

ByteFM sendet aus einem Bunker am Heiligengeistfeld in Hamburg. Ist ein Ort relevant für ein Internetradio?
Ach, den Bunker fand ich einfach schon immer toll, seit ich nach Hamburg gekommen bin. Da ist ja auch der Club Uebel & Gefährlich drin. Damit haben wir auch die Nähe zur Clubkultur. Ich verstehe aber ByteFM ohnehin in erster Linie als Radio und erst danach als Internetradio. Machen wir ja auch gerade mit drei Stunden am Tag. Das Internet ist erstmal reiner Vertriebsweg für ein Programm, das genauso gut auf UKW laufen könnte.

Sie sind also von Hause aus gar kein Internetfreak?
Korrekt. Als Musikvogel nutze ich das Netz natürlich und surfe auch rum, weil ich eben jobbedingt den Checker machen muss. …

Die beiden kompletten Interviews lesen Sie in der melodie&rhythmus 3/2011, erhältlich ab dem 3. Mai 2011 am Kiosk oder im Abonnement.

Anzeigen

Ältere M&R-Newsletter

M&R-Newsletter 3/2026

Blutgemeinschaft

M&R-Newsletter 2/2026

Eine Klasse für sich

M&R-Newsletter 1/2026

Der Fährmann

M&R-Newsletter 4/2025

Zerstörung der Menschlichkeit

M&R-Newsletter 3/2025

In der Spaßblase

M&R-Newsletter 2/2025

Rettung der Vergangenheit

M&R-Newsletter 1/2025

Eiserne Staatsräson

Berechtigte Mahnungen

M&R-Newsletter 4/2024

Triumph der Reaktion

M&R-Newsletter 3/2024

Repressives Dogma

M&R-Newsletter 2/2024

»Eine neue Flamme«

M&R-Newsletter 1/2024

Verordneter Philosemitismus

M&R-Newsletter 4/2023

Wiederschlechtmachung

M&R-Newsletter 3/2023

Ideologische Supermacht
»Komm auf die dunkle Seite!«

M&R-Newsletter 2/2023

Kriegsstifter und Friedenshetzer
Lachend in den dritten Weltkrieg?

M&R-Newsletter 1/2023

Sag mir wo die Blumen sind
Nie wieder Frieden

Aus dem M&R-Archiv

Auf Ostfrontlinie gebracht
Nationalistische Parolen, Geschichtsklitterung, Hassexzesse, sogar Begeisterung für den totalen Krieg – einer wachsenden Zahl von Künstlern und Intellektuellen ist offenbar jedes Mittel recht, um sich der neuen Volksgemeinschaft gegen Russland anzudienen. weiterlesen

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

logo-373x100

Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss
flashback