Melodie & Rhythmus

Schmelzendes Metall

23.06.2014 14:21

God Is An Astronaut
Foto: Joe Loghrell

Beyond the Redshift Festival The Forum, The Dome und Boston Arms, London
Alex Czarnovic

Wer Metal immer noch für die Domäne spätpubertierender Schwanz-Rocker hält, hat schon lange nicht mehr vorbeigehört – zumal dieses Klischee nur eine relativ kurze Zeitlang wirklich passte. 1993 konnte Robert Walser dem Genre in seinem Buch »Running With the Devil« noch attestieren, dass sich dort alles um Macht und Männlichkeit drehe. Doch in jüngerer Zeit hat die Metal-Welt sich offensichtlich auf ihre spirituellen Wurzeln, nämlich Black Sabbath, zurückbesonnen. Man erinnere sich: Der Band aus Birmingham, dem verfallenden, postindustriellen Detroit Englands, ging es um Dysphorie und Machtlosigkeit. Die Acts, die der Einladung der schwedischen Post-Metal-Band Cult of Luna nach London folgten, um an »Beyond the Redshift« teilzunehmen, legten mal mehr mal weniger explizit Zeugnis von dieser Entwicklung ab.

Einen ersten Eindruck der »audiovisuellen Erfahrung«, die Cult of Luna angekündigt hatten, gab das Soloprojekt Syndrome. Allmählich steigerten sich die leise klagenden Akkorde des Gitarristen mithilfe von Loop- und Effektpedalen zu einem überwältigenden Wehgesang, in dem das halbstündige Instrumental »Now and Forever« kulminierte.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der M&R 4/2014, erhältlich ab dem 27. Juni 2014 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

Ähnliche Artikel:

Anzeigen

Che: Die ersten Jahre

flashback
logo-373x100
Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

Jetzt am Kiosk!

Anzeige Rosa-Luxemburg-Konferenz

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

Aktuelle Ausgabe bestellen*

1. per Mail: abo@melodieundrhythmus.com
2. per Telefon: 030/ 53 63 55 37
3. per Telefax: 030/ 53 63 55 51
4. per Post: Verlag 8. Mai GmbH, Torstr. 6, 10119 Berlin
5. im M&R-Shop

*Preis 6,90 Euro inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand 1,80 Euro

Ältere Ausgaben im M&R-Shop nachbestellen.
M&R Shop

M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

Interview lesen
 
Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören