Melodie & Rhythmus

»Wer will, der kann«

29.03.2017 14:56
Zeit der Reichsverfassungskampagne 1849: Der Pfälzische Aufstand erreicht Kirchheimbolanden Foto: Otto E. Lau / wikipedia.org / public domain

Zeit der Reichsverfassungskampagne 1849: Der Pfälzische Aufstand erreicht Kirchheimbolanden
Foto: Otto E. Lau / wikipedia.org / public domain

Mathilde Franziska Anneke – Kämpferin für Frauenemanzipation, Demokratie und soziale Rechte

Wilfried Korngiebel & Susanne Slobodzian

In jeder Epoche muss versucht werden, die Überlieferung von neuem dem Konformismus abzugewinnen, der im Begriff steht, sie zu überwältigen.« So schrieb Walter Benjamin in seinem 1940 verfassten Text »Über den Begriff der Geschichte«. Gerade in den bewegten Zeiten der globalen ökonomischen und sozialen Krise lohnt es, sich progressiver republikanischer Traditionen zu erinnern. Erst recht, wenn in den nächsten Jahren die 200. Geburtstage der Generation der Revolutionäre von 1848/49 im Kalender der Weltgeschichte stehen. 1817: Emma Herwegh, Georg Herwegh. 1818: Karl Marx. 1819: Louise Otto-Peters. 1820: Friedrich Engels. 1821: Ludmilla Assing, Ludwig Pfau. 1822: Georg Weerth. Die Liste ließe sich fortsetzen. Die demokratischen, sozialen und feministischen Forderungen und Programme der Genannten tragen noch Unabgegoltenes, bis heute Unverwirklichtes in sich. Das gilt gerade auch für Mathilde Franziska Anneke, die heute fast vergessen ist. Sie sollte zu einer der bekanntesten Publizistinnen und Frauenrechtlerinnen ihrer Zeit avancieren.

Vom 22. bis 28. April 2017 findet in Sprockhövel eine Anneke-Festwoche statt.
www.anneke.de

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Melodie & Rhythmus 2/2017, erhältlich ab dem 31. März 2017 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

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Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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