Melodie & Rhythmus

Jenseits des Heroismus

26.09.2017 14:48
Reinterpretation des Sozialistischen Realismus: Georg Baselitz und »sein« Lenin Foto: DPA / Sebastian Widmann

Reinterpretation des Sozialistischen Realismus: Georg Baselitz und »sein« Lenin
Foto: DPA / Sebastian Widmann

Zeitgenössische Maler interpretieren Revolutionsgeschichte

Barbara Stracci

Auf dem Bild »Hinter den sieben Bergen« (1973) des Leipziger Malers Wolfgang Mattheuer erhebt sich über dem Panorama einer Hügellandschaft eine riesenhafte Frauengestalt. Es handelt sich um ein Zitat aus Eugène Delacroix’ »Die Freiheit führt das Volk« (1830), jenem berühmten Gemälde, das wie kein zweites den Bildtypus des Barrikadenkampfs formte, der – neben der Massenszene, wie sie z. B. Jacques-Louis Davids »Ballhausschwur« (1791) zeigt – bis ins 20. Jahrhundert zu den bevorzugten Topoi von Revolutionsdarstellungen gehörte, selbst wenn man sich mit der Entwicklung der Arbeiterklasse zum revolutionären Subjekt der phrygischen Mütze alsbald entledigte.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Melodie & Rhythmus 4/2017, erhältlich ab dem 29. September 2017 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

Ähnliche Artikel:

Anzeigen

TOP 10: Juni 2024

Liederbestenliste

Ältere M&R-Newsletter

Aus dem M&R-Archiv

Auf Ostfrontlinie gebracht
Nationalistische Parolen, Geschichtsklitterung, Hassexzesse, sogar Begeisterung für den totalen Krieg – einer wachsenden Zahl von Künstlern und Intellektuellen ist offenbar jedes Mittel recht, um sich der neuen Volksgemeinschaft gegen Russland anzudienen. weiterlesen

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

Rudolstadtfestival 2023: Viva Cuba

Fotos von Katja Koschmieder und Jens Schulze weiterlesen

In eigener Sache

Wenn die Kraft fehlt
Weshalb der Verlag 8. Mai das Kulturmagazin Melodie & Rhythmus einstellt

Leider müssen wir heute eine schmerzliche Niederlage eingestehen: Das Magazin für Gegenkultur Melodie & Rhythmus (M&R) kann nicht weiter erscheinen. Das hat verschiedene Gründe, sie sind aber vor allem in unserer Schwäche und in der der Linken insgesamt zu sehen. weiterlesen

*****************

»Man hat sich im ›Grand Hotel Abgrund‹ eingerichtet«
Zum Niedergang des linken Kulturjournalismus – und was jetzt zu tun ist. Ein Gespräch mit Susann Witt-Stahl

Ausgerechnet vor einem heißen Herbst mit Antikriegs- und Sozialprotesten wird M&R auf Eis gelegt – ist das nicht ein besonders schlechter Zeitpunkt?
Ja, natürlich. … weiterlesen

logo-373x100

Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

Jetzt abonnieren

flashback