Melodie & Rhythmus

Versprechen eingelöst!

30.10.2013 12:21

Silly

Silly-Benefizkonzert für Flutopfer fand in Leipzig statt
Text: Thomas König, Foto: Michael Zargarinejad

In Retrospektiven über das Musikjahr 2013 kann man, ohne zu übertreiben, die Behauptung aufstellen: Das Jahr 2013 war ein Silly-Jahr. Drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres ersten gemeinsamen Albums »Alles Rot«, legten Anna Loos, Ritchie Barton, Uwe Hassbecker und Jäcki Reznicek im März dieses Jahres ihr zweites gemeinsames Album »Kopf an Kopf« vor. Die Messlatte dafür hatte sich die Berliner Band selbst sehr hoch gelegt, denn der mit Platin veredelte Vorgänger war ihr fulminantes Comeback.

Aber wer glaubte, dass der große Erfolg des Debütalbums nicht mehr zu toppen war, lag falsch: »Kopf an Kopf« stieg auf Platz 2 der Deutschen Charts ein, erreichte nach vier Monaten Gold. Auf ihrer großen Deutschlandtour mit vielen ausverkauften Konzerten und Open Airs hatten sie zehntausende Besucher. Es war aber auch ein Sommer, der durch seine Unwetterkapriolen und die Flut in vielen Regionen die Existenzgrundlage vieler Menschen zerstörte. Die Band, die auf ihren Fahrten durch intensiven Austausch mit vielen betroffenen Fans die Zerstörung durch die Flut erlebt hat, wollte Mut machen, mit den Betroffenen zusammenrücken und versprach direkte Hilfe. Dieses Versprechen lösten Silly Anfang September im Rahmen eines Benefizkonzertes im Leipziger Haus Auensee ein.

Spendenkonto:
Deutsche Kinderhilfswerk e.V.
Spendenkonto 333 11 11
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 100 205 00
Stichwort: Fluthilfe/Silly & Panta Rhei

Tipp:
Teile des Konzertes werden auch im Rahmen eines großen Silly-Abends, am 16.11.2013, um 20.15 Uhr, im MDR Fernsehen gezeigt.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Melodie&Rhythmus 6/2013, erhältlich ab dem 1. November 2013 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

Ähnliche Artikel:

Anzeigen

Che: Die ersten Jahre

flashback
logo-373x100
Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

Jetzt am Kiosk!

Anzeige Abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

Aktuelle Ausgabe bestellen*

1. per Mail: abo@melodieundrhythmus.com
2. per Telefon: 030/ 53 63 55 37
3. per Telefax: 030/ 53 63 55 51
4. per Post: Verlag 8. Mai GmbH, Torstr. 6, 10119 Berlin
5. im M&R-Shop

*Preis 6,90 Euro inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand 1,80 Euro

Ältere Ausgaben im M&R-Shop nachbestellen.
M&R Shop

M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

Interview lesen
 
Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören