Melodie & Rhythmus

Unsichtbare Nabelschnur

30.08.2016 14:38
Foto: Marko Djurica / Reuters

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Jüdische Musiker über ihr Leben in Israel und der Diaspora

Vor mehr als hundert Jahren formulierte die moderne zionistische Bewegung mit ihrem Gründer Theodor Herzl einen neuen Imperativ: Alle Juden sollen die Diaspora hinter sich lassen und in der neuen Heimstätte Israel leben. Seit der Staatsgründung im Jahr 1948 hat jeder israelische Regierungschef diese Aufforderung wiederholt. Besonders eindringlich Benjamin Netanjahu: »Israel ist euer Heim! Wir erwarten euch mit offenen Armen«, erklärte er im Februar 2015 nach den islamistischen Attentaten in Kopenhagen. Entsprechend sind laut Darstellung der offiziellen Einwanderungsorganisation Jewish Agency für das vergangene Jahr Immigrationsrekorde zu verzeichnen. Aber es verlassen auch viele Juden Israel oder ziehen zumindest eine Auswanderung in Betracht – vorwiegend wegen der angespannten Sicherheitslage oder des Rechtsrucks in der Gesellschaft. M&R befragte jüdische Musiker nach ihrer Sicht der Dinge: Weiter in der Diaspora leben oder in den Judenstaat auswandern, dort bleiben oder gehen? Wie gestaltet sich die Zukunft Israels? Welche Perspektiven bietet das Land?

Es nehmen Stellung:
Chaya Czernowin, Zeitgenössische Komponistin, Cambridge/USA
Yale Strom, Klezmer-Musiker und Wissenschaftler, San Diego/USA
Emanuel Krasovsky, Professor für Klavier und Kammermusik, Tel Aviv/Israel
David Opp, Musiker und bildender Künstler, Tel Aviv/Israel
Alan Bern, Klezmer-Musiker und Wissenschaftler, Berlin/Deutschland
Kobi Farhi, Sänger der Metalband Orphaned Land, Tel Aviv/Israel
Yuri Lane, Beatbox-Künstler, Chicago/USA
Dror Feiler, Zeitgenössischer Komponist und Aktivist, Stockholm/Schweden
Yasmin Levy, Sephardische Sängerin, Israel
Idan Raichel, Musiker und Produzent, Tel Aviv/Israel
David Rovics, Singer-Songwriter und Aktivist, Portland/USA

Die kompletten Beiträge lesen Sie in der Melodie und Rhythmus 5/2016, erhältlich ab dem 2. September 2016 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

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