M&R

Aktuelle Ausgabe


Ab dem 5. Januar am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel und im Abo.

Cover 1 2015 Aktuelle Ausgabe

oder Aktuelle Ausgabe

Inhaltsverzeichnis |

Ausgabe durchblättern

Editorial:

Wer erinnert sich nicht an Nina Hagens Version des The- Tubes-Songs »White Punks on Dope« von 1978. Die Textzeilen aus ihrem »TV-Glotzer«, »Ich kann mich doch gar nicht entscheiden. Ist alles so schön bunt hier!«, sind zum geflügelten Wort geworden. Sie charakterisieren auch den Zustand des Fernsehens nach einem Neoliberalisierungsprozess, der nunmehr 30 Jahre andauert, seit mit dem Sendestart von SAT.1 im Jahr 1984 auch in Deutschland die Ära des Privatfernsehens begonnen hat. weiterlesen

MAGAZIN

Neoliberale Subkultur
Die Antilopen Gang spielt die Melodie des deutschen Kapitals – Ein Kommentar
antilopengang Aktuelle Ausgabe
Die Hip-Hop-Band Antilopen Gang kritisiert die »Dummheit der Menschen« und geht dabei »keiner Kontroverse aus dem Weg«. So resümiert der Focus, das neokonservative Nachrichtenmagazin für Rezipienten mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne. Dass gerade dieses Blatt Gefallen an der vermeintlichen Antilopen-Rebellion findet, überrascht nicht: weiterlesen

MUSIK & KÜNSTLER

MM Aktuelle AusgabeChaos bevorzugt
Marilyn Manson geht zwar neuerdings dem soliden Handwerk eines TV-Schauspielers nach. Aber seine Fans können aufatmen – Als Musiker bleibt er ein Provokateur und Exzentriker

Das Enfant terrible der US-Rockszene mag es kühl und dunkel. Marilyn Manson sitzt um 11 Uhr morgens in der schummrigen Kellerbar des Berliner Soho House und spricht mit unverwechselbar tiefer Stimme. Seine schweren Silberringe klimpern, das schwarze Leder knirscht, und sein rubinroter Lippenstift glänzt. Aber wie schockierend ist Manson, der mittlerweile in US-TV-Serien mitspielt und auf dem neuen Werk »The Pale Emperor« den Blues für sich entdeckt hat, im Jahr 2015 noch? M&R-Autorin Katja Schwemmers hat nachgefragt. weiterlesen

Nur nach Hause gehn wir nicht …
»Psychedelic Britpop« von der Spree

Seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts exportiert Großbritannien mit Erfolg Pop- und Rockmusik nach Deutschland. Man mag dem britischen Fußball kritisch gegenüberstehen oder dem Essen – aber die Musik! Nur: Warum den langen Weg in Kauf nehmen? Das dachten sich wohl auch drei junge langhaarige Typen aus London, setzten auf den Standortvorteil im Export-Ausland und zogen nach Berlin. Und erst dort wurden sie zur wahrscheinlich einzigen echten Britpop-Band von der Spree. weiterlesen

TITELTHEMA Pop & TV

Bewegte Beat-Bilder
Die 60er und der Vietnamkrieg: Als die Musik der Rebellion die Fernsehmacher kurzzeitig in die Bredouille brachte

In den 1960er-Jahren wurde das Fernsehgerät von Graetz, Grundig, Schaub Lorenz oder Nordmende zum wichtigsten Möbelstück in den guten Stuben der westdeutschen Nation. Über die Bildschirme huschte das Ausbildungsprogramm zur Förderung der Aufbaustimmung mit Samstagabend-Quiz, Sport, Spiel, Spannung und dem von früher erzählenden Nazi-Opa Luis Trenker. weiterlesen

Profitmaschine MTV
Eine kleine Ökonomiegeschichte des monopolisierten Musikvideo-Fernsehens
musiktv Aktuelle Ausgabe
Musikfernsehen gab es schon vor Music Television (MTV). Dennoch markiert der Tag, an dem MTV auf Sendung ging, den Anfang einer Ära. Kurz bevor am 1. August 1981 das Videoclip-Programm gestartet wurde, wurden Bilder der ersten Mondlandung gezeigt – nur dass Neil Armstrong nicht die Nationalfl agge der Vereinigten Staaten, sondern eine Fahne mit dem MTV-Logo in den Boden rammte. weiterlesen

STANDPUNKTE

Urheberrecht: Schutz der Indie- oder Profitsicherung der Major-Labels?

Der Streit ums Urheberrecht ist eine der hitzigsten Auseinandersetzungen, die im Musikgeschäft geführt werden. Wir lassen Bruno Kramm und Dr. Florian Drücke die These diskutieren:
Das geltende Urheberrecht sichert in erster Linie Hegemonie und Profit der Major-Labels weiterlesen

Feature: Gerhard Gundermann
Gundermann Aktuelle AusgabeGerhard Gundermann beschrieb pointiert den DDR-Endzeit-Geist und das Nachwende-Feeling. Am 21. Februar wäre der 1998 verstorbene Künstler 60 Jahre alt geworden. Wir widmen seinem Leben und Werk eine Hommage.

Zwischen den Zeiten
»Männer, Frauen und Maschinen« weiterlesen

Zwischen den Welten
»Hier bin ich geborn / Wo die Kühe mag er sind wie das Glück« Auf der Suche nach dem verlorenen Eisenland – Gundermanns Post-DDR-Hymne weiterlesen

SPEZIAL

»Auch die Kunst muss standhalten«
Kobane Aktuelle AusgabeDer zazakisch-kurdische Musiker Mikail Aslan über den Kampf gegen den Islamischen Staat

Die Belagerung von Kobanê und der Terror des Islamischen Staats (IS) gegen Kurden, Yeziden und andere »Ungläubige« lässt auch Kulturschaffende nicht kalt. Der zazakisch-kurdische Musiker Mikail Aslan hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Benefizkonzerte für die Menschen in Kobanê gespielt, um Geld für Flüchtlinge zu sammeln und auf die dramatische Situation in den kurdischen Gebieten aufmerksam zu machen. weiterlesen

Analyse: Inhaltsloses Rumgereime und seichte Gefühlslagen
Helene Fischer – »Atemlos durch die Nacht«
Fischer Aktuelle Ausgabe
»Außer Atem« heißt jenes Meisterwerk von 1960, mit dem Jean-Luc Godard Filmgeschichte schrieb. Es führte die in den 1950er-Jahren aufgekommene Neue Welle des französischen Films zu einem Kulminationspunkt. Atemberaubend war in ihm alles, Aufnahme- und Erzähltechnik, visuelle Ästhetik, innovativer Einsatz von Schauspielern und vieles mehr. Unvergesslich die Hauptdarsteller Jean Seberg und Jean-Paul Belmondo. weiterlesen

LIVE

BT Aktuelle AusgabeAlt und neu
Barbara Thalheim und Band stellten den Stummfilm »AltTag« vor

Sie war eine Künstler-Ikone der DDR und ist bis heute eine der wenigen deutschen Chanson-Sängerinnen von Bedeutung: Barbara Thalheim. Mit 67 Jahren ist sie aus der Blütezeit ihres Berufs zwar heraus, aber zum alten Eisen zählt sie deshalb noch lange nicht. weiterlesen

Kein Widerspruch zwischen autonomer und politischer Kunst
Arkadiy Kots arbeiten an der Wiederbelebung klassenbewusster Liedkultur

Die russische Band Arkadiy Kots (benannt nach dem russischen Dichter und Sozialisten Arkadiy Yakovlevich Kots) ist immer mittendrin – bei Versammlungen, Demonstrationen, linken Konferenzen und politischen Konzerten. Sie gelten als die bedeutendste Band der linken Szene im heutigen Russland. Im Herbst haben sie ihr erstes Album mit dem Titel »Lasst uns politisch kämpfen« veröffentlicht. M&R-Moskau-Korrespondent Andrey Ukrainskiy bat sie zum Interview. weiterlesen

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

M&R Januar/Februar 2015

Cover 1/2015 M&R Januar/Februar 2015Ab 5. Januar am Kiosk
Schwerpunkt:
POP & TV

 
Inhaltsverzeichnis
 
Jahresabo bestellen
Einzelheft bestellen

M&R verlost

Verlosung Freikarten

Kiosk finden

Aktuelle Ausgabe bestellen*

1. per Mail: abo@melodieundrhythmus.com
2. per Telefon: 030/ 53 63 55 37
3. per Telefax: 030/ 53 63 55 51
4. per Post: Verlag 8. Mai GmbH, Torstr. 6, 10119 Berlin
5. im M&R-Shop

*Preis 4,90 Euro inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand 1,80 Euro

Ältere Ausgaben im M&R-Shop nachbestellen.
M&R Shop

Online-Spezial

Wenzel und Band
Anzeige junge Welt

Pressestimme

Die Redaktion und namhafte und gestandene wissenschaftliche Mitarbeiter wie Moshe Zuckermann, Michel Chevalier oder Dietmar Dath nehmen die Popmusik von der Politisierung der Kunst nicht aus - sie schreiben gegen die Kulturindustrie zu Zeiten des Neoliberalismus an.
aus: kunstundkultur 2/14

Spot

Top Ten

Revolutionslieder

M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen

 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören