NEUIGKEITEN

Amy Winehouse entgeht Anklage

Das Video, welches Amy Winehouse angeblich beim Drogenkonsum zeigt, bleibt folgenlos für die Sängerin.




HEFT



Clueso - Stadion-relevant wider Willen
Der 29-jährige Erfurter Songwriter gehört vermutlich zu den kommenden Superstars der deutschen Musiklandschaft. Im vergangenen Sommer konnte Clueso schon mal testen, wie sich das so anfühlt - er begleitete Herbert Grönemeyer als Support auf dessen Stadiontour. Anfang 2008 folgte dann Platz 2 beim Bundesvision Song Contest, und zweifellos wird sein neues Album „So sehr dabei“ in den Charts ganz weit nach oben klettern. Im M&R-Interview erzählt der Thüringer u.a., warum er trotz des Erfolgs wohl kein Großstadtmensch mehr werden wird, was er von Grönemeyer gelernt hat und dass er kein Vorzeige-Ossi sein will.
 
 
Festivals - Die wichtigsten Open Airs im Juni
 Der Sommer steht vor der Tür, und das bedeutet, dass auch die Open Air-Saison ihre Schatten voraus wirft. Unzählige Stars werden die deutschen Bühnen bevölkern, brave Fans mutieren bereitwillig ein paar Tage lang zu unerschütterlichen Campern und vermutlich wird auch das eine oder andere Unwetter wieder pünktlich wüten - also alles, wie es Festival-Liebhaber mögen. M&R gibt einen Überblick über die Highlights im Monat Juni und verlost auch zahlreiche Tickets.
 
 
Morten Harket - Pop-Philosoph
Auch ohne seine Stamm-Band A-ha ist Morten Harket, der Beau mit der unverkennbaren, samtweichen Stimme, ein Erlebnis. Sein zweites Soloalbum „Letter From Egypt“ wendet sich dennoch ein wenig von den gewohnten, sicheren Pop-Pfaden ab. Vielmehr sucht der Sänger und Songschreiber eine Zuflucht in Spiritualität und Theologie. „Mich treibt die Frage um, ob die physische Welt tatsächlich existiert“, erklärt er beispielsweise im M&R-Interview. Einen Selbstzweck hat dies natürlich auch: „Ich will herausfinden, wer ich wirklich bin.“


Außerdem im Heft:
Beiträge zu Helldriver, Trio Bravo+, Cristin Claas, Ken Hensley, Inka Bause, The Hellacopters, One Night Only, Scarlett o´, The Rain, Disco Ensemble, The Amber Light, Rainer von Vielen, Portishead, Xplorer, Erik & Me, The Charlatans, Bernstein, Pigeon Detectives u.v.a.
 
u.v.a.m ...



M&R PRÄSENTIERT

MELODIE & RHYTMUS PRÄSENTIERT: ROCK IM GRÜNEN

Im Schlosspark Biesdorf, Berlin
26. und 27.07.2008

Es gilt als das größte Newcomer-Open-Air-Festival Berlins - mit 300 Bandbewerbungen und jährlich 2500 Zuschauern entspricht das vermutlich der Realität. Das Festival „Rock im Grünen“ hat sich im Laufe seines elfjährigen Bestehens den Ruf eines wegweisenden Events erarbeitet. Viele Bands, die hier aufgetreten sind, sind inzwischen mitten im Musikbusiness oder kurz davor. Doch der kommerzielle Erfolg ist nicht vorrangiges Ziel für das zwölfköpfige Organisationsteam. Philosophie von „Rock im Grünen“ ist vielmehr, Musik als kreatives und friedliches Ausdrucksmittel zu fördern und jungen Musikern eine professionelle Plattform zu bieten, auf der sie sich musikalisch austoben können. So lassen sich unter anderem Bands wie Empty Trash, Dorfdisko oder Radiopilot in der Chronik des Newcomer-Festivals finden. Headliner in diesem Jahr ist zum einen am Freitag, den 25.07. Gunjah Deluxe*. Der ist in Reggae- und Dancehall-Kreisen bereits ein bekannter Mann, der unter anderem Dr. Ring Ding oder Culcha Candela supportet hat und seinen Stil selbst als Limbo-Pop beschreibt. Der Wahlberliner klingt ganz nach Hüftschwung, „Peace Alter“ und Sommer-Sonne-Strand-Feeling, was ihn für ein sommerliches Festival geradezu prädestiniert. Am Samstag betreten dann die Pop-Lyriker Mariannenplatz als Hauptact die Parkbühne im Schlosspark Biesdorf. Mit Songs wie etwa „Komm“ oder „Nicht wichtig“ sind Mariannenplatz bereits in den Charts gewesen und längst keine Newcomer mehr. Ihre aktuelle Single „Stadt ohne Farben“ aus dem im Februar veröffentlichten Album „Schwarz und Weiss“ werden sie sicherlich auch zum Besten geben. Farblos ist das Line-Up des Festivals dagegen nicht. Auch um die zwei großen Namen herum tummeln sich viele bunte Bands mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen sowie einer farbenfrohen Zuhörerschaft. Orientiert an den Headlinern, stehen am Freitag vor allem Reggae- Klänge, am Samstag dagegen eher rockige Gitarren im Vordergrund. Das ehrenamtlich organisierte Festival wird durch Sponsoren finanziert und ist daher kostenlos. (cs)
 
INTERNET:
www.rockimgruenen.de




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