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Editorial:

25 Jahre Ende der DDR. Wer bislang dachte, der Hagelschauer an Dokumentationen über den »Unrechtsstaat«, den Guido Knopp & Co seit Jahrzehnten auf uns herniedergehen lassen, sei nicht mehr zu steigern, wird in diesen Tagen eines Besseren belehrt. Da geht noch was. Je ungenierter die Berliner Republik in der EU und NATO Expansionsbestrebungen nachgeht, desto ausufernder die Empörungsolympiaden über den nicht mehr existierenden anderen deutschen Staat, von dem kein Krieg ausging. weiterlesen

MAGAZIN

RFID-Testlauf vorläufig gescheitert
Das M’era-Luna-Festival bleibt beim Bargeld

Den bargeldlosen Merchandise- und Cateringverkauf einzuführen, das hatte sich der Veranstalter des Hurricane- und M’era-Luna-Festivals, die Hamburger FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH, wohl einfacher vorgestellt.

Die betagte RFID-Technik hat sich zwar im Alltag bewährt und sorgt etwa in Schwimmbadbändchen für den reibungsfreien Zahlungsverkehr ohne Geldbörse; weiterlesen

MUSIK & KÜNSTLER

Lakonie und Alltag
fehlfarben
Fehlfarben verweigern sich der Altersmilde, ohne verbittert zu wirken

Wie fängt man das bunte Treiben namens Leben am besten ein? Auf ihren letzten Alben wählten die Fehlfarben wenige präzise Pinselstriche. »Xenophonie« wurde in nur fünf Tagen eingespielt. Die Arbeit an »Über… Menschen« zog sich hingegen mehr als zwei Jahre hin. weiterlesen

Endlich wieder Licht
BeirutNach dem Burnout von Sänger Zach Condon legen Beirut jetzt das positivste Album ihrer Bandgeschichte vor

Zach Condon wurde, seit er vor rund zehn Jahren die Formation Beirut ins Leben gerufen hat, als großes musikalisches Wunderkind gehandelt. Und das völlig zurecht, denn Beirut erzeugen bis heute – unter Regie ihres Masterminds Condon – ungewöhnliche und dabei dennoch höchst harmonische Klänge, die Folk, Country, Balkan-Beats, Jazz und lupenreinen Pop genial miteinander vermengen. weiterlesen

TITELTHEMA DDR-Musiken – was bleibt.

Was bleibt. Statements

M&R hat für das Titelthema »DDR-Musiken: Was bleibt.« Statements von Musikerinnen und Musikern eingeholt und dokumentiert diese im Heft selbst. Allerdings konnten wir manche von ihnen – aus Platzgründen ebenso wie wegen Doppelungen und Umfang – nicht oder nur gekürzt abdrucken. Deswegen veröffentlichen wir die, die nicht im Heft stehen, – alphabetisch geordnet – nachfolgend online und verbinden damit die Hoffnung, dass sie diskussionsanregend wirken. Was heißt: Es wäre schön, Meinungen dazu, Ergänzungen und Kritik zu erhalten. weiterlesen

»Jule wäscht sich nie«
GSchoeneGerhard Schöne, Reinhard Lakomy, Monika Ehrhardt:
Musik für Kinder und wie sie im Osten weiterlebt

Keine Frage: Zu den frühen musikalischen Erinnerungen der allermeisten in der DDR aufgewachsenen Menschen dürfte die »Kleine weiße Friedenstaube« gehören. Dieses Lied lernte man schon im Kindergarten. Neben Spaß und Klassikern des Kinderliedgutes wurde im ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden großer Wert auf die Vermittlung humanistischer Werte, aber eben auch politischer Positionen gelegt, die nach Meinung der Staatsführung jeder früh verinnerlichen sollte. weiterlesen

»Von unten gewachsen«
Wie alles anfing: Der Oktoberklub könnte im nächsten Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiern – wenn es ihn noch gäbe. Ein Gespräch mit Lutz Kirchenwitz

Der 50. Jahrestag des Oktoberklubs und des Beginns der Singebewegung stehen bevor. »Hootenanny« hieß das in Nordamerika. Der Kanadier Perry Friedman brachte diese Form des Singens in offener Runde 1959 mit in die DDR.

Perry fing 1960 an, unter dem Namen »Hootenanny« Veranstaltungen zu machen. Ich habe ihn 1963 zum ersten Mal gehört. weiterlesen

STANDPUNKTE

Der Sound der Orte
TDErinnerungen für die Zukunft (1): Metropol, Tränenpalast, Alexanderplatz, Neu-Helgoland, Mont Klamott: Beobachtungen aus Ostberlin, ehemals Hauptstadt der DDR

»Mont Klamott – auf’m Dach von Berlin / Mont Klamott – sind die Wiesen so grün.« Die Stimme von Tamara Danz, das Café Schoenbrunn am Fuß des Trümmerbergs, von dem der alte Silly-Song erzählt. Und die Sängerin schwärmt der alten Dame auf der Bank im Volkspark Friedrichshain vor, die »Väter dieser Stadt« hätten für »frische Luft« und diese grüne Oase inmitten des Großstadtrummels gesorgt. weiterlesen

SPEZIAL

»Wir haben dreißig Mandate«
Die neue Ministerin regiert die kritische Kunst- und Kulturszene ihres Landes mit Ressentiments, Drohungen und Zensur. Ihre Kulturpolitik spiegelt den dramatischen Abbau von Meinungsfreiheit und Demokratie in Israel

Anmerkungen zu Israels Kulturministerin Miri Regev von Moshe Zuckermann, Tel Aviv weiterlesen

Analyse: »Which Side Are You On?« / »Sag mir, wo du stehst«
sag-mirKonkreter und abstrakter Gesinnungskampf

Die im Rahmen der DDR-Singebewegung gegründete politische Liedgruppe Oktoberklub nahm im Jahre 1967 den Song »Sag mir, wo du stehst« auf. Er gilt als erfolgreichstes Lied dieser Bewegung. Das dürfte nicht zuletzt seinem markanten Charakter geschuldet sein: Schon der in Titel und Refrain eindringlich artikulierte Imperativ kreist das im Lied angesprochene» Du« ein und zwingt ihm das Bekenntnis zum richtigen bzw. die Absage an den falschen Standort auf. weiterlesen

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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören

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