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Cover 6 2015 Aktuelle Ausgabe

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Editorial:

Leiden und Schmerz sind substanzielle Erfahrungen. Warum ist dann nur Liebeskummer ein strapaziertes Sujet in der kulturindustriell produzierten Popmusik, alle anderen Formen des Leidens dagegen werden nahezu ausgeblendet? Ein an den wahren Bedürfnissen des Menschen orientiertes Popkultur- Magazin wie M&R treiben solche Fragen um. Besonders in einer (Jahres-)Zeit, in der nicht nur die Tage dunkler werden, sondern auch die gesellschaftlichen Horizonte.
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MAGAZIN

347459561 Aktuelle AusgabeGroße Stimme
Esther Bejarano wird 90 Jahre alt

Wer sie erlebt, wird es kaum glauben: Esther Bejarano feiert am 15. Dezember ihren 90. Geburtstag. Die kleine Frau mit der großartigen Stimme ist aus der antifaschistischen Kulturszene dieses Landes einfach nicht wegzudenken.
Als Jüdin wurde die am 15. Dezember 1924 in Saarlouis geborene Esther unter den Hitler-Faschisten wie Millionen andere Menschen Opfer der rassistischen Verfolgungen. weiterlesen

Gundermann1 Aktuelle AusgabeNachdenken über Gerhard G.

Geburtstage von Verstorbenen dienen dem Erinnern. Das ist gut so. Bei Gerhard Gundermann lohnt sich zudem, der Frage nachzugehen: Was hätte der 1998 im Alter von 43 Jahren von einem Gehirnschlag tödlich Getroffene wohl gesagt zum Hier und Jetzt, zu dieser verdammten Ego-Gesellschaft?
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MUSIK & KÜNSTLER

Ein Arzt-Besuch
FURT1 Aktuelle AusgabeFarin Urlaub wandert wieder auf Solopfaden. Auf »Faszination Weltraum« übt der Ärzte-Frontmann scharfe Kritik an ganz irdischen Orten und geht dem kollektiven Burnout auf den Grund

Ein Hauch von Terror umweht das neue Werk von Farin Urlaub. »Dynamit – wir verschönern unser Innenstadtgebiet; Dynamit – Architekturkritik, die man tatsächlich sieht«, singt der Ärzte-Frontmann auf seinem vierten Solo-Album. Klingt erst mal witzig, hat aber einen ernst gemeinten Hintergrund, wie er uns beim Gespräch in der Berliner Columbiahalle erzählt. weiterlesen

Ganz alter Kapitalismus
PeterLicht Aktuelle Ausgabe
PeterLicht gilt als der große Verweigerer im Popgeschäft, als politischer Konzeptkünstler. All diese Beschreibungen, so scheint es, sind ihm zu hoch gegriffen. Er selbst hat für sich den Begriff »Inhaltesänger« kreiert und will sich in seinen Stücken auf das konzentrieren, was er um sich herum wahrnimmt: »In der Beschreibung von Zuständen steckt meiner Ansicht nach die meiste Kritik.« weiterlesen

TITELTHEMA LEIDEN & SCHMERZ IN DER POPMUSIK

»Leiden beredt werden zu lassen, ist Bedingung aller Wahrheit«
Ein ideologiekritisches Gespräch über Leiden und Schmerz in der Musik

Was wird wohl geschehen, wenn wir Sigmund Freuds Psychoanalyse aus dem Behandlungszimmer, das mit der berühmten Couch, Bücherregalen und leicht unheimlichen antiken Skulpturen ausgestattet war, herausholen und sie auf die Popmusik und die Kulturindustrie anwenden? weiterlesen

Anne Clark: Das Gift der Hoffnungslosigkeit

AnneClark1 Aktuelle AusgabeMit »Our Darkness« und »Sleeper in Metropolis« schuf Anne Clark 1984 zwei unsterbliche Club-Klassiker. Doch die Mischung aus Spoken-Word-Performance und treibender Elektronik ist nur eine Facette im Schaffen der musikalischen Literatin, der feinsinnigen Beobachterin menschlicher und gesellschaftlicher Unzulänglichkeiten und der poetischen Verfechterin des Prinzips Hoffnung. M&R sprach mit ihr über Weltschmerz, Metropolen und den Umgang mit persönlichen Krisen. weiterlesen

STANDPUNKTE

EDMB Aktuelle Ausgabe50 Jahre »Der Eindimensionale Mensch«

Herbert Marcuse hat die 68er-Revolte inspiriert. Er warnte vor einer Gesellschaft ohne Opposition: Kritisches Denken würde in der massenmedialen Maschinerie zermürbt. M&R fragte Musiker, Schriftsteller und Philosophen nach der Aktualität seiner Thesen. weiterlesen

SPEZIAL

Front-Musikanten
Afghanistan 13 Jahre danach: Mit den abziehenden Besatzungstruppen entfällt auch deren popmusikalische Betreuung. Eine Bilanz zur Verantwortung der Kunst in Kriegszeiten
Peter Maffay Aktuelle Ausgabe
Über 13 Brücken musst Du gehn, 13 dunkle Jahre überstehn, hätte Peter Maffay singen sollen, damals, 2005 in Afghanistan. Wusste es nicht besser, tat es also nicht, blieb bei sieben, der ewige Oldie mit den Oberarmen aus der Muckibude, einer der ersten deutsch singenden Truppenbetreuer nach 1945. Heute gibt er sich einsichtig. weiterlesen

BandaBassotti1 Aktuelle AusgabeBis zum wahren Frieden kämpfen!
Banda Bassotti hat eine Antifaschistische Karawane organisiert – mit Station im Kriegsgebiet Ukraine

Die italienische Ska-Punkband will ein Zeichen der Solidarität mit dem Kampf gegen den Vormarsch faschistischer Bataillone in der Ostukraine setzen. Vor der Tour mit Konzerten in Rom, Moskau, Rostow am Don und in der Donbass-Region sprach M&R-Redakteur Christian Stache mit den Musikern. weiterlesen

LIVE

E-Gitarren unterm Muezzin
Begegnungen mit der Underground-Szene Dagestans

Dagestan1 Aktuelle AusgabeAnatolij ist ein Russe, den man von Weitem sieht: Ein 1,95 Meter großer Mann mit weißer Haut und hellem Bart, der eine graue Camouflage-Hose, Schuhe mit bunten Schnürsenkeln und den Aufnäher »Zombie Response Team« auf seiner Kappe trägt. Der 32-jährige IT-Ingenieur spielt mit der Band Notschnoje Nebo (Nachthimmel) Cover und eigene Stücke. In seiner Heimatstadt Machatschkala, der Hauptstadt der russischen Republik Dagestan, gelten Musiker wie Anatolij als Exoten. Doch obwohl der Islam das öffentliche Leben dominiert, existiert hier eine ebenso umtriebige wie interessante Underground- Szene. weiterlesen

M&R November/Dezember 2014

Cover 6 2015 M&R November/Dezember 2014Ab Freitag am Kiosk
Schwerpunkt:
LEIDEN & SCHMERZ IN DER POPMUSIK

 
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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen

 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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