M&R

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Ab dem 28. Juni am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel und im Abo.

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Editorial:

Das war wirklich ein geglückter Neustart der M&R. Wir haben viel positive Resonanz bekommen. Von euphorischen Aussagen, wie »so ein Popmagazin gibt es auf der ganzen Welt nicht, weiter so!«, bis zu den Hunderten neuer Abonnenten, die wir schon für die erste Ausgabe der M&R nach ihrem Relaunch verzeichnen dürfen: Das alles ist natürlich Treibstoff für uns. Gleiches gilt übrigens für die wenigen Verbalinjurien, die wir für unsere »rote Gesinnung« (übrigens sehr gern!) eingesteckt haben.
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MAGAZIN:

FB Aktuelle AusgabeFettes Brot auf Truppenbesuch

Das Hip-Hop-Trio Fettes Brot hat offenbar seine Begeisterung für die Bundeswehr und ihre bewaffneten Interventionen für »Frieden und Freiheit« entdeckt. Auf dem Volksfest anlässlich des 825. Hamburger Hafengeburtstags sorgten Dr. Renz, König Boris und Björn Beton, bekannt durch Songs wie »Nordisch by Nature«, »Jein« und »Emanuela«, persönlich für Aufmunterung der »Kameraden im Einsatz«. weiterlesen

Grup Yorum: Stimme der Unterdrückten
Nach der Tragödie von Soma reiste die Millionen Fans zählende Politband Grup Yorum an den Ort des Unglücks. Sie besuchte die Angehörigen der ums Leben gekommenen Bergwerkarbeiter, unterhielt sich mit den Geretteten und Dorfbewohnern. Ein paar Tage später ist daraus ein Lied entstanden: »Soma İçin« (»Für Soma«): »Sieben Stufen unter der Erde / Wird unser Leben ausgehaucht / Unsere Tränen sind kein Schicksal / Auch unser Tag wird kommen.«
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MUSIK & KÜNSTLER:

Aus dem Schatten des Vaters
 Aktuelle Ausgabe
Mehrere Monate haben Sean Lennon und Charlotte Kemp Muhl in ihrem New Yorker Heimstudio mit alten Instrumenten und Aufnahmetechniken getüftelt, um für »Midnight Sun« einen Spät-60er-Sound zu kreieren.
Olaf Maikopf sprach mit Sean Lennon über seine Band The Goastt, Freundin Charlotte Kemp Muhl und Papa John. weiterlesen

EugeneChadbourne1 Aktuelle AusgabeObskur und Skurril
Für den US-amerikanischen Komponisten und Gitarristen Eugene Chadbourne gelten keine Konventionen

Großartig, wenn Musikjournalisten entscheiden, sich nicht weiter über die Musik anderer auszulassen und stattdessen einzutauchen in die, wie Deleuze und Guattari sie nannten, »vielstimmige Wirklichkeit«. Zu jener Spezies gehört Eugene Chadbourne. weiterlesen

TITELTHEMA: Brasilien Sounds

Der große Widerständige
8219950 150x150 Aktuelle AusgabeSänger, Komponist, Schriftsteller: Zum 70. Geburtstag von Francisco »Chico« Buarque. Ein Porträt

Eric Hobsbawm, Universalhistoriker, bezeichnete ihn in seiner »Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts« als die »wichtigste Figur der brasilianischen Popszene«. Hätte sich Francisco »Chico« Buarque de Hollanda von der Politik ferngehalten, dann wäre sein Leben wohl einfacher, aber auch bedeutungsärmer verlaufen. Er begann seine Karriere zunächst als ein Unterhaltungskünstler, der mit seinem Bossa Nova, seiner sanften Stimme und seinem guten Aussehen das Publikum verzauberte. weiterlesen

Dota Aktuelle AusgabeDie Trauer im Bossa Nova
Dota Kehr, die brasilianische Musik und die Zwänge des Musikmarkts: Eine ganz persönliche Story vom Liedermachen

Am Anfang stand eine Tragödie. Der Mann, der die drei Kinder der Familie betreute und ihnen oft auch vorgesungen hatte, starb bei einem Fahrradunfall. Ein Brasilianer, Filmemacher – um durchzukommen, verdiente er sich als Babysitter Geld hinzu. Der jungen Dota Kehr hinterließ er eine Kassette mit Liedern von Antônio Carlos Jobim – »Águas de Março« (»Wasser des Märzes«) in der Version von Elis Regina, eine der wichtigen Bossa Nova-Interpretinnen, in einer Reihe stehend mit Astrud Gilberto und Maria Bethania. Sie sang die Traurigkeit des Mädchens Dota. weiterlesen

STANDPUNKTE:

Standpunkte: Politisch engagierte Musik
M&R konsultierte zwei Experten, deren Blickwinkel divergenter kaum sein können: Der eine praktiziert politische Musik, lebt und atmet sie; der andere setzt sich theoretisch damit auseinander und beäugt sie mit kritischer Distanz. Wir konfrontierten sie mit der These:

Politisch engagierte Musik kann die Welt verändern weiterlesen
Debatte Aktuelle Ausgabe

Schlachtengesänge statt Friedenshymnen
Russische Musiker über die Tragödie in der Ukraine und die Hoffnung auf Versöhnung

Die Proteste auf dem Maidan in Kiew haben einen Ausbruch faschistischer und nationalistischer Gewalt losgetreten, der die Ukraine in eine tiefe politische Krise gestürzt hat. Täglich gibt es neue Meldungen über Tote und Verletzte. Westliche Medien befeuern den Konflikt mit antirussischer Propaganda. Keine Situation, die Anlass zum Singen und Tanzen gibt – oder doch? M&R wollte wissen, was Kulturschaffende in Russland über die ukrainische Tragödie und ihre Auswirkungen denken. Wir besuchten Musiker in Tuapse, Krasnodar, Kubánskaya, Stawropol, Armawir und Apscheronsk. weiterlesen

M&R SPEZIAL:

Propagandapolitischer Gebrauchswert
Der Eurovision Song Contest als Feuerwerk antirussischer Ressentiments
Eurovision Aktuelle Ausgabe
Der Eurovision Song Contest (ESC) wird als Festival des Friedens und der Völkerfreundschaft gehandelt. Da ist zwar meist nur »ein bisschen Frieden« zu haben, wie 1982 von der ersten deutschen Siegerin des Wettbewerbs, Nicole, zu erfahren war. Aber 1975 hatte die stimmgewaltige Neggabriggebluus-Sängerin Joy Fleming einen Song präsentiert, der durchaus das Potential hatte, eine »Alle Menschen werden Brüder«-Euphorie auszulösen: »Ein Lied kann eine Brücke sein.« weiterlesen

ConchitaWurst 150x150 Aktuelle AusgabeAnalyse: Effektiv vermarketer Eklat
Conchita Wurst »Rise Like a Phoenix«

Conchita Wursts Beitrag zum Eurovision Contest (ESC) »Rise Like a Phoenix« ist ein leidlich gutes Popgebilde. Beim Text muss man sich nicht aufhalten (Liebesschmerz bzw. -frust gepaart mit Rache- und Vergeltungsgefühlen – schon millionenfach gehabt). Die Musik bildet sich in der Melodieführung nicht überhastet heran und steigert sich in einer durchaus nachvollziehbaren, für einen Popsong nicht einmal uninteressanten musikalischen Dynamik zum pathetisch-emphatischen Refrain. weiterlesen

LIVE:

CBGB 150x150 Aktuelle Ausgabe»Not For Sale«
Gegenkulturelle Rebellion in der Welthauptstadt der Werbung, Medien und Unterhaltung

Dieses Jahr war zum 1. Mai nur wenig zu sehen von der Mobilisierungsbewegung gegen das »eine Prozent«, die 2011 mit dem Namen »Occupy Wall Street« (und der Parole »We are the 99 percent«) weltweit Aufmerksamkeit erlangt hatte. Nur etwa hundert Demonstranten fanden sich bei sonnigem Wetter am Union Square zusammen. Wie viele davon zu Occupy gehörten, war nicht klar. weiterlesen

Einen Überblick über die Ausgabe erhalten Sie im Inhaltsverzeichnis. Die Melodie&Rhythmus 4/2014 ist ab dem 27. Juni 2014 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement erhältlich. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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M&R Juli/August 2014

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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen

 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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