Melodie & Rhythmus

Vom Winde fortgerissen

26.12.2016 14:03
Foto: Phil Knott

Foto: Phil Knott

Sohn vertont das Leben auf Tour mit elektronischem Soul

Interview: Sebastian Weiß

Sein Debüt »Tremors« beförderte den britischen Songwriter Christopher Taylor mit seinem Projekt SOHN in jene Schublade, auf der bereits die Namen seiner Vorreiter James Blake und Jamie Woon stehen. Sein moderner Rhythm’n’Blues klingt auch auf dem Nachfolger »Rennen« – diesmal ohne Wehleidigkeit – nachdenklich.

Als gebürtiger Londoner sind Sie vor Jahren nach Wien gezogen, leben aber jetzt in Los Angeles. Sind Sie eher rastloser Vagabund oder weltoffener Abenteurer?

Ich denke, beides trifft irgendwie auf mich zu. In Wien habe ich mehr als sechs Jahre gelebt, aber nach der Veröffentlichung meines Debütalbums war ich beinahe zwei Jahre auf Tour, und bei meiner Rückkehr hat sich Wien nicht mehr wie mein Zuhause angefühlt. Ich hatte eigentlich vor, nur ein paar Monate in L.A. zu verbringen, um mein neues Album abzuschließen. Daraus sind nun aber zwei Jahre geworden.

Wie haben Sie den US-Präsidentschaftswahlkampf als Zugezogener wahrgenommen?

SOHN Rennen
4AD
sohnmusic.com

Das komplette Interview lesen Sie in der Melodie und Rhythmus 1/2017, erhältlich ab dem 30. Dezember 2016 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

Anzeigen



TOP 10: Juni 2024

Liederbestenliste

Ältere M&R-Newsletter

Aus dem M&R-Archiv

Auf Ostfrontlinie gebracht
Nationalistische Parolen, Geschichtsklitterung, Hassexzesse, sogar Begeisterung für den totalen Krieg – einer wachsenden Zahl von Künstlern und Intellektuellen ist offenbar jedes Mittel recht, um sich der neuen Volksgemeinschaft gegen Russland anzudienen. weiterlesen

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

Rudolstadtfestival 2023: Viva Cuba

Fotos von Katja Koschmieder und Jens Schulze weiterlesen

In eigener Sache

Stellenausschreibung
Die Verlag 8. Mai GmbH sucht eine Kulturredakteurin (m/w/d) für die Melodie & Rhythmus

*****************

Wenn die Kraft fehlt
Weshalb der Verlag 8. Mai das Kulturmagazin Melodie & Rhythmus einstellt

Leider müssen wir heute eine schmerzliche Niederlage eingestehen: Das Magazin für Gegenkultur Melodie & Rhythmus (M&R) kann nicht weiter erscheinen. Das hat verschiedene Gründe, sie sind aber vor allem in unserer Schwäche und in der der Linken insgesamt zu sehen. weiterlesen

*****************

»Man hat sich im ›Grand Hotel Abgrund‹ eingerichtet«
Zum Niedergang des linken Kulturjournalismus – und was jetzt zu tun ist. Ein Gespräch mit Susann Witt-Stahl

Ausgerechnet vor einem heißen Herbst mit Antikriegs- und Sozialprotesten wird M&R auf Eis gelegt – ist das nicht ein besonders schlechter Zeitpunkt?
Ja, natürlich. … weiterlesen

logo-373x100

Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

Jetzt abonnieren

flashback