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	<title>Melodie &#38; Rhythmus &#187; Aktuelles</title>
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	<description>Magazin für Gegenkultur</description>
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		<title>Vorwärtsverteidigung von unten</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 06:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[aku]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[M&#38;R-Sondernewsletter, 5.6.2025 Die Pressefreiheit in Deutschland ist in Gefahr. Noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik wurden linke und andere kritische Medien so sehr in ihrer Arbeit eingeschränkt, wie <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/vorwaertsverteidigung-von-unten/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="mcntalign-right" style="text-align: right;"><em>M&amp;R</em>-Sondernewsletter, 5.6.2025</p>
<p>Die Pressefreiheit in Deutschland ist in Gefahr. Noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik wurden linke und andere kritische Medien so sehr in ihrer Arbeit eingeschränkt, wie es seit der sogenannten Zeitenwende geschieht.</p>
<p>Wenn deutsche Regierungen historisch »Großes« vorhaben, dann ist von jeher mit dem Schlimmsten zu rechnen. Kriegstüchtigkeit herzustellen, wie es gegenwärtig vorangetrieben wird, bedeutet unweigerlich, billigend in Kauf zu nehmen, dass Deutschland wieder zum »Bloodland« Westeuropas wird und damit die vitalen Interessen seiner Bevölkerung fundamental verletzt. Für derart infernale Vorhaben fungiert eine Koalition der willigen Medien als Megafon des Furor teutonicus, während die letzten Reste der vierten Gewalt als kritisches Regulativ liberaler Demokratien ausgeknipst werden sollen.</p>
<p>Die Tageszeitung<em> junge Welt </em>(<em>jW</em>) ist ein Organ der gesellschaftlichen Linken, das nicht nur Störgeräusche gegen deutsche Zustände sendet. Es leistet auch radikale Aufklärung über den militaristischen Umbau von Staat und Gesellschaft als eine deutsche Kontinuität samt seinen Hintergründen und hässlichen Begleiterscheinungen, wie Entdemokratisierung, Sozialabbau, Polizeiwillkür, Geschichtsklitterung und unheilige Allianzen mit Faschisten. Daher wird <em>jW</em> vom Staat und dessen Behörden mit wachsender Aggression bekämpft. Was mit Versuchen, sie vom Zeitungsmarkt zu verdrängen, etwa durch Nennung im Verfassungsschutzbericht, Werbeverbote im öffentlich-rechtlichen Rundfunk etc. begann, prasselt mittlerweile als Feuerwerk von Repressionsmaßnahmen auf die Redaktion und den Herausgeber, Verlag 8. Mai, nieder: <em>jW</em>-Journalisten wurden wiederholt von der Polizei an ihrer Arbeit gehindert, sogar vorübergehend weggesperrt. Im Februar verstießen Beamte gegen das Hausrecht des Verlags 8. Mai, drangen in seine Räume ein, um die Teilnehmer einer Veranstaltung mit UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese zum Massenmord in Gaza einzuschüchtern. Am 8. und 9. Mai haben Beamte das Verteilen der Zeitung beim Gedenken an den sowjetischen Ehrenmalen unterbunden. Das sind nur wenige der sich in den vergangenen Monaten häufenden Schikanen und Drangsalierungen durch die Staatsgewalt.</p>
<p>Auch die Zukunft des Kulturmagazins, das ebenfalls vom Verlag 8. Mai herausgegeben wird, hängt an der Existenz der <em>jungen Welt</em>. Unser fortgesetztes Bemühen, <em>M&amp;R</em> sobald wie möglich wieder als Printprodukt erscheinen zu lassen, wäre definitiv zum Scheitern verurteilt, wenn die Angriffe auf <em>jW </em>nicht erfolgreich abgewehrt und die Zeitung nicht auf eine solidere Basis mit deutlich erhöhter Reichweite gestellt werden kann. Aber es steht noch mehr auf dem Spiel: Der Versuch der Funktionseliten des deutschen Imperialismus und ihrer Meinungsindustrie, eine Gesellschaft ohne linke Opposition zu errichten, muss vereitelt werden, bevor es eines Tages zu spät und die Eindimensionalisierungsprozesse in der Medienlandschaft unumkehrbar sein könnten. Das geht nur mit einer breiten Front fortschrittlicher Kräfte im Rücken, mit der eine Vorwärtsverteidigung von unten organisiert werden kann. Daher abonnieren Sie <em>jW</em>. Falls Sie das schon getan haben sollten, steigen Sie auf ein höheres Preismodell um oder auf ein Soliabo. Spenden Sie Geld für unsere Arbeit und beteiligen Sie sich an der Werbung für die Zeitung, damit sie bekannter und wirkmächtiger werden kann (nähere Informationen über Unterstützung für <em>jW</em> finden Sie hier: <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/?email_id=71&amp;user_id=235&amp;urlpassed=aHR0cHM6Ly9qdW5nZXdlbHQuZGUvanctc3RhZXJrZW4v&amp;controller=stats&amp;action=analyse&amp;wysija-page=1&amp;wysijap=subscriptions" target="_blank">jungewelt.de/jw-staerken</a>).</p>
<p>Liebe Leser, für alle, die unter Pressefreiheit nicht die Freiheit der Herrschenden verstehen, die Medien zu bestechen und ihre Macht »zur Fabrikation und Verfälschung der sogenannten öffentlichen Meinung auszunutzen«, wie es Lenin bereits 1919 kritisierte, ist es jetzt Zeit zum Handeln. Unabhängiger Journalismus ist nicht alles, aber alles ist ohne ihn nichts für mündige Menschen, die sich nicht verblenden lassen und nicht zulassen wollen, dass unsere Gesellschaft eines Tages wieder Lust am eigenen Untergang empfindet.</p>
<p>Susann Witt-Stahl<br />
Chefredakteurin <em>Melodie &amp; Rhythmus</em></p>
<p>Kontakt: <a href="mailto:redaktion@melodieundrhythmus.com">redaktion@melodieundrhythmus.com</a></p>
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		</item>
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		<title>Stellenanzeige Redakteur (w/m/d)</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2025 10:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[aku]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verlag 8. Mai GmbH (in der auch die Tageszeitung junge Welt erscheint) sucht für die Wiedereinführung der Kulturzeitschrift M&#38;R einen Redakteur (w/m/d) Melodie &#38; Rhythmus (Arbeitsort Berlin, Tätigkeitsbeginn nach <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/stellenausschreibung-2/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verlag 8. Mai GmbH (in der auch die Tageszeitung <em>junge Welt</em> erscheint) sucht für die Wiedereinführung der Kulturzeitschrift <em>M&amp;R</em> einen<br />
<strong>Redakteur (w/m/d) <em>Melodie &amp; Rhythmus</em></strong><br />
(Arbeitsort Berlin, Tätigkeitsbeginn nach Absprache).</p>
<p><strong>Aufgabenschwerpunkt: </strong></p>
<p>Mitarbeit beim inhaltlichen Konzept und bei der redaktionellen Umsetzung einer vierteljährlich erscheinenden Kulturzeitschrift, redaktionelle Bearbeitung von Artikeln, Akquise und Betreuung von Autorinnen und Autoren</p>
<p><strong>Erwartet werden:</strong></p>
<p>– Erfahrung beim Verfassen redaktioneller Beiträge<br />
– Beherrschung der wesentlichen journalistischen Formen<br />
– Professionalität beim Lektorat und Korrektorat von Texten<br />
– Sicherheit in der Recherche<br />
– gute bis sehr gute Englischkenntnisse<br />
– Kenntnisse im Content Management</p>
<p><strong>Erwünscht sind:</strong></p>
<p>– solides Allgemeinwissen in den Bereichen Musik, Film, Literatur und Theater sowie bei aktuellen Entwicklungen und Trends auf dem Kunst- und Kulturmarkt<br />
– besondere Kompetenzen auf mindestens einem Spezialgebiet<br />
– politische und historische Bildung sowie Kenntnis aktueller linker Diskurse<br />
– Zuverlässigkeit, präziser Arbeitsstil, Organisationstalent, Teamfähigkeit und ­Flexibilität</p>
<p><strong>Geboten werden:</strong></p>
<p>– Mitwirkung an der Wiedereinführung eines spannenden Kulturprojektes<br />
– Teil- oder Vollzeit in Festanstellung<br />
– Bezahlung nach Haustarif<br />
<strong>Vollständige Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse etc.) bitte bis 16. Juni 2026 an:</strong></p>
<p><a href="mailto:ls@jungewelt.de">ls@jungewelt.de </a></p>
<p>oder</p>
<p>Verlag 8. Mai GmbH<br />
Bewerbung <em>M&amp;R</em>-Redaktion<br />
z. Hd. Lisa Krauss<br />
Torstr. 6, 10119 Berlin</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Viva Cuba</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Oct 2023 17:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotos: Katja Klüßendorf, Jens Schulze Das diesjährige Festival für Weltmusik im thüringischen Rudolstadt vom 6. bis 9. Juli hat mehr als 90.000 Besucher angelockt. Damit seien rund 10.000 Musikfans mehr <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/viva-cuba/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><br />
<small>Fotos: Katja Klüßendorf, Jens Schulze</small></p>
<p>Das diesjährige Festival für Weltmusik im thüringischen Rudolstadt vom 6. bis 9. Juli hat mehr als 90.000 Besucher angelockt. Damit seien rund 10.000 Musikfans mehr angereist als im vorigen Jahr, teilte die Festivalleitung mit. Die 31. Auflage des Festivals für Roots, Folk und Weltmusik hatten den Angaben nach rund 1.000 Künstler aus mehr als 30 Ländern bestritten. Auf den zahlreichen Bühnen in der Kleinstadt gaben seit Donnerstag Bands, Solokünstler und Straßenmusiker rund 120 Konzerte. Der Länderschwerpunkt lag in diesem Jahr &#8211; passend zu den tropischen Temperaturen &#8211; auf Kuba. Eliades Ochoa &#038; und seine Band Patria, Los Muñequitos de Matanzas, Telmary y Habanasana, Tony Ávila und viele weitere kubanische Musikerinnen und Musiker begeisterten das Publikum.</p>
<p>Das nächste Rudolstadt-Festival wird vom 4. bis 7. Juli 2024 stattfinden, der Länderschwerpunkt wird Deutschland sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Rudolstadt-Festival 2023</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/rudolstadt-festival-2023/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jun 2023 15:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kirchner]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Jahr findet das größte Festival für Folk- und Weltmusik Deutschlands in Rudolstadt vom 6. bis 9. Juli 2023 statt. Der Andrang ist groß, auch der nachträglich eingerichtete Caravanplatz <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/rudolstadt-festival-2023/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2023/06/1024x683-Rudolstadt-Kuba.png"><img class="alignnone size-large wp-image-22494" src="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2023/06/1024x683-Rudolstadt-Kuba-1024x683.png" alt="1024x683-Rudolstadt Kuba" width="1024" height="683" /></a></p>
<p>In diesem Jahr findet das größte Festival für Folk- und Weltmusik Deutschlands in Rudolstadt vom 6. bis 9. Juli 2023 statt. Der Andrang ist groß, auch der nachträglich eingerichtete Caravanplatz Große Wiese ist bereits ausgebucht. Auch die<em> Melodie &amp; Rhythmus</em> ist mit einem Stand wieder dabei – dieser ist in der Mangelgasse zu finden. Die Besucherinnen und Besucher des Festivals erwarten 120 Konzerte z. B. mit Max Prosa (Deutschland), Albaluna (Portugal), Xavier Rudd (Australien) und Bia Ferreira (Brasilien). Der Länderschwerpunkt ist Kuba, das lange auf der Wunschliste des Veranstalters stand. So spielt der kubanische Musiker Eliades Ochoa zum Auftakt des Festivals. Er ist ein Gründungsmitglied des weltberühmten Buena Vista Social Club. Auch ein Songposium, Vorträge, Workshops, Mitmach- und Bühnentanz, ein Kinderfest warten auf Besucher, und es wird der Weltmusikpreises »RUTH« vergeben für Musikerinnen und Musiker, Initiativen oder spannende aktuelle Projekte. Wir erwarten ein aufregendes, musikalisches Wochenende.</p>
<p>Infos zum Festival: <a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.rudolstadt-festival.de/startseite.html">https://www.rudolstadt-festival.de/startseite.html</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Liederbestenliste Juli &#8211; Vorlage</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/liederbestenliste-april-vorlage/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 May 2023 09:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kirchner]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Verein deutschsprachige Musik e.V. präsentiert mit Unterstützung von Folker, Concerto – Magazin für Jazz, Blues und World Music und Melodie &#38; Rhythmus – Magazin für Gegenkultur DIE TOP TEN &#8211; <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/liederbestenliste-april-vorlage/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big><strong><big><big><big><img class="alignleft size-full wp-image-18876" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2019/07/lbl.jpg" alt="lbl" width="90" height="90" /></big></big></big>Verein deutschsprachige Musik e.V. präsentiert</strong><br />
mit Unterstützung von <em><a href="https://www.folker.de/" target="_blank" rel="noopener">Folker</a></em>,<br />
<em><a href="https://www.concerto.at/" target="_blank" rel="noopener">Concerto</a></em> – Magazin für Jazz,<br />
Blues und World Music und<br />
<em>Melodie &amp; Rhythmus</em> – Magazin für Gegenkultur</big></p>
<h2>DIE TOP TEN &#8211; Juni 2023</h2>
<p><span id="page42R_mcid5" class="markedContent"><span dir="ltr">1.</span></span><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page42R_mcid5" class="markedContent"> </span><span id="page41R_mcid7" class="markedContent"><span dir="ltr">Geben und nehmen</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid8" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid9" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Wolfgang Rieck</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid10" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid11" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Geben und Nehmen</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid12" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid13" class="markedContent"></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid14" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid15" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">➹</span></span></span> Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">4</span></span><span dir="ltr">.<br />
</span></span></p>
<p><span id="page42R_mcid17" class="markedContent"><span dir="ltr">2. </span></span><span id="page41R_mcid26" class="markedContent"><span id="page41R_mcid19" class="markedContent"><span dir="ltr">Alle reden durcheinander</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid20" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid21" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Danny</span> <span dir="ltr">Dziuk</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid22" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid23" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Unterm Radar</span></span><br />
</span><span id="page42R_mcid26" class="markedContent"><span id="page41R_mcid26" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid86" class="markedContent"><span id="page42R_mcid74" class="markedContent"><span id="page68R_mcid10" class="markedContent"><span id="page59R_mcid11" class="markedContent"><span id="page68R_mcid34" class="markedContent"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid37" class="markedContent"><span id="page38R_mcid62" class="markedContent">➷</span></span></span></span></span></span></span></span></span> Platzierung im Vormonat</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid23" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid24" class="markedContent"></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid25" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid26" class="markedContent">: 1.</span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid29" class="markedContent"><span dir="ltr">3. </span></span><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page41R_mcid38" class="markedContent"><span id="page41R_mcid31" class="markedContent"><span dir="ltr">Was war mit ihr</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid32" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid33" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Jan Degenhardt</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid34" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid35" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Inshallah</span></span><br />
</span><span id="page41R_mcid26" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">➹</span></span></span> </span>Platzierung im Vormonat</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid23" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid24" class="markedContent"></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid25" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid26" class="markedContent">: 6.</span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page41R_mcid42" class="markedContent"><span dir="ltr">4. </span></span><span id="page41R_mcid50" class="markedContent"><span id="page41R_mcid43" class="markedContent"><span dir="ltr">Wann seid ihr frei</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid44" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid45" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Manfred Maurenbrecher</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid46" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid47" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Menschen machen Fehler</span></span><br />
</span><span id="page42R_mcid86" class="markedContent"><span id="page42R_mcid74" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page68R_mcid10" class="markedContent"><span id="page59R_mcid11" class="markedContent"><span id="page68R_mcid34" class="markedContent"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid37" class="markedContent"><span id="page38R_mcid62" class="markedContent">➷</span></span></span></span></span></span> Platzierung im Vormonat:</span> 2.</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid54" class="markedContent"><span dir="ltr">5. </span></span><span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span id="page42R_mcid62" class="markedContent"><span id="page41R_mcid55" class="markedContent"><span dir="ltr">n</span><span dir="ltr">ormal</span> <span dir="ltr">ist das nicht</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid56" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid57" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Manfred Maurenbrecher</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid58" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid59" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">normal ist das nicht</span></span><br />
</span><span id="page42R_mcid74" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page42R_mcid62" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid50" class="markedContent"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">Neu in der Wertung</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid66" class="markedContent"><span dir="ltr">6. </span></span><span id="page42R_mcid74" class="markedContent"><span id="page41R_mcid67" class="markedContent"><span dir="ltr">Stadtlied (Wenn die Sonne aufgeht)</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid68" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid69" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Erwin Grosche und Gerhard Gemke</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid70" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid71" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Der dünne Mann /</span> <span dir="ltr">Lieder von Ankunft und</span> <span dir="ltr">Abschied</span></span><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span id="page42R_mcid62" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid50" class="markedContent"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent"><span id="page42R_mcid86" class="markedContent"><span id="page68R_mcid10" class="markedContent"><span id="page59R_mcid11" class="markedContent"><span id="page68R_mcid34" class="markedContent"><span id="page42R_mcid37" class="markedContent">➷</span></span></span></span> Platzierung im Vormonat:</span><br />
</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p>7. <span id="page68R_mcid10" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page59R_mcid11" class="markedContent"><span id="page41R_mcid79" class="markedContent">Tod eines Planeten</span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid80" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid81" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Waldzitherpunk</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid82" class="markedContent"></span><span id="page41R_mcid83" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Waldzitherpunk</span></span><br />
<span id="page42R_mcid74" class="markedContent"><span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span id="page42R_mcid62" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid50" class="markedContent"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent"><span id="page42R_mcid86" class="markedContent"><span id="page68R_mcid34" class="markedContent"><span id="page42R_mcid37" class="markedContent">➷</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span> <span dir="ltr">Platzierung im Vormonat: 5</span></span>.</span></span></p>
<p><span id="page38R_mcid78" class="markedContent"><span dir="ltr">8. </span></span><span id="page42R_mcid86" class="markedContent"><span id="page54R_mcid4" class="markedContent"><span dir="ltr">Leich</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid5" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid6" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Ernst Molden</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid7" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid8" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">MÖADANUMMAN</span></span><br />
<span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span id="page42R_mcid74" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page42R_mcid62" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid50" class="markedContent"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">Neu in der Wertung</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span id="page57R_mcid15" class="markedContent"><span dir="ltr">9. </span></span><span id="page59R_mcid23" class="markedContent"><span id="page54R_mcid16" class="markedContent"><span dir="ltr">Krone der Schöpfung (feat. Klaus der Geiger)</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid17" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid18" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Heiter bis Wolkig</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid19" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid20" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Stay Punk Stay Rebel Stay Rude</span></span><br />
<span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page41R_mcid26" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">➹</span></span></span> </span></span></span></span><span id="page68R_mcid10" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page59R_mcid11" class="markedContent">Platzierung im Vormonat: 11</span>.</span></span></span></p>
<p><span id="page57R_mcid27" class="markedContent"><span dir="ltr">10. </span></span><span id="page59R_mcid35" class="markedContent"><span id="page54R_mcid28" class="markedContent"><span dir="ltr">In mir wird es hell</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid29" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid30" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Paula Linke</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid31" class="markedContent"></span><span id="page54R_mcid32" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Single: In mir wird es hell</span></span><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page41R_mcid26" class="markedContent"><span id="page42R_mcid14" class="markedContent"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">➹</span></span></span> </span></span></span>Platzierung im Vormonat:</span> 14<span dir="ltr">.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Album des Monats: </strong><br />
<span id="page3R_mcid23" class="markedContent"><span dir="ltr">Waldzitherpunk</span></span><span id="page3R_mcid24" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Waldzitherpunk</span></span><span id="page3R_mcid25" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Galileo / Löwenzahn / Heideck</span></span></p>
<p><strong><br />
Persönliche Empfehlung – Lied:</strong><br />
<span id="page3R_mcid37" class="markedContent"><span dir="ltr">Martin Zingsheim</span></span><span id="page3R_mcid38" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Hör auf, mein Kind</span></span><span id="page3R_mcid39" class="markedContent"></span><span id="page3R_mcid40" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">normal ist das nicht</span></span><span id="page3R_mcid41" class="markedContent"></span><span id="page3R_mcid42" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">ROOF Music GmbH</span></span><span id="page3R_mcid43" class="markedContent"> <span dir="ltr">www.zingsheim.com</span></span><span id="page3R_mcid44" class="markedContent"></span><span id="page3R_mcid45" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Empfohlen von</span> <span dir="ltr">Michael Lohse / Köln</span></span></p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="https://www.liederbestenliste.de" target="_blank" rel="noopener">liederbestenliste.de</a></p>
<small>Anzeigen</small></ br>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/"  target="_blank"><img src="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2026/05/krieger.png" title="" alt="" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Liederbestenliste</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/liederbestenliste-2/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/liederbestenliste-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 11:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kirchner]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.melodieundrhythmus.com/?p=22336</guid>
		<description><![CDATA[Verein deutschsprachige Musik e.V. präsentiert mit Unterstützung von Folker, Concerto – Magazin für Jazz, Blues und World Music und Melodie &#38; Rhythmus – Magazin für Gegenkultur DIE TOP TEN &#8211; <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/liederbestenliste-2/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big><strong>Verein deutschsprachige Musik e.V. präsentiert</strong><br />
mit Unterstützung von <em><a href="https://www.folker.de/" target="_blank" rel="noopener">Folker</a></em>,<br />
<em><a href="https://www.concerto.at/" target="_blank" rel="noopener">Concerto</a></em> – Magazin für Jazz,<br />
Blues und World Music und<br />
<em>Melodie &amp; Rhythmus</em> – Magazin für Gegenkultur</big></p>
<h2>DIE TOP TEN &#8211; März 2023</h2>
<p><span id="page42R_mcid5" class="markedContent"><span dir="ltr">1. Frieden im Krieg</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid6" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid7" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Manfred Maurenbrecher</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid8" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid9" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Single</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">Veröffentlichung</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid10" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid11" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label: Reptiphon</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid12" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid13" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">➹ Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">3.</span></span></p>
<p><span id="page42R_mcid17" class="markedContent"><span dir="ltr">2. Nich‘ auf die hören</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid18" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid19" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Cynthia Nickschas &amp; Friends</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid20" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid21" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Is‘ halt so!</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid22" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid23" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Kick the Flame / Brokensilence</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid24" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid25" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid87" class="markedContent"><span id="page38R_mcid13" class="markedContent">➢</span></span> Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">2</span></span></p>
<p><span id="page38R_mcid29" class="markedContent"><span dir="ltr">3. </span></span><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid29" class="markedContent"><span dir="ltr">Deine Generation</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid30" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid31" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Dominik Plangger</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid32" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid33" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">ansichtshalber</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid34" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid35" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Showtime Artist Management / www.dominikplangger.at</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid36" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid37" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid62" class="markedContent">➷</span> Platzierung im Vormonat: 1.</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid42" class="markedContent"><span dir="ltr">4. </span></span><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid41" class="markedContent"><span dir="ltr">Blatt Papier</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid42" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid43" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Cynthia Nickschas &amp; Friends</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid44" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid45" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Is‘ halt so!</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid46" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid47" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Kick the Flame / Brokensilence</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid48" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">➹</span> Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">8.</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid54" class="markedContent"><span dir="ltr">5. </span></span><span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span id="page37R_mcid61" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page42R_mcid53" class="markedContent">Alle reden durcheinander</span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid54" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid55" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Danny Dziuk</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid56" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid57" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Unterm Radar</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid58" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid59" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label: Buschfunk Musikverlag /</span> <span dir="ltr">www.buschbunk.com</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid60" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid61" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Neu in der Wertung</span></span>.</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid66" class="markedContent"><span dir="ltr">6. </span></span><span id="page38R_mcid68" class="markedContent"><span id="page37R_mcid65" class="markedContent"><span dir="ltr">Alles für die Pänz</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid70" class="markedContent"><span id="page37R_mcid67" class="markedContent"><span dir="ltr">Tommy Engel</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid72" class="markedContent"><span id="page37R_mcid69" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">&#8230; fleje</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid74" class="markedContent"><span id="page37R_mcid71" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Unic Load /</span> <span dir="ltr">www.tommyengel.de</span></span><br />
<span id="page42R_mcid25" class="markedContent"><span dir="ltr"><span id="page38R_mcid87" class="markedContent"><span id="page38R_mcid13" class="markedContent">➢</span></span> Platzierung im Vormonat:</span> 6.</span></span></p>
<p><span id="page38R_mcid78" class="markedContent"><span dir="ltr">7. </span></span><span id="page42R_mcid77" class="markedContent"><span dir="ltr">Menschenfresser</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid78" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid79" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Danny Dziuk</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid80" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid81" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Unterm Radar</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid82" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid83" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label: Buschfunk Musikverlag /</span> <span dir="ltr">www.buschbunk.com</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid84" class="markedContent"></span><span id="page42R_mcid85" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Neu in der Wertung</span></span></p>
<p>8. <span id="page68R_mcid2" class="markedContent"><span dir="ltr">Hinterm Horizont nochn Berg</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid3" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid4" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Maria</span> <span dir="ltr">Schüritz</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid5" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid6" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Im Zentrum des Kreisels</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid7" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid8" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Löwenzahn/RUM Records www.maria</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">schueritz.de</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid9" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid10" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid74" class="markedContent"><span id="page42R_mcid25" class="markedContent"><span id="page38R_mcid87" class="markedContent"><span id="page38R_mcid13" class="markedContent">➢</span></span></span></span> Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">8.</span></span></p>
<p><span id="page57R_mcid15" class="markedContent"><span dir="ltr">8. </span></span><span id="page68R_mcid14" class="markedContent"><span dir="ltr">Regen 2022</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid15" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid16" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Bodo Wartke und die SchönenGutenA</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">Band</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid17" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid18" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">In guter Begleitung: Live</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid19" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid20" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Reimkultur /</span> <span dir="ltr">www.bodowartke.de</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid21" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid22" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page42R_mcid49" class="markedContent"><span id="page42R_mcid13" class="markedContent">➹</span> </span></span>Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">12.</span></span></p>
<p><span id="page57R_mcid27" class="markedContent"><span dir="ltr">10. </span></span><span id="page68R_mcid26" class="markedContent"><span dir="ltr">Pieros Feldzug</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid27" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid28" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Felix Meyer &amp; Projekt ile</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid29" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid30" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Später noch immer</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid31" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid32" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label: SPV / www.spv.de</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid33" class="markedContent"></span><span id="page68R_mcid34" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page42R_mcid37" class="markedContent"><span id="page38R_mcid62" class="markedContent">➷</span></span></span> Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">4.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Album des Monats: </strong><br />
<span id="page3R_mcid23" class="markedContent"><span dir="ltr">Danny Dziuk</span></span><span id="page3R_mcid24" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Unterm Radar</span></span><span id="page3R_mcid25" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Buschfunk Musikverlag</span></span><span id="page3R_mcid26" class="markedContent"> <span dir="ltr">www.buschfunk.com</span></span></p>
<p><strong><br />
Persönliche Empfehlung – Lied:</strong><br />
<span id="page3R_mcid39" class="markedContent"><span dir="ltr">Die Seilschaft</span></span><span id="page3R_mcid40" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Wenn man liebt</span></span><span id="page3R_mcid41" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Single: Wenn man liebt</span></span><span id="page3R_mcid42" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">hTMV</span></span><span id="page3R_mcid43" class="markedContent"> <span dir="ltr">www.dieseilschaft.de</span></span><span id="page3R_mcid44" class="markedContent"></span><span id="page3R_mcid45" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Empfohlen von</span> <span dir="ltr">Petra Schwarz / Berlin</span></span></p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="https://www.liederbestenliste.de" target="_blank" rel="noopener">liederbestenliste.de</a></p>
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<p><a href="https://www.jungewelt.de/"  target="_blank"><img src="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2026/05/krieger.png" title="" alt="" /></a></p>
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		<title>Liederbestenliste</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2023 09:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kirchner]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.melodieundrhythmus.com/?p=22305</guid>
		<description><![CDATA[Verein deutschsprachige Musik e.V. präsentiert mit Unterstützung von Folker, Concerto – Magazin für Jazz, Blues und World Music und Melodie &#38; Rhythmus – Magazin für Gegenkultur DIE TOP TEN &#8211; <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/liederbestenliste/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big><strong><big><big><img class="alignleft size-full wp-image-18876" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2019/07/lbl.jpg" alt="lbl" width="90" height="90" /></big></big>Verein deutschsprachige Musik e.V. präsentiert</strong><br />
mit Unterstützung von <em><a href="https://www.folker.de/" target="_blank" rel="noopener">Folker</a></em>,<br />
<em><a href="https://www.concerto.at/" target="_blank" rel="noopener">Concerto</a></em> – Magazin für Jazz,<br />
Blues und World Music und<br />
<em>Melodie &amp; Rhythmus</em> – Magazin für Gegenkultur</big></p>
<h2>DIE TOP TEN &#8211; Februar 2023</h2>
<p>1. Deine Generation<br />
Dominik Plangger<br />
Album: ansichtshalber<br />
Showtime Artist Management<br />
<span id="page38R_mcid13" class="markedContent"><span dir="ltr">➢ Platzierung im Vormonat: 1.</span></span></p>
<p>2. <span id="page37R_mcid17" class="markedContent"><span dir="ltr">Nich‘ auf die hören</span></span><br />
<span id="page37R_mcid19" class="markedContent"><span dir="ltr">Cynthia Nickschas &amp; Friends</span></span><br />
<span id="page37R_mcid21" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Is‘ halt so!</span></span><br />
<span id="page37R_mcid23" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Kick the Flame / Brokensilence</span></span><br />
➹ <span id="page37R_mcid25" class="markedContent"><span dir="ltr">Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">8</span></span></p>
<p><span id="page38R_mcid29" class="markedContent"><span dir="ltr">3. <span id="page37R_mcid29" class="markedContent">Frieden im Krieg</span></span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid30" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid31" class="markedContent"><br />
</span><span id="page38R_mcid33" class="markedContent"><span id="page37R_mcid31" class="markedContent"><span dir="ltr">Manfred Maurenbrecher</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid36" class="markedContent"><span id="page37R_mcid33" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Single</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">Veröffentlichung</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span id="page37R_mcid35" class="markedContent"><span dir="ltr">Label: Reptiphon</span></span><br />
<span dir="ltr">➹ </span><span id="page37R_mcid37" class="markedContent"><span dir="ltr">Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">5</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid42" class="markedContent"><span dir="ltr">4. </span></span><span id="page38R_mcid44" class="markedContent"><span id="page37R_mcid41" class="markedContent"><span dir="ltr">Pieros Feldzug</span></span><br />
<span id="page37R_mcid43" class="markedContent"><span dir="ltr">Felix Meyer &amp; Projekt ile</span></span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid45" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid46" class="markedContent"><br />
</span><span id="page38R_mcid48" class="markedContent"><span id="page37R_mcid45" class="markedContent"><span dir="ltr">Album: Später noch immer</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid50" class="markedContent"><span id="page37R_mcid47" class="markedContent"><span dir="ltr">Label: SPV / www.spv.de</span></span><br />
<span id="page38R_mcid38" class="markedContent"><span dir="ltr">➹</span></span> <span id="page37R_mcid49" class="markedContent"><span dir="ltr">Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">11.</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid54" class="markedContent"><span dir="ltr">5. </span></span><span id="page38R_mcid56" class="markedContent"><span id="page37R_mcid53" class="markedContent"><span dir="ltr">Wann könnt ihr endlich friedlich sein</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid58" class="markedContent"><span id="page37R_mcid55" class="markedContent"><span dir="ltr">Max Prosa</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid60" class="markedContent"><span id="page37R_mcid57" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Single</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">Veröffentlichung</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span id="page37R_mcid59" class="markedContent"><span dir="ltr">Label: Prosa Records</span></span><br />
<span dir="ltr">➷ </span><span id="page37R_mcid61" class="markedContent"><span dir="ltr">Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">2.</span></span><br />
</span></p>
<p><span id="page38R_mcid66" class="markedContent"><span dir="ltr">6. </span></span><span id="page38R_mcid68" class="markedContent"><span id="page37R_mcid65" class="markedContent"><span dir="ltr">Alles für die Pänz</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid70" class="markedContent"><span id="page37R_mcid67" class="markedContent"><span dir="ltr">Tommy Engel</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid72" class="markedContent"><span id="page37R_mcid69" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">&#8230; fleje</span></span><br />
</span><span id="page38R_mcid74" class="markedContent"><span id="page37R_mcid71" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Unic Load /</span> <span dir="ltr">www.tommyengel.de</span></span><br />
<span id="page37R_mcid73" class="markedContent"><span dir="ltr">Neu in der Wertung</span></span></span></p>
<p><span id="page38R_mcid78" class="markedContent"><span dir="ltr">7. Netflix</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid79" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid80" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Mackefisch</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid81" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid82" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">Album: Harmoniedergang</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid83" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid84" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid85" class="markedContent"><br />
<span dir="ltr">L</span><span dir="ltr">abel: Peter Fischer</span> <span dir="ltr">www.mackefisch.de</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid86" class="markedContent"></span><span id="page38R_mcid87" class="markedContent"><br />
<span id="page38R_mcid13" class="markedContent"><span dir="ltr">➢</span></span><span dir="ltr">Platzierung im Vormonat:</span> 7<span dir="ltr">.</span></span></p>
<p>8. <span id="page65R_mcid2" class="markedContent"><span dir="ltr">Blatt Papier</span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page57R_mcid4" class="markedContent"></span><span id="page57R_mcid5" class="markedContent"><br />
</span><span id="page57R_mcid7" class="markedContent"><span id="page65R_mcid4" class="markedContent"><span dir="ltr">Cynthia Nickschas &amp; Friends</span></span><br />
<span id="page65R_mcid6" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Is‘ halt so!</span></span></span><span id="undefined" class="markedContent"></span><span id="page57R_mcid8" class="markedContent"></span><span id="page57R_mcid9" class="markedContent"><br />
</span><span id="page57R_mcid11" class="markedContent"><span id="page65R_mcid8" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Kick the Flame / Brokensilence</span></span><br />
<span dir="ltr"><span id="page38R_mcid38" class="markedContent">➹</span></span><span dir="ltr"><span id="page65R_mcid10" class="markedContent">Platzierung im Vormonat: 17.</span></span></span></p>
<p><span id="page57R_mcid15" class="markedContent"><span dir="ltr">8. </span></span><span id="page57R_mcid17" class="markedContent"><span id="page65R_mcid14" class="markedContent"><span dir="ltr">Hinterm Horizont nochn Berg</span></span><br />
</span><span id="page57R_mcid19" class="markedContent"><span id="page65R_mcid16" class="markedContent"><span dir="ltr">Maria Schüritz</span></span><br />
</span><span id="page57R_mcid21" class="markedContent"><span id="page65R_mcid18" class="markedContent"><span dir="ltr">Album: Im Zentrum des Kreisels</span></span><br />
</span><span id="page57R_mcid23" class="markedContent"><span id="page65R_mcid20" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Löwenzahn/RUM Records www.maria</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">schueritz.de</span></span><br />
<span id="page65R_mcid22" class="markedContent"><span dir="ltr">Neu in der Wertung</span> </span></span></p>
<p><span id="page57R_mcid27" class="markedContent"><span dir="ltr">10. </span></span><span id="page57R_mcid29" class="markedContent"><span id="page65R_mcid26" class="markedContent"><span dir="ltr">Du und ich</span></span><br />
</span><span id="page57R_mcid31" class="markedContent"><span id="page65R_mcid28" class="markedContent"><span dir="ltr">Johanna Zeul</span></span><br />
</span><span id="page57R_mcid33" class="markedContent"><span id="page65R_mcid30" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Single</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">Veröffentlichung</span></span><br />
</span><span id="page57R_mcid35" class="markedContent"><span id="page65R_mcid33" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Gold und Tier / www.johannazeul.de</span></span><br />
<span id="page38R_mcid62" class="markedContent"><span dir="ltr">➷</span></span><span id="page65R_mcid35" class="markedContent"><span dir="ltr">Platzierung im Vormonat:</span> <span dir="ltr">3</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Album des Monats: </strong><br />
<span id="page3R_mcid23" class="markedContent"><span dir="ltr">Cynthia Nickschas &amp; Friends</span></span><br />
<span id="page3R_mcid24" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Is‘ halt so!</span></span><br />
<span id="page3R_mcid25" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Kick the Flame / Brokensilence</span></span></p>
<p><strong><br />
Persönliche Empfehlung – Lied:</strong><br />
<span id="page3R_mcid36" class="markedContent"><span dir="ltr">Wolfgang Buck</span></span><br />
<span id="page3R_mcid37" class="markedContent"><span dir="ltr">Hä?</span></span><br />
<span id="page3R_mcid38" class="markedContent"><span dir="ltr">Album:</span> <span dir="ltr">Visäwie</span></span><br />
<span id="page3R_mcid39" class="markedContent"><span dir="ltr">Label:</span> <span dir="ltr">Eigen</span><span dir="ltr">produktion</span> <span dir="ltr">https://wolfgang</span><span dir="ltr">&#8211;</span><span dir="ltr">buck.de</span></span><br />
<span id="page3R_mcid40" class="markedContent"><span dir="ltr">Empfohlen von</span> <span dir="ltr">Dieter Kindl / Kassel</span></span></p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="https://www.liederbestenliste.de" target="_blank" rel="noopener">liederbestenliste.de</a></p>
<small>Anzeigen</small></ br>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/"  target="_blank"><img src="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2026/05/krieger.png" title="" alt="" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>»Man hat sich im ›Grand Hotel Abgrund‹ eingerichtet«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/man-hat-sich-im-grand-hotel-abgrund-eingerichtet/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2022 07:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Niedergang des linken Kulturjournalismus – und was jetzt zu tun ist. Ein Gespräch mit Susann Witt-Stahl Interview: Stefan Huth Ausgerechnet vor einem heißen Herbst mit Antikriegs- und Sozialprotesten wird <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/man-hat-sich-im-grand-hotel-abgrund-eingerichtet/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Niedergang des linken Kulturjournalismus – und was jetzt zu tun ist. Ein Gespräch mit Susann Witt-Stahl</strong></p>
<p><em>Interview: Stefan Huth</em></p>
<p><strong>Ausgerechnet vor einem heißen Herbst mit Antikriegs- und Sozialprotesten wird <em>M&amp;R</em> auf Eis gelegt – ist das nicht ein besonders schlechter Zeitpunkt?</strong></p>
<p>Ja, natürlich. Denn dieser »schlechte Zeitpunkt« ist ja zugleich der Kulminationspunkt einer weltenbrandgefährlichen Entwicklung, von der sich leider ideologisch verwirrte Teile der Linken zum NATO-Patriotismus und Rechtsopportunismus treiben lassen. Da die sogenannte vierte Gewalt heute so aggressiv wie nie als Einpeitscherin einer Politik fungiert, die unsere Gesellschaft in den Abgrund stürzen kann, kommt jetzt den oppositionellen Medien eine exponierte Rolle zu. Vor allem als Aufklärer, aber auch als Megaphone aller vernünftigen Kräfte, die verstanden haben, was jetzt historisch fällig ist: der »Griff nach der Notbremse«, revolutionärer Widerstand, wie es Walter Benjamin in seinen »Geschichtsphilosophischen Thesen« angesichts des Faschismus und Zweiten Weltkriegs ausdrückte. Aber der allgegenwärtige Mangel an qualifizierten linken Kulturjournalisten, die unsere marxistische Blattline weiterführen können und sich dem kämpferischen Internationalismus verbunden fühlen, hat nun leider die <em>M&amp;R</em> in einen »Lock-in-Syndrom«-artigen Zustand versetzt: Der Geist ist hellwach, willig und angriffslustig, aber der Körper geschwächt und gelähmt.</p>
<p><strong>Wie ist diese Misere zu erklären?</strong></p>
<p>Sie ist untrennbar mit Zerfallstendenzen in der Linken verbunden. Der »Christopher Street Day 2022 Berlin« – nicht zuletzt, weil er eine Emanzipationsbewegung instrumentalisiert, vermarktet und damit unterminiert – liefert das Sinnbild dafür: Eine von hysterischem Hedonismus besoffene liberale Partylinke marschiert im Geld-Ware-Techno-Rhythmus »Vereint in Liebe!«, ebenso zum Kommerz wie zur »Panzerhaubitze 2000« und anderen von Deutschland für den Ukraine-Krieg gelieferten Mordwerkzeugen, ins Nichts. Ein anachronistischer Zug, der auch durch alle linken Kulturszenen und ihre Medien geht. Und das Gros des gehobenen linken Feuilletons hat sich gemütlich im »Grand Hotel Abgrund« eingerichtet: Es kommentiert lieber den grauslichen Weltlauf mit einem zuweilen unerträglichen Zynismus – der von verdinglichtem Bewusstsein, keineswegs aber von Intellekt zeugt –, statt den kämpfenden Linken beizustehen, die verzweifelt versuchen, ihn aufzuhalten.</p>
<p><strong>Warum ist das Elend in der Kunst- und Kultursphäre offenbar besonders groß?</strong></p>
<p>Peter Hacks hatte während der letzten großen Zeitenwende kritisiert, dass der Realsozialismus schon früh den Überbau kampflos geräumt und seine Kunstproduktion eingestellt hat. Damit war der Weg frei für eine von den USA ausgehende und von der Kulturindustrie gestützte Mediokratie, die nach der Ausschaltung des Systemkonkurrenten totalitär wurde. Mit fatalen Folgen für die Kunst: Da sie Erkenntnischarakter hat und immer wieder den alle Verhältnisse umhüllenden Ideologieschleier des Spätkapitalismus lüftet und zeigt, wie die Welt wirklich ist, wurde sie von den Medien weitgehend eliminiert. An ihre Stelle trat eine idealistische Unkunst, die die Menschen betrügt und Wahn produziert. Das Feuilleton ist schon lange vorwiegend damit beschäftigt, die dafür passende »Manipulationsästhetik« zu verbreiten.</p>
<p><strong>Wenn das stimmt – was müssen dann marxistische Kunst und Kultur und ihre Organe leisten?</strong></p>
<p>Sie müssen die Unkunst bloßstellen als das, was sie wirklich ist: Gaukelei, Träger der perfiden Lüge, dass alles richtig und nicht zu ändern ist: vom Mario-Barth-Jauche-TV über den imperialistischen Krieg bis zum globalen Ökozid, der schon in vollem Gange ist. Und sie müssen die Erinnerung daran wachhalten, was Kunst wirklich ist: »die höchste Weise, sich um die Menschheit zu kümmern«, wie Hacks es ausdrückte. Um die Kunst zu retten, muss der von ihm beklagte falsche »Verzichtfrieden« revidiert und die marxistische Linke wieder offensiv in den »ästhetischen Weltkrieg« eintreten, der gnadenlos weiterwütet. Wir haben es immer als unsere dringlichste Pflicht betrachtet, mit der M&amp;R der dafür nötigen Waffe der Ideologiekritik ein Magazin zu geben – deshalb müssen wir neue Kräfte sammeln und den Kampf wiederaufnehmen.</p>
<p><strong>Susann Witt-Stahl ist seit 2014 Chefredakteurin von <em>Melodie &amp; Rhythmus</em></strong></p>
<p>aus: Tageszeitung <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/432994.linkes-feuilleton-man-hat-sich-im-grand-hotel-abgrund-eingerichtet.html" target="_blank" rel="noopener"><em>junge Welt</em>, 20.08.2022</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn die Kraft fehlt</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/wenn-die-kraft-fehlt/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2022 07:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Weshalb der Verlag 8. Mai das Kulturmagazin Melodie &#38; Rhythmus einstellt Leider müssen wir heute eine schmerzliche Niederlage eingestehen: Das Magazin für Gegenkultur Melodie &#38; Rhythmus (M&#38;R) kann nicht weiter <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/wenn-die-kraft-fehlt/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weshalb der Verlag 8. Mai das Kulturmagazin <em>Melodie &amp; Rhythmus</em> einstellt</strong></p>
<p>Leider müssen wir heute eine schmerzliche Niederlage eingestehen: Das Magazin für Gegenkultur <em>Melodie &amp; Rhythmus</em> (<em>M&amp;R</em>) kann nicht weiter erscheinen. Das hat verschiedene Gründe, sie sind aber vor allem in unserer Schwäche und in der der Linken insgesamt zu sehen.</p>
<p>Mit <em>M&amp;R</em> will der Verlag 8. Mai ein journalistisches Produkt verfügbar machen, das andere (auch die eigene Tageszeitung) nicht oder nur schlecht machen können. Zeitung wie Zeitschrift fungieren dabei weder als Diener des politischen Personals der Herrschenden noch als Handlager der Kulturindus­trie, sondern sind der Aufklärung verpflichtet. Beide sollen ihre spezifischen Stärken ausspielen. Und das alles unter kapitalistischen Produktionsbedingungen, worüber wir uns nie Illusionen gemacht haben. Seit Jahren können wir unter diesen Bedingungen bestehen, aber im Moment reicht die verfügbare Kraft nicht mehr aus.</p>
<p>Das liegt nicht an fehlenden ökonomischen Mitteln: Abobestände bei <em>jW</em> wie <em>M&amp;R</em> entwickeln sich entgegen allen Trends gut, auch unsere Genossenschaft wächst. Aber die Redaktionen von Zeitung wie Zeitschrift können nur dann gute journalistische Arbeit leisten, wenn auch ausreichend handwerklich wie politisch erfahrene Kolleginnen und Kollegen dafür zur Verfügung stehen. Die <em>junge Welt</em> hat den Vorteil, dass bei 305 Ausgaben im Jahr auch unerfahrene Kräfte gut eingearbeitet und geschult werden können. <em>Melodie &amp; Rhythmus</em> hingegen erscheint viermal im Jahr – da muss im wesentlich kleineren Team vom ersten Moment an alles funktionieren, wenn wir bei der Qualität des Produktes keine relevanten Abstriche akzeptieren wollen. So hat in den letzten Jahren ein zu kleines, aber gutes <em>M&amp;R</em>-Team hervorragende Arbeit geleistet. Da diese Art von Produktion auf Verschleiß langfristig nicht durchzuhalten ist, haben wir zusätzliche Redaktionsstellen für <em>M&amp;R</em> ausgeschrieben. Trotz intensiver Suche konnten wir niemanden mit der notwendigen journalistischen wie politischen Qualifikation und Erfahrung finden. Deshalb sehen wir uns gezwungen, Melodie &amp; Rhythmus vorläufig auf Eis zu legen.</p>
<p>Die Entscheidung ist auch davon beeinflusst, dass die schon jetzt außerordentlich schwierigen Zeiten noch wesentlich problematischer werden: Tageszeitungen vernichten gerade die Grundlagen ihrer Existenz. Ihre Qualität wird schlechter, während Abo- und Einzelverkaufspreise dramatisch steigen. Viele flüchten sich in die Idee, dass mit einer rein digitalen Version das Geschäftsmodell Tageszeitung gerettet werden könnte. Die Folge ist ein Verfall der Infrastruktur für das Printprodukt, was für die <em>junge Welt</em> bedeutet, dass sie sich viel stärker als bisher um die Entwicklung ihrer Onlinepräsenz kümmern muss. Es kommt aber noch ein weiteres schwerwiegendes Problem hinzu: Wir müssen uns zur Zeit gegen massive Angriffe des Inlandsgeheimdienstes der Bundesrepublik Deutschland wehren! Der Verfassungsschutz versucht mit verschiedenen nachrichtendienstlichen Mitteln, dem Verlag »den Nährboden zu entziehen«, ihn also ökonomisch zu ruinieren, um seine politische »Wirkmächtigkeit« zu zerstören. So formulierte das die Bundesregierung in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Partei Die Linke ganz offen. Deshalb führt der Verlag einen Prozess gegen die Bundesrepublik Deutschland. Der kostet schon jetzt viel Kraft und wird noch durch mehrere Instanzen gehen.</p>
<p>Und trotzdem: Es liegt vor allem in unserer Verantwortung, dass wir eine progressive und gefragte Kulturzeitschrift vom Markt nehmen, weil wir nicht ausreichend qualifiziertes Personal finden. Aber dieses Problem muss nicht ewig unlösbar sein! Deshalb arbeiten wir weiter an den Voraussetzungen, um die Produktion wiederaufnehmen zu können. Denn an Ideen, Mut und Entschlossenheit unsererseits, aber vor allem an der Notwendigkeit eines Magazins für Gegenkultur fehlt es keineswegs. Allen, die uns auf dem bisherigen Weg an verschiedenen Stellen unterstützt haben, gilt unser herzlicher Dank.</p>
<blockquote><p><strong>Hintergrund: Eine kleine <em>M&amp;R</em>-Geschichte</strong></p>
<p><em>Melodie &amp; Rhythmus</em> erscheint seit 1957 in Berlin und war einer der beliebtesten Titel in der DDR. Das »Fachblatt für Tanz und Unterhaltungsmusik« erlebt nach dem Ende der DDR seinen eigenen Niedergang: Der Versuch, mit Pop und Trallala der Bravo Konkurrenz zu machen, führt 1991 zur Einstellung. 2004 wiederbelebt, sollen mit der Präsentation von Ostinterpreten Anzeigenkunden geworben werden. Der Versuch scheitert, auch nachdem der Berliner Heimatverlag (»Shop 24 Direct«) Titel und Geschäftsmodell übernommen hat. Seit Ende 2008 führt der Verlag 8. Mai GmbH die Zeitschrift.</p>
<p>Mit dem Heft 2/2010 erfolgt die erste starke Veränderung: Seither bietet jede Ausgabe einen inhaltlichen Schwerpunkt. Der prägt aber noch nicht die Titelseiten, weil dabei noch immer große Labels ein entscheidendes Wort mitreden. Mit Ausgabe 3/2014 folgt der Bruch: Den Heftschwerpunkt bestimmt seither die Titelseite, Susann Witt-Stahl leitet die Redaktion. Gemeinsam mit dem Verlag und dem <em>M&amp;R</em>-Team entwickelt sie die Zeitschrift konsequent zum »Magazin für Gegenkultur« weiter. Ein in der Ausgabe 1/2019 veröffentlichtes »Manifest für Gegenkultur« findet international Beachtung.</p>
<p>Auch die <em>M&amp;R</em>-Gestaltung fällt auf, etwa beim Branchenwettbewerb »Cover des Monats«. So erreichte der <em>M&amp;R</em>-Titel 1/2022 den sechsten Platz – noch vor Stern und Spiegel. Christian Anhut, Executive Creative Director bei Saatchi and Saatchi: »Eindringliches Cover.« Wie das ganze Magazin. Deshalb darf es nicht dauerhaft vom Markt verschwinden. (dk)</p></blockquote>
<p>aus: Tageszeitung <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/432993.in-eigener-sache-wenn-die-kraft-fehlt.html" target="_blank" rel="noopener"><em>junge Welt</em>, 20.08.2022</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Esther Bejarano: »Wunderbare kleine große Frau«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/esther-bejarano/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2021 10:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=20910</guid>
		<description><![CDATA[Esther Bejarano mit ihrer Band Microphone Mafia auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2016 Foto: Christian Ditsch Die deutsch-jüdische Musikerin Esther Bejarano war Mitglied im Mädchenorchester von Auschwitz. Seit Anfang der 1980er-Jahre kämpfte <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/esther-bejarano/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-13295" src="https://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2016/02/rlk.jpg" alt="Foto: Christian Ditsch" width="680" height="453" /><br />
Esther Bejarano mit ihrer Band Microphone Mafia auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2016<br />
<small>Foto: Christian Ditsch</small></p>
<p><big>Die deutsch-jüdische Musikerin Esther Bejarano war Mitglied im Mädchenorchester von Auschwitz. Seit Anfang der 1980er-Jahre kämpfte die aktive Antifaschistin, zunächst mit ihrer Formation Coincidence, seit 2009 mit der Rap-Band Microphone Mafia, gegen das Vergessen. Am 10. Juli verstarb sie im Alter von 96 Jahren.</big></p>
<p><big>In den vergangenen Jahren nahm sie an mehreren M&amp;R-Veranstaltungen teil.<br />
Aus dem M&amp;R-Archiv:</big></p>
<p><big>• <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2021/wirklich-ehren-koennen-wir-sie-nur-indem-wir-fuer-eine-sozialistische-gesellschaft-streiten/"><strong>»Wirklich ehren können wir sie nur, indem wir für eine sozialistische Gesellschaft streiten«</strong></a></big><br />
<strong>Moshe Zuckermann nimmt Abschied von Esther Bejarano</strong><br />
M&amp;R 4/2021</p>
<p><big>• <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2020/wunderbare-kleine-grosse-frau/"><strong>Wunderbare kleine große Frau</strong></a></big><br />
<strong>Esther Bejarano zum 95. Geburtstag – ein Ständchen von Moshe Zuckermann</strong><br />
M&amp;R 1/2020</p>
<p><strong>M&amp;R Künstler-Konferenz</strong><br />
<big>• Videomitschnitt vom Podium IV: <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/dokumentiert-kuenstler-konferenz/"><strong>»Im Vergangenen den Funken der Hoffnung anfachen« − Erinnerungskultur als Akt der Rettung</strong></a></big><br />
Es diskutieren: Esther Bejarano (Sängerin), Erich Hackl (Schriftsteller), Moshe Zuckermann (Kunsttheoretiker), Moderation: Susann Witt-Stahl (Chefredakteurin Melodie &amp; Rhythmus)<br />
Juni 2019</p>
<p><big>• <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2017/losgeloest/"><strong>»Losgelöst von allen Wurzeln …«</strong></a></big><br />
<strong>Esther Bejarano und Moshe Zuckermann wanderten zwischen den Jüdischen Welten – Vor ausverkauften Häusern in Hamburg und Berlin</strong><br />
M&amp;R 1/2017</p>
<p><big>• <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/mr-5-2016/manchmal-kommen-mir-die-traenen/"><strong>»Manchmal kommen mir die Tränen …«</strong></a></big><br />
<strong>Esther Bejarano über jüdische Kultur und die Wirkung von Musik</strong><br />
M&amp;R 5/2016, Schwerpunkt: Jüdische Musiken</p>
<blockquote><p><strong>»Losgelöst von allen Wurzeln …« – der Film</strong><br />
Eine Wanderung zwischen den jüdischen Welten. Esther Bejarano, Moshe Zuckermann, Rolf Becker<br />
Eine filmische Dokumentation<br />
DVD, Laufzeit: ca. 121 Minuten<br />
Die DVD erhalten Sie im <a href="https://www.mr-onlineshop.com/dvd/losgeloest/" target="_blank" rel="noopener">M&amp;R-Onlineshop</a><br />
für 9,90 Euro zzgl. Versandkosten.</p></blockquote>
<p><strong>Liedvortrag auf der Künstler-Konferenz</strong><br />
<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/lvTtffw3Yv4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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		<title>Geschützt: Fried &#8211; Testseite</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2021 19:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.]]></description>
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		<title>Dokumentiert: M&amp;R-Künstler-Konferenz</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 09:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. Juni 2019 fand im Heimathafen Neukölln die Künstler-Konferenz von Melodie &#38; Rhythmus statt. Wir dokumentieren hier Teile des Programms. Wir dokumentieren hier die Podien, Interviews, Vorträge etc. Vortrag: <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/dokumentiert-kuenstler-konferenz/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. Juni 2019 fand im Heimathafen Neukölln die <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/kuenstler-konferenz/">Künstler-Konferenz von <em>Melodie &amp; Rhythmus</em></a> statt. Wir dokumentieren hier Teile des Programms. Wir dokumentieren hier die Podien, Interviews, Vorträge etc.</p>
<blockquote><p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/XysWPhWh700" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><strong>Vortrag: Zu den Möglichkeiten und Grenzen widerständiger Kunst und Kultur in der Warengesellschaft</strong></p>
<p>Der moderne Diskurs über Kunst bewegte sich von Anbeginn zwischen dem Postulat der Kunst um der Kunst willen (l‘art pour l‘art), mithin der Kunst als Selbstzweck, und der Kunst im Kontext ihrer Erscheinung, also Kunst mit fremdbestimmten Funktionen oder gar Bestimmungen. Daran knüpft sich auch die Frage nach der Möglichkeit von kritischer Kunst und kritischer linker Kultur im Kontext einer kapitalistischen Warenkultur, die besonders geeignet ist, Kunst zu vereinnahmen und kulturindustriell ihrer kritischen Dimension zu berauben. Vor diesem Hintergrund gilt es, Potenziale und Grenzen widerständiger Kunst auszuloten.</p>
<p>Vortrag: Moshe Zuckermann (Kunsttheoretiker)</p></blockquote>
<blockquote><p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/kZ6lT68nsMc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><strong>Podium IV: »Im Vergangenen den Funken der Hoffnung anfachen« − Erinnerungskultur als Akt der Rettung</strong></p>
<p>Fortschrittliche Künstler und Intellektuelle betrachten Geschichte nicht museal als Abgeschlossenes. Sie begreifen die Vergangenheit als untrennbar mit dem Heute Verbundenes, das wiederbelebt werden und die Gegenwart verändern kann. Werke wie »Gedenkblatt für Karl Liebknecht« von Käthe Kollwitz oder Alfred Hrdlickas dem antifaschistischen Widerstand gewidmete Skulptur »Marsyas« bilden die Antithese zu bürgerlicher Nostalgie und rechtem Mythos, denn sie halten ein revolutionäres historisches Bewusstsein wach, das den Besiegten, aber nicht Widerlegten, die gescheitert sind, gedemütigt, gequält und dem Vergessen ausgeliefert wurden, die Treue hält, ihren Idealen neues Leben einhaucht und sie aktualisiert: Erinnerung wird zum Akt der Rettung für die Gegenwart und eine befreite Zukunft – zum Funken, der »den Sprengstoff, der im Gewesenen liegt«, zur »Entzündung« bringt, wie Walter Benjamin in seinem »Passagen-Werk« schrieb. Heute mahnt sie vor allem zur Verteidigung der getöteten Besiegten und anderer Opfer des Terrors der Herrschenden, die immer skrupelloser für die Konditionierung zum Konformismus, falsche Versöhnung mit der kapitalistischen Weltordnung und kommerzielle Ausschlachtung in der Kulturindustrie vereinnahmt werden: von der Sozialdemokratisierung der Kommunistin Rosa Luxemburg bis zum Verramschen von Che Guevara als Posterboy. Zur Perversion getrieben wird der Imperativ »Erinnere dich!«, wenn die Opfer von Holocaust, Verfolgung und Krieg als »Argument« für imperialistische Raubzüge herhalten müssen. »Auch die Toten werden vor dem Feind, wenn er siegt, nicht sicher sein. Und dieser Feind hat zu siegen nicht aufgehört«, heißt es in Benjamins geschichtsphilosophischen Thesen. Was tun, wenn die Feinde derart mächtig sind, dass sie sogar ungehindert die von ihren politischen Vorfahren Ermordeten für neofaschistische Lügenpropaganda instrumentalisieren können − wie es unlängst der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro in Yad Vashem gewagt hat? Ist es heute überhaupt noch möglich, eine authentische (Klassen-)Erinnerung an die Besiegten und Unterdrückten zu bewahren und, wie von Benjamin gefordert, »im Vergangenen den Funken der Hoffnung anzufachen«, die zur Erfüllung im Reich der Freiheit treibt?</p>
<p>Es diskutieren:<br />
Esther Bejarano (Sängerin)<br />
Erich Hackl (Schriftsteller)<br />
Moshe Zuckermann (Kunsttheoretiker)<br />
Moderation: Susann Witt-Stahl (Chefredakteurin Melodie &amp; Rhythmus)</p></blockquote>
<blockquote><p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/_TvQrLuRTM4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><strong>Künstler-Konferenz der Melodie &amp; Rhythmus: Podium III: »Utopie von der Freiheit des Menschen«</strong></p>
<p>Die Idee einer revolutionären Kunst wurde im 20. Jahrhundert in einer atemberaubenden Radikalität gedacht. Ob Arseni Awraamows der Oktoberrevolution gewidmete »Sinfonie der Fabriksirenen« von 1922 oder Erwin Piscators an das Proletarische Theater anknüpfende »Revue Roter Rummel« von 1924 − die Erfolge in den Klassenkämpfen lösten eine regelrechte Eruption in der Kunst- und Kulturproduktion aus. Aber wie beispielsweise Diego Riveras Gemälde »Der Mensch am Scheideweg« (zwischen Sozialismus und Barbarei) von 1933 oder die Gedichte von Roque Dalton in den 1960ern und 70ern zeigen, haben linke Künstler auch in nicht- oder konterrevolutionären Zeiten an revolutionären Formen und Inhalten gearbeitet. Hans Werner Henze hat mit seiner Sinfonia Nr. 6, deren Uraufführung er 1969 in Havanna dirigierte, »Musik gegen die Bourgeoisie« und ein »direktes Bekenntnis zur Revolution« in zwar noch bewegten, aber schon schweren Zeiten komponiert, als die internationale antikapitalistische Linke sehr bald in die Defensive geraten sollte. Bereits 1968 hatte er erklärt, Musik könne angesichts der wachsenden gesellschaftlichen Widersprüche nur noch als »Akt von Verzweiflung« verstanden werden, und verwies auf die Dringlichkeit der Schaffung des »größten Kunstwerks der Menschheit«: der Weltrevolution. Was gilt fast 50 Jahre später, seit der schweren Niederlage von 1989/90 und Alleinherrschaft des Kapitalismus − was bleiben der Kunst und Kultur außer einer kämpferischen großen Weigerung? Und wie kann eine radikale Verneinung des Bestehenden produktiv in eine Ästhetik einer neuen konkreten »Utopie von der Freiheit des Menschen« (Henze) übersetzt werden?</p>
<p>Es diskutieren:<br />
Konstantin Wecker (Liedermacher)<br />
Wieland Hoban (Komponist)<br />
Mesut Bayraktar (Schriftsteller)<br />
Moderation: Stefan Huth (Chefredakteur junge Welt)</p></blockquote>
<blockquote><p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/fntNTxPWmEU?controls=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><strong>Künstler-Konferenz der Melodie &amp; Rhythmus: Podium II: »Unter den Medien schweigen die Musen« − Im Bann von Manipulationsästhetik und (digitalisierter) Meinungsmache</strong></p>
<p>Die Grenzen zwischen Journalismus und Propaganda für die herrschende Ordnung waren seit jeher fließend. Heute sind sie nahezu komplett aufgelöst. Die »Exterminierung der Wirklichkeit und ihre Ersetzung durch eine Medienwelt« und der Triumph der »Manipulationsästhetik« über die Kunst, wie sie Peter Hacks 1990 in seinem Essay »Unter den Medien schweigen die Musen« diagnostiziert hatte, streben so gut wie ungebremst zur Vollendung. In Online-Kulturmagazinen, die in den vergangenen Jahren in großer Zahl gegründet wurden, auch längst schon und viel gefährlicher in der Konzernpresse bis hinein in die öffentlich-rechtlichen Medien zeichnet sich (wieder) in dem Trend der Ästhetisierung der Politik eine faschistoide Instrumentalisierung von Kunst und Kultur ab. Die größte Ideologiefalle stellt aber der Mythos von nahezu unbegrenzten Publikationsmöglichkeiten, freiem Informationsaustausch und Kommunikation im Internet dar. Solange es unter der Verfügungsgewalt des Kapitals steht, ist die Basis, auf der Technologien Macht in der Gesellschaft gewinnen, immer die Macht der ökonomischen Eliten – und so ist die zu einer Kampagne angewachsene Beschwörung des Endes der Printmedien vor allem von dem Interesse an Profit und Herrschaftssicherung geleitet. Die rasant fortschreitende totale Digitalisierung beschleunigt auch Eindimensionalisierungsprozesse in der Berichterstattung und ermöglicht die Ausübung totaler Kontrolle: Immer häufiger werden Organe der linken Opposition geblockt, gelöscht oder unerwünschte Positionen gefiltert. Und durch die Stauchung des Contents in eine für die Online-Rezeption passende Form wird die Praxis der Kulturtechnik des (kollaborativen) Schreibens von langen einander ergänzenden Texten, also die Darstellung komplexer Zusammenhänge, Hintergründe und Analysen, sukzessive eingeschränkt, perspektivisch verschwinden. Der verordnete Trend geht zu einem banalen, via Smartphone konsumierbaren Häppchen-Journalismus, der die Aufklärungsagenda kritischer Presse weiter unterminiert. Wo finden sich noch Schlupflöcher für eine radikale Ideologiekritik im Räderwerk einer Medienmaschine, die auch ohne Zensur nur die Meinung der Herrschenden ausspuckt? Welche Strategie müssen linke Medienschaffende anwenden, um ihrer politischen und historischen Verpflichtung nachzukommen, vom Standpunkt der Ausgebeuteten und Unterdrückten aus zu zeigen, wie die Verhältnisse wirklich sind?</p>
<p>Es diskutierten:<br />
Ekkehard Sieker (Redakteur »Die Anstalt«)<br />
Ekinsu Devrim Danış (Redakteurin Yeni E)<br />
Julieta Daza (Redakteurin Agencia Bolivariana de Prensa, der Wochenzeitung Petare Al Día [Caracas] und der Radiosendung Paraos en la raya [Caracas])<br />
Moderation: Dietmar Koschmieder (Geschäftsführer Verlag 8. Mai)</p></blockquote>
<blockquote><p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/doZ_Wtc618A" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><strong>Podium I: »Anschwellender Bocksgesang« − Zur Rechtsentwicklung in der Kultur</strong></p>
<p>In Deutschland wird eine »rechtsintellektuelle Wende« beschworen. Ihr Vorschein und Elemente einer Programmatik fanden sich bereits in Botho Strauß’ 1993 veröffentlichtem »anschwellenden Bocksgesang«. Heute normalisiert sich die Rechtsentwicklung in allen möglichen Strömungen (ob als konservativ, neu-rechts, neonazistisch, neokonservativ oder prowestlich faschistisch), hat längst ihren festen Ankerplatz in der »bürgerlichen Mitte« erobert und findet auch großen Niederschlag in der Kulturindustrie-Produktion. Was durch Sloterdijk, Tellkamp &amp; Co, in Vulgärform durch Sarrazin und Broder, zunehmend Raum in den Feuilletons greift im Unterhaltungssegment als »Volks-Rock’n’Roll«, »Nuhr mal so« als »Kabarett« gegen »den Islam«, die Friedens-, Mieten- und Klimabewegung daherkommt, wird immer seltener als sozialdarwinistische Propaganda, antiaufklärerisch und menschenfeindlich erkannt − und als Problem ausschließlich der Pegida-»Pöbel« ausgemacht. Der Mainstream der linken Kulturszene reagiert bewusstlos, gibt sich der falschen Hoffnung auf Popularisierung durch »Antifa«-Branding oder anderem (Markt-)Konformismus hin und damit die antifaschistische Kunsttradition von Eisler und Brecht auf. Obwohl (und manchmal auch gerade weil!) diese einen unverstellten Blick auf die Wesensverwandtschaft von Kapitalismus mit rechten Gesellschaftsmodellen ermöglicht – und auf eine völlig verrohte ökonomische Elite, die längst die Abenddämmerung der bürgerlichen Demokratie hat anbrechen lassen. Was tun gegen die wachsende »geistige Obdachlosigkeit« der Intellektuellen, wie sie Siegfried Kracauer schon einmal Anfang der 1930er-Jahre festgestellt hatte? Was ist nötig, um aus der Defensive serviler Anpassung und Resignation in eine antikapitalistische Kulturoffensive zu kommen, die nicht trügerische, sondern prometheische Träume entfalten kann?</p>
<p>Es diskutierten:<br />
Konstantin Wecker (Liedermacher)<br />
Gisela Steineckert (Schriftstellerin)<br />
Rolf Becker (Schauspieler)<br />
Volker Lösch (Regisseur)<br />
Moderation: Arnold Schölzel (Chefredakteur RotFuchs)</p></blockquote>
<blockquote><p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/mfewcmnsWH0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Vorsicht Satire: Alles.Scheizse sah sich gezwungen, »kritisch zu intervenieren«: Die Band hat einen Live-Song mit einer unmissverständlichen Botschaft performt: Revolution ist Quark und abgesagt, also muss die Linke sich weiter in den transatlantischen Konsens der BRD einfügen. Denn wie zentrale Denker der Kritischen Theorie, Marx, Adorno, Broder und Trump, schon immer wussten: »Gegen den Faschismus steht das Kapital – der Kampf um Befreiung ist neoliberal!«<br />
Alles.Scheizse sind die ideologiekritischste Antifa-Musikgruppe der Welt und verteidigen den liberalen Westen und seine Kriege für die Zivilisations-Wahrung gegen die fiesen Kommunisten, Moslems und andere Nazis. Ihre Waffen: Inflationär gebrauchte Antisemitismus-Vorwürfe, bürgerlicher Hedonismus und dumpf-deutscher Elektropop.</p></blockquote>
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		<title>Vortrag: Zu den Möglichkeiten und Grenzen widerständiger Kunst und Kultur in der Warengesellschaft</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/vortrag/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2019 19:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Der moderne Diskurs über Kunst bewegte sich von Anbeginn zwischen dem Postulat der Kunst um der Kunst willen (l‘art pour l‘art), mithin der Kunst als Selbstzweck, und der Kunst im <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/vortrag/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der moderne Diskurs über Kunst bewegte sich von Anbeginn zwischen dem Postulat der Kunst um der Kunst willen (l‘art pour l‘art), mithin der Kunst als Selbstzweck, und der Kunst im Kontext ihrer Erscheinung, also Kunst mit fremdbestimmten Funktionen oder gar Bestimmungen. Daran knüpft sich auch die Frage nach der Möglichkeit von kritischer Kunst und kritischer linker Kultur im Kontext einer kapitalistischen Warenkultur, die besonders geeignet ist, Kunst zu vereinnahmen und kulturindustriell ihrer kritischen Dimension zu berauben. Vor diesem Hintergrund gilt es, Potenziale und Grenzen widerständiger Kunst auszuloten.</p>
<p>Vortrag: <strong>Moshe Zuckermann</strong> (Kunsttheoretiker)</p>
<p><a href="http://www.melodieundrhythmus.com/kuenstler-konferenz/"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2019/04/1200x627.png" alt="1200x627" width="1200" height="627" class="alignnone size-full wp-image-18522" /></a></p>
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		<title>Podium IV: »Im Vergangenen den Funken der Hoffnung anfachen« − Erinnerungskultur als Akt der Rettung</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/podium-erinnerungskultur/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2019 19:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Fortschrittliche Künstler und Intellektuelle betrachten Geschichte nicht museal als Abgeschlossenes. Sie begreifen die Vergangenheit als untrennbar mit dem Heute Verbundenes, das wiederbelebt werden und die Gegenwart verändern kann. Werke wie <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/podium-erinnerungskultur/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Fortschrittliche Künstler und Intellektuelle betrachten Geschichte nicht museal als Abgeschlossenes. Sie begreifen die Vergangenheit als untrennbar mit dem Heute Verbundenes, das wiederbelebt werden und die Gegenwart verändern kann. Werke wie »Gedenkblatt für Karl Liebknecht« von Käthe Kollwitz oder Alfred Hrdlickas dem antifaschistischen Widerstand gewidmete Skulptur »Marsyas« bilden die Antithese zu bürgerlicher Nostalgie und rechtem Mythos, denn sie halten ein revolutionäres historisches Bewusstsein wach, das den Besiegten, aber nicht Widerlegten, die gescheitert sind, gedemütigt, gequält und dem Vergessen ausgeliefert wurden, die Treue hält, ihren Idealen neues Leben einhaucht und sie aktualisiert: Erinnerung wird zum Akt der Rettung für die Gegenwart und eine befreite Zukunft – zum Funken, der »den Sprengstoff, der im Gewesenen liegt«, zur »Entzündung« bringt, wie Walter Benjamin in seinem »Passagen-Werk« schrieb. Heute mahnt sie vor allem zur Verteidigung der getöteten Besiegten und anderer Opfer des Terrors der Herrschenden, die immer skrupelloser für die Konditionierung zum Konformismus, falsche Versöhnung mit der kapitalistischen Weltordnung und kommerzielle Ausschlachtung in der Kulturindustrie vereinnahmt werden: von der Sozialdemokratisierung der Kommunistin Rosa Luxemburg bis zum Verramschen von Che Guevara als Posterboy. Zur Perversion getrieben wird der Imperativ »Erinnere dich!«, wenn die Opfer von Holocaust, Verfolgung und Krieg als »Argument« für imperialistische Raubzüge herhalten müssen. »Auch die Toten werden vor dem Feind, wenn er siegt, nicht sicher sein. Und dieser Feind hat zu siegen nicht aufgehört«, heißt es in Benjamins geschichtsphilosophischen Thesen. Was tun, wenn die Feinde derart mächtig sind, dass sie sogar ungehindert die von ihren politischen Vorfahren Ermordeten für neofaschistische Lügenpropaganda instrumentalisieren können − wie es unlängst der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro in Yad Vashem gewagt hat? Ist es heute überhaupt noch möglich, eine authentische (Klassen-)Erinnerung an die Besiegten und Unterdrückten zu bewahren und, wie von Benjamin gefordert, »im Vergangenen den Funken der Hoffnung anzufachen«, die zur Erfüllung im Reich der Freiheit treibt?</p>
<p>Es diskutieren:<br />
<strong>Esther Bejarano</strong> (Sängerin)<br />
<strong>Erich Hackl</strong> (Schriftsteller)<br />
<strong>Moshe Zuckermann</strong> (Kunsttheoretiker)<br />
Moderation: <strong>Susann Witt-Stahl</strong> (Chefredakteurin Melodie &#038; Rhythmus)</p>
<p><a href="http://www.melodieundrhythmus.com/kuenstler-konferenz/"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2019/04/1200x627.png" alt="1200x627" width="1200" height="627" class="alignnone size-full wp-image-18522" /></a></p>
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		<title>Podium IV: »Die Herzen in Brand setzen« − Linke Agitationskultur</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/podium-agitationskultur/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2019 19:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gesellschaft im Bann eines sich immer autoritärer gebärdenden Kapitalismus schreit förmlich nach einer widerständigen (populären) Kultur. Aber die Gravitationskräfte des alles beherrschenden entfesselten Marktes sind enorm. Wie die Hippie-, <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/podium-agitationskultur/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gesellschaft im Bann eines sich immer autoritärer gebärdenden Kapitalismus schreit förmlich nach einer widerständigen (populären) Kultur. Aber die Gravitationskräfte des alles beherrschenden entfesselten Marktes sind enorm. Wie die Hippie-, Punk- und Hip-Hop-Bewegung bewiesen haben, vermag er jeden noch so radikalen Protest zu integrieren, in Wert zu setzen, zu neutralisieren − häufig sogar gegen seine Träger in Stellung zu bringen. Eine mit Radical Chic camouflierte neoliberale Subkultur singt längst das Hohelied der Anpassung und vermittelt die Botschaft, dass die Wirklichkeit sich nicht erkennen, nur noch anerkennen lasse; selbst für Kriegsreklame hat sie sich als rekrutierbar erwiesen. »Die Herzen in Brand setzen«, wie es einst der Schauspieler und Sänger Ernst Busch gefordert hat − ist das noch machbar? Herrschen überhaupt noch intakte Bedingungen der Möglichkeit einer von unten aufsteigenden Agitprop-Massenkultur (wie es sie mit den kommunistischen Arbeiterchören in den 1920ern, aber auch noch Anfang der 80er-Jahre mit dem Sogenannten Linksradikalen Blasorchester in der Anti-AKW-Bewegung gegeben hat), die nicht im Handumdrehen von der Kulturindustrie einkassiert wird? Und vermögen Humor und Satire heute im allgemeinen Zustand völliger Verblendung weiterhin, »die Wahrheit aufzublasen, damit sie deutlicher wird« (Kurt Tucholsky) und ideologiekritisch wirken kann?</p>
<p>Es diskutieren:<br />
<strong>Diego Castro</strong> (Musiker, Maler)<br />
Moderation: <strong>Susann Witt-Stahl</strong> (Chefredakteurin Melodie &#038; Rhythmus)</p>
<p><a href="http://www.melodieundrhythmus.com/kuenstler-konferenz/"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2019/04/1200x627.png" alt="1200x627" width="1200" height="627" class="alignnone size-full wp-image-18522" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Podium III: »Utopie von der Freiheit des Menschen« − Revolutionäre Kunst und Kultur heute</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/podium-revolutionaere-kunst/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/podium-revolutionaere-kunst/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 May 2019 19:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=18552</guid>
		<description><![CDATA[Die Idee einer revolutionären Kunst wurde im 20. Jahrhundert in einer atemberaubenden Radikalität gedacht. Ob Arseni Awraamows der Oktoberrevolution gewidmete »Sinfonie der Fabriksirenen« von 1922 oder Erwin Piscators an das <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/podium-revolutionaere-kunst/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee einer revolutionären Kunst wurde im 20. Jahrhundert in einer atemberaubenden Radikalität gedacht. Ob Arseni Awraamows der Oktoberrevolution gewidmete »Sinfonie der Fabriksirenen« von 1922 oder Erwin Piscators an das Proletarische Theater anknüpfende »Revue Roter Rummel« von 1924 − die Erfolge in den Klassenkämpfen lösten eine regelrechte Eruption in der Kunst- und Kulturproduktion aus. Aber wie beispielsweise Diego Riveras Gemälde »Der Mensch am Scheideweg« (zwischen Sozialismus und Barbarei) von 1933 oder die Gedichte von Roque Dalton in den 1960ern und 70ern zeigen, haben linke Künstler auch in nicht- oder konterrevolutionären Zeiten an revolutionären Formen und Inhalten gearbeitet. Hans Werner Henze hat mit seiner Sinfonia Nr. 6, deren Uraufführung er 1969 in Havanna dirigierte, »Musik gegen die Bourgeoisie« und ein »direktes Bekenntnis zur Revolution« in zwar noch bewegten, aber schon schweren Zeiten komponiert, als die internationale antikapitalistische Linke sehr bald in die Defensive geraten sollte. Bereits 1968 hatte er erklärt, Musik könne angesichts der wachsenden gesellschaftlichen Widersprüche nur noch als »Akt von Verzweiflung« verstanden werden, und verwies auf die Dringlichkeit der Schaffung des »größten Kunstwerks der Menschheit«: der Weltrevolution. Was gilt fast 50 Jahre später, seit der schweren Niederlage von 1989/90 und Alleinherrschaft des Kapitalismus − was bleiben der Kunst und Kultur außer einer kämpferischen großen Weigerung? Und wie kann eine radikale Verneinung des Bestehenden produktiv in eine Ästhetik einer neuen konkreten »Utopie von der Freiheit des Menschen« (Henze) übersetzt werden? </p>
<p>Es diskutieren:<br />
<strong>Konstantin Wecker</strong> (Liedermacher)<br />
<strong>Wieland Hoban</strong> (Komponist)<br />
<strong>Mesut Bayraktar</strong> (Schriftsteller)<br />
Moderation: <strong>Stefan Huth</strong> (Chefredakteur junge Welt)</p>
<p><a href="http://www.melodieundrhythmus.com/kuenstler-konferenz/"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2019/04/1200x627.png" alt="1200x627" width="1200" height="627" class="alignnone size-full wp-image-18522" /></a></p>
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		<title>Podium II: »Unter den Medien schweigen die Musen« − Im Bann von Manipulationsästhetik und (digitalisierter) Meinungsmache</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2019 19:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Grenzen zwischen Journalismus und Propaganda für die herrschende Ordnung waren seit jeher fließend. Heute sind sie nahezu komplett aufgelöst. Die »Exterminierung der Wirklichkeit und ihre Ersetzung durch eine Medienwelt« <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/podium-medien/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grenzen zwischen Journalismus und Propaganda für die herrschende Ordnung waren seit jeher fließend. Heute sind sie nahezu komplett aufgelöst. Die »Exterminierung der Wirklichkeit und ihre Ersetzung durch eine Medienwelt« und der Triumph der »Manipulationsästhetik« über die Kunst, wie sie Peter Hacks 1990 in seinem Essay »Unter den Medien schweigen die Musen« diagnostiziert hatte, streben so gut wie ungebremst zur Vollendung. In Online-Kulturmagazinen, die in den vergangenen Jahren in großer Zahl gegründet wurden, auch längst schon und viel gefährlicher in der Konzernpresse bis hinein in die öffentlich-rechtlichen Medien zeichnet sich (wieder) in dem Trend der Ästhetisierung der Politik eine faschistoide Instrumentalisierung von Kunst und Kultur ab. Die größte Ideologiefalle stellt aber der Mythos von nahezu unbegrenzten Publikationsmöglichkeiten, freiem Informationsaustausch und Kommunikation im Internet dar. Solange es unter der Verfügungsgewalt des Kapitals steht, ist die Basis, auf der Technologien Macht in der Gesellschaft gewinnen, immer die Macht der ökonomischen Eliten – und so ist die zu einer Kampagne angewachsene Beschwörung des Endes der Printmedien vor allem von dem Interesse an Profit und Herrschaftssicherung geleitet. Die rasant fortschreitende totale Digitalisierung beschleunigt auch Eindimensionalisierungsprozesse in der Berichterstattung und ermöglicht die Ausübung totaler Kontrolle: Immer häufiger werden Organe der linken Opposition geblockt, gelöscht oder unerwünschte Positionen gefiltert. Und durch die Stauchung des Contents in eine für die Online-Rezeption passende Form wird die Praxis der Kulturtechnik des (kollaborativen) Schreibens von langen einander ergänzenden Texten, also die Darstellung komplexer Zusammenhänge, Hintergründe und Analysen, sukzessive eingeschränkt, perspektivisch verschwinden. Der verordnete Trend geht zu einem banalen, via Smartphone konsumierbaren Häppchen-Journalismus, der die Aufklärungsagenda kritischer Presse weiter unterminiert. Wo finden sich noch Schlupflöcher für eine radikale Ideologiekritik im Räderwerk einer Medienmaschine, die auch ohne Zensur nur die Meinung der Herrschenden ausspuckt? Welche Strategie müssen linke Medienschaffende anwenden, um ihrer politischen und historischen Verpflichtung nachzukommen, vom Standpunkt der Ausgebeuteten und Unterdrückten aus zu zeigen, wie die Verhältnisse wirklich sind?</p>
<p>Es diskutieren:<br />
<strong>Ekkehard Sieker</strong> (Redakteur »Die Anstalt«)<br />
<strong>Ekinsu Devrim Danış</strong> (Redakteurin Yeni E)<br />
<strong>Julieta Daza</strong> (Redakteurin Agencia Bolivariana de Prensa, der Wochenzeitung Petare Al Día [Caracas] und der Radiosendung Paraos en la raya [Caracas])<br />
Moderation: <strong>Dietmar Koschmieder</strong> (Geschäftsführer Verlag 8. Mai)</p>
<p><a href="http://www.melodieundrhythmus.com/kuenstler-konferenz/"><img class="alignnone size-full wp-image-18522" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2019/04/1200x627.png" alt="1200x627" width="1200" height="627" /></a></p>
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		<title>Podium I: »Anschwellender Bocksgesang« − Zur Rechtsentwicklung in der Kultur</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2019 19:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland wird eine »rechtsintellektuelle Wende« beschworen. Ihr Vorschein und Elemente einer Programmatik fanden sich bereits in Botho Strauß’ 1993 veröffentlichtem »anschwellenden Bocksgesang«. Heute normalisiert sich die Rechtsentwicklung in allen <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/podium-rechtsentwicklung/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland wird eine »rechtsintellektuelle Wende« beschworen. Ihr Vorschein und Elemente einer Programmatik fanden sich bereits in Botho Strauß’ 1993 veröffentlichtem »anschwellenden Bocksgesang«. Heute normalisiert sich die Rechtsentwicklung in allen möglichen Strömungen (ob als konservativ, neu-rechts, neonazistisch, neokonservativ oder prowestlich faschistisch), hat längst ihren festen Ankerplatz in der »bürgerlichen Mitte« erobert und findet auch großen Niederschlag in der Kulturindustrie-Produktion. Was durch Sloterdijk, Tellkamp &#038; Co, in Vulgärform durch Sarrazin und Broder, zunehmend Raum in den Feuilletons greift im Unterhaltungssegment als »Volks-Rock’n’Roll«, »Nuhr mal so« als »Kabarett« gegen »den Islam«, die Friedens-, Mieten- und Klimabewegung daherkommt, wird immer seltener als sozialdarwinistische Propaganda, antiaufklärerisch und menschenfeindlich erkannt − und als Problem ausschließlich der Pegida-»Pöbel«  ausgemacht. Der Mainstream der linken Kulturszene reagiert bewusstlos, gibt sich der falschen Hoffnung auf Popularisierung durch »Antifa«-Branding oder anderem (Markt-)Konformismus hin und damit die antifaschistische Kunsttradition von Eisler und Brecht auf. Obwohl (und manchmal auch gerade weil!) diese einen unverstellten Blick auf die Wesensverwandtschaft von Kapitalismus mit rechten Gesellschaftsmodellen ermöglicht – und auf eine völlig verrohte ökonomische Elite, die längst die Abenddämmerung der bürgerlichen Demokratie hat anbrechen lassen. Was tun gegen die wachsende »geistige Obdachlosigkeit« der Intellektuellen, wie sie Siegfried Kracauer schon einmal Anfang der 1930er-Jahre festgestellt hatte? Was ist nötig, um aus der Defensive serviler Anpassung und Resignation in eine antikapitalistische Kulturoffensive zu kommen, die nicht trügerische, sondern prometheische Träume entfalten kann?</p>
<p>Es diskutieren:<br />
<strong>Konstantin Wecker</strong> (Liedermacher)<br />
<strong>Gisela Steineckert</strong> (Schriftstellerin)<br />
<strong>Rolf Becker</strong> (Schauspieler)<br />
<strong>Volker Lösch</strong> (Regisseur)<br />
Moderation: <strong>Arnold Schölzel</strong> (Chefredakteur RotFuchs)</p>
<p><a href="http://www.melodieundrhythmus.com/kuenstler-konferenz/"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2019/04/1200x627.png" alt="1200x627" width="1200" height="627" class="alignnone size-full wp-image-18522" /></a></p>
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		<title>M&amp;R feiert Neustart</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2019 14:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotos: Katja Klüßendorf/ Meldodie &#38; Rhythmus Am Freitag, 25. Januar 2019, feierte Melodie &#38; Rhythmus zusammen mit über hundert Lesern, Freunden und Unterstützern das gelungene Revival im Maschinenhaus der Berliner <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/mr-feiert-neustart/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><br />
<small>Fotos: Katja Klüßendorf/ Meldodie &amp; Rhythmus</small></p>
<p>Am Freitag, 25. Januar 2019, feierte <em>Melodie &amp; Rhythmus</em> zusammen mit über hundert Lesern, Freunden und Unterstützern das gelungene Revival im Maschinenhaus der Berliner Kulturbrauerei &#8211; mit voller Breitseite gegen den rechten Zeitgeist und besonderen Gästen: <strong>Robert Newald</strong>, einer der renommiertesten Fotografen Österreichs, sprach mit <em>M&amp;R</em>-Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über seine mehr als 30 Jahre währende Chronistenarbeit am Objekt Küssel, Haider, Strache und rekapitulierte die Inszenierungen des Aufstiegs von Nazis und anderen Rechtsradikalen bis in die Kurz-Regierung. Widerständig, trotzig, poetisch, politisch, sanft und wütend: Wunderbare Musik gab es von der Singer-Songwriterin <strong>Maike Rosa Vogel</strong> und dem 21jährigen Rapper <strong>Tupamaro</strong>.</p>
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		<title>Gegenkultur am Kiosk</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2018 08:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Waffe der Kritik hat wieder ein Magazin Dass wir kämpfen und siegen können, belegt folgende Nachricht: Die aktuelle Ausgabe der Kulturzeitschrift Melodie &#038; Rhythmus ist gedruckt und wird in <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/gegenkultur-am-kiosk/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/08/116118.jpg.png" alt="116118.jpg" width="680" class="alignnone size-full wp-image-18001" /></p>
<h2>Die Waffe der Kritik hat wieder ein Magazin</h2>
<p>Dass wir kämpfen und siegen können, belegt folgende Nachricht: Die aktuelle Ausgabe der Kulturzeitschrift <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> ist gedruckt und wird in diesen Tagen an unsere Abonnenten ausgeliefert. Ab nächster Woche ist sie am Kiosk erhältlich. Alles andere als eine Selbstverständlichkeit!</p>
<p><em>Melodie &#038; Rhythmus</em> wurde 1957 in der DDR gegründet und avancierte rasch zu einer der beliebtesten Zeitschriften des sozialistischen Landes. 2008 sollte sie eingestellt werden. Um das zu verhindern, hat die Verlag 8. Mai GmbH, in dem auch die junge Welt erscheint, die weitere Herausgabe übernommen. In den letzten Jahren bauten wir <em>M&#038;R</em> zum Magazin für Gegenkultur aus. Der damit verbundene erhöhte materielle Aufwand konnte aber nicht über Kioskverkäufe und Abonnements gedeckt werden. Deshalb eröffneten wir im Januar dieses Jahres unseren Leserinnen und Lesern: Nur wenn wir genügend zusätzliche Abonnements gewinnen, kann <em>M&#038;R</em> weiter erscheinen! Dank der Unterstützung von über 50 Kulturschaffenden aus dem In- und Ausland, aber auch durch das Engagement vieler Leserinnen und Leser konnten die materiellen Voraussetzungen für die Fortführung der Zeitschrift erkämpft werden. Dazu zählen über 1.700 zusätzliche Abonnements, aber auch Anzeigen von Verlagen und anderen Kulturinstitutionen für die Zeitschrift. Es ist uns gelungen, ein begeistertes und besonders qualifiziertes erweitertes Redaktions- und Produktionsteam aufzustellen. Das Ergebnis der langen Arbeit dürfen Sie nun in Augenschein nehmen: Ab kommenden Freitag, den 14. Dezember, können Sie <em>M&#038;R</em> 1/2019 im Einzelhandel, im <em>jW</em>-On­lineshop oder in der <em>jW</em>-Ladengalerie kaufen. Aber auch für <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> gilt: Der wichtigste Faktor für die Absicherung bleibt das Abo. <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Ihr Abo!</a></p>
<p>Aus: <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/345090.melodie-rhythmus-gegenkultur-am-kiosk.html"><em>junge Welt</em> vom 08.12.2018</a>, Seite 16</p>
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		<title>Kämpfen lohnt!</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/kaempfen-lohnt/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 10:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Das nächste Heft von Melodie &#038; Rhythmus ist ab 14. Dezember am Kiosk erhältlich Linke in diesem Land können noch Siege erkämpfen: Melodie &#038; Rhythmus, das Magazin für Gegenkultur, geht <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/kaempfen-lohnt/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Das nächste Heft von <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> ist ab 14. Dezember am Kiosk erhältlich</h2>
<div id="attachment_17764" style="width: 710px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/11/115398.jpg" alt="Der M&amp;R-Gegen­kulturbeutel wird Anfang Dezember ausgeliefert" width="700" height="411" class="size-full wp-image-17764" /><p class="wp-caption-text"><small>Der <em>M&#038;R</em>-Gegen­kulturbeutel wird Anfang Dezember ausgeliefert</small></p></div>
<p>Linke in diesem Land können noch Siege erkämpfen: <em>Melodie &#038; Rhythmus</em>, das Magazin für Gegenkultur, geht wieder an den Start! In diesen Tagen beginnt die Endphase der Produktion des Heftes 1/2019, das dann ab Freitag, den 14. Dezember, am Kiosk erhältlich sein wird. Schon eine Woche zuvor werden alle Abonnenten mit ihrem druckfrischen 116seitigen Exemplar beliefert.</p>
<p>Lange sah es nicht so aus, als ob das klappen könnte. Im Januar erschien mit dem Afrika-Heft die zunächst letzte Ausgabe des Magazins. Dort wurde mitgeteilt, dass der Verlag 8. Mai, in dem auch die Tageszeitung <em>junge Welt</em> erscheint, den notwendig hohen Aufwand für das erweiterte Konzept nicht finanzieren kann. Viele Leser und Künstler meldeten sich zu Wort und wiesen darauf hin, dass auf ein linkes Kulturmagazin in Zeiten, in denen die Rechten auf dem Vormarsch sind, nicht verzichtet werden kann. Es kam zur folgenden Vereinbarung: Wenn es gelingt, bis zum 30. Juni 2018 mindestens 1.000 zusätzliche Abonnements zu werben, wird der Kampf für die Fortführung des Heftes aufgenommen. Viele Künstler und Kulturschaffende meldeten sich daraufhin zu Wort, warben mit kurzen Videoclips und Statements für die Fortführung von <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> – und für ein Abonnement. Leser unterstützten mit vielfältigen Aktivitäten den Plan, so wurden eine Weinverkostung und ein Solikonzert veranstaltet. Erfreulicherweise konnte bis Ende Juni mit 1.300 Abos das gesetzte Ziel deutlich übertroffen werden. Allerdings war das weitere Erscheinen von <em>M&#038;R</em> damit noch nicht gesichert: Nicht weniger schwierig als die materielle Absicherung hat sich auch der erneute Aufbau eines Redaktionsteams erwiesen.</p>
<p>Mittlerweile aber laufen die Vorbereitungen für das nächste Heft auf vollen Touren. Artikel sind bestellt, die Druckerei ordert das benötigte Papier, über 1.700 Abonnements konnten bisher dazugewonnen werden. Alle, die in den letzten Monaten das sogenannte Perspektivabo bestellt haben, bekommen bis Anfang Dezember vom Verlag Post mit der Bestätigung der Abobestellung und als Dankeschön den exklusiven <em>M&#038;R</em>-Gegenkulturbeutel. Am 7. Dezember beginnt die Auslieferung des <em>M&#038;R</em>-Heftes an die Abonnenten. Sie dürfen sich über spannende Inhalte freuen: Als Schwerpunkt wird dort ein »Manifest für Gegenkultur« zur Diskussion gestellt, im Mittelpunkt steht die Rettung verlorengegangener Ideen von Hanns Eisler, Bert Brecht, Peter Hacks und vielen anderen fortschrittlichen Künstlern und Intellektuellen. Das Heft hat weitere Highlights zu bieten, so ein Exklusivgespräch mit dem Kabarettisten Max Uthoff zum fünfjährigen Jubiläum von »Die Anstalt«, Konstantin Wecker äußert sich im »Kritischen Duett« über antifaschistische Kultur heute, der Schauspieler Peter Simonischek (»Toni Erdmann«) spricht über seinen neuen Film »Der Dolmetscher« und die Aufarbeitung der Nazivergangenheit, der deutsch-britische Komponist Wieland Hoban stellt sein Werk »Rules of Engagement« zum Gaza-Krieg 2008/09 vor und kritisiert die mangelnde Kunstfreiheit in Deutschland, der Wiener Fotograf Robert Newald liefert eine Fotostrecke über 30 Jahre Neofaschismus in Österreich, zum 100. Todestag von Rosa Luxemburg erscheint ein Feature über den Mord an der Revolutionärin, und der kubanische Essayist Enrique Ubieta beschreibt die Auswirkungen der kubanischen Revolution auf die Kultur seines Landes seit 60 Jahren.</p>
<p>Auch wenn die materiellen Ausgangsbedingungen für die Produktion von <em>M&#038;R</em> verbessert werden konnten – ausreichend kann man sie trotzdem nicht nennen. Deshalb bitten wir um Ihr Abonnement, auch weil dies erheblich mehr zur Kostendeckung beiträgt als etwa der Kauf am Kiosk. Übrigens: So ein <em>M&#038;R</em>-Abo kann auch ein wunderbares Geschenk sein.</p>
<p>Verlag und Genossenschaft</p>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/artikel/343765.aktion-k%C3%A4mpfen-lohnt.html" rel="noopener" target="_blank">Der Artikel ist zuerst am 17.11.2018 in der Tagezeitung <em>junge Welt</em> erschienen.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>M&amp;R auf dem UZ-Pressefest</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/uz-pressefest-2018/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 17:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=17655</guid>
		<description><![CDATA[Das UZ-Pressefest findet vom 7. bis 9. Juli 2018 im Revierpark Wischlingen, Dortmund statt. Melodie &#038; Rhythmus und junge Welt erwarten Sie dort mit einem eigenen Programm. Weitere Informationen zum <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/uz-pressefest-2018/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das UZ-Pressefest findet vom 7. bis 9. Juli 2018 im Revierpark Wischlingen, Dortmund statt.<br />
<em>Melodie &#038; Rhythmus</em> und <em>junge Welt</em> erwarten Sie dort mit einem eigenen Programm.</p>
<p>Weitere Informationen zum Pressefest: <a href="http://www.uz-pressefest.de" rel="noopener" target="_blank">www.uz-pressefest.de</a></p>
<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/08/jW-UZ-Pressefest-700x410.png" alt="jW-UZ-Pressefest 700x410" width="680" class="alignnone size-full wp-image-17656" /></p>
<p><big><strong>Programm im <em>junge Welt</em>-Zelt:</strong></big></p>
<p><big><strong>Freitag, 7. September</strong></big></p>
<p>17.00 Uhr<br />
<strong>Eröffnung der Lenin-Bar</strong></p>
<p>Wir bieten Euch guten Wein, Cocktails und Rum, natürlich auch eine gute Auswahl an nichtalkoholischen ­Getränken, dazu Snacks als Grundlage</p>
<p>17.30 Uhr<br />
<em>Diskussion</em><br />
<strong>Tageszeitung <em>junge Welt</em>: »Bedeutendstes und auflagenstärkstes Medium im Linksextremismus« oder »NATO-Brückenkopf«?</strong></p>
<p>Mit Stefan Huth (<em>jW</em>-Chefredaktion), Dietmar Koschmieder (Geschäftsführung), Moderation: Andreas Hüllinghorst (Verlagsleitung)</p>
<p>Je mehr die <em>junge Welt</em> Beachtung findet, desto mehr ist sie Angriffen ausgesetzt. Sie ist die einzige deutschsprachige Tageszeitung, die im Verfassungsschutzbericht erwähnt wird. Besonders beängstigend und verfassungsfeindlich finden es die Verfasser, dass die <em>junge Welt</em> mit kapitalistischen Verhältnissen nicht einverstanden ist. Radiosender lehnen Werbespots für die <em>junge Welt</em> ab, weil damit Friedenspropaganda betrieben würde. Plakate dürfen nicht geklebt werden, weil deren politische Aussagen »umstritten« seien. Andere wiederum behaupten, die <em>junge Welt</em> bereite die Konterrevolution in den Ländern der »Dritten Welt« im Interesse des Kapitals vor oder sei gar ein »Brückenkopf der NATO«. Wir diskutieren, wer und was hinter solchen Angriffen steckt und welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind.</p>
<p>18.30 Uhr<br />
<em>Buchvorstellung</em><br />
<strong>»Aufmarschgebiet Baltikum«</strong> (Phalanx Verlag, 2018)</p>
<p>Autor Uwe Markus im Gespräch mit Stefan Huth (<em>jW</em>-Chefredaktion)</p>
<p>Das Baltikum ist durch die zunehmende Konfrontation zwischen der NATO und Russland eine Region, in der die Gefahr eines militärischen Konfliktes besonders hoch ist. Während vor allem die baltischen Staaten und Polen seit Ausbruch der Ukraine-Krise Russland als potentiellen Agressor sehen, der das Baltikum überrollen könnte, ist man in Moskau über die Ostausdehnung der NATO und die damit verbundene Veränderung des militärischen Kräfteverhältnisses in der Region besorgt. Das Ergebnis ist eine Wiederkehr der Abschreckungslogik des Kalten Krieges.</p>
<p>20.00 Uhr<br />
<em>Musikalisch-dokumentarisches Programm</em><br />
<strong>»Hier ist die Erde bitter«</strong></p>
<p>Das Trio Quijote über die deutschen Kriegsverbrechen in Griechenland 1941–1945</p>
<p>Für Millionen Deutsche ist Griechenland ein beliebtes Urlaubsland. Aber wer kennt die Orte, an denen die deutschen Besatzer wüteten? Das faschistische Deutschland überfiel Griechenland im April 1941. Es folgten unheilvolle Jahre für das kleine Land. Wo man Partisanen vermutete, wurden ganze Dörfer niedergebrannt, und die Bevölkerung wurde abgeschlachtet. Fast alle Juden wurden in Konzentra­tionslager deportiert. Tausende starben an Hunger und Seuchen. Als die Deutschen abzogen, hinterließen sie nichts als verbrannte Erde. Davon konnte sich Griechenland nie erholen. Die Künstler haben Orte der Verbrechen besucht und ein facettenreiches Programm erarbeitet, das dieses dunkle Kapitel der griechisch-deutschen Geschichte beleuchtet. Mit Augenzeugenberichten, historischen Dokumenten und Liedern. Liedern von griechischen Partisanen, Rembetiko-Liedern, Liedern der sephardischen Juden aus Thessaloniki. Und Liedern von Mikis Theodorakis.</p>
<p>Sabine Kühnrich (Gesang, Flöte)<br />
Ludwig Streng (Gesang, Piano)<br />
Wolfram Hennig-Ruitz (Gesang, Gitarre)<br />
www.quijote.de</p>
<p>22.00 Uhr<br />
<em>Konzert</em><br />
<strong>The Pokes Unplugged</strong></p>
<p>Berliner Folk-Punk-Band mit ihrem akustischen 6er-Line-Up. Mit dabei ihr neuer Gitarrist Gregorio, der aus Chile stammt und dessen musikalische Wurzeln von Surfmusik bis Polit-Punk reichen.</p>
<p><big><strong>Samstag, 8. September 2018</strong></big></p>
<p>ab 9.00 Uhr<br />
<strong>Bemme-Frühstück</strong></p>
<p>Frischer Kaffee und mit Liebe gemachte Brote, auch vegetarisch und vegan. Dazu Tee, Obst, Saft – alles, was zu einem guten Frühstück gehört.</p>
<p>11.00 Uhr<br />
<em>Buchvorstellung</em><br />
<strong>»Peter Hacks. Leben und Werk« </strong>(Eulenspiegel Verlag, 2018)</p>
<p>Autor Ronald Weber (<em>jW</em>-Redakteur Thema) im Gespräch mit Daniel Bratanovic (Ressortleiter <em>jW</em>-Thema)</p>
<p>Peter Hacks starb im August 2003. Das vorliegende Buch widmet sich Leben und Werk des Autors, der als Dramatiker zeitweise in Ost- wie Westdeutschland der meistgespielte war. Sein lyrisches Werk gehört zum Kanon des 20. Jahrhunderts, und er gilt als ranghöchster DDR-Autor. Unübersehbar ist aber auch ein Einbruch in der Rezeption und eine Ratlosigkeit gegenüber seinem Weltbild, seiner Kunstauffassung, seinem dichterischen Werk … All dem geht Weber nach mit Fakten aus Briefwechseln, Archiv­material, Gesprächen mit Wegbegleitern des Autors.</p>
<p>13.00 Uhr<br />
<em>Buchvorstellung</em><br />
<strong>»Der allgegenwärtige Antisemit oder Die Angst der ­Deutschen vor der Vergangenheit« </strong>(Westend Verlag 2018)</p>
<p>Die Gastautorin Susann Witt-Stahl präsentiert Moshe Zuckermanns neues Buch. Mit Esther Bejarano und Rolf Becker</p>
<p>Ein Ungeist geht um in Deutschland – es ist, als habe sich der Orwellsche Neusprech ein neues Feld für seine realhistorische Manifestation gesucht und es gefunden: im Antisemitismusdiskurs des heutigen Deutschland. Wahllos werden Begriffe durcheinandergeworfen, Menschen perfide verleumdet, Juden von Deutschen des Antisemitismus gezeiht, und eine gesamte Debattenkultur wird in ein Tollhaus neuralgischer Befindlichkeiten und unaufgearbeiteter Ressentiments verwandelt. Dabei wendet sich linke Gesinnung immer mehr gefährlich nach rechts.</p>
<blockquote><p>14.30 Uhr<br />
<em>Podiumsgespräch</em><br />
<em>Gegenkultur: Künstler für eine Ästhetik wider den Zeitgeist</em></p>
<p>Mit: Diego Castro, Frontmann der Band Black Heino; Robert Newald, Fotograf und Filmproduzent; Nirit Sommerfeld, Sängerin des Orchesters Shlomo Geistreich; Anja Panse, Schauspielerin und Regisseurin; Moderation: Susann Witt-Stahl, Chefredakteurin Melodie &#038; Rhythmus – Magazin für Gegenkultur</p>
<p>Kunst und Kultur heute stehen im Bann neoliberaler Eindimensionalisierung, der Diktatur des Stumpfsinns, vor allem totaler Kommerzialisierung − die selbst noch die Revolte gegen sie zum Kassenschlager verkommen lässt. Wie können sie als Bastion des widerständigen (Kollektiv-)Subjekts gerettet werden, und was müssen sie dafür leisten? Widerspiegelung der herrschenden Verhältnisse, Solidarität mit den Unterdrückten oder gar Agitation für »das größte Kunstwerk der Menschheit: die Weltrevolution«, wie der Komponist Hans Werner Henze forderte?</p>
<p>15.30 Uhr<br />
<em>M&#038;R-Konzert</em><br />
<strong>Black Heino solo und Nirit Sommerfeld &#038; Orchester Shlomo Geistreich</strong></p>
<p>Black Heino solo. Diego Castro, Sänger der Berliner Garagenrock-Combo Black Heino, deren Debütalbum »Heldentum und Idiotie« mit politischen Texten und energiegeladenem, in den 60s und Postpunk verwurzelten Rock für viel Aufmerksamkeit in den Feuilletons sorgte, präsentiert Songs seiner Band und Solomaterial − wie immer kritisch, giftig, auch humorvoll, vor allem pointiert und ohne Befindlichkeiten.<br />
Nirit Sommerfeld &#038; Orchester Shlomo Geistreich. Die israelisch-deutsche Sängerin, Schauspielerin, Autorin und Aktivistin tritt mit ihrem Orchester in Triobesetzung auf (Nirit Sommerfeld: Gesang und Geschichten; Andi Arnold: Klarinette; Lili Sommerfeld: Klavier und Gesang). Die Formation lässt Wurzeln des Klezmer und israelischer Volksmusik sprießen − mit neuen Texten, Rhythmen und Melodien über Liebe, Sehnsucht, Heimweh-Wut und den Wunsch nach Frieden und Versöhnung.</p></blockquote>
<p>19.30 Uhr<br />
<em>Theater</em> (Achtung! Wir beginnen pünktlich!)<br />
<strong>Dortmund-Premiere des Theaterstücks »ROSA – Trotz alledem«</strong></p>
<p>Vor 100 Jahren zerstörte der Erste Weltkrieg Europa, die Russische Revolution stand kurz bevor – und Rosa Luxemburg kämpfte für eine friedliche, gerechtere Welt. Sie führte den Menschen die gravierende Kluft zwischen Arm und Reich vor Augen. Ihr Ziel war eine antikapitalistische und freie Gesellschaft. Rosa Luxemburgs Denken und Handeln wirkt in unsere Gegenwart hinein.</p>
<p>»Rosa – Trotz alledem« ist eine künstlerische Positionsbestimmung des eigenen Handelns, ergründet die Herrschaftsverhältnisse unserer Zeit und stellt mit Rosa Luxemburg die Frage nach Alternativen.</p>
<p>Text und Regie: Anja Panse<br />
Ausstattung: Kathrin Krumbein<br />
Musik: Annegret Enderle<br />
Dramaturgie und Produktionsleitung: Barbara Kastner<br />
Schauspiel: Susanne Jansen, Lutz Wessel<br />
Puppenspieler: Arne van Dorsten<br />
Puppenbau: Rodrigo Umseher, Ludwig Pauli</p>
<p>22.00 Uhr<br />
<em>Konzert</em><br />
<strong>Cressy Jaw Unplugged</strong></p>
<p>Widerspruch bewegt. Cressy Jaw kämpfen sich durch epische Mehrstimmigkeiten, um kurz darauf einen dancy Reggae-Beat samt Schrei-Finale rauszuhauen. Gelebter Widerspruch heißt für das Crossover-Trio, tagelang im Auto auf Tour zu sein, ohne dabei das Bewusstsein für Mutter Natur zu verlieren. Ehrliche Geschichten in einer verlogenen Welt. Aufstehen, obwohl es kompliziert bleibt. Leicht hängengeblieben an den Riffs von Rage Against the Machine und Pearl Jam, sind Cressy Jaw niemals müde, sich in Kampagnen gegen ungerechte Verteilungsverhältnisse zu engagieren. Der State-Radio-inspirierte Antrieb: die Leidenschaft für gute Konzerte und ein besseres Leben. Text und Ton haben ihr Ziel erreicht, wenn sie das Publikum bewegen. Egal ob im Wohnzimmer, im Club oder auf der Festivalbühne: Meist kann sich niemand ihren Bandnamen merken. Und Du?</p>
<p><big><strong>Sonntag, 9. September 2018</strong></big></p>
<p>ab 9.00 Uhr<br />
<strong>Bemme-Frühstück</strong></p>
<p>Frischer Kaffee und mit Liebe gemachte Brote, auch vegetarisch und vegan. Dazu Tee, Obst, Saft – alles, was zu einem guten Frühstück gehört</p>
<p>11:00 Uhr<br />
<em>Diskussion</em><br />
<strong>Strategien der Konterrevolution in Lateinamerika</strong></p>
<p>Mit André Scheer (Ressortleiter <em>jW</em>-Außenpolitik)</p>
<p>Es sind immer wieder dieselben Bilder, die hierzulande über die Lage in Lateinamerika verbreitet werden: »friedliche« Massenproteste gegen die »autoritäre Regierung«, »brutale Unterdrückung« durch die Sicherheitskräfte – so im vergangenen Jahr in Venezuela oder 2018 in Nicaragua. Auch wenn die Motive der Demonstranten und die Auslöser der Konflikte unterschiedlich sind – die Ereignisse weisen zu viele Parallelen auf, als dass man nur von Zufällen ausgehen kann.</p>
<p>12.00 Uhr<br />
<em>Konzert und Lesung</em><br />
<strong>En memoria: Salvador Allende</strong></p>
<p>Mit Nicolás Miquea und Rolf Becker</p>
<p>Der Liedermacher, Dichter und Gitarrist Nicolás Rodrigo Miquea wurde 1981 in Talcahuano/Chile geboren und lebt seit zehn Jahren in Deutschland. Er studierte klassische Gitarre in New York, Weimar und Rostock. Miquea ließ sich von großen lateinamerikanischen Liedermachern wie Víctor Jara und Violetta Parra inspirieren. In seinen Liedern behandelt er neben Biographischem vor allem politische Themen. Dabei setzt er sich kritisch mit der Rolle des Westens in der Welt auseinander und beleuchtet die Kehrseite der Medaille der globalisierten Welt. Anlässlich des 45. Todestags des sozialistischen Präsidenten Chiles, Salvador Allende, trägt Nicolás Miquea ein eigens dafür zusammengestelltes Programm ihm zu Ehren vor. Der bekannte Schauspieler und Antifaschist Rolf Becker liest Textauszüge der Lieder in deutscher Übersetzung</p>
<p>14.00 Uhr<br />
<em>Podiumsgespräch</em><br />
<strong>Diktatur und Widerstand in der Türkei</strong></p>
<p>Mit Nick Brauns (Journalist), Moderation Sebastian Carlens (<em>jW</em>-Redaktion)</p>
<p>Die Alleinherrschaft des türkischen Präsidenten Erdogan erscheint nach den Wahlen im Juni gefestigt. Zehntausende politische Gefangene füllen die Knäste, während der Einfluss der faschistischen Grauen Wölfe weiter zunimmt. Doch gleichzeitig wird ein wirtschaftlicher Zusammenbruch des Landes immer wahrscheinlicher. Derweil liefert Deutschland Waffen an die türkische Armee, die nach Syrien auch im Irak zündelt. Kurdische Linke und türkische Kommunisten werden auch hierzulande als Terroristen verfolgt. Und Ende September will Erdogan zum Staatsbesuch nach Berlin kommen. Gegen die deutsch-türkische Waffenbrüderschaft der herrschenden Klassen gilt es, die internationale Solidarität zu entwickeln.</p>
<p>15:30<br />
<strong>Kehraus in der Lenin-Bar</strong></p>
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		<title>DIDF-Jugend unterstützt M&amp;R</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2018 15:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/0yRTzoI2pP8?rel=0&amp;showinfo=0" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Kulturzeitschrift Melodie &amp; Rhythmus erscheint weiter</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jun 2018 10:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer Crowdfunding-Kampagne schaffen Lesende, Künstler und Verlag Voraussetzungen für die nächsten Ausgaben Die traditionsreiche Kulturzeitschrift Melodie &#38; Rhythmus wird weiter erscheinen. Das teilte die herausgebende Verlag 8. Mai GmbH, <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/kulturzeitschrift-erscheint-weiter/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.melodieundrhythmus.com/perspektivabo/" target="_blank"><img class="alignnone wp-image-17523 size-full" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/06/Mailing-29062018.png" alt="Mailing 29062018" width="600" height="228" /></a></p>
<p><strong>Mit einer Crowdfunding-Kampagne schaffen Lesende, Künstler und Verlag Voraussetzungen für die nächsten Ausgaben </strong></p>
<p>Die traditionsreiche Kulturzeitschrift <em>Melodie &amp; Rhythmus</em> wird weiter erscheinen. Das teilte die herausgebende Verlag 8. Mai GmbH, in der auch die Tageszeitung <em>junge Welt</em> erscheint, am Freitag in Berlin mit. Möglich sei dies, weil sich in den letzten Wochen zahlreiche Leserinnen und Leser, aber auch viele Künstler und Kulturschaffende für die Weiterführung des 1957 in der DDR gegründeten Magazins stark gemacht haben und über 1.200 zusätzliche <em>M&amp;R</em>-Abonnenten gewinnen konnten. Damit sei eine zentrale materielle Voraussetzung geschaffen, die Produktion wieder aufzunehmen, so Verlagsgeschäftsführer Dietmar Koschmieder.</p>
<p>Mit der vorläufig letzten Ausgabe, die Anfang Januar 2018 auf den Markt kam, teilte der Verlag noch mit, dass das quartalsweise erscheinende Magazin eingestellt werden müsse: Durch die Weiterentwicklung von einer Musikzeitschrift zum Magazin für Gegenkultur würden wesentlich höhere inhaltliche Anforderungen gestellt, die mit den bisherigen ökonomischen Möglichkeiten auf Dauer nicht realisiert werden könnten. Aufgrund zahlreicher Proteste und Nachfragen von Leserinnen und Lesern, aber auch vieler Künstler entwickelte der Verlag eine spezielle Form von Crowdfunding und teilte Anfang April mit, dass die Produktion der Zeitschrift wieder aufgenommen werden könnte, wenn bis zum 30. Juni mindestens 1.000 und bis zum Jahresende weitere 400 Abonnements beim Verlag eintreffen. Über viele Aktionen, Veranstaltungen, Infostände, Abobeileger und Anzeigen in linken Zeitungen und Zeitschriften kamen bis Freitag 1.214 Abonnements zusammen. Für die nächsten vier Hefte wurden bisher vorab Anzeigen im Wert von 14.000 Euro geschaltet. Über 40 Künstler haben ihre Fans aufgerufen, sich für die <em>M&amp;R</em> einzusetzen, so der Liedermacher Konstantin Wecker, der Kabarettist Christoph Sieber, der Theaterregisseur Johann Kresnik, der Soziologe Moshe Zuckermann, der Fotograf Steffen Diemer, die Sängerin Esther Bejarano, der Schriftsteller Dietmar Dath, der Maler Hartmut Kiewert, die Cumbia-Ska-Punkband Che Sudaka, das Weber-Herzog Musiktheater, der Psychoanalytiker Klaus-Jürgen Bruder, der Rapper Albino, der Komponist Nicolaus A. Huber, die Liedermacherin Dota Kehr, der Graffiti-Künstler Sozi36 und der Songpoet Aernschd Born – um nur einige zu nennen.</p>
<p>Als erster Schritt für eine nächste Nummer des Magazins wird nun das Produktionsteam der <em>Melodie &amp; Rhythmus</em> wieder aufgebaut. Neben bewährten Kräften wie Chefredakteurin Susann Witt-Stahl werden neue Mitstreiter gesucht, so ein weiterer Redakteur bzw. eine Redakteurin zur Stärkung des Teams. Auch die Künstlerinitiative soll weiterentwickelt werden. Läuft alles nach Plan, können die neuen und alten Abonnenten das nächste Heft des Magazins für Gegenkultur Mitte Dezember im Briefkasten finden. Dieser Erfolg kam selbst für die Blattmacher überraschend. „Das wir noch vor dem 30. Juni so deutlich über dem angepeilten Ziel liegen, damit haben wir nicht gerechnet“, freut sich Susann Witt-Stahl. „Das Ergebnis der Aktion zeigt das große Interesse an einer alternativen Kulturzeitschrift, die dem vom Marktinteressen gesteuerten Mainstream und den kulturellen Hegemonieansprüchen von ganz rechts etwas Kraftvolles entgegensetzen kann.“ Noch seien nicht alle Hürden aus dem Weg geräumt, aber mit solcher Unterstützung seien auch diese zu nehmen. Bis zum Jahresende 2018 sollen nun insgesamt 1.700 neue Abonnements gewonnen werden – dieses Ziel war ursprünglich für das Jahresende 2019 vorgesehen. <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/perspektivabo/" target="_blank">Jetzt abonnieren!</a></p>
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		<title>Solidarität mit M&amp;R</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2018 13:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Betreff: Solidarität mit M&#038;R Liebe Leserinnen und Leser, Aktive und Herausgeberinnen und Herausgeber der jungen Welt und der M&#038;R, ich bin Johanna aus dem SDS der HAW, der Hochschule für <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/solidaritaet-mit-mr/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Betreff: Solidarität mit M&#038;R</p>
<p>Liebe Leserinnen und Leser, Aktive und Herausgeberinnen und Herausgeber<br />
der <em>jungen Welt</em> und der <em>M&#038;R</em>,</p>
<p>ich bin Johanna aus dem SDS der HAW, der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Ich melde mich aus aktuellem Anlass zu Wort, um für die Wiederaufnahme der <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> zu sprechen.</p>
<p>Ich habe diese Zeitung leider erst sehr spät kennengelernt und war sofort begeistert. Sie ist ein unersetzbares Zusammenspiel aus historischer Kunst und Kultur, wie sie die Zeiten geprägt hat und geprägt wurde, politischer Einschätzung der aktuellen Lage und der widerständigen Arbeit von Kulturschaffenden und sie verweist in ihren hoffnungsgebenden Artikeln auf ein besseres morgen. Gerade in der heutigen Zeit, wo wir mit Mainstream-Musik, affirmativen Theaterstücken und fatalistischen, hysterischen Soaps gelähmt werden sollen, schafft die <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> ein Gegengewicht. Sie schafft Kampfesmut, indem sie über vieles gebündelt berichtet, was sonst eher untergehen würde. Dabei fehlt es ihr auch nicht an Humor.</p>
<p>Ich möchte ein paar Beispiele nennen:</p>
<p>&#8211; Sehr begeistert hat mich das Heft zu Kuba, da ein Genosse von mir vor kurzen für eine OP selbst dort war und wir uns in der Gruppe aufgrund dessen etwas ausführlicher mit dem kleinen Land auseinandergesetzt haben. Als er zurückkam schwärmte er von dem Bildungs- und Gesundheitswesen dort, aber auch von der menschlichen Kultur. Vieles davon habe ich in eurem Heft wiedergefunden und kann mir aufgrund der Bilder und Berichte nun noch ein besseres Bild machen &#8211; und gegen die Blockade, zu der auch das Verschweigen der revolutionären Kultur Kubas und der realen Situation vor Ort gehört &#8211; mit euren Artikeln angehen, indem ich die Zeitschrift vielfach weitergegeben habe.<br />
&#8211; Hilfreich war außerdem die Reportage über das widerständige Theater in der Sowjetunion, aber auch bei uns im Land. Wir bauen aktuell an der HAW eine Theatergruppe auf, die an das brechtsche Theater anknüpfen will und arbeitet mit Augusto Boals Theater der Unterdrückten. Zu lesen, wie es bereits einmal realisiert war, welche Erfahrungen und Absichten damit verbunden waren, hat uns in dieser Arbeit nochmal bestärkt und in gemeinsamer Diskussion die Form des Theaters näher gebracht bzw die Ablehnung des niveaulosen und vielfach praktizierten banalen Schauspiels ablehnen gelernt.<br />
&#8211; Zuletzt möchte ich mich bedanken bei der Readaktion über den Bericht und die Foto-Reportage über &#8222;Activestills: Photography as Protest in Palestine/Israel&#8220;. Ich habe mir aufgrunddessen sofort das Buch gekauft und gebe diesen mutigen Widerstand bei jeder Gelegenheit weiter. Gerade im aufgeladenen Israel/Palästine-Konflikt tut es gut, zu sehen, dass sich Kulturschaffende nicht unterkriegen lassen und gemeinsam für die Befreiung der Menschen kämpfen und aufklären.</p>
<p>Ich könnte noch mehr Beispiele nennen, aber vielleicht machen es die drei gut deutlich. Die <em>M&#038;R</em> ist internationalistisch, antifaschistisch, friedensbewegt, historisch bewusst und steht auf der richtigen Seite. In ihr gibt es Reportagen zu Musik, Theater, Film, Literatur, Photographie, Jugendbewegungen, Veranstaltungen, auch Kontroverses. Das brauchen wir in der heutigen Zeit &#8211; Mut machen mit Kämpfen und Kämpferinnen und Kämpfern und die Möglichkeit geben, sich ihnen anzuschließen. Gerade Kunst und Kultur kann unser Bewusstsein, welches vielfach geprägt ist von neoliberaler Eigenverantwortung, befreien. Musik und Kultur ist eine Sprache, die über Grenzen hinweg verstehbar ist, sie fördert Solidarität und Völkerfreundschaft.</p>
<p>Dafür soll Kunst und Kultur eine brotlose Arbeit sein. Nach neoliberalem Leistungsmaßstäben sind Künstler sowieso Versager, wenn sie sich nciht dem Marketing hergeben und sich meistbietend verkaufen. Wenn sie zum Nachdenken anregen wollen. Diese Haltung zu Ästhetik und Schönheit dürfen wir nicht übernehmen und fragen, wo die Künstlerinnen und Künstler denn etwas leisten würden. (Was ab und zu in der Argumentation gegen die <em>M&#038;R</em> auftaucht).</p>
<p>_&#8220;Das Tier formiert nur nach dem Maß und dem Bedürfnis der species,<br />
der es angehört, während der Mensch nach dem Maß jeder species zu<br />
produzieren weiß und überall das inhärente Maß dem Gegenstand<br />
anzulegen weiß; der Mensch formiert daher auch nach den Gesetzen der<br />
Schönheit.&#8220;_<br />
Karl Marx, Zur Entfremdung &#8211; Ökonomisch-philisophische Manuskripte,<br />
1844</p>
<p>Es ist also eine zutiefst menschliche und Menschlichkeit hervorbringende Tätigkeit &#8211; wider die Entfremdung!</p>
<p>Die Erhaltung der <em>M&#038;R</em> soll nicht die <em>junge Welt</em> herabsetzen. Es sind dies zwei Zeitungen, die sich der Aufklärung, der Wahrheitsvermittlung, der Hoffnungsgebung, der Stärkung des Kampfeswillens und der Arbeit für die Überwindung der Ausbeutung verschrieben haben. Sie konkurrieren nicht miteinander, sondern sie ergänzen sich. Die <em>junge Welt</em> braucht die <em>M&#038;R</em> und die <em>M&#038;R</em> braucht die <em>junge Welt</em>. Die Menschen brauchen realen Journalismus, eine internationale Gegendarstellung über die Berichterstattung aus anderen Ländern und zu allen handfesten Themen: Soziales, Gesundheit, Ökonomie, Bildung, Ökologie usw. Aber um die Welt und ihre Lage darin erkennen zu können, brauchen sie, brauchen wir ebenfalls die Kultur und die Hoffnung. Gerade gegen Rechts hilft einfaches Wissen nicht, wir haben einen Kulturkampf zu führen!</p>
<p>In diesem Sinne plädiere ich dafür, nicht die <em>junge Welt</em> gegen die <em>M&#038;R</em> auszuspielen, sondern zu überlegen, wie beide Zeitungen gestärkt werden können.</p>
<p>Im SDS HAW haben wir 3 Abos der <em>M&#038;R</em> und wir haben alle Ausgaben, die es im Onlineshop zu erwerben gibt, bestellt, um sie einem unserer Seminare &#8222;Kultur, Ästhetik, Medien&#8220; zur Verfügung zu stellen. Angelehnt an diese Idee schlage ich vor, falls noch nicht Praxis, z.B. mit der <em>M&#038;R</em> in die Hochschulen zu gehen. Musikhochschulen, Musikstudiengänge, Schauspielschulen, Kunsthochschulen, Theaterstudiengänge, Journalismus usw &#8211; da fällt einem sicherlich noch eine ganze Reihe weitere ein! Und zusätzlich zur guten Verbreitung der <em>M&#038;R</em> sind auch die kritischen Gedanken an den Hochschulen bitter nötig. Es wird kein Selbstgänger, aber die Idee finde ich sehr lohnenswert. Das Verteilen der <em>jungen Welt</em> schließen diese Standorte nicht aus. So könnten mit konzentrierten Aktionen auch jenseits des 1. Mai die beiden Zeitungen vielleicht in Gebieten verteilt werden, in denen sie noch nicht bekannt sind.</p>
<p>Die Idee mit den Unis stammt aus der Feder einer Studentin, wenn alle <em>junge Welt</em>-Freunde sich überlegen, ob ihnen in ihrem Bereich, ob in den Gewerkschaften, der Friedensbewegung, oder Arbeit oder dem Freudenskreis solche Ideen einfallen und sie sich zu einer oder 2 Aktionen verabreden, dann bin ich mir sicher, dass beide Zeitungen gerettet werden können! Packen wir es alle zusammen an!</p>
<p>_&#8220;Wir müssen es uns abgewöhnen und damit aufhören, Kultur als<br />
enzyklopädisches Wissen aufzufassen, wobei der Mensch nur als ein<br />
Gefäß betrachtet wird, das gefüllt und befrachtet werden muß mit<br />
empirischen Daten, rohen und zusammenhanglosen Fakten, die er in seinem<br />
Hirn wie in den Spalten eines Nachschlagewerkes in eine Ordnung zu<br />
bringen habe, um dann bei jeder Gelegenheit auf die von der Außenwelt<br />
kommenden Reize antworten zu können.__ [&#8230;]_</p>
<p>_Kultur ist etwas ganz anderes. Sie ist Organisation, Disziplin des<br />
eigenen inneren Ich, sie ist Besitzergreifen von der eigenen<br />
Persönlichkeit, sie ist Gewinnen eines höheren Bewußtseins, durch das<br />
man den eigenen historischen Wert, die eigene Funktion im Leben, die<br />
eigenen Rechte und Pflichten zu begreifen vermag.&#8220;_<br />
Antonio Gramsci, Gedanken zur Kultur</p>
<p>Diese Mail kann gern weitergeleitet werden!</p>
<p>Mit solidarischen Grüßen<br />
Johanna </p></blockquote>
<p><a href="http://www.melodieundrhythmus.com/perspektivabo/"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/01/abo.png" alt="Jetzt abonnieren!" width="700" height="357" class="alignnone size-full wp-image-17159" /></a></p>
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		<title>»Der Tanz über dem Abgrund«</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2018 13:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Kriegspropaganda und Kulturindustrie Die Kulturindustrie wirft einen tröstenden Schleier über die Gewaltverhältnisse des fortgeschrittenen Kapitalismus. In ihren standardisierten Kulturwaren sind alle gesellschaftlichen Widerstands-Impulse gegen die sich derzeit ausweitenden imperialistischen Kriege <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/der-tanz-ueber-dem-abgrund/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-17433" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/06/Tanz-über-dem-Abgrund.jpg" alt="Portrait" width="680" height="431" /></p>
<h2>Kriegspropaganda und Kulturindustrie</h2>
<p>Die Kulturindustrie wirft einen tröstenden Schleier über die Gewaltverhältnisse des fortgeschrittenen Kapitalismus. In ihren standardisierten Kulturwaren sind alle gesellschaftlichen Widerstands-Impulse gegen die sich derzeit ausweitenden imperialistischen Kriege neutralisiert. Stattdessen findet sich in deren (pop)kulturellem Marketing eine Ästhetisierung der Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln durch ausgeklügelte Manipulationstechniken, die ein untrügliches Zeichen für die Faschisierung der westlichen Welt und Installation des militarisierten Überwachungsstaates sind.</p>
<p>Referentin: Susann Witt-Stahl, Chefredakteurin <em>Melodie &amp; Rhythmus</em>, Magazin für Gegenkultur<br />
Songs: Albino, Hip-Hop-Künstler</p>
<blockquote><p><strong>23. Methfesselfest</strong><br />
29. Juni bis 1. Juli 2018, Else-Rauch-Platz, Hamburg<br />
Weitere Informationen und Programm: <a href="http://www.methfesselfest.de/" target="_blank" rel="noopener">www.methfesselfest.de</a></p></blockquote>
<p><iframe width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/sZg5sK06nDQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Revolutionärer Widerstand statt »Tote Hosen«</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/antifaschistische-gegenkultur-heute/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 15:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Antifaschistische Gegenkultur heute Vortrag von Susann Witt-Stahl Chefredakteurin Melodie &#038; Rhythmus Gegenkultur heisst Entfaltung der Ästhetik fundamentaler Opposition. Unter der totalen Herrschaft des Kapitalismus, der sich gegenwärtig wieder zum «nacktesten, <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/antifaschistische-gegenkultur-heute/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/06/33663736_742617349274944_7968631649527136256_o.jpg" alt="33663736_742617349274944_7968631649527136256_o" width="680" height="357" class="alignnone size-full wp-image-17415" /></p>
<h3>Antifaschistische Gegenkultur heute</h3>
<p><strong><big>Vortrag von Susann Witt-Stahl</big></strong><br />
Chefredakteurin <em>Melodie &#038; Rhythmus</em></p>
<p>Gegenkultur heisst Entfaltung der Ästhetik fundamentaler Opposition. Unter der totalen Herrschaft des Kapitalismus, der sich gegenwärtig wieder zum «nacktesten, frechsten, erdrückendsten und betrügerischsten» − zum Faschismus − aufschwingt, steht sie mehr denn je in der Pflicht, Widerstand zu formieren. «Die Faschisten verwenden Musik, um über die Wirklichkeit hinwegzutäuschen und aus ihr zu flüchten; für uns ist sie ein Kampfmittel […] und ein Lehrmittel der richtigen Methoden dieses Kampfes», notierte Hanns Eisler 1935. An diese Erkenntnis gilt es konsequent anzuknüpfen. Dazu gehört auch eine radikale Ideologiekritik an neoliberaler Subkulturindustrie. Deren Marketing hat Antifaschismus zum Label heruntergewirtschaftet und derart zum Konformismus konditioniert, dass statt einer schlagkräftigen «roten Marine» nur noch ranziges «Fischfilet» zu haben und «Tote Hose(n)» sind, wo einst eine revolutionäre Perspektive «From Protest to Resistance» bestand.</p>
<p><strong>Termin:</strong><br />
15. Juni 2018, 19:30 Uhr<br />
Volkshaus Zürich,Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich</p>
<p><em>Eine Veranstaltung organisiert von der <a href="http://www.tierrechtsgruppe-zh.ch/" rel="noopener" target="_blank">Tierrechtsgruppe Zürich</a> im Rahmen der Kampagne »1000 ABOS jetzt!« von</em> Melodie &#038; Rhythmus<em>, Magazin für Gegenkultur.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>M&amp;R exklusiv: Pink-Floyd-Gründer Roger Waters redet Klartext in Berlin</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/roger-waters-redet-klartext/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/roger-waters-redet-klartext/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2018 17:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Roger Waters (Pink Floyd) Auftritt in der ausverkauften Mercedes-Benz-Arena gestern gehört zu den Konzert-Highlights in Berlin 2018. Wegen des großen Erfolgs gibt er heute ein Zusatzkonzert. Es gibt aber auch <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/roger-waters-redet-klartext/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Roger Waters (Pink Floyd) Auftritt in der ausverkauften Mercedes-Benz-Arena gestern gehört zu den Konzert-Highlights in Berlin 2018. Wegen des großen Erfolgs gibt er heute ein Zusatzkonzert. Es gibt aber auch Misstöne: Weil er von der Bühne zur Solidarität mit den unterdrückten Palästinensern und der internationalen BDS-Kampagne aufruft und das umstrittene Vorgehen des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung gegen sie kritisiert, wird er von deutschen Medien heftig attackiert. Er habe einen »Eklat« produziert, sei ein »Stinkstiefel« und habe eine »Wutrede« gegen Israel gehalten, so die Vorwürfe. <em>M&#038;R</em> war vor Ort und dokumentiert, was Roger Waters wirklich getan hat – hier die wichtigsten Passagen seiner Rede.</p>
<p><iframe width="680" height="383" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/_en2lPcdRzM?rel=0&amp;showinfo=0" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Instrument im Kampf gegen Kriege</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2018 20:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits 554 Abos für Melodie &#038; Rhythmus – Solikonzert am 22. Juni in der Berliner Wabe Bergfest! Um mit unserem Magazin für Gegenkultur weitermachen zu können, brauchen wir bis Ende <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/instrument-im-kampf-gegen-kriege/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/05/108507.jpg" alt="108507" width="680" class="alignnone size-full wp-image-17325" /></p>
<h2>Bereits 554 Abos für <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> – Solikonzert am 22. Juni in der Berliner Wabe</h2>
<p>Bergfest! Um mit unserem Magazin für Gegenkultur weitermachen zu können, brauchen wir bis Ende Juni 1.000 Abonnements. Erreichen wir dieses Ziel, können andere Voraussetzungen für die Vorbereitung der nächsten Ausgabe von <em>Melodie &amp; Rhythmus</em> geschaffen werden. Bis Freitag dieser Woche bestellten 554 Personen ein Perspektivabo, womit wir mehr als die Hälfte unseres Zieles erreicht haben, Bergfest eben. Allerdings fehlen noch 446 solcher Abonnements – die innerhalb der nächsten sieben Wochen bei uns eingehen müssen, ansonsten bleibt <em>M&amp;R</em> auf dem Eis liegen. In Zeiten des rechten Vormarsches auf politischem wie kulturellem Terrain sollten wir letzteres verhindern! Und dabei zählt wirklich jedes Abonnement!</p>
<p>Zuspruch findet unsere Initiative besonders unter fortschrittlichen Kulturschaffenden. Seit unserem letzten Zwischenbericht meldeten sich der Rapper Albino, der Psychoanalytiker Klaus-Jürgen Bruder, der Musiker und Autor Dave Randall, die Punkband The Baboon Show, der Liedermacher Heinz Ratz (Strom und Wasser) und der Publizist Owen Hatherley zu Wort und treten mit Text- und Bildbeiträgen für den Erhalt von <em>M&amp;R</em> ein. Alle bisher erschienenen Texte finden Sie unter <em>melodieundrhythmus.com</em>. Andere Künstler haben sich bereit erklärt, bei einem Solikonzert für den Erhalt der Kulturzeitschrift mitzuwirken, zu dem Unterstützer am Freitag, den 22. Juni 2018, in das Berliner Kulturzentrum Wabe einladen. Mit Texten und Liedern wird dort nicht nur ein konkreter Solibeitrag erwirtschaftet (mit dem Erlös sollen 50 Doppelabos finanziert werden): Am 22. Juni 1941 begann der Überfall der deutschen Naziwehrmacht auf die Sowjetunion. Auch heute sind deutsche Soldaten wieder in vielen Ländern aktiv. Damalige und heutige Kriege waren und sind aber ohne entsprechende kulturelle Vorarbeit nicht möglich – weshalb ein Magazin für Gegenkultur, das auf solche Zusammenhänge aufmerksam macht, dringend benötigt wird. Der Erhalt der <em>M&amp;R</em> ist also nicht reiner Selbstzweck, die Zeitschrift wird als wichtiges Instrument auch im Kampf gegen Kriege – vor allem solcher mit deutscher Beteiligung – dringend gebraucht.</p>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/artikel/332345.instrument-im-kampf-gegen-kriege.html" rel="noopener" target="_blank"><em>Der Artikel ist zuerst am 12.05.2018 in der Tagezeitung</em> junge Welt <em>erschienen.</em></a></p>
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		<title>Die Waffe der Kritik braucht ein Magazin &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2018 08:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[… und noch 689 Abos bis zum 30. Juni 2018 Vor zwei Wochen haben wir Sie auf Seite drei der jungen Welt darüber informiert, dass wir uns entschlossen haben, den <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/waffe-der-kritik/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>… und noch 689 Abos bis zum 30. Juni 2018</h2>
<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/03/M_R_Kampa_2018_Banner_700_3402.png" alt="M_R_Kampa_2018_Banner_700_3402" width="700" height="340" class="alignnone size-full wp-image-17082" /></p>
<p>Vor zwei Wochen haben wir Sie auf Seite drei der <em>jungen Welt</em> darüber informiert, dass wir uns entschlossen haben, den Kampf für die Weiterführung der <em>Melodie &#038; Rhythmus</em>, des Magazins für Gegenkultur, aufzunehmen. Die erste entscheidende Schlacht findet bis zum 30. Juni 2018 statt: Insgesamt 1.000 zusätzliche Abonnements, Spenden und die ersten Jahreskunden für Anzeigen werden gebraucht, um den Kampf fortsetzen zu können. Aber auch die ersten Grundlagen für eine Künstlerinitiative sollen bis dahin gelegt werden. Diese Ziele sind nur zu erreichen, wenn es uns gelingt, linke Aktivisten, Medien und Organisationen als Unterstützer für die Fortführung der <em>M&#038;R</em> zu gewinnen. Heute ziehen wir eine erste Zwischenbilanz: Bisher konnten wir 311 neue Abonnenten und eine Reihe von Umsteigern auf eine höhere Preisklasse gewinnen. Auch erste Jahresverträge für die Anzeigenbelegung sind im Gespräch. Und von dem großartigen Engagement vieler unterschiedlicher Künstlerinnen und Künstler können Sie sich auf der Startseite des Internetportals www.melodieundrhythmus.com überzeugen: Der Theaterregisseur Johann Kresnik, der Liedermacher Konstantin Wecker, der Kabarettist Christoph Sieber, der Komponist Genoël von Lilienstern und der Rapper Jason Williamson von der Band Sleaford Mods erklären dort, warum für sie Gegenkultur und die <em>M&#038;R</em> so wichtig sind. Alle zwei bis drei Tage kommen weitere Veröffentlichungen von Künstlerinnen und Künstlern hinzu, lassen Sie sich überraschen – und anregen!</p>
<p>Immer mehr Leserinnen und Leser der Zeitschrift fragen nach, ob es neben dem Abonnement auch andere Wege und Möglichkeiten gibt, für die Weiterführung der <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> aktiv zu werden. Das soll nun auf einem ersten Unterstützertreffen am Dienstag, dem 24. April, ab 18 Uhr in der <em>jW</em>-Ladengalerie (10119 Berlin, Torstraße 6, bei schönem Wetter auf der Terrasse hinter dem Haus) beraten werden. Jeder kann uns aber auch ganz individuell mit einem Abonnement oder einer Spende in diesem Kampf unterstützen.</p>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/artikel/330807.die-waffe-der-kritik-braucht-ein-magazin.html" rel="noopener" target="_blank"><em>Der Artikel ist zuerst am 14.04.2018 in der Tagezeitung</em> junge Welt <em>erschienen.</em></a></p>
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		<title>Gegen den Massenbetrug</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/gegen-den-massenbetrug/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2018 17:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Waffe der Ideologiekritik braucht ein Magazin Von Susann Witt-Stahl Die Feuilletons zünden zum 50jährigen Jubiläum der 68er gigantische Retrospektiven-Feuerwerke. Qualifizierte Analysen des Scheiterns durch die fehlende Erdung in antikapitalistischer <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/gegen-den-massenbetrug/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/03/107045.jpg" alt="107045" width="700" height="410" class="alignnone size-full wp-image-17109" /></p>
<h2>Die Waffe der Ideologiekritik braucht ein Magazin</h2>
<p><em>Von Susann Witt-Stahl</em></p>
<p>Die Feuilletons zünden zum 50jährigen Jubiläum der 68er gigantische Retrospektiven-Feuerwerke. Qualifizierte Analysen des Scheiterns durch die fehlende Erdung in antikapitalistischer Theorie und durch Kommerzialisierung, die den Hippie-Imperativ »Make Love, Not War« aufspaltete, den ersten Teil zu Kitsch degradierte und den zweiten gnadenlos ausradierte, finden sich selten. Statt dessen viel Häme – eine hasserfüllte Abrechnung mit den »Traumtänzern«, die mit ihrer Gegenkultur gewagt hatten, alles radikal zu hinterfragen.</p>
<p>Bereits 2004 hatten Joseph Heath und Andrew Potter mit ihrem Bestseller »Konsumrebellen« einen regelrechten Vernichtungsfeldzug gegen Gegenkultur gestartet. Sie erklärten die »Idee« von Karl Marx, dass die Bourgeoisie die gesamte Kultur kontrolliert, zu einem Ausdruck einer »Paranoia«. Ihre Feststellung, es gebe kein zur Kulturindustrie oppositionelles Anderes, mündete in eine Huldigung der Marktwirtschaft. Jeder Widerstand ist zwecklos, lautet das Mantra im Subtext, das in dem Hohelied der Neokonservativen auf die den Erdball mit Bombenteppichen überziehende »westliche Zivilisation« als das angeblich Beste, was noch zu haben sei, den Refrain bildet.</p>
<p>Dagegen ist es die vornehmste Aufgabe eines linken Projekts wie Melodie &#038; Rhythmus, dem es ernst ist mit der Gegenkultur, die Lüge von der ausweglosen Totalität des Kapitalismus schonungslos zu entlarven und bewusstzumachen: Unsere mörderischen Produktionsverhältnisse und die imperialistischen Kriege, die sie zeitigen, sind kein Naturgesetz. Ihre Allmacht ist von Menschen herbeigeführt und damit widerrufbar. Egal, wie die Subjekte, die sie bis aufs Messer verteidigen, sich an sie klammern − sie bleiben antagonistisch und weisen damit potentielle Bruchstellen auf.</p>
<p>Wer Gegenkultur voranbringen will, muss aber immer eine wesentliche Erkenntnis von Adornos kritischer Theorie der Kulturindustrie (die, weil sie sich um die Produktion von falschem Bewusstsein in den Unterhaltungs- und Meinungsfabriken zur Sicherung kapitalistischer Herrschaft dreht, als Ideologiekritik zu verstehen ist) mitreflektieren, dass das, was als Revolte gegen sie und ihre Profiteure erscheint, längst einer ihrer Kassenschlager ist.</p>
<p>Die gebildeten Eliten der Neofaschisten wissen das und versuchen mit Hochdruck, den Gegenkultur-Begriff zu okkupieren − um sich im Licht der Scheinwerfer als Gegner des Systems zu inszenieren, während sie im Schatten an seiner Radikalisierung arbeiten. Mussten ihre politischen Vorfahren noch die Ästhetisierung der Politik vorantreiben, die selbst den eigenen Untergang noch als Karneval der Sinnesfreude erscheinen lässt, können die Rechten heute auf die permanente Ästhetisierung der Welt bauen, für die Hollywood und RTL, Instagram und Vice zuverlässig sorgen.</p>
<p>So gilt es mehr denn je, den rechten Popstars mit der Politisierung der Kunst auf den Bühnen und mit antifaschistischem Agitprop auf der Straße in die (Hit-)Parade zu fahren. Daher sind M&#038;R Brecht wie Banda Bassotti lieb und teuer. Nicht minder die vielen kritischen Literaten, Komponisten und Maler, die für ihre große Weigerung, sich im Kulturindustrie-Zirkus zum Affen zu machen, den Preis der Brotlosigkeit und Marginalisierung bezahlen – diese Künstler bilden objektiv eine Einheit, weil sich ihr Schaffen der vollständigen Zurichtung auf die Verwertung seines Wertes entzieht und damit als letzte Bastion des widerständigen Kollektivsubjekts gerettet werden kann.</p>
<p>Alle, die das wollen, brauchen ein durchdringendes Organ, eine solide Basis für ideologiekritische Interventionen, zu der M&#038;R sich entwickelt. Ihr nächster Schritt ist, ein Manifest für Gegenkultur zu verfassen: eine Hymne, die die Glücksgefühle beim Standhalten gegen die Übermacht der Diktatur des Stumpfsinns zum Klingen bringt. Eine zärtliche Umarmung der Ausgestoßenen und Gedenken des letzten Aufstöhnens der getöteten Besiegten, das die Dissonanz als sinnlichen Ausdruck ihres Schmerzes würdigt. Es soll die Notwendigkeit erklären, »Adorno für Revolutionäre« zu entdecken, wie es der marxistische Musikschriftsteller Ben Watson gefordert hat (weil jener die Vorstellung von der befreiten Gesellschaft, die erkämpft werden muss, in einer negativen Ästhetik aufgehoben hat), und sich nicht von der schrecklichen Erkenntnis lähmen zu lassen, dass Kulturindustrie kein Außen mehr duldet. Schließlich muss es den Irrtum beseitigen, der Sehnsuchtsort von Gegenkultur sei im Paralleluniversum zu finden und das Nörgeln in der (Subkultur-)Nische ihre Erfüllung. Ganz im Gegenteil geht es darum, deutlich zu machen: Gegenkultur heißt Frontal­angriff auf das Zentrum des (Kulturindustrie-)Imperiums − voll auf die Zwölf der immer rücksichtsloser mit Massenbetrug herrschenden Klasse.</p>
<blockquote><h2>M&#038;R retten </h2>
<p><strong>Künstlerkampagne</strong></p>
<p>Musiker, Komponisten, Literaten und Kabarettisten setzen sich für  Melodie &#038; Rhythmus ein und haben in Videos und Texten ihre Gedanken über Gegenkultur festgehalten. Sie »ist eine Kraft, ein Ruck, ein kollektiver Versuch, die gegenwärtige Vorstellung davon zu verändern, was Kreativität sein könnte«, und bedeute »neu gestalten, reaktivieren, wieder Form annehmen, eine Injektion totaler Frische zu geben«, erklärte Jason Williamson von den Sleaford Mods. Gegenkultur »heißt, gegen die Kultur der Herrschenden zu sein. Gegen eine Kultur, die uns das Wissen austreiben will, dass wir aufbegehren und die Welt verändern können«, unterstreicht Konstantin Wecker. Die Band Black Heino schreibt: »Gegenkultur bedeutet, die Stimme zu erheben, wo andere nur Schalali singen.« Dafür werde M&#038;R dringend gebraucht. Das meinen auch Friedemann, Dota Kehr, David Rovics, Heinz Ratz, Jean-Hervé Péron, ehemaliger Gitarrist von Faust, The Baboon Show, Los Fastidios, die Autoren Tim Wells, Moshé Machover u. v. a. </p>
<p>»Die Demokratie braucht immer eine starke Opposition, weil sie sonst der Diktatur immer ähnlicher wird«, sagt der Kabarettist Christoph Sieber, der sich ebenfalls an der Künstlerkampagne zur Rettung von M&#038;R beteiligt. Sollte das Magazin eingestellt werden, so Sieber weiter, »dann fehlt in diesem Land schon ein wichtiges Medium der Gegenkultur«. Theaterregisseur Johann Kresnik sieht das ähnlich. Denn »M&#038;R  beschäftigt sich mit Künstlern, die sich gegen die herrschende Politik stellen und sich weigern, Kultur zu repräsentativen Zwecken zu verniedlichen«. </p>
<p>Das internationale Fotografennetzwerk Activestills schätzt M&#038;R  vor allem für ihre »Kampfansagen an den herrschenden Diskurs. Wir fühlen uns geehrt, dass unsere Arbeit darin vorgestellt wurde.« Und Nicolaus A. Huber berichtet: »Als ich vor nicht allzu langer Zeit M&#038;R  kennenlernte, war ich verblüfft und begeistert, dass es so etwas überhaupt noch gibt.« So ein kritisches Organ sei »in unserer rechtsdrehenden Welt unverzichtbar«, findet der Avantgarde-Komponist. »M&#038;R  darf nicht sterben!« </p>
<p><em>(sws) </em></p></blockquote>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/artikel/329986.gegen-den-massenbetrug.html" rel="noopener" target="_blank"><em>Der Artikel ist zuerst am 31.03.2018 in der Tagezeitung</em> junge Welt <em>erschienen.</em></a></p>
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		<title>Melodie &amp; Rhythmus retten – 1.000 Abos jetzt!</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2018 17:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dietmar Koschmieder 1. An dieser Stelle erklärten wir am 6. Januar 2018, dass die Verlag 8. Mai GmbH die Produktion der Kulturzeitschrift Melodie &#038; Rhythmus einstellen muss. Die materiellen <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/melodie-rhythmus-retten-1-000-abos-jetzt/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/03/107045.jpg" alt="107045" width="700" height="410" class="alignnone size-full wp-image-17109" /></p>
<p><em>Von Dietmar Koschmieder</em></p>
<p>1. An dieser Stelle erklärten wir am 6. Januar 2018, dass die Verlag 8. Mai GmbH die Produktion der Kulturzeitschrift Melodie &#038; Rhythmus einstellen muss. Die materiellen Grundlagen reichen nicht, um die Umsetzung der hohen inhaltlichen Ansprüche der Zeitschrift auf Dauer zu finanzieren, teilten wir mit.</p>
<p>2. Darauf meldeten sich viele Leserinnen und Leser, Künstler und andere Kulturschaffende und forderten den Verlag auf, das Magazin weiterzuführen, weil es gerade in Zeiten des rechten Vormarsches dringender denn je benötigt werde. Wir antworteten, dass dies ohne Unterstützung nicht möglich sei – zumal die Verlag 8. Mai GmbH auch enorm viel Kraft für die Weiterentwicklung von Print- und Onlineauftritt der Tageszeitung junge Welt braucht.</p>
<p>3. Aber die Nachfragen hörten nicht auf. Viele wollten wissen, welche Bedingungen denn erfüllt sein müssten, um die M&#038;R weiterzuführen. Nach unseren Berechnungen werden zur Finanzierung 1.700 zusätzliche Abonnements benötigt sowie eine Verdoppelung des bisherigen Anzeigenvolumens. Neben einer Verbesserung des Einzelverkaufs werden auch Spenden für die Finanzierung einer Werbekampagne in Höhe von mindestens 20.000 Euro gebraucht. Ziele, die ohne engagierte Beteiligung von Organisationen, Kulturschaffenden und anderen Unterstützern nicht umzusetzen sind.</p>
<p>4. Noch bevor wir mit einer Kampagne starteten, wurden mehr als 200 Perspektivabos geordert, erklärten sich zahlreiche Künstler bereit, uns zu unterstützen, gab es Signale aus Organisationen, bei einem Neustart zu helfen. Daraufhin entwickelten wir ein Konzept zur Fortführung der Melodie &#038; Rhythmus in drei Stufen.</p>
<p>5. Zunächst soll bis Ende Juni 2018 die entscheidende materielle Grundlage geschaffen werden: Wenn sich bis dahin 1.000 Neuabonnenten melden, gibt es eine Perspektive. Das bedeutet, wenn zu den heute vorhandenen 200 Perspektivabos bis zum 30. Juni weitere 800 abgeschlossen werden, könnten wir umgehend mit der Bildung einer M&#038;R-Redaktion beginnen. Gleichzeitig sollen auch Spenden für den Neustart und die ersten Jahresanzeigenkunden gewonnen werden.</p>
<p>6. Wenn wir diese Ziele erreichen, versprechen wir, dass das nächste Heft der Melodie &#038; Rhythmus am 15. Dezember 2018 an den Start geht (Heft 1/2019). Von Juli bis Dezember 2018 soll der Bestand an bezahlten Abonnements zudem um weitere 400 gesteigert werden.</p>
<p>7. Damit wären die Voraussetzungen geschaffen, dass 2019 ganz regulär vier Ausgaben der Melodie &#038; Rhythmus erscheinen könnten. Im Laufe des Jahres 2019 sollen weitere 300 Abonnenten gewonnen und damit das Ziel von 1.700 zusätzlichen Abonnements erreicht werden. Und wenn es gelingt, dass wir bis dahin auch die Anzeigenziele erreichen, kann das Kulturmagazin Melodie &#038; Rhythmus komplett aus den Einnahmen finanziert werden.</p>
<p>8. Wir wollen rechten Demagogen auch auf kulturellem Gebiet etwas entgegensetzen. Die notwendigen Voraussetzungen sind nur zu erreichen, wenn wir in gemeinsamer Anstrengung die materiellen und organisatorischen Grundlagen dafür schaffen, dass die Waffe der Kritik mit Melodie &#038; Rhythmus ein wirkmächtiges Magazin erhält. Der nächste Schritt dazu sind 1.000 Perspektivabonnements für Melodie &#038; Rhythmus – das Magazin für Gegenkultur! Dafür brauchen wir praktische Unterstützung von Leserinnen und Lesern, Kulturschaffenden und befreundeten Organisationen, Parteien, Bewegungen. Jeder konkrete Beitrag zählt! 1.000 Abos jetzt!</p>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/artikel/329986.gegen-den-massenbetrug.html" rel="noopener" target="_blank"><em>Der Artikel ist zuerst am 31.03.2018 in der Tagezeitung</em> junge Welt <em>erschienen.</em></a></p>
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		<title>Treibstoff für große Anstrengungen</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/treibstoff-fuer-grosse-anstrengungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 18:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektivabo]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgeben – das ginge gar nicht in Zeiten des aufhaltsamen Aufstiegs der AfD und anderer rechter Demagogen, meinen fast alle, denen M&#038;R etwas bedeutet (Titelgrafik von Heft 2/2017) Foto: Grafik: <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/treibstoff-fuer-grosse-anstrengungen/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/01/104649.jpg.png" alt="Magazin für Gegenkultur" width="680" height="398" class="alignnone size-full wp-image-16841" /><br />
Aufgeben – das ginge gar nicht in Zeiten des aufhaltsamen Aufstiegs der AfD und anderer rechter Demagogen, meinen fast alle, denen M&#038;R etwas bedeutet (Titelgrafik von Heft 2/2017)<br />
<small>Foto: Grafik: jW/Daniel Hager</small></p>
<p><em>Von Susann Witt-Stahl</em></p>
<p><em>Melodie &#038; Rhythmus</em> steckt in einer schweren Krise. Ob es ihre finale ist, wird sich erst im Laufe dieses Jahres entscheiden. Die Redaktion und die Herausgeber haben beschlossen, nichts unversucht zu lassen, um das einzige professionelle Magazin für Gegenkultur in Deutschland vor dem Untergang zu bewahren – ein zähes Ringen steht uns bevor. Dass dieses 1957 als »Fachblatt für Tanz- und Unterhaltungsmusik« gegründete Medium mehr als 30 Jahre bewegte (Kultur-)Geschichte des bisher einzigen sozialistischen Staates auf deutschem Boden intensiv begleitet, sogar mitgeschrieben hat, ist eines von vielen Argumenten, die Mühe auf sich zu nehmen. Ein nicht minder wichtiges die große Anteilnahme, mit der uns die <em>M&#038;R</em>-Leser begegnen.</p>
<p>Viele nennen das vorläufige Ende des Projekts eine »traurige Nachricht« und drücken ihr »großes Bedauern« aus. »Ich leide mit, wisst das!«, ist auf der Postkarte eines DKP-Genossen zu lesen, die ein roter Stern ziert. »Immer wenn ich das Magazin im Briefkasten hatte, erfüllte es mich mit Freude und Spannung«, berichtet eine Abonnentin. Manche haben <em>M&#038;R</em> gerade erst kennengelernt oder lange keine Ausgabe mehr in Händen gehalten: »Nach fünf umgeblätterten Seiten dachte ich: ›geil!!! …‹ und kaufte zum ersten Mal seit vielen Jahren <em>M&#038;R</em>«, erzählte uns ein Leser von seiner Wiederentdeckung am Kiosk. »Im Vertrauen darauf, dass die Schreibart der letzten 20 Ausgaben ähnlich war, würde ich dafür jetzt sogar 100 Euro bezahlen.«</p>
<p>Auch geschätzte Kollegen haben reagiert: »Der Verlust dieses wunderbaren Stücks Gegenkultur trifft mich hart«, lässt uns <em>jW</em>-Autor Jürgen Heiser wissen, der auch ab und zu für <em>M&#038;R</em> gearbeitet hat. »Sie ist etwas Besonderes«, schreibt Matt Zurowski, der uns – viel zu selten! − mit herrlichen Interviews und anderen Beiträgen aus London bereicherte. »Ich glaube nicht, dass es ein Magazin wie die <em>M&#038;R</em> irgendwo gibt auf dieser Welt.« </p>
<p>Aufgeben – das ginge gar nicht in Zeiten des aufhaltsamen Aufstiegs der AfD und anderer rechter Demagogen, meinen fast alle, denen <em>M&#038;R</em> etwas bedeutet. »Ich bewundere Ihren beharrlichen Einsatz und möchte Sie zum Weiterkämpfen ermuntern«, ist ein eindringlicher Appell, der uns per E-Mail erreichte, und den wir in ähnlicher Form häufig hören in diesen Tagen.</p>
<p>Zu derart herzerwärmenden Worten für das <em>M&#038;R</em>-Kollektiv, das eine Niederlage kalt zu erwischen droht, fällt einem unweigerlich ein bewegendes Diktum des marxistischen Kunsttheoretikers Theodor W. Adorno ein, den wir vor allem als radikalen Kritiker der alles Gute, Wahre und Schöne in Grund und Boden stampfenden Kulturindustriemaschine häufig in <em>M&#038;R</em> rezitiert haben: Sich schwach zeigen zu dürfen, ohne Stärke zu provozieren – das sei die Erfahrung wahrer Liebe. Ihr, liebe Freunde der <em>M&#038;R</em>, habt uns beigestanden, statt uns für vermeintliche oder tatsächliche Fehler zu kritisieren oder zu belehren. Daher ist es uns ein tiefes Bedürfnis, euch zu sagen: Ob wir die <em>M&#038;R</em> noch mit vereinten Kräften retten können oder wir uns der erdrückenden Macht des faktischen totalen Kommerzes (vorerst) geschlagen geben müssen: Eure Solidarität in der Not − die werden wir euch nicht vergessen! Der Mut, den ihr uns zugesprochen habt, wird unser Treibstoff sein für die großen Anstrengungen, die wir nun unternehmen müssen. </p>
<p><em>Der Artikel ist zuerst am 27.01.2018 in der Tagezeitung</em> <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/326210.treibstoff-f%C3%BCr-gro%C3%9Fe-anstrengungen.html" rel="noopener" target="_blank">junge Welt</a> <em>erschienen.</em></p>
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		<title>Wundertäter gesucht</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 18:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektivabo]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Magazin für Gegenkultur bleibt dringend nötig: Cover der vergangenen drei Ausgaben der M&#038;R Wie Melodie &#038; Rhythmus als Magazin für Gegenkultur doch noch fortgeführt werden könnte Von Dietmar Koschmieder <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/wundertaeter-gesucht/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/01/104646.jpg.png" alt="Magazin für Gegenkultur" width="680" height="398" class="alignnone size-full wp-image-16837" /><br />
Ein Magazin für Gegenkultur bleibt dringend nötig: Cover der vergangenen drei Ausgaben der <em>M&#038;R</em></p>
<h2>Wie <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> als Magazin für Gegenkultur doch noch fortgeführt werden könnte</h2>
<p><em>Von Dietmar Koschmieder und Peter Borak</em></p>
<p>Vor knapp neun Jahren hat der Verlag 8. Mai, in dem auch die <em>junge Welt</em> erscheint, die Musikzeitschrift <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> (<em>M&#038;R</em>) übernommen und sie zu einem Produkt linker Gegenkultur entwickelt. Zur Zeit ist am Kiosk das aktuelle Heft für das erste Quartal 2018 zu finden – mit vielen spannenden Beiträgen über die kulturelle, politische und soziale Lage in Afrika. Voraussichtlich wird es das letzte Heft sein, teilten wir zum Jahresanfang mit. Ein Magazin für Gegenkultur bleibe dringend nötig, es bedürfte allerdings eines Wunders, um die Produktion der <em>M&#038;R</em> wieder aufnehmen können. Mit der Weiterentwicklung des Magazins ergäben sich erhöhte Qualitätsanforderungen, die eine deutliche personelle Stärkung der <em>M&#038;R</em>-Redaktion bedingen würden. Gleichzeitig müssten mehr Mittel für eine offensive Bewerbung des Magazins zur Verfügung stehen. Auf sich allein gestellt, wäre der Verlag zu alldem nicht in der Lage – so die bittere Botschaft.</p>
<p>Daran hat sich bis heute nichts geändert. Allerdings waren die Reaktionen auf unsere Einstellungsmitteilung schon sehr beeindruckend. Nur ganz wenige Abonnenten nutzten ihr Sonderkündigungsrecht, die meisten signalisierten: Macht unbedingt weiter! Viele Leser erklärten ihre Bereitschaft, das Überleben der Zeitschrift aktiv zu unterstützen. Am häufigsten stellten sie die Frage: »Welche Bedingungen müssten erfüllt sein, damit die <em>M&#038;R</em> weitermachen kann?«</p>
<p>Was die materiellen Ressourcen betrifft, so lässt sich die Anwort genau errechnen: Zum einen bräuchten wir 1.700 zusätzliche Abonnements. Da ein Normalabo lediglich 26,90 Euro und ein Förderabo 36,90 Euro im Jahr (für vier Ausgaben) kostet, dürfte das durchaus erreichbar sein. Dafür stellen wir sogenannte Perspektivabos zur Verfügung: <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/perspektivabo/">Mit dem nebenstehenden Coupon können Sie die <em>M&#038;R</em> abonnieren und Abos werben</a>. Das Abonnement tritt nur in Kraft, wenn die Zeitschrift weiter erscheint. Vorher wird nicht kassiert! Zum anderen müsste über Jahresverträge der Anzeigenerlös pro Heft deutlich gesteigert werden. Entsprechende Angebote können jederzeit bei unserer Anzeigenabteilung oder der Geschäftsführung angefragt werden. Die materielle Form der Unterstützung sähe also so aus: Abonnements schalten sowie Einzelpersonen, Verlage, Kulturbetriebe, aber auch Parteien und Gewerkschaften für einen Jahresanzeigenvertrag gewinnen. </p>
<p>Mindestens ebenso wichtig für die Zukunft der <em>M&#038;R</em> ist die Klärung konzeptioneller und personeller Voraussetzungen. Zunächst müssten Verlag, Redaktion und Genossenschaft präzise Modalitäten einer Weiterführung festlegen. Auf dieser Grundlage könnte das zentrale Problem angegangen werden: Bildung einer personell ausreichend großen und gut kompatiblen <em>M&#038;R</em>-Redaktion. Das wiederum macht nur Sinn, wenn dazu Angebote von linken Autoren und Journalisten vorliegen. Hinzu kommt: Ohne praktische Unterstützung durch linke Kulturschaffende aller Genres werden wir unseren Handlungsraum nicht in notwendigem Maß entwickeln können. Nötig wäre also die Bereitschaft von Künstlern aller Sparten, sich in eine Initiative zur Förderung unseres Magazins für Gegenkultur mit konkreten Aktivitäten einzubringen.</p>
<p>Um es klar zu sagen: Es reicht nicht, den einen oder anderen der angesprochenen Punkte umzusetzen. Nur im Konzert aller könnte das Wunder gelingen, die <em>M&#038;R</em> als ein gemeinsames Projekt linker Gegenkultur fortzuführen. Und das grenzt angesichts des gegenwärtigen Zustandes der Linken wahrhaft an Magie. Andererseits böte das Überleben der <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> die reale Chance, zur positiven Veränderung dieses Zustandes beizutragen. So ein Wunder braucht viele Täter. </p>
<p><em>Der Artikel ist zuerst am 27.01.2018 in der Tagezeitung</em> <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/326209.wundert%C3%A4ter-gesucht.html" rel="noopener" target="_blank">junge Welt</a> <em>erschienen.</em></p>
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		<title>Zur Ästhetik der Großen Weigerung</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/zur-aesthetik-der-grossen-weigerung/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Jan 2018 07:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum eine Gegenkultur auf historisch-materialistischer Basis alternativlos ist Der einst von Metternich formulierte Imperativ der Restauration, »das Volk soll sich nicht versammeln, es soll sich zerstreuen«, hat sich erst im <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/zur-aesthetik-der-grossen-weigerung/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16767" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/01/103676.jpg" alt="Als zumindest im Ansatz wirksames Antidot zur Kulturindustrie der Herrschenden hat sich Gegenkultur bewährt: Die inhaftierte Grup Yorum Sängerin Selma Altõn beim »Volkskonzert« in Istanbul Foto: Willi Effenberger" width="680" height="357" class="size-full wp-image-16767" /><p class="wp-caption-text">Als zumindest im Ansatz wirksames Antidot zur Kulturindustrie der Herrschenden hat sich Gegenkultur bewährt: Die inhaftierte Grup Yorum Sängerin Selma Altõn beim »Volkskonzert« in Istanbul<br /><small>Foto: Willi Effenberger</small></p></div>
<h2>Warum eine Gegenkultur auf historisch-materialistischer Basis alternativlos ist</h2>
<p>Der einst von Metternich formulierte Imperativ der Restauration, »das Volk soll sich nicht versammeln, es soll sich zerstreuen«, hat sich erst im Zeitalter totaler Massenmanipulierbarkeit realisiert. Wo im Volldampfgeschwätz der Talk-, Game- und Castingshows stets die Suggestivfrage »Wollt ihr den totalen Markt?« mitschwingt, die die Meinungsmacher freilich schon längst über unsere Köpfe hinweg im Sinne des Kapitals beantwortet haben, dringt der Notruf nach einer kämpferischen Fundamentalopposition kaum mehr durch.</p>
<p>Als zumindest im Ansatz wirksames Antidot zur Kulturindustrie der Herrschenden hat sich Gegenkultur bewährt. Aber wahrlich nicht erst, als neurechte Verfechter eines Gramscianismus der dummen Kerls die Bildfläche betreten haben, konnte auch – wie sollte es anders sein − die Hintergehbarkeit des Begriffs »Gegenkultur« bewiesen werden. Seit Kunst und Kultur in die Warenform gepresst werden, gilt: Solange er nur als Schlagwort geführt wird, ist er schnell entleert und kann leicht ausgeschlachtet werden. Beispielsweise wenn geschäftstüchtige Promoter affirmativen Hip-Hop von der Antilopen und anderen Langweiler-Gangs mit ein bisschen Radical chic aufpeppen, um rebellischen Jugendlichen das Geld aus der Tasche zu ziehen.</p>
<p>Um auch Schlagkraft zu entfalten, bedarf Gegenkultur historisch-materialistischer Erdung. Das bedeutet nicht nur Melodien, in denen man die Herzen der Revolutionäre singen hört. Gegenkultur heute atmet wenig Agitation und Widerstand. Selbst in seinem Land sei sie »immer noch ein Projekt im Entwicklungsstadium«, erklärte der kubanische Journalist Enrique Ubieta der <em>M&#038;R</em>-Redaktion im Gespräch. »Damit sie sich wirklich konsolidieren kann, braucht sie eine ökonomische Basis.« Weil diese in sozialistischen Ländern nur eingeschränkt vorhanden ist, in den kapitalistischen Ländern sogar systematisch zerstört wurde, kann Gegenkultur gegenwärtig kaum artikulieren, was sein soll. Ihr bleibt häufig nur noch, laut zu sagen, was nicht sein darf.</p>
<p>Solange selbst Linke die historischen und politischen Koordinaten immer mehr aus den Augen verlieren, sich dem Rechtsopportunismus hingeben und fröhlich der Barbarei der westlichen Zivilisation huldigen oder die »Heil Trump«-Rufe der Faschisten so dramatisch falsch verstehen, dass sie einen Oligarchen mit hochgradig krimineller Energie als pazifistischen Heilsbringer zelebrieren, ist radikale Negativität oft der einzige Ausweg. Noise oder progressiver Black Metal etwa können das Stöhnen und Schreien vor pulsierendem Schmerz derart ins Unerträgliche treiben, dass die Quantität des Grauens und der Verzweiflung daran in eine neue Qualität von Hoffnung umschlägt und die Konturen einer anderen Welt aufblitzen.</p>
<p>Praktisch muss Gegenkultur aber heute so sehr wie selten zuvor bedeuten, konsequent von der Waffe der Ideologiekritik Gebrauch zu machen. Allein schon, wie wir von Marx und Engels wissen, um den stetig vom bürgerlichen Idealismus produzierten »Schein der Selbstständigkeit« des Traums vom grenzenlosen Konsum aufzulösen, der uns von der »Großen Weigerung« (Herbert Marcuse) und Solidarität mit den vielen abhält, die das Spiel auch nicht (mehr) mitspielen wollen.</p>
<p>Mit solchen Überlegungen hat die <em>M&#038;R</em>-Redaktion den Tigersprung zum »Magazin für Gegenkultur« gewagt, als Organ für alle, die die Zeichen der Zeit nicht ignorieren wollen: Die Geschichte der Verdinglichung nicht zuletzt unserer ästhetischen Lebensäußerungen zur Ware muss gegen den Strich gebürstet werden − wider den von neoliberaler Eindimensionalität durchwirkten Zeitgeist.</p>
<p><em>Der Artikel ist zuerst am 06.01.2018 in der Tagezeitung</em> <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/324763.zur-%C3%A4sthetik-der-gro%C3%9Fen-weigerung.html" rel="noopener" target="_blank">junge Welt</a> <em>erschienen.</em></p>
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		<title>Auf Eis gelegt</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jan 2018 07:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgaben von Melodie &#038; Rhythmus: 1966, 2010, 2014 und das aktuelle Heft vom Januar 2018 Die Produktion von Melodie &#038; Rhythmus, Magazin für Gegenkultur, wird vorerst eingestellt. Einnahmen reichen nicht, <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/auf-eis-gelegt/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2018/01/hefte.jpg" alt="Ausgaben von Melodie &amp; Rhythmus: 1966, 2010, 2014 und das aktuelle Heft vom Januar 2018" width="680" height="357" class="size-full wp-image-16760" /><br />
<strong>Ausgaben von Melodie &#038; Rhythmus: 1966, 2010, 2014 und das aktuelle Heft vom Januar 2018</strong></p>
<h2>Die Produktion von <em>Melodie &#038; Rhythmus</em>, Magazin für Gegenkultur, wird vorerst eingestellt. Einnahmen reichen nicht, um hohe inhaltliche Ansprüche auf Dauer zu finanzieren. </h2>
<p><em>Von Dietmar Koschmieder</em></p>
<p>Im Herbst 2008 sollte die Musikzeitschrift <em>Melodie &#038; Rhythmus</em>, die im September 1957 in der DDR gegründet wurde, eingestellt werden. Verhindert wurde dies durch den Verlag 8. Mai, in dem seit 1995 auch die Tageszeitung <em> junge Welt</em> erscheint. Er übernahm mit dem Heft Dezember 2008 die Herausgabe der Zeitschrift. Wie schon bei <em> junge Welt</em> hatte sich der Verlag für diesen Schritt entschieden, um ganz bewusst an das DDR-Erbe anzuknüpfen: Ein journalistisches Produkt, das dem Friedenskampf und Antifaschismus, der Aufklärung und internationalen Solidarität verpflichtet war und aus genau diesen Gründen für ein sozialistisches Deutschland eintrat, sollte nach dem Ende der DDR nicht von der Bildfläche verschwinden. Wir erkannten die Möglichkeit, aus der Musikzeitschrift ein Produkt linker Gegenkultur zu entwickeln – allerdings standen uns dafür nur bescheidene ökonomische Ressourcen zur Verfügung. Konzeption, Herstellung und Bewerbung der Musikzeitschrift mussten zusätzlich zur Konzeption, Herstellung und Bewerbung der Tageszeitung bewältigt werden. Von Anfang an ein sehr schwieriges Unterfangen.</p>
<p>Aber auch eines, das uns und den Leserinnen und Lesern zugute kam: Wir konnten Kontakte aus dem Tageszeitungsgeschäft für <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> und Möglichkeiten, die sich aus der Kulturzeitschrift ergaben, für <em> junge Welt</em> nutzen. Aber bei jeder ökonomischen Krise im Verlag (und von denen gab es nicht wenige) stand auch die Musikzeitschrift auf dem Prüfstand. Heute geben wir bekannt, dass wir die weitere Produktion der <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> nicht aufrechterhalten können – ausgerechnet zu einer Zeit, in der Verlag und Genossenschaft relativ stabil dastehen. Warum?</p>
<p>Als wir <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> übernommen haben, beschäftigten wir uns in diesem Medium vor allem mit Produktionen der Musikbranche und ihren Herstellungsbedingungen im deutschsprachigen Raum. Finanziert wurde das Heft wie üblich über Anzeigen aus genau dieser Branche, die sich dabei allerdings auch wie üblich das Recht herausnahm, auf Inhalte des Heftes Einfluss zu nehmen. Davon wollten wir uns befreien und schufen in verschiedenen Schritten ein neues Produkt, bis wir im Sommer 2017 die Musikzeitschrift konsequent zum Magazin für Gegenkultur weiter ausbauten. Dieser Schritt war mutig, vielversprechend, notwendig. Aber es stellte sich auch heraus, dass zur Sicherung der erhöhten inhaltlichen Anforderungen mehr Ressourcen benötigt werden – in einer Höhe, wie sie unser Verlag derzeit nicht zur Verfügung stellen kann. Um <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> in der notwendigen Qualität entwickeln zu können, wären mindestens zwei zusätzliche Planstellen und ein erhöhtes Werbebudget erforderlich, ohne dass aber verbesserte Einnahmen in gleicher Höhe kurz- oder mittelfristig zu erwarten wären.</p>
<p>Hinzu kommt eine veränderte politische Situation, die auch die Kulturlandschaft modifiziert: Rechte Demagogen und ihre Organisationen, Medien und Parteien sind auf dem Vormarsch. Fortschrittliche Kultur wird an den Rand gedrängt, linke Strukturen bleiben in der Defensive. Und nicht nur das Leseverhalten ändert sich: Viele Menschen folgen lieber einem Wortführer, statt sich selbst mit Argumenten und Fakten auseinanderzusetzen. Die Infrastruktur für Tageszeitungen wird immer brüchiger, und <em> junge Welt</em> muss sich viel stärker als bisher den Anforderungen aus der Digitalisierung der Branche stellen. Unter diesen Bedingungen wird der Verlag seine Kräfte auf das Kernprodukt <em> junge Welt</em> konzentrieren. Nach eingehender Diskussion haben wir uns deshalb entschlossen, <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> nicht weiter zu produzieren. Soeben ist unser Heft 1/18 mit dem Schwerpunkt »Afrika« an Abonnenten und Kioske ausgeliefert worden. Das Heft 2/18 mit dem geplanten Schwerpunkt »Geld« wird aus den genannten Gründen nicht erscheinen.</p>
<p>Unser Dank gilt der Redaktion und den Autorinnen und Autoren von <em>Melodie &#038; Rhythmus</em>, allen voran Chefredakteurin Susann Witt-Stahl, für ihre hervorragende Arbeit. Aber auch allen Kolleginnen und Kollegen aus dem Verlag 8. Mai, die für <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> viele zusätzliche Stunden geackert und grandiose Ideen entwickelt haben, ist für ihr Engagement zu danken. Ein Magazin für Gegenkultur bleibt trotzdem dringend notwendig, es müsste allerdings ein Wunder geschehen, damit wir die Produktion wiederaufnehmen können.</p>
<blockquote><h2>Bückware und Impulsgeber</h2>
<p><em>Melodie &#038; Rhythmus</em> war die älteste deutsche Musikzeitschrift, gegründet im November 1957 in der DDR. Sie erschien im Henschelverlag, anfangs als dünnes Heft im DIN-A5-Format, in dem auch Operetten besprochen wurden. In der ersten Ausgabe wurde das Ziel genannt, die »leichte Muse« zu entwickeln, die den »Optimismus des Aufbaus« des Sozialismus ausstrahlt, anstatt »Exzesse à la Rock ’n’ Roll« zu fördern.</p>
<p>Im Laufe der Zeit bekam die Redaktion aber »Narrenfreiheit«, erzählte Roswitha Baumert, die das Blatt bis zum Heft 1/1990 leitete, in der Ausgabe zum 55. Geburtstag 2012. Sie fügte hinzu, dass »niemand von uns – Chefredakteur, Sekretärin, Redakteurin – in der SED oder einen anderen Partei« gewesen sei. Sie seien »immer von rein musikalischen Gesichtspunkten ausgegangen«, wenn es wie meist um internationalen Pop und Jazz gegangen sei. Damit erreichte M&#038;R eine Auflage von 300.000 Stück und war doch schon am Erscheinungstag vergriffen – als »Bückware aus Papiermangel« (Baumert).</p>
<p>Nach 1989 litt man eher unter Ideenmangel, wie man auf den internationalen Pop reagieren sollte, wenn alle Kanäle damit verstopft waren. 1991 wurde die Zeitschrift eingestellt und erst 2004 von dem Berliner Musikjournalisten Christian Hentschel wiedergegründet. Nach mehreren Verlagswechseln wurde sie im Dezember 2008 vom Verlag 8. Mai, der die <em> junge Welt</em> herausgibt, gekauft. Damit wurde <em>M&#038;R</em> politischer, bekam thematische Schwerpunkte (wie »Musik und Film«, »Musik und Rausch«) und künstlerisch eigenständige Titelfotos.</p>
<p>Chefredakteure waren erst Nicole Kirchner, dann Jürgen Winkler und schließlich Gerd Schumann, der frühere Ressortleiter Außenpolitik der <em>jW</em>. Er löste die M&#038;R mehr und mehr aus der PR-Diktatur der Kulturindustrie, eine Entwicklung, die im März 2014 zur Neuerfindung als marxistisches Musikmagazin führte, mit neuem Layout und neuer Redaktion unter Susann Witt-Stahl, die ihr bis zuletzt kämpferisch vorstand. Seitdem geht es klar gegen die Kulturindustrie inklusive ihrer pseudolinken Hofnarren. Immer wieder neu gegen die »ganze alte Scheiße«, wie Karl Marx sagte. Das zeigte auch die Revolutionshitparade, die die M&#038;R-Leser wählten. Platz 1: »Die Internationale«. Zur sehr interessanten Kuba-Ausgabe (Heft 4/2016) produzierte M&#038;R sogar eine eigene CD – bei den anderen Musikzeitschriften ist das ein Wegwerf-Gimmick, hier war es der Appell, sich genau zu konzentrieren.<br />
Konsequent wurde <em>M&#038;R</em> ab Heft 2/2016 zum »Magazin für Gegenkultur« erweitert, von Witt-Stahl im Interview mit der <em>jW</em> vorgestellt als »ein Organ für kulturelle und künstlerische Fundamentalopposition«, das »seine Impulsgeber nicht vorwiegend in den Elfenbeintürmen, sondern auf der Straße, in den Ghettos und Slums, natürlich auch in den Betrieben« findet. </p>
<p>(jW)</p></blockquote>
<p><em>Der Artikel ist zuerst am 06.01.2018 in der Tagezeitung</em> <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/324762.auf-eis-gelegt.html" rel="noopener" target="_blank">junge Welt</a> <em>erschienen.</em></p>
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		<title>Verlosung: Django &#8211; Ein Leben für die Musik</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/django-verlosung/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 10:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankreich, 1943. Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gypsy-Swing, einer Musik <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/django-verlosung/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16419" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-16419" src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2017/09/Django.jpg" alt="Roger Arpajou" width="680" height="357" /><p class="wp-caption-text"><small>Roger Arpajou</small></p></div>
<p>Frankreich, 1943. Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gypsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. Seine Pariser Geliebte hilft ihm, mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unterzutauchen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Über den Genfer See will er in die Schweiz gelangen, doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen.</p>
<p>In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen. Reda Kateb brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von César-Gewinnerin Cécile de France.</p>
<blockquote><p><strong>M&amp;R verlost</strong> 3 Fan-Pakete jeweils mit Plakat, 2 Freikarten für die Filmvorstellung in einer Stadt nach Wahl, wo er gezeigt wird, sowie 10er-CD-Box „Django Reinhardt – Milestones of a Legend“, gesponsert von Zweitausendeins. Schicken Sie uns bis zum 19. Oktober eine Mail mit Namen, Adresse und dem Kennwort »Django« an: verlosung@melodieundrhythmus.com<br />
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.</p></blockquote>
		
				<div class="toggle">
					<a href="#">In den folgenden Orten/Kinos läuft der Film:</a>
					<div>
						<p> Zeitraum: 26.10.2017 &#8211; 1.11.2017<br />
Aachen: Capitol<br />
Aachen: Eden Palast<br />
Aschaffenburg: Casino Lichtspiele<br />
Augsburg: Thalia<br />
Bamberg: Odeon<br />
Berlin: b-ware, dt./OmU; Bundesplatz Kino, dt./OmU; CinemaxX Potsdamer Platz; Filmkunst 66, dt./OmU; Hackesche Höfe Filmtheater, OmU; Kino in der Kulturbrauerei; Soho House, OmU; Sputnik-Südstern; ZUKUNFT-Programmkino am Ostkreuz, OmU<br />
Bielefeld: Lichtwerk<br />
Bochum: Casablanca<br />
Bonn: Kino in der Brotfabrik, OmU<br />
Braunschweig: Universum<br />
Bremen: Schauburg<br />
Darmstadt: Rex<br />
Dortmund: Lichtspiel und Kunsttheater Schauburg, dt./OmU<br />
Dresden: Thalia, OmU<br />
Düsseldorf: Cinema<br />
Erlangen: Lamm-Lichtspiele<br />
Essen: Astra<br />
Frankfurt/Main: Harmonie; Orfeos Erben<br />
Freiburg: Friedrichsbau-Apollo<br />
Fürth: Babylon<br />
Gauting: Kino Breitwand<br />
Gera: Metropol-Kino<br />
Gießen: Kinocenter Giessen<br />
Göttingen: CinemaxX<br />
Halle/Saale: Puschkino<br />
Hamburg: Abaton, OmU; Blankeneser Kino<br />
Hannover: Kino am Raschplatz<br />
Heilbronn: Kinostar Arthaus<br />
Ingolstadt: Union<br />
Jena: Kino im Schillerhof<br />
Karlsruhe: Schauburg<br />
Kassel: Bali<br />
Kiel: Studio Filmtheater<br />
Koblenz: Odeon<br />
Leipzig: Passage Kinos<br />
Lörrach: Union<br />
Lübeck: Filmhaus Lübeck<br />
Ludwigsburg: Caligari<br />
Lüneburg: SCALA-Programmkino<br />
Magdeburg: Studiokino<br />
Mainz: Palatin<br />
Mannheim: Atlantis<br />
Marburg: FT Kammer/Atelier/Palette<br />
München: Arena; Studio Isabella; Theatiner Filmkunst<br />
Münster: Schloßtheater<br />
Nürnberg: Casablanca; Cinecitta,<br />
Oldenburg: Casablanca<br />
Osnabrück: Cinema arthouse<br />
Potsdam: Thalia<br />
Regensburg: Filmgalerie<br />
Rostock: Lichtspieltheater Wundervoll<br />
Saarbrücken: Camera Zwo<br />
Sankt Ingbert: Kinowerkstatt<br />
Stuttgart: Delphi<br />
Tübingen: Arsenal<br />
Ulm: Mephisto<br />
Weimar: Lichthaus, dt./OmU<br />
Wuppertal: Cinema<br />
Würzburg: Central im Bürgerbräu</p>
					</div>
				</div>
				
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		</item>
		<item>
		<title>Der große Marx-Schwindel</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/marx-schwindel/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Aug 2017 17:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 150 Jahren erschien »Das Kapital« von Karl Marx. Er selbst fand, das Werk sei »das furchtbarste Missile, das den Bürgern noch an den Kopf geschleudert worden ist«. Doch im <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/marx-schwindel/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2017/08/schwindel.jpg" alt="schwindel" width="680" height="357" class="alignnone size-full wp-image-16140" /></p>
<p>Vor 150 Jahren erschien »Das Kapital« von Karl Marx. Er selbst fand, das Werk sei »das furchtbarste Missile, das den Bürgern noch an den Kopf geschleudert worden ist«. Doch im Jubiläumsjahr steht der Theoretiker Marx deutlich höher im Kurs als der Revolutionär: Der bürgerliche Mainstream feiert ihn als irgendwie »aktuell« zu Tode und warnt vor seiner »kommunistischen Vereinnahmung«. Linke und »Marx-Experten« drücken sich geradezu zwanghaft um die Aussage herum, dass Marx Kommunist war und »Das Kapital« geschrieben hat, um der Arbeiterklasse eine Waffe für den Kampf gegen Ausbeutung und Klassenherrschaft an die Hand zu geben.</p>
<p>Michael Sommer (arbeitet zur Marxschen Kritik der politischen Ökonomie) und John Lütten (ist Autor für die <em>junge Welt</em> und <em>Melodie &#038; Rhythmus</em>) meinen: Im Jubiläumsjahr wird die Beschäftigung mit Marx zu einem großen Schwindel!</p>
<p>Veranstaltungen zum Feature in der aktuellen Ausgabe von M&#038;R:</p>
<p><strong>Termine</strong><br />
21. September 2017, 19 Uhr, Berlin: <em>junge Welt</em> Ladengalerie, Torstraße 6 (Nähe Rosa-Luxemburg-Platz).<br />
Eintritt: 5.- Euro, ermäßigt 3.- Euro.</p>
<p>22. September 2017, 19 Uhr, Hamburg: Magda-Thürey-Zentrum, Lindenallee 72 (Nähe U-Bahn Christuskirche).<br />
Eintritt: Spende.</p>
<blockquote><p><em>Siehe auch:</em><br />
<strong><big><a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-3-2017/der-grosse-marx-schwindel/">Der große Marx-Schwindel</a></big></strong><br />
<strong>150 Jahre »Das Kapital«: Die Bourgeoisie warnt vor »kommunistischer Vereinnahmung« und feiert den Verfasser und sein Lebenswerk zu Tode. Linke stören sich nicht daran – im Gegenteil</strong><br />
aus: <em>M&#038;R</em> 3/2017
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rudolstadt tanzt</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/rudolstadt-tanzt/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Aug 2017 15:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Deutschlands größtem Festival für Folk- und Weltmusik in Rudolstadt, das vom 6. bis 9. Juli 2017 stattfand, wurden in diesem Jahr knapp 100.000 Besucher gezählt. 35.000 Liter Bier konsumierten <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/rudolstadt-tanzt/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Deutschlands größtem Festival für Folk- und Weltmusik in Rudolstadt, das vom 6. bis 9. Juli 2017 stattfand, wurden in diesem Jahr knapp 100.000 Besucher gezählt. 35.000 Liter Bier konsumierten diese bei hochsommerlichen Temperaturen. »Wir stoßen an Kapazitätsgrenzen«, teilten die Veranstalter mit. 130 Bands aus 41 Ländern spielten von Donnerstag bis Sonntag auf 27 Bühnen. Weltmusikpreise gingen u. a. an den bayerischen Liedermacher Georg Ringsgwandl und die Gruppe Banda Internationale, die sich in ihrer Heimatstadt Dresden gegen Pegida und Co. engagiert. Neben den Konzerten namhafter Künstler wie Amy Macdonald auf den großen Bühnen, waren es auch dieses Mal wieder die Musiker in den Straßen und versteckten Höfen, die die ganz besondere Atmosphäre des Festivals ausmachten und für Überraschungen und Entdeckungen sorgten. Und das tolle Publikum! Einen Eindruck davon gibt unsere kleine Fotoreportage.</p>
<p><br />
<small>Fotos: Jens Schulze, Dietmar Koschmieder</small></p>
<p>Nachdem in diesem Jahr Schottland Länderschwerpunkt war, wird beim 28. Festival im Juli 2018 übrigens Musik aus Estland im Mittelpunkt stehen.</p>
<p><em>kk</em> </p>
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		<title>M&amp;R auf dem TFF Rudolstadt</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jun 2017 12:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Das größte Folk-Roots-Weltmusik-Festival findet auch in diesem Jahr wieder in Rudolstadt statt. Vom 6. bis zum 9. Juli 2017 werden auf über zwanzig Bühnen Musiker aus aller Welt spielen. Der <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/mr-auf-dem-tff-2017/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2017/06/tff.jpg" alt="tff" width="680" height="357" class="alignnone size-full wp-image-15971" /></p>
<p>Das größte Folk-Roots-Weltmusik-Festival findet auch in diesem Jahr wieder in Rudolstadt statt. Vom 6. bis zum 9. Juli 2017 werden auf über zwanzig Bühnen Musiker aus aller Welt spielen. Der Länderschwerpunkt in diesem Sommer ist Schottland.</p>
<p>Auch Melodie &#038; Rhythmus ist mit einem eigenen Stand in der Altstadt in der Mangelgasse (beim Instrumentenbau-Zentrum) vor Ort! Besuchen Sie uns: Es erwartet Sie ein von der M&#038;R-Redaktion ausgewähltes Angebot mit CDs und Büchern rund um Musik und Gesellschaft. Insbesondere freuen wir uns, auf dem Festival erstmals die brandneue DVD  »&#8220;Mich rettet die Poesie&#8220; &#8211; Konstantin Wecker – eine politische Nahaufnahme« präsentieren zu können. Wie Wecker die utopischen Potenziale der Poesie in seinen Liedern freisetzt, ist in der M&#038;R-Filmdokumentation mit Aufnahmen aus Live-Konzerten eindrucksvoll zu erleben. Außerdem freuen wir uns über ein ein kleines Konzert vom jungen Berliner Liedermacher Tobias Thiele an unserem M&#038;R-Stand. Sein neues Album Unerhört können Sie an unserem Stand bekommen. Und M&#038;R-Freund und Fotograf Jens Schulze präsentiert seinen druckfrischen Bildband  »Blicke ohne Grenzen &#8211; Musikfestival Rudolstadt« bei uns. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am M&#038;R-Stand und ein tolles Musikfestival in Rudolstadt, es lohnt sich!</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Festival: </strong><a href="https://rudolstadt-festival.de/de/programm/konzert.html" target="_blank">Bühnenprogramm</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Film:</strong> <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/konstantin-wecker-mich-rettet-die-poesie/"> »&#8220;Mich rettet die Poesie&#8220; &#8211; Konstantin Wecker – eine politische Nahaufnahme«</a></p>
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		<title>Konstantin Wecker zum 70. Geburtstag</title>
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		<pubDate>Wed, 31 May 2017 22:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Wecker70]]></category>

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		<description><![CDATA[Freunde und Kollegen würdigen den Künstler Max Uthoff, Kabarettist Esther Bejarano, Musikerin Rolf Becker, Schauspieler Claus von Wagner, Kabarettist Moshe Zuckermann, Historiker und Kunsttheoretiker Joan Baez, Singer-Songwriterin Connie, was für <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/konstantin-wecker-zum-70-geburtstag/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_15724" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2017/05/18739036.jpg" alt="Kontantin Wecker" width="680" height="357" class="size-full wp-image-15724" /><p class="wp-caption-text"><small>Foto: Susann Witt-Stahl</small></p></div>
<h2>Freunde und Kollegen würdigen den Künstler</h2>
<p><strong>Max Uthoff, Kabarettist</strong><br />
<iframe width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/MFcalzl8RUc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Esther Bejarano, Musikerin</strong><br />
<iframe width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/GdCfRtI3ePg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Rolf Becker, Schauspieler</strong><br />
<iframe width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/TRgQoqXxdpo?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Claus von Wagner, Kabarettist</strong><br />
<iframe width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/mPL8zM2f9bw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Moshe Zuckermann,  Historiker und Kunsttheoretiker</strong><br />
<iframe width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Pz7kpRyQj0M?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p><strong>Joan Baez, Singer-Songwriterin</strong></p>
<p>Connie,<br />
was für eine Inspiration deine Musik mir stets geboten hat! »Wenn unsere Brüder kommen« bleibt mein Lieblingslied in deutscher Sprache, und wenn ich zu Hause bin, passiert es mir, dass ich es einfach so, nur für mich, vor mich hinsinge – ein ganz wunderbarer Song. Unser Wiedersehen vor zwei Jahren in München hat die Erinnerung an unsere gemeinsame Tournee wieder aufleben lassen – eine herrliche Unternehmung, auf die ich so stolz bin wie auf meine Freundschaft mit dir. Alle Gute zum Siebzigsten! In Liebe,<br />
deine Freundin Joan Baez</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Hannes Wader, Liedermacher</strong></p>
<p>Ich glaube, ich kenne dich ganz gut, lieber Konstantin. Sind wir uns auf unserer ersten gemeinsamen Tournee doch so nahegekommen, dass wir gleich danach noch eine drangehängt haben, und dann noch eine – weil uns danach war. Ich bin selten jemandem begegnet, der wie du vor Ideen nicht nur sprüht, sondern auch noch über die Zähigkeit und den Elan verfügt, sie umzusetzen; manchmal unmittelbar – so entstehen, ich habe es erlebt, viele deiner besten Lieder. Beispiellos auch, wie leidenschaftlich und vorbehaltlos du die Bühne und dein Publikum liebst, so dass beiden, Bühne und Publikum, keine andere Wahl bleibt, als dich ebenfalls zu lieben. So ist es, und so soll und so wird es hoffentlich noch lange bleiben. Glückwunsch zum Siebzigsten! Sei umarmt.<br />
Dein Hannes</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Wenzel, Liedermacher</strong></p>
<p>Konstantin Wecker ist eine stilprägende Leitfigur für das Lied, das in deutscher Sprache singt. Seine musikalischen und literarischen Wurzeln reichen weit. Sie nähren sich intensiv aus dem lokalen Kolorit, das er mit bedingungsloser Weltsucht auflädt. Wecker gab dem deutschen Lied eine italienische Note. Seine Diesseitigkeit, Sinnenfreude und Streitlust haben ihn oft in die Zwiste der Zeit getrieben, und er hat ihnen mutig und kraftvoll getrotzt in allen Wetterlagen. Vitalität, die aus solchem Widerspruchsgeist entsteht, ist unabhängig von Moden oder Launen des Feuilletons. Die Ausdauer, die uns sein Lebenswerk vorführt, sucht ihresgleichen in diesen Breiten. Er begreift Kunst als einen Bestandteil des Lebens und nicht als abgehobene Droge der Selbstsucht. Dass er schon 70 Jahre alt sein soll, scheint mir unwahr. Seine Energie zeugt von einer anderen Lebensphase. Alles Gute! </p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Heinz Ratz, Liedermacher</strong></p>
<p>Konstantin</p>
<p>So viele Flüche trafen ihn. Und so viel Segen.<br />
Sein ganzes Wesen Kampf und Kraft.<br />
Und trotzdem träumerisch bewegen<br />
und zwischen Trümmern suchend nach den Wegen<br />
der Lebensfreude und der Leidenschaft.</p>
<p>Es scheitert leicht, wer sich das Weh von Fremden<br />
ans eigne Schicksal kettet, für das Wohl der Welt.<br />
Doch was heißt scheitern? Denn das Sich-Verschwenden<br />
vermag das Dunkelste noch umzuwenden,<br />
bis man es leicht und licht zurückerhält.</p>
<p>So lebt er in der Suche nach den tiefsten Fragen,<br />
und stets begleitet von der eignen Melodie.<br />
Ihn trafen Zweifel. Und ihn trafen Klagen.<br />
Wie kann er, fragt man sich, die alle tragen?<br />
Mit seiner Menschenliebe trägt er sie.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Eugen Drewermann, Theologe</strong></p>
<p>Konstantin Wecker ist einer von denen, die unermüdlich dafür eintreten, dass man mit Töten nicht Leben, mit Kriegen nicht Frieden und mit Lügen nicht Wahrheit schafft. »Wir müssen Verantwortung tragen.« O ja! Für die wachsende Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich, für die fortschreitende Zerstörung der Natur, für die Ursachen des Flüchtlingselends, für die Geschäftemacherei mit der Verschuldung ärmerer Länder – für all das und vieles mehr »tragen wir Verantwortung«, und sie ist unerträglich. Doch die uns Regierenden verstehen unter »Verantwortung« genau das Gegenteil: die »Pflicht« zur Aufrüstung, Ausbildung fremder Truppen, neokoloniale Militäreinsätze zur Ressourcensicherung sowie die schleichende Normalisierung von Krieg als einem Dauerzustand zur Wahrung unserer »Werte«. Mit allem, was er vermag – als Dichter, Musiker, als Person und als Mensch –, tritt Konstantin Wecker dieser Entwicklung entgegen. Glück und Gesundheit zu seinem Geburtstag wünsche ich ihm in gleicher Gesinnung und in großer Dankbarkeit von Herzen.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Henning Zierock, Vorsitzender der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF)</strong></p>
<p>Konstantin Weckers Musik bildet seine reichen Lebenserfahrungen im Gelingen und im Scheitern ab – immer intensiv, immer authentisch. Mich erinnert sein umfangreiches Werk auch an unseren Freund und Mitstreiter Mikis Theodorakis. In allen Sparten der Musik findet er Gehör, sei es nun klassisches Lied, Jazz, Blues, Rap, Oper, Musical, Chanson oder Filmmusik. Konstantin ist neugierig auf andere Kulturen: Auf unserer Reise nach Bagdad im Jahr 2003 knüpfte er sofort Kontakt zu irakischen Musikern und gab mit ihnen ein Konzert gegen den Krieg. Er fördert junge Künstler und mischt sich mit seinen Liedern in das aktuelle Geschehen ein, so wie Bertolt Brecht und Hanns Eisler es in den 1930 Jahren taten – genialer Poet und Komponist in einer Person.</p>
<p>Dank künstlerischer, intellektueller und politisch rebellischer Begabung hat Konstantin immer etwas zu sagen, rüttelt uns auf, bleibt nie an der Oberfläche. Er sucht nach dem Sinn – den er dann gleich wieder parodiert in einem Lied zum Sinn. Humor, Lebenslust, Wissensdurst, Intuition und ein großes Herz, ein offenes Ohr und eine farbenreiche Stimme prägen seine Lieder. Sein Werk spiegelt auch ein halbes Jahrhundert Geschichte unserer Republik wider, mit vielfältigen politischen Themen, zu denen er Stellung bezogen hat: Krieg, Faschismus, Rassismus, Natur, Liebe, die Süchte und Sehnsüchte der Menschen, soziale Bewegungen, philosophische, religiöse Themen oder die Solidarität mit Flüchtlingen. Seine Lieder, sagt Konstantin, sind immer wahrhaftig – mehr als er und wir alle es in unserer Lebensgestaltung jemals sein könnten. Diese Einsicht und Haltung zeichnen ihn als Mensch und wahrhaften Künstler aus. Sein Werk und Wirken wird Bestand haben.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Heribert Prantl, Journalist</strong></p>
<p>In der Juristerei gibt es einen Ausdruck, der »überschießende Innentendenz« heißt. Was bedeutet das? Es gibt Delikte, die subjektiv mehr verlangen, als objektiv passiert sein muss. Das ist die »überschießende Innentendenz«. Weil der Begriff im Strafrecht zu Hause ist, hat er einen eher unguten Beigeschmack. Wenn ich an Konstantin Wecker denke, wird das Wort »überschießende Innentendenz« zu einem guten, zu einem wunderbaren Wort. Bei Wecker geht es um das Engagement für Demokratie, für Rechtsstaatlichkeit, für Frieden und Aufklärung – gegen Aufrüstung, gegen Nazis und Neonazis, gegen Reaktion und Verdummung. Konstantin Wecker singt und schreit, er wimmert und klagt, er wütet, wenn aus dem »Nie wieder« ein »Schon wieder« wird. Bei kaum jemanden hat das Wort »überschießende Innentendenz« einen so guten, einen so zarten und so wilden Klang wie bei ihm. Wecker ist ein Demokrat und Anti-Nazi mit Leib und Seele und Stimmbändern und Kopf und Bauch und Herz. Er ist einer von denen, die man unbedingt braucht, um die Demokratie zu erhalten. Manchmal ist er ein singendes Verfassungsgericht.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Oskar Lafontaine, Politiker</strong></p>
<p>Konstantin Wecker ist nicht einfach irgendein Musiker. Ich liebe seine Musik. Aber ich schätze auch den engagierten Künstler, der sich immer wieder für die Schwachen und diejenigen, die im Abseits stehen, einsetzt. »Tobe, zürne, misch dich ein/ Sage nein!« – das ist nicht nur der Refrain eines bekannten Wecker-Liedes, das ist seine Grundhaltung. Er legt sich an mit den alten und den neuen Nazis, kämpft gegen Hass und Vorurteile – und lässt sich dafür im Netz beschimpfen. Gerade jetzt, wo die Rechte immer stärker, der Ruf nach nationaler Abschottung immer lauter und die Erinnerung an den Holocaust als »Schande« diffamiert wird, brauchen wir viele, die sich einmischen und ihre Stimme erheben wie Konstantin Wecker.</p>
<p>Aber ich fühle mich auch dem anderen Wecker verbunden, demjenigen, der die Menschen und das Leben liebt und genießt. Der sich nicht verbiegt und nicht unterkriegen lässt – auch nicht von den Kampagnen der konservativen Medien: »Ich weiß, ihr hättet mich sehr gerne redlich, reif und situiert/ Lasst euren Käse reifen. Ich bleib lieber weiter unkastriert/ Ich steh doch immer wieder auf, auch wenn bis jetzt noch vieles mies war/ Ab heute wird nichts mehr versäumt: Wer nicht genießt, ist ungenießbar.« Ja, solche ehrlichen und das Leben liebende Menschen machen Hoffnung auf eine bessere Welt. Auch wir Politiker, die sich viele Jahre in den »Niederungen« des täglichen Kampfes gegen Krieg und Unrecht mühen, brauchen die Unterstützung und die Inspiration durch politisch engagierte Künstler. Die Lieder, die Poesie Konstantin Weckers geben immer wieder Kraft.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Reinhard Mey, Liedermacher</strong></p>
<p>Unsere Wege haben sich des Öfteren gekreuzt, und manches Mal habe ich die Freude gehabt, gemeinsam mit Konstantin auf der Bühne zu stehen und zu musizieren. Immer waren es ganz besondere Auftritte, mit denen ich kostbare Erinnerungen verbinde. Da ist das legendäre Konzert »Mey – Wader – Wecker« zu Hannes’ 60. Geburtstag, da ist unser Gesang auf der großen Friedensdemo 2003 gegen den Krieg im Irak vor einer Million Gleichgesinnter am Brandenburger Tor, da sind die gemeinsamen Lieder bei den »Songs an einem Sommerabend«. Und als wahre Schätze hüte ich Konstantins Version meines Liedes »Lass Liebe auf uns regnen« und das kleine, liebevolle Duett, das er mir zu meiner Aufnahme seines »Was keiner wagt« geschenkt hat. Konstantin fasziniert mich mit seiner kraftvollen Musikalität, seiner Spielfreude und seiner Hingabe an das Publikum. Ich bewundere seine Wachsamkeit, sein Engagement und seine kompromisslose Geradlinigkeit. Ich liebe Konstantin für seine Herzlichkeit und seine menschliche Wärme.</p>
<p>Und nun mal direkte Rede: »Gratulation, lieber Konstantin, zu deinem großen Werk! Und Glückwunsch zu deinem Geburtstag und den Jahren, die vor dir liegen. Lass dir von einem, der das Kap der 70 schon umschifft hat, sagen: Das Leben geht weiter und es ist schön. Bleib gesund und wachsam und singe und sage, was keiner wagt! Dein Reinhard.«</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Heike Hänsel, Politikerin</strong></p>
<p>Konstantin Wecker ist einer der wenigen politischen Liedermacher unserer Zeit. Er singt an gegen skrupellose Waffenhändler, Börsenspekulanten und Marktapologeten. Der Doppelmoral und der Gleichgültigkeit hat er den Kampf angesagt. Seine Lieder sind ein Plädoyer für Empörung und Widerstand angesichts der herrschenden Verhältnisse. Statt seelenlosem Politikbetrieb fordert er, »mit dem Herzen zu denken«. Seine Werke sind immer auf der Höhe der Zeit und doch zeitlos. Seine Lieder sind radikal und sinnlich zugleich. Seine Musik rührt an. Die Menschen strömen ermutigt und voller Kraft aus seinen Konzerten. Ich bin froh, dass Konstantin Wecker als konsequenter Pazifist seine Stimme erhebt, überall dort, wo Kriege geplant und schöngeredet werden. Glückwunsch, Konstantin, ich gratuliere zum 70. Geburtstag und freue mich auf viele weitere musikalische Interventionen!</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Roger Stein, Musiker und Autor</strong></p>
<p>Die Welt aus dem Weitwinkel des Herzens zu betrachten und sich nicht von Gartenzwergen, die behaupten, »Realisten« zu sein, einschüchtern zu lassen, sondern an die Sprengkraft der Utopie zu glauben! Konstantins Werk ist gewaltig, beeindruckend, überbordend! Er hat mit seinen Liedern sicher mein eigenes Schaffen und das vieler meiner Kollegen entscheidend mitgeprägt. Wir sind ja praktisch mit ihm groß geworden! </p>
<p>Umso schöner war es für mich, in letzter Zeit mit ihm gemeinsam da und dort auf der Bühne zu stehen. Denn hinter diesem genialen Schaffen steht ein liebenswürdiger, herzenswarmer Mensch, der keine Angst hat, sich immer wieder einzumischen, wenn es darum geht, eben genau jene Herzenswärme zu verteidigen. Darüber hinaus gelang es ihm wie keinem Zweiten, die urdeutsche klassische Liedtradition, wie wir sie von Schumann oder Schubert kennen, in die Gegenwart zu tragen – und gerade damit steht er ziemlich allein. Wir wollen ihn feiern!</p></blockquote>
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		<title>»Mich rettet die Poesie«</title>
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		<pubDate>Wed, 31 May 2017 21:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Wecker70]]></category>

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		<description><![CDATA[Melodie und Rhythmus. Das Magazin für Gegenkultur präsentiert: Konstantin Wecker – eine politische Nahaufnahme M&#38;R traf den Musiker und Poeten in seinem Archiv in München, besuchte mit ihm das Deserteurdenkmal <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/konstantin-wecker-mich-rettet-die-poesie/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Melodie und Rhythmus. Das Magazin für Gegenkultur präsentiert:</p>
<h2>Konstantin Wecker – eine politische Nahaufnahme</h2>
<p>M&amp;R traf den Musiker und Poeten in seinem Archiv in München, besuchte mit ihm das Deserteurdenkmal und Hrdlickas Mahnmal gegen den Krieg in Hamburg und begleitete ihn zu einem Solo-Auftritt. Entstanden ist ein politisches Porträt: mit Erinnerungen an Weggefährten und Gesprächen über die deutsche Vergangenheit, die neuen Kriege, Militarismus und Rüstungswahn, das wieder umtriebige Gespenst des Faschismus, Nekrophilie und Alltagsbarbarei des Kapitalismus. Dabei entfaltet Wecker seinen künstlerischen Gegenentwurf und verweist auf die utopischen Potenziale der Poesie. Wie er sie in seinen Liedern freisetzt, ist in der M&amp;R-Filmdokumentation mit Aufnahmen aus Live-Konzerten eindrucksvoll zu erleben.</p>
<p>Ein Film von Dror Dayan &amp; Susann Witt-Stahl<br />
Regie: Susann Witt-Stahl, Kamera: Uwe Ahlborn, Dror Dayan, Ton: Uwe Böttner, Schnitt: Dror Dayan</p>
<p>Verlag 8.Mai GmbH, 2017, Laufzeit: 47 Minuten, 9,90 Euro</p>
<p><strong>Jetzt bestellen: </strong><a href="http://www.mr-onlineshop.com/dvd/mich-rettet-die-poesie/" target="_blank">Bestellung über den M&amp;R-Shop</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verlosung: Freikarten für die Karussell-Gala</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2016 13:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Informationen zur Verlosung der Freikarten finden Sie in der Melodie und Rhythmus 6/2016, erhältlich ab dem 28. Oktober 2016 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/verlosung-freikarten-karussell-gala/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2016/10/verlosung-karussel.jpg" alt="verlosung-karussel" width="680" height="357" class="alignnone size-full wp-image-14658" /></p>
<p><big>Alle Informationen zur Verlosung der Freikarten finden Sie in der <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-6-2016">Melodie und Rhythmus 6/2016</a>, erhältlich ab dem 28. Oktober 2016 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/">Abonnement</a>. Die Ausgabe können Sie auch im <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-6-2016/" target="_blank">M&amp;R-Shop</a> bestellen.</big></p>
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		</item>
		<item>
		<title>M&amp;R auf dem UZ-Pressefest</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/uz-pressefest-2016/</link>
		<comments>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/uz-pressefest-2016/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2016 19:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=13704</guid>
		<description><![CDATA[Das UZ-Pressefest findet vom 1. bis 3. Juli 2016 im Revierpark Wischlingen, Dortmund statt. Melodie und Rhythmus und junge Welt erwarten Sie dort mit einem eigenen Programm. Weitere Informationen zum <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/uz-pressefest-2016/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das UZ-Pressefest findet vom 1. bis 3. Juli 2016 im Revierpark Wischlingen, Dortmund statt. <em>Melodie und Rhythmus</em> und <em>junge Welt</em> erwarten Sie dort mit einem eigenen Programm. </p>
<p>Weitere Informationen zum Pressefest: <a href="http://www.uz-pressefest.de" target="_blank">www.uz-pressefest.de</a></p>
<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2016/06/banner_pressefest.png" alt="banner_pressefest" width="680" height="398" class="alignnone size-full wp-image-13707" /></p>
<h3>Freitag, 1. Juli 2016 – im <em>junge Welt</em>-Zelt</h3>
<p>17.00 Uhr<br />
<strong>Eröffnung der Bar</strong></p>
<p>18.15 Uhr<br />
<strong>Konzert mit Liedern von Mikis Theodorakis mit dem Künstler-Kollektiv Quijote und dem kleinen Welttheater Chemnitz</strong><br />
Für das Trio Quijote stehen die Lieder des weltbekannten griechischen Komponisten Mikis Theodorakis seit 2001 auf dem Spielplan. Die deutschen Nachdichtungen schrieben die Musiker teils selbst, teils stammen sie von Dichterkollegen</p>
<p>20.15 Uhr<br />
<strong>Vortrag mit Diskussion »Angriffe auf die junge Welt«</strong><br />
Mit Dietmar Koschmieder (<em>jW</em>-Geschäftsführung)</p>
<h3>Samstag, 2. Juli 2016 – im <em>junge Welt</em>-Zelt</h3>
<p>ab 10.15 Uhr<br />
<strong>Französisches Frühstück mit kubanischer Jam Session, Tobias Thiele &#038; Friends (<em>jW</em>-Zelt)</strong></p>
<p>12.45 Uhr<br />
<strong>Buchvorstellung: Wladimir Iljitsch Lenin: »Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus« (Neuedition)</strong><br />
Mit Dietmar Dath (Journalist und Autor), Patrik Köbele (Vorsitzender DKP), Volker Külow (Herausgeber) und Stefan Huth (<em>jW</em>-Chefredaktion)</p>
<p>13:45 Uhr<br />
<strong>Buchvorstellung: »KUBA – Aufbruch oder Abbruch? </strong><br />
Gespräche mit Hans Modrow, Fritz Streletz, Klaus Eichner« (Verlag Wiljo Heinen), mit Volker Hermsdorf (Autor), Hans Modrow (ehemal. DDR-Ministerpräsident, Vorsitzender des Ältestenrates der Partei Die Linke), Wiljo Heinen (Verleger)</p>
<p>Die Annäherung von USA und EU an den bisherigen Erzfeind Kuba weckt Hoffnungen, aber bei den Freunden Kubas auch Befürchtungen und verleitet zu Spekulationen. Selbsternannte, oft von Sachkenntnis nur wenig getrübte sogenannte Kuba-Experten verbreiten in Talkshows mehr Unsicherheit als Erkenntnisse. In Gesprächen mit drei ausgewiesenen Kubakennern und Experten, die in der ehemaligen DDR Verantwortung in höchsten Positionen trugen, geht der westdeutsche Journalist Volker Hermsdorf der Frage nach, welche Chancen und Risiken für Kuba mit dem gegenwärtigen Annäherungsprozess verbunden sind.</p>
<p>15.15 Uhr<br />
<strong>Gesprächsrunde zur aktuellen <em>M&#038;R</em>: »Viva la Música Cubana! Kampf der Ideen, Kampf der Kulturen«</strong><br />
Mit Gerd Schumann (Autor), Gerardo Alfonso und Tobías Alfonso (kubanische Musiker) sowie Volker Hermsdorf (Autor)</p>
<p>17:15 Uhr<br />
<strong><em>jW</em>-Stammtisch für Unterstützerinnen und Unterstützer mit Ingo Höhmann (Leitung Aktionsbüro)</strong></p>
<p>20.00 Uhr<br />
<strong>Diskussion: »Welche politische Wirkung kann die Begegnung mit den Errungenschaften der kubanischen Revolution auf die US-amerikanische Bevölkerung haben?«</strong><br />
Mit Jorgito Jerez, Lisa Daniell und Diane Garrett vom Women&#8217;s Press Collective (<em>jW</em>-Zelt)</p>
<p>Die Intensivierung der Beziehungen zwischen Kuba und den USA löst bei den mit dem sozialistischen Kuba verbundenen Personen und Organisationen auch Sorge über die Folgen des wachsenden wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Einfluss der USA auf Kuba aus. Dabei rückt ein anderer Aspekt oft in den Hintergrund: Welche politische Wirkung kann die Begegnung mit den Errungenschaften der kubanischen Revolution auf die US-amerikanische Bevölkerung haben?</p>
<p>Im April 2016 wurde in den USA der Dokumentarfilm »Die Kraft der Schwachen« gezeigt, in dem die Lebensgeschichte des mit einer schweren Behinderung in Camagüey/Kuba geborenen Jorgito Jerez nacherzählt. Wir haben Jorgito Jerez sowie Vertreterinnen des Women‘s Press Collective aus Brooklyn eingeladen, auf dieser Veranstaltung darüber zu berichten, welche Reaktionen der Film und die Anwesenheit von Jorgito auf die Veranstaltungen in den von Armut und verheerenden Zuständen in der Gesundheitsversorgung geprägten Stadtteilen von New York, ausgelöst haben.</p>
<p>21.15 Uhr<br />
<strong>VIVA CUBA! Konzert mit Gerardo Alfonso &#038; Friends</strong><br />
Auf der Kleinkunstbühne</p>
<p>Gerardo Alfonso (*1958) ist einer der größten kubanischen Cantautores und gehört zu der Nueva Trova Cubana (Neues kubanisches Lied). Sein Liebeslied an Havanna »Sabanas Blancas« (Weiße Laken) sowie das Lied »Son los sueños todavía« (Es sind immer noch die Träume) sind Hymnen auf Kuba. Seine bisher 15 CD-Produktionen reichen vom Solo mit akustischer Gitarre über Lieder mit eigener Band bis zur großen Performance mit dem Symphonieorchester von Camagüey. Das letzte Mal war er 2009 in Deutschland. Anlässlich des Kuba-Schwerpunktes im Juli-Heft der Melodie und Rhythmus ist er auf Viva Cuba–Tour wieder hier unterwegs,- präsentiert von M&#038;R, der Jungen Welt und Cuba Sí. Mit dabei sind sein Sohn Tobías Alfonso, der mit seinen 16 Jahren bereits in die Fußstapfen des Vaters tritt, sowie sein deutscher compañero Tobias Thiele. Es lebe Kuba – Viva Cuba. <a href="http://suenacubano.com/gerardo-alfonso" target="_blank">www.suenacubano.com/gerardo-alfonso</a></p>
<h3>Sonntag, 3. Juli 2016 – im <em>junge Welt</em>-Zelt</h3>
<p>10.15 Uhr<br />
<strong>Französisches Frühstück mit Pascal Gabay mit revolutionären Liedern der III. Internationale und eigenen Songs</strong></p>
<p>Pascals Gabays Künstlername ist Szgab. Seinen letzten Auftritt hatte er im April in Berlin und Weimar auf Veranstaltungen zur Erinnerung an die Befreiung des KZ Buchenwald sowie Ende Mai auf einem Antifa-Konzert in Hamburg. Auf der jW-Bühne wird er revolutionäre Lieder der III. Internationale sowie eigene Songs spielen, für Akustikfans neben der Gitarre auch mit Akkordeon. www.szgab.org</p>
<p>11.45 Uhr<br />
<strong>Buchvorstellung »Kolonialismus, Neokolonialismus, Rekolonisierung« (Papyrossa-Verlag)</strong><br />
Mit Gerd Schumann (Buchautor) und Lena Kreymann (jW-Autorin)</p>
<p>Die Geschichte des Kolonialismus durchlief verschiedene, entsprechend der Produktivkraftentwicklung ineinander übergehende Phasen: Von den Sklavenhaltergesellschaften in der Antike über die Hochzeiten der europäischen Entdecker und Plünderer sowie deren Erben im Kapitalismus bis zu den imperialen und neokolonialen Konquistadoren der Moderne, die sich im Zeichen der ›Globalisierung‹ überkommener kolonialistischer Methoden bedienen. Der neuzeitliche Kolonialismus ist, so der bolivianische Präsident Evo Morales, der ›politische und ideologische Zwilling‹ des Imperialismus. Beide erleben mit der aktuellen Rekolonisierung eine neue Blüte und zeigen zugleich offen ihr gewalttätiges Wesen. Andererseits war die koloniale Repression allzeit begleitet von Widerstand, der im 20. Jahrhundert streckenweise eine Entkolonisierung erreicht hat. Allerdings haben die Befreiungsbewegungen ihre aktuellen Pendants noch nicht gefunden. Gesucht werden: Neue Formen des Internationalismus und der Solidarität.</p>
<p>13.15 Uhr<br />
<strong>Diskussion: »Arbeiterlied und Arbeiter in der Kultur und Kulturindustrie des 21. Jahrhunderts«</strong><br />
Mit Susann Witt-Stahl (<em>M&#038;R</em>-Chefredakteurin), Bernd Köhler (politischer Liedermacher), Achim Bigus (Gewerkschafter und Musiker) sowie Frank Baier (Musiker, Mitherausgeber vom »Liederbuch Ruhr«)</p>
<p>Arbeiterlieder sind geronnene Geschichte. Der Widerstand der Pariser Kommunarden, der erste Bergarbeiter-Massenstreik von 1889 – bedeutende Ereignisse aus der Historie der Klassenkämpfe wurden in Liedern festgehalten. Nicht nur zur Erinnerung und Traditionspflege: Das Arbeiterlied war stets mehr als das »Volkslied des Proletariats« (Hanns Eisler). Als Kampflied fasste es die Forderungen der Arbeiterbewegung in einprägsame Formeln und überlieferte Erfahrungen gewerkschaftlicher Organisation. Aber seit Beginn des Siegeszuges des Neoliberalismus werden Arbeiterlieder mehr und mehr aus der Alltagskultur verdrängt. Und &#8211; obwohl es noch nie so viele Lohnabhängige auf der Welt gab wie heute &#8211; von der Kulturindustrie werden die Arbeiter und ihre Lebenswirklichkeit sogar ausgegrenzt oder verächtlich gemacht. Wie konnte es dazu kommen? Wie muss dieser Entwicklung begegnet werden? Und wie können alte und neue Arbeiterlieder heute, in der Ära von Hip-Hop, Techno und iPod, wieder als ein Mittel politischer Agitation populär gemacht und wirkmächtig werden?</p>
<p>14.15 Uhr<br />
<strong>Arbeiterlieder-Konzert mit Bernd Köhler und Jan Lindqvist (ewo2)</strong></p>
<p>In seinem Programm »Keine Wahl« stellt Bernd Köhler historische Lieder der Arbeiterbewegung sowie seine aktuellen Songs aus Arbeitskämpfen vor. Begleitet wird er von dem Gitarristen Jan Lindqvist (Dobro, Slide und E-Gitarre), mit dem er auch in der Formation »ewo2 – das kleine elektronische weltorchester« zusammenarbeitet. Die Lieder werden in ihren historischen Zusammenhängen erklärt &#8211; Mitsingen ist erwünscht! <a href="http://www.ewo2.de" target="_blank">www.ewo2.de</a><br />
»Etwas ganz Wesentliches unterscheidet Bernd Köhler von anderen sogenannten Protestsängern. Er ist bei den Menschen, über die und für die er Lieder macht. Er singt mit ihnen und unterstützt sie. Seine Lieder gehen ans Herz, schweißen zusammen und machen Mut.«<br />
»metallzeitung« (Mitgliedermagazin der IG Metall) auf der Kleinkunstbühne</p>
<p>15.45 Uhr<br />
<strong>Konzert mit der »Kleingeldprinzessin« Dota Kehr und Jan Rohrbach</strong></p>
<p>In all den Jahren ihrer musikalischen Laufbahn hat Dota Kehr keinen Fingerbreit ihrer künstlerischen Freiheit eingebüßt. Vielmehr ist es ihr gelungen, ein Fundament für ihre Unabhängigkeit ein zu schaffen, auf dem sie nach Belieben tanzen kann.</p>
<p>Auf ihrem Album »Keine Gefahr« (2016) ist sie daher so frei, ganz neue Töne anzuschlagen. Töne, in denen inhaltlich und musikalisch der Puls der Zeit schlägt. <a href="http://www.kleingeldprinzessin.de" target="_blank">www.kleingeldprinzessin.de</a></p>
<p>16.45 Uhr<br />
<strong>Diskussion: »Einheitsfront gegen rechts &#8211; Was der Abbau demokratischer Rechte mit dem Aufbau einer neuen Rechte zu tun hat«</strong><br />
Mit Ulla Jelpke (MdB, die Linke), Patrik Köbele (Vorsitzender DKP) sowie Stefan Huth (<em>jW</em>-Chefredaktion)</p>
<p>18.00 Uhr<br />
<strong>Auf einen letzten Absacker ins <em>jW</em>-Zelt</strong></p>
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		<title>M&amp;R verlost 3 x  2 CDs &#8222;Förderschulklassenfahrt 2&#8243;</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2014 15:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits letztes Jahr erschien das Projekt »Förderschulklassenfahrt« (Roofmusic) von und mit Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf. Die Klassenfahrt der 9c der Claudia-Nolte-Förderschule Vechta nach Berlin wurde bekannt als unterhaltsamer Klamauk, <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/foerderschulklassenfahrt-2/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2014/12/klassenfahrt-1.jpg" alt="Förderschulklassenfahrt" width="300" height="300" class="alignright size-full wp-image-10701" />Bereits letztes Jahr erschien das Projekt »Förderschulklassenfahrt« (Roofmusic) von und mit Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf. Die Klassenfahrt der 9c der Claudia-Nolte-Förderschule Vechta nach Berlin wurde bekannt als unterhaltsamer Klamauk, an der Grenze des guten Geschmacks. »Das pädagogisch wertvolle Eventhörspiel« ist eine Persiflage auf das Bildungssystem. </p>
<p>Im zweiten Teil &#8222;Förderschulklassenfahrt 2 &#8211; Fünf Feinde und der Proletenhund&#8220; (Roofmusic, VÖ 25. September 2014) erfahren wir von der Schulschließung, der Kündigung der &#8222;Vollblutpädagogin&#8220; Sybille Rettkowski und von ihrer neuen Arbeitsstelle &#8211; im »Scheidepark Drecksau«. Und was machen Gerome Walz und Hassan Bahaji? Die beiden Jungs werden derzeit durch eine Zwansgmaßnahme beim Berufsinformationszentrum Vechta auf ihr Leben mit Hartz IV vorbereitet und gewinnen eine Reise &#8211; natürlich in einen Freizeitpark.</p>
<p>Die abenteuerliche Reise sowie das rührende Wiedersehen mit ihrer ehemaligen Lehrerin ist der Stoff der 58-minütigen Gesellschaftssatire. Und das mit 20% mehr Witz. Natürlich trifft der Hörer auch auf weitere Bekannte, wie dem weißrussischen Plutoniumschmuggler Bogdan Rosentreter oder dem Inklusionsschüler Marc Horstmanns. </p>
<blockquote><p><strong>M&#038;R verlost</strong><br />
Wenn Sie eine der drei CDs gewinnen wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an verlosung@melodieundrhythmus.com. Kennwort: Proletenhund<br />
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />
Verlosungszeitraum: 07.12.2014 &#8211; 15.12.2014</p></blockquote>
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		<item>
		<title>M&amp;R verlost &#8222;Only lovers left alive&#8220;</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2014 17:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: © Pandora Film Verleih, 2013 Die Vampire Adam (Tom Hiddleston) und Eve (Tilda Swinton) kennen sich seit Jahrhunderten. Auf ihrer Reise durch die Zeiten sind sie entscheidenden kulturellen und <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/mr-verlost-only-lovers-left-alive/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2014/08/only-lovers-left-alive_stills_01.jpg" alt="RZ6A1729.JPG" width="680" height="453" class="alignnone size-full wp-image-10222" /><br />
<small>Foto: © Pandora Film Verleih, 2013</small></p>
<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2014/08/DVD-Only-Lovers-left-alive.jpg" alt="DVD-Only-Lovers-left-alive" width="200" height="325" class="alignright size-full wp-image-10223" />Die Vampire Adam (Tom Hiddleston) und Eve (Tilda Swinton) kennen sich seit Jahrhunderten. Auf ihrer Reise durch die Zeiten sind sie entscheidenden kulturellen und wissenschaftlichen Größen begegnet. Jetzt lebt Adam – zurückgezogen von der Welt – in einer heruntergekommenen Villa in der ehemaligen &#8222;Motor-City&#8220; Detroit. Mit psychedelischer Musik hat er sich einen Namen in der Undergroundszene gemacht. Eve widmet sich in Tanger der Literatur vergangener Zeiten. Als sie die Niedergeschlagenheit Ihres Geliebten spürt, eilt sie zu ihm. Der Versuch des Paares, ihr gemeinsames Leben wiederaufzunehmen, wird durch den Besuch von Eves jüngerer Schwester Ava (Mia Wasikowska) gestört. </p>
<p>Abbruch, Zerstörung, Frustration: Der Film von Jim Jarmusch beschreibt das Leben zweier Außenseiter inmitten einer längst vor die Hunde gegangenen Welt.</p>
<p>Wir verlosen bis zum 8. September 3 x 1 DVD. Schicken Sie eine E-Mail mit Namen und Adresse an: verlosung@melodieundrhythmus.com, Kennwort: Jim Jarmusch</p>
<p>Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.</p>
<p><iframe width="680" height="383" src="//www.youtube.com/embed/_P2LE6YX4Qk?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>TFF Rudolstadt 2014: Fotogalerien</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2014 16:57:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang Juli war das thüringische Rudolstadt wieder für vier Tage die Weltmetropole der Folkmusik. Beim 24. TFF Rudolstadt traten 1.086 Künsterlinnen und Künstler auf. Laut den Veranstaltern kamen 87.300 Gäste <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/tff-2014-fotos/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Juli war das thüringische Rudolstadt wieder für vier Tage die Weltmetropole der Folkmusik. Beim 24. TFF Rudolstadt traten 1.086 Künsterlinnen und Künstler auf. Laut den Veranstaltern kamen 87.300 Gäste in die Stadt, um bei bestem Sommerwetter Musik zu genießen.</p>
<p>Wie bereits in den vergangen Jahren war die M&#038;R auch in diesem Jahr vor Ort und hat hier in Bildern einige der unzähligen schönen Augenblicke festgehalten.</p>
<p>Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!</p>
<h3>Musikerinnen und Musiker</h3>
<p></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p>
<h3>Menschen und Stimmungen</h3>
<p></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p><!-- Error, Ad is not available at this time due to schedule/geolocation restrictions! --></p>
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		<item>
		<title>M&amp;R verlost Bosse-Fanpakete</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/mr-verlost-bosse-fanpaket/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2014 11:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewinnen Sie ein Bosse-Fanpaket zum aktuellen Album. Es enthält ein T-Shirt/Girlie und Beutel oder Lanyard. Schreiben Sie eine E-Mail mit Ihrer Adresse und dem Kennwort: &#8222;Kraniche&#8220; bis zum 2. August <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/mr-verlost-bosse-fanpaket/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2014/07/BosseVerlosung.jpg" alt="BosseVerlosung" width="680" height="249" class="alignnone size-full wp-image-9836" /></p>
<p>Gewinnen Sie ein Bosse-Fanpaket zum aktuellen Album. Es enthält ein T-Shirt/Girlie und Beutel oder Lanyard.</p>
<p>Schreiben Sie eine E-Mail mit Ihrer Adresse und dem Kennwort: &#8222;Kraniche&#8220; bis zum 2. August an verlosung@melodieundrhythmus.com. (Bitte geben Sie Ihre Größe an.) </p>
<p>Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.</p>
<h3>M&#038;R präsentiert Bosse</h3>
<p><iframe width="680" height="383" src="//www.youtube.com/embed/4jN22EEL6xA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Termine</strong><br />
30.08.2014 Berlin – Admiralspalast<br />
<strike>31.08.2014</strike> Berlin – Admiralspalast &#8211; verlegt auf den 15.12.2014<br />
01.09.2014 Hamburg – Laeiszhalle<br />
02.09.2014 Hamburg – Laeiszhalle<br />
12.11.2014 Dresden – Alter Schlachthof<br />
13.11.2014 Halle (Saale) – Steintor Variete<br />
15.11.2014 Kaiserslautern – Kammgarn<br />
16.11.2014 Stuttgart – Theaterhaus<br />
18.11.2014 Köln – E-Werk<br />
19.11.2014 Essen – Lichtburg<br />
20.11.2014 Lingen – Emslandarena<br />
06.12.2014 München – Alte Kongresshalle<br />
07.12.2014 Frankfurt a. M. – Batschkapp<br />
08.12.2014 Hannover – Theater am Aegi<br />
10.12.2014 Schwerin – Capitol<br />
11.12.2014 Flensburg – Deutsches Haus<br />
13.12.2014 Bremen – Pier2</p>
<blockquote><h3>Lesen Sie auch:</h3>
<p><big>Bosse: <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-2-2013/provinz-trifft-grunge/" title="Provinz trifft Grunge">Provinz trifft Grunge</a></big>, M&amp;R 2/2013<br />
<big>Bosse im Interview: <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-2-2013/bosse-interview/" title="Bosse im Interview">»Alles vom Aspekt des Zugvogels«</a></big>, M&amp;R 2/2013<br />
<big><a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-2-2011/umwege-zum-glueck/">Umwege zum Glück</a></big>, M&amp;R 2/2011</p>
</blockquote>
<p><!-- Error, Ad is not available at this time due to schedule/geolocation restrictions! --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Feel Festival: Freikarten zu gewinnen</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/feel-festival-freikarten/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2014 15:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: Feel Festival Die Welt ein bisschen besser machen, die lokale Szene nach allen Kräften unterstützen und ganz viel Liebe zum Detail bei der Dekoration: mit diesen Zutaten als Grundgedanken <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/feel-festival-freikarten/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2014/07/FEELFESTIVAL2-1.jpg" alt="FEEL FESTIVAL" width="680" height="453" class="alignnone size-full wp-image-9824" /><br />
<small>Foto: Feel Festival</small></p>
<p>Die Welt ein bisschen besser machen, die lokale Szene nach allen Kräften unterstützen und ganz viel Liebe zum Detail bei der Dekoration: mit diesen Zutaten als Grundgedanken stürzte sich das Berliner Feel Festival im vergangenen Jahr erstmals auf den hart umkämpften Festival-Markt. Am malerischen Kiekebusch See im Süden der Stadt kamen rund zweieinhalbtausend Menschen zusammen, um zu einer homogenen Mischung aus Indie, Techno, Folk und House das Wochenende zu genießen und den Sommer zu zelebrieren, ja, zu fühlen! </p>
<p>Und in 2014? Da ist das Festival seit Ende März, also einem knappen Jahresquartal vor eigentlichem Beginn, schon ausverkauft. Dabei sind die auftretenden Künstler bei Weitem nicht größer geworden: mit Ry X, Ωracles, Hundreds, Mat.Joe, Pupkulies &#038; Rebecca, Tama Sumo, Madmotormiquel oder Dance On The Tightrope werden weniger die ganz großen Namen präsentiert, sondern sich der lokalen Vielfalt besonnen. </p>
<p>Das hat nicht nur den vielen Besuchern gefallen, sondern auch dem Musicboard Berlin, das nun das Festival ebenfalls unterstützt. Doch anstatt dieses Geld in teure Bands zu investieren, ist man bei den Festivalmachern lieber darum bemüht, Momente zu schaffen, die man nicht so schnell vergisst. So kann man zum Feel nicht nur seine Badesachen mitnehmen, sondern sich auch auf einer Hüpfburg oder wahlweise einem Wassertrampolin rumspringen, in ein Sternenhimmel-Iglu eintauchen, farbenfrohe Installationen bewundern, einem Zirkus einen Besuch abstatten und sogar in ein Kino oder ein Theater gehen.</p>
<p>Wie erwähnt ist das Feel Festival &#8211; auf das die oft bemühte Umschreibung „Klein, aber Fein.“ sehr wohl zutrifft &#8211; seit März ausverkauft, was Sie aber nicht von einem Besuch abhalten soll. M&#038;R verlost 2&#215;2 Festival-Tickets für das Feel Festival vom 11.-13. Juli 2014 am Kiekebusch See in Berlin. Alles, was Sie dafür tun brauchen, ist eine Mail an uns zu senden und unsere Gewinnfrage zu beantworten: zum wievielten Mal findet das Feel Festival in diesem Jahr statt?</p>
<p>Einsendeschluss: 10. Juli 2014<br />
Senden Sie eine E-Mail an verlosung@melodieundrhythmus.com, Stichwort Feel. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.</p>
<p>Website: <a href="http://feel-festival.de" target="_blank">http://feel-festival.de</a><br />
Feel Festival auf Facebook: <a href="https://www.facebook.com/feelfestival" target="_blank">https://www.facebook.com/feelfestival</a></p>
<p><iframe width="680" height="383" src="//www.youtube.com/embed/-hBX8BOA-2Q?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das neue M&amp;R-Video</title>
		<link>https://www.melodieundrhythmus.com/aktuelles/das-neue-mr-video/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2014 13:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.melodieundrhythmus.com/?p=9802</guid>
		<description><![CDATA[Zum Inhaltsverzeichnis &#124; Ausgabe durchblättern]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="681" height="383" src="//www.youtube.com/embed/9yTU-chn8o8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2014/06/jetzt-am-kiosk-4-14.jpg" alt="Jetzt am Kiosk" width="680" height="222" class="alignnone size-full wp-image-9804" /></p>
<p>
<h3>Zum <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2014">Inhaltsverzeichnis</a> | Ausgabe <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-4-2014-durchblaettern/">durchblättern</a></h3>
</p>
		
				<div class="toggle">
					<a href="#">Abo bestellen: für nur 26,90 Euro/Jahr</a>
					<div>
						<p><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2014/06/Abo-MR4-2014-S.jpg" alt="Abo-MR4-2014-S" width="660" height="470" class="alignnone size-full wp-image-9741" /></p>
<p>Ein Abonnement bietet viele Vorzüge: Sie finden die Melodie und Rhythmus jeden zweiten Monat pünktlich in ihrem Briefkasten – Auslieferung bevor die M&amp;R am Kiosk erhältlich ist, Sie verpassen keine Ausgabe, sparen sich den Weg zum Kiosk und haben auch preislich einen Vorteil.</p>
<p>Ein Jahresabo (sechs Ausgaben) kostet inklusive Porto und Versand günstige 26,90 Euro. Das Abonnement verlängert sich nach Ablauf des ersten Jahres automatisch. Wollen Sie Ihr Abo kündigen, teilen Sie uns das bis spätestens zwei Monate vor Ablauf des Rechnungsjahres schriftlich mit.</p>
<p>Für Bestellungen aus dem Ausland: das <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/auslandsabonnement-bestellen/">Auslandsabo für 36,90 Euro/Jahr</a></p>
<p><strong>Ja, ich bestelle Melodie&amp;Rhythmus für mindestens ein Jahr (sechs Ausgaben)</strong></p>
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					<a href="#">Einzelausgabe kaufen</a>
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						<p>Die aktuelle Ausgabe ist auch im M&amp;R-Shop erhältlich:</p>
<p><div class="paragraph-double"><div class="paragraph-block"><a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2014/" title="Printausgabe bestellen" target="_blank"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2014/04/mr-shop.png" alt="mr-shop" width="150" height="126" class="alignnone size-full wp-image-9789" /></a><br />
Die gedruckte Ausgabe erhalten Sie für 4,90 Euro, zzgl. 1,80 Euro Versandkosten: <a href="http://www.mr-onlineshop.com/ausgaben/mr-4-2014/" target="_blank">bestellen</a> </div><div class="paragraph-block"><a href="http://www.mr-onlineshop.com/e-paper/mr-4-2014-epaper/" title="E-Paper-Ausgabe bestellen" target="_blank"><img src="http://www.melodieundrhythmus.com/wp-content/uploads/2014/06/mr-epaper.png" alt="mr-epaper" width="150" height="126" class="alignnone size-full wp-image-9800" /></a><br />
Das E-Paper im pdf-Format erhalten Sie für 3,90 Euro: <a href="http://www.mr-onlineshop.com/e-paper/mr-4-2014-epaper/" target="_blank">bestellen</a></div> </div></p>
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				<div class="toggle">
					<a href="#">Förderabo bestellen: für nur 36,90 Euro/Jahr</a>
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						<p><strong>Für jedes Förderabo stellt der Verlag zusätzlich ein Freiabo für eine Institution (z.B. einen Jugendclub oder Bibliothek) zur Verfügung.</strong> Sollten Sie selber keinen Empfänger nennen, richten wir ein Freiabo für eine Einrichtung unserer Wahl ein.</p>
<p>Ein Abonnement bietet viele Vorzüge: Sie finden die M&amp;R jeden zweiten Monat pünktlich in ihrem Briefkasten – Auslieferung bevor die M&amp;R am Kiosk erhältlich ist, Sie verpassen keine Ausgabe, sparen sich den Weg zum Kiosk und haben auch preislich einen Vorteil.</p>
<p>Ein Förderabo kostet inklusive Porto und Versand günstige 39,90 Euro. Das Abonnement verlängert sich nach Ablauf des ersten Jahres automatisch. Wollen Sie Ihr Abo kündigen, teilen Sie uns das bis spätestens zwei Monate vor Ablauf des Rechnungsjahres schriftlich mit.</p>
<p><strong>Ja, ich bestelle M&amp;R für mindestens ein Jahr (sechs Ausgaben)</strong></p>
<p>[contact-form-7]</p>
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					<a href="#">Geschenkabo bestellen: für nur 26,90 Euro/Jahr</a>
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						<p>Das Geschenkabonnement kostet 26,90 Euro (Normalpreis) oder wahlweise 36,90 Euro (Förderpreis), ins Ausland kostet das Geschenkabo inklusive Porto und Versand günstige 36,90 Euro.<br />
Die Bezahlung erfolgt auf Rechnung oder bequem per einmaligem Bankeinzug. Sie können das Geschenkabo befristet auf ein Jahr oder ohne Befristung bestellen.</p>
<p>Mit der schriftlichen Auftragsbestätigung erhalten Sie eine Geschenkurkunde.</p>
<p><strong>Ja, ich bestelle das M&#038;R-Geschenkabo</strong></p>
<p>[contact-form-7]</p>
					</div>
				</div>
				
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