Melodie & Rhythmus

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«

01.04.2017 19:05
Susann Witt-Stahl auf der XX. Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin, neben ihr Gian Paolo ­Picciami (links) und David Cacchione, Mitglieder der italienischen Band Banda Bassotti Foto: Christian-Ditsch.de

Susann Witt-Stahl auf der XX. Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin, neben ihr Gian Paolo ­Picciami (links) und David Cacchione, Mitglieder der italienischen Band Banda Bassotti
Foto: Christian-Ditsch.de

Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus

Interview: Claudia Wrobel

Im Editorial der neuen Ausgabe heißt es, die M&R mache mit dem Relaunch keinen »Schritt« von der Musik- zur Kulturzeitschrift, sondern einen »Sprung« hin zu einem »Magazin für Gegenkultur«. Warum ist eine linke Zeitschrift zu diesem Thema wichtig?

Ein Magazin, das »Gegenkultur« auf seine Fahnen schreibt, muss anders als Subkulturmedien nicht nur jenseits des Mainstreams angesiedelt sein. Es muss vielmehr ein Organ für kulturelle und künstlerische Fundamentalopposition gegen die alle Lebensverhältnisse von Mensch und Natur beherrschende falsche Produktionsweise sein. Das ist eine riesige Herausforderung angesichts der Tatsache, dass revolutionäre Kunst heute mit den revolutionären politischen Bewegungen am Boden liegt. Der Kapitalismus hat totalitäre Züge entfaltet. Viele Linke suchen ihr Heil in Opportunismus und Anpassung, Modelle wie »R2G« bieten für einige wenige sicher auch lukrative Exitstrategien. In dieser Zeit brauchen Akteure und Rezipienten, die nicht kapitulieren wollen, um so mehr radikal kritische Medien, auf kultureller wie auf politischer Ebene. Deren Aufgabe ist es, Ansätze und Versuche, die Geschichte gegen den Strich zu bürsten, zu reflektieren, solidarisch zu begleiten und reaktionäre Gegenbewegungen, die den Widerstand zu diskreditieren und zu ersticken trachten, zu entlarven und bloßzustellen. Genau das will M&R versuchen. Es geht ja schließlich in dieser finsteren historischen Epoche um nichts weniger als darum, mit vereinten linken Kräften zu verhindern, dass der Alptraum, den Herbert Marcuse »Gesellschaft ohne Opposition« nannte, wahr wird. Gelingt das, dann ist alles möglich.

Trotzdem lesen sich zumindest die ersten Seiten, auf denen beispielsweise etliche Künstler im Interview zu Wort kommen, wie eine »normale« Kulturzeitung, auch die Plattenkritiken könnte man doch durchaus auch woanders so finden. Was also ist der typische Blick, der nur in der M&R und nicht in der sogenannten Mainstreampresse zu finden ist?

Entscheidend ist, welche Haltung wir gegenüber den Künstlern und Werken einnehmen, über die wir berichten. Es ist ja eine Sache, etwa Konstantin Wecker nach seinem Privatleben zu befragen, und eine ganz andere, mit ihm – wie in unserer Relaunchausgabe und den Interviews für unser Filmprojekt geschehen – über Karl Marx, Rosa Luxemburg, Antifaschismus und Friedenskultur zu reden. Und natürlich gibt es auch Schnittmengen mit dem Mainstream: Wir bilden den real existierenden Musik-, Literatur-, Film- und Kunstmarkt ab, den wir so zu nehmen haben, wie er ist. Wir müssen dafür allerdings noch erheblich mehr Kritikfähigkeit entwickeln – da gibt es noch Defizite.

An mehreren Stellen ist im Heft von einem politischen Rechtsruck zu lesen, der diese Auseinandersetzung mit Gegenkultur nötig mache. Inwiefern wirkt sich das auf den Kulturbetrieb aus, denn man hat doch im Gegenteil den Eindruck, es gehöre in der Kunst ohnehin zum guten Ton, sich diesem Rechtstrend zu widersetzen?

Das ist richtig. Aber das meiste ist bloße »Gegen-Nazis«-Modeattitüde, die dann sehr schnell abgelegt wird, sobald es richtig ungemütlich wird in diesem Land. Außerdem gibt es ja eine deutlich wahrnehmbare Rechtsentwicklung in der Kultur: »patriotischen« HipHop, faschistischen Punk, Metal und Neofolk, Neoconbands, die vom verblödeten Teil der linken Subkulturszene abgefeiert werden, und, nicht zu vergessen, die wachsende Zahl von Grokomusikanten, die bisher für Gauck, nun für Steinmeier, gern auch für die Bundeswehr am Hindukusch spielen.

In der Einleitung zum Titelthema zieht Moshe Zuckermann große Vordenker heran: Bourdieu, Adorno, Benjamin. Wenn eine Auseinandersetzung mit linker Kultur und Geschichte, gerade in diesen Zeiten so wichtig ist, warum gibt es dann keine neuen Impulse, auf die man sich in eben dieser beziehen kann und sollte? Die Genannten werden auch von den Bürgerlichen immer wieder als Referenz herangezogen?

Zunächst einmal: Moshe Zuckermann setzt sich mit den Theoriebeständen der bedeutendsten marxistischen Kunsttheoretiker des 20. Jahrhunderts – zumindest Adorno und Benjamin zählen dazu – auseinander, analysiert sie und zeigt auf, welche ideologiekritischen Potentiale sie für linke Zeitdiagnosen der Gegenwart bergen. In die Abstellkammer der Geschichte mit ihnen und den »ollen« Marx, der ja sogar noch aus dem 19. Jahrhundert stammt, gleich mit dazu – wäre das die Alternative? Dass heute nahezu die gesamte marxistische Theorie – das gilt nicht nur für Adorno und Benjamin – für bürgerliche Ideologie vereinnahmt und kastriert wird, hat wenig mit einer vermeintlichen Invalidität der Werke zu tun, sondern resultiert aus der Strukturlogik des Neoliberalismus, der enorme Gravitations- und Integrationskräfte hat. Dass zum Beispiel derzeit anlässlich des 150. Jubiläums des »Kapitals« der Versuch unternommen wird, »Karl Marx zum Martin Schulz des 19. Jahrhunderts zuzurichten«, wie jüngst ein M&R-Autor treffend bemerkte, ist ein Grund mehr, in die Offensive zu gehen und den Marxismus als Weltanschauung, Wissenschaft und Bewegungspraxis für seine rechtmäßigen Erben zu bewahren bzw. zurückzuerobern: die Revolutionäre, die eine befreite klassenlose Gesellschaft erkämpfen wollen. Das sind die Leute, von denen M&R gern neue Impulse annimmt.

Von welchen Impulsen reden wir da, wenn Sie in die jüngste Vergangenheit blicken?

Ein am Marxismus orientiertes Kulturmagazin sucht und findet seine Impulsgeber nicht vorwiegend in den Elfenbeintürmen, sondern auf der Straße, in den Ghettos und Slums, natürlich auch in den Betrieben, wo also die Kämpfe zur Lösung der sozialen Frage, für Frieden, gegen Imperialismus und Neofaschismus stattfinden – und auch immer neue widerständische Kultur entsteht. Außerdem gibt es natürlich zeitgenössische Intellektuelle, die Ideologiekritik auf hohem Niveau produzieren, beispielsweise Enzo Traverso, Thomas Metscher. Dass Moshe Zuckermann, der ja auch die Kritische Theorie, etwa Adornos und Horkheimers Kulturindustriethese, weiterentwickelt, zum M&R-Autorenstamm gehört, ist eine große Ehre für uns – er ist gar nicht mehr wegzudenken aus dem Projekt. Die kubanischen Musiker und Publizisten wie etwa Enrique Ubieta, die eine Delegation von M&R und jW vergangenes Jahr in Havanna getroffen hat, sind für uns wichtige Ansprechpartner. Um nur mal einige zu nennen.

In der Fotoreportage zeigen Sie eindrucksvolle Bilder aus Israel und Palästina. Die kommen von einer Gruppe, die nicht rein journalistisch unterwegs ist, sondern die man durchaus als Aktivisten bezeichnen kann. Bringt diese Vermischung ein besonderes Spannungsfeld, oder ist diese Einordnung von außen quasi unvermeidbar, wenn man in der Berichterstattung eine klare Haltung einnimmt, weil das heute nicht selbstverständlich zu finden ist?

Wie die Kollegen von »Activestills« im M&R-Interview erklären, ist die Verbindung von Journalismus und Aktivismus eine bewusste Entscheidung. Mit einem ehrlichen parteiischen Journalismus wollen sie nicht zuletzt die Lügen der etablierten Medien entlarven, die uns unentwegt vorgaukeln, sie würden eine interesselose, sogenannte neutrale Berichterstattung abliefern.

Ich muss zugeben, ich habe mich im ersten Moment erschreckt: Es ist nicht alltäglich, dass man Blut und reale Gewalt auf Fotos sieht, wenn man durch eine Kulturzeitschrift blättert. Ist solch ein Schockmoment gewollt, unausweichlich, dringend nötig – und wurde das in der Redaktion überhaupt als Schockmoment diskutiert?

Nein. Zu der Kultur einer Gesellschaft gehört auch die Kultur ihrer Politik. Fester Bestandteil dieser Kultur ist je nach politischer Interessenlage die Verschleierung oder die Vermarktung der selbst produzierten Greuel. Beide Praktiken lehnen wir ab. Im Gegensatz zu den Boulevardmedien, die mit bluttriefenden Gewaltszenen ohne Rücksicht auf die Gefühle ihrer »Objekte« Kasse machen, sind die Bilder von Activestills voller Empathie für die Opfer. Als der jüdische Friedensaktivist Lymor Goldstein von der israelischen Grenzpolizei niedergeschossen wurde und, noch bei Bewusstsein, mit zwei Kugeln im Kopf blutüberströmt am Boden lag, ist er auf eigenen Wunsch fotografiert worden – ein Bild, das wir in unserer Relaunchausgabe zeigen. Gleiches gilt für die palästinensischen Eltern, die sich mit ihren bei israelischen Luftangriffen getöteten oder schwerverletzten Kindern abbilden ließen. Als ich 2008/2009 während des ersten Gaza-Krieges mit Activestills-Kollegen zusammengearbeitet habe, konnte ich aus der Nähe miterleben, wie einfühlsam und verantwortungsbewusst sie vorgehen. Von meiner eigenen Arbeit auch in anderen Kriegsgebieten weiß ich: Oftmals hilft den Überlebenden von traumatischen Erlebnissen der Gedanke, dass die Welt zu sehen bekommt, was ihnen widerfahren ist. Wer von solchen Konfrontationen »geschockt« ist, sollte sich fragen, ob er sein Gewissen nicht bereits so sehr gegen das allgegenwärtige Grauen abgedichtet hat, dass er nicht einmal mehr mal für eine Minute den Blickkontakt mit dem halten kann, was andere ihr ganzes Leben lang aushalten müssen. Auch für Kulturjournalismus, allemal den, der sich der Gegenkultur verpflichtet fühlt, gilt: Leiden beredt werden zu lassen ist Bedingung aller Wahrheit.

An anderer Stelle arbeiten Sie sich am Vice-Magazin ab und erklären, warum es kein Magazin für Linke sei. Dabei werden in der deutschsprachigen Ausgabe durchaus linke Themen verhandelt, vor allem Antifa würde mir einfallen. Unter jungen Linken ist gefühlt die Fanbasis für die Seite auch stabil. Warum ist das, was dort geboten wird, keine Gegenkultur?

Nicht »abgearbeitet« – ideologiekritisch aufgespießt habe ich das Vice-Magazin. Das ist ein Unterschied. Vice ist in der Hand von Medienmoguln wie Rupert Murdoch, entsprechend betreibt es das schmutzige Geschäft der Kriegspropanda, des Unterklassenbashings, hypt prowestliche ukrainische Faschistenbanden und trivialisiert zu allem Übel den Holocaust, der unter der Rubrik »Stuff« verbraten wird. So etwas tun sich doch Antifaschisten im Normalfall nicht an, sondern vor allem Hipster und andere Fashion-Victims neoliberaler Subkultur, die bestenfalls ein kulturindustrielles, aber kein politisches Verständnis von »gegen rechts« haben – diese Klientel ist eher Teil des Problems, sicher nicht der Lösung.

Ich komme noch mal auf den Rechtsruck zu sprechen, der immer wieder im Heft erwähnt wird: Ist es in so einer Situation nicht nötig, auch mit solchen Linken zusammenzustehen, die vielleicht nicht zu 100 Prozent die reine Lehre vertreten? Sonst ist man doch ganz schnell beim Sektierertum und der Parole »Mein Kommunismus funktioniert nur alleine«.

Welche »solche Linke« meinen Sie – die, die sich von der Erkenntnis, dass Faschismus eine Form bürgerlicher Herrschaft ist, verabschiedet haben und vor dem Inlandsgeheimdienst nur noch als Antifakarikaturen Männchen machen? Ansonsten wüsste ich nicht, wie eine Auseinandersetzung mit dem riesigen Spektrum verschiedenster politischer Kulturen aus den Lagern der antikapitalistischen Linken, die in der Tradition der 1932 gegründeten Antifaschistischen Aktion stehen, mit Anarchisten, Marxisten, Sozialisten oder Kommunisten, wie sie in M&R stattfindet, ins Sektierertum führen sollte.

Trotzdem schließt man doch mit diesem Verständnis all jene aus, die sich gerade »anpolitisieren«, wie man es oft nennt. Das sind meist vor allem junge Leute, die bei der Beschäftigung mit politischer Theorie und Praxis ganz sicher den einen oder anderen Fehler machen. Trotzdem sollte doch deren Interesse gerade unser Ansporn sein, in der Überzeugungsarbeit nicht nachzulassen – gerade weil wir die besseren Argumente haben als diese Linken, die Karikaturen ihrer selbst sind.

Dieser mit einem gewissen pädagogischen Eifer aufgeladene und auch einem Spritzer Moralinsäure gewürzte Einwand wird heute häufig bemüht – nicht zuletzt, um jede Ideologiekritik an den vielfältigen Erscheinungsformen des Verrats am marxistischen Weltveränderungspostulat stumm zu machen. Zentrale Aufgabe des linken Journalismus ist doch aber nicht die Erziehung, sondern die radikale Aufklärung seiner Rezipienten. Das heißt, dass wir im Gegensatz zum Gros der bürgerlichen Medien keine »Meinungsmacher« sein, sondern den Menschen die ungefilterten Informationen, Analysen und Kommentare liefern wollen, auf deren Basis sie sich autonom ihre eigene Meinung bilden können. Entsprechend nehmen wir die »anpolitisierten Jugendlichen«, die Sie ins Feld führen und die leider oft als Alibi für alle möglichen Verhüllungen von Widersprüchen herhalten müssen, ernst und entscheiden nicht für sie, welche Kritik sie aushalten und verdauen können. Entscheidend ist doch, ob diese Kritik objektiv gerechtfertigt und notwendig ist. Da jeder frei entscheiden kann, ob er sich damit auseinandersetzen, sie diskutieren, sie plausibel finden und Positionen korrigieren möchte oder eben nicht, wüsste ich nicht, was an dem von mir geäußerten Verständnis ausgrenzend sein könnte.

Neben dem Magazin, das ab dem Relaunch nur noch alle drei statt alle zwei Monate erscheinen soll, gibt es eine Menge Nebenprojekte zur M&R, ein Film mit Moshe Zuckermann und Esther Bejarano ist mittlerweile in der Postproduktion, einer zu Konstantin Weckers 70. Geburtstag in Arbeit, außerdem machen Sie mit beim Festival der Jugend der SDAJ. Wie fügt sich das alles zusammen?

Was Sie erwähnen, sind Organisationen bzw. Künstler und Intellektuelle – da wäre auch noch Rolf Becker zu nennen –, die in Opposition gegen den rechten Zeitgeist stehen. Daher sehen wir es als unsere vornehme Pflicht, ihr Wirken zu dokumentieren. Damit die Agenda »Gegenkultur« erfolgreich sein kann, müsste M&R sich von einem Magazin zu einer multimedialen linken Kulturinstitution entwickeln. Aber das ist natürlich »Musik« für die Zukunft – und zwar für eine sehr ferne.

Haben Sie keine Angst, sich damit dann zu übernehmen? Einerseits organisatorisch, aber auch finanziell, denn natürlich muss man auch mal über die Finanzierung reden: Schreckt die Neuausrichtung, die ja in Ansätzen bereits vor drei Jahren begonnen hat, von einer Musikzeitschrift, die eine Plattform für Ostkünstler war, über eine politische Musikzeitschrift hin zu diesem »Magazin für Gegenkultur« nicht potentielle Anzeigenkunden? Und wenn ja, wie kann man das auffangen?

Ja, die Gefahr des Scheiterns besteht natürlich. Aber der Herausgeber, der Verlag 8. Mai, hat die Alarmzeichen der Zeit erkannt, konsequent gehandelt und sich entschieden, nicht nur mit der jW kritisch-aufklärerischen Politik-, sondern auch Gegenkulturjournalismus zu machen. Diese Entschlossenheit nötigt unserem M&R-Redaktionskollektiv Respekt und eine ziemlich hohe Einsatzbereitschaft ab. Und nun ist es an den alten und potentiellen neuen Lesern zu entscheiden, ob sie sich mit durch Reklame finanzierten Kulturindustriejunk von Konzernmedien wie Vice oder RTL abspeisen lassen oder doch meinen, dass es sich lohnt, ein paar Euro in unabhängigen kritischen Kulturjournalismus zu investieren.

Generell ist ein Printprodukt in dem Marktsegment etwas Ungewöhnliches. Andere werden dichtgemacht, Information über Kunst und Kultur findet im Internet statt, vermehrt über Videoplattformen, betrieben nicht nur von Künstlern, die sich von Verlagen frei machen, sondern durchaus auch immer noch orchestriert und mit Redaktion im Hintergrund. Warum braucht es also eine Zeitung – wäre der Aufbau einer Internetplattform auf lange Sicht nicht lohnender, denn ich mutmaße mal, irgendwann wird das Printprodukt nicht mehr haltbar sein, und der Schritt, im Netz Geld zu verdienen, wird unausweichlich.

Dass Medien ohne Internetpräsenz praktisch keine Überlebenschance haben, ist sicher richtig, aber die Behauptung, dass der Printjournalismus tot ist, bleibt solange ein Gerücht, bis sie bewiesen ist.

Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

Susann Witt-Stahl arbeitet seit Abschluss ihres Studiums der Musikwissenschaften und Philosophie im Netzwerk freier Journalisten »Stahlpress-Medienbüro«, Ressorts Kultur und Politik, in Hamburg. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören unter anderem die Kultur des Krieges, Kulturindustriekritik, Faschismus/Antifaschismus und der Konflikt in der Ukraine. Seit 2014 ist sie Chefredakteurin des kritischen Kulturmagazins Melodie & Rhythmus, M&R, das ebenfalls in der Verlag 8. Mai GmbH erscheint.

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