Melodie & Rhythmus

Der Greis groovt

26.04.2016 15:12
Foto: Peter Hönnemann

Foto: Peter Hönnemann

Klaus Doldinger macht auch mit 80 noch Musik, die stilistische Grenzen ignoriert

Christoph Kutzer

Erst im vergangenen Jahr hat Klaus Doldinger mit »En Route« ein neues Passport-Album veröffentlicht. Nun erscheint schon wieder ein neues Werk – eine musikalische Reise durch die Geschichte der Formation, eingespielt mit alten Weggefährten und illustren Gästen. »Die Idee zu diesem Album kam für mich selbst überraschend«, gesteht der vielseitige Bandleader. »Natürlich lag der Gedanke nahe, zum 80. Geburtstag etwas zu veröffentlichen. Andererseits muss man so eine Produktion ja aber auch erst einmal erarbeiten.« Das geflügelte Wort vom »Geschenk an sich selbst« lässt er nur bedingt gelten. Schließlich sei schon die Aufgabe, eine Auswahl aus fast 350 Passport-Stücken zu treffen, mit größerem Aufwand verbunden gewesen.

Spaß haben die Aufnahmen zu »Doldinger« dann aber doch gemacht. Auch dank Gästen wie Sasha, Helge Schneider oder Udo Lindenberg, mit dem Doldinger zum Abschluss der Scheibe »Der Greis ist heiß« anstimmt. »Udo hat ja schon 1969 in meiner Band Motherhood getrommelt«, erinnert sich der Saxofonist. »1971 war er der erste Schlagzeuger bei Passport.

Klaus Doldinger Doldinger
Warner
klaus-doldinger.com

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Melodie und Rhythmus 3/2016, erhältlich ab dem 29. April 2016 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

Anzeigen

Che: Die ersten Jahre

flashback
logo-373x100
Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

Jetzt am Kiosk!

Anzeige Tage der Commune=

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

Aktuelle Ausgabe bestellen*

1. per Mail: abo@melodieundrhythmus.com
2. per Telefon: 030/ 53 63 55 37
3. per Telefax: 030/ 53 63 55 51
4. per Post: Verlag 8. Mai GmbH, Torstr. 6, 10119 Berlin
5. im M&R-Shop

*Preis 6,90 Euro inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand 1,80 Euro

Ältere Ausgaben im M&R-Shop nachbestellen.
M&R Shop

M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

Interview lesen
 
Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören