Melodie & Rhythmus

Zeit für Widerstand

29.03.2017 14:18
Foto: SDAJ

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Festival der Jugend 2017 mit vielfältigem Kulturprogramm

An Pfingsten, vom 2. bis 5. Juni, findet im Kölner Jugendpark das Festival der Jugend statt. Nach einer Pause von 20 Jahren organisiert die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) die Großveranstaltung seit 2008 wieder in zweijährigem Turnus, 2015 kamen 1.500 Besucher. Während des viertägigen Events wird es auch zahlreiche Musik- und Kulturdarbietungen geben. M&R ist Mitveranstalter des Konzerts ResisDANCE Against Fascism am Samstag, das den Höhepunkt des Festivals bilden wird (Line-up und weitere Informationen s. S. 80f.). Am Sonntag lädt Achim Bigus zum traditionellen Arbeiterlieder-Abend ein.

Für die SDAJ heißt politische Arbeit, nicht nur Bücher zu wälzen: »Viele Jugendliche verbinden mit Politik langweilige Bundestagsdebatten oder Parteien, die sowieso nur machen, was die Wirtschaft ihnen diktiert. Wir wollen zeigen, dass politisch sein vor allem heißt, sich für die eigenen Interessen einzusetzen«, so Paula Kaltendorf, Leiterin des Organisationsteams. Im Mittelpunkt des inhaltlichen Programm steht daher die konkrete Lebenssituation der Jugendlichen – u. a. gehe es »um Faschos in der eigenen Stadt, miese Chefs und marode Schulen«.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion unter dem Titel »Gegenkultur statt Massenbetrug! Für eine revolutionäre Perspektive jenseits neoliberaler Subkultur« wird ein Vertreter der SDAJ mit M&R-Chefredakteurin Susann Witt-Stahl das Problem der Neoliberalisierung populärer Kultur und Neutralisierung von kulturellem Widerstand gegen den wachsenden Rechtstrend sowie fundamentaloppositionelle Gegenentwürfe diskutieren.

red

festival-der-jugend.de

Der Beitrag erscheint in der Melodie & Rhythmus 2/2017, erhältlich ab dem 31. März 2017 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
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