Melodie & Rhythmus

Kolumne: Tel-Aviv koret

22.02.2016 14:12

kolumne

Eine Szene wie aus einem Albtraum: Ein junger Mann – sehr helle, weiße Haut, rasierter Kopf – sitzt auf einem Stuhl, mit Knöcheln und Handgelenken an ihn gefesselt. Er weint und schreit vor Schmerz, als ein anderer Mann, der ein langes geblümtes Kleid trägt, ihn auf diverse Arten und mit unterschiedlichen Instrumenten quält. Sein Blut sammelt sich auf dem Boden, während sein Peiniger schon die nächste Folter vorbereitet … Etwa 40 Personen stehen oder sitzen um die beiden herum, trinken Bier, rauchen Zigaretten, manche schauen hin, andere unterhalten sich lieber an einer kleinen improvisierten Bar.

Diese irritierende Szene stammt aus einer Theater-Performance und beschreibt einen typischen Abend an jenem Ort in Tel Aviv, der von allen nur »Zimmer« genannt wird. Um diesen seltsamen und zugleich schönen Ort zu beschreiben, muss man ein wenig ausholen – nicht aus nostalgischen Gründen, sondern weil man dieses autonome Projekt nur so richtig verstehen kann.

yonatanYonatan Eldan organisiert Punkkonzerte, ist Betreiber von You’re Next Records und Mitbegründer des Projekts für Flüchtlingskinder im Zimmer in Tel Aviv.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Melodie und Rhythmus 2/2016, erhältlich ab dem 26. Februar 2016 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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