Melodie & Rhythmus

Die Arbeiterfaust in der Tasche

11.12.2018 14:10
Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin; Reproduktion: Michael Setzpfandt, Berlin / VG Bild-Kunst, Bonn 2018; BPK/Nationalgalerie; SMB/Klaus Göken

Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin; Reproduktion: Michael Setzpfandt, Berlin / VG Bild-Kunst, Bonn 2018; BPK/Nationalgalerie; SMB/Klaus Göken

Wie man die Novembergruppe 100 Jahre nach ihrer Gründung als geniale Hilfstruppe der Scheidemann-Republik präsentiert

Anselm Lenz

Die Aristokratie gestürzt, der Krieg beendet. Räte übernehmen die Kontrolle, die Weltrevolution wird möglich. Hunderte Bildhauer, Maler, Komponisten, Journalisten, Typografen und Architekten aus den maßgeblichen fortschrittlichen Stilrichtungen tun sich zusammen, um für sie zu gestalten. Die Novembergruppe proklamiert eine »engste Vermischung von Volk und Kunst«, die »radikal und revolutionär« die Vollendung von Aufklärung und Moderne ins Auge fasst. Von der Gründung im Nachgang der Novemberrevolution 1918 bis zu ihrer Auflösung durch den Faschismus 1933 und der schließlich erzwungenen Löschung aus Berlins Vereinsregister im Jahr 1935 organisiert die Gruppe an die 40 internationale Ausstellungen, publiziert, veranstaltet Konzerte und Lesungen.

100 Jahre später wird die Ausstellung mit deren Kunstobjekten in der Berlinischen Galerie leitmotivisch mit einem Plakat von Max Pechstein eröffnet:

Freiheit. Die Kunst der Novembergruppe 1918−1935
Berlinische Galerie, Berlin
Bis 11. März 2019

Der komplette Beitrag erscheint in der Melodie & Rhythmus 1/2019, erhältlich ab dem 14. Dezember 2018 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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