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	<title>Melodie &#38; Rhythmus &#187; Pressemitteilungen</title>
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	<description>Magazin für Gegenkultur</description>
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		<title>Raushalten geht nicht</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 11:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung Berlin, den 11. Dezember 2018 Erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne rettet Kulturzeitschrift Melodie &#038; Rhythmus Damit hat vor wenigen Monaten niemand gerechnet: Die Kulturzeitschrift Melodie &#038; Rhythmus (M&#038;R) erscheint weiter. 1957 in <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/presse/raushalten-geht-nicht/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung</em><br />
Berlin, den 11. Dezember 2018</p>
<h3>Erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne rettet Kulturzeitschrift <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> </h3>
<p>Damit hat vor wenigen Monaten niemand gerechnet: Die Kulturzeitschrift <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> (<em>M&#038;R</em>) erscheint weiter. 1957 in der DDR gegründet, sollte sie im Januar 2018 aufgrund ökonomischer Probleme eingestellt werden. Wie der herausgebende Verlag 8. Mai am Dienstag (11.12.18) in Berlin mitteilte, konnte dies durch das Engagement von über 50 Künstlern (darunter Liedermacherin Dota Kehr, Regisseur Johann Kresnik, Kabarettist Christoph Sieber und Soziologe Moshe Zuckermann) und vieler Leser abgewendet werden. Mit über 1.700 zusätzlichen Abonnements, aber auch dank vieler Jahresaufträge für Anzeigenschaltungen vor allem von Kulturbetrieben sind die materiellen Voraussetzungen für das weitere Erscheinen der linken Zeitschrift gesichert: Ab kommenden Freitag, den 14. Dezember, ist <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> mit Heft 1/2019 wieder im gut sortierten Einzelhandel erhältlich. Damit entgeht <em>M&#038;R</em> dem Schicksal anderer gedruckter Musik- und Kulturzeitschriften, die im laufenden Jahr ihr letztes Heft herausbrachten, wie etwa Spex, Intro, Groove oder New Musical Express. Im Fokus der neuen Ausgabe steht ein Manifest für Gegenkultur, das in den nächsten Wochen von kritischen Künstlern und Intellektuellen kommentiert und diskutiert werden soll. In einem  Exklusivgespräch erklärt der Kabarettist Max Uthoff (Die Anstalt), weshalb sich Kabarett „auf die Seite der Schwachen stellt“. Und der Liedermacher Konstantin Wecker hält im „Kritischen Duett“ mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl fest: „Kein Künstler darf sich jetzt mehr raushalten. Europa droht faschistisch zu werden. Wir müssen etwas dagegen tun.“ Das ist auch einer der Gründe, weshalb sich Verlag, Redaktion und Genossenschaft der Zeitschrift für den Erhalt der Zeitschrift stark gemacht haben, kommentiert der Geschäftsführer der Verlag 8. Mai GmbH, Dietmar Koschmieder den Erfolg der Kampagne. </p>
<p>Eine Auswahl weiterer Themen der Ausgabe 1/2019:<br />
Der Nahostexperte Michael Lüders rezensiert James Gordon Farrells Roman »Singapur im Würgegriff« +++ Der Schauspieler Peter Simonischek (»Toni Erdmann«) spricht über seinen neuen Film »Der Dolmetscher« und die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit +++ Zum 100. Todestag von Rosa Luxemburg: Feature über den Mord an der Revolutionärin +++ Porträt und Fotostrecke über 30 Jahre Neofaschismus in Österreich vom Wiener Fotografen Robert Newald</p>
<p>Melodie &#038; Rhythmus 1/2019: <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-1-2019/">Inhaltsverzeichnis</a></p>
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		<title>Zeitschrift Melodie &amp; Rhythmus vor dem Aus?</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 13:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung Die seit 1957 in Berlin erscheinende Musikzeitschrift Melodie &#038; Rhythmus war eine der beliebtesten Zeitschriften in der DDR. Gerade ist die Januarausgabe mit dem Schwerpunkt Afrika an Abonnenten und <a href="https://www.melodieundrhythmus.com/presse/mr-vor-dem-aus/#more-'" class="more-link">Weiterlesen »</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung</em></p>
<p>Die seit 1957 in Berlin erscheinende Musikzeitschrift <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> war eine der beliebtesten Zeitschriften in der DDR. Gerade ist die Januarausgabe mit dem Schwerpunkt Afrika an Abonnenten und Kioske ausgeliefert worden. Die Verlag 8. Mai GmbH, in der auch die Tageszeitung <em>junge Welt</em> erscheint, hat am Freitag mitgeteilt, dass die nächste Nummer nicht erscheinen kann und eine Wiederaufnahme der Produktion in absehbarer Zeit nicht in Aussicht steht.</p>
<p>„Um <em>Melodie &#038; Rhythmus</em> auf hohem Niveau weiterentwickeln zu können, müssten Mittel zur Verfügung gestellt werden, die der Verlag dauerhaft nicht aufbringen kann“, teilt Verlagsgeschäftsführer Dietmar Koschmieder in Berlin mit. Die Verlag 8. Mai GmbH hat die Musikzeitschrift im Dezember 2008 übernommen und über verschiedene Stufen zum vierteljährlich erscheinenden „Magazin für Gegenkultur“ weiterentwickelt. Die Chefredakteurin Susann Witt-Stahl bezeichnete diese Entwicklung damals als Tigersprung, der nur gelingen könne, wenn möglichst viele neue Leserinnen und Leser davon zu überzeugen seien, „dass unabhängige oppositionelle Kultur samt den Medien, die sie begleiten, selten so dringend gebraucht wurden wie heute.“</p>
<p>In der DDR hatte das Magazin eine Auflage von bis zu 300.000, zuletzt lag sie bei knapp 10.000 Exemplaren. Die Abo- und Kioskverkäufe haben sich nach Verlagsangaben zwar positiv entwickelt, allerdings waren diese nicht ausreichend, um die Anzeigenrückgänge zu kompensieren.</p>
<p>Die Tageszeitung <em>junge Welt</em>, die auch im Verlag 8. Mai erscheint, berichtet in der Wochenendausgabe vom 6. Januar 2018 auf der Schwerpunktseite über dieses Thema.</p>
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