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	<title>Kommentare zu: Anne Clark</title>
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	<description>Magazin für Gegenkultur</description>
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		<title>Von: Spontis Wochenschau #10/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Spontis Wochenschau #10/2014]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2014 14:49:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[&#8230;] Anne Clark: Das Gift der Hoffnungslosigkeit &#124; M&amp;R In der kommenden Ausgabe der Zeitschrift Melodie und Rhythmus geht es um &#8220;Leiden und Schmerz in der Popmusik&#8221;. Mit von der Partie ist auch die Grand Dame der gesprochenen Hoffnungslosigkeit, Anne Clark. Auf die Frage, ob die Tätigkeit in einer Psychiatrie, in der sie vor ihrer musikalischen Laufbahn tätig war, Spuren hinterlassen hat antwortet sie : &#8220;Das war eine der wichtigsten Erfahrungen meiner Jugend. Die Schule war für mich nicht unproblematisch, aber ich bin auf ewig dankbar dafür, dass wir damals diese Praktika machen mussten, die mich in die Psychiatrie geführt haben, wo ich auch später wieder gearbeitet habe. Ich wurde Zeugin, wie die verletzlichsten Mitglieder unserer Gesellschaft lediglich als Ärgernis betrachtet und weggeschlossen wurden, weil sie verstört waren. Ich spreche jetzt in der Vergangenheitsform, aber das Problem ist mit der Schließung der großen Anstalten nicht verschwunden. In unserer unbarmherzig auf Wettbewerb und materialistische Werte ausgerichteten Gesellschaft ist der Bedarf an Rückzugsmöglichkeiten und Schonräumen eher noch gestiegen. Wir müssen sie allerdings selbst schaffen. Kein System und kein Politiker werden sie je bereitstellen.&#8220; [&#8230;]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Anne Clark: Das Gift der Hoffnungslosigkeit | M&amp;R In der kommenden Ausgabe der Zeitschrift Melodie und Rhythmus geht es um &#8220;Leiden und Schmerz in der Popmusik&#8221;. Mit von der Partie ist auch die Grand Dame der gesprochenen Hoffnungslosigkeit, Anne Clark. Auf die Frage, ob die Tätigkeit in einer Psychiatrie, in der sie vor ihrer musikalischen Laufbahn tätig war, Spuren hinterlassen hat antwortet sie : &#8220;Das war eine der wichtigsten Erfahrungen meiner Jugend. Die Schule war für mich nicht unproblematisch, aber ich bin auf ewig dankbar dafür, dass wir damals diese Praktika machen mussten, die mich in die Psychiatrie geführt haben, wo ich auch später wieder gearbeitet habe. Ich wurde Zeugin, wie die verletzlichsten Mitglieder unserer Gesellschaft lediglich als Ärgernis betrachtet und weggeschlossen wurden, weil sie verstört waren. Ich spreche jetzt in der Vergangenheitsform, aber das Problem ist mit der Schließung der großen Anstalten nicht verschwunden. In unserer unbarmherzig auf Wettbewerb und materialistische Werte ausgerichteten Gesellschaft ist der Bedarf an Rückzugsmöglichkeiten und Schonräumen eher noch gestiegen. Wir müssen sie allerdings selbst schaffen. Kein System und kein Politiker werden sie je bereitstellen.&#8220; [&#8230;]</p>
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