Melodie & Rhythmus

Nur gucken, nicht tanzen

28.02.2012 12:28

Die Dub-Legende Lee »Scratch« Perry kann die Deutschen nicht auftauen
Text: CKLKH Fischer, Foto: Timo Schmidt

Lee »Scratch« PerryIm Columbiaclub in Berlin-Tempelhof wird viel gebaut. Die Handwerker sitzen allerdings entspannt auf dem Fußboden, den Rücken an die Wand gelehnt, mit großen Blättchen in den Fingern, die sie säuberlich verkleben, mit Tabak auffüllen und, je nach Vorliebe, mit Gras oder Hasch ergänzen. Das Sakrament des Ganja ist für einen Abend wie diesen ein normaler, ja sogar notwendiger Bestandteil, denn Reggaekonzerte sind für viele Menschen wichtige religiöse Veranstaltungen.

Allerdings sehen die meisten Besucher an diesem Abend des 9. Februar ganz und gar nicht wie Rastafaris aus, selbst Dreadlocks sind eine große Seltenheit. Und die Farben Grün, Gelb und Rot sieht man vor allem bei den Bühnenscheinwerfern und am Merchandise- Stand. Es ist eigentlich ein ganz normales deutsches Publikum, das diese jamaikanische Legende und einen der wichtigsten Produzenten und Musiker der Welt sehen will: Lee »Scratch« Perry, geboren 1936, ist einer der einflussreichsten Künstler in der Welt des Reggae, Ska, Rocksteady und vor allem des Dub. Er zieht die Menschen an und macht sie noch immer neugierig.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der Melodie&Rhythmus 2/2012, erhältlich ab dem 2. März 2012 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch hier bestellen.

Anzeigen

TOP 10: Juni 2024

Liederbestenliste

Ältere M&R-Newsletter

Aus dem M&R-Archiv

Auf Ostfrontlinie gebracht
Nationalistische Parolen, Geschichtsklitterung, Hassexzesse, sogar Begeisterung für den totalen Krieg – einer wachsenden Zahl von Künstlern und Intellektuellen ist offenbar jedes Mittel recht, um sich der neuen Volksgemeinschaft gegen Russland anzudienen. weiterlesen

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

Rudolstadtfestival 2023: Viva Cuba

Fotos von Katja Koschmieder und Jens Schulze weiterlesen

In eigener Sache

Wenn die Kraft fehlt
Weshalb der Verlag 8. Mai das Kulturmagazin Melodie & Rhythmus einstellt

Leider müssen wir heute eine schmerzliche Niederlage eingestehen: Das Magazin für Gegenkultur Melodie & Rhythmus (M&R) kann nicht weiter erscheinen. Das hat verschiedene Gründe, sie sind aber vor allem in unserer Schwäche und in der der Linken insgesamt zu sehen. weiterlesen

*****************

»Man hat sich im ›Grand Hotel Abgrund‹ eingerichtet«
Zum Niedergang des linken Kulturjournalismus – und was jetzt zu tun ist. Ein Gespräch mit Susann Witt-Stahl

Ausgerechnet vor einem heißen Herbst mit Antikriegs- und Sozialprotesten wird M&R auf Eis gelegt – ist das nicht ein besonders schlechter Zeitpunkt?
Ja, natürlich. … weiterlesen

logo-373x100

Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

Jetzt abonnieren

flashback