Melodie & Rhythmus

Theater: »Kind aller Länder«

18.12.2017 11:15
Foto: Reuters / Hannibal Hanschke

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Schon viele Fluchtgeschichten wurden fürs Theater aufbereitet. Selten jedoch kamen Kinder darin zu Wort. Genau das ist es, was Irmgard Keuns Roman »Kind aller Länder«, erschienen 1938 im deutschen Exilverlag Querido in Amsterdam, für die Regisseurin Anja Panse so interessant macht. Keun, geboren 1905 in Berlin, war eine erfolgreiche Schriftstellerin, als ihre Bücher 1933 verboten wurden. Die von Friederike Pöschel vorgetragenen und musikalisch begleiteten Texte aus »Kind aller Länder« schildern die Erlebnisse ihrer Zeit im Exil. Mit Videos wird ein Bezug zur Gegenwart gesucht: Heutige Geflüchtete kommen zu Wort, erzählen ihre Geschichte und berichten von ihren ambivalenten Erfahrungen in Deutschland – denn Berlin gilt zwar als weltoffene Stadt, doch erlebt man auch hier einen Aufschwung rechter Parteien und Ideologien. In diesem Sinne versteht sich das Stück als Positionierung zur aktuellen Debatte über Flucht und Migration. Premiere:

08.03.2018 Berlin – Theater unterm Dach

Weitere Termine: anjapanse.de

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Wir verlosen 3 × 2 Freikarten für die Premiere. Bitte schicken Sie in dem Zeitraum 1. bis 14. Februar 2018 eine E-Mail mit Namen und dem Kennwort »Kinder« an: verlosung@melodieundrhythmus.com

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Aktuelles

Auf Eis gelegt


Die Produktion von Melodie & Rhythmus, Magazin für Gegenkultur, wird vorerst eingestellt. Einnahmen reichen nicht, um hohe inhaltliche Ansprüche auf Dauer zu finanzieren.

Zur Ästhetik der Großen Weigerung


Warum eine Gegenkultur auf historisch-materialistischer Basis alternativlos ist

Pressemitteilung:
Zeitschrift Melodie & Rhythmus vor dem Aus?, 05.01.2018
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Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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