Melodie & Rhythmus

Ausstellung: »Georg Eisler – Welt-Anschauung«

18.12.2017 11:10
Foto: Museum der Moderne Salzburg / Rainer Igler; © Bildrecht, Wien 2017

Foto: Museum der Moderne Salzburg / Rainer Igler; © Bildrecht, Wien 2017

Das Salzburger Museum der Moderne widmet Georg Eisler zum ersten Mal eine große Einzelausstellung. Der 1998 verstorbene Maler war der Sohn des Komponisten Hanns Eisler und der Sängerin Charlotte Eisler. Er wuchs in Großbritannien auf und kehrte 1946 als einer von wenigen Exilanten nach Wien zurück. Im Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit steht der Mensch – als Individuum wie auch als Element einer Masse im sozialen Gefüge der anonymen Großstadt. »Eislers politische Bilder haben bis heute nichts an Aktualität eingebüßt«, so Sabine Breitwieser, Direktorin des Museums. Denn neben Porträts von Zeitgenossen und Werken, die Szenen in Kaffeehäusern und Nachtclubs zeigen, bilden seine Arbeiten zu Demonstrationen und anderen Protesten den Höhepunkt der Ausstellung – ein Thema, das vor dem Hintergrund aktueller politischer Eskalationen neue Brisanz entfaltet. Unverblümt zeigt und kritisiert Eisler in seinen realistisch-expressiven Bildern die Übermacht und Willkür der Staatsgewalt.

Bis 08.04.2017 Salzburg (A) – Museum der Moderne

VERLOSUNG
Wir verlosen 3 × 2 Freikarten für die Ausstellung. Bitte schicken Sie in dem Zeitraum 16. bis 30. Januar eine E-Mail mit Namen und dem Kennwort »Straßenkampf« an: verlosung@melodieundrhythmus.com

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Auf Eis gelegt


Die Produktion von Melodie & Rhythmus, Magazin für Gegenkultur, wird vorerst eingestellt. Einnahmen reichen nicht, um hohe inhaltliche Ansprüche auf Dauer zu finanzieren.

Zur Ästhetik der Großen Weigerung


Warum eine Gegenkultur auf historisch-materialistischer Basis alternativlos ist

Pressemitteilung:
Zeitschrift Melodie & Rhythmus vor dem Aus?, 05.01.2018
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»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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