Melodie & Rhythmus

Begleiterscheinungen

25.10.2016 15:44
Frei.Wild-Sänger Philipp Burger Foto: Lucia Palacios / playloud.org

Frei.Wild-Sänger Philipp Burger
Foto: Lucia Palacios / playloud.org

In ihrem Film »Deutsche Pop Zustände« geben Dietmar Post und Lucía Palacios einen Überblick über die Bedeutung rechter Musik

Interview: Dror Dayan

Herr Post, der Titel Ihres Films verweist auf die soziologische Studie »Deutsche Zustände« von Wilhelm Heitmeyer, die die Zusammenhänge zwischen materiellen Verhältnissen und rechtem Gedankengut untersucht. Ist Ihr Projekt als Ausweitung der Studie auf die deutsche Musiklandschaft zu verstehen?

Wir merkten zunehmend, dass die Erkenntnisse dieser Studie auch innerhalb der Popmusik ihren Ausdruck finden. Das liegt nicht an der Studie, sondern daran, dass Popmusik allgemein als die »reaktivste« Kunstrichtung überhaupt gilt: Gefühle, Stimmungen innerhalb einer Gesellschaft werden relativ schnell in Pop umgewandelt. Einen Song zu schreiben, dauert manchmal nur eine halbe Stunde, und heutzutage ist er innerhalb von Minuten im Netz.

Sie weisen eine dialektische Beziehung zwischen Subkultur, Mainstream und Politik nach. Mittels Laptop blicken die befragten Experten auf die Welt der Rechten, ebenso aber auch auf den deutschen Mainstream …

Wir wollten, dass über musikalische Phänomene einigermaßen nüchtern und sachlich gesprochen wird, …

Das komplette Interview lesen Sie in der Melodie und Rhythmus 6/2016, erhältlich ab dem 28. Oktober 2016 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

Deutsche Pop Zustände
Play Loud! Productions

Anzeigen

Hommage an Daniel Viglietti

Aktuelles

Auf Eis gelegt


Die Produktion von Melodie & Rhythmus, Magazin für Gegenkultur, wird vorerst eingestellt. Einnahmen reichen nicht, um hohe inhaltliche Ansprüche auf Dauer zu finanzieren.

Zur Ästhetik der Großen Weigerung


Warum eine Gegenkultur auf historisch-materialistischer Basis alternativlos ist

Pressemitteilung:
Zeitschrift Melodie & Rhythmus vor dem Aus?, 05.01.2018
gegenkultur
logo-373x100
Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

Verkaufsstelle finden

Kiosk finden
Anzeige junge Welt
flashback

M&R empfihelt

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

Aktuelle Ausgabe bestellen*

1. per Mail: abo@melodieundrhythmus.com
2. per Telefon: 030/ 53 63 55 37
3. per Telefax: 030/ 53 63 55 51
4. per Post: Verlag 8. Mai GmbH, Torstr. 6, 10119 Berlin
5. im M&R-Shop

*Preis 6,90 Euro inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand 1,80 Euro

Ältere Ausgaben im M&R-Shop nachbestellen.
M&R Shop

M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

Interview lesen
 
Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören