Melodie & Rhythmus

M&R November/Dezember 2014


Ab dem 31. Oktober am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel und im Abo.

Cover 6/2014Leiden und Schmerz sind substanzielle Erfahrungen. Warum ist dann nur Liebeskummer ein strapaziertes Sujet in der kulturindustriell produzierten Popmusik, alle anderen Formen des Leidens dagegen werden nahezu ausgeblendet? Ein an den wahren Bedürfnissen des Menschen orientiertes Popkultur- Magazin wie M&R treiben solche Fragen um. Besonders in einer (Jahres-)Zeit, in der nicht nur die Tage dunkler werden, sondern auch die gesellschaftlichen Horizonte. Also suchen wir das Gespräch mit einem kritischen Kulturwissenschaftler, der mit uns den Dingen angemessen auf den Grund geht: Mit Moshe Zuckermann analysieren wir die Unfähigkeit und Weigerung kommerzieller Popmusik, das Leiden auf der Welt beredt werden zu lassen.
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MAGAZIN

06 | Antikriegskonferenz: Der Mehrheit ein Gesicht geben
07 | Esther Bejarano zum 90. Geburtstag, Friedenspreis für Protest-Musiker
08 | Nachdenken über Gerhard Gundermann, TIPSTR.TV
09 | TTIP – Machtmittel Investorenschutz, R.I.P.

MUSIK & KÜNSTLER {#1}

10 | Farin Urlaub: Ein Arzt-Besuch
12 | Einstürtzende Neubauten: »Der Krieg bewegt sich nur manchmal nicht«
13 | Reagan Youth: Für eine klassenlose Gesellschaft
14 | PeterLicht: Ganz alter Kapitalismus
15 | Ides of Gemini: Die innere Qual beenden
16 | Nils Koppruch: Traditionsfirm, aber retrofrei
17 | Foo Fighters: Aus anderem Material

TITELTHEMA: LEIDEN & SCHMERZ IN DER POPMUSIK

21 | Leiden beredet werden lassen … Gespräch mit Moshe Zuckermann
25 | Porträt: Diamanda Galás
26 | Tatsachen des Todes
28 | Gothic – Der schwarze Spiegel der Verhältnisse
30 | Wettstreit der Primadonnen
32 | Interview mit Anne Clark: Das Gift der Hoffnungslosigkeit
34 | Soundtrack zur Depression
36 | Tango – Schmerz, den man tanzen kann
38 | Schmerz & Lust: BDSM in der Musik

MUSIK & KÜNSTLER {#2}

40 | Mouse on Mars: Zurück in die Zukunft
41 | Mauerfall-Konzert ‘89: Im Ausnahmezustand
42 | Element of Crime: Keine Vermischung von Gefühl und Politik
43 | Brett Newski, Station 17
44 | M&R-Fragebogen: This Will Destroy You
45 | The Rua: Aus Liebe gemacht
46 | Newcomer: SIND
47 | Newcomer: Bruno Nagel Studio, Karl die Große, Mine, Tipps für Wilhelm
48 | Album des Monats: Damien Rice – My Favourite Faded Fantasy
49 | Rezensionen

STANDPUNKTE

63 | Kolumne Washington Calling: Alternative Kultur in Washington D.C.
64 | Pro & Contra: Monokultur für alle?
66 | Feature: 50 Jahre Herbert Marcuses »Eindimensionaler Mensch«
70 | Dissonanzen: Rechtsruck israelischer Popmusiker

SPEZIAL

73 | Musik & Zeitgeschehen: Front-Musikanten am Hindukusch
76 | Banda Bassotti: Antifaschistische Karawane in die Ukraine
77 | Lieder aus dem Ersten Weltkrieg: »Brot und Frieden hätt‘ ich gern«
78 | Analyse: Rihanna – Diamonds
79 | Legendäre Orte: Oktoberrevolution-Kulturpalast in Donezk
80 | »Die Schändung der Lucretia«
81 | Demotivationstrainer: Nico Semsrott

LITERATUR & FILM

83 | Rezensionen Bücher
87 | Rezensionen Filme

LIVE

91 | Tuxedomoon, Oi Polloi
92 | Nana Mouskouri: Griechisches Karamell
93 | Jon Hopkins & Nils Frahm
94 | Rock & Islam in Dagestan: E-Gitarren unterm Muezzin
96 | Konzert-Präsentationen

98 | Leserbriefe

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Che: Die ersten Jahre

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M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

Interview lesen
 
Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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