Melodie & Rhythmus

In den Arm genommen

07.11.2012 12:28

Milow

Milow alias Jonathan Vandenbroeck steht lieber auf der Bühne, als im Studio-Sessel zu sitzen
Text: Jens Fischer, Foto: Eva Vermandel

Musiker aus kleineren Ländern werden oft als Sonderlinge behandelt und haben es meist schwer, sich auf dem internationalen Markt durchzusetzen. Die im Vergleich geringen Verkaufszahlen verhindern oft, dass also gute Künstler hierzulande Aufmerksamkeit erfahren. Man muss in Belgien zum Beispiel erst einen richtigen Mega-Hit landen, um hinter der Grenze überhaupt wahrgenommen zu werden. So geschehen bei Milow, der in Deutschland 2007 durch seine Songs »You Don’t Know« und »Ayo Technology« bekannt wurde und die Dauerschleifen der Formatradios dominierte.

»Ayo Technology« stammt aus der Feder des US-Rappers 50 Cent, der Oberguru des Hip Hop, der mit dicken Sportwagen durch Hollywood düst, so tut, als könne er jede Frau haben und mit seinen Kumpeln Justin Timberlake und Timbaland, dem Produzenten, Millionen scheffelt.

Milow From North To South Live
HomeRun Records/Universal Music
www.milow.com

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Melodie&Rhythmus 6/2012, erhältlich ab dem 9. November 2012 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch hier bestellen.

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Hommage an Daniel Viglietti

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Auf Eis gelegt


Die Produktion von Melodie & Rhythmus, Magazin für Gegenkultur, wird vorerst eingestellt. Einnahmen reichen nicht, um hohe inhaltliche Ansprüche auf Dauer zu finanzieren.

Zur Ästhetik der Großen Weigerung


Warum eine Gegenkultur auf historisch-materialistischer Basis alternativlos ist

Pressemitteilung:
Zeitschrift Melodie & Rhythmus vor dem Aus?, 05.01.2018
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Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

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Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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