Melodie & Rhythmus

Raus aus der eigenen Komfortzone

28.08.2013 08:53

Schiller betritt Klassik-Terrain und will Tabus brechen
Text: Thomas König, Foto: Eric Schneider

»Der die Freiheit aufgibt, um die Sicherheit zu gewinnen, verliert Beides!« Ein Zitat von Benjamin Franklin, das der Presseinfo des neuen Albums von Christopher von Deylen aka Schiller vorangestellt ist. Etwa der Hinweis auf einen musikalischen Neuanfang? Ja und nein. Für von Deylen ist die Vokabel Sicherheit erst einmal positiv besetzt, sein neues Album »Opus« ist für von Deylen daher auch eher eine Seitwärtsbewegung. Sich einmal einem konkreten musikalischen Thema zu widmen, die bisherigen Pfade der Routine und Rituale zu verlassen, sah er als eine Herausforderung an, um die Freiheiten noch auf eine andere Art und Weise auszutesten. »Die wirklichen Neuentwicklungen beginnen ja erst dann, wenn man die Komfortzone verlässt. Ich habe zwar in der Vergangenheit für meine Albumproduktionen immer das Ziel gehabt, besagte Komfortzone zu verlassen, doch hätte ich mir im Nachhinein gewünscht, dass es intensiver und erkennbarer gewesen wäre.

Schiller Opus
Panorama/Deutsche Grammophon
schillermusic.com

Den kompletten Artikel lesen in der Melodie&Rhythmus 5/2013, erhältlich ab dem 30. August 2013 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

Ähnliche Artikel:

Anzeigen

Che: Die ersten Jahre

Anzeige junge Welt
logo-373x100
Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss
flashback

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

Aktuelle Ausgabe bestellen*

1. per Mail: abo@melodieundrhythmus.com
2. per Telefon: 030/ 53 63 55 37
3. per Telefax: 030/ 53 63 55 51
4. per Post: Verlag 8. Mai GmbH, Torstr. 6, 10119 Berlin
5. im M&R-Shop

*Preis 6,90 Euro inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand 1,80 Euro

Ältere Ausgaben im M&R-Shop nachbestellen.
M&R Shop

M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

Interview lesen
 
Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören