Melodie & Rhythmus

Melodie&Rhythmus September/Oktober 2012


Ab dem 31. August 2012 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel und im Abo.

Cover M&R 5/2012Als Dieter »Quaster« Hertrampf davon träumte, alt wie ein Baum zu werden, mit Wurzeln, die nie ein Sturm bezwingt, war er gerade mal 32 Jahre alt. Ein anderer Musiker sah die Sache skeptischer. Ian Anderson wusste schon mit 29 Jahren, was auf ihn zukommt: »Too Old To Rock ’n’ Roll: Too Young To Die«. Beide Songs sind aus dem Jahr 1976. Zu dieser Zeit hatte die Rockmusik ihre pubertäre »Live Fast, Love Hard, Die Young«-Phase längst überwunden. Das Leben geht weiter, auch als Rockstar.
Ob Charlie Watts noch mit hundert Jahren hinter dem Schlagzeug sitzt, ist für die Live-Shows der Stones egal, solange er seine Arme und Beine bewegen kann. Sänger trifft es härter. Wenn ihre Stimmen altern, müssen sie auf der Bühne tricksen.
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Inhaltsverzeichnis

MAGAZIN
06 | Schöne neue GEMA-Welt
07 | Discover Pop Festival, Reeperbahn Festival
08 | In Memoriam, Mike Oldfield
09 | SoundGroundBerlin

TITELTHEMA
10 | Max Herre: Alles auf Anfang
12 | Max Herre im Interview: »Mit 75 noch MC? Ja! Mach ich!«

DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH, SCHWEIZ
16 | Philipp Poisel
17 | Kat Frankie
18 | Schiller
19 | Joachim Witt
20 | Seven
22 | Cro
23 | Blumentopf
24 | Phillip Boa
25 | Sharyhan
26 | Schneewittchen
27 | Letzte Instanz
28 | Aufschwung Rock: Café Jazz
29 | Aufschwung Rock: You, Boy Android, The Love Bülow, Minitimer Katzenposter
30 | Rezensionen

Schwerpunkt: Älterwerden im Rockgeschäft
Mick Jagger singt von jungen Mädchen, die er penetrieren möchte. Mit 69 Jahren wird sein Wunsch zur Altmännerphantasie, doch das Publikum ist begeistert. Madonna ist erst 54, tanzt auf der Bühne mit jungen Männern und löst damit Empörung aus. Was der eine darf, darf die andere noch lange nicht.
40 | Essay von Jörn Morisse: Bis zum letzten Atemzug
44 | Interview mit John Lydon: »Das Leben ist für mich mehr, als einfach nur dem Tode entgegenzurollen«
48 | Der Rock‘n‘Roll auf dem Altenteil: Zu alt, um jung zu sterben
52 | Über die Zumutung, im Pop nicht alt werden zu dürfen: Wenn Girls keine Mädchen mehr sind
54 | Beastie Boys: Growing Up

INTERNATIONAL
58 | Carolina Chocolate Drops
59 | Calexico
60 | Pet Shop Boys
61 | John Cale
62 | The Killers
63 | The Raveonettes
64 | Rezensionen

M&R SPEZIAL
74 | Unkaputtbar: Herwig Mitteregger
76 | Osteuropa-Sounds: Firewater
77 | Osteuropa-Sounds: Berlinskibeat
78 | Legendäre Orte: Loft (Berlin)

BUCH, KINO, DVD
80 | Vorschau Frankfurter Buchmesse
82 | Buchrezensionen
84 | M&R Shop
86 | DVD-Rezensionen

LIVE
90 | Boy
92 | Santigold
93 | Jonathan Richman
94 | Termine
98 | Impressum, Leserbriefe, Vorschau

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M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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