Melodie & Rhythmus

Springers »Hurensöhne«

10.09.2019 14:02
Screenshot: Ruhrbarone via Twitter

Screenshot: Ruhrbarone via Twitter

Wo die Konzernmedien noch haltmachen, geht es auf dem Journalistenblog Ruhrbarone erst richtig los – bis zur faschistoiden Vernichtungsfantasie

Susann Witt-Stahl

Im vergangenen Jahr veröffentlichte Ruhrbarone ein Foto von der dystopischen Landschaft des nördlichen Rheinischen Braunkohlereviers. Aufschrift: »Transform Gaza to Garzweiler«. Ein Londoner Publizist kommentierte: »Dieses ›liberale‹ deutsche Blog ruft zum Genozid an zwei Millionen Palästinensern auf.« Genau das war offenbar geschehen, denn nur wer das Ruhrgebiet vor lauter Schornsteinen nicht sieht, kann diese Aufforderung anders verstehen.

Keine einmalige Entgleisung. Seit der Gründung 2007 durch Journalisten von Springer- und anderen Konzernmedien (Die Welt, Berliner Morgenpost, WAZ) sowie einen FDP-Politiker ist der Name – er stammt von einer Clique Großindustrieller, die Hitlers Wahlkämpfe mit finanziert hatte – des vielgelesenen regionalen Blogs Programm: Praktisch alle, die den Interessen des deutschen Kapitals, der NATO und EU im Wege stehen, werden von Ruhrbarone mal im zynischen, mal im moralinsauren Duktus mit Schmähungen überzogen: vom harmlosen Baumschützer im Hambacher Forst bis zum Antiimperialisten – Hauptsache gegen Linke. …

Der komplette Beitrag erscheint in der Melodie & Rhythmus 4/2019, erhältlich ab dem 13. September 2019 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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