Melodie & Rhythmus

Hauptsache Lachen

26.09.2017 14:12
Randy Newman

Foto: Pamela Springsteen

Singer-Songwriter-Legende Randy Newman schlägt endlich wieder zu – wie eh und je mit beissendem Humor

Interview: Dagmar Leischow

Nach neun Jahren legt Randy Newman mit »Dark Matter« endlich ein neues Album vor. Stilvoll bewegt sich der 73-jährige US-Amerikaner zwischen Pop und Blues. Mal vereinigen sich Pianoklänge mit Orchesterarrangements, mal gesellt sich ein Chor dazu. Die Musik wird perfekt durch Newmans Stimme ergänzt, der ein theatralisches Lamento innewohnt.

Herr Newman, eines Ihrer neuen Lieder heißt »Putin«. Was war die Initialzündung dafür?

Mich haben diese Pressefotos fasziniert, auf denen Putin sein Hemd ausgezogen hat. Für mich war das eine alberne Pose. Ich fragte mich: Warum macht er das? Vermutlich reicht es Putin nicht, als einer der mächtigsten Männer der Welt wahrgenommen zu werden. Er will sich körperlich wie ein Filmstar inszenieren – wie Superman. Putin ist zwar nicht so dumm und arrogant wie Trump, doch anscheinend möchte er immer noch ein bisschen höher hinaus.

Es wundert mich, dass Sie keinen Song über Trump geschrieben haben.

Ich habe es versucht. Bloß war das, was ich zu Papier brachte, zu vulgär. …

Randy Newman
Dark Matter
Nonesuch

Das komplette Interview lesen Sie in der Melodie & Rhythmus 4/2017, erhältlich ab dem 29. September 2017 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

Anzeigen

Che: Die ersten Jahre

logo-373x100
Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

Jetzt am Kiosk!

M&R verlost

Django-verlosung300
Anzeige junge Welt
flashback

M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

Aktuelle Ausgabe bestellen*

1. per Mail: abo@melodieundrhythmus.com
2. per Telefon: 030/ 53 63 55 37
3. per Telefax: 030/ 53 63 55 51
4. per Post: Verlag 8. Mai GmbH, Torstr. 6, 10119 Berlin
5. im M&R-Shop

*Preis 6,90 Euro inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand 1,80 Euro

Ältere Ausgaben im M&R-Shop nachbestellen.
M&R Shop

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

Interview lesen
 
Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören