Melodie & Rhythmus

Wir spielen Demokratie

27.06.2017 14:18
Terror Theaterstueck


Ferdinand von Schirachs »Terror«: Probe am Schauspiel Frankfurt mit Nico Holonics (l.) und Max Mayer
Foto: DPA-Bildfunk / Birgit Hupfeld

Wenn Publikum oder Jurys scheinbar Entscheiden: Partizipative Ansätze in theatralen Entwürfen von Ferdinand von Schirach und Milo Rau

Kai Köhler

Das Theater präsentiert dem Publikum einen Spielplan, und das Publikum geht hin oder nicht. Ist das demokratisch? Sicher nicht, wenn Demokratie meint, dass alle gleichberechtigt entscheiden. Aber doch, wenn man die Notwendigkeit der Arbeitsteilung akzeptiert. Leute, die die Regeln ihrer Kunst kennen, machen mit ihren Mitteln ein Angebot. Das Theaterstück behandelt (hoffentlich) ein für die Gesellschaft wichtiges Thema. Die Zuschauer spenden Applaus oder machen Skandal, kaufen Eintrittskarten oder lassen den Saal leer, was sich wiederum auf den Spielplan auswirkt. Vor allem sprechen sie über das Thema. Nicht zufällig war die Theaterzensur meist strenger als die Kontrolle gedruckter Bücher. Ein Publikum, das zusammenkommt, ist gefährlicher als die vereinzelten Leser.

Manchmal genügt das den Theaterleuten nicht. Sie stellen nicht einfach ein Werk vor, auf das die Zuschauer auf die eine Weise reagieren oder auf die andere. Vielmehr soll das Publikum bei der Aufführung mitwirken. Eine solche Beteiligung gab es auf mittelalterlichen Jahrmarktsbühnen, es gibt sie noch in manchen außereuropäischen Theatertraditionen. …

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Melodie & Rhythmus 3/2017, erhältlich ab dem 30. Juni 2017 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

Ähnliche Artikel:

Anzeigen

1.700 Abos jetzt

Stellenausschreibung

Wir suchen für die Redaktion der Kulturzeitschrift Melodie & Rhythmus – Magazin für Gegenkultur zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine / einen

Kulturredakteurin
/Kulturredakteur

in Voll- oder Teilzeit


Solidarität mit M&R

DIDF-Jugend unterstützt M&R

Liebe Leserinnen und Leser, Aktive und Herausgeberinnen und Herausgeber
der jungen Welt und der M&R,

ich bin Johanna aus dem SDS der HAW, der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Ich melde mich aus aktuellem Anlass zu Wort, um für die Wiederaufnahme der Melodie & Rhytmus zu sprechen.

weiterlesen
1.700 Abos jetzt
logo-373x100
Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

Aktuelles

Kulturzeitschrift Melodie & Rhythmus erscheint weiter
Mit einer Crowdfunding-Kampagne schaffen Lesende, Künstler und Verlag Voraussetzungen für die nächsten Ausgaben
29.06.2018
Dein M&R-Abo fehlt!
Neuer Kurs: 1.400 Abonnenten bis zum 14. Juli!
jW, 23.06.2018
Instrument im Kampf gegen Kriege
Bereits 554 Abos für Melodie & Rhythmus – Solikonzert am 22. Juni in der Berliner Wabe
jW, 12.05.2018
Die Waffe der Kritik braucht ein Magazin … Die Waffe der Ideologiekritik braucht ein Magazin
jW, 14.04.2018
Gegen den Massenbetrug Die Waffe der Ideologiekritik braucht ein Magazin
jW, 31.03.2018
Melodie & Rhythmus retten – 1.000 Abos jetzt! jW, 31.03.2018
Sterben Musikzeitschriften aus? Krise und Umbruch
„Musikforum“, „Melodie & Rhythmus“ und die „Österreichische Musikzeitschrift“ - drei traditionsreiche Magazine werden sicher oder möglicherweise eingestellt. Sterben Musikzeitschriften aus? Und liegt die Rettung im Internet? Jan Ritterstaedt hat sich umgehört.
SWR, 22.02.2018

Auslaufmodell Gegenkultur? Zum drohenden Ende von Melodie & Rhythmus
Interview von Deutschlandfunk Kultur mit M&R-Chefredakteurin Susann Witt-Stahl
21.02.2018, mp3

Wundertäter gesucht
Wie Melodie & Rhythmus als Magazin für Gegenkultur doch noch fortgeführt werden könnte
27.01.2018

Treibstoff für große Anstrengungen
Aufgeben – das ginge gar nicht in Zeiten des aufhaltsamen Aufstiegs der AfD und anderer rechter Demagogen, meinen fast alle, denen M&R etwas bedeutet.
27.01.2018

Auf Eis gelegt
Die Produktion von Melodie & Rhythmus, Magazin für Gegenkultur, wird vorerst eingestellt. Einnahmen reichen nicht, um hohe inhaltliche Ansprüche auf Dauer zu finanzieren.
06.01.2018

Zur Ästhetik der Großen Weigerung
Warum eine Gegenkultur auf historisch-materialistischer Basis alternativlos ist
06.01.2018

Pressemitteilung:
Zeitschrift Melodie & Rhythmus vor dem Aus?, 05.01.2018
Anzeige junge Welt
flashback

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

Aktuelle Ausgabe bestellen*

1. per Mail: abo@melodieundrhythmus.com
2. per Telefon: 030/ 53 63 55 37
3. per Telefax: 030/ 53 63 55 51
4. per Post: Verlag 8. Mai GmbH, Torstr. 6, 10119 Berlin
5. im M&R-Shop

*Preis 6,90 Euro inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand 1,80 Euro

Ältere Ausgaben im M&R-Shop nachbestellen.
M&R Shop