Melodie & Rhythmus

M&R Mai/Juni 2016


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CoverDie neoliberale Umverteilung von unten nach oben hat nicht nur verheerende soziale Folgen. Die Deregulierung des Arbeitsmarktes und die Verlagerung von Produktionen aus den westlichen Industrie- in die Niedriglohnländer hat auch kulturelle Verwerfungen gezeitigt: Arbeiter werden von der Kulturindustrie ausgegrenzt, verächtlich gemacht, hier und da wird sogar aggressive Stimmung gegen »die da unten« verbreitet. Der neue-alte Klassenhass zielt besonders auf die organisierten Arbeiter und die Gewerkschaften.

Dagegen müssen wir uns wehren mit einer kritischen Gegenkultur. Damit perspektivisch Antithesen zum Chauvinismus der ökonomischen Eliten formuliert werden können, sind kritische Bestandsaufnahmen nötig, die so manche schmerzhafte Wahrheit zutage befördern. …

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MAGAZIN

06 | Festival »Musik und Politik« in Berlin, Rebellisches Musikfestival
07 | Vinyl in Russland
08 | M&R-Veranstaltung mit KUNST+KULTUR: »Zwischen den Stühlen« – Barbara Thalheim
09 | Kommentar: Der arme Jazzer, R.I.P.

MUSIK & KÜNSTLER {#1}

10 | Blixa Bargeld & Teho Teardo: Farben in Schwarz
12 | Long Distance Calling
13 | Ben Harper: An einem kritischen Punkt
15 | Klaus Doldinger: Der Greis groovt
16 | Marathonmann
17 | Santana: Es ist magisch

TITELTHEMA ARBEIT & GEWERKSCHAFT

21 | Arbeiter und Arbeit in der Popmusik
24 | Russische Arbeiterlieder – Eine verlorene Tradition
26 | Redskins für den Klassenkampf in Großbritannien
28 | Die Arbeit im Liedgut des Zionismus
30 | Musik für Arbeitskämpfe. Interview mit Marcel Daemgen
32 | Luigi Nono – »La fabbrica illuminata«
33 | Hans Werner Henze – »Streik bei Mannesmann«
34 | Marc Blitzstein – »The Cradle Will Rock«
35 | KUNST+KULTUR: »Musikerschwemme«
36 | KUNST+KULTUR: Arbeitsverhältnisse in der Kreativwirtschaft. Interview mit Alexandra Manske
38 | KUNST+KULTUR: Kulturschaffende und Künstler in ver.di

Musik & Künstler {#2}

40 | Klaus Schulze & Pete Namlook: The Dark Side of the Moog
42 | Kmpfsprt Caliban
43 | Travis: Alles, was du willst
44 | M&R-Fragebogen: Dubioza Kolektiv
45 | Muncie Girls: In der Glasglocke
46 | Newcomer: Yukno – Alles auf Anfang
47 | Newcomer: Aischa Parker, Clvb of Rome, Vivie Ann, Great Danes
48 | Album des Monats: Anohni – Hopelessness
49 | Rezensionen

STANDPUNKTE

63 | Kolumne aus Bern: Bastille der Anarchie
64 | Pro & Contra: Das Arbeiterlied im 21. Jahrhundert
66 | Feature: Generation 9/11 – Zwischen Pop und Jihad
70 | Kulturpolitik der AfD und neurechte Popkultur. Interview mit David Begrich

SPEZIAL

73 | US-Präsidentschaftswahlkampf: Musiker über Hillary Clinton
74 | 50 Jahre »Come Out«. Steve Reichs Werk über rassistische Polizeigewalt
76 | »Rock Me, Shakespeare«
78 | Analyse: »Sixteen Tons«
79 | Legendäre Orte: Nihon Gekijo, Tokio
80 | Deutsche Vergangenheit – »Speere Stein Klavier«
81 | Albert Lortzings Revolutionsoper »Regina«

Film & Literatur

83 | »Even Though My Land Is Burning«. Interview mit Dror Dayan
84 | Rezensionen Filme
86 | Das Zickzack-Prinzip – Alfred-Hilsberg-Porträt. Interview mit Christoph Meueler
87 | Rezensionen Bücher

LIVE

91 | Doom Over London
92 | Charles Bradley
93 | Dead Prez
94 | Reportage: Indie-Musik in Beirut
96 | Konzert-Präsentationen
98 | Impressum, Leserbriefe, Vorschau

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M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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